Obama beim Papst + Sakrileg war „nur ein Zwischenfall“ + Dreck auf einen toten Kardinal + Restlose Aufklärung + Er will den totalen Krieg
Obama beim Papst
Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing am Freitag nachmittag den US-Präsidenten Barack
Obama. „Es ist mir eine große Ehre. Vielen Dank“ – erklärte Obama zur Begrüßung. Das Gespräch in
der Päpstlichen Bibliothek dauerte rund vierzig Minuten. Benedikt XVI. überreichte dem Blut- und Homo-Präsidenten
eine Ausgabe seiner Sozialenzyklika ‘Caritas in Veritate’. Obama brachte dem Papst eine Stola vom Grab
des Heiligen Bischofs John Neumann von Philadelphia († 1860). Zum Abschluß erschien Michelle Obama –
im schwarzen Kleid und mit einem Schleier auf dem Kopf – in der Bibliothek.
Sakrileg war „nur ein Zwischenfall“
Kanada. Der Erzbischof von Moncton in Kanada, Mons. Andre Richard (72), hat den protestantischen Ministerpräsidenten
von Kanada, Stephen Harper, verteidigt. Harper hat kürzlich eine Handkommunion genommen und sie laut
einer Videoaufnahme nicht konsumiert. Mons. Richard gestand, daß die Interkommunion nicht zulässig sei.
Doch das gelte nur, wenn es absichtlich und aus Respektlosigkeit geschehe – behauptete der Erzbischof.
Der jüngste Skandal sei „nur ein unglücklicher Zwischenfall“ gewesen.
Dreck auf einen toten Kardinal
Deutschland. Das Hollywood-Produkt, George Hamilton (69), hat in seinen Memoiren die Lüge in die Welt
gesetzt, daß Kardinal Joseph Frings von Köln († 1978) einen Sohn gehabt habe. Sittenstrolch Hamilton
schreibt, er sei Mitte der 50er Jahre in der Wohnung der Schauspielerin Mary Murphy gewesen, um mit ihr
Unzucht zu treiben. Dann sei „Fritz Kurt Frings“ – Marys anderer Liebhaber – in der Tür gestanden: „Er
war der Sohn eines Kardinals von Köln und einer der erfolgreichsten Hollywood-Agenten“ – lügt Hamilton.
Auf Anfrage der Kölner Boulevardzeitung ‘Express’ erklärte er, daß Kurt Frings mit dem Kardinal verwandt
gewesen sei. Daß er im Buch als dessen „Sohn“ bezeichnet werde, sei ein Fehler seines Co-Autors gewesen.
Restlose Aufklärung
Algerien. Am Mittwoch forderte der französische Präsident Nicolas Sarkozy eine
restliche Aufklärung der Abschlachtung von sieben Trappistenmönchen im Jahr 1996. Am Freitag erklärte
Sarkozy vor der Zeitung ‘La Croix’, daß in dem Fall kein Militärgeheimnis gelte. Die algerischen Behörden
hatten behauptet, daß sogenannte Islamisten die Trappisten enthauptet hätten. Tatsächlich wurden die
Mönche von der algerischen Armee ermordet.
Er will den totalen Krieg
Schweiz. „Es wird einen zweiten
Fall Röschenz geben.“ Das erklärte der altliberale Pfarradministrator Albin Keller (71) von Zollikon
im Bistum Chur laut dem Züricher Regionalblatt ‘Tagesanzeiger’. Seine Kündigung durch den Churer Bischof
Vitus Huonder zum 1. September sei formal anfechtbar. Bischof Huonder habe dem Pfarrer kein rechtliches
Gehör geschenkt. Der Bischof versuchte mit der Kündigung unter einen in der Pfarrei seit Jahren schwelenden
Streit einen Schlußstrich ziehen.