Yersinia
Erstellt: 21:20:59 | Montag, 20. Dezember 2004
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650 Lesermeinungen
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Wo sind die Zwischenformen?
#106   Yersinia   15:47:30 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Redaktion benachrichtigen Nur noch ein armer Teufel
#36   Yersinia   21:06:44 | Mittwoch, 5. September 2007
@Luther: Studie: Sex liebste Freizeitbeschäftigung junger Pärchen
na so was; wohl was ganz was Neues?
und ich alte Naive dachte immer, Rosenkranzbeten wär up to date!
aber gut, dass du da ein so ein scharfer Beobachter des Zeitgeistes bist! Danke!
Redaktion benachrichtigen Ich verleugne nichts
#11   Yersinia   21:08:37 | Sonntag, 12. August 2007
interessant, dass auf reuz.net wohl regelmäßig die Freimaurer zu Ehren kommen
andere Gruppierungen, die gemeinhin unter den Begriff „Sekten“ fallen, aber noch nie behandelt wurden;
Redaktion benachrichtigen Kein Kirchenbann über Österreichs Freimaurer
#22   Yersinia   00:18:56 | Montag, 25. Juni 2007
lustig; laut letztem Sektenbericht
sind zwar ganz andere „Religionsgemeinschaften“ zur Zeit en vogue und esoterische Kulte boomen allenthalben – aber trotzdem ist es ganz gut, wenn die Freimaurer gelegentlich daran erinnern, dass es sie gibt;
dieses Schweigen kreuz.net’s gegenüber diversen Sekten, religiösen Verbindungen und esoterischen Kulten mutet allerdings etwas seltsam an;
Redaktion benachrichtigen Schwarze Priester? Nein danke.
#15   Yersinia   22:29:53 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Afrika hat selbst massive Probleme, fürchterliche Armut, Kriminalität, Ausbeutung und Krieg
Synkretismus und Sektentum; von den schlechten Regierungen braucht man gar nicht zu reden;
es gibt auf diesem Kontinent viele Gemeinden, denen geistlicher Beistand fehlt, Pfarren, in denen es bestenfalls einmal im Monat einen Gottesdienst gibt; und dann will Europa, statt die Probleme mit dem Priestermagel aus eigenen Ressourcen zu lösen, aus Afrika noch Priester abziehen?
eine verführerische Lösung – wir brauchens, die habens,
über Gründe für den Priestermangel – und was Priestermangel überhaupt ist – macht man sich keine Gedanken;
Redaktion benachrichtigen Vorurteile statt Wissenschaft
#19   Yersinia   04:30:31 | Freitag, 30. März 2007
in einer dialektischen Weise gelesen
ist der Artikel ein großes Lob der „Frankfurter Schule“
Redaktion benachrichtigen Perverses aus dem Heiligen Land Tirol
#53   Yersinia   18:41:13 | Sonntag, 5. November 2006
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Wikipedia leistet ihren Offenbarungseid
#63   Yersinia   21:56:05 | Donnerstag, 10. August 2006
wurde schon ein Link geliefert?
nein? bitte sehr:
de.wikipedia.org/wiki/Kreuz.net
Redaktion benachrichtigen Illegaler Homo-Marsch in Moskau führt zu Unruhen
#276   Yersinia   21:23:15 | Sonntag, 28. Mai 2006
Redaktion benachrichtigen Alles die Schuld der Kirche
#43   Yersinia   19:40:57 | Samstag, 27. Mai 2006
zu Uganda: wesentlich für den Erfolg
des dortigen Programms zur HIV-Vorbeugung war die Stärkung der Frauenrechte im Bewußtsein der Gesellschaft; insbesondere die Stärkung des Rechts zum selbstbestimmten Leben der eigenen Sexualität – ganz einfach: die Erkenntnis: Frauen gehören den Männern nicht und dürfen nicht nach Belieben vergewaltigt werden; auch ganz einfach: den Aberglauben bekämpfen, durch Geschlechtsverkehr mit einer Jungfrau ließe sich AIDS heilen; dritte ganz einfache Aktion: den Leuten bewußt machen, dass HIV durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird und nicht zB durch ein versäumtes Opfer eine Strafe Gottes sei;
Redaktion benachrichtigen Der Mutter die Gurgel durchgeschnitten
#3   Yersinia   19:14:33 | Freitag, 26. Mai 2006
also Frauen, gehts nicht arbeiten
sobald ihr eurer natürlichen Bestimmung zur Mutterschaft folgt; und deshalb ist es logisch, dass ihr in höher qualifizierten beruflichen Ausbildungen und Tätigkeiten auch gerechterweise nichts verloren habts; die niederen Tätigkeiten könnt ihr aber ohne weiteres bis zur Geburt eures ersten Kindes ausüben und nach der Geburt des dritten wieder fortsetzen – ist es das, was in dem Artikel gesagt werden soll? und wo bleibt die positive Vaterbeziehung?
Redaktion benachrichtigen Straßenarbeiter oder Kollaborateure?
#12   Yersinia   16:54:34 | Mittwoch, 24. Mai 2006
wer würde von einer Illegalisierung
der Prostitution profitieren?
Redaktion benachrichtigen Sexualaufklärung muß nicht pervers sein
#106   Yersinia   20:32:17 | Sonntag, 21. Mai 2006
‘Mama’s kleiner Helfer’
vielleicht bin ich etwas geschmäcklerisch, aber dieser Titel erscheint mir – im Bezug auf ein Buch zum Themenbereich der Sexualität – nun doch *räusper, räusper* etwas eigen;
nebenbei: sprechen Mütter mit ihren Söhnen, Väter mit ihren Töchtern im Weltbild der Autorin nicht über sexuelle Dinge?
Redaktion benachrichtigen Der nächste Schritt in der Kurienreform
#15   Yersinia   14:21:07 | Sonntag, 21. Mai 2006
wie ist das jetzt mit der „Inkulturation“?
sollen Menschen auf anderen Kontinenten mit anderer, jahrtausendealter Kultur verpflichtend Riten europäischen Ursprungs übernehmen? Riten, die selbst durch „Inkulturation“ entstanden und überdies historisch gewachsen sind? – oder ist das Christentum eine „europäische“ Religion, Europa bzw die „westliche Welt“ doch ein „Christenclub“ und andere Mneschen per se von der Erlösung im christlichen Sinne ausgeschlossen?
Redaktion benachrichtigen „Diese Masken sind unsere Identität“
#4   Yersinia   14:16:42 | Sonntag, 21. Mai 2006
wie stehts eigentlich im Match
zwischen kath.net und kreuz.net – haben letztere schon die Nase vorne?
Redaktion benachrichtigen Bedrückende Spaltungsmentalität
#55   Yersinia   21:33:41 | Samstag, 20. Mai 2006
nun, wenn es so schlimm war dazumal
warum sind die „Seminaristen“ dann wieder zu wirklichen Seminaristen geworden?
Redaktion benachrichtigen Der nächste Schritt in der Kurienreform
#9   Yersinia   21:29:23 | Samstag, 20. Mai 2006
Glaubensverkündigung ist ein „Abstieg“?
überhaupt fällt das Denken in weltlichen „Karrierestufen“ auf;
Redaktion benachrichtigen Johannes Paul II. auf Banknote + …
#2   Yersinia   09:35:22 | Freitag, 21. April 2006
der Beitrag „Juden gegen Juden“ gehört zum Geschmacklosesten
das der Redaktion bisher eingefallen ist;
Redaktion benachrichtigen Multi-Kulti- Katastrophe
#6   Yersinia   05:27:34 | Dienstag, 18. April 2006
wenn man den Artikel und die Art
der Berichterstattung auch nur ein bißchen hinterfrägt – tauchen sehr schnell sehr viele Fragen auf; btw: gerade die „offene Jugendarbeit“ muslimischer Fußballvereine in der Pariser Banlieu konnte die Ausschreitungen (wer erinnert sich noch: wegen zweier bei der Verfolgung durch die Polizei ums Leben gekommener Jugendlicher) eindämmen; seither wird in dieser Gegend deutlich mehr in Jugendarbeit investiert;
„Multikulti“ ist ein Begriff, mit dem gerade Rechtsextreme gerne hausieren gehen; tatsächlich geht es um Integration und Zusammenleben – und es geht um die Bedingungen, die dafür von allen Seiten geschaffen werden; wenn ausländische Familien vor allem in „Glasscherbenvierteln“ eine Bleibe finden, wenn ausländische Eltern am meisten unter Streß stehen, weil sie am härtesten vom Überlebenskampf am Arbeitsmarkt betroffen sind, wenn die Gefahr der Entwurzelung und daher der Rückzug auf traditionale Lebensmuster bei MigratnInnen eine mentale Überlebensstrategie ist, braucht man sich über die Situation nicht zu wundern; dass politisch rechtsgerichtete Gruppierungen diese Situation verzerrt darstellen und für ihre Zwecke nutzen, ist allerdings auch eine politische „Naturerscheinung“;
Redaktion benachrichtigen Keine Gestalt der Vergangenheit + …
#15   Yersinia   09:58:12 | Montag, 17. April 2006
@copertino: „christliche“ gehört in Anführungszeichen
und ist unglücklich ausgedrückt; gemeint sind Schmähungen und auch Anschläge (zuletzt in Wien), die quasi aus der „christlichen“ Welt kommen – nur: siehe oben;
Redaktion benachrichtigen Die wundersame Bedeutung der Rituale
#1   Yersinia   09:36:10 | Montag, 17. April 2006
die Heilige Messe ein Placebo?
nun, bei der Heiligen Messe weiß man ja, was geschieht, bei Placebos nicht;
Redaktion benachrichtigen Bevölkerungspolitik oder Völkermord?
#12   Yersinia   09:33:51 | Montag, 17. April 2006
und daraus folgt? welche Schlüße sind daraus zu ziehen
dass so linksextremistisch verseuchte Länder wie Italien und Spanien oder Irland, in denen noch dazu die „Frankfurter Schule“ schon in der Volksschule gelehrt wird, so wenig Nachwuchs haben, während die konservativ-katholischen skandinavischen Länder sowohl mit der Geburtenrate als auch mit dem Erstgeburtsalter recht gut dastehen? auch Frankreich hat eine recht hohe Geburtenrate (zu der die Einwanderer übrigens gerade mal ca 3% beitragen) – was machen diese Länder, dass sie trotz ihrer Zugehörigkeit zur modernen westlichen Welt ganz passabel Nachwuchs haben? und was wird in den jetzt islamischen, durch einen traditionalen und modernen Lebensstil zerrissenen Ländern in den nächsten zwei Jahrzehnten passieren? und was mit der Erde, die insgesamt auf eine zu hohe Bevölkerungszahl hinsteuert?
Redaktion benachrichtigen Bevölkerungspolitik oder Völkermord?
#6   Yersinia   21:53:18 | Sonntag, 16. April 2006
und wer im Forum
hat wieviele Kinder?
Redaktion benachrichtigen Keine Gestalt der Vergangenheit + …
#12   Yersinia   21:50:43 | Sonntag, 16. April 2006
eine Entschuldigung zu fordern, noch dazu von einer Gemeinde
die wahrscheinlich gar nichts dafür kann, dass diese Dinge geschehen sind, erscheint mir nicht recht; das würde die Sache vielleicht eher anheizen;
da wäre es doch viel klüger, die Jugendlichen zu einem klärenden Gespräch inklusive des Besuchs der Pfarrkirche einzuladen – dann besteht die Chance, dass sie das, was sie als Feindbild aufbauten, klar erkennen können; umgekehrt haben ja auch christliche Schmähungen muslimischer Einrichtungen ihre Wurzel in unverarbeiteten psychischen Zuständen, mit denen sich dann die betreffenden Personen ihre Feindbilder und Projektionen schaffen – für Beispiele muß man gar nicht mal weit blicken;
Redaktion benachrichtigen Geschlachtet werden vor allem Neger und Negerinnen
#15   Yersinia   03:05:48 | Mittwoch, 12. April 2006
ab wann dürfen wir auf kreuz.net einen fundierten Bericht
zu diesem Thema erwarten?
www.orf.at/…410-98396/index.html
oder
derstandard.at/?id=2409133
ich bin doch sehr verwirrt, was die angesprochenen Sachverhalte betrifft und brauche jetzt dringend geistlichen Beistand und hilfreiche Orientierung!
Redaktion benachrichtigen Zum Karfreitag eine nackte Frau am Kreuz
#59   Yersinia   18:27:41 | Dienstag, 11. April 2006
was sagt die Redaktion
zur „Reaktion“?
www.argekultur.at/…m/presse/060409.aspx
Redaktion benachrichtigen Keine Kinder = keine Renten
#84   Yersinia   09:59:25 | Dienstag, 11. April 2006
dass wir in Europa Nachwuchs brauchen
ist Konsens – bloß wie soll eine Athmosphäre für mehr Nachwuchs entstehen können? durch Moralisieren und Anklagen, vor allem betrieben von Leuten, die selber weder Kinder haben noch in prekären Lebensverhältnissen stehen, wird eher nichts erreicht;
Redaktion benachrichtigen Keine Kinder = keine Renten
#82   Yersinia   08:51:58 | Dienstag, 11. April 2006
no @stefan, die Reissleine gezogen?
auf meine Sätze kann durchaus mit Argumenten begegnet werden;
Redaktion benachrichtigen Keine Kinder = keine Renten
#79   Yersinia   21:34:37 | Montag, 10. April 2006
@stefan: was ist dein Metier?
würdest du wirklich „familienpolitische Stellungnahmen“ abgeben, würdest du auf Vermutungen bzgl Gewalt in Familien wohl nicht angewiesen sein;
und die Mähr von der „Selbstverwirklichung“ begegnet einem auch immer nur von kinderlosen Klerikalen; ich kenne keine einzige Frau, die wegen „Selbstverwirklichung“ Kinder und Familie aufgäbe – aber durchaus Männer, die Frau und Kinder wegen einer anderen verlassen; nb: verwirklicht sich ein Priester nicht selbst? – für die allermeisten Menschen geht es schlicht um die Bewältigung des täglichen Lebens mit Beruf, Kindern und Partnerschaft – alles andere sind Unterstellungen und ein wesentlicher Grund, dass kirchliche Aussagen als nicht relevant erlebt werden;
btw: ich habe 25 Kinder! glaubst du mir nicht? recht hast du? in Internetforen kann man praktisch alles behaupten;
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Unterwanderung im Klerus
#8   Yersinia   21:20:22 | Montag, 10. April 2006
summa summarum lautet die Aussage des Artikels
dass Menschen, die Theologie studieren und kirchlie Berufe ausüben, eine deutliche Nähe zu homosexuellen Neigungen haben – ob der Artikel nicht ein „Schuß ins eigene Knie“ ist? – oder kreuz.net nicht vielleicht doch ein Kunstprojekt?
Redaktion benachrichtigen Stoppt Popetown!
#38   Yersinia   14:59:46 | Montag, 10. April 2006
nach Konsumation des Trailers zum Film
würd ich mit einer Volksschulkasse ins Kino gehen; aber welch „Selbstbewußtsein“ muß man haben, um eine Satire nicht als solche zu erkennen?
Redaktion benachrichtigen Schon wieder ein Buch über den Glauben?
#5   Yersinia   19:26:56 | Sonntag, 9. April 2006
authentisch ist’s wohl erst, wenn
der Mensch selber durch Anfechtungen und Zweifel hindurchgegangen ist; vorher ist es Romantisieren;
aber zum Trost: häufig haben sich gerade die konservativsten StudienkollegInnen sich im späteren Arbeitsleben zu den pragmatischen und oft sogar sehr fortschrittlichen „Arbeitern im Weinstock des Herrn“ entwickelt;
Redaktion benachrichtigen Keine Kinder = keine Renten
#59   Yersinia   15:02:39 | Sonntag, 9. April 2006
„Nachfrage nach Sachgütern und Diensleistungen steigt“
ja, das ist anzunehmen, aber keineswegs, dass damit auch schon das Sozialsystem gesichert wäre; mehr Sachgüter bedeuten nicht unbedingt mehr Arbeitsplätze; steigt die Kaufkraft wirklich so, dass die (theoretisch) steigende Nachfrage auch bezahlt werden kann – oder ist nicht vielmehr Verzicht (und damit sinkende Nachfrage) angesagt? – zumal bei mehr Kindern das disponable Familieneinkommen normalerweise etwas wirtschaftlicher eingesetzt werden muß; – abgesehen davon wird die Frage nicht beantwortet, wie die jetzigen Menschen Kinder bekommen sollen? ein quasi blitzartiges Umschwenken, eine völlige Neuorientierung des Lebens von breiten Bevölkerungsschichten innerhalb der nächsten fünf Jahre, die grundsätzliche Inkaufnahme von Arbeitslosigkeit statt eines Einkommens durch Arbeit ist nicht realistisch; btw: immer wieder die Frage: wer im Forum hat Kinder (und ist nicht mit besonderem materiellen Wohlstand gesegnet)?
Redaktion benachrichtigen Polenreise bestätigt + …
#5   Yersinia   14:20:12 | Sonntag, 9. April 2006
danke, @Andreas; aber wenn schon, dann zitier es in der Originalsprache
sag mal, gehörst du auch zu jenen Menschen, die auf jede Frage ein Buch parat haben? die Texte der Kirchenväter kann ich mir auch selber raussuchen und hunderttausend Seiten theologischer Literatur auch selber lesen; ich wollte hier im Forum Antworten von den anderen Menschen; oder hat hier keine/r diese Fragen, ist mit kirchenväterlichen Texten die Frage schon beantwortet – oder ist es nicht eher sehr bequem, auf Fragen ganz schnell ein paar Zitate rüberzuschleudern und damit hat sich’s?
Redaktion benachrichtigen Keine Kinder = keine Renten
#57   Yersinia   13:46:18 | Sonntag, 9. April 2006
@Stefan (Schulmeister?) – wie kommst du eigentlich dazu, Zensuren zu verteilen?
und hältst du andere Leute wirklich für so dumm, bei erwähnten Teilaspekten nicht eh deine Weisheiten mitzudenken? geh, mach dir die Mühe, lies mein Posting nochmals; niemand sagt, dass wir keine Kinder bräuchten – allerdings hängt die Sicherung eines auf Erwerbseinkommen basierenden Sozialsystems wirklich von den einzahlenden Menschen ab – und wie du sicher lesen kannst: ich habe die Problematik mangelnder materieller Sicherheit bzw unsicherer Einkommensmöglichkeiten in unserer westeuropäischen Gesellschaft aufgeworfen; und es wäre entlarvend, mit Hinweis auf arme Länder zu argumentieren, dass diese ja Kinder haben; neben völlig unterschiedlichen Verhältnisse bzw Funktion der Kinder wird doch niemand wollen, dass Eltern in Europa so arm sein sollen?- noch eine Frage: hast du Kinder?
Redaktion benachrichtigen Polenreise bestätigt + …
#2   Yersinia   13:35:39 | Sonntag, 9. April 2006
eines bleibt zu klären: hätte Judas Jesus nicht „übergeben“
hätte es dann keine Passion, keine Kreuzigung, keine Auferstehung gegeben? – umgekehrt: wenn Jesu’ Kreuzestod heilsnotwendig war – wurde dann Judas von Gott quasi wissentlich verdammt?
Redaktion benachrichtigen Keine Kinder = keine Renten
#40   Yersinia   08:11:43 | Sonntag, 9. April 2006
keine Arbeitsplätze – keine Renten
so schauts aus; volkswirtschaftlich spielt der Nachwuchs natürlich eine Rolle – aber für das Sozialsystem ist die Anzahl der Beitrgszahler und die Höhe der Beitragszahlungen relevant – die Anzahl der Kinder nicht; und was soll’s, wenn Arbeitslosigkeit und Unplanbarkeit drohen, wenn Flexibilität das Gebot der Stunde ist, wenn prekäre Arbeitsverhälntisse langsam, aber sicher zum Normalfall werden, tun sich Menschen halt schwer, ihren vorhandenen(!) Kinderwunsch auch zu realisieren;
das Argument, dass in armen Ländern die Menschen mehr Kinder haben, ist gelinde gesagt zynisch – und entlarvend: bedeutet es doch erst recht, dass man im reichen Europa durch Kinder der Armut verfällt;
Redaktion benachrichtigen Schon wieder ein Buch über den Glauben?
