Donnerstag, 6. Dezember 2007 12:49
Bekenntnis eines Konvertiten. Protestantischer Pastor tritt in die katholische Kirche ein.
Wie es also nur einen Gott gibt, so gibt es nur einen Erlöser, nämlich unseren Herrn Jesus Christus,
und so gibt es nur eine vom Gottmenschen selber gestiftete Religion: die eine, heilige, allgemeine (katholische),
apostolische Kirche; sie ist der geheimnisvolle Leib des Herrn selbst (1 Kor 12, 27). Allein Petrus wurde
vom Herrn beauftragt, sie zu weiden (Joh 21, 15 – 17); er, der die Ortskirche in Rom gegründet hat und
dort das Martyrium erlitt, findet im römischen Papst seinen rechtmäßigen Nachfolger. Dieser Kirche
anzugehören ist
heilsnotwendig: „Wer euch hört, hört mich; wer euch verachtet, verachtet mich. Wer
aber mich verachtet, verachtet den, der mich gesandt hat“ (Lk 10, 16).
1517 hat sich Martin Luther zu
seinem eigenen Unheil in Lehre, Kult und Disziplin von dieser Kirche getrennt und ganze Länder mit in
diese unheilvolle Trennung gerissen. In der Folge haben sich in dieser Trennung unzählige Sekten gebildet,
die sich alle auf Christus berufen, von denen aber keine in ungebrochener Sukzession in der Einheit mit
dem Nachfolger Petri auf Christus selbst zurückgeht, auch nicht die schwedische Kirche. Wie sehr diese
sich heute vom Auftrag Christi und von der Lehre der Apostel entfernt, zeigen die Weihe von Frauen zu
„Priesterinnen“ und die Segnung homosexueller Paare.
Nach jahrelangem Ringen und viel Gebet verlasse
ich diese Gemeinschaft, um zu der von Christus gestifteten Kirche, der Braut des geschlachteten Lammes,
zurückzukehren, auch wenn diese heute selbst von einer schweren Krise heimgesucht wird. Ihr und ihr allein
hat Christus verheißen, daß die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden (Mt 16, 18).
Ich
empfehle mich dem Gebet aller Christen und bete selbst darum, daß alle in dem einen Schafstall Christi
Geborgenheit und schließlich das ewige Heil finden. Dieses vertrauensvolle Gebet richte ich in besonderer
Weise an Maria, die Mutter des fleischgewordenen Gottes, in ihrer Unbeflecktheit und Jungfräulichkeit
das Urbild der heiligen Kirche. Heilige Birgitta, Du große Frau der mit Rom verbundenen
einen Kirche,
bitte für Dein und mein schwedisches Vaterland!
Sten Sandmark