19:06:41 | Mittwoch, 19. November 2008
Der „Fladen“ entsprach genau jener Form, die heute noch etwa in Mossul verwendet wird – jener Metropole am Tigris, in der die Christen heute das Zeugnis des Blutes für die Wahrheit Christi abgeben. Von Erich Leitenberger.
(kreuz.net) Manche Leute haben an der
Jugendmesse Anstoß genommen, die der Erzbischof von Wien, Kardinal
Christoph Schönborn, am Sonntag, 16. November, in Wolfsthal an der österreichisch-slowakischen Grenze
zelebriert hat.
Diese Meßfeier hat – im Gegensatz zu allen Unterstellungen, die in der Folge nach einer
dilettantischen und realitätsverzerrenden TV-Aufzeichnung von ‘gloria.tv’ geäußert wurden – in keiner
Weise die liturgischen Vorschriften der katholischen Kirche verletzt.
Das eucharistische Brot war ungesäuert.
Die Form entsprach der ursprünglichen Form, die seit dem ersten Jahrhundert im Nahen Osten üblich ist.
Der „Fladen“ entsprach genau jener Form, die heute noch etwa in Mossul verwendet wird – jener Metropole
am Tigris, in der die Christen heute das Zeugnis des Blutes für die Wahrheit Christi abgeben.
Bei der
Meßfeier wurde vom Jugendseelsorger Werner Pirkner und dem Koordinator der Jugendgottesdienstdienste,
Stephan Bazalka, sehr genau darauf geachtet, daß beim „Brechen des Brotes“ kein Partikel des Leibes Christi
zu Boden fiel.
Wer immer es gewagt hat, auf Grund einer partiellen Berichterstattung das Wort gegen den
Wiener Erzbischof zu erheben, möge in sich gehen, Buße tun und den Herrn um Vergebung anflehen.
Beten
wir gemeinsam für die Kirche Gottes!
Der Verfasser ist Pressesprecher der Erzdiözese Wien