Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ Tradiland Ihre Technik, durch Zitatwiederholungen zu suggerieren, daß die Teilnehmer falsch gelegen
und Sie in der Diskussion Recht behalten hätten, mag pfiffig sein. Allein, sie verfängt nicht. Mutter
Theresa war keine Säulenheilige und ist noch viel weniger gestürzt. Es bleibt unklar, was für ein Tempel
das ist und was sie dort tat. Selbst, wenn M.T. im Gebet versunken gewesen wäre, ist das legitim, heilig
und fromm. Achtung, meine Meinung: Das inkriminierte Zitat halte ich für keineswegs der Heiligkeit M.T.s
abträglich. Für einen abendländischen Christen mag es zunächst modernistisch klingen. In der Lebensumwelt
Theresens war es vielleicht sogar angebracht. Nochmals: Wer sind wir, diese vorbildliche Menschentrösterin
angesichts ihrer titanenhaften Verdienste zu verdammen? Tradi, wo ist dein Sieg?
@ Wolfgang… …wieviel hinter Ihren vexierenden, unter ständig neuen Nicknamen oszilierenden Stellungnahmen
der Realität entspricht, weiß ich nicht. Sicher ist: Sie haben ein Bild von sich selbst, das nicht mit
der Wirklichkeit übereinstimmt. Sie sind das Parade-Beispiel eines Haß-Schwulen und haben auf diesem
Forum die Sache der Homo-Lobby unfreiwillig auf alle Zeit lächerlich gemacht. Zitat: „… welches auch
nur annähernd ein mir entsprechendes humanistisches und ethisches Niveau erreicht hätte.“ Darf ich an
Ihre wutschäumenden, haßtriefenden Beiträge erinnern, die zum Großteil von der Redaktion gesperrt
und gelöscht wurden? Als Sie noch „Josephine“, „Adelpo“ etc waren und alle Kritiker auf Millionen Schadensersatz
verklagen wollten? Als Schmähungen der übelsten Gossensprache hier von Ihnen ausgekotzt wurden? Ihr
„ethisches Niveau erreichen“ – tatsächlich: schwierig. Und nicht wünschenswert. Sie sind ein Beispiel
dessen, von dem „Auf dünnem Eis“ spricht.
Diesmal hat es… … 3 h 23 min. gedauert, bis die Faschismus-Keule geschwungen wurde. Es wäre einer
empirischen Erhebung, ja, einer Dissertation würdig, wie lange es im Durchschnitt dauert, daß ein Disput
in Deutschland mit Holokaust-, Judenverfolgungs-Vorwürfen etc. in eine ungesunde Richtung gelenkt wird.
@ Volkmar: Was hat „die Juden umgebracht“ mit Rudolphus’ ,These zu tun? Sie sind schon mehrfach wegen
absoluter Dümmlichkeit aufgefallen! Nächstesmal gibt es einen Eintrag ins Klassenbuch.
@ Ayumu Luther – Spätmittelalter? Sie sind wohl noch im Proseminar. Selbst großzügige Epochenmarkierungen
lassen das Spätmittelalter 1517 enden. Luther übersetzte die Bibel 1521. Also in der Frühen Neuzeit,
junger Freund. Eine Sprachreform war das trotzdem nicht, eher Ansätze einer Normierung. Die Reformen
begannen ein Jahrhundert später mit den sog. Sprachgesellschaften, allen voran der „Fruchtbringenden
Gesellschaft“ um Martin Opitz. So, möge dieses kleine Privatissimum fruchtbringend für Sie sein. Glückauf,
mit etwas Fleiß schaffen Sie es!
@ Tradiland Dafür, daß Sie gerne mal rustikal draufhauen, sind Sie aber ganz schön empfindlich. Es
bleibt doch dabei, daß kreuz.net ohne Not und aktuellen Anlaß eine Agitprop-Seite zitiert. Zu welchem
Behuf das geschah, liebe Stimme, darüber Gedanken zu machen werden Sie mir gütigst erlauben. Allerdings
bitte ich um Nachsicht, wenn ich das Wirken des Teufels in Ihren Postings verortete. Wie Sie festgestellt
haben, bin ich ein Wurm. Elender noch als der „Elendeste Sünder“. Im Gegensatz zu Ihnen, der sogar mit
Seligen zu Tische sitzt (Zitat: „… ist das Tischtuch zwischen dieser angeblichen Seligen und mir zerschnitten.“).
Das Teuflische bei „Tradiland“ war und bleibt allein mein unwesentlicher subjektiver Eindruck. Vergeben
Sie mir und beachten Sie, daß ich es mit so kümmerlichen Talenten immerhin zum „Rädelsführer“ brachte.
@ thomas Ein sehr schöner Beitrag, thomas, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Diese Zustimmung sei Ihnen
eine kleine Wegzehrung, denn gleich wird der unheilige Zorn der Homos über Sie hereinbrechen.
Mir will scheinen… … daß selbst die sonst klarsiichtige catharina sich hat einwickeln lassen. Hier
wird mit schwer eträglicher Hybris ( „…das Tischtuch zwischen mir und M.T. ist zerschnitten…“) eine
ganz Große der Kirche in den Dreck gezogen! Von welchem moralischen Standpunkt aus urtielen die M.T.-kritischen
Diskutanten über eine Person, die ihr Leben lanf nur Gutes tat und eine unglaublich postivie Außenwirkung
für den Katholizismus hatte? Die, imnitten einer heidnischen Welt sicher zu Konzessionen gezwungen, sterbenden
Menschen ihre Würde wiedergab? Wir sind doch alles im Vergleich Zwerge, denen es nicht zusteht, diese
Lebensleistung zu begeifern.
@ Ayumu Geben Sie Ihr Studium auf, Ayumu. Im Mittelalter hat es niemals „Rechtschreibreformen“ gegeben.
Fakultäten-Gruß, Ansgar M.A. (Germanist) P.S. Mir fällt auf, daß Sie die kreuz.net-Gemeinde schon
wiederholt mit solchen Postulaten für dumm verkaufen wollten. Lassen Sie das.
@ Benedikt Sie schireben: „Der Mensch hat sich nicht nur technisch, sondern auch gedanklich fortentwickelt „
Lieber, geschätzter Benedikt, dem möchten ich widersprechen. Nicht nur, weil Hrodgar uns in puncto gedanklicher
Entwicklung das Gegenteil beweist. Der Mensch von heute denkt nur, er sei gedanklich seinen Vorgängern
überlegen. Falsch! Die Kriege heute sind keine Spur humaner als der 30-Jährige. Gottesferne, Kindstötungen
im Mutterleib und absurde Sprach- und Denkverbote lassen sogar auf eine gedankliche Rückentwicklung schließen.
Die heutige Diplomatie würde ich persönlich auch der dynastischen Diplomatie des Feudalismus als unterlegen
bezeichnen. Aus dem Glauben, der heutige Mensch sei überlegen, entspringen dann solche Machwerke wie
„Sakrileg“, bei denen sich vollkommen Ungebildete wohlig gruselnd vormachen können, viel aufgeklärter
zu sein als „die Katholiken“.
@ Tradiland… … Sie sind sicher geistreich und gebildet – aber eben auch ein Krawallo. Mit gelebtem
Christentum hat das wenig zu tun (jaja, bitte jetzt nicht mir dem Rauswurf der Händler aus dem Tempel
kommen). Ad fontes der Diskussion: Wer die Heiligmäßigkeit von M.T. abwertet und an den wirklich schäbigen
Agitprop-Methoden der „traditioninaction“ nichts auszusetzen findet – der stößt ins selbe Horn wie die
primitivsten, ungebildetsten Anti-Katholiken. Seien Sie sich dessen bewußt, und fragen Sie sich bei aller
Freimaurer-Huberei, wer Sie da wohl auf die falsche Seite gezogen hat.
@ Hrodgar Auf die Gefahr hin, daß Sie wieder die beleidigte Leberwurst spielen: Ihr Diskussionsniveau
ist unterirdisch. Sie wissen definitiv nichts von der Materie, plappern aber betroffen weiter. Daß Sie
damit Gläubige beleidigen, kommt Ihnen nicht in den Sinn. Zur Sache: Zitat: „ Bis in diese Tage sagen
Katholiken noch vereinzelt, daß sie selbst ihre eigenen Kinder der Folter übergeben würden, so sie
sich mir ?Dämonen“ einließen.“ Ungeheuerliche Behauptung, null Belege. Zitat: „Die Priester, Inquisitoren,
Folterknechte, Schergen, Richter…sie alle wurden von der Kirche unterrichtet, daß ihr tun schwere Schuld
war?“ Nennen Sie Hexenproese, in die die Inquisition involviert war. Nennen Sie weltliche Richter, die
kirchliche Gerichtsbarkeit zur Verantwortung ziehen konnte. Vergeben Sie mir: Aber ich muss es sagen.
Sie schwafeln.
@ Rodgar Um die „Feuerzangenbowle“ zu zitieren: „Sie faseln!“ Wofür soll ich Verantwortung übernehmen?
Für die Hexenverbrennungen? Ich habe doch lediglich einige Dutzend verbrannt, und da war ich noch jung
und wußte es nicht besser. Hrodgar, statt zu schwafeln und ihre angeblichen akademischen Meriten zu bejubeln,
sollten Sie antworten: Kennen Sie Friedrich Spee? Wie paßt das irische/spanische Kirchenverhalten in
Ihre Vorurteile? Was ist mit der Hexenfolter-Verurteilung des Pastes? So, jetzt eiern Sie mal schön rum.
@ T. A. Höck Sie haben vollkommen Recht! Tradiland schreibt oft lesenswert, versteigt sich aber ebenso
häufig aus purer Streitlust und einem verstockten Traditionalismus zu knöcherenen Denkkonstrukten! Mutter
Theresa – ja, sie mag oft „unwürdige“ Haltungen angenommen haben. Z.B., wenn sie im Kot und Erbrochenem
herumwatete, um Sterbende einzusammeln. Diese Frau ist durch ihre imitatio iesu schon zu Lebzeiten geheiligt.
Demütiges Beten, ganz gleich wo, ist würdiger als jeder Wortbeitrag auf diesem Forum.
Was heißt… : „auch nicht fehlerlos“? Die deutsche Fassung ist fehlerlos. Fehler haben die Kameraden
von der BK ‘reingemacht. Zitat: „Die Deutsche Bischofskonferenz habe das Lehrschreiben hingegen in einer
konvertierten Fassung verbreitet.“ In der konvertierten Fassung? Köstlich.
Verdacht Soll auf diese verschwiemelte Art etwa Johannes Pauls umstrittene Assissi-Aktion angepinkelt
werden? In dem man die spirituell anerkannteste Figur seines Pontifikats diskreditiert? Deshalb: „vorauseilender
Gehorsam“? Sollte sich kreuz.net derart verstiegen haben, empfehle ich dem Autor einen Gang durch die
frische Luft und dann einige Stunden reuigen Gebets! Selbst wenn die Selige dort gewesen wäre: Wie verhalten
wir uns denn beim Besuch einer Moschee oder eines östlichen Tempels (z.B. im Urlaub), wenn dort eine
Zeremonie stattfindet? Schreiend rauslaufen, gar nicht reingehen oder still und unauffällig den Glauben
der anderen achten?
