Hunderte Lebensschützer demonstrierten gegen die Skandal-Ehrung skrupelloser Kinderschlächter im Wiener Rathaus. Doch der Wiener Skandal-Kardinal verbot dem Salzburger Weihbischof, daran teilzunehmen.
Weihbischof Laun hielt am Donnerstag für die Demonstranten eine Messe
(kreuz.net, Wien) Am Donnerstag finanzierte die Stadt Wien einen Skandal-Cocktailempfang für den örtlichen
Kinderschlachthof am Fleischmarkt.
Die Ehrung mit 230 geladenen Gästen fand in der Bierstube ‘Rathauskeller’
im Wiener Rathaus statt.
Bei der Rede der Verantwortlichen der Fleischmarkt-Anstalt, Elke Graf, verweigerte
sogar das Mikrophon seinen Dienst und fiel ständig aus.
Vor dem ‘Rathauskeller’ hielten hunderte Lebensrechtler
eine Mahnwache gegen den Skandal-Empfang.
Kardinal ist Komplize Zahlreiche Lebensschützer trafen sich
vor der öffentlichen Kundgebung in der Wiener Karlskirche.
Weihbischof Andreas Laun von Salzburg zelebrierte
die Messe am Hochaltar der barocken Kirche. Die Kommunion spendete der Weihbischof den Gläubigen auf
einer Kniebank.
Am Beginn der Messe berichtete der Weihbischof Ungeheuerliches über der Erzbischof von
Wien, Christoph Kardinal Schönborn:
„Der Kardinal hat mich angerufen und gesagt, er will absolut nicht,
daß ich zur Demonstration mitgehe.
Ich habe gesagt, am Telefon werden wir das kaum diskutieren können.
Ich werde Dich kaum überzeugen können.
Aber da er der Erzbischof von Wien ist, habe ich das laut Kirchenrecht
zu respektieren.
Ich kommentiere es nicht näher, ich stelle es fest. Ich halte mich daran und erinnere
mich daran, daß auf den legitimen Formen des Gehorsams in der Kirche ein Segen liegt.“
Bilder von den
Mordopfern Nach der Messe zogen die vorwiegend jungen Lebensschützer zum Wiener Rathaus.
Sie trugen
große Transparente mit Bildern abtreibungsermordeter Kinder. Ein Plakat klagte an: „Dreißig Jahre Holocaust
am Fleischmarkt“.
Hinter einer Absperrung standen gewalttätige Verteidiger der Abtreibungsgewalt. Polizeibeamte
hielten sie in einem aus Sicherheitsgründen gebotenen Abstand.
Die Verteidiger der Abtreibungsgewalt
schrien ihre bekannten Haßsprüche wie „Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“ oder
„Christen verpißt Euch, keiner vermißt Euch“.
Einige von ihnen warfen mit Wasserbomben.
Der österreichischen
Boulevardzeitung ‘Krone’ fiel auf, daß es bei den Lebensschützern „wesentlich stiller“ – gemeint ist
friedlicher – zuging als bei den dämonischen Todesfanatikern.