#3   Yersinia   16:40:58 | Samstag, 8. April 2006
bin schon neugierig, wie der gute junge Mann
seinen Glauben mit 20 Jahren mehr an Lebenserfahrung erlebt?
Redaktion benachrichtigen „Firma Holocaust“
#16   Yersinia   19:32:28 | Mittwoch, 5. April 2006
@methusalix: da gibt es schon eine nicht unbedeutende Unterscheidung
das einemal wird auf die „Herkunft“ im Sinne des Menschen an sich rekuriert bzw bezieht sich der Hass auf nicht änderbare Gegebenheiten – das andere mal ist es der Vorwurf, dass „sich die Juden nicht anpassen“ oder „den/ihren Messias nicht annehmen wollen“; historisch war letzteres durchaus ideologisch wegbereitend für die Barbarei, die ersterem entsprang;
Redaktion benachrichtigen Beschämend
#35   Yersinia   10:52:32 | Dienstag, 4. April 2006
wie war das eigentlich
mit diesen irischen „Magdalenenheimen“? – diestandard.at/?url=/?id=24006…
Redaktion benachrichtigen Beschämend
#3   Yersinia   20:39:16 | Montag, 3. April 2006
wie ist das mit Mißbräuchen von Mädchen?
wurde da nie geschwiegen? nein, es geht nicht um Homosexualität, sondern wohl eher um den „Stil“ im Umgang mit Untaten bis hin zu Verbrechen; und um von dieser Frage abzulenken, sie zu verdrängen, ist es natürlich sehr praktisch, auf die Homosexualität zu rekurieren – wobei es im umgekehrten Fall nur konsequent wäre, sämtliche homosexuellen Priester aus dem Dienst der Kirche zu entlassen, oder?
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#43   Yersinia   18:28:41 | Montag, 3. April 2006
@abu: du hast mich noch nicht ganz überzeugt
aber es ist interessant, wie sehr du dich um Rechtfertigungen bemühst;
was die Bibel betrifft: es geht nicht über die Originalsprache – und dann kommt niemand um die Befassung mit dem Hintergrundwissen der Entstehung der biblischen Texte herum – genauso nötig ist dann die Befassung mit den verschiedenen Textarten und ihrer Bedeutung in der heutigen Zeit – und diese ist wiederum ein Konstrukt, also Standpunktabhängig und änderbar;
Redaktion benachrichtigen Die Königstochter und der blaue Zwerg
#16   Yersinia   18:22:38 | Montag, 3. April 2006
tja, der Werbekuchen ist halt ein sehr weltlich Ding
allerdings, ich kann mir nicht helfen, aber kreuz.net ist spritziger – und hat noch dazu eine recht offene Diskussionskultur;
im übrigen bin ich mittlerweile davon überzeugt: kreuz.net ist ein Kunstprojekt;
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#39   Yersinia   21:08:58 | Sonntag, 2. April 2006
woran erkennst du bei mir eine „Sozialistin“?
wenn du diese Perikope aus 1. Kor als heute gültige Regel für eine Gemeinde darstellst, darf es nicht verwundern, wenn sich Frauen (aber auch Männer) mit Grausen von der Kirche abwenden – bzw eine gehörige Portion Masochismus brauchen, um da mitzumachen; glücklicherweise gibt es auch andere Interpretationen (inklusive der Frage der Echtheit) dieser Bibelstelle;
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#35   Yersinia   09:14:05 | Sonntag, 2. April 2006
@elendster: was den „weißen Mann“ betrifft: na eben, wobei
der „weiße Mann“ in Afrika wohl zuallermeist in einer Herrschaftsposition steht, der „Neger“ in Europa zuallermeist nicht; jetzt erklär mir allerdings, wie die Betreffenden an der Abwertung dieser Bezeichnungen selbst schuld sien sollten? das ist wohl eher der fiese Zug, das Opfer (der Diskriminierung) noch zum Täter (in dem Fall auch zur Täterin) zu machen – das ist, mit Verlaub, eine fiese Argumentation, die tatsächliche Zusammenhänge von Herrschaft und Unterdrückung, von Teilhabe und Ausschluß an sozialer und ökonomischer Entwicklung nicht wahrhaben will oder schlicht negiert; auch das sei dir unbenommen – ich bezeichne solche Ansichten jedoch ganz schlicht als „uninformiert“;
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#32   Yersinia   19:16:14 | Samstag, 1. April 2006
@elendster: gar nix sollst du
ich hab’s ja gesagt, dass du das sicher nicht verstehen kannst; es geht aber nicht um „humanistische Duselei“, sondern um diskriminierende Bezeichnungen bzw Konnotationen; oder kennst du ein Equivalent für „Weib“ beim Mann? kaum, die Bezeichnungen für Frauen erfuhren historisch jeweils eine Abwertung; und „Neger“ hat in seinem Bezug auf Menschen mit schwarzer Hautfarbe auch diese spezielle Wertung des „unten“ und „oben“ respektive der Sklaverei und laufenden Ausbeutung, die für viele schwarze Menschen bis heute das Verhältnis zu den (meist reichen) weißen Menschen prägt; anders gefragt: warum gibt es dann für „Weiße“ keinen ähnlichen Ausdruck?
Redaktion benachrichtigen Gotteshaus geschändet
#12   Yersinia   19:04:54 | Samstag, 1. April 2006
is eh faszinierend, wer aller
an den Teufel glaubt – und manch einer – so scheint’s – gar mehr an einen Teufel als an Gott;
Redaktion benachrichtigen In der Zange der Neomarxisten
#28   Yersinia   08:28:24 | Samstag, 1. April 2006
@Brand: weißt eh, es gibt die sogenannte „schöne Armut“
also unverschuldet in Not und trotzdem anstädnig und ordentlich (kommt selten vor); dann die reale Armut – persönliche und sozial bedingte Einflüße in einem Konglomerat; und dann noch die lächerliche Armut – das ist jene der Kleriker: solcher einer kann arm sein, wie er will – existentielle Not und Armut ohne freie Entscheidung sind Mönchen und Co zuallermeist fremd;
was die Großkonzerne angeht: erst durch die Vernichtung des ländlichen Lebens in den armen Ländern des Südens kommt es zum Anwachsen der Slums bei den Städten und zu den großen Migrationsbewegungen in den Westen – aber jeder, wie er glaubt; ich befaß mich auch schon einige Jahrzehnte mit Entwiclungszusammenarbeit und -politik;
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#28   Yersinia   07:28:28 | Samstag, 1. April 2006
@elendster: „Weiber“, „Neger“ – Ausdrücke
bei denen Leute deines Schlages wohl nie kapieren werden, warum sie diskriminierend sind?
Redaktion benachrichtigen Der Kampf gegen Ehe und Familie
#22   Yersinia   07:22:38 | Samstag, 1. April 2006
nanu! sind heute venezianische Masken dran
um die Feindbildkultur zu pflegen?
ich kenne keine Homosexuellen, die gegen Ehe und Familie wären – ganz im Gegenteil wollen ja manche heiraten und Kinder haben bzw mit ihren Kindern leben;
allerdings, wie heißt es so schön: man bekämpft oft das, was man selbst verdrängt;
in diesem Sinne auch eine Anfrage an alle „Kreuzritter“ und „Traditionalisten“, wie es eigentlich mit ihrem eigenen Glauben und ihrer eigenen Gottesbeziehung steht; nicht zuletzt, wenn der „Opferaspekt“ der Hl. Messe so betont werden muß, wobei die Frage offen bleibt, was dieses Opfer bezwecken soll?
Redaktion benachrichtigen In der Zange der Neomarxisten
#25   Yersinia   04:40:16 | Montag, 27. März 2006
„„Besitzlosen“ sind im allgemeinen an Arbeit nicht interessiert“
hast das schon diversen Mönchen gesagt? (nb ist es schlicht Blödsinn, armen Menschen aller Länder „Arbeitsunwilligkeit“ zu unterstellen; genau das würdest in vielen Ländern gar nicht überleben) – und die Sache mit den Großkonzernen ist ja nicht einseitig und schon gar nicht vereinfachend zu betrachten – außer, du wärest unendlich naiv (was man aus deiner Wortmeldung durchaus folgern könnte);
Redaktion benachrichtigen Mongoloide sind keine Menschen
#3   Yersinia   17:27:49 | Sonntag, 26. März 2006
nur Leute, die keine Ahnung haben
bezeichnen Menschen mit Down-Syndrom bzw Triesomie-21 als „mongolid“; btw: die Mongolei hat schonvor längerer Zeit gebeten, für diese Behinderung nicht den Ausdruck „mongolid“ zu verwenden;
Redaktion benachrichtigen In der Zange der Neomarxisten
#23   Yersinia   19:35:33 | Samstag, 25. März 2006
@bonifaz: na, ich hoffe, du bist zufrieden
@brandenburgis: was ist mit den ausgebeuteten und ruinierten Ländern, die von Großkonzernen heimgesucht wurden und werden? was mit der heute dominanten „Kultur“, alles und jedes dem Konsum und dem „Götzen Markt“ zu unterwerfen?
Redaktion benachrichtigen Noch ein Zeichen der Hoffnung
#10   Yersinia   23:20:16 | Freitag, 24. März 2006
@ansgar: eventuell habe ich mich tatsächlich ungeschickt ausgedrückt
hätte dieses Posting wohl didaktisch besser aufbereiten sollen? vielleicht hilft’s aber auch, wenn du es nochmals liest? – ein kleines Kind glaubt eher schon, dass „der Herr Jesus da drinn ist“ im Sinne, dass in der Hostie gleichsam ein Mensch wäre; ein Erwachsener kann den Sinn dieses Glaubenssatzes dagegen wohl allermeistens verstehen – und könnte aber auch dem „magischen Missverständnis“ erliegen;
Redaktion benachrichtigen In der Zange der Neomarxisten
#11   Yersinia   18:51:53 | Freitag, 24. März 2006
@bonifaz: vielen Dank für die Belehrung, wär mir nicht
in den Sinn gekommen, ganz ehrlich; allerdings muß ich grosso modo doch eher dem @sozialkatholisch recht geben; übrigens: wie und womit verdienst du deinen Lebensunterhalt?
Redaktion benachrichtigen Noch ein Zeichen der Hoffnung
#7   Yersinia   18:48:18 | Freitag, 24. März 2006
„Jesus Christus sei wahrhaftig in der konsekrierten Hostie answesend? „
na ja, wenn es quasi „physisch“ verstanden wird, ist es eben eines der bekannten „magischen Mißverständnisse“ – einer Gefahr, der gerade die Sakramente sehr ausgesetzt sind;
das trifft nb auch auf das „Meßopfer“ zu – insofern, dass man eine Gottheit durch eine Opfergabe „gnädig stimmen“, also manipulieren wollte; daher steht ja die Meßfeier im Spannungsfeld zwischen einem „Opfer“ und dem Beziehungsangebot Gottes, das schon im Ersten Testament vielfältig zum Ausdruck kommt;
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#12   Yersinia   18:41:41 | Freitag, 24. März 2006
„Wir „vulgär-traditionelle“ Dummerchen lernten immerhin noch „
meine Bewunderung; ich dachte, das wüßte letztlich nur Gott allein; übrigens: kennst du das griechische Wort, mit dem die Handlung des Judas am Ölberg gegenüber den Römern bezüglich Jesus bezeichnet wird?
in weiterer Folge: Judas war für die Heilsgeschichte von zentraler Bedeutung;
Redaktion benachrichtigen Der Hetzfilm kommt nach Deutschland
#53   Yersinia   20:37:30 | Donnerstag, 23. März 2006
ach! danke, werte Readktion für den Tipp
zur Gestaltung des Samstagnachmittags! (die Kinder wollen auch nicht immer im Wald und auf der Wiese herumtollen) – btw: die Fortführung dieser Satire wird in diesem Forum anscheinend bereits vorweggenommen?
Redaktion benachrichtigen In der Zange der Neomarxisten
#4   Yersinia   20:05:37 | Donnerstag, 23. März 2006
@binfatius: ja, er soll sich um Kohl und
sonstiges Gemüse kümmern – interessant, wie du die Sache im ersten Satz verdrehst – und im zweiten gleich nochmal und zugleich doch die relevante Seite des Themas ansprichst; ob du die derzeitige spanische Regierung als „neomarxistisch“ bezeichnest, sei deinem Geschmäckchen überlassen; wenn der Bischof allerdings „gesellschaftliche Zustände“ anspricht, dann erklärt er sich damit auch für diese zuständig – und damit auch für die Bedingungen, unter denen in Spanien zB Gemüse produziert, Golfplätze angelegt, Menschen beschäftigt und Gewinn gemacht wird;
Redaktion benachrichtigen In der Zange der Neomarxisten
#1   Yersinia   19:07:04 | Donnerstag, 23. März 2006
„ein nihilistischer, laizistischer, neomarxistischer und relativistischer Prozeß „
was es nicht alles gibt – und das, obwohl sich diese (unterstellten) Welt- und Seinsanschauungen bei Lichte betrachtet durchaus gegenseitig ausschließen – was sagt der Herr Erzbischof eigentlich zur spanischen Gemüseproduktion? zur wundersamen Golfplatzvermehrung? zum Umgang Spaniens mit Flüchtlingen?
Redaktion benachrichtigen „Es ist auf unserer Erde unheimlich geworden!“
#13   Yersinia   19:14:16 | Montag, 20. März 2006
Dank sei kreuz.net
solche Artikel belegen, dass den Kirchenoberen über die Jahrzehnte nur die immergleiche Leier einfällt;
Redaktion benachrichtigen Finstere Aussichten
#1   Yersinia   19:03:47 | Montag, 20. März 2006
was ist denn das
wieder für ein Unsinn? das eine mal sind die Eier im Reagenzglas – das andere mal im Körper der Frau – und der unterliegt noch immer dem Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit;
Redaktion benachrichtigen Lieber Säue als Kinder
#12   Yersinia   18:28:25 | Sonntag, 19. März 2006
@28., du meisnt also, dass Frauen
grundsätzlich keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen sollten bzw wenn schon, dann nur bis zur Geburt eines Kindes? wieviele Frauen kennst du, die Karriere machen wollen? hast du selbst Kinder, bist du verheiratet?
wie erlebst du selbst Frauen aus deiner Umgebung, die arbeiten? was soll eine Frau tun, die keine materielle Basis hat, die nicht durch einen Mann versorgt wird? was soll eine Frau tun, deren Mann ganz einfach zu wenig verdient oder arbeitslos ist? kannst du arbeitslos werden?
Redaktion benachrichtigen Die Konservativen sind dabei, den Religionskrieg zu gewinnen
#8   Yersinia   08:52:01 | Sonntag, 19. März 2006
@ chancel_screen:
„A refuge for all those who want to bring back the Dark Ages“ – sag, wes Geistes Kind bist du eigentlich?
Redaktion benachrichtigen Lieber Säue als Kinder
#9   Yersinia   08:47:09 | Sonntag, 19. März 2006
@Kroate: „heutigen „modernen“ Frauen lieber die Karriere und hohe Absätze“
wieviele Frauen machen denn „Karriere“? hast du schon einmal erlebt, wie sehr allein die Tatsache, dass Frauen Kinder kriegen können, ein Hindernis ist, überhaupt eine qualifizierte Arbeit zu bekommen? und solange Frauen die ganze Last von Kindererziehung, existentieller Unsicherheit und Arbeitswelt tragen müßen, ist es nur vernünftig, den vorhandenen Kinderwusnch nicht zu realisieren; zu Kroatien: alle Länder patriachalisch-traditionalistischer Kultur haben nachvollziehbar dieselben Probleme, sobald Frauen einen höheren Bildungsstand und bessere Aussichten am Arbeitsmarkt haben; umgekehrt funktioniert die Vereinbarkeit von Beruf, Ehe und Familienleben (für beide Geschlechter) in Skandinavien am besten – und dort haben sie die höchste Geburtenraten Europas!
Redaktion benachrichtigen Der Staat als Zuhälter
#19   Yersinia   20:39:55 | Samstag, 18. März 2006
„Es wird auch Zeit, daß der Gesetzgeber solchen
Grundgesetzverletzungen endlich den notwendigen Riegel vorschiebt.“ – und, hat er’s schon getan, der Gesetzgeber? wurden von politischen Parteien etc schon Gesetzesanträge eingebracht? genügend Zeit und ausreichend Macht hatten/haben die diversen in Frage kommenden Gruppierungen ja wohl – oder ist der ganze Artikel eh nur heiße Luft?
(in Österreich ist ein Verweis auf solche Tätigkeiten übrigens gesetzlich nicht möglich);
Redaktion benachrichtigen Brot statt Brei
#4   Yersinia   15:30:25 | Samstag, 18. März 2006
@ansgar: ein etwas seltsamer Vergleich
oder: was hat christliches Handeln mit Waffengewalt zu tun?
wobei sich zusätzlich die wesentliche Frage stellt, welche Männer von solchen Dingen überhaupt angezogen werden?
Redaktion benachrichtigen Was treibt die USA von Krieg zu Krieg?
#35   Yersinia   09:06:06 | Samstag, 18. März 2006
@kali: schön, dass du in einer Spaßgesellschaft lebst
mit diesem Begriff lassen sich ganz gut Bücher verkaufen und diverse Kleriker können sich, abgehoben, wie sie sind, ganz gut ihr ganz persönliches Weltbild zurechtzimmern, mit dem sie dann in Predigten hausieren gehen – aber empirisch erfahrbar ist diese „Spaßgesellschaft“ unter lauter ganz durchschnittlich lebenden und sich um Kinder, Wohnung und Arbeit sorgenden Menschen nicht; allerdings: während meines Studiums haben sich die Priesterseminaristen und Ordensleute durch ihr bequemes und wohlversorgtes Leben auch schon immer ein bißchen von den normalen Studiosis abgehoben;
Redaktion benachrichtigen Jetzt sind die Pfarreien des Bistums Innsbruck an der Reihe
#22   Yersinia   22:31:57 | Mittwoch, 15. März 2006
Redaktion benachrichtigen Was treibt die USA von Krieg zu Krieg?
#13   Yersinia   22:10:45 | Mittwoch, 15. März 2006
seltsame Lersermeinungen, die da so herumgeistern
wobei sich viele Kommentatoren der unseligen Nazizeit darüber einig sind, dass bei einer früheren und massiven militärischen Intervention gegen Hitlerdeutschland der Welt die Verbrechen der Nazis und der Krieg wahrscheinlich erspart geblieben wären; andererseits konnte wohl erst durch Krieg und Untergang mit dem Naziungeist wirklich aufgeräumt werden;
Redaktion benachrichtigen Belügt Euch nicht selbst!
#3   Yersinia   20:26:55 | Sonntag, 12. März 2006
das waren halt noch Zeiten
als man klare Feindbilder haben konnte; heute müßen Moralisten schon diffus herumrudern, wenn es um die Verdammung der ganz normalen Marktwirtschaft mit ihren Opfern geht; immerhin: jede Woch verhungern weltweit soviele Menschen, wie bei der Tsunamikatastrophe in Ostasien um Leben kamen;
Redaktion benachrichtigen Der europäische Hurenmarkt ist unersättlich
#11   Yersinia   11:49:49 | Samstag, 11. März 2006
außerhalb Europas ist der „Hurenmarkt“
noch viel brutaler, noch viel unersättlicher – und der „Hurenmarkt“ ändert sich nur dadurch, dass Frauen in ihren Rechten und ihrer Selbstbestimmung gestärkt werden und selbstbestimmt leben können – dann fallen sie zB nicht mehr so leicht in Armut und Abhängigkeit; btw: Stärkung der Frauenrechte sowohl im Rechtssystem als auch im gesellschaftlichen Bewußtsein sind eine der Säulen der Bekämpfung von HIV-Infektionen in armen Ländern!
