19:43:50 | Freitag, 12. Juni 2009
Ich will deutlich darauf hinweisen, daß undifferenzierter Haß gegenüber Juden kontraproduktiv ist und den Zionisten in die Hände spielt. Von Reuven Cabelman.
(kreuz.net) Mit der Hilfe des Allmächtigen. Alle Juden, die an G’tt und Seine Thora glauben und die Vorschriften
und Gebote der Thora beherzigen, stehen loyal zu den Schwüren, die wir dem Schöpfer ablegten, und sind
nicht an der nationalistischen Revolution beteiligt.
Wir sind Geiseln unter zionistischer Besatzung.
Selbst jene, die in dieses zionistische Projekt einbezogen worden sind, tun dies gegen die Lehren ihres
Glaubens und unserer Religion.
Jede Person in der Welt, die an Gerechtigkeit glaubt, muß wissen, daß
die gesamte Welt nicht verschont werden wird, wenn es dem zionistischen Experiment weiterhin erlaubt wird,
fortzufahren.
Viele unschuldige Menschen werden Schaden erleiden. Jede Person, die barmherzig und gerecht
ist, muß sich erheben und die Zionisten aufhalten.
Notwendiger AntisemitismusDer verbrecherische Krieg
des zionistischen Staates gegen die Bevölkerung von Gaza hat die muslimische Welt zu Recht stark aufgewühlt.
In öffentlichen Protesten, Demonstrationen und bei den Freitags-Gebeten wurde der Staat, der sich „Israel“
nennt, für dieses Massaker überall verurteilt.
Antizionistische Juden in Jerusalem

© nkusa.org

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nkusa.org

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Unglücklicherweise jedoch artikulieren sich diese Proteste nicht gegen diesen Staat
und die zionistische Bewegung allein, sondern sie richten sich häufig auch gegen das jüdische Volk im
Ganzen.
Ich will jedoch deutlich darauf hinweisen, daß undifferenzierter Haß gegenüber Juden insgesamt
mehr als kontraproduktiv ist und den Zionisten letztlich in die Hände spielt. Denn der Zionismus benötigt
Antijudaismus oder Antisemitismus wie die Luft zum Atmen – weshalb er ihn auch am allerbesten selber provozieren
kann.
Kapital aus dem vergossenen Blut von JudenDer entscheidende Vorwand, um den zionistischen Staat
im Jahre 1948 nach Jahrzehnte langer ideologischer, organisatorischer und auch militärischer Vorarbeit
auszurufen, war der Holocaust.
Es ist geradezu ironisch: Der zionistische Staat wurde angeblich gegründet,
um die Juden vor Antisemitismus zu schützen und doch sind gerade er und seine Taten die Hauptursache
für weltweiten Antisemitismus.
Der Zionismus nährt sich aus dem vergossenen Blut von Juden. Deshalb
muß davor gewarnt werden, daß durch die Handlungsweise der Zionisten hervorgerufener Zorn auf uns Juden
im allgemeinen projiziert wird, weil das nicht nur ungerecht, sondern auch noch Wasser auf die zionistischen
Mühlen wäre.
Die Zionisten befinden sich in einer „Win-Win“-Situation. Wenn sie erhalten, was sie fordern,
haben sie gewonnen.
Wenn man sich ihren Forderungen nicht beugt, bezichtigen sie die andere Seite, sie
würde mit ihrer Haltung den Antisemitismus anheizen – und das bringt den Zionisten wieder die Unterstützung
all jener, die keine Antisemiten sein wollen.
Antisemitismus anheizenDas Schlagwort „Antisemitismus“
wird von der zionistischen Propaganda sowieso als Rechtfertigung für die Existenz des Staates „Israel“
ausgeschlachtet.
Die Gründer des Zionismus haben in ihren Büchern offen geschrieben, mit welchen Mitteln
sie die Schaffung eines eigenen Staates herbeiführen wollten:
Sie wollten den Antisemitismus so lange
anheizen und die Sicherheit der Juden in allen Ländern der Welt so stark untergraben, bis diese gezwungen
wären, in ihren Staat zu fliehen. Im Grundsatz lebt die zionistische Ideologie vom Leiden des jüdischen
Volkes.
Nächstes Mal: „Es sind die verfluchten Zionisten, die den Haß der Araber verursachen“