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Papst weiht Bischöfe + Der Staat verführt Minderjährige + Jesuitenmörder verurteilt + Bischof niedergestochen + Der Heiligen-Kult hat aufgehört
Benedikt XVI. bei einer Audienz in Castel Gandolfo im Sommer 2008
Benedikt XVI. bei einer Audienz in Castel Gandolfo im Sommer 2008
© Servizio Informazione Focolari, CC
Papst weiht Bischöfe

Vatikan. Am 12. September wird Papst Benedikt XVI. im Petersdom Bischöfe weihen. Unter ihnen sind der neue Apostolische Nuntius in Venezuela, Erzbischof Pietro Parolin, der neue Nuntius im Libanon, Erzbischof Gabriele Giordano Caccia, und der Nuntius in Burundi, Erzbischof Franco Coppola.

Der Staat verführt Minderjährige

Frankreich. Der Distriktobere der Piusbruderschaft in Frankreich, Pater Régis deCacqueray, hat gegen die Textauswahl für das französische Latein-Abitur für die Jahre 2010 und 2011 protestiert. Als einziger Text ist dabei die „Ars amandi“ des römischen Dichters Ovid († 18) vorgesehen. Es handelt sich dabei um einen hochobszönen Text, der dem Mann alle möglichen sexuellen Verführungstechniken vorstellt. Dabei wird die Frau auch als Beute des Mannes hingestellt. Die Bruderschaft führt in Frankreich zahlreiche Schulen.

Jesuitenmörder verurteilt

Rußland. Der 36jährige Mann, der vor zehn Monaten zwei Jesuiten ermordet hat, wurde zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Geschworenen sprachen ihn bereits letzte Woche schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte 15 Jahre Haft gefordert.

Bischof niedergestochen

Rußland. Am Sonntag wurde der orthodoxe Bischof von Mogilew und Mstislawl in Ostweißrußland, Sofronij Juschtschuk, in seiner Kathedrale niedergestochen. Das schrieb die Nachrichtenagentur ‘Interfax’. Der Bischof wurde in ein Krankenhaus gebracht und ist außer Lebensgefahr. Der Angreifer wurde der Polizei übergeben. Die Hintergründe des Angriffs sind nicht bekannt.

Der Heiligen-Kult hat aufgehört

„Anfang 2009 kam es zum Super-GAU für die Legionäre Christi: Deren Gründer Pater Marcial Maciel habe eine Tochter, möglicherweise sogar mehrere leibliche Kinder, hieß es – und die Kongregation mußte diese Information zähneknirschend bestätigen. Seitdem haben die von den Legionären betriebenen Einrichtungen, in denen man den Gründer noch vor kurzem wie einen Heiligen verehrte, fast alle Hinweise auf Maciel aus ihren Webauftritten getilgt. Wie man in Chile hört, hängen auch keine Maciel-Porträts mehr in den exklusiven Schulen des Ordens, das Thema wird von Chiles katholischer Upper-Class totgeschwiegen.“

Aus einem Artikel der antikatholischen Berliner ‘Tageszeitung’.