08:14:04 | Donnerstag, 20. November 2008
Die Gnade befreit zum guten Werk + Sich auf die Weltkirche ausgeredet + Teurer als der Zweite Weltkrieg + Vor der Auslöschung + Dem Priester anvertraut
Die Gnade befreit zum guten WerkVatikan. Benedikt XVI. sprach bei der gestrigen Generalaudienz über
die paulinische Rechtfertigungslehre. In seiner Ansprache kritisierte er die reformatorische These, wonach
der „Glaube allein“ rechtfertige. Schon in der Gemeinde von Korinth sei die irrige Meinung vertreten worden,
daß die christliche Freiheit eine Befreiung von der Moral sei. Doch die christliche Freiheit bestehe
nicht im Libertinismus: „Sie ist keine Befreiung vom Tun des Guten“.
Sich auf die Weltkirche ausgeredet
Deutschland. Nur ein Konzil könne die Priesterehe einführen. Das behauptete der Erzbischof von Freiburg
und Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Mons. Robert Zollitsch, bei einer Diskussionsrunde, die
von der ‘Südwest Presse’ organisiert wurde. Es sei eine Illusion zu glauben, der Zölibat werde in absehbarer
Zeit abgeschafft – so der Erzbischof. Die Einführung der Priesterehe müßte weltweit Bestand haben können.
Teurer als der Zweite WeltkriegVereinigte Staaten. Gemäß dem US-amerikanischen Wirtschafts- und Finanznachrichtensender
CNBC hat die US-Regierung in den letzen zwölf Monaten im Rahmen ihrer Hilfsmaßnahmen und Kapitalspritzen
zur Bekämpfung der Finanzkrise die astronomische Summe von 4,28 Billionen Dollar bereitgestellt. Inflationsbereinigt
übersteigt diese Summe die Gesamtkosten für den Zweiten Weltkrieg.
Vor der AuslöschungIrak. Der
lateinische Erzbischof von Bagdad, Mons. Jean Baptiste Sleiman, warnt vor der Gewalt-Politik im Irak.
Der Erzbischof äußerte sich vor ‘Radio Vatikan’. Die Christen gerieten als Unbeteiligte ins Kreuzfeuer
politischer Interessen. Der Erzbischof fürchtet die Auslöschung der Christen. Es seien nur noch 400.000
Christen im Irak. Wenn sich die Lage im Land nicht bessere, müßten auch sie das Land verlassen.
Dem
Priester anvertrautDeutschland. Der schlesische Sanitäter Johann Jambor will im Ersten Weltkrieg selber
gesehen haben, wie der damalige Meldeläufer und Gefreiter und spätere deutsche Reichskanzler Adolf Hitler
(† 1945) bei der Schlacht an der Somme in Frankreich einen Hoden verloren hat. In den 60er Jahren vertraute
sich der vor 23 Jahren verstorbene Zeuge einem Priester in Schlesien an. Der Geistliche zeichnete die
Aussagen auf Tonband auf. Die Bänder sollen nun von Heimatforschern gefunden worden sein. Das berichtet
die britische Boulevardzeitung ‘The Sun’. Ein Freund Jambors bestätigte das Gespräch mit dem Priester.
Als Hitler an die Macht kam, bedauerte Jambor, ihm das Leben gerettet zu haben.