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Päpstliches Gebet + Die Kirchen wollen Christus nicht + Auch für die Lefebvristen? + Zuerst die Bischöfe + Die Linzer Sieger kämpfen weiter
Päpstliches Gebet

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat den Opfern des Amoklaufs in der Stadt Winnenden – zwanzig Kilometer nordöstlich von Stuttgart – gestern sein Gebet zugesichert. Ein päpstliches Beileidschreiben ist an Bischof Gebhard Fürst von Rottenburg-Stuttgart gerichtet. Winnenden ist historisch ein protestantische Stadt. Am Mittwoch erschoß ein 17jähriger Auszubildender in Winnenden im Bistum Rottenburg-Stuttgart 15 Menschen, bevor er Selbstmord beging.

Die Kirchen wollen Christus nicht

Deutschland. Die oberfränkische Stadt Rödental ist als Standort für eine riesige Christus-Statue im Gespräch. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘DPA’. Der dortige christdemokratische Bürgermeister Gerhard Preß hat Interesse an dem Projekt: „Ich habe die Planungen schon länger verfolgt und lasse mir jetzt die Unterlagen schicken.“ Als idealen Ort nannte er einen aufgeschütteten sechzig Meter hohen Hügel in seiner Stadt. Von dort wäre die Riesenstatue weithin sichtbar.

Auch für die Lefebvristen?

Deutschland. Die Strafe der Exkommunikation soll in der Kirche verschwinden. Das forderte der in Genf stationierte Weihbischof, Mons. Pierre Farine, am 10. März vor ‘Radio Vatikan’. Der Weihbischof sieht die Kirchenstrafe als „Waffe, die man nicht gebrauchen darf“. Die Kirche solle eine „Sprache der Barmherzigkeit und des Mitgefühls“ verwenden.

Zuerst die Bischöfe

Deutschland. Joachim Kardinal Meisner von Köln fordert von den Papsthassern eine Entschuldigung. Das sagte er am Donnerstag in einer Erklärung. Der Kardinal bezog sich dabei auf den jüngsten päpstlichen Brief, in dem Benedikt XVI. erklärte, daß auf ihn mit Feindseligkeit eingeschlagen wurde. Dazu Kardinal Meisner: „Wer nach ehrlicher Gewissenserforschung erkennen muß, daß auch er Anlaß zu dieser Aussage gegeben hat, sollte den Heiligen Vater um Verzeihung bitten.“

Die Linzer Sieger kämpfen weiter

Österreich. Eine Gruppe von acht ungenannten Linzer Priestern, die alle mit einer Kebse ihre Weiheversprechen brechen, wollen den altliberalen Linzer Bischof Ludwig Schwarz unter Druck setzen. Das berichtete die Regionalzeitung ‘Oberösterreichische Nachrichten’. Die Kleriker erwarten von Mons. Schwarz „Milde“ – also Duldung – des untreuen Dechanten Josef Friedl, der nach seinem siegreichen Kampf gegen den Linzer Weihbischof öffentlich erklärte, mit seiner Hausbeamtin Unzucht zu treiben.