Donnerstag, 4. November 2004 20:40
„Danket dem Herren für die vielen schönen Tiere“, war der Gruß, den Pfarrer Hoffsümmer an die Katzen, Hunde und Kuscheltiere richtete, die sich in den Kirchenbänken zum Tiersegnungsgottesdienst versammelt hatten.

(kreuz.net, Bergheim) Wie die Kölnische Rundschau berichtet, fanden in den Pfarreien Pfaffenburg, Glesch
und Zieverich am vergangenen Wochenende Streicheltiergottesdienste statt. Mit dem Vers „Danket dem Herren
für die vielen schönen Tiere“, eröffnete Pfarrer Willi Hoffsümmer (63) die heilige Messe. In den Kirchenbänken
fanden sich Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen und Kuscheltiere ein. Nur die Pferde mußten aufgrund
ihrer herausragenden Größe draußen warten.
Die Gottesloblieder und Messtexte wurden dem Thema des
Gottesdienstes gemäß, der ganz im Zeichen der Tiere stand, abgewandelt. Im Mittelpunkt des Wortgottesdienstes
stand die Predigt, gestaltet als Interview mit dem Hundetrainer und Jäger Manfred Metternich. Das Thema:
„Die Prägungswochen eines Welpen“.
Nach der Messe fand die Tiersegnung statt. Auch „Hunde muslimischer
Abstammung“, wie Pfarrer Hoffsümmer sie nannte, bekamen den Segen.
Seit 1968 lädt Pfarrer Hoffsümmer
regelmäßig zu den ‘besonderen Gottesdiensten’ ein. Er möchte „mit dem Segen über die Tiere an die
besondere Verantwortung des Menschen gegenüber der Schöpfung erinnern.“
Willi Hoffsümmer ist seit
1979 Pfarrer der Gemeinden Pfaffenburg, Gelsch und Zieverich. Er ist weit über seine Pfarreien hinaus
mit seinen Kurzgeschichten und Predigthilfen bekannt geworden. Bisher wurden über eine Million seiner
Bücher, darunter ein Katechismus sowie Kinder- und Jugendliteratur, verkauft.