12:15:57 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Vor fünf Jahren wurden die Gelder verdreifacht. Jetzt werden sie noch einmal fast verdoppelt. Aber offen darf man in Deutschland über solche Dinge immer noch nicht sprechen.

Die Webseite des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’
(kreuz.net) Die staatlichen Gelder für den
kirchenfeindlichen ‘Zentralrat der Juden in Deutschland’ werden
um zwei Millionen Euro im Jahr auf fünf Millionen Euro aufgestockt.
Mit den Stimmen aller Fraktionen
verabschiedete der Innenausschluß des deutschen Bundestages in Berlin dazu am Donnerstag abend ohne Aussprache
einen Gesetzesentwurf der Bundesregierung.
Begründet wurde die Erhöhung mit steigenden Ausgaben des
‘Zentralrates’.
Angesichts der angeblich „wachsenden Aufgaben und neuer Anforderungen der jüdischen
Gemeinschaft in Deutschland“ haben sich die Bundesrepublik und der Zentralrat auf die Erhöhung der Staatsleistung
„verständigt“.

Die Synagoge in Karlsruhe – in Form eines Davidsterns
Der deutsche Bundesrat wird sich im November mit dem Gesetzesbeschluß befassen. Dieser
bedarf jedoch nicht seiner Zustimmung.
Die Beziehungen zwischen der Bundesregierung und dem ‘Zentralrat
der Juden’ waren mit einem Staatsvertrag am 27. Januar 2003 auf eine vertragliche Grundlage gestellt worden.
Damit verbunden war eine Verdreifachung der Geldzahlungen auf drei Millionen Euro jährlich.
Unterzeichnet
wurde der Vertrag vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem verstorbenen Zentralratspräsidenten
Paul Spiegel († 2006), der durch seine
antikirchlichen Ausfälle bekannt wurde.
Nach Angaben des deutschen
Innenministeriums gehören die jüdischen Gemeinden in Deutschland – aufgrund der Zuwanderung aus der
ehemaligen Sowjetunion – zu den am schnellsten wachsenden Gemeinden weltweit.
Allerdings sind im bisherigen
Vertrag „staatliche Leistungen für die Integration jüdischer Zuwanderer aus den GUS-Staaten“ ausdrücklich
ausgenommen. Diese werden gesondert bezogen.
Auch staatliche Gelder für die Hochschule für Jüdische
Studien und das Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland sind im Vertrag
nicht enthalten.