Neuer infamer Rückenschuß gegen Papst Benedikt XVI.
Der Bischof von Stockholm hat Informationen zu den theologisch irrelevanten Gaskammer-Ansichten von Mons. Richard Williamson bereits im November nach Rom gesandt. Dort sind sie in einem der vielen vatikanischen Büros verstaubt.
Bischof Arborelius von Stockholm im Schwedischen Fernsehen
(kreuz.net, Stockholm) Heute abend strahlt das schwedische Fernsehen eine Haßsendung gegen Papst Benedikt
XVI. aus. Das geht aus dem vorab veröffentlichten Filmtrailer hervor.
Kern der kirchenfeindlichen Propaganda
ist, daß der Vatikan bereits vor der Rücknahme der Pius-Exkommunikationen Informationen zum Gaskammer-Interview
von Pius-Bischof Richard Williamson besaß.
Das Interview wurde im November 2008 in Zaitzkofen bei Regensburg
aufgezeichnet und erst Ende Januar 2009 ausgestrahlt.
Der Nuntius in Schweden, Erzbischof Emil Paul Tscherrig,
bekam das Interview vorab aus zweiter Hand zugespielt und übermittelte es noch im November nach Rom.
Das erklärte eine Sprecherin der Diözese Stockholm am Dienstag der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’.
Dagegen hatte ein Sprecher des vatikanischen Pressesaales im Januar nach der Rücknahme der Pius-Exkommunikationen
festgestellt, daß der Vatikan über das theologisch belanglose Interview nicht informiert war.
Daraus
konstruiert das infame Schwedische Fernsehen jetzt eine „Lüge des Papstes“.
Der Haßfilm läßt auch
den altliberalen Kurienkardinal Walter Kasper zu Wort kommen. Die Aufnahmen stammen vom vergangenen Juli.
Der Kardinal behauptet, bereits vor der Rücknahme der Exkommunikationen eine allgemeine Kenntnis von
den theologisch bedeutungslosen historischen Ansichten von Mons. Williamsons besessen zu haben.
Er habe
sich gewundert, daß die Verantwortlichen der Kommission ‘Ecclesia Dei’ davon nichts wußten.
Bischof
torpediert vom Papst gewünschte Versöhnung
Das Schwedische Fernsehen zeigt auch Bischof Anders Arborelius
von Stockholm in einer Aufzeichnung vom Sommer 2008 – also Monate vor dem Williamson-Pogrom.
Bischof
Arborelius, der früher Karmelit war, gilt als Feind der Piusbruderschaft.
Mons. Arborelius veröffentlichte
zu dem heutigen Haßfilm eine Erklärung auf der Webseite seines Bistums.
Darin betont er, daß seine
Diözese die theologisch belanglosen Informationen über das Interview von Mons. Williamson an den Vatikan
weitergeleitet habe.
Der Bischof unterstreicht, daß es sich dabei um gewöhnliche Routineabläufe handelte.
Das Williamson-Pogrom sei insofern positiv, als nun alle „Farbe bekennen mußten“.
Der Vatikan habe die
Piusbruderschaft aufgefordert, sich klar von der Leugnung des Holocaust zu distanzieren.
Bischof Arborelius bedauert ferner, daß die Piusbruderschaft seiner Ansicht
nach nicht bereit sei, in zentralen Fragen Kompromisse einzugehen.
Die Frage der nationalsozialistischen
Gaskammern im Zweiten Weltkrieg ist für den theologischen Dialog des Vatikan mit der Piusbruderschaft
ohne Bedeutung.
Der Trailer für die heutige Haßsendung im schwedischen Fernsehen