Freitag, 4. September 2009 09:16
Kardinal oder Ungeheuer?
Hunderte Lebensschützer demonstrierten gegen die Skandal-Ehrung skrupelloser Kinderschlächter im Wiener Rathaus. Doch der Wiener Skandal-Kardinal verbot dem Salzburger Weihbischof, daran teilzunehmen.
Weihbischof Laun hielt am Donnerstag für die Demonstranten eine Messe
Weihbischof Laun hielt am Donnerstag für die Demonstranten eine Messe
(kreuz.net, Wien) Am Donnerstag finanzierte die Stadt Wien einen Skandal-Cocktailempfang für den örtlichen Kinderschlachthof am Fleischmarkt.

Die Ehrung mit 230 geladenen Gästen fand in der Bierstube ‘Rathauskeller’ im Wiener Rathaus statt.

Bei der Rede der Verantwortlichen der Fleischmarkt-Anstalt, Elke Graf, verweigerte sogar das Mikrophon seinen Dienst und fiel ständig aus.

Vor dem ‘Rathauskeller’ hielten hunderte Lebensrechtler eine Mahnwache gegen den Skandal-Empfang.

Kardinal ist Komplize
Zahlreiche Lebensschützer trafen sich vor der öffentlichen Kundgebung in der Wiener Karlskirche.

Weihbischof Andreas Laun von Salzburg zelebrierte die Messe am Hochaltar der barocken Kirche. Die Kommunion spendete der Weihbischof den Gläubigen auf einer Kniebank.

Am Beginn der Messe berichtete der Weihbischof Ungeheuerliches über der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn:

„Der Kardinal hat mich angerufen und gesagt, er will absolut nicht, daß ich zur Demonstration mitgehe.

Ich habe gesagt, am Telefon werden wir das kaum diskutieren können. Ich werde Dich kaum überzeugen können.

Aber da er der Erzbischof von Wien ist, habe ich das laut Kirchenrecht zu respektieren.

Ich kommentiere es nicht näher, ich stelle es fest. Ich halte mich daran und erinnere mich daran, daß auf den legitimen Formen des Gehorsams in der Kirche ein Segen liegt.“

Bilder von den Mordopfern
Nach der Messe zogen die vorwiegend jungen Lebensschützer zum Wiener Rathaus.

Sie trugen große Transparente mit Bildern abtreibungsermordeter Kinder. Ein Plakat klagte an: „Dreißig Jahre Holocaust am Fleischmarkt“.

Hinter einer Absperrung standen gewalttätige Verteidiger der Abtreibungsgewalt. Polizeibeamte hielten sie in einem aus Sicherheitsgründen gebotenen Abstand.

Die Verteidiger der Abtreibungsgewalt schrien ihre bekannten Haßsprüche wie „Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“ oder „Christen verpißt Euch, keiner vermißt Euch“.

Einige von ihnen warfen mit Wasserbomben.

Der österreichischen Boulevardzeitung ‘Krone’ fiel auf, daß es bei den Lebensschützern „wesentlich stiller“ – gemeint ist friedlicher – zuging als bei den dämonischen Todesfanatikern.

© Bild: Screenshot Gloria.TV
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