13:24:49 | Donnerstag, 19. März 2009
Kein einziges Land, das sich auf Kondome verlassen hat, um die Epidemie zu bewältigen, konnte die Zahl an HIV- Infektionen erfolgreich reduzieren. Von Hermann Reich.
(kreuz.net) Das ‘Population Research Institute’ an der Penn State Unviersity hat festgestellt, daß die
Katholische Kirche eine wesentliche Rolle in der Eindämmung der AIDS-Epidemie in Afrika spielt.
Ohne
ihre Botschaft von der sexuellen Enthaltsamkeit vor der Ehe und der Treue in der Ehe hätte sich die Krankheit
noch viel mehr ausgebreitet – nicht nur unter den Gläubigen, sondern in der gesamten Bevölkerung.
Die
Haltung der Kirche wird mittlerweile von verschiedenster Seite unterstützt, sogar von der Weltgesundheitsbehörde.
Steven W. Mosher, Präsident des ‘Population Research Institute’, erklärt: Kein einziges Land, das sich
auf Kondome verlassen hat, um die Epidemie zu bewältigen, konnte die Zahl an HIV-Infektionen erfolgreich
reduzieren.
Im Gegenteil: Jene Länder, die am meisten Kondome verteilten, haben auch die höchste Rate
an HIV-Infektionen.
Dagegen hat beispielsweise die erfolgreiche Bekämpfung der Epidemie in Uganda, die
dort seit etwa fünfzehn Jahren ebenso mit Erziehung zu Enthaltsamkeit vor der Ehe und Treue in der Ehe
arbeitet, die besten Ergebnisse.
Heute sind nur mehr 6,2 Prozent der Einwohner Ugandas im Alter von 15
bis 49 Jahren HIV-positiv. In den frühen 90er Jahren waren es über 15 Prozent.
Thailand besitzt ungefähr
sechzig Millionen Einwohnern. Dort gibt es stark propagierte Kondom-Programme. In dem Land gab es im August
2003 fast 900.000 registrierte AIDS-Patienten und ungefähr 125.000 AIDS-Todesfälle.
Im Jahr 1991 sagte
die Weltgesundheitsorganisation für diese Zeitspanne ungefähr 60 bis 80.000 registrierte AIDS-Fälle
voraus.
Dem stehen die katholischen Philippinen mit siebzig Millionen Einwohner gegenüber. Auf den Philippinen
gibt es kaum Kondom-Propaganda.
In diesem Land gab es am 30. September 2003 genau 1.946 AIDS-Patienten
und 260 AIDS-Tote. Das ist ein Bruchteil der 80 bis 90.000 Fälle, welche die Gesundheitsorganisation
für die Philippinen für das Jahr 2000 vorhergesagt hatte.
Hier die Übersicht:
