19:54:13 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Saufen und Fressen bis der Hosenladen herunterfällt. Das Münchner Oktoberfest ist eine richtige Veranstaltung für Schweine.
(kreuz.net) Die enthemmende Wirkung von Alkohol führt auf dem Münchner Oktoberfest auch zu einem massiven
Anstieg der Promiskuität.
Das zeigt sich nach Angaben der ‘Süddeutsche Zeitung’ am Kondomabsatz.
Kondome
sind Plastikhüllen hinter denen sich zwei Unkeusche gegenseitig als Masturbationsvorlagen benützen.
Nach Angaben der ‘Süddeutschen Zeitung’ ist das Oktoberfest ein wüstes Sauf- und Freßgelage. In sechzehn
Tagen wurden 6,6 Millionen Liter Bier getrunken und 104 ganze Ochsen verspeist.
Die alkoholisierte Festzeltstimmung
und die feschen Trachten wecken auch die tierischen Triebe im entmenschten Menschen.
Das führt nach
Angaben der Zeitung dazu, daß in Münchner Drogeriemärkten eine „überdurchschnittliche Kondomnachfrage“
registriert wird: „Oftmals standen Besucher gar vor fast leeren Regalen.“
Eine Kondom-Firma verkaufte
während der zwei Oktoberfest-Wochen angeblich 1,5 Millionen Kondome und verzeichnete damit einen Zuwachs
von 21 Prozent im Vergleich zum Vormonat August.
Einen ähnlich rasenden Absatz fanden die Antisex-Plastiktüten
zuletzt während der Fußball-Europameisterschaft 2008.
Der Marketing-Manager der Kondom-Firma wittert
schon das große Geschäft:
„Vielleicht sollten wir bei derartigen Absätzen einmal über die Entwicklung
eines speziellen Wiesn-Kondoms nachdenken!“
Der Gedanke geilt die ‘Süddeutsche Zeitung’ auf:
„Vielleicht
werden so also bereits auf der Wiesn 2009 die Brezn-Verkäuferinnen, die durch die Bierzelte gehen, neben
frischem Laugengebäck ein mit weiß-blauen Rauten bedrucktes Päckchen feilbieten – das Wiesn-Verhüterli.“