Nationalsozialismus
Die Deutschen sind genetisch bedingte Verbrecher
Heute feiert die Bundesrepublik Deutschland das fünfjährige Jubiläum einer Rede, deren Folgen noch nicht abzuschätzen sind. Von Leo G. Schüchter.
Martin Hohmann auf seiner Webseite.
Martin Hohmann auf seiner Webseite.
(kreuz.net) Heute vor fünf Jahren – am 3. Oktober 2003 – hielt der CDU- Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann in seinem Heimatort Neuhof bei Fulda eine Rede gegen die herrschende Medienmeinung.

Hohmanns Schlußaussage seiner elfseitigen Ansprache lautete:

„Daher sind weder »die Deutschen« noch »die Juden« ein »Tätervolk«. Die Gottlosen mit ihren gottlosen Ideologien, sie waren das Tätervolk des letzten, blutigen Jahrhunderts.“

Dreifaches Gesinnungsverbrechen

Damit hatte Hohmann in dreifacher Hinsicht gegen das Glaubensbekenntnis der Mächtigen verstoßen.

In ihrem Namen erklärte Kardinal Karl Lehmann von Mainz, daß es „falsch und belastend“ gewesen sei, daß Hohmann „zwischen dem Bolschewismus und dem Nationalsozialismus die Gottlosigkeit als große Gemeinsamkeit“ erkannte.

Auch Gottlosenvereine begannen als getroffene Hunde zu bellen. Sie stellten gegen Hohmann Strafanzeige. Bis heute waschen sie bekanntlich den atheistischen Massenmörder Joseph Stalin († 1953) und seine bolschewistischen Henker vom roten Terror und Völkermord rein.

Das wahre Tätervolk

Auf die zweite These Hohmanns, für die Deutschen das Verdikt »Tätervolk« abzulehnen, prügelte die gesamte Medienindustrie ein.

Das Boulevardmagazin ‘Der Spiegel’ stellte fest, daß die verachtenswerten Deutschen das einzige und „wahre Tätervolk“ seien.

Hinter dieser merkwürdigen Selbstbeschimpfung von Volksmitgliedern, die den Respekt vor ihrem eigenen Volk verloren haben, steht die Kollektivschuldthese, welche die herrschende Klasse als Rechtfertigung für die Fremdarbeiterentschädigung brauchte.

Die rot-grüne Bundesregierung hatte sich im Jahr 2000 von jüdisch-amerikanischen Kreisen erpressen lassen und trieb vom deutschen Volk zehn Milliarden DM – über fünf Milliarden Euro – für jüdische und osteuropäische Fremdarbeiter der NS-Diktatur ein.

Davon wurden über die Hälfte aus Steuergeldern entwendet, die von der zweiten und dritten Generation nach dem Ende des NS-Staates aufgebracht worden waren.

Diese Steuerzahler hatten mit der Ausbeutung der Fremdarbeiter durch damalige Staats- und Privatfirmen im Rahmen des Nationalsozialismus nichts zu tun.

Als Rechtfertigung für die Ausgleichszahlungen durch Steuergelder brauchte man die Kollektivschuldthese und den unfehlbaren Glauben an die quasi genetisch bedingte Verwerflichkeit aller Deutschen.

Die Hauptanklage

Der Hauptanklagepunkt von Medien und Politik gegen Hohmann beruhte aber auf dessen Aussage, daß die Juden kein Tätervolk seien.

Hohmann hatte sich bei seiner Argumentation gegen die Tätervolkthese auf politische Kriminelle jüdischer Abkunft bezogen, um die Absurdität der Stigmatisierung eines ganzen Volkes aufzuzeigen:

Bei 100.000 deutschen Tätern an den Judenmorden – die Zahl stammt von dem antideutschen US-Schriftsteller Daniel Goldhagen – würde ein ganzes Volk von achtzig Millionen Menschen als Tätervolk bis in die dritte Generation in Haftung genommen.

Mit der gleichen Logik könnte man die am bolschewistischen Terror weit überrepräsentierten Juden ein Tätervolk nennen.