@Beobachterin Sie haben sicher Recht; jedoch ist die Kirche viel besser als ihr Ruf. Ich las heute eine
bemerkenswerte Kolumne von Prof. Zehm. Zum Fall des auf so einem modernen Scheiterhaufen placierten englischen
Historikers David Irving erinnerte Zehm an den Fall Siger von Brabant 1268. Der Dominikaner hatte die
Endlichkeit der Erde und die Schöpfung geleugnet. In einem öffentlichen Disput widerlegtre Thomas von
Aquin ihn. Siger widerrief seine Meinung und entschuldigte sich. Damit war die Sache abgetan, er behielt
sogar seinen Lehrstuhl. Genau wie Galilei nach dem Widerruf. Auch Irving widerrief. Doch die Zeit, die
so auf das „finstere Mittelalter“ spuckt, schickt ihn in den Knast und auf den – virtuellen – Scheiterhaufen.
Auf dem linken Bild… … in der linken Ecke ist eine kleine Figur im Sari zu sehen. Großkopiert daneben
soll suggeriert werden, es sei die Selige. Das ist wirklich Agitptop pur! Selbst wenn es M. Theresa wäre,
ist unklar, warum sie dort war und was sie dort machte. Noch einmal meine Frage: Was will kreuz.net bezwecken?
@ k_c Die überaus blutigen Schilderungen aus Primärquellen, z.B. den Tagebüchern der Conquistadores,
beschreiben Kriegshandlungen gegen die herrschenden Aristokratien Südamerikas. Zahlenmäßig waren das
nicht sehr viele. Angerissen sei die Frage der morlaischen Legitimation: Die Azteken bspw. (wie die Inkas
auch) herrschten sehr brutal über die anderen Indio-Völker. Daher fehlte es beim Angriff auf sie auch
an Unterstützung. Die Indios verbündeten sich nicht selten mit den Iberern. Natürlich erging es den
Indio-Völkern danach schlecht; sie wurden oft versklavt. Aber nicht vernichtet. Schon gar nicht zu Millionen.
Noch einmal: Auch, weil die Kirche!!! das verhinderte – u.a. durch die segensreiche Arbeit der Jesuiten-Missionare.
@ Lohengrin Das war es, was ich meinte! Evelin hat Recht: Sie plappern das ungeprüft nach, was Ihnen
Ihr 68er-Lehrer beigebracht hat. Indio-Meuchelei ist ebenso ein Stereoptyp wie Hexenverfolgung etc. Der
Geist, der hinter den Übergriffen in Südamerika stand, war nicht „das Kreuz“, sondern die Gier nach
Gold und Land. Katholische Missionare schützten die Ureinwohner, indem sie sie massenweise tauften. Aber
egal, dieser Betreff könnte interessant werden. Mal sehen, was noch alles an dümmlichen, ahistorischen
Vorwürfen kommt. Dann könnten wir einen putzigen Katalog erstellen, Gatte der Evelin.
@ catharina @ Sirilo Auch ich bin verwirrt. Was ist die Intention des Beitrags über die sel. Mutter Theresa?
Wie ist die Stoßrichtung kreuz.nets überhaupt zu beschreiben? Müssen wir demnächst mit Enthüllungen
über den hlg. Franziskus oder die hlg. kleine Theresa rechnen? Dazu: Vielen Dank für Ihre Kurzinfo in
Sachen Buddhismus.
Abgesehen davon… … daß der Dualismus „Kirche – Bürgertum“ problematisch ist, ist dem Autor zuzustimmen.
Ich befürchte, man muß diese Fakten genauso gebetsmühleartig wiederholen, wie die Kirchenkritiker es
mit ihren Märchen über die Hexenverbrennung tun. Ähnliches wäre über andere antikirchliche Stereotype
zu sagen. Kondomverbot fördert AIDS in Afrika, wegen „Pillenezyklika“ gibt es Überbevölkerung, „die
Kirche“ hat in den bösen Kreuzzügen die menschfreundlichen Muselmanen gemeuchelt. Und der Papst ist
sowieso ein schlimmer Finger.
@ Anonymus Kurios, ich las Ihren Beitrag und dachte: „Das hat der heilige Petrus Canisius genau so vor
über 430 Jahren gesagt!“ Und tatsächlich: Es waren seine Worte. Die Reaktionen der anderen Teilnehmer
zeigen, daß gar nicht erkannt wurde, daß nicht Anonymus, sondern Canisius hier die treffenden Worte
fand! Was folgt daraus? – Die Kirche hatte immer wieder Krisen. Im 16. Jahrhundert eine hausgemachte,
schwere – genau wie heute. -Die jüngste schwerste sicherlich Anfang des 19. Jhd., ohne eigenen Schuld.
Aber alle diese Krisen wurden überwunden. Die Kirche wird manchmal gebeutelt, aber sie überlebt. Jammerei
Marke Dörner ist unangebracht; angebracht sind Vertrauen und Gebet. Und tätige Mithilfe!
@ GigaShadow Gott ein Schwarzkünstler? Sie sind ja richtig tief in das Christentum eingestiegen. Kmopliment
für die dümlichste Exegese heute. Im Vorübergehen: Es wundert mich, was sich hier so alles tummelt.
Umgekehrt ist das nicht so. Oder hat schon jemand konservative Katholiken auf a) Extremschwulenforen,
b) Spinner-Sedi-Sekten-Foren, c) Katholikenhasserforen, d) Analphabetenforen entdeckt?
@ Parzival Mädchen sind selbstverständlich als Ministrantinnen zugelassen. Es war die Kirche, die als
einzige Institution des Heiligen Reiches Frauen in den Reichstag entsandte (bestimmte Äbtissinen). Außer
zur Sakramentsspendung und anderen priesterlichen Aufgaben sind Frauen zu praktisch allen Tätigkeiten
innerhalb der Kirche zugelassen. Parzifal, ich unterstelle Ihnen keinesfalls bösen Willen oder Dummheit;
nur sollten Sie nicht jedes antikatholische Ressentiment nachplappern.
@ Ayumu Lesen Sie bitte genau: Es ging um die sexuelle Selbstbestimmtheit und Entscheidungsfähigkeit
von Kindern und jungen Jugendlichen. Die ist zu bestreiten. Ein Kind läßt sich leichter von einem Homsexuellen
verführen. Da spielt die sexuelle Orientierung des Kindes, die ja noch gar nicht verfestigt ist, keine
Rolle. Sondern Neugier und Unerfahrenheit. Die Schwulenverbände wissen das und versuchen, daraus unappetitliches
kapital zu schlagen.
@ fioreGraz Sicher gibt es Hexen und dergleichen bei den Grimms. Nur werden die nicht positiv zur Identifikation
angeboten. Daß die magische Welt für Kinder eine Realität ist, ist klar, hat auch einen spezifischen
Zauber (!). Dennoch sollte immer deutlich sein, daß es sich um die andere, Gott ferne Seite handelt.
Das ist bei Potter nicht der Fall.
@ private-notes Jaja, die „früh aufgeklärte Jugend“. Gerade ist ein 12-Jähriges Kind in Hamburg Mutter
geworden. Für 2001 verzeichnet das Stat. Bundesamt 12041 Schwangerschaften bei unter 18-Jährigen; 7605
davon wurden per Abtreibung abgebrochen. Dunkelziffer hoch, Tendenz steigend. Lieber private, Sie glauben
doch nicht wirklich, daß ein junger Mensch von, sagen wir mal, 12 Jahren sexuell fest orientiert ist?
Aber gerade in diesem Segment wildern die Schwulenverbände.
@ Parzifal… … so werden Sie die Gralsburg nie finden. Das ist dem Reinen im Herzen vorbehalten; Sie
müßten mal bei sich durchfegen. Zitat: „Frauen werden in der Kirche doch nüchtern betrachtet mindestens
genauso unmündig behandelt wie im Islam.“ Das ist nicht nur Schwachsinn, sondern Hohn in den Ohren von
hunderten Millionen eingesperrter, zwangsvermummter und entrechteter Muselmaninnen! Jesus Chrsitus hat
die göttliche Wertigkeit der Frau betont und sie neben sich auf den Thron gesetzt. Seine Kirche handelt
ebenso.
Auf die Gefahr hin… …, daß ich schwer daneben liege: Aber die Potter-Bücher haben einen Lese-Boom
bei Kindern ausgelöst. Kinder, die sonst nie ein Buch zur Hand genommen hätten, sind durch Potter auf
Lese-Geschmack gekommen, werden fortan auch wertvollere Literatur zur Hand nehemn. Hat der Potter-Boom
dadruch nicht auch positive Seiten?
Stimme der Vernunft Naja, Petrus wird doch durch sein schlechtes Gewissen gestraft, und sein späterer
Kreuzestod steht auch in mittelbarem Zusammenhang – und dem späteren Wiedergutmachen durch Bekennen –
seiner Lüge. Und: Nicht auszuschließen, daß der Teufel wirklich viel schreibt. Ich glaube, dem Pater,
dem Kardinal und der anti-potter-Autorin geht es darum, daß magische Praktiken niemals als etwas Legitimes
dargestellt werden dürfen. Magie ist Zwang und Bestechung des Jenseitigen, Gebet ist Bitte um dessen
heilvolles Wirken.
@ Thomas A. Höck Vielen Dank für das Zitat! Es ist vermutlich wirklich so, daß der Papst einen klugen
Schachzug unternahm, der kaondervativen Katholiken zunächst schemrzlich erscheint, mittelbar jedoch genau
in deren Karten spielt. @ In hocsigno: Lassen Sie das doch. Ihr eiferndes, unlogisches Geschwafel gehört
auf sektiererische Web-Foren, wo Sie sich mit den drei oder vier Gleichkranken austauschen können. Und:
Stehen Sie gefälligst vor direkter Beleidigung des Heiligen Vaters zurück, sonst würde ich für Ihre
Sperrung plädieren. Bei aller Meinungsfreiheit hat anti-päpstliche Pöbelei auf einer katholischen Webseite
keinen Platz.
Statt den… … Nebenkriegsschauplatz „Zitierweise von Beobachterin“ zu eröfnen, sollten sich die homosexuellen
Diskutanten mit ihren Argumenten auseinandersetzen. Oder erklären, wie solche Ausfälle wie von der inzwischen
gesperrten Josephine/Wolfgang (mal sehen, was er sich als nächsten Noickname und Geschlecht einfallen
läßt) zu erklären sind. Das war ja ein tiefer, lehrreicher Blick in die schwule Seele! Man, man, ich
befürchte, um die geistige Gesundheit der Homo-Gemeinde steht es viel schlimmer, als sich der verstockteste
katholische Traditionalist auszumalen vermag…
Hubert Hecker… … scheint es mit seinem Artikel mittig getroffen zu haben, Zitat: „Die Lieblingsinhalte
in den Stellungnahmen des ?Lesben- und Schwulenverbandes Deutschlands“ sind Drohungen und Haß“. Hinzuzusetzen:
Nicht nur die des Verbandes, auch einiger Fußvolk-Schwuler. Die Einwürfe Josephinens-Wolfgang mögen
ja oberflächlich betrachtet sehr amüsant sein. Langfristig sollten jedoch zwei Dinge in Angriff genommen
werden: Man muß sich seelsorgerisch viel stärker um solche in die Dunkelheit abgestiegenen Menschenkinder
kümmern. Zweitens plädiere ich für die Anerkennung dieses Krankheitsbilds. Freie Heilfürsorge für
Josi!
