Mittwoch, 25. Juni 2008 09:35
Im Bistum Fulda stehen gravierende Personalveränderungen bevor. Ein Todfeind der aus dem Bistum vertriebenen Ordensgemeinschaft der Diener Jesu und Mariens erhält vom Bischof seinen Judaslohn.


Der Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen
(kreuz.net, Fulda) Der ehemalige Kasseler Regionaldechant und linksliberal-modernistische Pfarrer von
Witzenhausen in Nordhessen, Monsignore Christof Steinert (44), wird neuer Personalreferent des Bistums
Fulda. Dies wurde gestern in Fulda bestätigt.
Die Wirkungsstätte des Neuernannten ist Fulda. Hier ist
Monsignore Steinert im Umfeld von Bischof Heinz Josef Algermissen bereits seit knapp einem Jahr im Bereich
Personalentwicklung tätig.
Im April 2008 übertrug ihm der Bischof außerdem die Verantwortung für
die Aus- und Fortbildung der Kapläne im Bistum Fulda. Ferner wirkt der Geistliche in einer diözesanen
Personalkommission mit.
Mit der Ernennung Steinerts zum neuen Personalreferenten der Diözese Fulda soll
der wichtige Bereich der Personalführung offenbar gezielt gebündelt und noch mehr „auf Linie“ gebracht
werden.
Monsignore Steinert ist ein persönlicher Duzfreund von Bischof Algermissen.
Kritische Stimmen,
die in Fulda für den unverfälschten Glauben nach den Weisungen des kirchlichen Lehramts eintreten, sollen
so nach Angaben von Beobachtern in Zukunft von vornherein ausgeschaltet werden.
Im März des vergangenen
Jahres 2007 wurde das Engagement des Priesters bei der umstrittenen Kirchenstrukturreform – dem sogenannten
„Pastoralen Prozeß im Bistum Fulda“ – auf Betreiben von Bischof Algermissens mit dem päpstlichen Ehrentitel
Monsignore
gewürdigt.
Monsignore Steinert hatte sich zuvor mit einer von Beobachtern als peinlich empfundenen
Ergebenheitserklärung öffentlich für die Vertreibung dreier verdienter Priester der Ordensgemeinschaft
der Diener Jesu und Mariens im Dezember 2006 ausgesprochen.
Neuer GeneralvikarDer bisherige Personalreferent
des Bistums, Bischofsvikar Gerhard Stanke, wird neuer Generalvikar des Bistums Fulda.
Der Domkapitular
gilt als modernistischer Bürokrat und Karrierist. Aus dem persönlichen Umfeld des Bischofsvikars und
Rotariers wird berichtet, daß er selber gerne Bischof geworden wäre oder noch werden möchte.
Der als
gemäßigt liberal geltende bisherige Generalvikar, Domkapitular Prälat Peter-Martin Schmidt, ehemaliger
Sekretär des verstorbenen Erzbischofs Johannes Dyba, wird dagegen zum Dompfarrer degradiert. Auch hier
bleibt er im „System Algermissen“ eingebunden.
Wirksam werden diese gravierenden Personalentscheidungen
nach den hessischen Sommerferien.
Nach Angaben von Beobachtern sollen im Bistum Fulda alle wichtigen
Führungspositionen von linkskatholischen Gefolgsleuten des Bischofs besetzt werden.
Dem katholischen
Glauben verbundene Geistliche und Gläubige im Bistum Fulda dürften damit auf unabsehbare Zeit keine
Chance mehr haben.