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Tritt er zurück? + Mehr Kondome, mehr Aids + Für die Neugläubigen sowieso bedeutungslos + Der Papst hat recht + Sie sind und bleiben kirchenfeindlich
Tritt er zurück?

Italien. Der Direktor des vatikanischen Pressesaales, Pater Federico Lombardi, wird nach der Papstreise ins Heilige Land zurücktreten. Das berichtete der Vatikanist Paolo Rodari am 25. März in der italienischen Tageszeitung ‘Il Reformista’. Als Grund für den Rücktritt von Pater Lombardi nennt Rodari eine Überlastung mit Aufgaben.

Mehr Kondome, mehr Aids

Österreich. Grund für die Verbreitung von Aids ist vor allem die sexuelle Promiskuität. Das sagte der Erzbischof von Durban in Südafrika, Wilfrid Fox Kardinal Napier (68), bei einer kürzlichen Pressekonferenz in Wien. Der Kardinal kritisierte Politiker, die glauben, das Problem mit Kondomen alleine lösen zu können. Die Ugandische Regierung habe mit der Werbung für Keuschheit und Treue Erfolg in der Aidsbekämpfung. Dagegen habe Südafrika – das mit Kondomen überflutet werde – die höchste Rate an HIV-Neuinfektionen.

Für die Neugläubigen sowieso bedeutungslos

Schweiz. Am Samstag weihte der Generalobere der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Fellay, in Ecône 19 Männer zu Subdiakonen. Der Ortsbischof, Mons. Norbert Brunner von Sitten (66), verurteilte die Weihe als unerlaubte Zeremonie. Seit Papst Paul VI. ist die Spendung der Subdiakonenweihe im Neuen Ritus abgeschafft. Bischof Fellay kritisierte, daß manche die Weihe als Akt der Rebellion hinzustellen versuchten. Ferner bedauerte er, wie „gewisse Bischöfe“ in den letzten Monaten den Papst behandelt haben.

Der Papst hat recht

Indien. Der Erzbischof von Bombay, Oswald Kardinal Gracias (64), hat Papst Benedikt XVI. in der Frage der Aidsverbreitung den Rücken gestärkt. Indien ist das weltweit das Land mit der zweithöchsten Zahl an HIV-Infizierten. Nach den dortigen Erfahrungen habe der Papst mit seiner Bemerkung recht – so der Kardinal laut ‘Radio Vatikan’. Der Papst sei ein „Prophet unserer Zeit“. Was er gesagt habe, sei alles wahr und gelte auch für Indien.

Sie sind und bleiben kirchenfeindlich

Kramer sagte ‘Handelsblatt.com’: „Für die Bundeskanzlerin gibt es nichts, wofür Sie sich zu entschuldigen hätte“. Sie habe den Papst weder beleidigt, noch herabgewürdigt. Sie habe lediglich „eine längst überfällige Klarstellung des Papstes zu dessen eigenen Worten eingefordert“. Meisner hingegen versuche von „einer massiven Glaubwürdigkeitskrise in der katholischen Kirche abzulenken und buhlt um die Piussektierer und die Fundamentalisten in der eigenen Kirche“.

Aus einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘ddp’ über den Generalsekretär des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’ Stephan J. Kramer (41)