Dienstag, 1. Juli 2008 08:57
Papst in Afrika? + Positive Antwort von Mons. Fellay? + Typisch anglikanisches Ja und Nein + Mehr Hormone + Sünderin – aber Märtyrer der Alten Messe
Papst in Afrika?Vatikan. Papst Benedikt XVI. könnte im Jahr 2009 nach Afrika reisen. Das erklärte
der vatikanische Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone im Interview mit der Tageszeitung der italienischen
Bischofskonferenz ‘Avvenire’. Gleichzeitig sagte Kardinal Bertone, daß die Reisepläne für nächstes
Jahr noch nicht feststehen. Die Kirche in Afrika sehne sich aber nach einem Besuch des Papstes – so der
Kirchenfürst.
Positive Antwort von Mons. Fellay?USA. Der Präsident der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia
Dei’, Dario Kardinal Castrillon Hoyos, „ist zufrieden mit der Antwort“ des Generaloberen der Priesterbruderschaft
St. Pius X., Bischof Bernard Fellay. Das schrieb ein Freund dem US-Priester Hw. John Zuhlsdorf, der den
Weblog ‘What does the prayer really say’ betreibt. Hw. Zuhlsdorf bezeichnet seinen Informanten als „sehr
vertrauenswürdig“. Dieser wiederum beruft sich auf Informationen „aus erster Hand“: Hinter dem Vorhang
sehe es heller aus, als die Presse glauben machen wolle.
Typisch anglikanisches Ja und NeinHeiliges
Land. Die konservativen Anglikaner haben auf einer Zukunftskonferenz in Jerusalem beschlossen, eine eigene
Kirchenstruktur innerhalb der anglikanischen Gemeinschaft zu gründen. Der neue Zusammenschluß heißt
‘Gemeinschaft bekennender Anglikaner’ und will international eigene Bischöfe und Amtsträger. Die oberste
Leitung übernimmt ein siebenköpfiges Bischofsgremium. Die ‘Gemeinschaft’ sagt, mit ihrem Schritt kein
Schisma vollzogen zu haben. Anders sieht das der Primas der Anglikaner, Rowan Williams von Canterbury.
Er sagt, die Gründung komme einer Spaltung gleich.
Mehr HormoneDeutschland. Das deutsche ‘Bundesinstitut
für Arzneimittel und Medizinprodukte’ hat die Zulassung von ‘Mifegyne’ ausgeweitet. Ab 1. Juli darf das
Kindergift bis zum 63. Tag einer Schwangerschaft eingenommen werden. Dagegen protestiert die Bundesvorsitzende
der ‘Christdemokraten für das Leben’, Mechthild Löhr: „Das ist ein Trauerspiel für ganz Europa. Statt
sich um den Schutz des menschlichen Lebens zu bemühen, erweitert man die Zulassung einer Abtreibungsmethode.“
Mit der Einnahme von ‘Mifegyne’ wird der schwangeren Mutter eine Hormondosis verpaßt, die 8.000 bis 10.000
mal höher ist als die der Anti-Baby-Pille.
Sünderin – aber Märtyrer der Alten Messe„Am 7. Februar
1587 wurde Maria Stuart zum Schafott geführt, in einem Gewand aus schwarzem Atlas über einem Unterkleid
aus scharlachrotem Samt. Als ein Priester in letzter Minute versuchte, sie zur anglikanischen Kirche zu
bekehren, herrschte sie ihn an: Sie sei Katholikin, und als Märtyrerin der wahren Kirche wünsche sie
zu sterben. Als der Geistliche trotzdem für sie zu beten begann, rezitierte sie mit erhobener Stimme
die lateinische Liturgie.“
Aus einem in der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ veröffentlichten Artikel des deutschen
Schriftstellers Wolf Schneider über die schottische Königin Maria Stuart († 1587)