Oktoberfest
Ein Fest für Tierische
Saufen und Fressen bis der Hosenladen herunterfällt. Das Münchner Oktoberfest ist eine richtige Veranstaltung für Schweine.
Eindruck vom Oktoberfest
Eindruck vom Oktoberfest
© Trent Strohm, CC
(kreuz.net) Die enthemmende Wirkung von Alkohol führt auf dem Münchner Oktoberfest auch zu einem massiven Anstieg der Promiskuität.

Das zeigt sich nach Angaben der ‘Süddeutsche Zeitung’ am Kondomabsatz.

Kondome sind Plastikhüllen hinter denen sich zwei Unkeusche gegenseitig als Masturbationsvorlagen benützen.

Nach Angaben der ‘Süddeutschen Zeitung’ ist das Oktoberfest ein wüstes Sauf- und Freßgelage. In sechzehn Tagen wurden 6,6 Millionen Liter Bier getrunken und 104 ganze Ochsen verspeist.

Das Oktoberfest ist ein wüstes Sauf- und Freßgelage
Das Oktoberfest ist ein wüstes Sauf- und Freßgelage
© Trent Strohm, CC
Die alkoholisierte Festzeltstimmung und die feschen Trachten wecken auch die tierischen Triebe im entmenschten Menschen.

Das führt nach Angaben der Zeitung dazu, daß in Münchner Drogeriemärkten eine „überdurchschnittliche Kondomnachfrage“ registriert wird: „Oftmals standen Besucher gar vor fast leeren Regalen.“

Eine Kondom-Firma verkaufte während der zwei Oktoberfest-Wochen angeblich 1,5 Millionen Kondome und verzeichnete damit einen Zuwachs von 21 Prozent im Vergleich zum Vormonat August.

Einen ähnlich rasenden Absatz fanden die Antisex-Plastiktüten zuletzt während der Fußball-Europameisterschaft 2008.

Der Marketing-Manager der Kondom-Firma wittert schon das große Geschäft:

„Vielleicht sollten wir bei derartigen Absätzen einmal über die Entwicklung eines speziellen Wiesn-Kondoms nachdenken!“

Der Gedanke geilt die ‘Süddeutsche Zeitung’ auf:

„Vielleicht werden so also bereits auf der Wiesn 2009 die Brezn-Verkäuferinnen, die durch die Bierzelte gehen, neben frischem Laugengebäck ein mit weiß-blauen Rauten bedrucktes Päckchen feilbieten – das Wiesn-Verhüterli.“