11:21:17 | Samstag, 30. August 2008
Ein ehemaliger Dekan hat die Segnung einer Homo-Paarung gerechtfertigt. Künftig wird er solche schmählichen Taten mit Wehmut unterlassen.
(kreuz.net, Limburg) Der amtsenthobene frühere Dekan von Wetzlar, Pfarrer Peter Kollas, hat die
Segnung
einer Homo-Paarung verteidigt.
Die Stadt Wetzlar befindet sich 50 Kilometer nördlich von Frankfurt am
Main.
Hw. Kollas äußerte sich vor der Regionalzeitung ‘Wetzlarer Neuen Zeitung’.
Er könne zwei Menschen
den Wunsch nicht abschlagen, ein angebliches „Wort der Liebe und Barmherzigkeit“ für ihr gemeinsames
Leben zu hören.
Es gehe in solchen Fällen nicht um das Sakrament der Ehe.
Pfarrer Kollas fragt sich
aber, ob er einem Menschen den Segen verweigern dürfe.
Doch künftig will er – gegen seine unerleuchtete
Überzeugung – keine Homo-Paarungen mehr segnen. Das mache ihn „traurig“.
Homo-Paarungen im kirchlichen
HinterzimmerDie von Hw. Kollas am Fest Mariä Himmelfahrt gesegneten Sodomisten Jürgen Erbach (47)
und Kristof Heil (43) äußerten sich „erschüttert“ über die Absetzung von Pfarrer Kollas als Dekan.
Homo-Unzüchtige seien keine Katakomben-Christen, die sich wie im römischen Reich verstecken müssen
und denen Schilder umgehängt werden, auf denen stehe: „Bitte nicht füttern, bitte nicht segnen“ – glauben
sie.
Dabei seien deutschlandweit bisher „quasi im Hinterzimmer“ 200 Homo-Paarungen kirchlich gesegnet
worden.
Anfang der Woche baten die beiden reuelosen Perversen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst von
Limburg um eine Audienz.
Zwei Vertreter des Limburger Bischöflichen Ordinariats – der Leiter Pastorale
Dienste und der Leiter einer Abteilung Kirchenrecht – empfingen die beiden Sodomisten am Donnerstag abend.
Gestern Freitag schockierten sie mit einer Pressemitteilung, wonach sie in dem Gespräch eine „Aufgeschlossenheit
gegenüber ihrer Lebensform und dem Anliegen einer Segnung“ gespürt hätten.
EntsetzlichDer Stadtdekan
von Frankfurt, Hw. Raban Tilmann, hat seinen Mitbruder Hw. Kollas vor der ‘Frankfurter Rundschau’ scharf
kritisiert.
Hw. Kollas sei doch kein Anfänger, sondern berufserfahren:
„Er hat sich da wohl unter Druck
setzen lassen, weil das Paar so viele Gäste und sogar den Oberbürgermeister im Gepäck hatte.“
Hw.
Tilman findet das tragisch. Pfarrer Kollas habe sich in die Sache hineinziehen lassen: „Das hat uns alle
überrascht und entsetzt.“