10:14:17 | Dienstag, 30. Juni 2009
Ein Bischof wurde monatelang von zwei Homo-Kumpanen erpreßt. Schließlich ließ er die Sache auffliegen und alarmierte die Polizei.

Bischof Francisco Barbosa auf der Webseite der uruguayischen Bischofskonferenz
(kreuz.net, Montevideo) Ein uruguayischer Bischof ist nach einer homo-perversen Beziehung mit zwei Ex-Häftlingen
erpreßt worden. Das berichteten zahlreiche südamerikanische Medien.
Bei dem Prälaten handelt es sich
um Mons. Francisco Barbosa (65) von Minas – einer 38.000-Seelen-Stadt im Süden des Landes. Die Diözese
besitzt dreizehn Priester.
Uruguay grenzt im Norden an Brasilien, im Osten an den Atlantischen Ozean,
im Süden an den Rio de la Plata, im Westen an Argentinien.
Mons. Barbosa war seit Mai 2004 Diözesanbischof.
Im vergangenen September wurde er bei dem Ad-Limina-Besuch der Bischöfe von Uruguay von Papst Benedikt
XVI. empfangen.

Die uruguayische Bischofskonferenz beim Ad-Limina-Besuch im Vatikan
Die örtliche Tageszeitung ‘El Observador’ brachte den Fall an die Öffentlichkeit.
Mons. Barbosa lernte die beiden homo-perversen Ex-Häftlinge kennen, als sie beim ‘Nationalen Patronat
der Gefangenen’ im Departement Lavalleja – das von einem Priester geleitet wird – um Hilfe ansuchten.
Minas ist die Hauptstadt des Departements Lavalleja.
Der Bischof ließ sich in der Folge auf Homo-Kontakte
mit den beiden zwielichtigen Gestalten ein. Diese machten davon Aufnahmen, mit denen sie den Prälaten
in den folgenden Monaten erpreßten.
Da der Bischof diese Vorgänge nicht stoppen konnte, wandte er sich
schließlich an die Polizei. Diese ließ die Homo-Perversen in eine Falle laufen.
Nach Angaben von ‘El
Observador’ erklärte sich der Bischof bereit, für kompromittierende Lichtbilder 2.000 Dollar zu bezahlen.
Bei der Übergabe des Geldes schritt die Polizei ein und verhaftete einen der Täter.
Dieser ließ auch
seinen Homo-Bruder auffliegen. Er erklärte der Polizei, daß dieser vor einigen Monaten die Kreditkarte
des Bischofs gestohlen habe.
Die Polizei überprüft jetzt weitere Diebstähle. Denn gleichzeitig mit
der Kreditkarte verschwanden aus dem Amtssitz des Bischofs auch ein Kelch und andere Objekte.
Vor seinem
Schritt in die Öffentlichkeit informierte der Bischof den Priesterrat seiner Diözese, der aus fünf
Geistlichen besteht.
Die Priester legten ihm nahe, von seinem Amt zurückzutreten. Der Bischof schrieb
daraufhin dem Papst einen Brief und verließ die Diözese, um sich bei seiner Familie an der argentinischen
Grenze zurückzuziehen.
Es ist davon auszugehen, daß Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch des gefallenen
Bischofs annehmen wird.