Samstag, 28. Juni 2008 14:13
Von Neuevangelisation ist oft die Rede. Doch in Wahrheit läuft eine gnadenlose Anti-Evangelisation, die keinen Widerspruch duldet – schon gar nicht von der Kirche. Von Martin Götz.


Ist die Alte Messe das Problem der Kirche?
(kreuz.net) Am 5. Juli 2008 findet in der Stadt Burglengenfeld der alljährliche sogenannte Verhütungstag
statt.
Die Stadt besitzt 12.000 Einwohner und befindet sich im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf. Kirchlich
gehört sie zum Bistum Regensburg.
Der sittengefährdende Anlaß wird in der Sophie-Scholl-Hauptschule
in Burglengenfeld durchgeführt.
Zu dem Verhütungstag sind alle Mädchen ab 13 Jahren eingeladen. Veranstalter
ist die örtliche gynäkologische Praxis „Villa Vitalis“.
Als Kollaborateur ist auch das „Dr.-Sommer-Team“
der glaubens- und familienfeindlichen deutschen Jugendzeitschrift ‘Bravo’ involviert.
Neben angeblich
spielerischen Elementen werden Vorträge zu Thema wie „Panne – Es ist passiert – was nun?“ oder „Das erste
Mal“ angeboten.
Die Frauenarztpraxis „Villa Vitalis“ in Burglengenfeld bietet noch andere jugend- und
familienfeindliche Angebote.
So bewirbt sie im Internet verschiedene Methoden der Verhütung wie das
Legen einer Kupfer- oder Hormonspirale, das Einsetzten eines Hormonstäbchens oder die Verabreichung einer
„Drei-Monats-Spritze“.
Für unter 21jährige Mädchen gibt es auf Kassenrezept kostenlos ein Verhütungspflaster
oder einen Verhütungsring.
Die Täter der „Villa vitalis“ beschränken sich bei ihrem Treiben nicht
auf ihren Standort, sondern unterwandern auch Lehranstalten.
So besuchen sie während des Unterrichtes
regelmäßig die Hauptschulen Schmidmühlen im Landkreis Amberg-Sulzbach, die Hauptschule Teublitz im
Landkreis Schwandorf sowie das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium in Burglengenfeld.
Dort referieren sie
laut Lokalpresse über „Kondome und Pille“.
Die Vorträge werden in der linkslastigen ‘Mittelbayerischen
Zeitung’ heroisiert.
Die Eltern haben keine Möglichkeit, ihre Kinder vor den Verhütungs-Propagandisten
zu bewahren, da deren Unwesen von den Schulen nicht weitergemeldet wird.
Eine katholische Mutter beschwerte
sich: „Sonst muß man alles unterschreiben. Doch hierüber sind wir gar nicht informiert worden.“
Die
13jährigen Mädchen sind über das, was sie unfreiwillig anhören müssen, tief schockiert.
Neben dem
angeblich „normalen Frauenarztprogramm“ bietet die „Villa Vitalis“ auch Ernährungsberatung und sogenannte
Qi-Gong- und Tai-Chi-Kurse.
In diese buddhistischen Versatzstücke können die jungen Teilnehmerinnen
am „Verhütungstag“ ebenfalls hineinschnuppern.
Der „Verhütungstag“ wird stark beworben. Keiner sagt
etwas dagegen. Offizielle Stellen unterstützen ihn sogar.
Die Stadtverwaltung Burglengenfeld bewirbt
ihn in ihrem Mitteilungsblatt. Die staatlichen Schulen öffnen der Verhütungsideologie Tor und Türe.
Geschäfte, Apotheken und Arztpraxen rund um Burglengenfeld legen Informationsbroschüren über den Verhütungstag
aus.
Bleibt nur noch die Frage: Woher erhalten die Mädchen die katholische Lehre? Wer widerlegt diesen
der katholischen Morallehre entgegengesetzten Wahnsinn?
So viel steht fest: In der Pfarrkirche von Burglengenfeld
werden die Mädchen keine Antworten bekommen.
Pfarrer Thomas Meyer von Burglengenfeld unternimmt nichts.
Er konzentriert sich lieber auf den Kampf gegen die Alte Messe.
© Titelbild: traditionalcatholic.org.uk