In der altliberale Erzdiözese Wien schänden amüsierte klerikale Funktionäre nach dem Vorbild ihres Kardinals das, was der Kirche am heiligsten ist.
Biertische mit Getränken und Aschenbecher statt Kniebänken
(kreuz.net, Wien) Der berüchtigte Wiener Dompfarrer, Hw. Anton Faber, hat wieder zugeschlagen. Am letzten
Sonntag veranstaltete er erneut seine Western-Messe.
Der Anlaß fand auf dem Wiener Donauinselfest statt.
Das Donauinselfest ist ein von den Sozialisten organisiertes Freiluftspektakel.
Bei der Westernmesse
handelt es sich um einen Gottesdienst mit integriertem Frühschoppen. Das belegen Videoaufnahmen auf der
Video-Webseite ‘gloria.tv’.
Die Besucher sitzen während der neugläubigen Eucharistiefeier an Biertischen.
Sie trinken, essen und rauchen während des angeblichen Gottesdienstes. Auf den Biertischen sind eigens
Aschenbecher aufgestellt.
Ein Teilnehmer an der Veranstaltung kaufte während der Kommunion Pommes Frites.
Eine rauchende Frau hatte vor sich auf ihrem Teller Knochenreste.
Bereits im vergangenen Jahr berichtete
‘gloria.tv’ über den institutionalisierten Liturgie-Skandal.
Damals behauptete der Dompfarrer, verteufelt
und falsch dargestellt worden zu sein.
Trotzdem organisierte er auch in diesem Jahr eine ähnliche Skandal-Messe.
Auch der Glaube der Kirche wurde während der neugläubigen Veranstaltung manipuliert. So ließ Pfarrer
Faber die anwesenden Biertisch-Gäste im Sprechchor sagen: Ich glaube an die „eine heilige christliche
Kirche“.
Ferner propagierte er die Austeilung der Heiligen Kommunion an Nichtkatholiken.
Die ausgelegten
Meßtexten luden „alle getauften Christen“ ein, sich eine Hostie abzuholen, sofern sie „im Herzen den
Wunsch zum Empfang der Kommunion spürten und die bleibende Gegenwart des Herrn in der Gestalt der Eucharistie
bekennen“.
Offensichtlich geht der Dompfarrer von der magischen Vorstellung aus, daß für den Empfang
der Heiligen Kommunion weder eine angemessene Katechese noch die Heilige Beichte notwendig ist.
Der Erzbischof
von Wien, Christoph Kardinal Schönborn – der in der Vergangenheit selber zahlreiche Liturgie-Skandale
produziert hat – scheint mit der Westernmesse einverstanden zu sein.
Denn Hw. Faber hat die jüngste
Skandal-Messe bereits während der Skandal-Messe des letzten Jahres angekündigt.
Zahlreiche Kommentatoren
auf ‘gloria.tv’ zeigten sich über die „schlimmen Verfehlungen“ entsetzt.
Einer von ihnen findet die
Aufregung künstlich: „Nächstes Jahr wird dies alles wieder geschehen – und die Verantwortlichen werden
sich genauso wie jetzt über die Schaumschlägerkommentare der hiesigen Leser amüsieren.“