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Unterwegs + Streit um den Namen katholisch + Während des Gottesdienstes erschossen + Blutiger Montag + Verselbständigter Schuldkult
Benedikt XVI.
Benedikt XVI.
© WYD 2008
Unterwegs

Vatikan. Gestern gab Papst Benedikt XVI. beim Angelus seine Reise ins Heilige Land bekannt. Sie wird vom 8. bis 15. Mai stattfinden. Der Heilige Vater will an den Orten, die durch das irdische Wirken Christi geheiligt sind, um Einheit und Frieden bitten. Ferner erinnerte der Papst an seine in diesem Monat bevorstehende Reise nach Kamerun und Angola.

Streit um den Namen katholisch

Vatikan. Die Internet-Verwaltung ICANN – Internet Corporation for Assigned Names and Numbers – überlegt, Internet-Domainnamen nach den Weltreligionen zu benennen. Es geht um die Endungen .catholic, .islam oder .buddhist. Ein Vertreter der Römischen Kurie riet von der Idee ab. Solche Domainnamen könnten zu Streitigkeiten zwischen theologischen und religiösen Traditionen führen.

Während des Gottesdienstes erschossen

USA. Gestern Sonntag wurde der baptistischer Prediger Fred Winters während eines Gottesdienstes in der Stadt Maryville im US-Bundesstaat Illinois erschossen. Der Täter schoß ohne Vorwarnung auf Winters. Dieser versuchte, sich mit einer Bibel zu schützen. Er starb aber wenig später im Krankenhaus. Der Täter konnte gefaßt werden.

Blutiger Montag

USA. Heute Montag will US-Präsident Barack Obama die staatliche Finanzierung von Experimenten mit Kleinstkinderzellen erlauben. Das sagte ein Regierungsvertreter am Freitag in Washington. Obamas Vorgänger, George W. Bush, finanzierte nur die Forschung mit Zellen, die vor August 2001 produziert wurden. Versuche, den Stichtag aufzuweichen, hatte er mit einem Veto blockiert.

Verselbständigter Schuldkult

„Über ein vernünftiges Maß der Erinnerung hinaus hat sich ein Schuldkult zivilreligiös verselbständigt, so daß die Verletzung des Holocaust-Tabus die größtmögliche Schande in unserem Kulturkreis nach sich zieht. Es ist bezeichnend, daß die Europäische Union auf den Gottesbezug in ihren Verfassungsentwürfen verzichtet, die Leugnung des Holocaust aber europaweit unter Strafe gestellt werden soll.“

Der Chefredaktor der Berliner Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’ in einem Kommentar zum Empörungs-Festival über Bischof Richard Williamson.