08:55:02 | Freitag, 13. März 2009
Päpstliches Gebet + Die Kirchen wollen Christus nicht + Auch für die Lefebvristen? + Zuerst die Bischöfe + Die Linzer Sieger kämpfen weiter
Päpstliches GebetVatikan. Papst Benedikt XVI. hat den Opfern des Amoklaufs in der Stadt Winnenden –
zwanzig Kilometer nordöstlich von Stuttgart – gestern sein Gebet zugesichert. Ein päpstliches Beileidschreiben
ist an Bischof Gebhard Fürst von Rottenburg-Stuttgart gerichtet. Winnenden ist historisch ein protestantische
Stadt. Am Mittwoch erschoß ein 17jähriger Auszubildender in Winnenden im Bistum Rottenburg-Stuttgart
15 Menschen, bevor er Selbstmord beging.
Die Kirchen wollen Christus nichtDeutschland. Die oberfränkische
Stadt Rödental ist als Standort für eine riesige Christus-Statue im Gespräch. Das berichtete die Nachrichtenagentur
‘DPA’. Der dortige christdemokratische Bürgermeister Gerhard Preß hat Interesse an dem Projekt: „Ich
habe die Planungen schon länger verfolgt und lasse mir jetzt die Unterlagen schicken.“ Als idealen Ort
nannte er einen aufgeschütteten sechzig Meter hohen Hügel in seiner Stadt. Von dort wäre die Riesenstatue
weithin sichtbar.
Auch für die Lefebvristen?Deutschland. Die Strafe der Exkommunikation soll in der
Kirche verschwinden. Das forderte der in Genf stationierte Weihbischof, Mons. Pierre Farine, am 10. März
vor ‘Radio Vatikan’. Der Weihbischof sieht die Kirchenstrafe als „Waffe, die man nicht gebrauchen darf“.
Die Kirche solle eine „Sprache der Barmherzigkeit und des Mitgefühls“ verwenden.
Zuerst die Bischöfe
Deutschland. Joachim Kardinal Meisner von Köln fordert von den Papsthassern eine Entschuldigung. Das
sagte er am Donnerstag in einer Erklärung. Der Kardinal bezog sich dabei auf den jüngsten päpstlichen
Brief, in dem Benedikt XVI. erklärte, daß auf ihn mit Feindseligkeit eingeschlagen wurde. Dazu Kardinal
Meisner: „Wer nach ehrlicher Gewissenserforschung erkennen muß, daß auch er Anlaß zu dieser Aussage
gegeben hat, sollte den Heiligen Vater um Verzeihung bitten.“
Die Linzer Sieger kämpfen weiterÖsterreich.
Eine Gruppe von acht ungenannten Linzer Priestern, die alle mit einer Kebse ihre Weiheversprechen brechen,
wollen den altliberalen Linzer Bischof Ludwig Schwarz unter Druck setzen. Das berichtete die Regionalzeitung
‘Oberösterreichische Nachrichten’. Die Kleriker erwarten von Mons. Schwarz „Milde“ – also Duldung – des
untreuen Dechanten
Josef Friedl, der nach seinem siegreichen Kampf gegen den Linzer Weihbischof öffentlich
erklärte, mit seiner Hausbeamtin Unzucht zu treiben.