@ Josephine Ich verstehe Sie nicht. Erst beschweren Sie sich, daß Ihrem sexuell verirrten lesbischen
Lebensentwurf keine Aufmerksamkeit beschert ist (Zitat: „Auf Lesben wird hier nicht eingegangen.“). Im
nächsten Posting giften Sie, Zitat: „Kann Euch dieses schwuchtelige Penetrations-Thema oder das sapphische
Aneinandereiben von weiblichen Genitalien derart in Eurem Glauben erschüttern? IHR reitet ja darauf herum!“
Warum versammeln sich bei kreuz.net auf Homo-Seite eigentlich ausschließlich egozentrische Krawallschachteln
mit bedenklich geringen intellektuellen Kapazitäten? Es muß doch den/die ein oder andere/n schlaue/n
Schwulen/Lesbe geben.
@ Josephine Herzlichen Gruß zurück. Aber sie und ihre Tao-Sprüche irren. Nicht alle Menschen tragen
den Himmel. Gott tut das. Es handelt sich hier um eine katholische Forumsseite. Ich sehe keinen Grund,
auf sexuelle Abarten wie die sapphische Liebe einzugehen. Die Dauerpenetration des Schwuchtel-Themas nervt
schon genug.
Dan Brown Aktuell ist die Plagiats-Diskussion, weil vorgestern der Prozess gegen den Brown-Verlag Random
House in London begann. Es verwundert doch höchlich, mit welch tumben Idiotien viel Geld verdient werden
kann (Browns Vermögen wird auf 300 Millionen US-Dollar geschätzt). Persönlich schmerzt mich, daß sich
für diesen Flachsinn begabte Schauspieler wie Tom Hanks und Jean Reno verdingen ließen. Mich schauderts,
wenn ich an die ahnungslosen Talkshow-Runden denke, die pünktlich nach Filmstart (19. Mai) im deutschen
TV über die katholische Kirche dilletieren werden…
Danke, catharina, … ich hatte da schon so einen Verdacht. Bei Exerzitien steht ja nicht die Rezeption
(wie beim Predigt-Hören), sondern die betende Aktion im Vordergrund. @ Filip Jovic: Das Foto von Gibson
legt nahe, daß er an einer Verfilmung von Saddams Leben arbeitet.
@ Maledica Doch, es gibt Menschen mit homosexuellen Neigungen, die nicht immer und überall herumkrähen
müssen, daß sie schwul sind. Typisch für diese, möglicherweise rare, Spezies ist, daß man erst sehr
spät von deren sexueller Ausrichtung erfährt, meist nebenbei. Sie definieren sich eben nicht hauptsächlich
als Tucken, wie die Homo-kreuz.net-Diskutanten. So wie unsereiner sich nicht primär als lüsterner Frauen-/Männer-Vernascher
apostrophiert. Sondern hoffentlich mehr zu bieten hat.
@ handsclean handsclean schrieb: „jeder hat andere wertigkeiten und lebt beziehung anders, aber machen
sie nicht den fehler ihr eigenen muster den anderen aufzuhalsen.“ Es sind jedoch nicht die Muster des
Dr. Heger, sondern jene des Gesetzgebers. Noch! Nehmen Sie bitte die rosa Brille ab und zur Kenntnis,
daß die große Mehrheit des deutschen Volkes der Privilegierung schwuler Sexbeziehungen, weivelköpfig
auch immer, ablehnend gegenübersteht. Weniger aus religiösen Motiven, sondern weil solche Privilegien
den Staat nicht voranbringen. Und: Bitte, bitte hören Sie auf mit dem schwulen Verfolgungspathos samt
Scheiterhaufen und dergleichen. Peinlich und lächerlich.
Der Beitrag… … ruft bei aller Tendenziösität doch in Erinnerung, wie unfair seinerzeit mit Kardinal
Ratzinger umgegangen wurde. Der Mann wurde von allen antikatholischen Seiten begeifert, ohne daß einer
der Eiferer auch nur eine Zeile von ihm gelesen hätte. Vor diesem Hintergrund ist es sträflich und schlimm,
wenn so genannte Traditionalisten genau das gleich tun, hier auf kreuz.net den Papst „verschlagen“ und
schlimmeres nennen. Sie stoßen ins selbe Horn wie die Haß-Schwuchteln.
Frage kreuz.net schrieb: „Erst im letzten Oktober soll sie an Exerzitien teilgenommen haben, die von Pater
Zovko gepredigt wurden.“ Wie kann man denn Exerzitien predigen?
Peinliche Situationen… … konnte der Heilige Vater als Kardinal nicht immer verhindern. So mußte er
einmal im Hamburger Mariendom neben der evangelischen Bischöfin Maria Jepsen einen ökumenischen Gottesdienst
zelebrieren. Mit Leidensmiene. Frau Jepsen hingegen wird verständlicherweise nicht müde, dieses Ereignis
dauernd zu erwähnen, um ihre vermeindliche Position „auf Augenhöhe“ zu unterstreichen.
Jepsen-Bashing Wenn wir schon dabei sind: Selbst Frau Jepsens Addition ist dusselig. Nach alter Tradition
sind doch die Apostel Matthäus und Johannes mit den gleichnamigen Evangelisten identisch. Ich frage mich,
an welchen Klippschulen solche „Theologen“ wie Jepsen ausgebildet werden. Empfehlenswert wäre für die
protestantischen Spitzen-Vertreter vor jedem Ökumene-Gespräch eine solide Katechese durch den nächsten
Dorfpfarrer.
@ Brandenburgis Sie haben Recht, bitte um Entschuldigung; Heine (geborener Harry H.) wurde in Frankreich
tatsächlich Henri genannt. Dann kennen Sie, lieber Brandenburgis, sicher auch die (nicht nur für Sie
ergötzliche) Anekdote, wonach kein Franzose den Namen aussprechen konnte. Sie nannten Heine „Enri Enn“,
zusammengezogen „Enrienne“, woraus später „Un rien“ (ein Nichts) wurde.
Armes Huhn Ich habe die Geschichte mit dem Voodoo-Opfer jetzt schon wiederholt gelesen. Stimmt die wirklich?
Muß dann nicht ein Sühne/Neuweihe-Ritual in der betreffenden Kirche abgehalten werden, um die Schändung
rückgängig zu machen? Über Antwort in solchen Dingen beschlagener Mitleser wäre ich dankbar. Und:
Könnte nicht der für die Einladung des Voodoo-Priesters verantwortliche Pater gezwungen werden, dieses
Sühne-Ritual durchzuführen? Als Buße?
@ Brandenburgis Mit der Wahl Frau Jepsens haben sich die Befürworter der Frauenordination in der Tat
keinen Gefallen getan. Aber gemeingefährlich? Die Dame ist einfach nur dämlich. Ist doch heilsam, wenn
sie nur zerebral Ruinierte um sich versammelt und alle Helleren sich nach etwas anderem umsehen.
@ Benedikt Das ist exakt der Punkt. Zudem machen die Protestanten keine Angebote, sie fordern lediglich
die Abschaffung von ihnen hinderlichen Dingen. Die Kirche soll allerhand über Bord werfen, von protestantischer
Seite kommt nichts hinzu. Eine Ökumene der spirituellen Verarmung. Merkwürdig auch das hilflos wirkende
Verhältnis zum Papsttum, das man ja „irgendwie“ (oft gebrauchte protestantische Floskel) ablehnt, dann
aber sauer ist, wenn man nicht vom Heiligen Vater eingeladen wird, wie auf dem WJT. Ökumene? Meinetwegen,
aber zu den Bedingungen der Kirche.
Unredlich Der Beitrag ist unredlich. Nicht gerade elegant werden fiktive Skandale („Sakrileg“), Dichterworte
(Heine), Schlagertexte (leander) mit theologischen Überlegungen zur Sexualität zusammengerührt. Ein
ungenießbares Ragout. Sich über die Kraft von Sexus und Orgasmus von theologischer Warte aus Gedanken
zu machen, ist legitim und führt keineswegs unbedingt zur profanen Rumhurerei. Aus den Zitaten Grüns
und Müllers ist nur böswillig eine Bejahung freier sexueller Liebe herauszulesen. Auch der Verweis auf
„Deus Caritas Est“ taugt nicht. Benedikt betont ausdrücklich Kraft und Legitimität körperlicher Liebe –
wenn sie mit der Hingabe zum Nächsten und zu Gott verbunden ist.
@ Brandeburgis Er hieß Harry Heine, nicht Henry. Im übrigen sollte man die Originalzitate seiner Feinde
zur Kenntnis nehmen – wenn sie originell sind und nicht langweilen. Heine langweilt nicht.
Ein Problem… … ist, nach welchem Schlüssel sich dieses Kommitee denn zusammensetzt. kann das jemand
erklären? Warum sind eingie Verbände vertreten, andere nicht? Die 2 Millionen, mit denen das ZK haushaltet,
sind ja überschaubar; aber was so an Äußerungen dieses Vereins in den Medien transportiert wird, ist
schauerlich. Der Bischof hat also Recht. Zur Fürstin: Sie ist dreifache Mutter und mittlerweile „altersweise“;
außerdem ist sie eine konservativ-katholische Stimme, die auch von kirchenfernen Kreisen wahrgenommen
wird.
@ Evelin et al. Ich kann mir nicht helfen, bei der Behauptung „gerade erfüllter Vorbedingungen“ überfällt
mich heiliger Zorn und es schwillt die Stirnader. Wer stellt denn hier Forderungen an wen? Der Papst,
wiederhole: der PAPST !!!, gebeutelt von millionenfachen Pflichten und Sorgen, geht auf eine kleine, öffentlich
kaum wahrgenommene Gruppe zu. Öffnet die Arme zur freundschaftlichen Versöhnung. Schenkt ihr Zeit. Läßt
erkennen, daß er die Anliegen des Grüppleins ernst nimmt, ja, daß es sogar in einigem Recht hat und
daß er (der P!, Sie wissen schon) Fehler zu korrigieren gewillt ist. Was tut das Grüpplein? Kräht etwas
von „Bedingungen“, „sowieso unrechtmäßigen Exkommunikationen“. Man denkt unwillkürlich an angebrachte
Züchtigungen, um diese Leute zur Vernunft zu bringen.
@ Yersinia Vaterlandsliebe hat unmittelbar mit Gottesliebe zu tun. Respekt und Achtung vor den eigenen
Wurzeln inkl. Eltern und Heimat sind höchst katholisch.
@ Yersinia Maria erregt sich dabei sexuell, Gott den nackten Kintern zu versohlen? Yersinia, Yersinia…
auf krummen Pfaden schleichen Ihre Gedanken… Max Ernstens Bild kann jeder Christ doch wohl nur mit sehr
säuerlichem Lächeln ertragen. Wenn man die Geschichte kennt, die 30 Jahre später folgt. Schläge in
der Kindererziehung haben nur in absolut homöopathischen Dosen ihren Platz, haben auch nur dann pädagogische
Wirkung. Die Vergötzung absoluter Gewaltlosigkeit ist ähnlich schlimm wie rohes und wahlloses Verprügeln
der eigenen Kinder. In der Schule haben sie überhaupt keinen Platz, die Züchtigungen.
