Gomorrhismus
Bitte nicht segnen
Ein ehemaliger Dekan hat die Segnung einer Homo-Paarung gerechtfertigt. Künftig wird er solche schmählichen Taten mit Wehmut unterlassen.
Homo-Haß gegen die Kirche
Homo-Haß gegen die Kirche
© Kat Wojcik, CC
(kreuz.net, Limburg) Der amtsenthobene frühere Dekan von Wetzlar, Pfarrer Peter Kollas, hat die Segnung einer Homo-Paarung verteidigt.

Die Stadt Wetzlar befindet sich 50 Kilometer nördlich von Frankfurt am Main.

Hw. Kollas äußerte sich vor der Regionalzeitung ‘Wetzlarer Neuen Zeitung’.

Er könne zwei Menschen den Wunsch nicht abschlagen, ein angebliches „Wort der Liebe und Barmherzigkeit“ für ihr gemeinsames Leben zu hören.

Es gehe in solchen Fällen nicht um das Sakrament der Ehe.

Pfarrer Kollas fragt sich aber, ob er einem Menschen den Segen verweigern dürfe.

Doch künftig will er – gegen seine unerleuchtete Überzeugung – keine Homo-Paarungen mehr segnen. Das mache ihn „traurig“.

Homo-Paarungen im kirchlichen Hinterzimmer

Die von Hw. Kollas am Fest Mariä Himmelfahrt gesegneten Sodomisten Jürgen Erbach (47) und Kristof Heil (43) äußerten sich „erschüttert“ über die Absetzung von Pfarrer Kollas als Dekan.

Homo-Unzüchtige seien keine Katakomben-Christen, die sich wie im römischen Reich verstecken müssen und denen Schilder umgehängt werden, auf denen stehe: „Bitte nicht füttern, bitte nicht segnen“ – glauben sie.

Dabei seien deutschlandweit bisher „quasi im Hinterzimmer“ 200 Homo-Paarungen kirchlich gesegnet worden.

Anfang der Woche baten die beiden reuelosen Perversen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst von Limburg um eine Audienz.

Zwei Vertreter des Limburger Bischöflichen Ordinariats – der Leiter Pastorale Dienste und der Leiter einer Abteilung Kirchenrecht – empfingen die beiden Sodomisten am Donnerstag abend.

Gestern Freitag schockierten sie mit einer Pressemitteilung, wonach sie in dem Gespräch eine „Aufgeschlossenheit gegenüber ihrer Lebensform und dem Anliegen einer Segnung“ gespürt hätten.

Entsetzlich

Der Stadtdekan von Frankfurt, Hw. Raban Tilmann, hat seinen Mitbruder Hw. Kollas vor der ‘Frankfurter Rundschau’ scharf kritisiert.

Hw. Kollas sei doch kein Anfänger, sondern berufserfahren:

„Er hat sich da wohl unter Druck setzen lassen, weil das Paar so viele Gäste und sogar den Oberbürgermeister im Gepäck hatte.“

Hw. Tilman findet das tragisch. Pfarrer Kollas habe sich in die Sache hineinziehen lassen: „Das hat uns alle überrascht und entsetzt.“