Dienstag, 17. Juni 2008 07:45


Kommunionspendung mit Kniebank
Wieder KniebankVatikan. Papst Benedikt XVI. benützte bei der Sonntagsmesse in der süditalienischen
Hafenstadt Brindisi erneut eine Kniebank zur Kommunionspendung. Der US-Weblogger Hw. John Zuhlsdorf veröffentlichte
dazu ein Bild aus dem Videostream des vatikanischen Fernsehens ‘CTV’. Zum ersten Mal benützte der Heilige
Vater die Kniebank am Fronleichnamsfest.
Drehverbot in der KircheVatikan. Die Diözese Rom hat Dreharbeiten
für einen neuen Haß-Film von Dan Brown in römischen Kirchen verboten. Brown ist der Autor des kirchenfeindlichen
Lügenromans ‘
Sakrileg’. Die neue Verfilmung heißt „Illuminati“. Regisseur Ron Howard wollte dafür in
den beiden Kirchen Santa Maria del Popolo und Santa Maria della Vittoria filmen. Doch der Direktor des
Pressebüros des Bistums Rom, Prälat Marco Fibbi, verbot die Aufnahmen. Wenn ein Film in Konflikt mit
der Religion stehe, könne es keine Genehmigung geben – so der Prälat.
Bischof von Chur ökumenisch
Schweiz. Der Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder, besucht am 25. Juni die reformierte Gemeinschaft
des Kantons Zürich. Das berichtete die reformierten ‘Landeskirche Zürich’. Der Bischof wird einem ökumenischen
Wortgottesdienst vorstehen und ein Gespräch mit dem protestantischen Kirchenrat führen. Inhaltlich soll
unter anderem das neue ökumenische Schulfach ‘Religion und Kultur’ thematisiert werden.
Schlichtweg
gelogenÖsterreich. Die Salzburger Abtreiberin Petra Schweiger behauptet, daß Frauen, die nach der
Abtreibung ihres Kindes über schwere Leiden klagen, lügen. Vor ‘diestandard.at’ sagte die Kinderschlächterin
allen Ernstes: „Das Post-Abortion-Syndrom ist eine Erfindung der AbtreibungsgegnerInnen. Es ist kein Syndrom,
das in irgendeinem psychologischen oder medizinischen Diagnoseschema aufscheint – weil es das schlicht
nicht gibt.“ Im Interview erklärte Frau Schweiger weiter, daß es „keine Lücke“ bei der Beratung von
Müttern in Not gäbe.
Man will den totalen Krieg„Die Angst vor dem Frieden ist größer als die vor
dem Krieg, zumindest auf israelischer Seite. Die Palästinenser sind den Konflikt längst leid und bereit
zu Lösungen auf Verhandlungsebene, auch die Mehrheit der israelischen Bevölkerung. Aber leider haben
Extremisten in der israelischen Politik viel mitzureden: Sie wollen das ganze Land und blockieren den
Friedensprozeß ständig. Zudem herrscht unter Israelis viel Mißtrauen gegenüber den Arabern. Ein echter
Friedensprozeß würde bedeuten, daß Straßensperren abgebaut und Gefangene freigelassen werden, daß
man die Palästinenser nicht mehr unterdrückt und ihnen einen wirklich lebensfähigen Staat zugesteht.“
Der scheidende Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Michel Sabbah, im Interview mit der katholischen Zeitung
‘Tagespost’.