Donnerstag, 26. Juni 2008 11:44
Bischof Williamsons Kronprinz in Schwierigkeiten
Kürzlich wurde in Dublin ein unter P. Ramon Anglès arbeitender Priester, – es handelt sich um Abbé Babinet –, in allerhöchster Lebensgefahr durch einen Gläubigen des Priorates ins Hospital gefahren. Statt aber diesem Gläubigen für seinen Einsatz als Lebensretter seines Mitbruders zu danken, schloß P. Anglès kurzerhand diesen Mann von allen Sakramenten aus. Das scheint ja langsam Mode zu werden. Wie kam P. Anglès dazu ? Wieso war seine Abneigung gegen seinen Mitbruder so groß, daß er es einem Gläubigen des Priorates verübelt hat, Abbé Babinet in letzter Minute das Leben gerettet zu haben. Nach diesem Vorfall ist ein weiterer Mitbruder, Abbé Buffe, der auch mit P. Ramon Anglés so eine Schwierigkeiten hatten spurlos verschwunden. Keiner weiß wo er ist.
Wahrscheinlich hat er aus dem Verhalten seines Oberen, der sichtlich am Ableben von Abbé Babinet interessiert war, gewisse Schlüsse gezogen, zumal Anglés ihm das Leben dahingehend schwermachte, daß er willkürlich Buffes Ausweisdokumente konfisziert hatte.

Anglès war der Kronprinz von Bischof Williamson im Generalkapitel im Jahre 2006 gewesen. Ein sehr merkwürdiger Knabe. Schlußendlich alarmierten mehre Laien Abbé Nély, den zweiten Assistenten, der daraufhin anreiste. Was er mit Anglès besprochen hatte, ist unbekannt, da letzterer das Prioratsgebäude nicht mehr verließ, auch nicht um die Messe zu zelebrieren. Für den ausgeschlossenen Lebensretter von Abbé Babinet änderte sich nichts. Ihm werden die Sakramente weiterhin verweigert.

Eine Internetrecherche über Anglès wird den Suchenden darüber informieren, daß er ein Waffennarr ist, auch schon in Saint Mary’s in Kansas willkürlich Personen vom Predigtpult aus exkommuniziert hatte und daß er eine Gruppe von Gläubigen in Saint Mary’s mit Waffen ausgerüstet hatte. Ein Priester, der Ramon Anglès gut kennt, und der zur FSSP abgewandert ist, kann bestätigen, daß der Katalane ein Gedankengut vertritt, welches nur als nationalsozialistisch bezeichnet werden kann. Es ist allgemein bekannt, daß ich mit solchen Vorwürfen sehr vorsichtig bin, zumal, wenn sie der Mode entsprechen. Im Falle Anglès handelt es sich jedoch um philosophisch gepflegte Überzeugungen, die auch in einer Vorliebe für Literatur zum Ausdruck kommt, die ganz hegelianisch und voluntaristisch geprägt ist.

Williamson reiste nach dem Vorfall auch nach Dublin, allerdings unter dem Vorwand Vorträge über Poesie zu halten. Er zelebrierte nur einmal öffentlich die Messe und verbrachte den Rest seiner Zeit mit seinem Schützling, um was zu bereden? Anglès versteckt sich weiter im Priorat, weil er „ein Problem mit seinen Beinen habe“, was ihn aber nicht daran hindern wird, heute nach Ecône zu reisen.

Es ist offensichtlich, daß Williamson seinen Kronprinzen weiter deckt, so wie auch die Schwuchteln Urrutigoity und Ensey gedeckt hat, weil er zum kommenden außerordentlichen Generalkapitel etwas vorhat. Was genau? Sind die Aktionen Williamson mit jenen dieses anglikanischen Kongresses, der derzeit in Jerusalem stattfindet koordiniert und über den auch ‘Kreuz.net’ berichtet? Sollte eine ursprüngliche „Rückkehr“ der FSSPX mit jener dieser 280 anglikanischen Bischöfe konzertiert werden (die zur Zeit unter dem Vorsitz des abgefallenen Katholiken Nazir-Ali tagen, denen man auch eine Personalprälatur, oder ein anglikanisches Patriarchat vorschlagen will?
Hatte deswegen Ratzinger auf den Titel als „Patriarch des Westens“ verzichtet, weil er auch im Okzident mehrere Patriarchate einrichten will? Dann müsste Bush, wollte er sich zur Konzilskirche wenden, nur da werden, was er früher einmal gewesen war: ein Anglikaner, allerdings unter der Ägide der Konzilskirche, die allerdings selbst nur von den anglikanischen Rosenkreuzern abhängt.

Wie auch immer, angesichts des brutalen Vorgehens eines Anglès gegen seine Mitbrüder Babinet und Buffe und auch der Bewaffnung einer ihm ergebenen Gruppe in St. Mary’s kann man nur befürchten, daß hier Leute das Ruder übernehmen wollen, die auch Blutvergießen nicht zuschrecken werden.

Für alle die des Französischen mächtig sind, steht der Link in der Quelle zur Verfügung.
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