Jugendmesse
Dilettantisch und realitätsverzerrend
Der „Fladen“ entsprach genau jener Form, die heute noch etwa in Mossul verwendet wird – jener Metropole am Tigris, in der die Christen heute das Zeugnis des Blutes für die Wahrheit Christi abgeben. Von Erich Leitenberger.
© Screenshot Gloria.TV
(kreuz.net) Manche Leute haben an der Jugendmesse Anstoß genommen, die der Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, am Sonntag, 16. November, in Wolfsthal an der österreichisch-slowakischen Grenze zelebriert hat.

Diese Meßfeier hat – im Gegensatz zu allen Unterstellungen, die in der Folge nach einer dilettantischen und realitätsverzerrenden TV-Aufzeichnung von ‘gloria.tv’ geäußert wurden – in keiner Weise die liturgischen Vorschriften der katholischen Kirche verletzt.

Das eucharistische Brot war ungesäuert. Die Form entsprach der ursprünglichen Form, die seit dem ersten Jahrhundert im Nahen Osten üblich ist.

Der „Fladen“ entsprach genau jener Form, die heute noch etwa in Mossul verwendet wird – jener Metropole am Tigris, in der die Christen heute das Zeugnis des Blutes für die Wahrheit Christi abgeben.

Bei der Meßfeier wurde vom Jugendseelsorger Werner Pirkner und dem Koordinator der Jugendgottesdienstdienste, Stephan Bazalka, sehr genau darauf geachtet, daß beim „Brechen des Brotes“ kein Partikel des Leibes Christi zu Boden fiel.

Wer immer es gewagt hat, auf Grund einer partiellen Berichterstattung das Wort gegen den Wiener Erzbischof zu erheben, möge in sich gehen, Buße tun und den Herrn um Vergebung anflehen.

Beten wir gemeinsam für die Kirche Gottes!

Der Verfasser ist Pressesprecher der Erzdiözese Wien