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Die Gnade befreit zum guten Werk + Sich auf die Weltkirche ausgeredet + Teurer als der Zweite Weltkrieg + Vor der Auslöschung + Dem Priester anvertraut
Die Gnade befreit zum guten Werk

Vatikan. Benedikt XVI. sprach bei der gestrigen Generalaudienz über die paulinische Rechtfertigungslehre. In seiner Ansprache kritisierte er die reformatorische These, wonach der „Glaube allein“ rechtfertige. Schon in der Gemeinde von Korinth sei die irrige Meinung vertreten worden, daß die christliche Freiheit eine Befreiung von der Moral sei. Doch die christliche Freiheit bestehe nicht im Libertinismus: „Sie ist keine Befreiung vom Tun des Guten“.

Sich auf die Weltkirche ausgeredet

Deutschland. Nur ein Konzil könne die Priesterehe einführen. Das behauptete der Erzbischof von Freiburg und Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Mons. Robert Zollitsch, bei einer Diskussionsrunde, die von der ‘Südwest Presse’ organisiert wurde. Es sei eine Illusion zu glauben, der Zölibat werde in absehbarer Zeit abgeschafft – so der Erzbischof. Die Einführung der Priesterehe müßte weltweit Bestand haben können.

Teurer als der Zweite Weltkrieg

Vereinigte Staaten. Gemäß dem US-amerikanischen Wirtschafts- und Finanznachrichtensender CNBC hat die US-Regierung in den letzen zwölf Monaten im Rahmen ihrer Hilfsmaßnahmen und Kapitalspritzen zur Bekämpfung der Finanzkrise die astronomische Summe von 4,28 Billionen Dollar bereitgestellt. Inflationsbereinigt übersteigt diese Summe die Gesamtkosten für den Zweiten Weltkrieg.

Vor der Auslöschung

Irak. Der lateinische Erzbischof von Bagdad, Mons. Jean Baptiste Sleiman, warnt vor der Gewalt-Politik im Irak. Der Erzbischof äußerte sich vor ‘Radio Vatikan’. Die Christen gerieten als Unbeteiligte ins Kreuzfeuer politischer Interessen. Der Erzbischof fürchtet die Auslöschung der Christen. Es seien nur noch 400.000 Christen im Irak. Wenn sich die Lage im Land nicht bessere, müßten auch sie das Land verlassen.

Dem Priester anvertraut

Deutschland. Der schlesische Sanitäter Johann Jambor will im Ersten Weltkrieg selber gesehen haben, wie der damalige Meldeläufer und Gefreiter und spätere deutsche Reichskanzler Adolf Hitler († 1945) bei der Schlacht an der Somme in Frankreich einen Hoden verloren hat. In den 60er Jahren vertraute sich der vor 23 Jahren verstorbene Zeuge einem Priester in Schlesien an. Der Geistliche zeichnete die Aussagen auf Tonband auf. Die Bänder sollen nun von Heimatforschern gefunden worden sein. Das berichtet die britische Boulevardzeitung ‘The Sun’. Ein Freund Jambors bestätigte das Gespräch mit dem Priester. Als Hitler an die Macht kam, bedauerte Jambor, ihm das Leben gerettet zu haben.