Holocaust
Frau Knobloch wird ausfällig
Die christliche Religion ist eine Blasphemie in den Augen der Juden: „Euer Gott ist für uns der Teufel, ein Symbol und die Essenz alles Bösen auf der Erde.“ Von Leo G. Schüchter.
Präsidentin des 'Zentralrats der Juden in Deutschland', Charlotte Knobloch
Präsidentin des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’, Charlotte Knobloch
© Michael Lucan, GFDL
(kreuz.net) Charlotte Knobloch (75), Präsidentin des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’, hat dem Papst ein Ultimatum gestellt: Wenn Benedikt XVI. das Karfreitagsgebet im Alten Ritus nicht bis zum Katholikentag in Osnabrück vom 21. bis 25. Mai zurücknimmt, wird sie noch böser werden, als sie bisher schon ist.

Frau Knobloch hatte Gift und Galle gegen Rom gespuckt: Die neue Karfreitagsbitte um endzeitliche Erleuchtung der Juden zur Erkenntnis Jesu Christi, des Heilands aller Menschen, sei beleidigend, abschätzig, intolerant und sehr diffamierend – schimpfte sie.

Wohin eine „gefährliche Spaltung der Menschheit führt, haben wir im letzten Jahrhundert schmerzhaft erleben müssen“ – steigerte sich Frau Knobloch dann in ein neues Holocaust-Szenario und in eine Eskalations-Rhetorik hinein.

Solche Beschimpfungen von Papst Benedikt als Menschheitsspalter und neuer Holocaust-Vorbereiter sind keine hysterischen Aussetzer von Frau Knobloch, sondern Teil einer medialen Kampfstrategie zur Diffamierung von Papst und Kirche.

Nicht neu

Diese Art der Hetze gegen die Kirche hat bei der jüdischen Weltlobby eine lange Tradition.

Schon 1946 hatte der französische Jude Jules Isaak in zwei Büchern die Kampflinie gegen die Kirche formuliert, die später US-Juden als Holocaust-Konzept durchsetzten.

Isaaks Behauptung: Die katholische Kirche hätte über 2000 Jahre angeblich Antisemitismus gelehrt. Diese Lehre hätte ihren letztendlichen Ausdruck im nationalsozialistischen Völkermord an den Juden gefunden:

„Die Kirchenväter waren alle Judenverfolger, erfüllt von antisemitischem Haß, die unvermeidlichen Vorgänger von Streicher und anderen, moralisch verantwortlich für Auschwitz und sechs Millionen unschuldiger jüdischer Opfer“ – erklärte Jules Isaak.

Der jüdische französische Schriftsteller Albert Memmi (87) hat die Motive dieser antikirchlichen Strategie auf den Punkt gebracht:

„Eure Religion ist eine Blasphemie in den Augen der Juden. Euer Gott ist für uns der Teufel, ein Symbol und die Essenz alles Bösen auf der Erde.“

Schwerer Anfang

Zunächst hatte diese abstruse These in der Öffentlichkeit keine Chance, weil in der Nachkriegszeit noch sonnenklar war, daß der Nationalsozialismus aus antichristlichen, nationalistischen und rassistischen Motiven bürgerlicher und antiklerikaler Tradition gehandelt hatte.

Neben den Juden hatten die Nationalsozialisten Zigeuner, Schwarze, Polen, Russen, Serben und andere sogenannte Untermenschen massenweise umgebracht und selbst 200.000 behinderte Deutsche getötet, die sie als minderwertig ansahen.

Diese Volksgruppen wurden ohne tausendjährige ideologische Vorlauf-Kampagne abgeschlachtet.

Daß für die Ermordung der Juden durch die Nationalsozialisten ein angeblicher christlicher Antijudaismus bestimmend gewesen sein sollte, ist eine böswillige Erfindung von Jules Isaak und anderen kulturkämpferischen Juden.

Sonderstatus für die Juden

Mit der These vom angeblich christlichen Antisemitismus wollte die jüdische Lobby für die Juden einen Sonderstatus unter den NS-Verfolgten herausschlagen: Von allen Opfern seien nur die Juden doppelt verfolgt worden – sowohl von den Nationalsozialisten als auch von den Christen.

Diese durchsichtige Strategie funktionierte in der Nachkriegszeit nicht, weil damals noch jeder wußte, daß auch die Kirche von den neuheidnischen Nationalsozialisten bekämpft worden war und Hunderttausende von Juden vor den Nationalsozialisten gerettet hatte.

Mehr als ein Drittel aller Geistlichen war von den NS-Schergen belangt worden.

Außerdem wurde Papst Pius XII. von der westlichen Welt und besonders von Politikern des neugegründeten Staates Israels als großer Held und Helfer der Juden gefeiert, weil er alleine die Rettung von über 800.000 Juden bewirkt hatte.

Orchestrierte Hetze gegen die Kirche

Nach dem Tod des Papstes im Jahr 1958 begann aber im Zusammenspiel von französischen Juden mit Sowjet-Kommunisten die Hetze gegen den großen Papst.

Im Jahr 1963 veröffentlichte der protestantische Schriftsteller Rolf Hochhuth mit Hilfe östlicher Geheimdienste und in kirchenfeindlicher Absicht sein Verleumdungsstück ‘Der Stellvertreter’, mit dem er den guten Ruf von Papst und Kirche zerstören wollte.

Inzwischen hatte Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische Konzil einberufen, auf dem auch ein Dokument zu den Juden beraten werden sollte.

Die jüdischen Weltlobbyverbände begannen damals, über zahlreiche Kanäle Druck auf die Bischöfe, den zuständigen Kurienkardinal Augustin Bea († 1968) und sogar auf den Papst auszuüben.

Jüdische Kreise orchestrierten verschiedene Medienkampagnen zum angeblichen Versagen der Kirche und insbesondere von Papst Pius XII. Dadurch versuchten sie, seine hunderttausendfache Rettung von Juden in der Öffentlichkeit vergessen zu machen.

Geld- und Medien-Juden sorgten für die Aufführung von Hochhuths Haßstück in den großen Städten der westlichen Welt.

Der in den 50er Jahren einflußreiche französische Rabbiner Joshua Jehouda war sich mit linken und liberalen Kräften einig, daß auf dem Konzil als einem geistigen Schlachtfeld die „altersschwache Festung des traditionellen Katholizismus und christlichen Obskurantismus“ geschleift werden könnte.