Hintergründig Die Schmuse-Christen haben unerwartet hintergründigen Humor bewiesen. Mit dem Titel „Killing
me Softly“ haben sie ihr Programm formuliert. Sie killen die Kirche auf sanfte Weise. Hut ab vor diesem
sonst so grundsätzlich betroffen tuenden Haufen.
@ wiener Es gibt jugendspezifische religiöse Ausdrucksformen, die sicher ihre Berechtigung haben, auch
wenn sie mir und vielen anderen hier fremd sind. Auf dem WJT in Köln feierten solche fröhliche Urständ
und wurden mit ehrlicher Frömmigkeit begangen. Aber Halfpipe-Veranstaltungen gehören nicht dazu. Kirchen
voller Sand zu kippen und zu Amüsiertempeln zu machen, ist peinlich. Wie der Opa mit Pferdeschwanz, der –
„Was geht, Digga?“ – in Jugendsprache mit den Kids in Kontakt zu kommen versucht. Sowas führt nur zu
Fremdschämen.
Man muß… … aber doch zugeben, daß die Analyse wieners, was die Themenauswahl von kreuz.net angeht,
zutrifft. Doch „peinlich, langweilig, verzichtbar“ ist zu hart geurteilt; es handelt sich hier ja um ein
Nischenprodukt ohne Anspruch auf Weltbedeutung. Ich finde die Beiträge und vor allem die Reaktionen darauf
teils sehr amüsant. kreuz.net: skurril, verschroben, unterhaltsam.
@ Wunderkind Klein Wunderkindchen erklärt das Ende der Kirche. Süß. Vielleicht wäre interessant zu
erfahren, wo denn das geballte Wissen unseres Kindeleins „live vor ort“ herkommt. Vielleicht ist es der
Ort, an dem man solch schauerliche Orthographie lehrt? Ach, kann ja nicht sein. Denn dort würden sich
„intelligente, mündige und freiheitsliebende menschen“ sicher nicht aufhalten. Sondern nur törichte
Wunderkinder.
#37 Ansgar 14:13:43 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@ Jean Putzig, in der Tat. Wobei ich das meiste von Adeles Einlassungen wegen Zusammenhangslosigkeit nicht
verstehe. Mit titanischen Kräften reißt er das oft verwendete Bild vom Schwulen als per se intelligenten
Menschen in Stücke.
#31 Ansgar 11:42:20 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@ Adelpho Was sind Sie denn für ein garstiger Zeitgenosse? Wiederholt setzen Sie hier pöbelhafte Beiträge
ab, ohne zu belegen, worin denn nun die behauptete Dummheit der von Ihnen kritisierten postings besteht.
Beobachterin hat lediglich – wie ich finde, treffend – vermutet, daß sich der Pfarrer leichtfertig vor
den Wagen der Homo-Lobby hat spannen lassen. Die nachfolgende Berichterstattung legt diesen Schluß nahe.
Was soll daran hirnlos sein? Mein Rat: Auch, wenn Beiträge Ihnen nicht passen, nicht gleich loskeifen,
sondern mit kaltem Blute sinnvoll zu entgegnen versuchen. Courage, Sie schaffen es!
@ Dorothea … und Kardinal Danneels könnte sich schon mal in die Klicklaut-Sprache der Orkas einlesen,
um mit ihnen den Dialog in der Nuntiatur Südpol zu führen. Abgesehen davon: kreuz.net ist zu loben für
die Reanimierung typvoller Bezeichnungen. „Muselmanen“ – herrlich.
#29 Ansgar 10:28:50 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@ offenbarung Vollkommen d’accord. Rätselhaft, warum kreuz.net in jedem dritten Beitrag auf die Homo-Trommel
haut. Vermutlich geht es, wie einst ein intelligentes Forums-Mitglied vermutete, um die Pflege von Feindbildern
zur eigenen Profilschärfung („Wir sind gegen…“ statt „Wir sind für…“).
@ Stimme „Bedeutungslos“ bezog sich auf die zahlenmäßige Größe. Wie viele Teilnehmer hier habe auch
ich Respekt vor dem Anliegen der Pius-Bruderschaft. Ich halte es für sehr wichtig, daß sie ihre Stimme
erhebt – innerhalb der Kirche. Dennoch sollten Sie, liebe Stimme, – bei aller legitmer Kritik – die Unterstellungen
aus Absurdistan (Freimaurerei-Papst etc.) lassen. Sie können nicht bestreiten, daß dieser Mann über
Jahrzehnte von unseren gemeinsamen Feinden – auch Ihren! – geprügelt worden ist. Wenn Benedikt jetzt
auf die Traditionalisten zugeht, tut er es aus lauterem Herzen. Ich vertraue dem Papst – auch das ist
gut katholisch. Traditionalistisch, gewissermaßen.
@ Queerulant Sie sollten mich nicht falsch verstehen. Ich habe lediglich festgestellt, daß man mit Schwulen-Philie,
wie sie Pfarrer Faber plakativ demonstriert, heute kaum noch jemanden aufregt. Schwule sind arriviert,
regieren Deutschlands größte Städte und fangen an, Kritiker ihres abwegigen Lebensstils zu kriminalisieren.
Sie sind also in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Pfarrer Faber wollte provozieren, und das hätte
er eher mit Nazi-Segnungen getan. Jetzt begriffen?
@ Brandenburgis Kommen Sie, hören Sie doch auf! „Verschlagen“, „reformunfähig gerad dieser Papst“…
Was soll Benedikt denn noch alles tun, um es Ihnen Recht zu machen, werter Brandenburgis? Dieser Mann
schreitet mit ausgebreiteten Armen auf eine im Grunde bedeutungslose Splittergruppe zu – weil er sie wie
den verlorenen Sohn liebt. Korrigieren Sie mich, wenn ich irre – aber mir scheint, Sie haben längst alles
Vertrauen in unsere Mutter Kirche verloren und verharren in Verstocktheit, gleich, was passiert. Nochmals:
Was soll Benedikt tun? Zurücktreten und diesen merkwürdigen Konvertiten Williamson ranlassen?
Exultate, Traditionalistas Jetzt bin ich wirklich gespannt, welches Haar unsere traditionalistischen Freunde
wieder in der Suppe finden. Evviva Benedikt! Dieser Papst ist groß und mutig!
Pfarrer Faber… … ist wahrscheinlich tief überzeugt, ein mutiger Mann zu sein. Brust raus vorm Spiegelbild!
In Wirklichkeit ist es doch gähnend normal und selbstverständlich, Schwule toll zu finden. Ein „Must“,
wenn man heute so sein will wie alle. Wenn Pfarrer Faber schocken will, soll er wirklich Nazis, Kinderschänder
und Terroristen segnen.
@ Andreas Warum so empfindlich? Es ist keineswegs meine Absicht, Schwule zu beleidigen. Im Gegenteil,
ich kritisiere, daß hier dauernd um dieses Thema gekreist wird. Ich erwarte von einer katholischen Netz-Seite,
daß sie sich wichtigeren Themen widmet als sexuell orientierungslosen Menschen und deren wirklich gänzlich
marginalen Problemchen. Das gilt auch für einen Dompfarrer. Und ach: Gelassenere, souveräne Homosexuelle
titulieren sich gern schon mal selbst als Tucken, Schwuchteln etc. Nehmen Sie’s nicht übel, Andreas Andersrum.
kreuz.net Ich habe mal nachgesehen. Die Domain „ein-kreuz-mit-den-schwuchteln.net“ ist noch nicht vergeben.
Bei Fortführung der Themenauswahl sollte kreuz.net sich die sichern. Wahlweise auch: „neue-zerstueckelte-kinder.net“.
Ich kann mir nicht helfen, aber es ist mir – wie vielen anderen hier auch – unbegreiflich, was an den
Tucken so interessant sein soll. Die Frage sollte sich Dompfarrer Faber allerdings auch stellen.
Grundsätzlich Warum sich die Homosexuellen immer freiwillig selbst zu lüsternen Cretins reduzieren,
wird mir ein Rätsel bleiben. Noch einmal: Was sind Schwule denn? Zunächst einmal Menschen. In der Kirche
sind natürlich alle Menschen willkommen, um dort Gottes Segen zu empfangen. Erst in dem Moment, wo Schwule
sich ausschließlich als schwul empfinden – und viele erwecken eben diesen ärmlichen Anschein –, können
sie nicht mit kirchlichem Segen rechnen, sondern werden die Ablehnung ihres monothematischen Lebensentwurfs
erfahren.
@ Brigitte Bussmann Vielleicht tue ich Ihnen unrecht und Sie sind erst 9 Jahre alt und können es nicht
besser wissen. Falls nicht: Beachtlich, wie man auf wenigen Zeilen so viel dummes Zeug komprimieren kann.
David und Salomon haben sicher mal miteinander gekuschelt – sie waren aber kein „schwules Paar“, sondern
Vater und Sohn. David hatte ebenfalls Beziehungen mit Frauen (Batseba). Haben Sie überhaupt schon mal
in die Bibel geschaut? Und dieser doktrinäre Flachsinn vom „dritten Jahrtausend“ und „Evolution“: Werte
Dame, ein Minimum an Intellekt sollte man schon vorweisen, bevor man mitdiskutiert. Darüber verfügen
Sie offenbar nicht. Also schweigen Sie.
Keineswegs überflüssig Punkt 1: Kardinal Arinze gesteht liturgische Missbräuche erneut nicht nur ein,
er kündigt an, daß dagegen vorgegangen werden wird. Punkt 2: Das Vaticanum 2 wird direkt als problematisch
bezeichnet. Vor einigen Jahren – und in Teilen der mitteleuropäischen Kirche noch immer – undenkbar.
Punkt 3: Die bei allem Respekt kleine Gruppe der Lefevbristen wird ungeachtet ihrer Verstocktheit und
Unverschämtheiten ernst genommen. Ihr wird brüderlich die Tür aufgehalten. Das sind alles wichtige,
weitgehende und positive Signale, keineswegs überflüssiges diplomatisches Gewäsch.
Thomas A. Höck Werter Herr Höck, ich schätze den Großteil Ihrer Beiträge, möchte Sie gerade darum
bitten: Lassen Sie sich doch nicht zu diesen ewigen NS-Vergleichen hinreißen! Die durchschimmeln mittlerweile
jede Diskussion in Deutschland. Menschen wie Rosalinde werden die eineweg nicht eingängig sein, weil
sich sich ja extrem aninazig wahrnehmen. Diesen Leuten muß man klarmachen, daß sie gegen alles Recht
die Tötung schutzloser, eigenständiger Menschen verteidigen (schlimmstenfalls vornehmen); kleine Menschen,
die auch leben wollen.
