Muselmanen
Grazer Bischof philosophiert über ein angezündetes Kopftuch
Die Identität der von Bischöfen und Konzil hochgejubelten dekadenten Zivilgesellschaft besteht darin, keine Identität zu haben – und alle zu hassen, die eine Identität besitzen.
Muslimische Frau
Muslimische Frau
© holas84, CC
(kreuz.net) Ende September zündeten zwei Absolventinnen in der Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Caritas der Diözese Graz-Seckau bei einem Ausflug einer 15jährigen muslimischen Schülerin ihr Kopftuch an.

Das berichtete die sedisvakantistische Webseite ‘eisernekrone.blogspot.com’ am 30. September unter dem Titel „Zündende Parolen“.

Die Direktorin der Schule suchte zu beschwichtigen, daß ein religiöses Motiv ausgeschlossen werden könne: Es gehe um „persönliche Differenzen“.

Dagegen versteht die Sprecherin der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Carla Amina Baghajati, den Vorfall als „Weckruf“. In einer Aussendung erklärte sie:

„Wenn Schülerinnen das Kopftuch einer Klassenkameradin anzünden, sind alle roten Linien überschritten.“

Bedenklich stimmt die Sprecherin, daß die muslimische Schülerin sich zunächst nicht den Lehrerinnen anvertraute: Sie hätte wohl geahnt, daß sie ausgegrenzt und gemobbt würde.

Der Blog weist darauf hin, daß die Diözese Graz-Seckau „dem Konzilskirchen-»Bischof« Egon Kapellari“ untersteht. Dieser hat in der Vergangenheit im Sinne der vorgegebenen Meinung vom Islam als eine „radikale Religion mit einer begrenzten Toleranz“ gesprochen und empfohlen:

„Ich denke schon, daß unsere Zivilgesellschaft sich überlegen muß, wenn sie dem Islam die Türen öffnet, was sie zur eigenen Identität tun soll.“

Der Blog ‘Eiserne Krone’ kommentiert: Wenn – nichtreligiöse – Nichtmuslime Kopftücher von Musliminnen anzünden, kann „ein religiöses Motiv in der Tat ausgeschlossen werden“:

„Daß sich das Opfer nicht traute den Caritas-Lehrerinnen über den potentiellen Mordversuch zu berichten, hat auch sicher nichts mit der überall zu Tage tretenden Einstellung »unserer«, das heißt der den Konzilskatholiken gehörende, »Zivilgesellschaft« zu tun.“