Redaktion benachrichtigen Auch die Rabbiner wurden beehrt
#1   Yersinia   20:50:35 | Donnerstag, 9. März 2006
und wo kommen im Artikel
die Rabbiner vor? wozu schreibt kreuz.net eine solche Überschrift? im Bericht geht es um absolut wichtige pastorale Themen und Zielsetzungen (wobei man bei der kreuz.net’schen Berichtsqualität immer hinterfragen sollte) und die Überschrift handelt von Rabbinern? vielleicht, weil die Wurzel des Christentums im Judentum liegt? – das wäre natürlich ein Argument!
Redaktion benachrichtigen Der Modernismus präsentiert die Rechnung
#15   Yersinia   19:19:31 | Donnerstag, 9. März 2006
wie hätte sich die Kirche wohl ohne Konzil entwickelt?
außer Spekulationen wird da nicht viel zu sagen sein; allerdings: die „Stimmung“ vor dem Konzil kam nicht von ungefähr, sondern hat sich mit der modernen Entwicklung der (westlich-europäischen) Gesellschaft – mehr Wohlstand, höheres Bildungsniveau – mitentwickelt; nicht zuvergessen die Entwicklungen gegen Anfang des 20. Jhds. mit „Bund Neuland“ und „liturgischer Bewegung“; auch nicht zu vergessen die vielen nicht mehr haltbaren Gesellschafts- und Moralvorstellungen; und nicht zuletzt: als der Zölibat doch beibehalten wurde, verließen sehr viele Priester ihr Amt;
es darf wohl legitim gefragt werden, ob eine sich nicht im Konzil erneuerte Kirche nicht noch weniger wahrgenommen würde, nicht noch viel mehr ihrer „Schäflein“ verloren hätte; wie gesagt, in Ermangelung einer Parallellwelt bleibt auch dies – „gnadenlose“ Spekulation;
Redaktion benachrichtigen Wo Kinder fehlen, da gedeiht die Sumpfblüte des Egoismus
#22   Yersinia   19:11:46 | Donnerstag, 9. März 2006
no, gar so wirtschaftskritisch ist die FAZ nicht
und es ist hierzulande wohl in erster Linie die Wirtschaft (mit ihren „Sachzwängen“ und Selbsläufigkeiten), die das Leben der Menschen bestimmt – und damit bekanntlich ganz eindeutig auch die Realisierbarkeit des – in der Tat vorhandenen! – Kinderwunsches; zgl ist bekannt, dass Gesellschaften mit mehr Wohlstand und höherem Bildungsniveau weniger Kinder bekommen, während umgekehrt Gesellschaften, die arm sind (Kindersterblichkeit, Altersvorsorge) und in denen v.a. die Frauen ein geringeres Bildungsniveau haben, eine höhere Geburtenrate haben; dies kann allerdings nicht durch einen einzigen Zusammenhang erklärt werden, sondern ist eben ein komplexes – und damit abhängig vom Beobachtungsstandpunkt – darstellbares Phänomen;
aber wichtiger: wer in diesem Forum hat eigentlich wieviele Kinder?
Redaktion benachrichtigen Hexensabbat gegen die Kirche
#25   Yersinia   21:01:30 | Sonntag, 5. März 2006
@Chris: es wurden ja bei weitem nicht alle Menschen
die in den Konzentrationslagern ermordet wurden, verbrannt; viele Menschen (etwa die Hälfte aller Ermordeten) wurden durch systematische Quälerei zu Tode gebracht oder starben durch die schrecklichen hygienischen Verhältnisse – alles bewußt zugelassen und gefördert; abgesehen davon gab es hunderte Vernichtungslager und tausende solcher Verbrennungsöfen;
Redaktion benachrichtigen Die CSU ärgert sich
#18   Yersinia   13:42:04 | Sonntag, 5. März 2006
@Josefus: wie belegst du deine Behauptungen?
hast du Kinder zu versorgen? erlebst du die Situation von Frauen, von Männern mit, die sich Kinder wünschen? Bist du den Anforderungen der heutigen Arbeitswelt ausgesetzt? ein Link: diestandard.at/?url=/?id=23351…
Redaktion benachrichtigen Hexensabbat gegen die Kirche
#13   Yersinia   13:29:39 | Sonntag, 5. März 2006
@anonymus: und du glaubst wirklich
dass es Hexen gibt? woran glaubst du eigentlich?
Redaktion benachrichtigen Mehr als ein Mord pro Tag
#24   Yersinia   13:27:20 | Sonntag, 5. März 2006
@Pero: immerhin kommt der Mensch aus Afrika
immerhin hat Afrika eine sehr reiche, vielfältige Kultur hinter sich, die nur nicht schriftlich dokumentiert wurde – heute aber einigermaßen erforscht ist – und durch den Kolonialismus zum Großteil zerstört wurde; immerhin gab und gibt es auch in anderen Teilen der Welt (nicht zuletzt in Europa) massiven Völkermord – und nicht zuletzt: glaubst du den Blödsinn wirklich, dass manche Menschen von Gott in seiner Schöpfung bevorzugt oder benachteiligt wurden? Gott hat wohl alle Menschen gleich und nach seinem Ebenbild geschaffen;
Redaktion benachrichtigen Papst besucht sein Radio + …
#10   Yersinia   16:52:07 | Samstag, 4. März 2006
nein, ich meine die ganz realen Geheimdienste
die ganz reale Unterdrückung von kritischen und emanzipatorischen Bewegungen in totalitären Staaten und Diktaturen; genau diese Unterdrückung ist letztlich – zum Glück – immer der Todeskeim aller totalitären Regimes; was die „rechte Szene“ betrifft, sind allerdings gar manche Postings auf kreuz.net interessant;
weiters werden gerne irgendwelche „Freimaurer“ oder sonstige Gruppierungen angeführt – nie jedoch mögliche Verbindungen zwischen (bestimmten) Sekten und politischen Parteien; – obwohl derartige Spekulationen mindestens genauso viel Potential für Verschwörungstheorien hätten;
Redaktion benachrichtigen Mehr als ein Mord pro Tag
#19   Yersinia   16:43:20 | Samstag, 4. März 2006
aus der Perspektive europäischer Wohlstandsmenschen
läßt sich leicht sprechen – kaum jemand wird am eigenen Leib die unheilvolle Dynamik erfahren, mit der Sich Armut und Kriminalität verfestigen; kaum jemand wird selbst die Mühe erleben, die nötig ist, um da rauszukommen, noch dazu in Verbindung mit geringen Bildungschancen und der diktatorischen und korrupten Pollitik und mafiösen Vereinigungen, mit der gerade viele afrikanische Staaten nach wie vor „gesegnet“ sind – gestützt nicht zuletzt von westlichen Regierungen und Firmen; merke: für viele Länder ist gerade der Reichtum an Bodenschätzen in Wirklichkeit ein Fluch – siehe Nigeria! – dann davon zu sprechen, dass diese Menschen aufgrund ihrer „Rasse“ (was selbst schon rassistisch ist!) eben „so“ wären, ist schlicht infam;
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#8   Yersinia   16:35:47 | Samstag, 4. März 2006
@Evelin: deine Verehrung dieses „Kultes“
wirft ein bezeichnendes Licht auf dich – einen derartigen Ritualmord hat es nicht gegeben, er läßt sich auch durch nichts belegen und Bischof Stecher hat die einzig mögliche Konsequenz gezogen;
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#6   Yersinia   12:54:48 | Samstag, 4. März 2006
no, „emanzipatorische Bewegungen“ sind schon was Gefährliches?
so was schlimmes auch, sich gegen „Autoritäten“ aufzulehnen? Tatsächlich sind wohl Gewalt, Diktatur, Bespitzelung (Geheimdienste) und Verhetzung/Sündenbockwahn die eigentlichen Gefahren jeden Gemeinwesens – und daran werden politische Gruppierungen jedweder Coloeur wohl zu messen sein; dass Orwells Buch „politisch“ verstanden wird, ist ein alter Hut; für die Lesung in diesem Zusammenhang war es aber sicher eine gute Wahl – wobei sich wohl auch in der Bibel gute Stellen gegen rechtsextremisitsche Umtriebe finden ließen – schon im Judentum findet sich die vom Christentum übernomme Zuwendung Gottes zu allen Menschen; übrigens hast du ein „e“ vergessen;
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#17   Yersinia   12:23:11 | Samstag, 4. März 2006
bleibt trotzdem die Frage
WAS du da wahrgenommen hast – und wie du zu deinen Aussagen kommst?
Redaktion benachrichtigen Mehr als ein Mord pro Tag
#15   Yersinia   12:09:06 | Samstag, 4. März 2006
ich glaube @Pero, du schwebst mehr
in deinen Phantasien als dass du wirklich Ahnung über die wirtschaftliche und politische Situation afrikanischer Staaten hast? Dass diese Staaten formell unabhängig sind, heißt ja nicht, dass sie damit gleich ihre wirtschaftlichen und sozialen Probleme gemeistert hätten; schau mal, wie lange Europa für diese Entwicklung brauchte; und schau mal, wie es unseren rein weißen europäischen Arbeitslosen geht – die bräuchten doch auch nur zu arbeiten?
Redaktion benachrichtigen Papst besucht sein Radio + …
#4   Yersinia   12:03:50 | Samstag, 4. März 2006
ja @Brandenburgis, wenn sich eine Demokratie
nicht vor ihren Feinden – zB Rechtsextremen – schütz, kann sie tatsächlich gewaltsam umgewandelt werden; abgesehen davon ist Orwells Werk ein Roman und kein politikwissenschaftliches Buch; und abgesehen davon wiederum genießt auch du die Vorzüge einer demokratisch verfaßten, rechtsstaatlichen Gesellschaft; ohne letzterem kann eine Demokratie übrigens nicht funktionieren – das meinst du ja, oder?
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#1   Yersinia   11:57:49 | Samstag, 4. März 2006
in der Steiermark gibt es diese Pfarrverbände
schon lange und sie funktionieren; ganz einfach und ohne jegliche Aufregung; und die Pfarrstrukturen einer Diözese wurden sicher nicht vom lieben Gott, sondern meist aus ganz weltlichen Überlegungen (Verwaltungsbezirke unter Josef II.) geschaffen; und ob es ohne II. Vaticanuum besser wäre, ist reine Spekulation – eher wurde das, was in den 1920-er Jahren (Bund Neuland) schon intensiv begann, halbwegs umgesetzt – wobei dies vielen zuwenig weit ging und zB viele Priester ob der Beibehaltung des Zölibats den kirchlichen Dienst verließen;
Redaktion benachrichtigen Was ist mit den Mißhandlungen an deutschen Schulen?
#16   Yersinia   20:29:26 | Mittwoch, 1. März 2006
ein herziges Rührstück: die Sekretärin einer Schule
wird aufgeboten, um die Umtriebe an einer Schule zu relativieren; aber dass in Deutschland nur 5% aller Schüler problematisch sind, ist wohl sehr optimistisch angenommen? wo der Teufel doch überall seine Hand drinnen hat? – ich würde allerdings auch gerne wissen, wer von den „problematischen“ Kindern tatsächlich „antiautoritär“ erzogen wurde? da wären allerdings Belege gefragt, nicht bloß phantasierte Feindbilder; nach meiner beruflichen Erfahrung wurde jedenfalls keines von den hunderten Kindern. mit denen ich zu tun hatte, auch nur irgendwie gewaltfrei, geschweige denn „antiautoritär“ erzogen; alle jedoch, die wirklich schwierig waren, hatten mieseste Gewalterfahrungen jeglicher Art hinter sich;
Redaktion benachrichtigen Die CSU ärgert sich
#16   Yersinia   20:24:07 | Mittwoch, 1. März 2006
@bonifatius: die westeuropäische Gesellschaft hat sich seit den50ern
wohl in wesentlich mehr Punkten und wesentlich komplexer geändert, als dass der Rückgang der Geburtenrate allein auf „die Pille“ zurückzuführen wäre – und genau darum gehts: diese Vielfalt der Änderung zu bedenken, stat sich an einem (konstruierten) Feindbild zu delektieren;
Redaktion benachrichtigen Der Glaube versetzt Erzbischöfe
#8   Yersinia   18:09:08 | Dienstag, 28. Februar 2006
und ich dachte, Dienen, Demut und die Verkündigung des Glaubens
seinen wichtiger als jegliche „karrieretechnische“ Schritte?
Redaktion benachrichtigen Die CSU ärgert sich
#7   Yersinia   18:35:05 | Montag, 27. Februar 2006
@Athanasius: was sollte der Vatikan denn tun können?
was anderes als Reden halten und Papier absondern ist weder dem Vatikan noch den diversen „Lebensrechtsaktivisten“ gegeben; schlimm nur, wenn diese Plauschereien noch dazu von falschen Konstrukten ausgehen und sich durch diese Konstrukte noch dazu selber am Leben erhalten;
und nachdem du für eine inhaltliche Replik nicht fähig zu sein scheinst, mußt du dich offensichtlich mit Untergriffen behelfen?
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#47   Yersinia   17:46:40 | Montag, 27. Februar 2006
@benedikt: „Wie viel Zeit wollen wir ihm geben? „
und dann? was soll nach Ablauf dieser Frist geschehen? wer hätte überhaupt die Macht, dem Islam (vielmehr wohl dem Konstrukt, das in deinem Kopf dein Bild des Islam ausmacht) irgendeine Frist zu setzen?
Redaktion benachrichtigen Die CSU ärgert sich
#5   Yersinia   17:43:04 | Montag, 27. Februar 2006
die Frage ist wohl eher
ob die katholische Kirche in diesen Fragen ernst genommen werden will oder nicht? wenn das kirchliche Lehramt in Fragen der Sexualmoral vor allem „lebensweltlich gebrochene“ Ansagen abliefert, die empirisch so einfach nicht nachzuvollziehen sind, manövrieren sie sich selber ins „Out“ – was wegen auch druchaus vorhandener guter Aussagen schade ist; nb: in Japan wurde „die Pille“ erst 1995 erlaubt, in Irland waren Verhütungsmittel bis in die 90er Jahre verboten; noch ein „Nebenbei“: wären Verhütungsmittel verboten, gäbe es erstens einen Schwarzmarkt, zweitens ganuz einfach weniger Geschlechtsverkehr – aber kaum mehr Babies; dazu braucht es einen gesellschaftlichen Wandel (siehe Frankreich und die skandinavischen Länder; übrigens, die Geburten der Einwanderer in Frankreich steuern gerade mal 2% zur französischen Geburtenrate bei);
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#30   Yersinia   11:17:25 | Montag, 27. Februar 2006
@benedikt: von „dem Islam“ zu sprechen ist eine dumme Pauschalierung
und zeugt von fahrlässiger Unkenntnis dieser Religion; und gebau mit dieser Unkenntnis und dieser Pauschlaisierung können Populisten und Verhetzer Stimmung auf beiden Seiten erzeugen;
bedenk mal: es gibt etwa eine Milliarde Muslime, die noch dazu in völlig unerschiedlichen Welten leben – und gerade durch diese kulturelle Spannung zwischen Tradition und Moderne sind viele Muslime sehr verunsichert; diee Verunsicherung führt zu Fundamentalismen; etwas, das die meisten Christen aufgrund ihrer gut situierten Lebenslage einfach nicht nötig haben;
Redaktion benachrichtigen Endlich ist er da!
#4   Yersinia   11:02:06 | Montag, 27. Februar 2006
na wurde ja auch Zeit;
ist der Esel schon gesattelt?
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#27   Yersinia   10:59:19 | Montag, 27. Februar 2006
@Kali,zwobel&Co: ihr habt die üblichen Geschichten, die unter rechtsrechten Gesellen erzählt werden;
mit irgendwelchen „verborgenen“ Tatsachen und „erst ans Licht kommenden Wahrheiten“ argumentieren die, die mit der Wahrheit nichts am Hut haben wollen; und wie im Nachkriegsdeutschland eine funktionierende deutsche Justiz ohne Nazieinfluß zu finden gewesen wäre, bleibt schleierhaft;
abgesehen davon für die Religiösen: es gibt immerhin auch Geschichten, dass die Nazigrößen selber eine Inkarnation der teuflischen Mächte gewesen seien, die Gott ihre Macht zeigen wollten; ich glaubs zwar nicht, weil ich nicht an „Satan“ glaube, solche Dinge eher für das Abschieben menschlicher Verantwortung halte, aber viell ist es für Interessierte was – inklusive der Theorie, dass die höllischen Mächte dann durch den auch militärischen Sieg Gottes im WK II doch so zurückgestutzt wurden, dass sie heute nur mehr in „speziellen“ Kreisen tätig sein könnten; wie gesagt, ich halte das für Humbug;
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#23   Yersinia   10:14:03 | Montag, 27. Februar 2006
@zwobbel: hab ich das gesagt?
die Verbrechen der Nazibonzen und ihrer nterläufel waren ja wohl evident – fraglich ist auch, wie die Nazigrößen im umgekehrten Fall mit den ihnen Unterlegenen umgesprungen wären? aber du bist herzlich eingeladen, mein Posting nochmals zu lesen – nb: was den Satan betrifft, kann man bei den Betreffenden nur hoffen, dass er seinen Job gut macht; im übrigen finden sich die üblichen Argumente, die bei solchen Debatten in Foren immer zu finden sind (inklusive der Aufrechnung des stalinistischen Terrors (der jede/n treffen konnte) zwecks Leugnung des rassistisch motivierten Tuns der Nazis);
abgesehen davon ein Link speziell für die speziellen Herrschaften im Forum: derstandard.at/?id=2358113
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#19   Yersinia   09:20:06 | Montag, 27. Februar 2006
@zwobel: man kann eher davon sprechen, dass trotz evidenter Schuld
überhaupt ein Verfahren durchgeführt wurde – und diese Herrschaften haben bestenfalls einen Bruchteil jenes Ungemachs abbekommen, dass sie anderen, völlig unschuldigen Menschen angetan haben; der Rest der meisten Postings ist typische Diktion aus einer ganz bestimmten Ecke; zu dieser Diktion gehört auch kulturpessimistisches Gelabere und dass Killerargument von der „Umerziehung“; dass es Deutschland und Österreich nicht besonders schlecht geht, ist wohl evident – aber schön, einmal zu sehen, wes Geistes Kinder da unterwegs sind;
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#14   Yersinia   21:40:00 | Sonntag, 26. Februar 2006
@Pero: lenk nicht ab – und gequält wurde keiner der Nazibonzen
ganz im Gegensatz zu dem, was diese Verbrecher Millionen von Menschen angetan haben;
@Irenäus: wo waren da Stalinisten am Werk? die „Rote Armee“ hat einen wesentlichen Beitrag zur Niederlage Hitlerdeutschlands geleistet; dass der Stalinismus ein verbrecherisches Regime war, kann hier als Konsens gelten, ist aber nicht Thema; v.a. den Amerikanern ist hoch anzurechnen, dass auf diese Art versucht wurde, über diese Verbrecher Recht zu sprechen; Churchill wollte Hitler bekanntlich auf dem elektrischen Stuhl sehen – das wäre auch ohne jegliches Verfahren möglich gewesen; Hitler hat in seiner Feigheit bekanntlich einen anderen Weg gewählt;
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#8   Yersinia   19:47:38 | Sonntag, 26. Februar 2006
wer häte denn dann über die Naziverbrecher zu Gericht sitzen sollen?
und in dem Fall haben Gottseidank jene gesiegt, die auch moralisch höher stehend waren – wobei ich nicht annehme, dass du für das Offensichtliche noch Begründungen brauchst;
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#6   Yersinia   18:26:27 | Sonntag, 26. Februar 2006
@sulpicius: ich finde das wirklich sehr, sehr nett von dir, dass
du mir eine Antwort gibst – könnte es sein, dass @kali verstummt ist? das mit den „Nürnberger Prozessen“, in denen immerhin fürchterliche Kriegsverbrecher abgeurteilt wurden, kann ich allerdings nicht glauben; laufen lassen hätte man diese Typen ja wohl nicht können und die Verbrechen waren ja wohl evident; von „Folterungen“ zu sprechen ist wohl etwas verrückt, wer soll denn da wie gefoltert worden sein?
