In der antikirchlichen Erzdiözese Wien begehen auch höchste Vertreter schamlos und in aller Öffentlichkeit groß angekündigt Sakrilegen.
Sakrilegische Messe des Wiener Dompfarrers Toni Faber
(kreuz.net, Wien) Bereits am 7. September stand der Dompfarrer von Wien, Hw. Toni Faber, einer sogenannte
Westernmesse vor.
Die Veranstaltung fand auf dem Wiener Donauinselfest statt. Das Donauinselfest ist
ein von den Sozialisten organisiertes Freiluftspektakel mit bis zu drei Millionen Besuchern.
Die Webseite
‘gloria.tv’ zeigt einen verharmlosenden Video-Bericht von der Skandalmesse.
Das Sakrileg fand vor einer
für das Donauinselfest aufgebauten Country-Bühne statt.
Hw. Faber vollzog seine Riten inmitten eines
Frühschoppens.
Ringsum standen Biertische und Verkaufsbuden für Speis und Trank. Die Meßbesucher saßen
mit ihren Getränken an den Biertischen.
Einige Meßbesucher erschienen kostümiert zur Western-Eucharistiefeier.
Die Musik gestaltete der 300 Mann starke Wiener Longfield Gospel Chor. Er war nach Angaben von ‘gloria.tv’
die Hauptattraktion der Faber-Veranstaltung.
Einige Anwesende wußten gar nicht, daß sie einer „Messe“
beiwohnten. Sie wollten ein Konzert besuchen.
Hw. Faber lobte seine Gospelmesse als eine „besonders feine
und exzellente Stimme“ des Donauinselspektakels.
Falscher Glaube
Der Gottesdienst während des Donauinselfests
wurde ursprünglich von der altkatholischen Splittergruppe eingeführt.
Hw. Faber bedankte sich während
der Westernmesse, daß der altkatholische Prediger Günther Dolezal auf dem sozialistischen Donauinselspektakel
jahrelang einen Gottesdienst hielt.
Die katholische Kirche habe manchmal nicht richtig verstanden, daß
zum Sonntag eine Messe dazugehöre – trompetete Hw. Faber.
Darum lobte er die Haltung der Organisatoren:
„Wenn es die Katholischen oder die Evangelischen nicht machen, dann wenden wir uns an die Altkatholiken.“
Während seiner Zeremonien forderte Hw. Faber die Anwesenden auf, das Credo zu ändern und statt des
Glaubens an die katholische Kirche einen „Glauben an die christliche Kirche“ zu bekennen.
Nachgeworfene
Kommunion
Dompfarrer Faber propagierte auch die Auslieferung der Kommunion an Unvorbereitete und Nichtkatholiken.
Die ausgelegten Texte erklärten dazu im Widerspruch zur Lehre der Kirche: „Zur Kommunion sind alle getauften
Christen eingeladen, die im Herzen den Wunsch zum Empfang der Kommunion spüren und die bleibende Gegenwart
des Herrn in der Gestalt der Eucharistie bekennen.“
Die Anwesenden gingen von den Biertischen zu Hw.
Faber und holten sich bei ihm die Kommunion ab.
Das katholische Kirchenrecht verlangt, daß die Messe
an einem geheiligten Ort zu zelebrieren ist, außer zwingende Umstände erforderten etwas anderes: „In
diesem Fall muß die Feier an einem geziemenden Ort stattfinden“ – so Canon 932.
Abschließend kündigte
der Wiener Dompfarrer an, das Sakrileg auch im nächsten Jahr durchführen zu wollen.