Montag, 2. Juni 2008 18:55
Gott erleuchte das Herz des Papstes, daß er vom Antijudaismus ablasse
Die Kirchenväter waren alle antisemitische Judenverfolger, direkte Vorgänger von Julius Streicher und anderen, direkt verantwortlich für Auschwitz und sechs Millionen unschuldiger jüdischer Mordopfer. Von Leo G. Schüchter.
Papst Benedikt XVI.
Papst Benedikt XVI.
(kreuz.net) Im herrschenden politisch-moralischen Koordinatensystem steht das Signalwort „antifaschistisch“ ganz weit oben.

Am unteren Ende der Skala wird das schlimmste Böse in der neueren Geschichte durch das Wort „Faschismus“ repräsentiert und für die Gegenwart durch „Antisemitismus“ oder „Antijudaismus“ noch an Bosheit übertroffen.

Dem deutsch-jüdischen Pädagogik-Professor Micha Brumlik (60) ist es gelungen, in einem kurzen Kommentar für die ‘Jüdische Allgemeine’ beide Böse-Wörter in Zusammenhang mit der neuformulierten Karfreitagsbitte des Alten Ritus zu bringen:

Die „rückschrittliche Neuerung“ sei ein Zugeständnis des Papstes an die von seinem Vorgänger vergraulten Traditionalisten – „eine vor allem französische Gruppierung, die ihre Wurzeln im französischen Faschismus der Action Francaise“ hätte – donnerte Brumlik.

Anschließend fordert Brumlik zum Gebet auf, „daß Gott das Herz des Papstes erleuchte, vom Antijudaismus abzulassen“.

Perfide Formel
„2000 Jahre christlicher Antijudaismus“ – das ist die perfide Formel, mit der böswillige jüdische Traktakte zur Kirche enden.

Die infame Polemik gegen die Kirche wurde von dem französischen jüdischen Autor Jules Isaak unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebracht.

Mit dieser pauschalen Unterstellung wollte er nicht nur die Kreuzigung des Messias vergessen machen, sondern auch die jüdische Christenverfolgung in den ersten Jahrzehnten der frühen Gemeinden.

Mit der Entstehung des talmudischen Synagogen-Judentums zum Ende des ersten Jahrhunderts begann eine systematische jüdische Herabsetzung und Hetze gegen Christus und die Christen.

Wenn in der Folgezeit Kirchenväter und Bischöfe sich zum Judenvolk geäußert haben, so waren das eben nicht „völlig grundlose“ Nachstellungen, wie uns der Holocaust-Ideologe Elie Wiesel weismachen will, sondern gewöhnlich Reaktionen auf die im Talmud zum Ausdruck kommenden Überheblichkeiten und Tiraden gegen das Christentum.

Manipuliertes Pastoralkonzil
Von diesem Zusammenhang wollte Jules Isaak ablenken und mit seiner Antisemitismus-Formel für ewig die Juden auf die Opferrolle und die Kirche als Täterin festschreiben.

Besonders böswillig sind die antikirchlichen Kampfparolen Isaaks und anderer Juden, welche die Schriften der Kirchenväter mit den antisemitischem Hetztiraden des nationalsozialistischen Haßpropagandisten Julius Streicher († 1946) gleichsetzen.

Während des Pontifikats von Papst Johannes XXIII. wurde den einflußreichen Kräften der jüdischen Weltlobby Türen geöffnet und Audienzen gewährt.

So überrascht es nicht, daß nach vielfältigen Einflußnahmen und Intrigen jüdisch-liberaler Kreise die ersten Entwürfe und spätere Juden-Deklaration des Zweiten Vatikanums vom Dezember 1964 – von Papst Paul VI. allerdings nie promulgiert – sich hauptsächlich mit dem Antisemitismus beschäftigte.

