09:03:11 | Montag, 2. März 2009
Fastenstille im Vatikan + Nachfolger von Mons. Williamson + So bleibt die Gnade weg + Zuerst Opfer spielen – und dann fest zuschlagen + Konflikt unvermeidlich
Fastenstille im VatikanVatikan. In der ersten Fastenwoche ziehen sich Papst Benedikt XVI. und die Römische
Kurie zu Exerzitien zurück. Darum gewährt der Papst bis zum kommenden Samstag keine Audienzen. Die vier
täglichen Exerzitienvorträge werden von dem emeritierten nigerianischen Kurienkardinal Francis Arinze
gehalten.
Nachfolger von Mons. WilliamsonArgentinien. Der spanische Lefebvre-Bischof Alfonso de Galaretta
wird Nachfolger von Mons. Richard Williamson als Regens im Priesterseminar der Piusbruderschaft in La
Reja bei Buenos Aires. Das gab der Generalobere der Bruderschaft, Mons. Bernard Fellay, bekannt.
So bleibt
die Gnade wegDeutschland. Die Würzburger
Skandal-Pfarrei St. Michael in Schweinfurt wird auch in der
Fastenzeit die Lesungstexte beliebig abändern. Das gab der dortige Pfarrer, Hw. Roland Breitenbach, in
einer wöchentlichen Emailaussendung mit seiner selbstgestrickten Liturgie bekannt. In der Fastenzeit
will der Pfarrer die Lesungen für das Thema „Alles ist Gnade“ austauschen.
Zuerst Opfer spielen – und
dann fest zuschlagenDeutschland. Ein angeblich „weiterhin in den Kirchen bestehender Antisemitismus“
muß nach Meinung von Charlotte Knobloch – Präsidentin des
kirchenfeindlichen ‘Zentralrats der Juden
in Deutschland’ – „offensiv“ bekämpft werden. Darüber berichtete der deutsche ‘Evangelische Pressedienst’.
Frau Knobloch hat sich bis heute nicht von den
Papstbeschimpfungen des früheren Vizepräsidenten des
‘Zentralrats der Juden in Deutschland’, Michel Friedman, distanziert. Dafür sprach sie diffamierend von
der „antisemitischen Pius-Bruderschaft“.
Konflikt unvermeidlich„Die Kirche, die sich standhaft weigert,
ihre religiöse Wertehierarchie einer weltlichen unterzuordnen, kollidiert notwendigerweise immer wieder
mit einer säkularen, relativistischen Welt – es sei denn, sie kapituliert und erkennt die Regeln der
Political Correctness als höherwertig an denn das Wort ihres Gründers, Jesus Christus.“
Der Chefredaktor
der Berliner Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’ in einem Kommentar zum Empörungs-Festival über Bischof Richard
Williamson.