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#2   Yersinia   13:12:50 | Sonntag, 26. Februar 2006
@kali: wovon sprichst du?
welche „Prozesse“ inklusive vorausgegangener Folterungen meinst du? wer trug dabei Kapuzen?
Redaktion benachrichtigen Weiter in die eingeschlagene Richtung
#3   Yersinia   17:17:20 | Samstag, 25. Februar 2006
@anonym… und ich dachte immer, Patriotismus sei
etwas, dass gerade durch die Verkündigung des Evangeliums und die Nachfolge Christi sehr relativiert worden; abgesehen davon: welche der beiden chinesischen Kirchen meinst du . die „patriotische“? oder doch die römisch-katholische?
Redaktion benachrichtigen Ein exzellentes Heilmittel gegen den theologischen Tripper
#10   Yersinia   21:26:42 | Freitag, 24. Februar 2006
wohl nicht „die Sexualität“ wurde zum Götzen der Moderne
sondern „der Markt“ (vgl. dazu Assmann/Hinkelammert: Götze Markt); und in diesem Zusammenhang werden natürlich gerade Lebensregungen wie Erotik und Sexualität eingespannt – fragt sich nur, warum Moralinjunkies diesen Zusammenhang nicht sehen, dagegen selber auf die von der Werbung suggerierten Bilder abfahren? (öffentlich wahrgenommene Erotik spielt sich in Werbung und Magazinen ab – na, was werden diese wohl zum Thema bringen?) die allermeisten Menschen wachsen und reifen auch sexuell in ihren Partnerschaften, es sind auch die ganz normalen Menschen, die dieser Aufgabe ausgesetzt sind – nicht zB Zölibatäre; damit zusammenhängend eine weitere Frage: wer thematisiert das Thema „Sexualität“ in welcher Weise?
Redaktion benachrichtigen Die Anti-Baby-Pille macht frustriert
#24   Yersinia   16:36:40 | Donnerstag, 23. Februar 2006
… es geht doch um theoretische Darlegungen …
… um Gottes willen nicht um die „empirische“ Seite – diese Seite muß wohl jede/r selber kennenlernen – und wie ich vernehme, gibt auch manch klerikaler Theoretiker an, dass sein Wissen durchaus nicht nur den Bücherstudien entsprungen sei – der Zusammenhang mit der Liebe und dem ganz normalen Zusammensein zweier Menschen bleibt ihnen allerdings notwendig verborgen; mir scheint, gerade deshalb muß sich diese Branche ja so eifrig mit einer Verrechtlichung und Vermoralisierung dieser existentiellen Seite des Lebens befassen …
Redaktion benachrichtigen Die Anti-Baby-Pille macht frustriert
#22   Yersinia   12:18:45 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@clemens: ich habe folgende „Vorgaben“ gestellt;
den „ehelichen Akt“ gibt es in diesem Beispiel nicht (zumindest über einen längeren Zeitraum, sagen wir einige Jahre); die Ehe selbst ist durchaus grundsätzlich für Kinder offen (aber eben für längere Zeit nicht für eine Realisierung); braucht es sonst noch Präzisierungen? ich merke, dass mir da niemand eine fähige Antwort geben kann?
Redaktion benachrichtigen Die Anti-Baby-Pille macht frustriert
#20   Yersinia   10:45:37 | Donnerstag, 23. Februar 2006
tja, wenn es „aus Egoismus“ ist, sicher;
aber was, wenn sie es einfach jetzt nicht wollen (eine Veränderung gegenüber meiner vorherigen Fragestellung) – ich weiß nicht, ob du das Zusammenleben in einer Partnerschaft kennst mit diesem diffusen Kinderwunsch und den gleichzeitigen diffusen Bedenken, weil so manches noch nicht so paßt, sei es die Ausbildung, die berufliche, materielle Situation oder die Entwicklungsstufe in der Partnerschaft – also durchaus keine Notsituation, aber auch durchaus keine Situation, in der ein Paar schon „ready“ für ein Kind wäre (de facto „geschehen“ dann sehr häufig Kinder und auf einmal klärt sich alles; aber das soll uns hier nicht interessieren, unser „Modellpaar“ hat ja keinen Verkehr); – wie wäre das dann? ich weiß, für Kleriker stellen sich diese Fragen nicht, weil sie die faktische Situation in Partnerschaften nicht kennen können – und alle anderen lösen diese Dinge eher „pragmatisch“; aber als akademische moraltheologische Frage wär es doch interessant;
Redaktion benachrichtigen Die Predigt war gut
#1   Yersinia   10:36:05 | Donnerstag, 23. Februar 2006
„Tut dies zu meinem Gedächtnis!“
der Auftrag der Memoria – und der Auftrag, zu feiern; aus dem Schrecklichen der „Gewalt des Heiligen“ – die heute noch so manchen fasziniert – das Schöne der Feier der Gegenwart Gottes zu machen – find ich gut;
Redaktion benachrichtigen Die Anti-Baby-Pille macht frustriert
#18   Yersinia   23:59:33 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@clemens: tja, stell dir vor, das habe ich gar nicht gemeint
aber extre für dich und nochmal: stell dir vor, Eheleute verzichten auf den Geschlechtsverkehr ohne Not und einzig und allein, weil sie keine Kinder (mehr) wollen – wie wäre das zu bewerten?
Redaktion benachrichtigen Die Anti-Baby-Pille macht frustriert
#14   Yersinia   23:19:26 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@catholicus: weißt du, wie kurz eine Eizelle
tatsächlich zur Empfängnis bereit ist? (ca 6 Stunden); da kann ich des @Bruder Konrads Argument leichter nachvollziehen – abgesehen davon stellt sich aber trotzdem eine schwierige Frage: was, wenn Paare, weil sie kein Kinder (mehr) wollen, auf den Geschlechtsverkehr verzichten? das wäre doch auch ein „grundsätzliches ‘Nein’ zum Kind“;dreht sich in diesem Zusammenhang tatsächlich alles um die Rechtfertigung bzw „Hinordnung“ des Geschlechtsverkehrs – oder können Ehepaare auch sündigen, indem sie den Geschlechtsverkehr (und hier wiederum im eigentlichen Sinn) überhaupt vermeiden?
Redaktion benachrichtigen Die Anti-Baby-Pille macht frustriert
#9   Yersinia   22:39:35 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@Bruder Konrad:
Hallo Schwester!



@Methusalix: drum gibt es das Wort von der „lebensweltlichen Gebrochenheit“ lehramtlicher Texte;
genaerell sind manch kirchliche und theologischen Aussagen ähnlich virtuell wie das ganze Internet; du kannst alles behaupten – und nicht einmal beweisen, wenn etwas stimmt;
Redaktion benachrichtigen Innitzer-Gardist Hermann Lein gestorben
#11   Yersinia   21:55:37 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@Athanasius: du scheinst mit deinen Achtunsechzigern
in irgendeiner Form von tiefster Haßliebe verbunden zu sein? anders kann ich mir nicht erklären, dass du bei allen möglichekn Gelegenheiten, bei denen dir sonstige Argumente fehlen, mit eben deinen Achtundsechzigern daherkommst; ehrlich gesagt, ich hab’s nicht so mit diesen Leuten – aber wenn du sie brauchst, laß dich nicht abhalten; im übrigen wurde in einigen der vorhergehenden Postings bereits wesentliches gesagt; so etwas wie einen „Nationalkatholizismus“ halte ich jedenfalls für einen ausgemachten Unsinn;
Redaktion benachrichtigen Die Anti-Baby-Pille macht frustriert
#6   Yersinia   21:37:52 | Mittwoch, 22. Februar 2006
tja, das beste Verhütungsmittel
ist nach wie vor eine alte Zeitung – wobei mir noch niemand den Unterschied in der Intention erklären konnte, der zwischen der Benützung eines Verhütungsmittels und der Beachtung des weiblichen Zyklus liegen soll? (übrigens waren sich auch die Berater des Papstes in diesem Punkt durchaus unsicher und unterbreiteten Papst Paul IV. ihre Bedenken); nicht zuletzt: so um die dreißig werden Frauen und Männer mental so richtig „babyreif“, wie es eine Freundin ausdrückte – bloß kann in der heutigen Arbeitswelt ein realisierter Kinderwunsch in diesem Alter durchaus existenzbedrohend sein (aber erklär das einmal einem moralinsüchtigen Kleriker);
Redaktion benachrichtigen Ein Blick in die Wohnung + …
#6   Yersinia   13:56:30 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@Benedikt: was an des Genannten Arbeit ist „genial“?
seine Wahrnehmung, dass es „in unserer Gesellschaft nur um Sex, Sex, Sex“ ginge? glükclich, dessen Leben sich nur um „Sex, Sex, Sex“ dreht, zumindest eine Zeit lang, wenn zwei jung und verliebt sind – bei den allermeisten Menschen dreht sich das Leben um alltätgliche Realitäten wie Familie, Beruf und Zusammenleben; dass alles um „Sex, Sex, Sex“ ginge, ist die Wahrnehmung jener, die entweder selbstvon diesem Motto dominiert werden, ohne dies wahrhaben zu wollen oder es ist die virtuelle Wahrnehmung des gesellschaftlichen Lebens über Werbung und Illustrierte – aber eine empirische Belegbarkeit solcher „moraltheologischer“ Aussagen muß doch stark hinterfragt werden; eher scheint mir das Interesse dahinter zu stecken, solche Wirklichkeiten herbeizureden – immerhin sind gerade diese „Realitäten“ wichtig für das moralinsaure Geschäft;
Redaktion benachrichtigen Mit dem Schwert in der Hand
#6   Yersinia   17:36:25 | Dienstag, 21. Februar 2006
„von der Linken verführt“
die lateinamerikanischen Staaten, nicht zuletzt Kolumbien, sind bekanntlich ein Hort der sozialen und politischen Gerechtigkeit, ja, sie sind sogar das eigentliche „Land der unbegrenzeten Möglichkeiten“, in dem jeder und jedem an Gütern und Chancen gegeben wird, was sie oder er braucht – zumindest, wenn die Leute bei der Mafia sind;
im ernst: die Sitaution rechtfertig keinesfalls politisch motivierte Gewalt, schon gar nicht durch Priester – aber wirklich „von der Linken verführt“ braucht man dort nicht zu werden, um in Wut und Verzweiflung ob der herrschenden Zustände zu werden; die Frage ist, ob die neu gewählten Regierungen in einigen Ländern dieses Kontinents etwas zum Besseren ändern können (in Brasilien war es eher ein Fehlschlag);
allerdings ein Lob an die Redaktion: der Artikel ist durchaus gut!
Redaktion benachrichtigen Endlich die richtige Antwort
#5   Yersinia   13:06:33 | Samstag, 18. Februar 2006
eigenartig ist immer diese Gehässigkeit
und glaubenstreuen, „erlösten“ Christen; allerdings ist es wohl besser, wenn es freie katholische Organisationen ohne einem bischöflichen Gängelband gibt – fragt sich nur, von welchen Machthabern und Interessenten diese Vereine dann finanziert werden?
Redaktion benachrichtigen Innitzer-Gardist Hermann Lein gestorben
#6   Yersinia   23:03:32 | Freitag, 17. Februar 2006
und ich dachte immer:
„ihr alle aber seid Brüder“ bzw „mein Reich ist nicht von dieser Welt“?
„Nation“ und „Volk“ sind Konstrukte, die nach Belieben gebraucht, gedreht und gewendet werden – mit auch nur irgendwie garteten „christlichen Werten“ hat das ganze nix zu tun;
Redaktion benachrichtigen „Wir sind heute ein sterbendes Volk“
#9   Yersinia   22:59:08 | Freitag, 17. Februar 2006
@Robert: wovon sprichst du eigentlich?
welchen „Ökofaschismus“? und gerade tief konservative (und eindeutig christliche) Politiker vertraten und vertreten eindeutig eine „Leistungsgesellschaft“, sind dem Kapitalmarkt grundsätzlich wohlgesonnen (erst auf diesem Hintergrund läßt sich das Schlagwort von der „Globalisierung“ verstehen); die Widersprüche, denen ein Mensch in einer Leistungs- und Konsumgesellschaft notwendigerweise ausgestzt ist, diese Widersprüche werden durch katholische Moral zu übertünchen versucht – mit dem offensichtlichen Ergebnis;
Kinder sind heute leider der Armutsfaktor Nr. 1 und Kinder machen unflexibel und immobil – eine Todsünde in der neuen Arbeitswelt!
Redaktion benachrichtigen Realschule der Piusbruderschaft muß geschlossen werden
#55   Yersinia   17:02:36 | Freitag, 17. Februar 2006
wobei solche Züchtigungen
(insbesondere auf das nackte Gesäß) wohl auch eine sexuelle Konnotation haben;
Redaktion benachrichtigen Ein echter Kuß ist wie was?
#5   Yersinia   16:59:00 | Freitag, 17. Februar 2006
gab es da nicht vor einiger Zeit einen Postenden im Forum
der seiner Tochter erklärte, dass sie zwar kein Priesteramt übernehmen, aber Kinder bekommen könne – na alsdann;
Redaktion benachrichtigen Innitzer-Gardist Hermann Lein gestorben
#1   Yersinia   16:56:53 | Freitag, 17. Februar 2006
wenn man die Erinnerungen solcher Menschen liest
(zB auch jene von Fritz Molden) kommt immer Bewunderung für den Mut auf, den diese damals noch sehr jungen Leute hatten;
nebenbei: wie kann man eigentlich „national“ und katholisch sein?
Redaktion benachrichtigen Realschule der Piusbruderschaft muß geschlossen werden
#49   Yersinia   15:58:06 | Freitag, 17. Februar 2006
@Filip: ich habe einige Jahre unterrichtet
und arbeite bis heute auch mit jungen Menschen, die zum nicht geringen Teil aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen; zur Schule noch ein Link: www.sr-online.de/…hten/881/389492.html
Redaktion benachrichtigen Angst vor liturgischer Konfusion
#29   Yersinia   09:26:36 | Freitag, 17. Februar 2006
@ottaviani: woran siehst du das?
da stehen drei Leute hintereinander, einer daneben; alle stehen vor einem wießen Gebilde mit Bildern und Kerzen – und sind „auffallend angezogen“
Redaktion benachrichtigen Realschule der Piusbruderschaft muß geschlossen werden
#1   Yersinia   09:06:21 | Freitag, 17. Februar 2006
„Wäre der geohrfeigte Schüler vor 16 Jahren abgetrieben worden,“
wie muß es einem ergangen sein, der so etwas sagt? deshalb ist es legitim, den Schüler zu mißhandeln? wenn in diese Schule eher Kinder aus gutbürgerlichen Häusern gehen, werden die Schwierigkeiten wohl auch nicht so groß sein, dass Lehrer überreagieren müßen; ganz abgesehen davon, dass sich eine solche Schule wohl kompetente Lehrer leisten können wird?
www.sr-online.de/…ten/1668/469834.html
Redaktion benachrichtigen Deutsche Priester schreien auf
#27   Yersinia   09:42:59 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@turk: wir brauchen Priester, die auch menschlich befähigt sind
mit Menschen zusammen zu arbeiten – sonst treiben sie die Leute aus der Kirche; und für diese Befähigung zur Zusammenarbeit schadet eine Ausbildung im Bereich Kommunikation und Gruppendynamik sicher nicht; die Angst, mit der manche Priesterlinge solchen Dingen gegenüberstehen, scheint mir bei Menschen, die auf jede Frage ein Buch wissen, aber mit genuin menschlichen Begegnungen nicht umgehen können, sehr verständlich; – tut mir leid, aber ich kenne zuviele Beispiele von Priestern, die mir eher nicht geheuer sind;
Redaktion benachrichtigen Angst vor liturgischer Konfusion
#23   Yersinia   09:34:27 | Donnerstag, 16. Februar 2006
was tun die Herrschaften
auf dem Bild eigentlich?
Redaktion benachrichtigen Zum Glück sind die Polen nicht moslemisch
#4   Yersinia   18:18:53 | Dienstag, 14. Februar 2006
warum hat Polen eine so hohe Jugendarbeitslosigkeit?
und eine so niedrige Geburtenrate? und wissen diese „Aktionisten“ nicht, dass kirchliche Proteste gegen eine Werbekampagne höchst willkommen und absatzfördernd sind?
derstandard.at/?id=2337789
Redaktion benachrichtigen Deutsche Priester schreien auf
#25   Yersinia   18:14:10 | Dienstag, 14. Februar 2006
interessant, die sexuelle Konnotation der „Entmannung“
bei organisatorischen Fragen anzuführen;
Redaktion benachrichtigen Die Flut von Kinderblut muß jetzt gestoppt werden
#6   Yersinia   16:09:44 | Sonntag, 12. Februar 2006
warum haben die katholischsten Länder die niedrigsten Geburtenraten?
derstandard.at/?id=2337789
Redaktion benachrichtigen Ausgerechnet in Freiburg
#5   Yersinia   13:16:15 | Sonntag, 12. Februar 2006
@Botschafter: sag, wie lebt es sich eigentlich so
in der Fantasiewelt?
Redaktion benachrichtigen Die Flut von Kinderblut muß jetzt gestoppt werden
#3   Yersinia   13:11:06 | Sonntag, 12. Februar 2006
ich kann beim Posting von @methusalix keinen „Relativismus“
erkennen? allerdings dürfte in manchen christlich-fundamentalistischen Kreisen jedes kritische Hinterfragen, das gegen den Fundi-Mainstream geht, wohl immer als „Relativismus“ bezeichnet werden – sehr bequem, um sich einer Antwort auf brennende Fragen, wie hier von @methusalix gestellt, zu verweigern; allerdings: wer von den werten Herren Postenden kann Kinder bekommen?
Redaktion benachrichtigen Warum Christus verschont wurde
#10   Yersinia   12:26:12 | Samstag, 11. Februar 2006
@Tomasino … interessant, wie mit der Lüge vom „Kampf der Kulturen“
ein solcher geschürt werden soll; tatsächlich sind sowohl die muslimische als auch die „westliche“ Welt sehr heterogen – die muslimische Welt allerdings durch den enormen kulturellen Wandel, dem sie unterliegt, sehr verunsichert; die existentielle Unsicherheit im „Westen“ dürfte bekannt sein? – was aber verschwiegen wird, ist, dass sich viele Muslime vom „Westen“ unterdrückt und bevormundet fühlen; und politische Zündler auf beiden Seiten spielen mit den Ängsten und Verunsicherungen der Menschen; auch wichtig: die Rolle des Erdöls, die Abhängigkeit des „Westens“ davon und der Reichtum jener muslimischen Länder, die eine sehr strikte, traditionalistische Auslegung des Islams vertreten (Saudi-Arabien); warum werden genau diese Dinge von den Apologeten des „clash of civilizations“ nicht angesprochen?
Redaktion benachrichtigen Ein Schildbürgerstreich
#4   Yersinia   19:21:30 | Freitag, 10. Februar 2006
das finde ich gut, die Aktion
wirkte sicher im Sinne von Dorothee Sölle – vielleicht haben die „Schilddiebe“ ein Bekehrungserlebnis der etwas eigenen Art?
