16:42:47 | Mittwoch, 22. April 2009
Der neue Liturgiepräfekt setzt sich aktiv für die Mundkommunion und die Alte Messe ein. Sein gutes Beispiel stößt bereits auf Nachahmer.
Kardinal Cañizares feierte am Dienstag im Alten Ritus.
© Bild und weitere Fotos: www.rinascimentosacro.com
(kreuz.net, Toledo) Die Gläubigen sollen die Heilige Kommunion kniend und in den Mund empfangen.
Das
erklärte der Präfekt der Gottesdienstkongregation, Antonio Kardinal Cañizares, bei der Messe vom Gründonnerstag
in Toledo.
Darüber berichtete die Webseite ‘The New Liturgical Movement’.
Kardinal Cañizares ist immer
noch der Apostolische Administrator seiner früheren Erzdiözese.
Der Kirchenfürst ließ seinen Worten
Taten folgen. In der Karwoche reaktivierte er die Kommunionbank in der Kathedrale von Toledo.
Signale
setzen und die Liturgie verstehen In einem jüngsten Interview mit der spanischen Zeitung ‘ABC’ erklärte
Kardinal Cañizares, daß Knien die Ehrfurcht vor Gott ausdrücke.
Das Knien sei ein Zeichen. Der Mensch
werfe sich vor dem nieder, der ihn bis zum Ende liebe.
Es gehe nicht darum, eine Änderung um der Änderung
willen einzuführen.
Man müsse den Sinn religiöser Formen suchen und den Säkularismus in unserer Welt
überwinden.
Die Gottesdienstkongregation werde in den nächsten Jahren eine großangelegte Aktion für
die liturgische Bildung durchführen.
Keine Berührungsängste mit der Tradition Gestern Dienstag feierte
Kardinal Cañizares in der römischen Lateranbasilika ein Hochamt im Alten Ritus.
Die Messe organisierte
die birituelle Ordensgemeinschaft der
Franziskaner der Immakulata .
Weitere spanische Kathedralen führen
die Kommunionbank ein Nach Angaben der internationalen altgläubigen Laienbewegung ‘Una Voce’ haben kürzlich
noch zwei weitere spanische Kathedralen eine Kommunionbank eingeführt.
Es handelt sich um die Kathedrale
Málaga in Südspanien und um die Kathedrale der Militärdiözese in Madrid.