Medien
Er haßt nicht nur die Piusbrüder
Der deutsche Journalist Tilmann Kleinjung hat im Bayrischen Rundfunk während eines antikirchlichen Amoklaufes den Nationalsozialismus verharmlost.
Priesterweihe der Piusbruderschaft in Ecône in der Schweiz
Priesterweihe der Piusbruderschaft in Ecône in der Schweiz
© Piusbruderschaft.de
(kreuz.net) In der Sendung ‘RadioWelt’ im Hörfunkprogramm des Senders ‘Bayern 2’ wurde am 10. Juni ein Kommentar von Tilmann Kleinjung zum Thema „Piusbrüderschaft provoziert deutsche Bischöfe“ ausgestrahlt.

Kleinjung ist ein ausgebildeter evangelischer Theologe. Er arbeitet seit Jahren beim ‘Bayerischen Rundfunk’.

Der Journalist beschränkte sich in seinem Kommentar nicht auf Haßtiraden gegen die Lefebvristen.

Er verteidigte auch den von den deutschen Bischöfen abgelehnten Verein ‘Donum Vitae’ und das von den Medien orchestrierte Laienaufbegehren gegen den Papst.

‘Donum Vitae’ ist eine Beratungsorganisation für schwangere Mütter, die Beratungsscheine ausstellt, die in Deutschland für die legale Schlachtung eines Kindes notwendig sind.

Den Heiligen Vater verdammte Kleinjung scharf und behauptete, daß das gegenwärtige Pontifikat die größten Kratzer davontragen werde.

Kleinjung scheute sich nicht vor absurden Vergleichen.

So griff er den Sprecher der Bayerischen Bischofskonferenz an, weil dieser erklärt hatte, daß ein Engagement bei der Vereinigung ‘Donum Vitae’ ein Amt in einem Pfarrgemeinderat oder einem anderen Gremium ausschließt.

Dagegen sei die Piusbruderschaft „merkwürdigerweise“ willkommen, obwohl sie eine „Sekte am rechten Rand“ sei.

Bisher sind keine politischen Aktivitäten der Priesterbruderschaft bekannt geworden.

Am Ende ermahnte der Kommentar, daß die Kirche aufpassen müsse, nicht am „Rande der Gesellschaft“ zu stehen.

Auch „einschlägige Internetforen erzkonservativer Katholiken“ kamem zum Handkuß.

Kleinjung bezeichnete es im Jargon der Kirchenfeinde erwartungsgemäß als „rechtsextrem“.

Er jammerte auch darüber, daß das Portal dem vom Glauben abgefallenen Präsidenten der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg, den Glauben abgesprochen habe.

Damit nicht genug: In seinem antikirchlichen Amoklauf verharmloste Kleinjung sogar den Nationalsozialismus und schimpfte, daß die „einschlägigen Internetforen erzkonservativer Katholiken“ in der Manier von Reichspropaganda-Minster Joseph Goebbels († 1945) „Haß gegen die Deutsche Bischofskonferenz“ gestreut hätten.

Die Deutsche Bischofskonferenz existiert erst seit dem Jahr 1965.

Ähnlich wie die Propaganda-Konzerne, denen Kleinjung zuarbeitet, betrieb Goebbels eine Gleichschaltung der Massenmedien mit dem Ziel, das geistige und kulturelle Leben in Deutschland zu beherrschen.