Redaktion benachrichtigen Satanistenmorde in Mailand
#1   Yersinia   18:44:31 | Mittwoch, 8. Februar 2006
wer hat es wohl nötig
an einen „Satan“ zu glauben? – allerdings: das Unbewußte im Menschen ist eine undurchschaubare Sache; und auch die eigene Verantwortung für persönliche Taten bzw eine gesellschaftliche Verantwortung für soziale Dynamiken (Stichwort „Sündenbock“) kann man mit einer konstruierten externen Entität leicht von sich streifen; – nicht zuletzt: interessant ist insbesondere die Fasziantion, die „der Böse“ für religiöse Fundamentalisten ausübt; aber es ist ja eine gute Übung, an anderen, an Symbolen die eigenen verdrängten Seiten zu bekämpfen statt sich dieser eigenen dunklen Seiten zu stellen und sich mit ihnen zu versöhnen;
Redaktion benachrichtigen Die schlimmsten Prophezeihungen erfüllen sich
#10   Yersinia   19:51:11 | Samstag, 4. Februar 2006
aus welcher Quelle stammen die Zahlen
in diesem Artikel, wie sind sie belegt? ausgeblendet werden wie immer und gerne die ökonomischen und sozialen Zusammenhänge – und warum haben die skandinavischen Länder eine so hohe Geburtenrate, während die südlichen europäischen Länder – Italien, Spanien – ganz hinten liegen und die ältesten Erstgebärenden haben?
Redaktion benachrichtigen Pastoraltheologische Erforschung der Unterwäsche
#1   Yersinia   19:21:08 | Donnerstag, 2. Februar 2006
wo liegt das Problem?
genau die sexuelle Dimension ist EINES der wesentlichen Themen beim Entschluß, Priester zu werden; und IMHO ist es ein gutes Anliegen dieses Fragebogens, genau diese, aber zB auch die persönliche Gläubigkeit zur Sprache zu bringen – aber das ist , so scheint es, ja gerade das Unangenehme?
Redaktion benachrichtigen Die Sozialisten entdecken ihre Heiligen
#6   Yersinia   18:34:46 | Dienstag, 31. Januar 2006
wer von den in diesem Forum Postenden
kann arbeitslos werden? – wer hat schon einmal wirkliche Notlage erlebt?
Redaktion benachrichtigen „Der Mozart hat seinen Kopf gehabt“
#14   Yersinia   19:42:25 | Montag, 30. Januar 2006
was Gutes Mozart betreffend:
derstandard.at/?id=2324506
Redaktion benachrichtigen Ein Angriff auf die Christen Europas
#23   Yersinia   19:23:18 | Montag, 30. Januar 2006
@Brandenburgis, @Tradiland und Co: wie soll denn diese
„Aristokratie“ oder dieses „Hl. Römische Reich“ erreicht werden? – mit demokratischen Mitteln wohl kaum?
Redaktion benachrichtigen Ein Angriff auf die Christen Europas
#11   Yersinia   19:43:16 | Sonntag, 29. Januar 2006
@brandenburgis: was soll denn an die Stelle
des „weltweite[n] Demokratie-System[s]“, das in deinen Augen „ein rechtloses Verbrecher-Konstrukt“ ist, treten?
Redaktion benachrichtigen Selbst ist der Mann
#34   Yersinia   13:18:59 | Samstag, 28. Januar 2006
„Nein, sie erhielten es in den Mund und es gab kein Gebrösel!“
HHHaaaaalllllllllleeeeeellllluuuuuiiiiijjjjaaaahhhhhhhhhh!!!!!!!
@Gatte: ich hab gar nicht gewußt, dass du damals dabei warst? erzähl!
Redaktion benachrichtigen „Schwul + katholisch“ in Frankfurt
#42   Yersinia   20:37:14 | Freitag, 27. Januar 2006
samma wieder mal beim Lieblingsthema?
kreuz.net müßte von Lesben- und Schwulenorganisationen ein Orden verliehen werden – kein anderes Internetmedium sorgt für derartige Präsenz dieses Themas im fundamentalistisch-katholischen Bereich; andererseits bin ich ja klammheimlich der Meinung, dass kreuz.net ein Kunstprojekt ist – wer weiß, vom wem lanciert und gesteuert?
Redaktion benachrichtigen Selbst ist der Mann
#16   Yersinia   20:32:43 | Freitag, 27. Januar 2006
wie können in einem katholischen Internetmagazin
ganz offensichtlich der katholischen Kirche feindlich gesinnte, sich zugleich fundamentalistisch-christlich gebende Kräfte posten? die Beschimpfung eines Papstes trennt zumindest geistlich von der katholischen Kirche –
Redaktion benachrichtigen Unter der politisch-moralischen Gürtellinie
#1   Yersinia   18:53:47 | Montag, 23. Januar 2006
was hat der Bericht in kreuz.net verloren?
hat diese Mauer etwas mit dem Judentum an sich zu tun – oder nicht viel mehr mit einer law-and-order Sicherheitspolitik unter terroristischen Zwängen? aber diese Unterscheidung wird man bei fundamentalistischen Christen, von denen manche gar noch dem „Anderl von Rinn“-Lügenkult anhängen, wohl nur selten finden; umgekehrt verschleiern gerade politisch weit rechts stehende Ungeister den Zusammenhang zwischen politischen Rechtsextremisten und der israelischen Siedlungspolitik;
Redaktion benachrichtigen Vatikanzeitung verteidigt Evolutionstheorie
#11   Yersinia   18:49:29 | Montag, 23. Januar 2006
der sog. „Evolutionstheorie“, die es so gar nicht gibt
wird von Fundamentalisten eine quasi religiöse Dimension zugeschrieben – um dann gegen diese eingebildete „religiöse Dimension“ zu polemisieren; NaturwissenschaftlerInnen wissen allerdings zwischen religiösem Bekenntnis und wissenschaftlicher Weltsicht zu unterscheiden – das macht den Unterschied aus;
Redaktion benachrichtigen Auf der anderen Seite des Weihrauchs
#6   Yersinia   18:46:24 | Montag, 23. Januar 2006
so, so, das Weihrauchfaß war die Sensation
und nicht die Frau, die an der liturgischen Handlung teilnahm? – sage keiner mehr was, dass die Frauen in der Kirche von seiten der „Traditionalisten“ nicht herabgewürdigt würden;
Redaktion benachrichtigen Deutschland schrumpft vor sich hin
#17   Yersinia   18:43:34 | Montag, 23. Januar 2006
nö, @uwe: Kinder der „zweiten Generation“ verhüten genauso
und die Diskussion bzw die kuturellen Bruchlinien sind bei Familien von Einwanderern noch wesentlich schärfer ausgebprägt – deshalb auch die Hinwendung zu (einer konstruierten) Tradition; und Verhütungsmittel bzw Abtreibung zu verbieten ist, zumindest was Verhütungsmittel angeht, schlicht Humbug; btw: in Japan wurde „die Pille“ erst 1995 erlaubt – trotzdem hat dieses Land eine sehr überalterte Gesellschaft; es sind eben gesellschaftliche Prozesse, die mit Wohlstand und Bildung einhergehen, die zu einer veringerten Geburtenrate führen – wenn Politik und Gesellschaft nicht adäqut darauf reagieren – siehe Skandinavien oder Frankreich (die Gebrutenrate der Einwandererfamilien fällt dort im Vergleich zu den seit Generationen im Land lebenden Fronzösinnen und Franzosen dabei nicht ins Gewicht!).
Redaktion benachrichtigen Jungfrau, Kriegerin, wilde Frau
#9   Yersinia   19:24:36 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@clemens: vielen Dank, ich werd’s genießen!
manchen Mann scheint da ja der Neid zu fressen;
Redaktion benachrichtigen In die Hose gegangen
#10   Yersinia   19:20:22 | Donnerstag, 19. Januar 2006
es wirft ein bezeichnendes Licht auf das Gedankengebäude dieses Herrn
wenn er die nämliche Darstellung – ganz nebenbei angelehnt an ein bekanntes Werk aus dem 19. Jahrhundert – als „Herabwürdigung des Hoheitszeichens der »Europäischen Union«“ sieht – was ist am weiblichen Unterleib geeignet, als Herabwürdigung zu fungieren? nb: der Hintersinn dieses Kunstwerkes ist ja gerade die Frage nach dem „Ursprung der Welt“ – und wie kamen wir wohl auf diese?
Redaktion benachrichtigen Jungfrau, Kriegerin, wilde Frau
#3   Yersinia   17:52:12 | Mittwoch, 18. Januar 2006
vielen Dank, werte Redaktion
für den Seminartipp! ich werde mich umgehend anmelden;
Redaktion benachrichtigen Von wem läßt sich die Europäische Union beraten?
#6   Yersinia   23:38:50 | Dienstag, 17. Januar 2006
@Beobachterin: und wenn es so weitergeht mit den Entwicklungen in der wunderschönen
neuen Arbeitswelt mit ihren prekären Arbeitsverhältnissen und der Armutsentwicklung, werden die Kommunisten noch mehr solche Erfolge feiern wie in Graz bzw der Steiermark – jedenfalls haben die diversen „traditionalistischen“, superchristlichen Parteien keine Armutsbekämpfung anzubieten (was auch nicht verwunderlich ist, die Armutsgefährdung in den lichten Höhen traditionalistischer Kreise dürfte als eher gering einzuschätzen sein).
Redaktion benachrichtigen Rom will aufs Gas steigen – die Lefebvristen auf die Bremse
#34   Yersinia   20:41:43 | Montag, 16. Januar 2006
@Miles: no, erstens bin ich katholisch
zweitens will ich nicht bloß „geduldet“ werden, sondern in einem Staat, den ich auch mit meiner Arbeitskraft und meinen Steuern unterstütze, das Recht haben, die politischen Entscheidungen und das gesellschaftliche Leben nach meinem Dafürhalten mitzubestimmen – das nicht zu dürfen und bloß „geduldet“ zu werden statt Rechtsansprüche zu haben zeigt, dass ein „katholischer Staat“ nichts anderes als eine katholische Diktatur wäre – aber vielen Dank, @Miles, dass du zur Entlarvung beigetragen hast!
Redaktion benachrichtigen Rom will aufs Gas steigen – die Lefebvristen auf die Bremse
#31   Yersinia   20:07:41 | Montag, 16. Januar 2006
also darf man die ganze Geschichte dermaßen verstehen
dass der niedliche ausgestorbene Saurier die sich als „katholisch“ bezeichnenden Fundamentalisten sind – und der Käfig ihr „katholischer Staat“? – ich meine, die „Traditionalisten“ sind bisher die Antwort schuldig geblieben, was mit andersglaubenden, andersdenkenden, anderslebenden Menschen geschehen würde – auch bezeichnend;
Redaktion benachrichtigen „Blödsinn und von Narren verfaßt“
#1   Yersinia   19:48:04 | Montag, 16. Januar 2006
wozu eigentlich die Spekulationen?
aber mittlerweile bin ich zur Überzeugung gelangt, dass kreuz.net ein Kunstprojekt ist;
Redaktion benachrichtigen Der Papst in einer schwarzen Soutane
#2   Yersinia   18:19:08 | Samstag, 14. Januar 2006
„daß sich hinter der dunklen Gestalt ein Priester verberge“
na, Priester wird er wohl auch sein?
Redaktion benachrichtigen Kunstfreiheit oder künstlerische Sauerei?
#3   Yersinia   13:32:12 | Samstag, 14. Januar 2006
was wäre dieses Projekt
ohne die dazugehörigen Aufreger? – es wäre nicht mal wahrgenommen worden; leider gingen ob der inkriminierten Sujets die anderen 123 etwas unter; andererseits: die ganze Aktion inklusive ihrer Aufreger ist wohl Teil der österreichischen politischen Folklore;
was die „Schamhaftigkeit“ betrifft – wie ist das mit der Werbung? und was ist schlimmer: öffentliche Darstellungen als Denkanstoß – oder öffentliche Darstellungen von Menschen zum Zwecke des Kommerzes? – da sind die Erzkonservativen immer ganz, ganz still; kein Wunder, es war ja auch eine konservative Unterrichtsministerin, die Werbung in österreichischen Schulen erlaubt hat;
Redaktion benachrichtigen Ein päpstliches Drama + …
#2   Yersinia   13:24:25 | Samstag, 14. Januar 2006
@Laurentius: ein Link für dich:
www.heise.de/…ikel/15/15888/1.html
Redaktion benachrichtigen Ein leitender Wiener Priester kritisiert Weihbischof Laun
#15   Yersinia   17:40:29 | Dienstag, 10. Januar 2006
@trot: „treibt das Sekretäriat in den Wahnsinn“
man merkt, wie bei manchen „guten Christen“ der Hass regiert – frag dich mal, was du da tust? wozu sollen die dort Beschäftigten deine Lebensunzufriedenheit zu spüren bekommen? spürst du dich nicht mehr, dass du auf andere eindreschen, andere nur als Feinde wahrnehmen kannst? – für manche scheint wirklich jeglicher Kontakt zur Wirklichkeit verloren gegangen zu sein;
Redaktion benachrichtigen Empörende Priesterlöhne in der Schweiz
#6   Yersinia   21:04:09 | Montag, 9. Januar 2006
ich wär dafür, dass die Priester und Bischöfe gar nix verdienen
sondern einen Beruf lernen, diesen ausüben und damit ihren Lebensunterhalt finanzieren – und wenn sie arbeitslos sind, machen sie nur dieselbe Erfahrung wie Millionen anderer Menschen auch; dann und nur dann kann es auch wieder echte „geistliche Armut“ geben – wenn sich Kleriker jetzt entsprechend den „Evangelischen Räten“ als „arm“ bezeichnen, kann ich nur lachen – das ist keine Armut, weil diese Art von Armut nie und nimmer die Existenz bedroht;
Redaktion benachrichtigen Unierte Gemeinschaft + …
#5   Yersinia   18:42:11 | Freitag, 6. Januar 2006
„Instrument des Teufels“.
es ist nicht recht, Religionen und das, was den Menschen, die in diesen Religionen glauben, zu verunglimpfen; und: kennt der Pfarrer den Koran tatsächlich so gut, um dieses den Muslimen heilige Buch so zu bezeichnen? Wieviele und welche Muslime kennt der Mann?
und bekanntlich müßen religiöse Schriften immer in ihrem textlichen und textgeschichtlichen Zusamenhang gelesen werden – nicht umsonst wird zB im Iran eine intensive Diskussion über Notwendigkeit und Berechtigung einer historisch-kritschen Auslegung des Koran geführt.
nicht zuletzt: ich habe gerade durch einen muslimischen Geistlichen manch neue Einblicke in die Bibel gewonnen – auch muslimische Gelerhte sind Menschen, die heilige Schriften zu lesen wissen und im Fall der Bibel eben einen anderen Blick, einen anderen Zugang haben;
Redaktion benachrichtigen Ungesühnter Völkermord an Christen
#19   Yersinia   18:53:25 | Mittwoch, 4. Januar 2006
@sulpicius:„Bleiben Sie besser bei Ihren Leisten!“
tue ich, tue ich! mein „Leisten“ ist die katholische Theologie;
Redaktion benachrichtigen Blutfetischist Hermann Nitsch ein Tierschänder?
#3   Yersinia   18:26:48 | Mittwoch, 4. Januar 2006
@kali: meinst du nicht, dass es etwas „daneben“ ist
das Blut und den Tod anderer Menschen zu verlangen? Dass Tiere geschlachtet und verarbeitet werden, ist eine Realität – dass Nitsch daraus ein Kunstspektakel macht, kann diskutiert werden, aber „Schändung“ von toten Tieren? was ist dann das Klopfen eines Schnitzel oder die Verarbeitung von Fleisch in einem Fleischwolf?
Nitsch will mW mit seinem „Orgien-Mysterien-Theater“ die archaischen Wurzeln von Kulten zeigen;
Redaktion benachrichtigen Graue Zukunft für Deutschland
#18   Yersinia   22:38:50 | Montag, 2. Januar 2006
wenn man bedenkt, dass Frankreich, Spanien, England
sehr viele Menschen aus ihren Kolonien aufgenommen haben bzw nach wie vor Menschen in die ehemaligen „Mutterländer“ ziehen, ist Gotthards Vorschlag nur naheliegend; aber auch seine Befürchtung ist durchaus zu verstehen – man braucht nur manche der Postings auf dieser Seite zu lesen, um ungläubig über soviel Rabiatheit den Kopf zu schütteln;
Redaktion benachrichtigen Aids-Heilungen bei den Orthodoxen
#13   Yersinia   22:28:37 | Montag, 2. Januar 2006
„ein Wunder! ein Wunder!“
(Zitat aus dem Monthy-Python Film „Das Leben des Brian“)
Redaktion benachrichtigen Beethoven und Mozart
#15   Yersinia   22:20:19 | Montag, 2. Januar 2006
„der mit Rom im Streite liegenden Piusbruderschaft „
sind die schon wieder so weit? ich dachte, diese jenigen gehören gar nicht mehr zur katholischen Kirche, womit auch jeder Streit beendet wäre;
Redaktion benachrichtigen Ungesühnter Völkermord an Christen
#3   Yersinia   22:06:00 | Montag, 2. Januar 2006
„Tod im Namen Allahs“ – dieser Titel ist etwas daneben
auch die arabischen Christen beten zu Allah – weil die Bezeichnung für Gott im Arabischen eben „Allah“ ist; abgesehen davon beten Juden, Christen und Muslime zum einen Gott; und das beschriebene Verbrechen wird wohl kaum tatsächlich „im Namen Allahs“ geschehen sein, sondern aus schnöden politischen Beweggründen; und nicht zuletzt: ist die Authentizität der geschilderten Geschenisse belegt?
Redaktion benachrichtigen Realist + …
#4   Yersinia   11:08:26 | Freitag, 30. Dezember 2005
na, ja, @Rudolphus, was die Sexualität anbelangt
gibt ein zölibatäres Leben tatsächlich einen gewissen Schutz; aber abgesehen davon leben Menschen eben ihre Sexualität – und bekanntermaßen werden niemals alle mustergültig katholisch leben;
bei diesen Kampagnen geht es in diesem Sinne darum: wenn schon, dann mit Kondom; das größere Problem in Afrika ist aber zum einen die Verfügbarkeit von (leistbaren) Kondomen (durch die Bush-Administration wurden Unterstützungen in diese Richtung gestoppt!), noch viel mehr aber das Nichtwissen über die Zusammenhänge von ungeschütztem Geschlechtsverkehr und HIV; noch viel schlimmer ist aber der Aberglaube, Geschlechtsverkehr mit Jungfrauen heile die Erkrankung; sehr häufig sind auch animistische Vorstellungen, dass die Erkrankung auf ein vergessenes Opfer zurückzuführen und so „eine Strafe Gottes“ wäre!
in Westeuropa ist es wiederum Sorglosigkeit, vor allem bei jenen, die meinen, zu keiner „Risikogruppe“ zu gehören – es gibt eben keine „Risikogruppen“, sondern „Risikoverhalten“!
es gibt also noch viel zu tun, was Information und Aufklärung betrifft;
Redaktion benachrichtigen Realist + …
#1   Yersinia   08:22:43 | Freitag, 30. Dezember 2005
„Früchte der Kondomberge?“
ohne Stärkung der Rechte der Frauen und der Förderung der sexuellen Selbstbestimmung geht es halt nicht – die Kampagne in Uganda war nicht zuletzt deshalb erfolgreich, weil Frauen gegenüber den Männern inzwischen eher den Gebrauch von Kondomen einfordern können – eine Seite der Bekämpfung von HIV, die bei konservativen Diskussionen eigenartigerweise nie vorkommt; dass junge Leute mit Kondom eher Geschlechtsverkehr haben als ohne, ist allerdings schlicht ein Märchen (verbreitet von Leuten, die von Sexualität wohl mehr theoretisches Wissen als praktische Erfahrung haben) – und ein sehr gefährliches noch dazu! – Probleme mit „Kondombergen“ gibt es allerdings in Kläranlagen – wenn die Leute so dumm sind, offene Kondome ins WC zu werfen;
Redaktion benachrichtigen Eine Weihnachtsgeschichte
#3   Yersinia   16:43:45 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Benedikt: Terroristen haben es so an sich
dass sie für ihre Untaten immer ein „heres Ziel“ anzugeben wissen – und: nicht jeder Isalmist ist Terrorist – aber Fundamentalisten gibt es in beinahe jeder Religion (eine Ausnahme sind wahrscheinlich die B’ahei)
@Elendster: was meinst du mit „One World“? ich kenne diesen Begriff nur im Kontext der Entwicklungspolitik und dort ist damit eine gerechte Welt und die Teilhabe aller Menschen an den Schätzen und Errungenschaften gemeint; das Ziel, „dass alle eins werden“ kennt übrigens auch das Christentum;
Redaktion benachrichtigen Infernales zum Heiligen Abend
#22   Yersinia   18:58:54 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
„zur getretenen Minderheit geworden“
wer, wie, wo? die eigenen, verdrängten Erfahrungen von Schmerz und Unterdrückung auf das Christentum projiziert? – dann ist diese Aussage verständlich; btw: derartige Aussagen, „wie arm man doch sei“, nehmen manche als Rechtfertigung für eigene Unterdrückungs(un-)taten; da wird dann fleißig auf andere – die vermeintlich „das Böse“ repräsentieren – draufgetreten; ein sozialpsychologischer Mechanismus, der auch bei fundamentalistischen Christen gut zu beobachten ist;
Redaktion benachrichtigen Infernales zum Heiligen Abend
#5   Yersinia   18:32:27 | Dienstag, 27. Dezember 2005
gibt es Belege für die Authentizität
dieses „Berichtes“? – zumindest in Österreich ist das Religionsbekenntnis geschützt, seine Schmähung unter Strafe gestellt; andererseits unterscheiden sich rechtsstaatliche Demokratien eben von religiös-fundamentalistischen Diktaturen – unter anderem auch im Umgang mit Verunglimpfungen religiöser Bekenntnisse;
Redaktion benachrichtigen Die Wahrheit über das Johannesevangelium
#3   Yersinia   18:27:12 | Dienstag, 27. Dezember 2005
no, seit 1907 ist sind die Bibelwissenschaften
doch etwas vorangekommen – und: entweder, etwas ist nach wissenschaftlichen Kriterien beweisbar oder nicht; alles andere ist Spekulation; anno dazumal wollte man die Dinge halt so sehen – abgesehen davon: selbst wenn Schriften „nur“ 200 Jahre nach Jesu Tod entstanden (wie gut kann im übrigen der historische Jesus belegt werden?), ist dies schon eine sehr lange Zeit; dies auch unter der Annahme, dass schriftliche Tradierung in der jüdischen Kultur damals sehr sorgfältig gepflegt wurde;
Redaktion benachrichtigen Jesus der Bastard?
