Montag, 30. Juni 2008 14:39
Als ein verstorbener deutscher Erzbischof Mitte Juni beerdigt wurde, war etwas nicht, wie man es sich erwartet hätte.


Paramente mit dem Herzen Jesu
(kreuz.net, Bamberg) Am 17. Juni wurde der verstorbene Erzbischof von Bamberg, Mons. Elmar Maria Kredel,
unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt.
Erzbischof Ludwig Schick betonte in seiner Ansprache
während des Pontifikalrequiems, daß das Erzbistum dem Verstorbenen viel zu verdanken habe.
Mons. Schick
erinnerte an das „ABC“ des Lebens und Wirkens von Erzbischof Kredel: „Apostel, Begegnung, Christus“.
Der Verstorbene habe es in der persönlichen Begegnung geschafft, den Menschen Jesus Christus zu vermitteln.
An dem Gottesdienst nahmen zahlreiche kirchliche und weltliche Ehrengäste teil.
Dreizehn auswärtige
Bischöfe bekundeten mit ihrem Kommen die Verbundenheit mit dem Verstorbenen, darunter Erzbischof Kardinal
Friedrich Wetter von München und Freising, Bischof Friedhelm Hofmann von Würzburg und Militärbischof
Walter Mixa von Augsburg.
An Mons. Kredels Zeit als Militärbischof (1978-1990) erinnerte die Präsenz
des Berliner Militärgeneralvikars Prälat Walter Wakenhut und des Staatssekretär im deutschen Kriegsministerium,
Christian Schmidt.
In Vertretung für den Apostolischen Nuntius nahm Nuntiaturrat Prälat Stephan Stocker
an dem Trauergottesdienst teil.
Für die Bayerische Staatsregierung war Wissenschaftsminister Thomas
Goppel und für die evangelisch-lutherische Gemeinschaft der Bayreuther Regionalbischof Wilfried Beyhl
erschienen.
Auf Wunsch des Verstorbenen wurde der Gottesdienst überwiegend in lateinischer Sprache gehalten.
Mons. Elmar Maria Kredel war am 10. Juni 2008 in einem Erlanger Altenheim gestorben.
© Titelbild: Lawrence
OP, CC