09:16:26 | Mittwoch, 15. Juli 2009
Jahrzehntelang hat Rom gleichgültig zugeschaut, wie sich in der Diözese Linz der altliberale Supergau anbahnte: Jetzt ist es soweit.

Frau Hauft kritisiert Bischof Schwarz auf der Webseite der Diözese Linz
(kreuz.net) „Warum wird der Bischof von Linz auf der Linzer Diözesan-Webseite kritisiert?“.
Diese Frage
stellt der britische Kommentator Chris Gillibrand auf seinem Blog
‘Cathcon’.
Gillibrand bezieht sich
auf eine Stellungnahme von
Margit Hauft auf der Linzer Diözesan-Webseite.
Frau Hauft ist die altliberale
Präsidentin der absterbenden ‘Katholischen Aktion Oberösterreich’.
Zeitgleich mit der überfälligen
Absetzung des umstrittenen Pressesprechers der Linzer Diözese,
Ferdinand Kaineder durfte sie diese Entscheidung
des Linzer Bischofs auf dessen hauseigener Webseite beschimpfen.
Es sei kein Geheimnis, daß Bischof
Ludwig Schwarz von „ultrakonservativen Gruppen“ sehr stark unter Druck gesetzt werde – strickt Frau Hauft
an Verschwörungstheorien.
Erst im Februar war es der altliberalen Linzer Stoßtruppe gelungen, den von
Papst Benedikt XVI. ernannten Linzer Weihbischof, Mons. Gerhard Wagner, zum Rücktritt zu zwingen.
Für
den abgesetzten Pressesprecher hat Frau Hauft erwartungsgemäß nur Huldigung übrig: „Der Einsatz für
Glaubensverkündigung und lebendige Pfarren sei ein besonderes Verdienst von Ferdinand Kaineder gewesen.“
In Wahrheit war Kaineder ein verbohrter, kirchenfeindlicher Ideologe und Leugner der altliberalen Kirchenzerstörung
in Linz.
Erst kürzlich brach er das Kirchenrecht und hielt eine
Laienpredigt.
Mit einer beispiellosen
Verhöhnung der wenigen im Bistum Linz noch übriggebliebenen Katholiken spottet Frau Hauft:
„Kaineder
hat sich immer als Sprecher der gesamten Diözese und nicht einzelner Gruppen gesehen und ist gleichzeitig
in voller Loyalität zum Bischof gestanden.“
In Wahrheit ließ er an seiner
Verachtung für die Linzer
Katholiken nie einen Zweifel und verhielt sich in seinem Amt wie der Parteisekretär der Antikirchen-Fraktion.
Gillibrand kommentiert den zynischen Kommentar von Frau Hauft: „Entweder verschwindet dieser Kommentar
oder Frau Hauft.“
Und: „Wenn ein Bischof seine eigenen Diözesan-Webseite nicht in der Hand hat, wird
er kaum in der Lage sein, die Diözese zu kontrollieren. Vielleicht sollte er seine eigene Position auch
überdenken.“
Die Ersetzung von Kaineder durch Gabriele Eder-Cakl beeindruckt Gillibrand nicht:
„Einen
Ultraliberalen mit einem Altliberalen zu ersetzen (oder muß man es andersrum sagen?), wird nicht dazu
beitragen, die Glaubwürdigkeit des Linzer Bischofs in Rom zu verbessern.“