#14   Yersinia   22:15:53 | Montag, 26. Dezember 2005
@Elendster: zur Zeit meiner Großmutter sind betroffene Frauen
lieber zur Engelmacherin gegangen, als die „Schande“ eines unehelichen Kindes durchzustehen; später, in den 50-er und 60-er Jahren haben sich schon mehr Frauen getraut, ihre „irregulären“ Kinder auch auszutragen – hatten aber trotzdem einiges durchzustehen; ein Freund erzählt heute noch voll Bitterkeit, dass seine Mutter, als sie mit ihm schwanger war, bei einer Feldmesse etwas abseits stehen mußte und bei der Predigt öffentlich vom Pfarrer gescholten wurde; nicht nur für diese Frauen, aber für sie besonders waren die dann kommenden Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft eine Erlösung;
Redaktion benachrichtigen Jesus der Bastard?
#10   Yersinia   13:27:35 | Montag, 26. Dezember 2005
„seien angeblich jahrhundertelang beschimpft und diskriminiert worden“
nicht „angeblich“ – sondern tatsächlich! ich selbst kenne Frauen, denen in den 50-er Jahren durch den Ortspfarrer das Leben zur Hölle gemacht wurde!
Redaktion benachrichtigen Theatermesse im Meßtheater
#14   Yersinia   21:28:45 | Freitag, 23. Dezember 2005
ich begleite gerade einen Freund
der eben dabei ist, sich „mit Grausen“ von genau diesen, aus seiner Sicht reaktionären, Seiten der von ihm doch sehr verehrten katholischen Kirche abzuwenden – und ich kenne viele Menschen, denen gerade das Gehabe und die Aktionen der „Ultrakonservativen“ ein Greuel sind; übrigens: Orgel und Anbetung gibt es nach wie vor – sollte dir da was entgangen sein? umgekehrt: es „jetzt einmal anders“ zu versuchen ist schlicht so nicht möglich – als könnte man davor oder danach sagen, es wär nix gewesen, quasi die Zeit zurückdrehen;
Redaktion benachrichtigen Theatermesse im Meßtheater
#12   Yersinia   18:47:57 | Freitag, 23. Dezember 2005
@Benedikt: wenn man einen Raum enger macht
wird er auch „voller“ – kann schon sein, dass dadurch mehr Jugendliche mit einer bestimmten Einstellung angezogen würden (dies ist ja auch das zugrundeliegende Konzept vieler ideologisch hochmotivierter Gruppierungen auch im christlich-fundamentalistischen Bereich) – aber wieviel mehr Menschen würden sich dann mit Grausen abwenden? man kann Menschen schon „zu Entscheidungen“ zwingen – man sich aber über die Konsequenzen im Klaren sein – aber vielleicht sind diese Konsequenzen gewollt? und wer weiß, vielleicht ist sogar der böse Hinterlistige hinter dieser Strategie – wär ja denkbar; immerhin sind auch „laue“ Christenmenschen trotzdem Christenmenschen;
Redaktion benachrichtigen Der Teufel versteht sein Geschäft
#14   Yersinia   18:34:24 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
@Evelin: solche Maßnahmen klingen nicht sonderlich überzeugend
zum Teil gibt es sie, zum Teil verbleiben sie in der Sphäre des „Innerreligiösen“ – und wer sollte einem beim Wählen über die Schulter schauen, ob das Kreuzerl wohl ja bei der richtigen Partei gemacht wird?
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#10   Yersinia   17:41:36 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
@Benedikt: bist du dir sicher, dass
du mein Posting verstanden hast? es könnten dadurch mehr Jugendliche einen Weg zur Kirche finden als ohne diese Veranstaltungen – aber Genaues ist schlicht nicht belegbar; dahinter steht das „Problem der Kausalität“ – in einer komplexen Situation ist die festgestellte Wirkung nicht mehr eindeutig auf zuvor getroffene Maßnahmen rückfürbar; aber es ist tatsächlich nicht nötig, sich mit solchen Dingen auszukennen –
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#11   Yersinia   17:32:22 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
@Evelin: wie hätte denn die Kirche
Widerstand leisten können? und: Widerstand leistet sie ja auch heute;
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#3   Yersinia   22:29:01 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
@benedikt: woran wäre denn ein „Effekt“ meßbar?
welche Zielvorgaben müßten formuliert, welche Meßinstrumente eigesetzt werden? und vor allem: woran würde dieses Meßverfahren kalibriert? – es existiert schlicht keine Parallellwelt, in der Effekte einmal mit einer Entwicklung, einmal ohne diese genau gleich beobachtet werden könnten (deshalb sind die ganzen Anwürfe gegen das II. Vatikanische Konzil schlicht Unsinn – es existiert ja keine Vergleichsmöglichkeit); und mit „Vergleichsgruppen“ zu operieren ist bei diesen Dingen gelinde gesagt problematisch (welche wirklich gleichen Menschen sollen das sein?) – also: wie und womit soll was gemessen werden?
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#37   Yersinia   17:58:21 | Dienstag, 20. Dezember 2005
@gunther: wie entstanden die Evangelien?
ich weiß, ich weiß, die Bibelwissenschaften – wenn deren Erkenntnisse einem fundamentalistischen Christen gegen den Strich gehen, werden halt flux die Wissenschaftler als Personen abgewertet;
deine Argumente bewegen sich nach wie vor auf der Ebene von „Behauptungen aus dem Glauben“ – ich habe nach „hard facts“ gefragt; kannst du diese nicht bringen?
Redaktion benachrichtigen Befreiungsaktion
#34   Yersinia   19:12:54 | Sonntag, 18. Dezember 2005
@gunther: bei den Evangelien kann man doch nicht von
„historischen Fakten“ sprechen – weder stellen die Evangelien diesen Anspruch, noch könnten sie ihn – schon allein wegen der Textgeschichte – erfüllen; ganz abgesehen davon dürftest auch du wissen, dass in keinem der Evangelien ein gynäkologisches Gutachten über die Heilige Maria aufscheint;
Redaktion benachrichtigen Befreiungsaktion
#32   Yersinia   19:57:29 | Samstag, 17. Dezember 2005
ich habe nach „außerkirchlichen“, historisch haltbaren Fakten gefragt
diese gibt es natürlich nicht – aber gerade dadurch, dass es diese nicht gibt, wird es umso deutlicher, dass es sich bei der Jungfräulichkeit Mariens um Glaubensgut – durchaus im besten Sinn – handelt; die geglaubte Jungfräulichkeit Mariens als „historisches Faktum“ darstellen zu wollen, ist zum ersten schlicht „unglaublich“, zum zweiten wird dadurch einer Aussage des Glaubens eben nicht vertraut, sondern krampfhaft versucht, sie mehr oder minder im medizinischen Sinn beweisen zu wollen – das ist wiederum jener Versuch einer unheilvollen Vermischung von Glaubensinhalten und naturwissenschaftlicher Erkenntnis;
Redaktion benachrichtigen Befreiungsaktion
#29   Yersinia   09:26:16 | Samstag, 17. Dezember 2005
@catholicus: als Glaubensgut kann man die „Jungfräulichkeit“ Mariens
annehmen; dass es derartiges biologisch geben kann, auch – aber eine „historische Faktizität“ zu behaupten, ohne diese mit historischen Mitteln nachweisen zu können, ist schlicht schräg! ist schräg und verstellt den Blick auf diesen Satz als Glaubensgut!
Redaktion benachrichtigen Zittere!
#6   Yersinia   09:02:33 | Samstag, 17. Dezember 2005
@catholicus: ist dir inzwischen schon aufgefallen
dass du mit deinen mystisch-theologischen Ausführungen mein auf der politisch-sozialen Ebene geführtes Argument bestätigst? – indem du dieser Ebene eben nichts anderes entgegenzusetzen hast, als argumentativ quasi „nach oben“ zu entfleuchen;
Redaktion benachrichtigen Was sagen Sie als Homo-Ordensmann zum jüngsten Dokument aus Rom?
#9   Yersinia   08:58:39 | Samstag, 17. Dezember 2005
@clemens: und wie ist das
bei verdrängten homosexuellen Neigungen?
Redaktion benachrichtigen Ein Mensch oder eine Maus?
#1   Yersinia   21:14:07 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
tja, wahrscheinlich ist die Biotechnologie
eine der weiteren „großen Kränkungen“ der Menschheit – und trägt damit auch zu einer gewissen Demut durch das Bewußtsein um unsere Endlichkeit und Begrenztheit bei?
Redaktion benachrichtigen Zittere!
#3   Yersinia   21:10:43 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
tja, mit Angst konnten Herrschaftsansprüche
schon immer gut legitimiert – und kaschiert – werden
Redaktion benachrichtigen Wer nicht mehr anziehend ist, muß sich scheinbar ausziehen
#34   Yersinia   18:25:36 | Dienstag, 13. Dezember 2005
@benedikt: doch, Anglotzen ist in Österreich
per se strafbar – ist im Gleichbehandlungsgesetz sogar explizit erwähnt!
Redaktion benachrichtigen Mutter opfert das Leben für ihr Kind
#12   Yersinia   18:23:04 | Dienstag, 13. Dezember 2005
@steymard: da gebe ich dir vollkommen recht:
Hände weg von brüllenden Löwen!!!
Redaktion benachrichtigen Mutter opfert das Leben für ihr Kind
#6   Yersinia   21:37:55 | Montag, 12. Dezember 2005
dann schau nur, dass wenigstens du
diese „Todsünde“ nie begehst; wenn man nicht wenigstens 30 Ehejahre hinter sich hat, sollte man nicht leichtfertig über andere, deren Ehe gescheitert ist, urteilen;
Redaktion benachrichtigen Mutter opfert das Leben für ihr Kind
#4   Yersinia   21:13:34 | Montag, 12. Dezember 2005
„dass Frau Mimura erst nie dieses aussereheliche techtelmechtel haette anfangen sollen“
damit was nicht geschehe?
Redaktion benachrichtigen Wer nicht mehr anziehend ist, muß sich scheinbar ausziehen
#25   Yersinia   21:09:03 | Montag, 12. Dezember 2005
wovon redest du?
welches Strafmaß? und wie ist das mit der freien Meinungsäußerung? es gab hierzulande mal Zeiten, wo dies als Delikt verfolgt und bestraft wurde – darf ich deine Ansage so verstehen, dass du ein Verfechter solcher Untaten bist? – also: welches Strafmaß? wofür?
Redaktion benachrichtigen Wer nicht mehr anziehend ist, muß sich scheinbar ausziehen
#23   Yersinia   19:40:26 | Montag, 12. Dezember 2005
„duch Blicke wesentlich stärker erregt wird“
wenn er selber blickt – oder angeschaut wird? letzteres fällt übrigens unter sexuelle Belästigung und ist strafbar.
Redaktion benachrichtigen Wer nicht mehr anziehend ist, muß sich scheinbar ausziehen
#11   Yersinia   18:46:38 | Sonntag, 11. Dezember 2005
@Beobachterin:„hierarchische Struktur…Gehorsamspflicht der Priester gegenüber Bischof und Papst…“
ich versuch gerade angestrengt, „die Kurve“ zur Nacktheit zu kriegen?
Redaktion benachrichtigen „Böswillige Hetze“
#24   Yersinia   11:14:32 | Freitag, 9. Dezember 2005
@mariokin: die Frage ist, wie diese „wirkliche Gegenwart“
verstanden wird – und da gleiten manche traditionsverbundene „Zeitgeister“ doch in eher eigenartige, beinahe esoterische und an Fantasy-Filme erinnernde Vorstellungen ab; btw: wieviele Engel haben auf der Spitze einer Nadel Platz?
Redaktion benachrichtigen „Böswillige Hetze“
#4   Yersinia   13:14:21 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
es scheint mir wohl eine sehr „magische“ Sichtweise
der Hostie zu sein, die da von manchen vertreten wird
Redaktion benachrichtigen „Verletzung ihrer Menschenrechte im Namen der Religion“
#5   Yersinia   12:09:28 | Sonntag, 4. Dezember 2005
und was sagt die Redaktion von krez.net zum Vorwurf der „unehrenhaften Berichterstattung“?
nichts? immerhin dürfen ja auch bei den Postings „Beiträge, die dem Ansehen des Mediums schaden“ nicht gebracht werden;
Redaktion benachrichtigen Pervers?
#9   Yersinia   08:48:12 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@richard: kennst du Menschen aus den von dir angeführten Weltgegenden?
Gespräche gehabt? – oder Illusionen gedroschen? „Natur“ an sich ist ein Konstrukt und Dinge wie Homosexualität gibt es tatsächlich bei allen Völkern und zu allen Zeiten;
Redaktion benachrichtigen Liechtenstein spielt das Lied vom Tod
#15   Yersinia   19:38:43 | Montag, 28. November 2005
tja, langsam keimt in mir der Verdacht
die ganzen Lebensschützer und „glaubenstreuen“, der Tradition verbundenen Katholiken sind für nix wirklich zu gebrauchen, weil sich ja doch alles in die andere Richtung entwickelt;
Redaktion benachrichtigen Jubler und Jauler
#27   Yersinia   19:19:19 | Montag, 28. November 2005
„als sich am Thema Homosexualität
öffentlichkeitswirksam zu ergötzen und sich dabei an Peinlichkeit meist gegenseitig übertreffen“ – öh – wen meint die werte Redaktion?
Redaktion benachrichtigen Es gibt gute Gründe, Homos vom Priestertum auszuschließen
#15   Yersinia   19:17:11 | Montag, 28. November 2005
@Patrokli: das mit der Sklaverei ist allerdings
ein interessanter wirtschaftspolitischer Ansatz – was sagt das werte Forum eigentlich dazu – könnte es unter bestimmten Umständen gerechtfertigt sein, die Sklaverei wieder einzuführen? – immerhin tauchen in den Postings von kreuz.net auch Stimmen für die Wiedereinführung der Inquisition oder Rufe nach neuem Kreuzrittertum auf – da könnten theoretische Exkurse zur Sklaverei eventuell auch angebracht sein?
Redaktion benachrichtigen Der Moraltheologe Alfons Auer ist tot
#11   Yersinia   11:01:20 | Sonntag, 27. November 2005
@steymard: also zumindest vielen Dank für die Antwort
das ist nicht selbstverständlich in diesen Foren – da gibts andere, auf deren Antwort ich schon seit Ewigkeiten warte
Redaktion benachrichtigen Der Moraltheologe Alfons Auer ist tot
#9   Yersinia   18:43:36 | Samstag, 26. November 2005
@steymard: „Alcimus-Wojtyla &Co „
ich verstehe nicht ganz, was du meinst; einerseits sagst du. Päpste können nie häretisch sein, denn aus ihrem Mund spricht Gott, auf der anderen Seite deine Angriffe gegen den vorherigen Papst? – wobei ich mit dem Begriff „Alcimus“ nichts anfangen kann;
Redaktion benachrichtigen Homo-Kampagne mit CSU-Amen
#34   Yersinia   18:32:32 | Samstag, 26. November 2005
@Knecht:
wovon sprichst du?
Redaktion benachrichtigen Warum der Papst irrt
#20   Yersinia   19:56:52 | Montag, 21. November 2005
tut mir, leid, ich versteh die Hinweise nicht
haben hunderte Menschen das „Profil“ gegründet? das kann doch wohl nicht gemeint sein?
Redaktion benachrichtigen Wehe den Hirten der Kirche
#6   Yersinia   14:20:38 | Sonntag, 20. November 2005
dem Manne kann geholfen werden:
am Beginn des obigen Beitrags steht:
„Eine Privatoffenbarung an die Hirten der Kirche hat schon vor einiger Zeit ein aus dem Heiligen Land stammender Priester veröffentlicht. „
und zum Schluß:
„Der Text stammt aus dem 34. Kapitel des Propheten Ezechiel.“
noch Fragen?
Redaktion benachrichtigen Das Versteckspiel
#5   Yersinia   07:34:10 | Sonntag, 20. November 2005
gab es im „Heiligen Land“ überhaupt genügend Holz
um den Beruf des „Zimmerers“ auszuüben – mW waren Leute wie Josef und sein Sohn nach heutigen Gesichtspunkten eher als Bauhandwerker zu bezeichnen;
Redaktion benachrichtigen Warum der Papst irrt
#18   Yersinia   07:27:54 | Sonntag, 20. November 2005
@richard: ich kann also davon ausgehen, dass
du keine definitve Antwort geben kannst und dich in Vermutungen suhlst? – Lesetipps brauche ich nicht, ich wollte über dein persönliches Wissen etwas erfahren;
Redaktion benachrichtigen Wehe den Hirten der Kirche
#4   Yersinia   07:22:09 | Sonntag, 20. November 2005
welche Privatoffenbarung? von wem?
der Text von Ezechiel, sehr schön und sehr deutlich, wurde schon vor doch etwas längerer Zeit in der Bibel veröffentlicht – aber was „Hirt und Herde“ in der heutigen (miraus „postmodernen“ siehe Ulrich Beck, „Risikogesellschaft“) Gesellschaft betrifft, scheinen mir „geistliche“ Priester im besten Sinn die größte Verkündigungswirkung zu haben; „Höllenpredigten“ dienen eher der Unterhaltung;
Redaktion benachrichtigen Waren Sie jemals verliebt?