Vermutlich… … wissen wir Forumsteilnehmer alle zu wenig vom Thema WHO-Krankheitsstatistiken. Ich vermute,
rein subjektiv, daß es früher ebensoviele Geisteskranke und Menschen mit seelischer Zerrütung wie heute
gab. Der postulierte Anstieg könnte mit der Zunahme von Demenzerkrankungen aufgrund steigender Lebenserwartung
zusammenhängen. Wie auch immer, in einem hat der Kardinal sicher Recht: Irren-Ghettos sind eine schlechte
Lösung. Familien sind der natürliche Hafen für Geisteskranke, müssen bei der Pflege aber viel besser
als bisher unterstützt werden. Ebenso sicher ist, daß die immer weiter fortschreitende Negierung des
Dämonischen zu falscher Therapierung führt. Der Elendeste Sünder hat da Recht.
und jetzt? Israelische Botschaften stürmen? Fahnen verbrennen? Das Provozieren mit dem Sakrileg ist sterbenslangweilig
und abgeschmackt; ich kann mich beim besten Willen nicht über die infantilen Hirne marginaler Gazettenschmiede
aufregen.
EK II. „…Der Chefredaktor des ‘Spiegel’ ist ein ehemaliger Leutnant der Wehrmacht, dem noch im April
1945 das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen wurde.“ Was, bitte, hat dies mit der Protegierung von Kindstötungen
zu tun? Die Tapferkeitsauszeichnung ist vermutlich das Ehrenvollste, was Rudolf Augstein in seinem Leben
zustande gebracht hat. Simpelt kreuz.net jetzt auf einmal kräftig mit den Dummlinken mit und schwingt
die Faschismuskeule (Eisernes Kreus = Nazi = Kindstötungen)? Dann aber aufgepaßt, daß die Keule nicht
auf’s eigene Haupt zurückschwingt. Eine Diskussion, in der sich alle gegenseitig als Nazis überführen
und dazu untaugliche „Beweise“ heranziehen, ist nur noch possierlich.
@ Stadler Sie sind ja ein ganz unanständiger Knilch. „Paparatzi“ – so nennen nur ausgewiesene Kirchenfeinde
oder Ignoranten den Heiligen Vater. Dieser Mann ist sein Leben lang von links wie rechts verdroschen,
verhöhnt, beleidigt worden – und doch demütig, fromm und standhaft geblieben. Könnten Sie noch Scham
empfinden, sollten Sie meiner Aufforderung Folge leisten: Schämen Sie sich! (Stimmt es wirklich, daß
Sie mit diesem Geisteskranken Lingen zusammenstecken? Dann ignorieren Sie mein Posting, denn dann leben
Sie in einer Welt ganz weit weg).
Belgien/Danneels Bevor Belgien einen zweiten Kardinal bekommt, sollte der erste entlassen und in ein abgelegenes
Kloster mit strengen Schweige-Regeln eingeschlossen werden.
Wohl keine Ente Gemessen an der internationalen journalisitschen Resonanz auf das Gerücht scheint etwas
dran zu sein. Bisherige Spekulationen blieben in mehr oder weniger internen Kreisen, diesmal berichten
reichlich nichtreligiöse Medien über „Pope to lift Excommunication of Hardliners“.
@ methusalix „Die heilige Mutter Kirche, die früher auch einmal im Wortsinne! allmächtig war,“ Geschwätz.
Allmächtig war die Kirche (leider) selbst vor 1517 nicht, siehe Investiturstreit, Exil in Avignon etc.,
und danach noch viel weniger. Warum es hier geht, ist nicht der Machtverlust der Institution Kirche. Sondern
um das Ersetzen der erlösenden Botschaft Christi und deren Symbolik durch einen gruseligen Selbstbespeiungskult.
Beim zerknirschten Schuld-Bekennen über Nazi-Untaten werden auf einmal selbst jene wieder zu bekennenden
Deutschen, die sonst auf Patriotismus und Nationalstolz spucken.Noch einmal: Der Holokaust (neuerdings
mit k, damit das Wort deutscher wirkt) eignet sich nicht zur mythischen Überhöhung, im Gegenteil, es
wird schlimm ausgehen, wenn man diese Moral-Münze weiter so inflationär gebraucht.
@ Demon Väterlicher Ratschlag: Stellen Sie Ihre unwesentlichen Meinungen hier nicht als axiomatische
Wahrheiten dar. Pubertäre Angewohnheit, das. Die „Mehrheit aller Menschen“ nicht religiös? Wie wollen
Sie das denn beurteilen? Frequenz, Länge und Menge Ihrer Postings verraten, daß Sie wenig unter Leute
kommen. Fast alle der 6 Milliarden Menschen auf diesem schönen Planeten bezeichnen sich laut Unesco-Studie
als religiös. Tastatur-Klappern ersetzt nicht Augen und Ohren aufmachen, Wertester!
@ Navon Wenn ich Elendester Sünder richtig verstanden habe, geht es ihm nicht um die – in der Tat überflüssige –
rhetorische Nazi-Keule. Sondern darum, daß der Holokaust zum Indentifikations-Mythos wurde und ex negativo
die jahrhundertealte Hinordnung Europas auf Gott am Kreuz abzulösen beginnt. Den Holokaust umgibt eine
Sakrosanctitas wie früher das Kreuz. Nur: Was soll aus einer Kultur werden, die sich über einen Massenmord
identifiziert und nicht über den Liebes-Tod Gottes?
@ Elendester Sünder Ja, und leider gehen diese ärgerlichen dummlinken Phraseologien sehr oft mit dem
verschämten Verstecken des Christseins einher. Ein ganz und gar ungenießbarer, moralinsaurer Cocktail,
der niemandem frommt.
@ Demon „in welchen düsteren, mittelalterlichen Strukturen manche Menschen von heute…“ Lassen Sie sich
mal auf das Abenteuer ein, sich mit dem eigenen Geist in geschichtliche Epochen hineinzudenken. Z.B. durch
die Lektüre von Primärquellen. Das „düstere Mittelalter“ ist ein Etikett, das Ihr 68er-Geschichtslehrer
aufgeklebt hat und das Sie jetzt brav weitertransportieren. Das Mittelalter hatte faszinierende, der Jetzt-Zeit
überlegene Seiten – durchaus nicht nur spirituelle und die von Zwobbel ins Feld geführten. Und bevor
Sie mit dem enervierenden: „Aber damals wurden so schlimm die Hexen… und die Kreuzzüge…“-Lamento
kommen: Heute werden millionenfach Ungeborene ermordet. Heute werden Landminen vergraben. Ihr gepriesenes
„heutzutage“ ist keinen Deut besser als das Mittelalter, nur, weil es man heute die Klospülung hat.
@ wi-bi „Kant, Nietzsche und auch ich husten Ihnen einen, „ Die Auflistung ist, sagen wir mal, nicht ganz
homogen. Ähnlich wie: Goethe, Dostojewski, Micki Maus.
kapuzinische Tradition Kapuziner sind für ihre burschikose Art tradtionell bekannt. Ich empfehle die
Lektüre von „Wallensteins Lager“. Der krachlederne Ton begründete in der Frühen Neuzeit die Popularität
dieses Ordens, fühlten sich die einfachen Gläubigen doch auf’s Maul geschaut. Pater Fedele ist also
auch „Traditionalist“.
@ Dr. Regazzoni Ihr Kirchenverständnis mutet seltsam an. Gesetzt den Fall, es fänden die von Ihnen behaupteten
Vergewaltigungen der Kirche und des Glaubens tatsächlich statt – muß man der Kirche nicht gerade dann
helfen? Liebt der Christ die geschändete Kreatur nicht noch mehr als die heile? Was sind Sie nur für
ein Christ, der die Kirche im Stich läßt, wenn sie seinen Beistand und seine Treue braucht! Dr. Regazzoni,
Sie scheinen mir ein Vertreter jener Gattung Glaubender zu sein, die sich zu Christi Zeiten Pharisäer
nannte.
@ Demon Sie sind ja ganz weit weg. Na gut, machen Sie mit Ihrem Körper, was Sie wollen. Aber nicht mit
dem Körper anderer Menschen. Und das sind die Ungeborenen nun einmal. Das „Hineinpfuschen“ ins Leben
anderer, was Sie sich so schnoddrig verbieten – hat man es je erbarmungsloser und dreister erlebt als
bei der Abtreibung?
@ Demon „Verfügungsgewalt über den eigenen Körper“ ist eine gefährliche Hohlphrase (und eine altertümliche
zugleich, stammend aus dem Feministinnen-Deutsch der 70er Jahre). Wie haben Sie denn über Ihren Körper
verfügt, Kollege? Das Datum Ihrer Geburt bestimmt? Wann Sie krank wurden, wann Sie heranwuchsen, wie
Sie „künstlich bereitet“ sind? Das liegt doch alles in Gottes Hand, außer man frevelt – wie z.B. im
Selbstmord – dagegen. Wer die schutzlosesten Wesen, die vorstellbar sind, im Raum ihres ureigensten Schutzes
tötet, begeht ein unerhörtes Unrecht. Ihre Denkstrukturen, Demon, sind schockgefrostet.
@ IM Stimme d. V. „Brave Staatsbürger“. Genau so klingen Sie. Sie hören sich an wie die Blaupause Ihres
68er-Lehrers. Ein Staat aber braucht den mitdenkenden Menschen – das zoon politicon. Da reicht es nicht,
angelernte Phrasen zu wiederholen, so wie Sie. Und wirklich ganz peinlich: das Japsen nach der Ordnungsmacht,
wenn einem die Meinung des anderen nicht paßt. Blockwart-artig.
@ Dr. Otterbeck Absolut d’accord. Viele Anhänger der Pius-Brüder entbehren jeder Leidensfähigkeit,
um ihre Ziele durchzusetzen. Sie verbleiben lieber bequem außerhalb der Kirche, in einer splendid isolation,
die Reflux und Gastritis auslöst. Es verfestigt sich der Eindruck, daß sie die Kirche gar nicht mehr
lieben, deshalb nicht für die Liebe kämpfen wollen. Dabei braucht unsere Kirche eine laute, überzeugende
und mutige traditionelle Stimme. Oder besser: einen ohrenbetäubenden Chor solcher Stimmen.
@ Volkmar Bei aller Liebe, ich nehme Ihnen nicht ab, daß Sie bittere Zähren um die Toten der Religionskriege
vergießen. Dazu fehlt Ihnen einfach der Einblick. Es ist nur eitle Pose, weil Sie gerne auf der Seite
der Guten stehen wollen. Schon Ihre Schreibweise des Begriffs „Inqusition“ bezeugt beredt genug, daß
Ihr Wissen über dieses Phänomen den absoluten Nullpunkt berührt. Auch wenn die protestantische Propaganda
das anders verkündet: Die Heilige Inquisition hat neben vieler Fehler zunächst segensreich gewirkt und
Leben und Seelen gerettet. Religion ist nicht nur sichtbares Movens moralisch hochstehenden Schaffens
des Menschen. Sie führt ihn zum Sinn und Ziel seines Daseins, zu Gott.
@ Methusalem Erneut ein Bilderbuch-Beitrag angepaßter P.C. Wäre interessant zu beobachten, ob Methusalem
irgendwann ein eigenes Denken in diesem Forum entwickelt und nicht nur glattgelutschte Mainstream-Phrasen
widerkäut. Aproposito Familie: Hermann Gmeiner – keine Frage, doller Mann. Aber „Familie“ figuriert hier
doch als Metapher, es fehlt ein integraler Bestandteil zur echten Familie – oder zeugen die Kinderdorf-Insassen
mit ihren „Müttern“ Kinder? Auch die Adams Family“ nennt sich Familie.
