11:35:23 | Sonntag, 26. Juli 2009
In Deutschland ist es offenbar kein grundsätzliches Problem, primitive anti-katholische Ressentiments bei der Bevölkerung zu bedienen.

Ein Video über die Kirchenbeschimpfung am 6. Juni in Bielefeld
(kreuz.net, Bielefeld) Mitte Juni hat das Dekanat Bielefeld-Lippe „aufs schärfste“ protestiert.
Das
berichtete die Tageszeitung ‘Neue Westfälische’ Mitte Juni. Das Dekanat gehört zum Erzbistum Paderborn.
Es ging dabei um einen antikirchlichen Auftritt der homo-ideologischen und kirchenfeindlichen ‘Aids-Hilfe’.
Auch ein Mitarbeiter des städtischen Gesundheitsamts nahm daran teil.
Die Kirchenbeschimpfung fand anläßlich
des Bielefelder „Carnivals der Kulturen“ am 6. Juni statt.
Bei dem Umzug verteilte ein als Papst verkleideter
Täter aus einem Papamobil mit weiteren als Kleriker kostümierten Mittätern Kondome, Broschüren und
Gummibärchen. Die Gruppe sang auch Schlagerlieder mit obszönen Texten.
Der Oberbürgermeister von Bielefeld,
Eberhard David, hat sich für das Verhalten des städtischen Mitarbeiters entschuldigt.
Er verweist zugleich
darauf, daß es sich um eine Einzelaktion eines Mitarbeiters in dessen Freizeit gehandelt hätte, die
von der Stadt nie genehmigt worden wäre. David entschuldigt sich dennoch für das Verhalten des städtischen
Angestellten.
Durch den Auftritt „sind Menschen mit geistlicher Berufung verspottet und verunglimpft“
worden – erklärte das Dekanat:
„Sie haben damit primitive anti-katholische Ressentiments bei der Bevölkerung
bedient“ – schrieben Dechant Pfarrer Klaus Fussy und Wilfried Schacker vom Dekanatspastoralrat in dem
Protestbrief an die ‘Aids-Hilfe’ und das Gesundheitsamt.
Sie wiesen darauf hin, daß vor allem katholische
Ordensgemeinschaften sich in Afrika „ohne viel Aufhebens“ für Aids-Kranke einsetzen.
Die Verunglimpfung
aktiver Mitglieder einer Religionsgemeinschaft sei besonders verwerflich und an „Geschmacklosigkeit nicht
zu überbieten“, weil der Verein ‘Aids-Hilfe’ auch von Steuergeldern von Katholiken finanziert wird.
„Wir erwarten eine umgehende öffentliche Entschuldigung bei über 50.000 katholischen Bielefelder Bürgern“ –
schrieben die beiden.
Die ‘Aids-Hilfe’ zeigte sich uneinsichtig: Man habe zwar die Kirche „in keinster
Weise verhöhnen oder verspotten“ – wollen. Ziel sei es aber, daß die Kirche ihre Haltung zu Kondomen
ändere.
Die Kirchenhasser-Webseite ‘bielefeld-blog.de’ freute sich über die Beschimpfung: „Den Nerv
getroffen, gut so!“
Der Blog läßt sich von der auf dramatische Weise gescheiterte Aids-Bekämpfung
durch Kondome nicht eines Besseren belehren:
„Wer allen Ernstes in die Welt posaunt, dass Kondome nicht
vor Aids schützen, verdient eigentlich eine weit höhere Strafe als ein wenig Satire“ – werden die alten
Kondom-Märchen verbohrt heruntergebetet.
Den Oberbürgermeister beschimpft der Kirchenhasser-Blog als
„rückgratlose lahme Ente“.