#7   Yersinia   18:18:14 | Freitag, 18. November 2005
@athanasius: ein Kleriker, den die Soutane vor diversen Anwandlungen schützt
wäre wohl sogar in der Badehose vor dem weiblichen Geschlecht sicher – zum ersten sind Priester natürlich auch Symbolträger und damit gute Projektionsflächen für mehr oder weniger verborgene Wünsche; durch eine Soutane wird diese Symbolkraft wohl eher verstärkt; zum zweiten hängt es auch immer sehr stark von der Person ab, welche Signale diese – bewußt oder unbewußt – aussendet;
Redaktion benachrichtigen Ein Gesandter Gottes
#8   Yersinia   17:57:18 | Freitag, 18. November 2005
ja, wenn man in der Politik „keine Meter mehr hat“
kann man noch immer den lieben Gott einspannen – solche Dinge sind wohl eher vom Bestreben getrieben, „sich Gott zu eigen zu machen“ – schlimmer noch ist, dass Religion letztlich immer unhinterfragbar bleibt, damit also sehr leicht absolute, diktatorische Politik getrieben werden kann – Politik, die letztlich zum Götzendienst neigt; auch dieser mach sich die Attribute des Göttlichen – Letztgültigkeit, Selbstrechtfertigung und Unantastbarkeit
Redaktion benachrichtigen Ein kirchliches Leichenschauhaus
#17   Yersinia   23:15:57 | Mittwoch, 16. November 2005
nachdem die notwendige Parallellwelt fehlt
um die Entwicklung der Kirche ohne II. Vatikanischem Konzil beobachten zu können, bleiben sämtliche Verweise auf die garstigen Folgen dieses Konzils Spekulation – abgesehen davon war eine Öffnung, eine Neuorientierung wohl dringend nötig; gut möglich, dass die katholische Kirche ohne diesem Konzil und dessen „Aggiornamento“ heute tatsächlich von der Bildfläche verschwunden wäre; IMHO stimmt es eher positiv, dass sich nach wie vor so viele Menschen völlig freiwillig und ohne jeglichen Zwang zum katholischen Glauben bekennen;
Redaktion benachrichtigen Koalitionsvertrag: Todesurteil für eine Million Menschen
#10   Yersinia   23:08:55 | Mittwoch, 16. November 2005
@chancel_screen: du hast mir noch immer nicht erklärt
wie dieser „Kreuzzug gegen die Häretiker“ denn aussehen soll – abgesehen davon, wen definierst du als Häretiker? und wozu ein Kreuzzug gegen diese Leute, wenn sie doch eh im Himmel gerichtet werden?
Redaktion benachrichtigen Kardinal fällt Bischof in den Rücken
#8   Yersinia   23:04:41 | Mittwoch, 16. November 2005
@sirilo: ich finde das Modell nicht schlecht, im Gegenteil
es sollten jegliche demokratische Strukturen im kirchlichen Gefüge abgeschafft werden – keiner soll mehr irgendwas mitzureden haben; und wer sich dem nicht fügen will, soll halt austreten oder zu den Protestanten überwechseln;
Redaktion benachrichtigen Warum der Papst irrt
#2   Yersinia   21:31:24 | Mittwoch, 16. November 2005
„WER dieses Käseblättchen in WESSEN Auftrag gegründet und geleitet hat“
@richard: ja? wer?
Redaktion benachrichtigen Götzen beim Tabernakel – Katholiken bei den Freikirchen
#13   Yersinia   20:04:12 | Donnerstag, 10. November 2005
nennt sich „Inkulturation“
bekanntlich sind die heutigen und vorheutigen liturgischen Formen auch nicht vom Himmel gefallen – ich denk da an die „iro-schottische Mission“, an die Konstanz der Heiligtümer;
Redaktion benachrichtigen Ist die Krankheit, derer wir die Welt bezichtigen, in Wahrheit die unsrige?
#1   Yersinia   20:00:37 | Donnerstag, 10. November 2005
ja, das ist allerdings so eine Sache
mit den Projektionen
Redaktion benachrichtigen Schweizer Provinzkünstlerin von der Kirche verkannt
#6   Yersinia   20:52:57 | Montag, 7. November 2005
„macht er das Gotteshaus dicht“
bei einem Wasserschaden die adäquate Vorgangsweise schlechthin
Redaktion benachrichtigen Mit Bedacht und Begeisterung + …
#7   Yersinia   21:14:08 | Sonntag, 6. November 2005
@richard: das wäre nichts mehr als „symbolische Politik“
zum ersten sind die deutschsprachigen europäischen Länder durchaus reich, zum zweiten würden „billigere“ Dienstkarossen kaum wirklich billiger, schon gar nicht sicherer sein, zum dritten würde damit marginal Geld eingespart; nein, ich kann mit Humers Ansage nichts anfangen, finde sie eher bedenklich;
Redaktion benachrichtigen Als Hure herzlich willkommen!
#12   Yersinia   09:47:37 | Sonntag, 6. November 2005
@richard: du widersprichst dich
du bezeichnest etwas als „nicht abschaffbar“, dessen Abschaffung resp. Bekämpfung du zgl rigoros forderst; das „Prostituiertenvisum“ soll übrigen verhindern, dass diese Frauen schon von vornherein in die Illegalität gedrängt werden; sehr viel tragischer – und im Artikel nicht angesprochen – ist die Situation bei Frauen, die mit Versprechungen geködert oder gar verschleppt wurden; und der Hintergrund, dass dies funktioniert, ist – niemals zu vergessen! – die pure Not in vielen osteuropäischen, asiatischen und afrikanischen Ländern; man wird also wohl bei der Not dieser Länder ansätzen müßen, um andere Übel zu lindern;
Redaktion benachrichtigen Mit Bedacht und Begeisterung + …
#2   Yersinia   09:38:51 | Sonntag, 6. November 2005
wie ist Humers Ansage zu verstehen?
es sollte sich wohl von selbst verstehen, dass Sachbeschädigungen überhaupt auszuschließen sind – und diese dämliche „Dienstwagenpolemik“ zeiht natürlich immer, zeigt aber von der Ahnungslosigkeit über die Bedingungen politischer Arbeit; jeder mittlere Manager hat einen Dienstwagen, im gehobenen Bereich mit Chauffeur; ein „Manager“ eines Staates soll die hundertausende Kilometer im Jahr allerdings selbst fahren? bzgl der „Jugendkrawalle“ fehlt halt ein Don Bosco, der Halt, Sinn und Zukunft gibt – das wär doch was für die Traditionalisten, statt bequem in Internetforen über die Schlechtigkeit der Welt im Allgemeinen und der „V2-Kirche“ im Besonderen zu lamentieren;
Redaktion benachrichtigen Schmerzensgrenze erreicht: „Die Christen“ treten an
#26   Yersinia   06:38:38 | Samstag, 5. November 2005
„Also wer nicht kämpft wird nicht umkommen, zumindest nicht gleich“
@7bener: tut mir leid, ich versteht deine Sätze nicht ganz; und auch der mit dem „Schwert“ bleibt mir unklar – könnte es sein, dass diese Unklarheit gewollt ist?
Redaktion benachrichtigen Als Hure herzlich willkommen!
#6   Yersinia   06:21:20 | Samstag, 5. November 2005
mir fehlen bei diesem Bericht
konstruktive Vorschläge zur Verhinderung von Prostitution – diese zu verbieten kann ja wirklich nur grenzenlose Naivität verlangen;
Redaktion benachrichtigen Schmerzensgrenze erreicht: „Die Christen“ treten an
#22   Yersinia   17:09:20 | Freitag, 4. November 2005
„Unterstützen wir die Kämpfer mit dem Kreuz im Kampf!“
ja, wie? ich nehme mal an, du meinst „Waffen des Geistes“ – also das, was eh schon die ganze Zeit über geschieht;
Redaktion benachrichtigen Schmerzensgrenze erreicht: „Die Christen“ treten an
#14   Yersinia   20:34:33 | Donnerstag, 3. November 2005
„die Christen“
ist das eine ökumenische Partei?
Redaktion benachrichtigen Am Grab der ermordeten Terri Schiavo stehen Blumen
#9   Yersinia   09:10:24 | Donnerstag, 3. November 2005
@dilletatus: oder diese Diskussion um einen Aspekt
ausgeweitet;
Redaktion benachrichtigen Dramatischer Appell aus dem Jenseits
#11   Yersinia   07:04:54 | Donnerstag, 3. November 2005
meines Wissens fallen behauptete Kontakte mit dem Totenreich unter „Spiritismus“
die Grenze zwischen Leben und Tod kann man nicht in beide Richtungen überschreiten, wer anderes behauptet, hat den Nachweis noch nie erbringen können, wurde wohl zu recht der Scharlatanerie geziehen;
man kann es auch als einen weiteren Versuch bezeichnen, „sich Gott zu eigen zu machen“, mit irgendwelchen „jenseitigen“ Behauptungen und G’schichterln recht irdische Interessenslagen zu unterstützen – dies (sich Gott zu eigen zu machen im Sinne von „sich ein Bild von Ihm zu machen“) soll übrigens eine Sünde sein;
Redaktion benachrichtigen Am Grab der ermordeten Terri Schiavo stehen Blumen
#6   Yersinia   06:55:50 | Donnerstag, 3. November 2005
@Brandenburgis: erklär dich bitte näher!
sicher, es ist pervers, wenn täglich eine so große Anzahl an Menschen schlicht durch Hunger stirbt – Menschen, die in anderen Zusammenhängen durch ungerechte Wirtschaftsstrukturen und Profitgier sterben, sind da noch gar nicht mitgezählt; pervers ist es auch, wenn zugleich in anderen Weltgegenden der Mißbrauch von Messer und Gabel eine der häufigsten Todesursachen ist; aber gut, dass du in diesem Zusammenhang bei mir Heuchelei siehst –
Redaktion benachrichtigen Für das Leben aber nicht gegen den Tod
#23   Yersinia   20:17:01 | Mittwoch, 2. November 2005
@bonifatius: gell, du hast keine Familie zu ernähren?
trotzdem wär ich neugierig, wodurch du deinen Lebensunterhalt bestreitest; auch, ob du schon mal arbeitslos warst? im übrigen schreibst du – gerade heraus gesagt – hanebüchenen Unsinn über „Genügsamkeit“, den Vergleich von Sozialsystemen und die weltweite Wirtschaftsdynamik;
Redaktion benachrichtigen Was führt die israelische Regierung im Schild?
#1   Yersinia   20:02:22 | Mittwoch, 2. November 2005
ganz schlau werde ich aus dem Artikel nicht
so, wie ich es verstehe, führen da wohl beide Seiten „etwas im Schilde“ – wobei die tatsächlichen Zusammenhänge, geschweige denn Hintergründe nicht aus dem Artikel hervorgehen; so bleibt es auch im Dunklen, ob nicht vielleicht eine Seite durchaus im Recht ist?
Redaktion benachrichtigen Am Grab der ermordeten Terri Schiavo stehen Blumen
#2   Yersinia   18:59:20 | Mittwoch, 2. November 2005
jede Woche ein Tsunami
jeden Tag sterben 25.000 Menschen durch Hunger – wie stehen die „Lebensschützer“ aller Herren Länder (im reichen Westen) dazu? Bisher ist mir zu diesem Unrecht noch nie eine Meldung aufgefallen.
Redaktion benachrichtigen Dramatischer Appell aus dem Jenseits
#4   Yersinia   18:29:40 | Mittwoch, 2. November 2005
gibt es auch
eine Quellenangabe? –
Redaktion benachrichtigen Religionsbeschmutzer schänden Unsere Liebe Frau von Flandern
#14   Yersinia   18:37:39 | Montag, 31. Oktober 2005
@chancel_screen: wie willst du „das Schwert senden“?
ich meine, irgendwo muß die Lächerlichkeit dick aufgetragener Ansagen doch einem selbst mal peinlich sein – btw zum Bericht: auf die Art kann auch ein Zölibatärer mal zum Anblick eines nackten Busens kommen ;-)
Redaktion benachrichtigen Er hält ein generelles Verbot der Spätabtreibung für verfassungswidrig
#1   Yersinia   18:29:41 | Montag, 31. Oktober 2005
„daß seine Stimme am Obersten Gerichtshof zum Verbot der Kinderabtreibung beitragen werde.“
wie? in welcher Form? – gar nix wird sein; ein bißchen Stimmungsmache, die eigenen Leute bei der Stange halten, damit hat es sich;
Redaktion benachrichtigen Eine theologische Debatte um das Zweite Vatikanum?
#16   Yersinia   18:30:40 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@Laurentius: womit wir eindeutig bei der Frage
der Relevanz des „Formalen“ wären;
Redaktion benachrichtigen Wahlanalyse der Lebensschutzorganisation ‘Human Life International’
#6   Yersinia   18:28:45 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@Gatte: AFAIK ist „IMHO“
eine recht übliche Abkürzung; btw: die Abkürzungen sind mW googlebar ;-)
Redaktion benachrichtigen Wahlanalyse der Lebensschutzorganisation ‘Human Life International’
#2   Yersinia   14:03:49 | Mittwoch, 26. Oktober 2005
um in der Sprache der Reiterei zu bleiben:
es war IMHO keine „Roßtäuscherei“, sondern ein Probegallopp
Redaktion benachrichtigen Eine theologische Debatte um das Zweite Vatikanum?
#10   Yersinia   21:23:12 | Montag, 24. Oktober 2005
@Toby: ist es überhaupt noch wichtig
PriesterIn zu werden? ich meine, wen interessiert der Job? – oder ist die Sache nicht doch ein klein wenig anders zu sehen? und: es gibt theologisch durchaus profunde Argumente, dass auch Frauen zum Priesteramt geweiht werden können – dass Jesus ein Mann war, ist ja wirklich der kleinste Grund, ihm nachzufolgen; abgesehen davon war das Amt des Diakons das überlieferte sakrale Amt und wurde auch von Frauen ausgeführt, während das Amt des Presbyteros zuerst ein soziales, dann sakralisiertes Amt war; das Amt des Episkopos, des Aufsehers hat übrigens den gleichen geschichtlichen Hintergrund – aber diese Dinge kannst du in jedem Lehrbuch über die Alte Kirche und in jedem Skriptum zur Liturgiewissenschaft nachlesen;
nun, relevant wäre das Priestertum für die Frauen als Zugang zum Kult – und natürlich als Gleichstellung bei den kirchlichen Herrschaftspositionen;
Redaktion benachrichtigen Vom sozialistischen Gebetssturm nach Polen geblasen
#5   Yersinia   19:31:57 | Montag, 24. Oktober 2005
@patricius: da ist die Fpö
aber früh dran mit dieser Erkenntnis; nb: irgendwann mal war diese Partei in der Regierung – und dort sogar mit einem eigenen Frauenminister – vertreten; mir wäre neu, dass es die angesprochenen Probleme nicht schon zu dieser Zeit gegeben hätte;
Redaktion benachrichtigen Eine theologische Debatte um das Zweite Vatikanum?
#6   Yersinia   19:23:51 | Montag, 24. Oktober 2005
„Wenn Christen auf der Ebene der Glaubenslehre Einwände erheben,
darf man einer Debatte nicht ausweichen.“ – nun, dann auf zu einer weiteren Runde der Debatte um das Priestertum der Frau, um den Zölibat, um all die anderen „heißen Eisen“ in der katholischen Kirche; immerhin werden auch hier „auf der Ebene der Glaubenslehre Einwände“ erhoben – noch dazu von ChristInnen, die sich in Gemeinschaft mit der katholischen Kirche befinden;
Redaktion benachrichtigen Zuviele Versionen
#8   Yersinia   18:02:08 | Sonntag, 23. Oktober 2005
@benedeikt: bzgl der „islamischen Gebiete“
schreibst du Unsinn – im Gegenteil ist es den Christen in islamischen Staaten sogar geboten, ihren Glauben zu leben (im Iran zB definitiv der Anbau von Wein) – aber eben unter der Beachtung der staatlichen Gesetze;
Redaktion benachrichtigen Was ist in den österreichischen Priesterseminarien los?
#9   Yersinia   15:01:13 | Sonntag, 23. Oktober 2005
mir haben Priester – und solche, die ihr Amt niedergelegt haben
des öfteren gesagt, dass in der Zeit vor dem Konzil viele, die damals Priester werden wollten, gehofft haben, das Zölibat würde im Zuge des Konzils abgeschafft – als dies nicht geschah, sind viele aus den Seminaren ausgetreten oder haben ihr Amt niedergelegt; nicht zu vergessen, dass damals die Lage am Arbeitsmarkt für Ex-Priester durchaus eine andere – günstigere – war; heute (auch das sagen mir manche Priester) muß man sich einen solchen Schritt schon sehr überlegen;
Redaktion benachrichtigen Empfang der Heiligen Kommunion im Sitzen
#25   Yersinia   14:57:19 | Sonntag, 23. Oktober 2005
@Athanasius: war meine Frage so bedrohlich?
aus den vielen, sachlichen und fachlich guten Antworten sieht man wohl, dass die Frage wichtig ist – vor allem, um egrifflichkeiten und Inhalte zu klären; die Weitergabe des Glaubens braucht neben einer gläubigen persönlichen Haltung auch das Wissen, worum es geht; – und was ist so schlimm daran, ganz einfache Fragen zustellen? solltest du jemals Kinder im Glauben unterrichten, kommt mit Sicherheit die Frage „wo wohnt Gott?“ – was antwortest du darauf? – zuletzt: rennt bei dir jedesmal „ein Film“ ab, wenn du ein Posting von mir liest? – nicht ganz zuletzt: Glaube ist nichts, womit man sich in bequemer Rechthaberei zurücklehnen kann, Glaube soll auch immer wieder provozieren, die eigene Sicherheit zu hinterfragen;
Redaktion benachrichtigen Was ist in den österreichischen Priesterseminarien los?
#4   Yersinia   18:53:17 | Freitag, 21. Oktober 2005
@ottaviani: wie? inwiefern
hängt das mit dem Konzil zusammen?
Redaktion benachrichtigen Empfang der Heiligen Kommunion im Sitzen
#16   Yersinia   18:50:43 | Freitag, 21. Oktober 2005
„ist die Heilige Messe ein Opfer“
was wird eigentlich in der Messe geopfert?
Redaktion benachrichtigen Zuviele Versionen
#3   Yersinia   05:07:24 | Freitag, 21. Oktober 2005
ich finde es beispielgebend und gut
wenn Menschen unterschiedlicher religiöser Bekenntnisse in den Heiligtümern anderer Religionen beten können oder könnten; das wäre ein substantieller Beitrag zum Frieden in der Welt – und ich finde es gut, wenn gerade christliche Kirchen hier vorangehen;
Redaktion benachrichtigen Wer sagt die Unwahrheit?
#1   Yersinia   20:13:55 | Montag, 17. Oktober 2005
so ein Link
schadet nie:
www.kath.net/detail.php?id=11772
abgesehen davon wär natürlich das Original nicht schlecht; ein Bericht über einen Bericht – ist eben nichts mehr als Nachrichten aus dritter Hand;
Redaktion benachrichtigen Untauglich für das Priestertum
#4   Yersinia   20:10:05 | Montag, 17. Oktober 2005
wie so oft
würde ich auch für die letzte Aussage des Artikels gerne einen Quellennachweis sehen;
Redaktion benachrichtigen „Bleibt diesem Experiment treu“
#36   Yersinia   05:50:05 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
welche der Riten der Heiligen Messe
sind durch die Heilige Schrift dokumentiert? und welche in der Tradition entstanden?
Redaktion benachrichtigen „Diese staatliche Maßnahme berührt nicht das kirchlich-religiöse Leben“
#1   Yersinia   21:59:18 | Sonntag, 9. Oktober 2005
„Noch an eines möchte ich Euch in dieser Stunde erinnern,
daß ein Christ ohne die Liebe, wie sie Christus der Herr versteht, nicht den Namen eines Christen verdient.
Und diese Liebe, wie sie unser heiliger Glaube im Auftrage Christi lehrt, kennt keine räumlichen Grenzen, sie macht keinen Unterschied der Person, sie wendet sich vor allem denen zu, die durch ihre größere Not und Hilfebedürftigkeit uns Nächste geworden sind.
