09:51:13 | Mittwoch, 19. November 2008
Mit kirchlichen Ernennungen läßt sich in Wettbüros leicht wenig Geld verdienen. Die Namen sind gewöhnlich schon Wochen vor der Veröffentlichung in aller Munde.

Der Erzbischof von Cardiff, Mons. Peter Smith
(kreuz.net, London) Der Erzbischof Peter Smith von Cardiff (65) könnte der nächste Erzbischof von Westminster
und damit der neue Primas von England und Wales werden.
Das berichtete die Zeitung ‘Wales online’ am
Montag. Der Nachrichtendienst beruft sich auf „Quellen in Rom“.
Der Erzbischof von Westminster, Cormac
Kardinal Murphy-O’Connor, ist seit Februar 2000 im Amt. Im August 2007 reichte er 75jährig seinen altersbedingten
Rücktritt ein. Der Papst bat ihn zu bleiben, bis ein Nachfolger gefunden ist.
Beobachter rechnen damit,
daß Benedikt XVI. den Kardinal im nächsten Jahr ablösen wird.
‘Wales online’ betrachtet Erzbischof
Smith als aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge des Kardinals.
Erzbischof Smith soll der erste
auf einer Liste mit drei bis vier Kandidaten sein. Diese Liste wird laut ‘Wales online’in den nächsten
Wochen im Vatikan eingereicht.
Der Nuntius in Großbritannien, Erzbischof Faustino Sainz Muñoz (71),
unterstütze Mons. Smith für das Amt.
Der Erzbischof besitzt offenbar auch die Unterstützung von Kardinal
Murphy-O’Connor.
Mit seinen kirchlichen Initiativen gegen die Kinderabtreibung, die Euthanasie und die
Homo-Adoption habe Mons. Smith auch die Römische Kurie beeindruckt.

Wette für den nächsten Erzbischof von Westminster bei „Paddy Power“
Eine Wette wertDie Wetten beim
Internet-Wettbüro „Paddy Power“ geben dem Erzbischof Smith nur mäßige Chancen für das Amt. Seine Ernennung
zum Erzbischof von Westminster wird gegenwärtig mit einem Verhältnis von 16:1 gehandelt.
Der Erzbischof
von Birmingham, Mons. Vincent Nichols, bringt dagegen nur eine Rendite von 13:8. Das bedeutet, daß ihm
gute Chancen für das Amt zugesprochen werden.
Das Wettbüro gibt auch dem früheren Generalmagister
der Dominkaner, Pater Timothy Radcliffe (63), gute Chancen auf das Amt. Der
Homo-Ideologe brächte als
Erzbischof von Westminster nur einen Wettgewinn von 7:2.
Auf das mittelmäßige Niveau von Mons. Smith
mit 16:1 stuft das Wettbüro mehrere andere Kandidaten, darunter den Erzbischof von Sydney, George Kardinal
Pell.
Der Sänger der irischen Rockband U2, Bono, brächte – im Falle seiner Ernennung zum Erzbischof
von Westminster – verlustfreudigen Spekulanten einen Gewinn von 500:1.