22:26:45 | Samstag, 27. Juni 2009
Der für seine Persönlichkeitsprobleme bekannte Regensburger Bischof hat mit Drohungen versucht, der Piusbruderschaft die gestrigen Priesterweihen zu vermiesen.

Die heutige Priesterweihe in Zaitzkofen
(kreuz.net) Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg hat die Malteser erpreßt, bei den Pius-Priesterweihen
in Zaitzkofen nicht zu helfen.
Das berichtete der Journalist Christian Sturm für das Boulevardmagazin
‘Focus’.
Der katholische Verein ‘Malteser Hilfsdienst’ wurde 1953 vom Malteserorden und der Caritas gegründet.
Sturm erwähnt auch, daß es am Samstag in Bayern fast überall regnete. Nur in Zaitzkofen lachte die
Sonne: „Vor allem bei den Patres der Piusbruderschaft.“

Die heutigen Weihen spendete Bischof Alfonso de Galaretta. Links im Bild: Regens Stefan Frey.
Gleichzeitig verfinsterte ein Tobsuchtsanfall
das Gemüt des Regensburger Bischofs.
Denn ein örtlicher Mitarbeiter des Hilfsdienstes wollte während
der mehrstündigen Priesterweihe bei medizinischen Notfällen zu Diensten sein.
Am Donnerstag sagte er
der ‘Freiwilligen Feuerwehr’ von Zaitzkofen seine Mitarbeit zu: Zwei Sanitäter des Malteser Hilfsdienstes
würden sich um die medizinische Versorgung kümmern.
Doch am Freitag abend mußte der Malteser bei seinem
Freund von der Zaitzkofer Feuerwehr kurzfristig absagen:
„Wir dürfen nicht. Die Diözese hat uns geraten,
nicht zu helfen, ansonsten würden uns die finanziellen Mittel für die Malteser gestrichen.“
Der Feuerwehrmann
war darüber sehr verärgert: „Was sind denn das für Christen, die Hilfe, vor allem für ältere Leute,
verbieten? Unser Bischof Müller braucht sich bei uns nicht mehr sehen lassen. Das ist ein Wilder.“
Schließlich
halfen die zwei Malteser in Zivil gemeinsam mit zwei Ärzten.
Es versteht sich von selber, daß der Bischof
gegen einen Malteser-Einsatz bei einer orthodoxen oder gar protestantischen Veranstaltung niemals interveniert
hätte.
Nach Angaben von ‘Focus’ sind viele Einwohner von Zaitzkofen auf die Piusbruderschaft stolz.
Der Dorfwirt ärgert sich zum Beispiel, daß die Patres der Bruderschaft in der Pfarrkirche keine Messen
lesen dürfen:
„Wir haben einen Pfarrer aus Indien, der kaum Deutsch spricht, den keiner versteht und
der nur alle zwei Wochen zu uns kommt. Wir wollen unsere Piusbrüder, die sind höflich und nett und hilfsbereit.“
Nächste Woche feiern der Schützenverein ‘Lustige Brüder’ und die Feuerwehr auf dem Anwesen der Piusbruderschaft
ihr Sommerfest.