Donnerstag, 22. Januar 2009 08:06
Auftakt zu einem Empörungs-Festival?
Das schwedische Fernsehen hat gestern einen Ausschnitt aus einem längeren Interview mit Bischof Richard Williamson von der Piusbruderschaft veröffentlicht: „Ich glaube nicht, daß sechs Millionen Juden vergast wurden.“
Aufnahme von Bischof Williamson für das schwedische Fernsehen.
Aufnahme von Bischof Williamson für das schwedische Fernsehen.
(kreuz.net) Bei dem folgenden Text handelt es sich um die Übersetzung einiger Passagen eines Interviews, das Bischof Richard Williamson von der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. dem schwedischen Fernsehen gab.

Das Gespräch wurde im Original auf englisch aufgenommen.

Reporter: Bischof Williamson, sind das Ihre Worte: „Kein einziger Jude wurde in Gaskammern umgebracht. Das waren alles Lügen, Lügen, Lügen“? Sind das Ihre Worte?

Bischof Richard Williamson: „Ich glaube, Sie zitieren hier [eine Aussage] von Kanada, glaube ich – vor vielen Jahren. Ich meine, daß die historische Faktenlage sehr stark, ja überaus stark dagegen spricht, daß sechs Millionen Juden gezielt in Gaskammern vergast wurden, als eine gezielte Strategie von Adolf Hitler.“

Reporter: „Aber Sie sagen, daß nicht ein einziger Jude getötet wurde…“

Bischof Williamson: „…in Gaskammern.“

Reporter: „Also gab es keine Gaskammern“

Bischof Williamson: „Ich glaube, daß es keine Gaskammern gegeben hat – soweit ich die historische Faktenlage studiert habe. Ich folge nicht Gefühlen.

Ich glaube, zum Beispiel, daß Leute, die sich gegen das wenden, was heute häufig über den – in Anführungszeichen – »Holocaust« geglaubt wird, diese Leute – die Revisionisten, wie sie genannt werden – kommen zum Schluß, die ernsthaften unter ihnen glauben, daß etwa 200.000 oder 300.000 Juden in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern umkamen, aber niemand durch Vergasung in einer Gaskammern.

Sie haben vielleicht vom Leuchter-Report gehört. Fred Leuchter war ein Fachmann für Gaskammern. Er plante für drei der fünfzig US-Bundesstaaten drei Gaskammern für die Hinrichtung von Verbrechern. Er wußte, worum es geht. Er studierte irgendwann in den 80er Jahren die Überreste der angeblichen Gaskammern – zum Beispiel die Krematorien in Birkenau-Auschwitz.

Und seine Schlußfolgerung als Fachmann war, daß es unmöglich ist, daß diese Anlagen jemals für die Vergasung einer großen Menge von Menschen gedient haben könnten. Denn Cyanid-Gas ist sehr gefährlich. Nehmen wir an, jemand will 300 Menschen vergasen, die in eine Kammer eingesperrt wurden, die irgendwelche Kleider tragen [undeutlich].

Es ist sehr gefährlich hineinzugehen und die Leichen herauszuholen. Denn wenig Gas, das sich zum Beispiel in der Kleidung dieser Menschen festgesetzt hat, wird diese Person töten. Das ist sehr gefährlich.

Wenn Menschen vergast werden, muß man das Gas zuerst ableiten, um in die Kammer hineingehen zu können. Um das Gas zu entfernen, braucht es einen hohen Kamin. Wenn der Kamin tief ist, steigt das Gas herab und tötet die Vorbeigehenden. Sie brauchen einen hohen Kamin. Ich habe vergessen, wie hoch er sein muß.

Wenn es einen hohen Kamin gab, wäre der Schatten dieses Kamins während der meisten Zeit des Tages auf den Boden gefallen. Und die alliierten Luft-Fotografen, die über die Lager flogen, hätten die Schatten dieser Kamine gesehen. Aber es gab keinen solchen Schatten. Es gab keinen solchen Kamin. Das spricht für das Zeugnis von Fred Leuchter, daß es keine solche Kamine gegeben haben kann.

Er schaut auch auf die Türen und sagt, daß die Türe völlig luftundurchlässig sein muß. Ansonsten wird das Gas wiederum nach außen dringen und die Menschen draußen töten. Die Türe der Gaskammer, die den Touristen in Auschwitz gezeigt wird, ist absolut nicht luftundurchlässig. Absolut nicht.“

Reporter: „Sie sagen jetzt, daß der Holocaust nie stattgefunden hat – nicht so wie die Historiker ihn präsentieren [undeutlich].“

Bischof Richard Williamson: „Ich richte mich nach dem, was nach meinem Urteil die historische Faktenlage ist – Leuten gemäß, die diese Faktenlage untersucht haben. Ich glaube, was sie festgestellt haben. Wenn sie ihre Feststellungen änderten, würde ich vermutlich diesen Feststellungen folgen, weil ich denke, daß sie aufgrund der Faktenlage urteilen.

Ich glaube, daß 200.000 bis 300.000 Juden in nationalsozialistischen Konzentrationslagern umkamen – aber keiner von ihnen in einer Gaskammer.“

Reporter: „Ist das nicht Antisemitismus? Was ist Antisemitismus?“

Bischof Richard Williamson: „Wenn Antisemitismus schlecht ist, so weil er gegen die Wahrheit ist. Wenn etwas wahr ist, dann ist es nicht schlecht. Ich bin nicht am Wort ‘Antisemitismus’ interessiert. Das Wort ist sehr gefährlich.“

Reporter: „Der Bischof [unklar, wer gemeint ist] nennt sie einen Antisemiten.“

Bischof Richard Williamson: „Der Bischof kann mich einen Dinosaurier nennen oder einen Idioten. Er kann mich nennen wie er will. Es geht hier nicht darum, welche Namen man verwendet. Das ist eine Frage der historischen Wahrheit. Die historische Wahrheit richtet sich nach der Faktenlage nicht nach Gefühlen.“

[Schnitt im Video]

„Es hat bestimmt eine gewaltige Ausbeutung [des Holocausts] gegeben. Deutschland hat Milliarden und Milliarden Deutsche Mark und jetzt Euros gezahlt, weil die Deutschen einen Schuldkomplex haben, weil sie sechs Millionen Juden vergast hätten. Aber ich glaube nicht, daß sechs Millionen Juden vergast wurden.

Seien sie vorsichtig, ich bitte Sie. Das ist gegen das Gesetz in Deutschland. Wenn es da einen Deutschen gäbe [schaut zurück, undeutlich] – dann könnten sie mich in ein deutsches Gefängnis bringen, bevor ich Deutschland verlasse. Ich hoffe, das ist nicht Ihre Absicht.“

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