Bischof mit Homo-Affäre
Ende mit Schrecken
Ein Bischof wurde monatelang von zwei Homo-Kumpanen erpreßt. Schließlich ließ er die Sache auffliegen und alarmierte die Polizei.
Bischof Francisco Barbosa auf der Webseite der uruguayischen Bischofskonferenz
Bischof Francisco Barbosa auf der Webseite der uruguayischen Bischofskonferenz
(kreuz.net, Montevideo) Ein uruguayischer Bischof ist nach einer homo-perversen Beziehung mit zwei Ex-Häftlingen erpreßt worden. Das berichteten zahlreiche südamerikanische Medien.

Bei dem Prälaten handelt es sich um Mons. Francisco Barbosa (65) von Minas – einer 38.000-Seelen-Stadt im Süden des Landes. Die Diözese besitzt dreizehn Priester.

Uruguay grenzt im Norden an Brasilien, im Osten an den Atlantischen Ozean, im Süden an den Rio de la Plata, im Westen an Argentinien.

Mons. Barbosa war seit Mai 2004 Diözesanbischof. Im vergangenen September wurde er bei dem Ad-Limina-Besuch der Bischöfe von Uruguay von Papst Benedikt XVI. empfangen.

Die uruguayische Bischofskonferenz beim Ad-Limina-Besuch im Vatikan
Die uruguayische Bischofskonferenz beim Ad-Limina-Besuch im Vatikan
Die örtliche Tageszeitung ‘El Observador’ brachte den Fall an die Öffentlichkeit.

Mons. Barbosa lernte die beiden homo-perversen Ex-Häftlinge kennen, als sie beim ‘Nationalen Patronat der Gefangenen’ im Departement Lavalleja – das von einem Priester geleitet wird – um Hilfe ansuchten. Minas ist die Hauptstadt des Departements Lavalleja.

Der Bischof ließ sich in der Folge auf Homo-Kontakte mit den beiden zwielichtigen Gestalten ein. Diese machten davon Aufnahmen, mit denen sie den Prälaten in den folgenden Monaten erpreßten.

Da der Bischof diese Vorgänge nicht stoppen konnte, wandte er sich schließlich an die Polizei. Diese ließ die Homo-Perversen in eine Falle laufen.

Nach Angaben von ‘El Observador’ erklärte sich der Bischof bereit, für kompromittierende Lichtbilder 2.000 Dollar zu bezahlen. Bei der Übergabe des Geldes schritt die Polizei ein und verhaftete einen der Täter.

Dieser ließ auch seinen Homo-Bruder auffliegen. Er erklärte der Polizei, daß dieser vor einigen Monaten die Kreditkarte des Bischofs gestohlen habe.

Die Polizei überprüft jetzt weitere Diebstähle. Denn gleichzeitig mit der Kreditkarte verschwanden aus dem Amtssitz des Bischofs auch ein Kelch und andere Objekte.

Vor seinem Schritt in die Öffentlichkeit informierte der Bischof den Priesterrat seiner Diözese, der aus fünf Geistlichen besteht.

Die Priester legten ihm nahe, von seinem Amt zurückzutreten. Der Bischof schrieb daraufhin dem Papst einen Brief und verließ die Diözese, um sich bei seiner Familie an der argentinischen Grenze zurückzuziehen.

Es ist davon auszugehen, daß Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch des gefallenen Bischofs annehmen wird.