Auch in dem überarbeiteten Dokument ‘Nostra Aetate’ vom 28. Oktober 1965 wird der Begriff des Antisemitismus verwendet:

„Im Bewußtsein des Erbes, das sie mit den Juden gemeinsam hat, beklagt die Kirche, die alle Verfolgungen gegen irgendwelche Menschen verwirkt, nicht aus politischen Gründen, sondern auf Antrieb der religiösen Liebe des Evangeliums alle Haßausbrüche, Verfolgungen und Manifestationen des Antisemitismus, die sich zu irgendeiner Zeit und von irgend jemandem gegen Juden gerichtet haben.“

Daß die Konzilsväter in dem theologischen Dokument den bürgerlich-politischen Begriff ‘Antisemitismus’ nicht definierten, sollte sich rächen.

Geißelrute für die Kirche
Schon schnell nach dem Ende des Konzils lenkten jüdisch kontrollierte Medien die Interpretation des Begriffs auf alle gegen jüdisches Handeln gerichteten Aktionen, unabhängig von Anlaß und Berechtigung.

Das Wort „Antisemitismus“ wurde zum Schutzschild, das von den Juden in Geschichte und Gegenwart alle Kritik in dem Maße abschirmt, wie jüdische Interessen die Kritikabwehr braucht.

Für die Kirche erwies sich der Begriff in der Hand der antikirchlichen Medien als eine Geißel-Rute, mit der sie sich durch die Gasse der 2000jährigen Kirchengeschichte treiben ließ.

Die jüdische Welt triumphierte, als Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000 naiv und pauschal ein „tua culpa“ gegen die Kirche der Vergangenheit gegenüber den Juden aussprach.

Man sah darin eine Bestätigung des angeblich „2000jährigen christlichen Antijudaismus“.

Manche Juden nutzten die Gelegenheit, den von fremder Schuld gebeugten Papst noch tiefer zu treten, indem sie konkrete Schuldbekenntnisse für einzelne vermeintliche „Manifestationen des Antisemitismus“ forderten.

Jüdische Hetze gegen die Kirche
„Unverständlich ist die Schwammigkeit und Halbherzigkeit der Erklärung“ – kritisierte damals das später in Drogensumpf und Sexsklaverei verstrickte Mitglied des ‘Zentralrates der Juden in Deutschland’, Michel Friedman, den Papst: „Unverzeihlich ist, daß der Holocaust dabei nicht ausdrücklich erwähnt wurde.“

Friedman und andere jüdische Repräsentanten verlangten gar ein Schuldbekenntnis der Kirche für die nationalsozialistischen Judenmorde.

Besonders aggressiv tat sich der in Polen geborene Jerusalemer Oberrabbiner, Israel Meir Lau, mit Verleumdungen hervor:

„Die katholische Kirche und insbesondere Papst Pius XII. stehen in einem Meer von Blut unschuldiger Menschen“ – hetzte er.

Ende der kirchlichen Selbstgeißelung
Papst Benedikt XVI. führte bei seinen Besuchen in der Kölner Synagoge sowie in Auschwitz-Birkenau die Linie der Kirchenbeschuldigung seines Vorgängers nicht weiter.

Er betonte, daß der millionenfache Mord an Juden und anderen Völkern von der neuheidnische Ideologie der Nationalsozialisten hervorgebracht wurde, deren Ziel auch die Beseitigung der Kirche war.

Er stellte weiterhin klar, daß der nationalsozialistische Antisemitismus Ergebnis einer spezifisch bürgerlich-modernen Rassenideologie ist, die sich in der heute gefeierten Aufklärung herausgebildet hat.

Man darf auch nicht verschweigen, daß die Entstehung des Staates Israel von tiefgründigen rassistischen Motiven begleitet war, die bis heute für den eingewanderten jüdischen Bevölkerungsteil prägend sind.

Für diesen zionistischen Rassismus sollte sich Israel nicht nur vor den unterdrückten Palästinensern, sondern vor der ganzen Welt entschuldigen.

© Titelbild: Flick-Benützer „mdunham44“, CC
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