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Leiden ertragen + Angst vor der Justiz? + Zwölf Apostel bekehrten die halbe Welt + Getöse ist politisch + Sehr schlechte Nachricht unterwegs?
Leiden ertragen

Vatikan. Euthanasie ist „die falsche Lösung für das Drama des Leidens“. Das sagte Papst Benedikt XVI. beim gestrigen Angelusgebet. Töten könne keine wahre Antwort – „mag es auch noch so sanft erscheinen“. Man müsse an den Schmerz und den Todeskampf auf menschliche Art mit Liebe herangehen. Die Leidenden ermutigte der Papst, daß vor Gott keine Träne verlorengehe.

Angst vor der Justiz?

Deutschland. Der Lefebvre-Bischof Richard Williamson ist im Priesterseminar der Bruderschaft St. Pius X. nicht mehr willkommen: „Wir haben ihm mitgeteilt, daß wir ihn hier nicht mehr sehen wollen“ – sagte der Regens des Seminars, Pater Stefan Frey, dem deutschen Magazin ‘Focus’. Die für den 30. Mai geplante Diakonenweihe werde Mons. Williamson nicht halten. Mit seinem jüngsten Interview habe der Bischof den Heiligen Vater „vor den Kopf“ gestoßen – so der Regens.

Zwölf Apostel bekehrten die halbe Welt

Italien. „Wir werden unsere Position nicht verändern. Wir werden den Vatikan bekehren.“ Das sagt der Lefebvre-Bischof Bernard Tissier de Mallerais vor der Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’. Bischof Tissier de Mallerais ist von der Aufhebung der Exkommunikation als Geste des Papstes bewegt. Doch er habe die Exkommunikationen nie als kirchenrechtlich gültig betrachtet.

Getöse ist politisch

Deutschland. Die Aufhebung der Exkommunikationen gegen die vier Lefebvre-Bischöfe sei ganz und gar unpolitisch. Das erklärte der emeritierte Münchner Philosoph Robert Spaemann in einem Leserbrief für die deutsche Tageszeitung ‘Frankfurter Allgemeine’. Spaemann erinnerte an die Situation in China: „In China zogen sich jahrzehntelang die Bischöfe der ‘Patriotischen Vereinigung’ die Tatstrafe der Exkommunikation zu, weil sie ohne päpstlichen Auftrag Bischöfe weihten oder sich weihen ließen.“ Benedikt XVI. habe die meisten dieser Exkommunikationen „ohne Getöse“ wieder aufgehoben.

Sehr schlechte Nachricht unterwegs?

„Es tut mir leid, mitteilen zu müssen, daß schon bald einige schockierende und traurige Nachrichten über einen prominenten Kirchenvertreter bekannt werden – vielleicht schon am Montag oder Dienstag. Keine Sorge, es geht nicht um den Heiligen Vater oder um einen der Vorgängerpäpste, auch nicht um einen Laien. Wir wollen beten, daß Gott eine gute Frucht aus dieser Sache hervorbringt, und die Betroffenen in unser Gebet einschließen.“

Mitteilung, die am 31. Januar auf dem Weblog ‘Patrick Madrid’ veröffentlicht wurde.