Deutschland
Der Judas von Berlin
Die Eiterbeule der bischöflichen Fäulnis bricht auf: In einem empörenden Interview ist ein infamer Kardinal dem Heiligen Vater in den Rücken gefallen.
Georg Kardinal Sterzinsky von Berlin
Georg Kardinal Sterzinsky von Berlin
© Longbow4u, CC
(kreuz.net) Die gegenwärtige Kritik niederträchtiger Kirchenhasser und verleumderischer Antichristen gegen Papst Benedikt XVI. ist für den Erzbischof von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky, „verständlich“.

Diese empörende Aussage machte der ehrlose Kardinal in einem Skandal-Interview mit der deutschen Boulevardzeitung ‘Bild’.

Die Aufhebung der Lefebvre-Exkommunikationen sei „für die allermeisten Menschen unverständlich und empörend“ – zischte er.

Kardinal Sterzinsky kommt aus dem Schimpfen nicht heraus: „Besonders schlimm ist der Fall Richard Williamson“.

Auch vor skrupelloser Verleumdung des Lefebvre-Bischofs schreckt der Skandal-Kardinal nicht zurück: „Den Holocaust zu leugnen, ist ungeheuerlich und eine große Belastung für die Beziehungen zum Judentum.“

Der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. wünscht Kardinal Sterzinsky Schisma, Interdikt und Kirchenspaltung:

„Das Mindeste ist jetzt, daß sofort gesagt wird, diese Entscheidung muß überprüft werden. Nach meinem Empfinden ist zu erwarten, daß dabei ein anderes Ergebnis herauskommt“ – krächzt er.

Dann zieht er – völlig durchgedreht – gegen den Papst los.

Auf die Frage, ob er es für möglich halte, daß „der Vatikan“ nicht über Mons. Williamsons Thesen informiert gewesen sei, geifert der schändliche Kardinal: „Nein. Man kann in Rom nicht so tun, als ob man das nicht gewußt hätte.“

Er gehöre nicht zu denen, die an den vier Bischöfen besonders viel Interesse gehabt hätten: „Aber das war mir doch geläufig, weil es immer wieder gesagt wurde.“ Die Frage, warum er dann den Papst nicht rechtzeitig gewarnt hat, läßt er unbeantwortet.

Statt dessen verlangt er vom Heiligen Vater eine Entschuldigung: „Eine Klarstellung wäre dienlich.“

Doch es ist offensichtlich: Eine Klarstellung wird nicht reichen.

Der Kardinal wird sich für seinen verbalen Amoklauf beim Papst öffentlich entschuldigen müssen.

„Die Exkommunikation, nach der er so lauthals schreit, muß diesen charakterlosen Intriganten und geistigen Brandstifter selber treffen“ – erklärte eine Reihe Persönlichkeiten der Erzdiözese Berlin in einer Stellungnahme vor ‘kreuz.net’.