09:26:49 | Dienstag, 16. September 2008
Benedikt XVI.
Achtlos und zuhauf waren sie in offenen Metalltellern vor der Meßbühne liegengelassen worden. Der Glaube an das angeblich Allerheiligste Altarsakrament – Zentralgeheimnis der katholischen Kirche – ist futsch.

Papst Benedikt XVI. feiert in Lourdes die Messe.
(kreuz.net) Nach der Papstmesse am Sonntag im südfranzösischen Marienwallfahrtsort Lourdes kam es zu
schweren Sakrilegien.
Das berichtete Alexander Smoltczyk – Vatikanist des antikirchlichen deutschen Boulevardmagazins
‘Spiegel’ – am 14. September.
Nach dem Ende des Pontifikalamtes näherten sich Meßteilnehmer den Kredenztischen.
Dort lagen auf großen hölzernen Servierbrettern mit zwei Griffen Metallteller mit konsekrierten Hostien.
Meßteilnehmer fielen über diese her und stopften sich „ungeniert die Taschen mit übriggebliebenen
Hostien voll“ – so Smoltczyk.
Nach Angaben des Journalisten bemerkte
ein Bischof, als zwei ältere Pilgerinnen gerade ihre Finger in einen überdimensionierten Silberpokal
tauchen, um sich mit dem darin befindlichen Inhalt die Stirn zu betupfen: „Non! Non! Das ist nicht gut!“ –
soll der Bischof gerufen haben.
Gleichzeitig nahm hinter dem Bischof eine stark blondierte weiße Dame
auf dem mächtigen Holzthron, wo gerade noch der Papst gesessen hatte, Platz, um sich photographieren
zu lassen.
Pfadfinderinnen aus Spanien posierten auf den Altar gestützt: „Eine gebrechlich aussehende,
aber jetzt kreuzfidele Rentnerin versteckt ein Meßtuch in ihrem Beutel.“
Andere küssen und berühren
alles, was der „Trés Saint Père“, der sehr heilige Vater gerade eben berührt und geküßt hat.
„Es
ist unglaublich“ – reibt sich sogar Smoltczyk die Augen.