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Die Liturgiereform kommt + Der Kardinal will die Revolution? + Schichtwechsel im vatikanischen Nonnenkloster + Ermittlungen gegen Priester + Seelsorger der Feuerwehr?
Papstliturgie in Paris
Papstliturgie in Paris
© Ammar Abd Rabbo, CC
Die Liturgiereform kommt

Italien. Kürzlich berichtete der Vatikanist Andrea Tornielli, daß die Kardinäle der Liturgiekongregation dem Papst Anfang April Vorschläge für eine Liturgiereform überbracht haben. Wenig später erklärte der Vizedirektor des vatikanischen Pressesaals, Pater Ciro Benedettini, daß keine Änderung der liturgischen Bücher geplant sei. In der heutigen Ausgabe der britischen Zeitung ‘The Catholic Herald’ schreibt die Journalistin Anna Arco dagegen, daß „Tornielli bei seiner Version“ bleibt.

Der Kardinal will die Revolution?

Deutschland. Kürzlich kritisierte der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, daß Leute in der Piusbruderschaft unter anderem „nicht mit der Französischen Revolution“ zurechtkommen würden. Die britische Seite ‘Cathcon.blogspot.com’ fordert darum den Kardinal auf, den Prinzipien der Revolution zu folgen: „Freiheit für die Alte Messe. Gleichheit zwischen der außerordentlichen und der ordentlichen Form [außer Acht lassend, daß die außerordentliche Messe in einer erhabeneren Klasse steht]. Brüderlichkeit gegenüber jenen, die die Alte Messe zelebrieren oder ihr beiwohnen wollen.“ Der Herausgeber von ‘Cathcon’ bevorzugt allerdings die göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe.

Schichtwechsel im vatikanischen Nonnenkloster

Vatikan. Im Herbst ziehen Schwestern von der Heimsuchung Mariens in das Frauenkloster in den Vatikanischen Gärten ein. Das berichtet die römische Agentur ‘I-media’. Das Kloster Mater Ecclesia wurde im Jahr 1994 von Johannes Paul II. gegründet. Die besonderen Statuten sehen vor, daß alle fünf Jahre ein anderer Orden das Kloster übernimmt. Derzeit beten dort noch Benediktinerinnen.

Ermittlungen gegen Priester

Deutschland. Ein 31jähriger Priester aus dem Sauerland soll kinderpornographische Bilder besessen und angeblich auch verbreitet haben. Das Erzbistum Paderborn hat den Priester beurlaubt. Zuletzt arbeitete er in der Stadt Brilon. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen „Besitzes, Beschaffung und Verbreitung kinderpornographischer Schriften“.

Seelsorger der Feuerwehr?

Deutschland. Am Sonntag erlitt ein Jugendlicher (17) auf einer Eisenbahnbrücke in Dortmund einen tödlichen Stromschlag. Das Unglück geschah, als mehrere Jugendliche von der Brücke in den Dortmund-Ems-Kanal sprangen, um sich abzukühlen. Der vom Strom getroffene fiel ins Wasser und tauchte nicht mehr auf. Die anderen Jugendlichen, die den Unfall beobachteten, wurden nach Angaben der Online-Ausgabe der deutschen Boulevard-Zeitung ‘Bild’ „von einem Seelsorger der Feuerwehr“ betreut.