@ Gotthard Die Fotos dieser wunderlichen Veranstaltung würden Sie verstummen lassen, lieber Gotthard.
Ein solcher Nackidei-Auftritt außerhalb dieses Events hätte Kirchenschweizer und Polizei auf den Plan
gerufen – selbst hierzulande. Kein Katholik hat etwas gegen die herrliche Körperlichkeit der Frau, dieses
sichtbare Wunder Gottes – doch in Kirchenräumen ist es Zeichen der Demut, sich zu bedecken. Wohin sollte
alles andere auch führen?
@ stimme der „vernunft“ Oha. Da ist er wieder, der Ruf nach Geheimdienst, Verfolgung und Bestrafung. Mir
deucht, hier merkt jemand nicht, was für ein totalitäres Denken in seinem „liberalen“ Hirne waltet.
@ Christin Da müssen wir ja bald mit wütrenden Postings traditionalistischer Verschwörungstheoretiker
rechnen: „Papst-Usurpator Benedikt XVI. brach Zölibat, ist Vater von kreuz.net-Forumsteilnehmerin Christin!“
@ Laurentius2 Sulpicius hat (erstaunlicherweise) Recht – der Beitrag von L2 nennt dabei nur einige der
Enttäuschungen und Verrate, die die Chrislich DU konservativen Kreisen beibrachte. Die Herren und Damen
springen über jedes Stöckchen, das die Linke ihnen hochhält. Das war schon unter Kohl so – siehe den
Fall Jenninger. Wählen kann man diese ehrlose amorphe Masse nicht. Was wäre von einer bundesweiten Reanimation
des Zentrums zu halten?
Frage… … an liturgische Experten: Nennt man nicht jene Altäre, die teilweise seit weit vor dem II.
Vatikanum frei im Mittelschiff und vor dem Hochaltar stehen, Kreuzaltäre – weil ein Kreuz auf ihnen steht?
Was wäre dann das Neue an dem Vorschlag?
@ wibi … außerdem waren JF-Interviewpartner die gefährlichen Neonazis Egon Bahr und Peter Glotz. Wibi,
Wibi, was war der Grund des tumben Postings: vollstreckte Umerziehung oder Sancta Simplicitas?
@ Gallowglas „aus glauben ist nie etwas gutes entstanden“ Sind Sie von Sinnen? Die erhabenen Kirchenbauten,
die Musik Bachs, die karitativen Einrichtungen, die geistlichen Bilder und anderen Kunstwerke von Weltrang –
nichts Gutes? Letztlich ist beinahe alles, was von Menschenhand Schönes und Überzeitliches geschaffen
wurde, Produkt des Glaubens. Man muß schon an beängstigenden zerebralen Defekten leiden, wenn man das
nicht sieht.
@ diakonos Warum so aufgeregt? Bei der Debatte um den rechtlichen Fortbestand des Heiligen Reiches handelt
es sich doch nur um eine legalistische Spekulation. Das ist erlaubt (anders als Homo-Spitisiereien um
den Papst) und geistig erfrischend – versuchen Sie es doch mal, Hirnübungen täten Ihnen gut. Und ach,
„anachronistisch“: Was glauben Sie, wieviele Zeitgenossen Sie als gläubigen Katholiken für einen hyper-anachronistischen,
weihrauchbenebelten und in untergegangenen Sprachen daherbrabbelnden Schwachkopf halten. Die Anachrosnismus-Keule
ist für Katholiken der Felsbrocken im Glaspalast. @ methusalem: Die Reichsidee war in der Tat eine friedliche.
Krieg führten zumeist die Glieder, seltener das – mit der Zeit pervertierte und von der ursprünglichen
Idee weit entfernte – Reich selber.
@ Methusalem Na, na – sooo sehr untergegangen fühle ich, ein Teil des deutschen Volkes, mich nicht. Und
den Adel gibt es doch wohl auch noch. Mitsamt der Staatsform der Monarchie, die die Hälfte unserer Nachbarstaaten
beibehalten hat. Die Idee des Heiligen Reiches war auch nicht primär die eines dynastisch gebundenen
Territorialstaates, sondern eines das christliche Abendland überdachenden Imperiums mit dem Kaiser an
der Spitze – der gemeinsam mit dem das Sacerdotium beherrschenden Papst die Einheit der Chrsiten symbolisiert.
Ein friedliches Symbol also. @ Evelin. Werde eine Lit.-Liste nachreichen, versprochen. Die Debatte ging
im 19. Jhd. um die Begriffe Verfassungswidrigkeit, Verfassungskonformität und Rechtswirksamkeit des RHD.
Auch Novalis äußerte sich dazu.
@ Evelin Richtig! Über den Fortbestand des Heiligen Römischen Reiches gibt es seit der Romantik eine
umfangreiche Literatur. Es besteht sogar die Auffassung, daß es auch völkerrechtlich nie erloschen ist.
Weder Reichsdeputationshauptschluß noch Kaiser wären zu einer Auflösung befugt gewesen. Allerdings:
Der Papst konnte den Kaiser nicht einsetzen, das taten die Kurfürsten. Doch erst mit der Krönung durch
den Papst war die Kaiserwahl geheiligt – allerdings auch nur bis Karl V. Nebensächliche Dinge? Dem Räsonieren
über schwule Päpste gegenübergestellt, sind das doch eher Fragen titanenhafter Wichtigkeit.
@ Sulpicius Ich hatte den Hinweis auf „trascorsi giovanili“ so verstanden, daß es sich um vermeindliche
Jugendsünden handelte. Der Papst ist qua Amt ein heiliger Mann, wird deshalb „Heiliger Vater“ und „Heiligkeit“
genannt. Und läuft nicht auch das Seligsprechungsverfahren für Paul VI.?
@ Rosalinde „weder Demokratisch noch Antikapitalisitsch“ Ich dachte, das Forum wäre katholisch? Und woher
rührt Ihre Meinung, daß sich hier Kapitalisten und Anti-Demokraten tummeln? Übrigens: Auch wenn der
Papst mit seinem Demokratie-Lob Recht haben mag, die D. ist eine Regierungsform und kein Wertesystem.
Beschließt eine Demokratie auf demokratischem Wege die Einführung der Todesstrafe und die Abschaffung
des Frauenwahlrechts, so ist das demokratisch. Aber sicher nicht moralisch gerechtfertigt.
Genug! Tut mir leid, aber jetzt schwuchtelt es doch eine Spur zu heftig auf kreuz.net. Selbst einem heiligen
Mann wie dem Papst sollte man sexuelle Orientierungsschwierigleiten in der Jugend zugestehen. Aufhebens
um eine vor 30 Jahren spielende angebliche Erpressungsklamotte muß auch nicht sein. Ginge es nach mir,
wären zwei Dinge auf kreuz.net einer längeren Sendepause wert: die Photos mit den zerhackten ungeborenen
Kindern und die ewige Homo-Posaunerei.
@ Schwule Bigotterie Es ist eine Sache, wenn Schwule sich vor erwachsenen Bürgern öffentlich zu entblößen.
Das ist einfach nur peinlich und nicht selten eklig. Eine andere ist, wenn – wie beim CSD – dies auch
vor Kindern geschieht. Das ist nicht nur schlecht, sondern verboten. Ja klar, wie spießig. Nur: Es besteht
hier überhaupt kein Unterschied zu einem Wald- und Wiesen-Exhibitionisten, der kleine Kinder verstört.
Und aus diesem Millieu kommen Forderungen nach Homo-Ehe und Kinderadoption durch Schwule. Der Staat muß
die Ehe von Mann und Frau deshlab priviliegieren, weil aus ihr Kinder hervorgehen. Und weil Kinder dort
am besten vor Perversen geschützt werden können.
@ volkmar, wi-bi „glorreiche Ereignis erinnern, wo Schwule, Lesben und Transgender sich das erste mal
mit den Fäusten gegen Willkür gewehrt haben.“ Also doch militant? „Und die Homosexuellen, Transgenter,…?kämpfen“
auf diesen Demos für mehr Rechte…“ Homosexuelle haben alle Rechte, fordern nur weitere Sonderrechte.
Und gehen fast allen mit diesem „Rechtlos“-Pathos auf die Nerven. Angesichts echter Verfolgung und Rechtlosigkeit
in aller Welt – anödend, wie sich Homos immer wieder als arme Opfer darstellen. Wenn die Schwulen doch
mal bitte, bitte einsehen würden, daß sie auch ohne penetrante Selbststigmatisierung als Menschen wahrgenommen
werden…
@ wi-bi Kein Grund, unhöflich zu werden – wo bleibt ihre vielgerühmte schwule Einfühlsamkeit in Konversationen?
Die Kirche betreibt „Öffentlichkeitsarbeit“, weil das ihr Auftrag von Christus ist: „Gehet hin und verkündiget
allen die frohe Botschaft“. Katholiken tun das, weil sie überzeugt sind, das Christi Wort und die Lehren
der Kirche die Welt besser und gottnäher machen. Und möglichst viele davon erfahren sollten. Was aber
ist der Missionsauftrag der Schwulen? Noch eine „dämliche“ Frage: Kann es sein, daß Homosexuelle Peinlichkeiten
wie den CSD nicht aus missionarischen, sondern Gründen unreifer Selbstbespiegelung inszenieren? Mensch,
werde wesentlich.
@ volkmar Achim ist in allen Punkten zuzustimmen. Ständig über die Schwulen zu debattieren, heißt,
deren Rabulistik zu folgen. Schwule sind nun in der Tat nichts Besonderes und auch nicht interessant,
auch wenn sie selbst das glauben. Einzig ein Phänomen gäbe es zu diskutieren: Warum definieren sich
Homosexuelle nahezu ausschließlich über ihre Sexualität? Veranstalten Sex-Umzüge, eröffnen Homo-Kneipen,
gründen schwule Lobby-Clubs? Heterosexuelle definieren sich in der Regel so: Zuerst bin ich Mensch, dann
Mann/Frau, dann (evtl.) Christ, Deutscher etc. Schwule definieren sich oft so: Zuerst bin ich schwul,
dann schwul, dann schwul – ad infinitum. Das zeugt von pathologischer Identitätsstörung, und ist tatsächlich
krank.
Widerspruch! Christus lehnt die Todesstrafe ab (außer für sich selbst). Die verhinderte Steinigung der
Ehebrecherin ist beredt genug. Das Leben kann nur der nehmen, der es gab – Gott. Wenn Sie, Gatte der Evelin,
das anders sehen, schwimmen Sie als Christ in gefährlicher Nähe jener, die ungeborene Kinder ermorden.
