11:49:07 | Freitag, 13. Februar 2009
Unversöhnliche Bischöfe sollten das Judentum im Umgang mit den Lefebvristen nicht als Vorwand für den Krieg, sondern als eine Gelegenheit für den Frieden benützen.

Der US-Rabbiner Yehuda Levin
(kreuz.net) Der linke Flügel der Katholischen Kirche hat in den letzten vierzig Jahren die katholische
Lehre und die Moral untergraben.
Das erklärte der US-Rabbiner Yehuda Levin vor der kanadischen Lebensschutz-Seite
‘LifeSiteNews.com’.
Levin ist der Gründer einer Synagoge im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Er ist religiös
konservativ und setzt sich vor allem gegen die Homo-Unzucht und die Kinderabtreibung ein.
Der Rabbiner
ist auch beratendes Mitglied der Organisation ‘Jews Against Anti-Christian Defamation’ – Juden gegen antichristliche
Verleumdung.
Nach Angaben von ‘LifeSiteNews.com’ ist Levin auch Vorsitzender einer Gruppe von 800 orthodoxen
Rabbinern in den USA und in Kanada.
„Die Katholische Kirche hat ein Problem“Levin wies Vorwürfe zurück,
wonach der Heilige Stuhl sich von den
Aussagen des Pius-Bischofs Richard Williamson nicht genügend distanziert
hätte.
„Ich bin für eine kirchliche Versöhnung mit den Traditionalisten, weil ich den großen Zusammenhang
verstehe“ – erklärte Levin: „Die Katholische Kirche hat ein Problem. Es gibt einen starken linken Flügel,
der dem Glauben einen unendlichen Schaden zufügt.“
Katholische Kirche
Es gibt einen starken linken Flügel,
der dem Glauben einen unendlichen Schaden zufügt
Der Rabbiner erklärte auch, daß er „völlig“ verstehe,
warum diese Versöhnung für den Kampf gegen die Kinderabtreibung und die Homo-Bewegung wesentlich ist:
„Ich verstehe, daß es entscheidend ist, die Bänke der Katholischen Kirche nicht mit Kulturkatholiken
und Linken zu füllen, die beitragen, die Katholische Kirche zu zerstören und die Werte der Katholischen
Kirche zu korrumpieren.“
Diese Verderbnis hat einen Einfluß auf jede einzelne religiöse Gemeinschaft
in der Welt – erklärte Levin.
Williamson-Pogrom ist ein AblenkungsmanöverDer Papst wolle die Traditionalisten
in die Kirche zurückbringen, weil sie viele wichtige Beiträge für das Gesamtwohl des Katholizismus
einbringen könnten:
„Wenn der Papst dabei unbemerkt jemanden eingeschlossen hat, der in der traditionalistischen
Bewegung wichtig ist und zufälligerweise sehr seltsame Dinge über den Holocaust sagt, ist das dann ein
Grund, das Kind mit dem Bade auszuschütten und Papst Benedikt XVI. zu verurteilen? Sicher nicht.“
Für
den Rabbiner ist das gegenwärtig laufende Williamson-Pogrom ein Ablenkungsmanöver.
Levin traf sich
im Januar in Rom mit Vertretern des Vatikan.
Er schlug ihnen vor, daß es im interreligiösen Dialog
vor allem um das Lebensrecht und die Heiligkeit der Ehe gehen sollte.
© Bild: LifeSiteNews.com