22:36:12 | Freitag, 23. Januar 2009
Bereits am Mittwoch sandte der Generalobere der Piusbruderschaft dem Schwedischen Fernsehen eine Stellungnahme zum
Interview mit Bischof Richard Williamson über den Holocaust. Von Bischof Bernard Fellay.

Brief von Mons. Fellay an das schwedische Fernsehen.
(kreuz.net, Menzingen) Bitte erlauben Sie mir, mich vorzustellen. Ich bin der Generalobere der Priesterbruderschaft
St. Pius X.
Ich wurde darüber informiert, daß Bischof Williamson, ein Mitglied unserer Bruderschaft,
dem Schwedischen Fernsehen ein Interview gewährte und es heute [21. Januar] ausgestrahlt wird.
Obwohl
vorausgesetzt war, daß sich das Interview nur mit religiösen Themen befassen würde, fragte der Reporter
den Bischof nach seiner Meinung in historischen Fragen.
Es ist klar, daß ein Bischof nur über Fragen
des Glaubens und der Moral mit kirchlichen Autorität sprechen kann.
Wenn er sich mit weltlichen Dingen
beschäftigt, ist er persönlich verantwortlich für seine eigenen privaten Meinungen.
Die Bruderschaft,
die ich leite, hat keine Autorität, solche Themen zu bewerten, noch wird sie jemals eine solche Autorität
beanspruchen.
Unser Ziel ist einzig und allein die Wiederherstellung der traditionellen Lehre in der
Katholischen Kirche. Aus diesem Grund sind wir weltweit akzeptiert, respektiert und geschätzt.
Es ist
schändlich, ein Interview über religiöse Themen zu benützen, um weltliche und kontroverse Themen anzusprechen,
mit der offensichtlichen Absicht, die Arbeit unserer religiösen Gesellschaft zu entstellen und zu verleumden.
Solch ein abscheulicher Versuch wird sein Ziel nicht erreichen.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X.
wird ihre Absicht nicht aufgeben, den schwedischen Katholiken den wahren katholischen Glauben und die
Sakramente zu bringen.