Rosalinde: Nicht immer dieses armselige Verfolgungspathos von Homos etc. Das nervt ungeheuer.
klingt vernünftig Der Pater argumentiert ausgewogen, vernünftig und doch mit heißem Herzen. So geht
der richtige Weg, wenn man für die alte Liturgie streiten will. Und nicht das unkonstruktive Gemoser
von außen, wie es die Pius-Brüder und ihre Anhänger veranstalten…
Eine fehlerhafte Vorstellung… … vom Zölibat haben hier die Kritiker. Abgesehen davon, daß es rezeptionsästhetisch
irrelevant ist, von wem ein Text stammt. Wenn wir hier schon dauernd von Veganern und ähnlichem fabulieren:
Gesetzt den Fall, der Autor wäre anonym, und unser Demon würde den Text nicht gleich unter „aha, von
einem ehelos Lebenden verfaßt“ schubladisieren – wäre der Text nicht auch dann wahr, schön, elegant
und kräftigend? Übrigens ermöglicht der Zölibat einen Blick von außen, der manches sieht, was der
sexuell aktive Mensch nicht sehen kann. Grundsätzlich möchte ich den Teilnehmer Demon aber dafür loben,
daß er einen längeren, ihm fremden Text tatsächlich liest und sich geistig damit beschäftigt. Ich
glaube nicht, daß ich die Geduld mit einem agnostischen Traktat aufbringen würde. Zumal die auch nie
so schön geschrieben sind.
Schönheit Ein Text von außerordentlicher sprachlicher Schönheit, leise und doch nachhaltig formulierend,
was einfach wahr ist. Schon immer konnte man in den Schriften Ratzingers umhergehen und wohnen wie in
einem behaglichen Haus, oder schwimmen wie in einem klaren Gewässer. Zu den Apologeten des katholischen
Staats: Benedikt erteilt ihnen eine Absage. „Die Kirche kann und darf den politischen Kampf nicht an sich
reißen…“
@ centraldream Den Kampf gegen Ihre eigene Dummheit haben Sie jedenfalls eindeutig verloren. Immerhin:
Ihr ordinäres Gekeife beweist, daß die katholische Kirche starke Emotionen erregen kann. Herrlich! Wäre
doch schlimm, wenn wir alle kalt ließen und so bedeutungslos wären wie Sie.
Jesuiten II Dünne lange Haare, das geht gar nicht. Der Ordensgründer hat schließlich Maßstäbe gesetzt –
er hatte fast keine. Grundsätzlich sind Profan-Tendenzen bei SJ ja verständlich, weil der Orden seit
Jahrhunderten an der weltlichen Front kämpft und sich leichter mit unguten Moden infiziert als andere
Gemeinschaften. Es wäre eine Katastrophe, wenn diese wichtige und tragende Stimme im katholischen Orchester
verstummt. Aber ich glaube, die Ursprungsidee SJ ist zu gut, als daß sie einfach untergehen könnte.
@ Schwule Sonderrechte So verlangt z.B. die (nicht besonders extreme) „Bundesarbeitsgemeinschaft schwuler
Juristen“ (BASJ), daß schwule Gefangene ein grundsätzliches Anrecht auf Einzelhaft haben. Bei den CSD
wird immer wieder durch Zurschaustellung primärer Geschlechtsorgane öffentliches Ärgernis erregt –
polizeiliches Einschreiten gibt es nicht (Bsp. CSD Köln 2004: der Polizeidirektor begründete das mit
Deeskalation). Wenn Hetro-Demos (gäbe es sie denn) so aggressiv sexualisiert daherkämen, würden sie
aufgelöst. Schwule haben eben Sonderrechte. Was noch mehr nervt: Pseudo-Homofreundlichkeit, die ja sooo
weltoffen wirken soll. Hach, ich hab schwule Freunde, hach, ich bin ja sooo modern und kosmopolit.
@ Demon „Sie sehen ein Adoptivkind als ?Belohnung“. Dem kann ich beim besten Willen nicht folgen.“ Schade.
Ein Kind ist die größte vorstellbare Belohnung überhaupt, das größte denkbare Geschenk. Deshalb hat
sich Gott selbst uns als Kind geschenkt. Und: Wenn man sich in die Adoptions-Lotterie begibt, dann doch
wohl, weil man ein Kind will – bekommt man es schließlich zugesprochen, ist das eine Belohnung.
@ Sirilo Bruno ist in erster Linie nicht wegen seiner astronomischen Theorien, sondern wegen der Leugnung
der Gottsohnesschaft Christi dem Feuer übergeben worden. Eine gute Idee war das aber damals trotzdem
nicht.
@ Demon „Und was haben SIE als Argument zu bieten?“ Nichts – in Ihrem Gedankenkosmos, der (ich gestehe
es zähneknirschend) sogar eine gewisse Logik besitzt. Weil er elementare menschliche Selbstverständlichkeiten
ausblendet. Sie haben ja unten verbal auf mich eingeprügelt wegen des HJ-Vergleichs. Dennoch: Ein Modell,
nach dem lieblose Heteros Kinder produzieren, die dann von hochkultivierten Homo-Pärchen erzogen werden,
nähert sich solchen totalitären Vorstellungen: Andere wissen besser als die Eltern, was gut für Kinder
ist. Hier sind wir beim Papst und seiner ersten Enzyklika: Trennt man die erotische Liebe von der Caritas,
drohen eben ungewollte Kinder und Homo-Sex (der immer vom Kinderwunsch getrennt ist – oder?). Erotische
Liebe zwischen Mann und Frau und Liebe zum Kind sind verbunden. Homo-Sex ist mit nichts verbunden und
verdient keine Kinder, auch nicht die anderer Leute.
In der Tat… … es sind doch die Schwulen, die immer aggressiver Sonderrechte und Privilegien fordern –
mit dem unbelegbaren Homo-Topos, fürchterlich verfolgt zu werden. Stellt man das in Frage, werden sie
wild und kreischen herum – es würde ihre eitle Selbstidentifizierung als die armen, verfolgten, weil
besseren Menschen zerstören. Die darob besonderen Schutz und viele, viele, viele Homo-Vorrechte verdienen.
Frage: Ist es homophob, wenn man gleichgeschlichtliche Sex als das bezeichnet, was er wertungsfrei ist:
widernatürlich? Wollen die Schwulen jetzt nicht nur besonders, sondern auch natürlich sein? Natürlich.
@ Roman Stimmt, ich habe versagt und Ihre Einlassung falsch gelesen. Durch meine Missinterpretation hatte
sie immerhin noch Sinn, im Original ist sie gänzlich inhaltsleer. Mein Tipp: An Wittgenstein halten.
„Wovon man nicht reden kann, davon sollte man schweigen.“ Demon: Empörend, dieser Schwulenhaß zwischen
Ihren Zeilen! Diese hochstehende Sex-Kultur auf „Darkrooms“ zu reduzieren. Pfui, pfui! Frage an Mitleser:
Glaubt wirklich jemand ernsthaft, ein schwules Pärchen würde ein Kind liebevoller aufziehen als eine
christliche Familie? Kopfschütteln.
@ Roman Merkwürdiger Beitrag. Schwule regieren Deutschlands größte Städte, sind in Medien und Gesellschaft
omnipräsent, selbst die Werbung findet sie schick. Und: Einerseits mögen Sie die Kirche nicht (Zitat:
„Das ist mir persönlich herzlich egal,da ich diese Sekte mit ihren kalten Kathedralen nichts abgewinnen
kann.“), fordern dann aber die Homo-Ehe „vor dem Altar“ wg. „gleicher Rechte“. Nur: Das Sakrament der
Ehe ist kein Recht, sondern eine Gnade. Die nun mal Menschen, die sich entschieden haben, dauerhaft Gottes
Gebote missachten zu wollen, nicht zusteht. Man muß sich schon das Gehirn verknoten, wenn man es anders
sehen will. Fische leben nicht an Land und Schwule heiraten nicht kirchlich. Ad Demon: Heimerziehung ist
allemal besser als das Aufwachsen in widernatürlicher Atmosphäre. Auf jedes zur Adoption freigegebene
Kind warten 19 HETEROSEXUELLE Elternpaare.
@ Demon Sie schrieben: Der ?harmlose Schwule von nebenan“ wird doch gar nicht wahrgenommen, Den will man
auch gar nicht wahrnehmen, jedenfalls nicht als Schwulen. Was ist daran so interessant? Nach meiner Meinung
als katholischer Christ lebt ein solcher Mensch sicher nicht so, wie es von Gott gewollt ist. Letztenendes
ist es aber eine Sache zwischen den beiden, und nicht mein Bier. „Vorkämpfer“, von wegen: Obszöne Tuntenaufmärsche
wie am CSD sind einfach nur abgeschmackt und eklig. Sie unterstreichen die Pervertiertheit einiger Schwuler
und spielen deren Kritikern billige Munition ins Lager. Und, Demon: Mann und Frau zeugen ein Kind! Nicht
Tuck und Tuck! Sie wollen die Eltern doch nicht zu organisch notwendigen Erzeugern reduzieren, denen man
die Kinder nach Willkür wegnehmen und „geeigneteren“ Erziehungsinstitutionen zustellen kann? Willkommen
in HJ und FDJ!
@ Demon et al. Daß Schwule schutzlose, verfolgte Leutchen sind, ist ein Mythos, den Teile dieser Gruppe
eifrig pflegen, um priviligiert behandelt zu werden. Schwulenausgrenzung gab es vielleicht vor 40 Jahren.
Lieber Demon, Sie scheinen eher der Ewiggestrige zu sein als jene, die Sie immer so apostrophieren. Heute
ist es eher so, daß radikale Schwule es verstanden haben, ein Klima der Pflicht-Homo-Affinität zu initiieren.
Sie nerven die Umwelt (und viele der homosexuellen Menschen ebenfalls) mit ihrer penetranten Reduktion
auf ihre Sexualität, definieren sich ausschließlich über ihr Homo-sein. Und dringen aggressiv in Bereiche
ein, in die sich nicht gehören. Kindeserziehung ist doch wohl Sache von Mann und Frau. Ob man an Gott
glaubt oder die Natur beobachtet – bezweifeln kann das kein Vernunftbegabter.
@ Marcel Sie schrieben: »Ich denke nicht, daß irgendjemand die Freunde des katholischen Liberalismus
logisch überzeugen könnte, die die Kirche 1962 beginnen lassen. Sie sind in ihrem Irrtum gefangen.»
Wer läßt die Kirche erst 1962 beginnen? Bitte melden! Lieber Marcel, könnte es sein, daß Sie sich
da einen Popanz aufbauen? Einen mediokren Hintergrund, vor dem Sie Ihre glühende, einzigartige, blütenreine
Glaubenstreue um so strahlender glänzen lassen können? Könnte es sein, daß der Wurm der Eitelkeit
in Ihnen bohrt?
Kinogänger Ich habe den Film in Köln gesehen und ging mit der Erwartung hin, vermutlich der einzige
Zuschauer zu sein. Weit gefehlt, es war voll. Keiner ging vorzeitig. Nun ist es etwas anderes, im Kinosessel
Kartäuser gucken zu gehen als sich an ihrem Lebensstil zu orientieren. Aber immerhin: Es gibt ein großes
Interesse am monastischen Leben, und die Welt braucht diese Beter dringend. S.E. Kardinal Wetter hat ganz
Recht. Komisch nur, daß so viele Konvente überaltern und aussterben und gleichzeitig so ein großes
Interesse am Ordensleben herrscht.
