08:48:37 | Sonntag, 29. März 2009
Tritt er zurück? + Mehr Kondome, mehr Aids + Für die Neugläubigen sowieso bedeutungslos + Der Papst hat recht + Sie sind und bleiben kirchenfeindlich
Tritt er zurück?Italien. Der Direktor des vatikanischen Pressesaales, Pater Federico Lombardi, wird
nach der Papstreise ins Heilige Land zurücktreten. Das berichtete der Vatikanist Paolo Rodari am 25.
März in der italienischen Tageszeitung ‘Il Reformista’. Als Grund für den Rücktritt von Pater Lombardi
nennt Rodari eine Überlastung mit Aufgaben.
Mehr Kondome, mehr AidsÖsterreich. Grund für die Verbreitung
von Aids ist vor allem die sexuelle Promiskuität. Das sagte der Erzbischof von Durban in Südafrika,
Wilfrid Fox Kardinal Napier (68), bei einer kürzlichen Pressekonferenz in Wien. Der Kardinal kritisierte
Politiker, die glauben, das Problem mit Kondomen alleine lösen zu können. Die Ugandische Regierung habe
mit der Werbung für Keuschheit und Treue Erfolg in der Aidsbekämpfung. Dagegen habe Südafrika – das
mit Kondomen überflutet werde – die höchste Rate an HIV-Neuinfektionen.
Für die Neugläubigen sowieso
bedeutungslosSchweiz. Am Samstag weihte der Generalobere der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Fellay,
in Ecône 19 Männer zu Subdiakonen. Der Ortsbischof, Mons. Norbert Brunner von Sitten (66), verurteilte
die Weihe als unerlaubte Zeremonie. Seit Papst Paul VI. ist die Spendung der Subdiakonenweihe im Neuen
Ritus abgeschafft. Bischof Fellay kritisierte, daß manche die Weihe als Akt der Rebellion hinzustellen
versuchten. Ferner bedauerte er, wie „gewisse Bischöfe“ in den letzten Monaten den Papst behandelt haben.
Der Papst hat rechtIndien. Der Erzbischof von Bombay, Oswald Kardinal Gracias (64), hat Papst Benedikt
XVI. in der Frage der Aidsverbreitung den Rücken gestärkt. Indien ist das weltweit das Land mit der
zweithöchsten Zahl an HIV-Infizierten. Nach den dortigen Erfahrungen habe der Papst mit seiner Bemerkung
recht – so der Kardinal laut ‘Radio Vatikan’. Der Papst sei ein „Prophet unserer Zeit“. Was er gesagt
habe, sei alles wahr und gelte auch für Indien.
Sie sind und bleiben kirchenfeindlichKramer sagte
‘Handelsblatt.com’: „Für die Bundeskanzlerin gibt es nichts, wofür Sie sich zu entschuldigen hätte“.
Sie habe den Papst weder beleidigt, noch herabgewürdigt. Sie habe lediglich „eine längst überfällige
Klarstellung des Papstes zu dessen eigenen Worten eingefordert“. Meisner hingegen versuche von „einer
massiven Glaubwürdigkeitskrise in der katholischen Kirche abzulenken und buhlt um die Piussektierer und
die Fundamentalisten in der eigenen Kirche“.
Aus einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘ddp’ über den
Generalsekretär des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’ Stephan J. Kramer (41)