Österreich
Ein hilfloser Spielball der Altliberalen
Jahrzehntelang hat Rom gleichgültig zugeschaut, wie sich in der Diözese Linz der altliberale Supergau anbahnte: Jetzt ist es soweit.
Frau Hauft kritisiert Bischof Schwarz auf der Webseite der Diözese Linz
Frau Hauft kritisiert Bischof Schwarz auf der Webseite der Diözese Linz
(kreuz.net) „Warum wird der Bischof von Linz auf der Linzer Diözesan-Webseite kritisiert?“.

Diese Frage stellt der britische Kommentator Chris Gillibrand auf seinem Blog ‘Cathcon’.

Gillibrand bezieht sich auf eine Stellungnahme von Margit Hauft auf der Linzer Diözesan-Webseite.

Frau Hauft ist die altliberale Präsidentin der absterbenden ‘Katholischen Aktion Oberösterreich’.

Zeitgleich mit der überfälligen Absetzung des umstrittenen Pressesprechers der Linzer Diözese, Ferdinand Kaineder durfte sie diese Entscheidung des Linzer Bischofs auf dessen hauseigener Webseite beschimpfen.

Es sei kein Geheimnis, daß Bischof Ludwig Schwarz von „ultrakonservativen Gruppen“ sehr stark unter Druck gesetzt werde – strickt Frau Hauft an Verschwörungstheorien.

Erst im Februar war es der altliberalen Linzer Stoßtruppe gelungen, den von Papst Benedikt XVI. ernannten Linzer Weihbischof, Mons. Gerhard Wagner, zum Rücktritt zu zwingen.

Für den abgesetzten Pressesprecher hat Frau Hauft erwartungsgemäß nur Huldigung übrig: „Der Einsatz für Glaubensverkündigung und lebendige Pfarren sei ein besonderes Verdienst von Ferdinand Kaineder gewesen.“

In Wahrheit war Kaineder ein verbohrter, kirchenfeindlicher Ideologe und Leugner der altliberalen Kirchenzerstörung in Linz.

Erst kürzlich brach er das Kirchenrecht und hielt eine Laienpredigt.

Mit einer beispiellosen Verhöhnung der wenigen im Bistum Linz noch übriggebliebenen Katholiken spottet Frau Hauft:

„Kaineder hat sich immer als Sprecher der gesamten Diözese und nicht einzelner Gruppen gesehen und ist gleichzeitig in voller Loyalität zum Bischof gestanden.“

In Wahrheit ließ er an seiner Verachtung für die Linzer Katholiken nie einen Zweifel und verhielt sich in seinem Amt wie der Parteisekretär der Antikirchen-Fraktion.

Gillibrand kommentiert den zynischen Kommentar von Frau Hauft: „Entweder verschwindet dieser Kommentar oder Frau Hauft.“

Und: „Wenn ein Bischof seine eigenen Diözesan-Webseite nicht in der Hand hat, wird er kaum in der Lage sein, die Diözese zu kontrollieren. Vielleicht sollte er seine eigene Position auch überdenken.“

Die Ersetzung von Kaineder durch Gabriele Eder-Cakl beeindruckt Gillibrand nicht:

„Einen Ultraliberalen mit einem Altliberalen zu ersetzen (oder muß man es andersrum sagen?), wird nicht dazu beitragen, die Glaubwürdigkeit des Linzer Bischofs in Rom zu verbessern.“