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Fastenstille im Vatikan + Nachfolger von Mons. Williamson + So bleibt die Gnade weg + Zuerst Opfer spielen – und dann fest zuschlagen + Konflikt unvermeidlich
Fastenstille im Vatikan

Vatikan. In der ersten Fastenwoche ziehen sich Papst Benedikt XVI. und die Römische Kurie zu Exerzitien zurück. Darum gewährt der Papst bis zum kommenden Samstag keine Audienzen. Die vier täglichen Exerzitienvorträge werden von dem emeritierten nigerianischen Kurienkardinal Francis Arinze gehalten.

Nachfolger von Mons. Williamson

Argentinien. Der spanische Lefebvre-Bischof Alfonso de Galaretta wird Nachfolger von Mons. Richard Williamson als Regens im Priesterseminar der Piusbruderschaft in La Reja bei Buenos Aires. Das gab der Generalobere der Bruderschaft, Mons. Bernard Fellay, bekannt.

So bleibt die Gnade weg

Deutschland. Die Würzburger Skandal-Pfarrei St. Michael in Schweinfurt wird auch in der Fastenzeit die Lesungstexte beliebig abändern. Das gab der dortige Pfarrer, Hw. Roland Breitenbach, in einer wöchentlichen Emailaussendung mit seiner selbstgestrickten Liturgie bekannt. In der Fastenzeit will der Pfarrer die Lesungen für das Thema „Alles ist Gnade“ austauschen.

Zuerst Opfer spielen – und dann fest zuschlagen

Deutschland. Ein angeblich „weiterhin in den Kirchen bestehender Antisemitismus“ muß nach Meinung von Charlotte Knobloch – Präsidentin des kirchenfeindlichen ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’ – „offensiv“ bekämpft werden. Darüber berichtete der deutsche ‘Evangelische Pressedienst’. Frau Knobloch hat sich bis heute nicht von den Papstbeschimpfungen des früheren Vizepräsidenten des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’, Michel Friedman, distanziert. Dafür sprach sie diffamierend von der „antisemitischen Pius-Bruderschaft“.

Konflikt unvermeidlich

„Die Kirche, die sich standhaft weigert, ihre religiöse Wertehierarchie einer weltlichen unterzuordnen, kollidiert notwendigerweise immer wieder mit einer säkularen, relativistischen Welt – es sei denn, sie kapituliert und erkennt die Regeln der Political Correctness als höherwertig an denn das Wort ihres Gründers, Jesus Christus.“

Der Chefredaktor der Berliner Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’ in einem Kommentar zum Empörungs-Festival über Bischof Richard Williamson.