Donnerstag, 5. Juni 2008 08:14
Lob den Reformen + Sekte macht Druck + Kein Gebet gegen Dämonen + Den Esel zum Pferd gemacht + Homo-Paarungen sind keine Familie


Papst Johannes XXIII.
Lob den ReformenVatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz würdigte Papst Benedikt XVI. die Reformen
seines Vorgängers Johannes XXIII. († 1963) anläßlich des Jahrestages von dessen Tod. Mit dem Zweiten
Vatikanum habe angeblich eine Erneuerung der Kirche, ihrer Strukturen und der Liturgie begonnen – so der
Papst in seinem Gruß in polnischer Sprache. Der Heilige Vater hofft, daß die Reformen in der Kirche
des 3. Jahrtausends Frucht bringen.
Sekte macht DruckSchweiz. Die ins Sektentum abdriftende katholische
Pfarrei
Kleinlützel im Bistum Basel will ihre langjährige Gemeindeseelsorgerin Schwester Maria Romer
entlassen. Das berichtete das Pfarrblatt der Nordwestschweiz ‘Kirche heute’. Am 12. Juni soll über die
Kündigung entschieden werden. Anderenfalls will die große Mehrheit des Sekten-Kirchgemeinderates zurücktreten.
Schwester Maria Romer steht auf der Seite von Bischof Kurt Koch von Basel und hat sich in der Vergangenheit
gegen die Unterwanderung ihrer Pfarrei durch Anhänger des abgefallenen Priesters
Franz Sabo von Röschenz
gewehrt.
Kein Gebet gegen DämonenDeutschland. Pfarr-Resignat Otto Maurer (80) aus dem Bistum Eichstätt
hat eingestanden, ohne bischöfliche Erlaubnis einen Exorzismus gebetet zu haben. In Zukunft werde er
„weder einen Exorzismus noch Befreiungsgebete sprechen“. Das gab der Eichstätter Generalvikar Johann
Limbacher nach einem Gespräch mit dem Priester bekannt. Der frühere Bischof von Eichstätt, Mons. Walter
Mixa, hatte den Priester 1997 als Exorzisten beauftragt. Wenige Monate nach seiner Ernennung zum Bischof
von Augsburg wurde Pfarrer Maurer im November 2005 diese Berechtigung entzogen.
Den Esel zum Pferd gemacht
Norwegen. Die Regierungsparteien Norwegens wollen am 11. Juni darüber abstimmen, Homo-Paarungen den
Eheleuten rechtlich völlig gleichzustellen. Das berichtete die ökumenische Nachrichtenagentur ‘ENI’.
Bereits jetzt gibt es für Sodomisten eine sogenannte „eingetragene Partnerschaft“. ‘ENI’ bewertet eine
Verabschiedung des Homo-Gesetzes als wahrscheinlich. Der Bischof von Oslo, Mons. Bernd Eidsvig, warnt
vor einer Aushöhlung der Ehe.
Homo-Paarungen sind keine FamilieDeutschland. Homo-Paarungen, die beim
Staat angestellt sind, haben kein Recht auf einen Verheiratetenzuschlag. Das hat das Bundesverfassungsgericht
in Karlsruhe entschieden. Die Lebenssituation von Eheleuten und Homo-Paarungen sei nicht vergleichbar –
urteilte das Gericht. Bei Ehepaaren verzichte ein Partner häufig auf den Gelderwerb, um sich der Kindererziehung
zu widmen. Der Familienzuschlag möchte den dadurch erhöhten Finanzbedarf des Beamten ausgleichen.