Da es aber abwegig wäre, von einem limitierten Verbrecherkreis auf ein ganzes Volk zu schließen, dürfe man auch die Deutschen nicht als »Tätervolk« bezeichnen – folgerte Hohmann.

Die Mediengewaltigen konnten der Beweisführung Hohmanns keine Argumente entgegenstellen und verlegten sich darum auf Empörungstaktik.

Damit konnten sie ihre antideutsche Beschuldigungsstrategie der Bevölkerung aufdrücken.

Strafrechtlich irrelevanter Antisemit

Daß Hohmann dann noch als Antisemit beschimpft wurde, gehörte zum üblichen Ablauf des Rituals.

Zunächst beschuldigten einige Medien Hohmann als konjunktivischen Antisemiten. Dieser Antisemitismus wäre besonders mies, weil er strafrechtlich irrelevant war.

Der Historiker Jörg Barbarowski mußte zugeben, daß viele Juden an den Schlächtereien der Sowjetrevolution führend teilgenommen hatten.

Doch Hohmann habe verschwiegen, daß die von Juden geleiteten Massenmorde wegen der angeblichen antisemitischen Unterdrückung der Zaren berechtigt gewesen seien. Darum wären seine historischen Hinweise selber antisemitisch.

Zum Schluß erinnerten sich die Anti-Hohmann-Propagandisten sogar an den nationalsozialistischen Propagandaminister Paul Joseph Goebbels († 1945).

Sie erklärten triumphierend – zum Beispiel die ‘Süddeutsche Zeitung’ –, daß die Verbindung „zwischen der jüdischen Herkunft diverser Sowjetrevolutionäre und dem verbrecherischen, massenmörderischen Sowjetsystem direkt aus dem Arsenal von Goebbels stammt.“

Der Hinweis wäre schon deshalb ein antisemitisches Klischee.

Antisemitismus auf der Gefühlsebene

Nach drei Wochen Kesseltreiben mußten führende deutsche Boulevard-Medien einschließlich des ‘Spiegels’ und der ‘Frankfurter Rundschau’ allerdings rechtsverbindlich die Aussage zurücknehmen, daß Hohmanns Rede antisemitisch gewesen wäre oder er die Juden als Tätervolk bezeichnet hätte.

Die ‘Bildzeitung’ zahlte wegen Wiederholung der Aussagen 30.000 Euro.

Darum erfand man die Formulierung: „eine als antisemitisch empfundene Rede“, die von den meisten Mediengewaltigen seither verwendet wurde.

Diese Redewendung hat wegweisende Bedeutung auch für zukünftige Verleumdungskampagnen durch die Medienindustrie.

Man braucht nicht mehr nach Wahrheit zu forschen, sondern darf sich auf die Vermittlung journalistischer Empfindungen konzentrieren.

Zwecklose Entschuldigungsrituale des Todeskandidaten

Vor den Parteigremien der CDU hatte sich Hohmann dreimal entschuldigt.

Daraufhin wurde ihm vom Parteivorstand eine scharfe Rüge erteilt und für den Wiederholungsfall der Parteiausschluß angedroht.

Doch jüdische Propagandisten und die Israel-Lobby der Mediengewaltigen erpreßten die rückgratlose CDU solange, bis sie Hohmann auch ohne Wiederholung aus der Partei warf.

Der Frankfurter Philosoph Werner Becker hat den politischen Ächtungsprozeß gegen Hohmann als Teil der Holocaustreligion auf den Punkt gebracht:

„Die politischen Eliten hüten die Kernmoral der Bundesrepublik um Auschwitz wie ein Tabu. Für das Gedenken an die Holocaust-Katastrophe haben wir ‘geheiligte’ Formen des Miteinander-Umgehens entwickelt.“

„Die Wächter unserer politischen Kernmoral richten einen Tabubrecher ohne Nachsicht und ohne förmliche prozessuale Verhandlung und strafen ihn mit gesellschaftlicher Ächtung.“

„In der Regel verfällt er dem stärksten Verdikt, das unsere politische Sprache kennt: ‘Antisemit’ und ‘ewig gestriger Nazi’ zu sein.“