@Laurentius2 Bravo! Fulminanter Beitrag – bedenklich nur, daß man offenbar nicht der ganzen Diskussion
folgen muß, um so treffend zu resümieren (was bedeutet, daß diese Diskussion viel überflüssiges Geschwätz
mitschwemmt). Nochmals: Die Pius-Brüder haben in sehr vielem Recht. Und sie vertreten das so schauerlich.
Das trägt doch karikatureske Züge; so schwer es fällt, muß man da selbst dem Demon Recht geben. Zudem
sind die Pius-Brüder und ihre Apologeten alles andere als mutig, in der eitlen Pose des Anklägers von
außen. Statt sich – wie die Petrus-Bruderschaft und andere – im Kampf um ihre Sache den Gegnern innerhalb
der Kirche zu stellen.
@ Athanasius Schuld an den heftigen Reaktionen hier im Forum haben die Jünger der Pius-Brüder doch wohl
selbst. Mit ihrer Winkelried-Rabulistik, alle feindlichen Speere auf die eigene Brust ziehen zu wollen.
Wie schon oft betont: Wer die Kirche liebt, aber Irrwege erkennt und das verändern will, tut das von
innen. Unter dem Mantel der Madonna, der uns alle schützt. Die Pius-Brüder aber? Sie nörgeln von außen,
mit schwer erträglicher Selbstgerechtigkeit. Athanasius, Sie wissen doch selbst, daß der Papst viele
Pannen des letzten Konzils scharf kritisiert und u.a. die alte Messe sehr schätzt. Jede zweite Seite
von „Der Geist der Liturgie“ belegt das. Wenn man so einem Mann, vor dessen theologischem Werk und scharfem
Geist sich selbst der verstockteste Anti-Katholik verneigt, Bedingungen stellt – was ist das dann? Richtig:
unverschämt. Bischof Fellay, fall auf die Knie und entschuldige dich, beichte, komm zurück und wirke
dann segensvoll für dein Anliegen.
@ ottaviani In der Tat ist eine derartige Behandlung seitens offizieller Stellen, stimmt der Bericht denn
(ist Herr Auer wirklich erst 23?), ein Skandal. Kaum zu glauben, daß solche Reaktionen auf den Wunsch,
die tridentinische Messe zu zelebrieren, verbreitet sein sollen. Ist das wirklich so, oder bauschen Pius-
und Petrus-Bruderschaft die Vorkommnisse auf, um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen? Aus dem Kloster
Niederaltaich weiß ich, daß dort sogar regelmäßig der ostkirchliche Ritus von Katholiken gefeiert
wird – und das als Bereicherung empfunden wird. Warum um Himmels Willen die Ablehnung der alten Messe,
des ureigensten Erbes der lateinischen Kirche? Verstehe ich nicht.
@Demon „Allerdings hat derlei mit ?Glauben“ nicht das Allergeringste zu tun. „ Doch. Ästhetischer Genuß
an großen Werken (oder einfach an einer schönen Kirchenausstattung) kann Gott gegenwärtig werden lassen.
„Wer solchen Rahmen für seinen Glauben braucht, der scheint nicht im Glauben, sondern im starren Ritual
verwurzelt zu sein“ Na, na. Sie selbst erwähnen ja, wie eine aufwendige Kirche Sie eben von den starren
Ritualen ablenkte. „Da traut sich keiner vor, weil niemand weiß, was für eine Antwort erwartet wird.“
Abgesehen davon, daß man für kleine Kinder leicht eine lebensfreudige und fruchtbare Frage-Antwort-Atmosphäre
schaffen kann (funktioniert auf jedem Kindergeburtstag): Im Artikel wird der verkrampfte pädogogische
Versuch kritisiert, statt sinnlichem Gottesdiensterleben etwas anderes zu setzen. Etwas schlechteres.
Gott ist auch für Kinder in einer Messe erfahrbar. Wenn sie den Weihrauch riechen, die Musik hören,
das Weihwasser spüren und die Schönheit der Ausstattung sehen können, dann spüren auch kleine Kinder
das ganz Große, Besondere. Das Geheimnis.
@ Aurelius Man muß Aurelius leider zustimmen. Die Glaubenstreue und der Einsatz der Pius-Bruderschaft
für die Messe in Ehren – solange ihre Apologeten in dünkelhaftem Ton und miesepetrig ihre Besserwissereien
feilbieten, berauben sie sich selbst einer ernstzunehmenden Gesprächsposition. Diese verkniffene Freudlosigkeit
und das Angsthasentum passen so gar nicht zur weihevollen und sinnlichen Freude der alten Messe. Von Unverschämtheiten
gegen den Heiligen Vater ganz abgesehen…
@ sirilo Die Baumeister der Romanik wußten um Geheimnisse göttlichen Ebenmaßes, die manchen Bauschmuck
überflüssig machen. Durch die jahrhundertelange Verehrung Gottes in romanischen Kirchen sind Frömmigkeit
und Heiligkeit gleichsam ins Mauerwerk eingesickert. Kinder spüren das. Mit modernen Holz-Ytongstein-Wischputzkirchen
ohne Hochaltar ist das nicht zu vergleichen. Da das Gefäß meist den Inhalt mitbestimmt, könnte in einer
solchen „Kirche“ auch eine tridentinische Messe keine rechte Wirkung entfalten.
@ apex Was lieben die Deutschen? Und wieso? Ich warne vor Auto-Rassismus. Deutsches Kulturschaffen über
Jahrtausende beweist, daß unser Volk ästhetisch außerordentlich reich empfindet. Zum FAZ-Artikel: An
meinen eigenen Kindern (1 und 3) beobachte ich, wie ein alter, gewachsener Kirchenraum sie viel eher bezaubert
als jene nüchternen Religions-Hallen des späten 20. Jahrhunderts. Kindliches Glaubensempfinden ist oft
aufschlußreich.
Angst Der Papst geht väterlich auf die Pius-Bruderschaft zu. Diese, statt sich geehrt zu fühlen, stellt
Bedingungen und bläst sich auf. Abgesehen davon, daß auch Demut integraler Bestandteil allen Traditionalismus’
ist: Die Bruderschaft bremst die großartige Initiative des Heiligen Vaters aus Angst vor Vereinnahmung.
Angst scheint das bestimmende Wesensmerkmal der Bruderschaft zu sein. Statt auf ihre Kraft und Sendung
zu vertrauen, auf den von ihnen viel beschworenen Heiligen Geist, der exklusiv in ihren Reihen wohnt,
haben sie Angst. Weil sie der Rechtmäßigkeit ihrer Sendung vielleicht doch nicht vertrauen? Keine Chance
sehen, die Kirche von ihnen mit Gottvertrauen zu verändern? „O ihr Kleingläubigen …“
@ Dr. Regazzoni Natürlich muß der Papst mit den Protestanten im gespräch bleiben. Es ist seine Pflicht,
den Irrenden zu zeigen, wo der Vater sitzt. Ein Papst muß vereinen und die Kirche mehren. Um verständlich
für die in einer verqueren religiösen Genese Aufgewachsenen zu sein, muß er auch ihre Sprache sprechen.
Mission pur. Für die Juden gilt das selbe; es ist im übrigen nichts Neues, daß ein Papst mit Juden
spricht. Und Erzbischof Lefebvres Worte zeigen wieder einmal die Tragik dieses aufrechten, aber verbohrten
Glaubensstreiters: Unfroh und miesepetrig auf den Heiligen Vater einschlagen, keine Alternative ausweisen
und die Kirche in eine sektiererische splendid isolation führen wollen. Der falsche Weg.
@ Demon Die Protestanten betreiben doch seit Jahrzehnten Etikettenschwindel. Von wegen „sola scriptura“.
Keine christliche Konfession hat sich so weit vom Bibelwort entfernt wie ausgerechnet die, die es einst
auf ihre Fahnen schrieb. Aus der ehedem kraftvollen Bewegung, an der sich die katholische Kirche reiben
konnte, ist heute doch ein Klageweiberverein geworden, der die Langeweile hütet und nicht das Göttliche.
Luther, immerhin ein geschichtlicher Gigant, wäre heute bestimmt kein Lutheraner. Wann waren Sie zuletzt
im lutherischen Gottesdienst? Das ist heute, als ob Laiendarsteller etwas ihnen Unverständliches halbherzig
zur Aufführung bringen. Und vielleicht ist das ja tatsächlich so. Wie die Protestanten auf die Katholiken
zugehen könnten? Le Trots Idee ist da die einzig gangbare.
Ursprünglich… … ging es in dem Beitrag um die heute bei Protestanten weitverbreitete Instinktlosigkeit.
Mit polternder Naivität nehmen sie an, daß Katholiken ja auch das gemeinsame Abendmahl wollen. Informieren
sich aber nicht darüber, was das eigentlich ist, die katholische Eucharistie. Haben nichts zu bieten
mit ihrem tristen Abendmahl. Belächeln offensichtliche Differenzen als theologische Spitzfindigkeiten
aus vergangener Zeit. Und disqualifizieren sich mit jedem dieser Schritte als würdige Empfänger der
Eucharistie. Wenn ein Protestant kommunizieren will, soll er konvertieren und beichten, oder besser: umgekehrt.
Unverständlich übrigens: Wenn ich Proterstant bin, definiere ich mich doch dezidiert als anti-katholisch.
Deshalb gibt es den Protestantismus ja. Was wollen aufrechte Protestanten eigentlich immer mit Eucharistie
und unserem Papst (und sind beleidigt, wie beim WJT, wenn er sie zunächst nicht einlädt)?
Staunen… … ist eines der angebrachtesten Geistesphänomene, sich dem Göttlichen zu nähern. Bravo,
Demon! Weniger schön: Die wortreiche Kakskade an banalen Schlußfolgerungen, bemäntelt mit Sekundanerlogik.
„Beweisen“, „Interpretationen“, „Wahrscheinlichkeit“… Aber, aber. In diesem Forum geht es doch um die
Welt des Glaubens, nicht wahr? Herr Demon, alles klar? Lassen Sie sich doch einfach katechetisch belehren.
Und melden Sie sich dann, solcherart fortgebildet und vielleicht zum adäquaten Gesprächspartner geläutert,
zurück.
Solange… … halbschlaue Prediger wie Herr Specht ihr gleichermaßen eitles wie von keiner theologischen
Bildung angekränkeltes Geplapper zum besten geben, tut die Kirche wahrlich gut daran, Protestanten den
Leib Christi vorzuenthalten. Der Mann hat ja gar nichts verstanden- geweihte Priester, Nachfolger Petri…
Herr Specht klopft da einiges durcheinander. Unerträglich peinlich wird es, wenn dem Heiligen Vater vom
Predigerlein ein joviales „das müßte auch der Papst wissen“ zugerufen wird.
pietät Diese Abtreibungsbilder… Die Intentionen von kreuz.net sind sicher löblich, aber unbewußt
nähert sich die Redaktion dem Denken der Kinderschlächter an. Auch die zerissenen Embryos haben ihre
Würde, müssen nicht unbedingt zur Schau gestellt werden. kreuz.net würde auch nicht zerissene erwachsene
Märtyrer oder Unfallopfer zeigen, mit Rücksicht auf die Würde der Toten. Die toten Ungeborenen haben
eben die selbe Würde. Bitte in Zukunft weniger Schock-Effekte.