11:13:37 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Die christliche Religion ist eine Blasphemie in den Augen der Juden: „Euer Gott ist für uns der Teufel, ein Symbol und die Essenz alles Bösen auf der Erde.“ Von Leo G. Schüchter.

Präsidentin des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’, Charlotte Knobloch
© Michael Lucan, GFDL(kreuz.net) Charlotte Knobloch (75), Präsidentin des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’, hat dem
Papst ein Ultimatum gestellt: Wenn Benedikt XVI. das Karfreitagsgebet im Alten Ritus nicht bis zum Katholikentag
in Osnabrück vom 21. bis 25. Mai zurücknimmt, wird sie noch böser werden, als sie bisher schon ist.
Frau Knobloch hatte Gift und Galle gegen Rom gespuckt: Die neue Karfreitagsbitte um endzeitliche Erleuchtung
der Juden zur Erkenntnis Jesu Christi, des Heilands aller Menschen, sei beleidigend, abschätzig, intolerant
und sehr diffamierend – schimpfte sie.
Wohin eine „gefährliche Spaltung der Menschheit führt, haben
wir im letzten Jahrhundert schmerzhaft erleben müssen“ – steigerte sich Frau Knobloch dann in ein neues
Holocaust-Szenario und in eine Eskalations-Rhetorik hinein.
Solche Beschimpfungen von Papst Benedikt
als Menschheitsspalter und neuer Holocaust-Vorbereiter sind keine hysterischen Aussetzer von Frau Knobloch,
sondern Teil einer medialen Kampfstrategie zur Diffamierung von Papst und Kirche.
Nicht neuDiese Art
der Hetze gegen die Kirche hat bei der jüdischen Weltlobby eine lange Tradition.
Schon 1946 hatte der
französische Jude Jules Isaak in zwei Büchern die Kampflinie gegen die Kirche formuliert, die später
US-Juden als Holocaust-Konzept durchsetzten.
Isaaks Behauptung: Die katholische Kirche hätte über 2000
Jahre angeblich Antisemitismus gelehrt. Diese Lehre hätte ihren letztendlichen Ausdruck im nationalsozialistischen
Völkermord an den Juden gefunden:
„Die Kirchenväter waren alle Judenverfolger, erfüllt von antisemitischem
Haß, die unvermeidlichen Vorgänger von Streicher und anderen, moralisch verantwortlich für Auschwitz
und sechs Millionen unschuldiger jüdischer Opfer“ – erklärte Jules Isaak.
Der jüdische französische
Schriftsteller Albert Memmi (87) hat die Motive dieser antikirchlichen Strategie auf den Punkt gebracht:
„Eure Religion ist eine Blasphemie in den Augen der Juden. Euer Gott ist für uns der Teufel, ein Symbol
und die Essenz alles Bösen auf der Erde.“
Schwerer AnfangZunächst hatte diese abstruse These in der
Öffentlichkeit keine Chance, weil in der Nachkriegszeit noch sonnenklar war, daß der Nationalsozialismus
aus antichristlichen, nationalistischen und rassistischen Motiven bürgerlicher und antiklerikaler Tradition
gehandelt hatte.
Neben den Juden hatten die Nationalsozialisten
Zigeuner, Schwarze, Polen, Russen, Serben
und andere sogenannte Untermenschen massenweise umgebracht und selbst 200.000
behinderte Deutsche getötet,
die sie als minderwertig ansahen.
Diese Volksgruppen wurden ohne tausendjährige ideologische Vorlauf-Kampagne
abgeschlachtet.
Daß für die Ermordung der Juden durch die Nationalsozialisten ein angeblicher christlicher
Antijudaismus bestimmend gewesen sein sollte, ist eine böswillige Erfindung von Jules Isaak und anderen
kulturkämpferischen Juden.
Sonderstatus für die JudenMit der These vom angeblich christlichen Antisemitismus
wollte die jüdische Lobby für die Juden einen
Sonderstatus unter den NS-Verfolgten herausschlagen: Von
allen Opfern seien nur die Juden doppelt verfolgt worden – sowohl von den Nationalsozialisten als auch
von den Christen.
Diese durchsichtige Strategie funktionierte in der Nachkriegszeit nicht, weil damals
noch jeder wußte, daß auch die Kirche von den neuheidnischen Nationalsozialisten bekämpft worden war
und Hunderttausende von Juden vor den Nationalsozialisten gerettet hatte.
Mehr als ein Drittel aller
Geistlichen war von den NS-Schergen belangt worden.
Außerdem wurde
Papst Pius XII. von der westlichen
Welt und besonders von Politikern des neugegründeten Staates Israels als großer Held und Helfer der
Juden gefeiert, weil er alleine die Rettung von über 800.000 Juden bewirkt hatte.
Orchestrierte Hetze
gegen die KircheNach dem Tod des Papstes im Jahr 1958 begann aber im Zusammenspiel von französischen
Juden mit Sowjet-Kommunisten die Hetze gegen den großen Papst.
Im Jahr 1963 veröffentlichte der protestantische
Schriftsteller Rolf Hochhuth mit Hilfe östlicher Geheimdienste und in kirchenfeindlicher Absicht sein
Verleumdungsstück
‘Der Stellvertreter’, mit dem er den guten Ruf von Papst und Kirche zerstören wollte.
Inzwischen hatte Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische Konzil einberufen, auf dem auch ein Dokument
zu den Juden beraten werden sollte.
Die jüdischen Weltlobbyverbände begannen damals, über zahlreiche
Kanäle Druck auf die Bischöfe, den zuständigen Kurienkardinal Augustin Bea († 1968) und sogar auf den
Papst auszuüben.
Jüdische Kreise orchestrierten verschiedene Medienkampagnen zum angeblichen Versagen
der Kirche und insbesondere von Papst Pius XII. Dadurch versuchten sie, seine hunderttausendfache Rettung
von Juden in der Öffentlichkeit vergessen zu machen.
Geld- und Medien-Juden sorgten für die Aufführung
von Hochhuths Haßstück in den großen Städten der westlichen Welt.
Der in den 50er Jahren einflußreiche
französische Rabbiner Joshua Jehouda war sich mit linken und liberalen Kräften einig, daß auf dem Konzil
als einem geistigen Schlachtfeld die „altersschwache Festung des traditionellen Katholizismus und christlichen
Obskurantismus“ geschleift werden könnte.