Vergeßt nicht, daß nach den klaren Worten Jesu Christi die Liebe der Maßstab beim Jüngsten Gericht sein wird und daß wir nur dann Anteil erhalten am ewigen Leben, wenn wir das Wort des Herrn im Leben verwirklicht haben:
‘Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.’“ – der Text könnte angelegentlich des öfteren verlesen werden;
Redaktion benachrichtigen Katholische Bischöfe warnen davor, die Bibel wörtlich zu nehmen
#43   Yersinia   21:16:14 | Sonntag, 9. Oktober 2005
@marcel: vielen Dank, du hast mich rausgerissen!
ich wollte zuvor dem @Leo schreiben, dass es DEN einen Urtext eben nicht gibt – womit sich weitere Fragestellungen quasi von selbst erklären; @brandenburgis: Informationen in Internetforen soll man niemals ungeprüft Glauben schenken – in meinem unterigen Posting findest du den „vierfachen Schriftsinn“ der Kirchenväter; steil ist es allerdings, die Bibel als „Naturgeschichtebuch“ zu nehmen – noch steiler wird dieses Unterfangen dann, wenn man sich auch nur ein bißchen mit den Intrigen und dem Prozeß gegen Galilei beschäftigt;
Redaktion benachrichtigen Katholische Bischöfe warnen davor, die Bibel wörtlich zu nehmen
#39   Yersinia   12:07:14 | Sonntag, 9. Oktober 2005
@leo: die Frage ist allerdings,
Sensus litteralis (wörtlich)
Sensus allegoricus (übertragen)
Sensus tropologicus, bzw. moralis (ethisch)
Sensus anagogicus (eschatologisch)
Redaktion benachrichtigen Katholische Bischöfe warnen davor, die Bibel wörtlich zu nehmen
#36   Yersinia   17:44:35 | Samstag, 8. Oktober 2005
na, auf meine Beliebigkeit kann ich mich
zu jeder Zeit zurückziehen – und muß dann auch akzeptieren, dass aber andere eben anderes für wahr halten bzw sich eben auf ihre Beliebigkeiten begeben – nein, es geht neben dem persönlichen Glauben auch um nachvollziehbare Nachweise, dass das, was in der Bibel steht, auch DER biblische Text ist! – Folgendes stützte sich immerhin auch auf die Bibel: „Sie sind verdächtigt, für wahr gehalten und geglaubt zu haben, daß die Sonne der Mittelpunkt der Welt ist, und daß sie sich nicht von Ost nach West bewegt, und daß die Erde sich bewegt und nicht der Mittelpunkt der Welt ist.“ (Hemleben: Galilei. S. 131.)
Redaktion benachrichtigen Katholische Bischöfe warnen davor, die Bibel wörtlich zu nehmen
#34   Yersinia   16:03:22 | Samstag, 8. Oktober 2005
@vir: woher wissen wir dann, dass
der Text in der heutigen Bibel stimmt? dakönnte im Lauf der Jahrhunderte ja ohne weiteres jemand etwas dazugeschrieben oder weggelassen haben?
Redaktion benachrichtigen ‘kath.net’ und seine Leser
#32   Yersinia   19:30:02 | Freitag, 7. Oktober 2005
@Dolfus: „Letzter Richter ist Gott“
das sag ich auch immer – und werde deshalb der Freimaurerei geziehen; also sieh dich vor!
Redaktion benachrichtigen Priester will nicht gehen – Bischof findet eine Lösung
#7   Yersinia   19:27:45 | Freitag, 7. Oktober 2005
„die vermutliche Originalfundstelle „
wiederum weißt du es nicht sicher! ja, es kann tatsächlich so sein und nach unseren alltäglichen Erfahrungen mit Medien wird es wohl auch so gewesen sein – aber wie gesagt: es ist „die vermutliche Originalfundstelle“
Redaktion benachrichtigen Katholische Bischöfe warnen davor, die Bibel wörtlich zu nehmen
#31   Yersinia   19:14:57 | Freitag, 7. Oktober 2005
ich denke auch, dass die Bibel wörtlich genommen werden sollte
aber nur der einzige Urtext, den es gibt und niemals die Übersetzungen;
Redaktion benachrichtigen Nach den Homos die Maulwürfe?
#5   Yersinia   18:47:37 | Freitag, 7. Oktober 2005
mir scheint, dadurch, dass
klare Bedingungen gestellt werden, könnte dies eher eine „Lockerung“ bzw eine Zusage sein, dass Homosexuelle unter bestimmten Bedingungen und Auflagen eben Priester werden können – so wird es auch in anderen Medien interpretiert;
Redaktion benachrichtigen Priester will nicht gehen – Bischof findet eine Lösung
#5   Yersinia   18:41:34 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
@evelin: „scheint ja ein besonderes „Früchtchen“ zu sein“
aber nichts Genaues weiß man nicht, oder? – aber ein Artikel genügt, um zu ver-urteilen; wobei umgekehrt natürlich nicht ausgeschlossen ist, dass der Priester „daneben“ ist, der Bericht völlig zutrifft; es ist nur eigenartig, gleich zu vermeinen, man wüßte Bescheid – wo man doch nur eine Geschichte gelesen hat!
Redaktion benachrichtigen Die große Stille
#1   Yersinia   18:33:00 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
danke für den Filmtipp
anschauen, weiterempfehlen – auch eine Form von Verkündigung
Redaktion benachrichtigen ‘kath.net’ und seine Leser
#17   Yersinia   17:53:18 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
@Ignatios: ja, das meine ich ja!
du kannst eben nie wissen, wie es diese Herrschaften angelegt haben, verstehst du denn nicht? übrigens, statt Gegenargumente anzuführen immer nur „Freimaurer, Freimaurer“ zu hecheln ist zwar schön für mich, bringt dich aber wirklich nicht weiter; aber wer weiß, vielleicht ist die argumentative Inkompetenz manch „Traditionaler“ auch eine Art, der Kirche zu schaden?
Redaktion benachrichtigen Wie der deutsche Staat 20 Milliarden Euro im Jahr sparen könnte
#2   Yersinia   17:45:38 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
@Initiative: bei aller lobenswerten Gegnerschaft
gegenüber der Euthanasie – solche konstruierten G’schichterln sind dem Thema nicht hilfreich
Redaktion benachrichtigen Priester will nicht gehen – Bischof findet eine Lösung
#2   Yersinia   17:37:06 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
„Was ist Wahrheit?“
bzw läßt sich in dem Bericht für Außenstehende natürlich nicht nachvollziehen, wie die Dinge tatsächlich liegen;
Redaktion benachrichtigen Keine Diskussion über Frauenpriesterinnen
#2   Yersinia   17:30:12 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
jetzt kann man erste Reihe fußfrei zuschauen
wie sich der Diskussionsprozeß weiterentwickelt – oder glaubt jemand im Ernst, die Diskussion an sich wäre damit beendet? – bei einem Verbot der Diskussion kommt eben eine zusätzliche thematische Seite dazu: die Diskussion über das Verbot der Diskussion;
Redaktion benachrichtigen ‘kath.net’ und seine Leser
#14   Yersinia   00:07:29 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
wer weiß, wer weiß?
vielleicht ist jetzt der „Rauch des Satans“ auch noch über diverse Elektroleitungen in die Kirche eingedrungen? merkt euch, der Listenreiche findet immer Mittel und Wege – und oft kommt er im besten Gewand daher!
Redaktion benachrichtigen Morgen beginnt sie + …
#14   Yersinia   20:23:56 | Montag, 3. Oktober 2005
nochmals vielen Dank an alle für die vielen Zuschriften
eine wesentliche Frage tut sich mir da noch auf: was erwartet ihr euch von einer Rückkehr zu jenem Ritus, den die „Piusbruderschaft“ pflegt?
Redaktion benachrichtigen Die Denunzianten lenken ein
#2   Yersinia   20:02:35 | Montag, 3. Oktober 2005
also diesmal ist die Konkurrenz
eindeutig sachlicher unterweg – und damit IMHO auch deutlich informativer!
Redaktion benachrichtigen „Ich bin als katholischer Theologe in der Welt anerkannt“
#5   Yersinia   19:59:16 | Montag, 3. Oktober 2005
@Dr. Peter: Hab ich’s doch gewußt!
haben Sie im Gegenzug meine Frage verstanden?
Redaktion benachrichtigen Was verbirgt sich dahinter?
#25   Yersinia   22:16:56 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@palantir: was erkennst du
in den hübschen Bildchen etwas weiter rechts am Schirm?
Redaktion benachrichtigen „Ich bin als katholischer Theologe in der Welt anerkannt“
#2   Yersinia   21:55:02 | Sonntag, 2. Oktober 2005
wer gibt vor, worauf es ankommt?
wenige TheologInnen werden außerhalb der „katholischen Welt“ wirklich wahrgenommen; aber jene, die tatsächlich außerhalb der katholischen Kuschelecken bemerkbar sind, haben oft auch eine beachtliche Resonanz bei Andersgläubigen und Fernstehenden – und bereiten so den Boden für die Verbreitung des Glaubens auf;
Redaktion benachrichtigen Der ‘Pastorale Prozeß’ führt zur großen Koalition
#21   Yersinia   18:57:55 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@ignazius: du belegst meinen Auspruch gerade selber
wie sagt man da? – Vergelt’s Gott!
Redaktion benachrichtigen Der ‘Pastorale Prozeß’ führt zur großen Koalition
#19   Yersinia   11:55:42 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@toby: nun, da stimme ich mit dir inhaltlich völlig überein
mir geht es um jene, die sich gegen den Papst, die heutige Meßordnung und andere Dinge, die vom Papst bzw vom Lehramt autorisiert sind, wenden; und es geht natürlich auch um Strukturfragen, weil die Bischöfe selbstverständlich für die Organisation ihrer Diözese verantwortlich sind; ich meine auch, dass es auf allen Ebenen, in allen Bereichen legitim ist, Bedenken zu äußern, Fragen zu stellen, uU auch in Opposition zu gehen; mir geht es jedoch um die Hinterfragung von Gehorsamshaltungen dergestalt, dass dort Gehorsam (von anderen) eingefordert wird, wo dies den eigenen Interessen entspricht; dort aber, wo dies den eigenen Interessen, Stimmungslagen, Weltbildern zuwider läuft, wird in (oft beinharte!) Opposition gegangen; dies gilt nicht mal so sehr für bestimmte christliche Richtungen, sondern ist IMHO ein allgemeines Phänomen der Erotik von Macht und Herrschaft, wenn diese mit religiösen Strukturen verknüpft sind und dadurch quasi sakrosankt gemacht werden;
da auf kreuz.net doch die Mehrheit einer best. Weltsicht (und damit religiösen Sicht) anhängt, stelle ich hier diese Fragen eben in diese Richtung; Leuten von „Wir sind Kirche“ etc stelle ich dieselben Fragen an anderen Orten, in anderen Formulierungen.
Es hindert einen ja bekanntlich keiner, das eigene Hirn abzugeben; man wird aber auch nie daran gehindert, es zu benützen; (Leute, die keine Argumente wissen, müßen sich dann halt mit polemischen Bezeichnungen á la „Freimaurer“ aus ihrem argumentativen Dilemma retten);
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#12   Yersinia   02:51:47 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@Petrus: Danke!
auch, wenn mir die Sache trotzdem noch nicht ganz klar ist; warum ist das „Wesen“ der Hl. Messe die Opferung und welche Konsequenzen ergeben sich theologisch aus den beiden unterschiedlichen „Ansätzen“?
@miles: das fragen wir uns bekanntlich alle – oder was meinst du?
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#17   Yersinia   22:44:14 | Samstag, 1. Oktober 2005
@Irenäus: ALLE, aber wirklich ALLE
lassen dich im Unklaren! – merkst du das nicht? – also: wenn ich dir was sage, wirst du mir ja doch nicht glauben; wozu soll ich dir also eine Antwort geben? –-- und bedenke: die Freimaurer sind ÜBERALL!!! insbesondere dort, wo du sie jeweils am wenigsten vermutest! das ist gleich wie bei Satan persönlich – da kannst du auch nie wissen, ob nicht hinter dem kreuzbravsten Ansatz eines Projektes in Wirklichkeit die „Pforten der Hölle“ lauern; nimm gleich kreuz.net selbst als Beispiel: mancher modernistische Katholik ist zwar „modernistisch“, nichtsdestotrotz aber auch katholisch, vielleicht zweifelnd, irrend, nicht so selbstgewiß wie Traditionalisten, aber er ist Katholik; nehmen wir an, durch die Betrachtung von kreuz.net wendet er sich – in eine plötzliche Glaubenskrise gefallen – völlig von der heilsbringenden Kirche ab – was sagt uns das?
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#15   Yersinia   22:11:59 | Samstag, 1. Oktober 2005
@toby: gut, also in Strukturfragen kann man sich
gegen seinen Bischof (Kardinäle, Papst, kurz, die ganze übergeordnete Hierarchie) auflehnen; bzgl der Glaubensdinge schreibst du: „Wenn sie dem Willen Christi nicht mehr nachkommen, liegt Machtmisbrauch vor.“ Völlig klar, aber wann kommen sie dem „Willen Christi“ nicht mehr nach? –--
@die beiden unter mir: das Schöne am Internet ist, dass sehr deutlich wird, dass jegliche Vorstellung von Wirklichkeit immer ein Konstrukt ist; auf gut Deutsch: ich könnte euch alles erzählen, ihr wüßtet nicht, was stimmt – also müßt ihr euch eben auf eure Vorstellungen verlassen; da stellt sich jetzt die Frage, was die jeweilige Vorstellung meines Geschlechts in der Art, wie ihr meine Posting lest, ändern würde? auch bzgl der Geschichte meines Nicknames könnte ich euch alles erzählen – ihr wüßtet nie, was jetzt „stimmt“.
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#9   Yersinia   21:55:23 | Samstag, 1. Oktober 2005
Wozu ist die Betonung des Opfercharakters
gegenüber dem Mahl- oder Versammlungscharakter einer Hl. Messe so wichtig?
Redaktion benachrichtigen Was verbirgt sich dahinter?
#21   Yersinia   19:51:28 | Samstag, 1. Oktober 2005
pass auf, @Marlene!
wer Dinge hinterfragt oder in Relationen zueinander setzt, ist da schnell ein „Relativist“ oder eine „Freimaurerin“!
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#10   Yersinia   19:48:26 | Samstag, 1. Oktober 2005
@toby: das sind selbstverständliche Allerweltsfloskeln.
Fragen des Gehorsams werden immer dort relevant, wo es gegen eigene Überzeugungen oder sehr starke eigene Interessen geht; und dass Engagierte aller Seiten, Richtungen und Coleurs immer auch ein eigenes Verhältnis zum Thema „Macht“ und „Herrschaft“ haben, kommt nicht von ungefähr (deine Beobachtung kann ich durchaus teilen);
trotzdem: meine Fragen konntest du nicht wirklich inhaltlich beantworten – und an dem etwas eigenartigen Eindruck eines „Auswahlchirstentums auf konservativ“ hat sich bei mir nichts geändert; – – –
@chris: zu den Geheimnissen der homepage von kreuz.net gehört ein grauer Schriftzug rechts unten, der da lautet: „Alle LeserInnenmeinungen anzeigen“;
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#4   Yersinia   18:43:09 | Freitag, 30. September 2005
@zwobbel: von wem sprichst du? – Freimaurer aller orten? na, Gute Nacht!
Projektionen sind halt schon ein Hund, was?
@toby: Gehorsam ist letzten Endes eben doch eine Sache des eigenen Gutdünkens – auch für jene, die sonst die Autorität von Bischöfen sehr betont haben möchten; tatsächlich wird die katholische Kirche umso glaubwürdiger, je weiter sie von ihrem Machtgehabe abgeht; insofern wäre es natürlich gut, auch diverse „pastorale Prozesse“ zugunsten einer „geschwisterlichen Neuorientierung“ zu hinterfragen; und insofern die katholische Kirche auch ein – noch dazu sehr komplexes – Wirtschaftsunternehmen ist, gelten die Prinzipien des Change Management und der Organisationsentwicklung; und die besagen unter anderem, dass ein Grundkonsens in der Unternehmenslinie unabdingbar ist;
Redaktion benachrichtigen Der ‘Pastorale Prozeß’ führt zur großen Koalition
#1   Yersinia   11:48:18 | Freitag, 30. September 2005
die Menschen in der heutigen Arbeitswelt
müßen sich ständig „umstrukturieren“ – da wird eine gewisse Anpassung der Herren Pfarrer an Notwendigkeiten, die noch dazu ihr Bischof als ihr Chef anordnet, wohl nicht zu viel verlangt sein?
Redaktion benachrichtigen Was verbirgt sich dahinter?
#6   Yersinia   18:45:44 | Donnerstag, 29. September 2005
Redaktion benachrichtigen Bischof im Hungerstreik
#1   Yersinia   18:07:42 | Donnerstag, 29. September 2005
das Thema
interessiert keinen
Redaktion benachrichtigen Die Geheimnisse des Konklave
#3   Yersinia   19:24:59 | Dienstag, 27. September 2005
na, dann bin ich ja beruhigt
außerdem überzeugt und überdies liefere ich das fehlende „gespannt“ nach;
Redaktion benachrichtigen Vom Staat gebaute jüdische Kapelle – Wo bleibt der Aufschrei?
#3   Yersinia   18:53:11 | Dienstag, 27. September 2005
es gibt keine
„Jüdischen Kapellen“ – ist der Ausdruck „Kapelle“ nicht einzig Gebäuden der katholischen Konfession vorbehalten?
Redaktion benachrichtigen Die Geheimnisse des Konklave
#1   Yersinia   18:49:39 | Dienstag, 27. September 2005
und jetzt bin ich schon auf den Nachweis
der Authentizität dieser Aufzeichnungen – „zusammenschreiben“ kann bald wer was.
Redaktion benachrichtigen Die Schlacht vom 7. Dezember 1962
#6   Yersinia   20:30:47 | Montag, 26. September 2005
der Absolutheitsanspruch Jesu berechtigt nicht zum (politischen)
Absolutheitsanspruch des Katholizismus – das würde direkt in eine Diktatur führen; und meine Skepsis gegenüber jenen, die für sich „die Wahrheit“ beanspruchen, ist wohl mehr als berechtigt – wer kann von sich wirklich behaupten, jetzt im irdischen Leben schon die „ganze Wahrheit“ der Basileia erkannt zu haben? und dann noch beanspruchen, diese auch in einem politischen System als einzig gültige durchzusetzen? ja, die letzte Wahrheit werden wir am Ende der Zeiten erkennen – was ist daran verwerflich? das hindert ja nicht daran, im eigenen Gottvertrauen das zu vertreten, was man selbst für gut, richtig und wahr hält? es berechtigt nur nicht, Diktaturen zu errichten; – und was soll an einer wissenschaftlichen Methode wie der historisch-kritischen Methode von vornherein schlecht sein? wenn Theologie den Anspruch wissenschaftlicher Dignität hat, braucht es auch wissenschaftliche Methoden – sonst könnten andere kommen und nach Belieben eigene Behauptungen aufstellen; anders gesagt: wie kann ich begründen, dass das, was in der Bibel steht, auf wissenschaftlich haltbaren Fundamenten ruht? wie kann ich jemandem begegnen, der behauptet, vieles in der Bibel wäre „gefälscht“ oder „dazuerfunden“? – aber im Grunde braucht es keinen Disput um die historisch-kritische Methode; was wahr ist, kommt von selbst ans Licht;
Redaktion benachrichtigen Die Schlacht vom 7. Dezember 1962
#3   Yersinia   19:49:56 | Montag, 26. September 2005
@miles: das ist auch eine Form von Totalitarismus
erinnert mich stark an den „Sieg der Diktatur des Proletariats“ – tut mir leid, aber diese Assoziationen kommen einem wirklich und dieser totalitäre Herrschaftsanspruch mancher „guter Christen“ – vorgebracht ohne jegliche Liebe – macht durchaus Angst und ist nix anderes als ein Herrschaftsinstrument; klar, dass jene, die dem Christentum bzw dem Katholizismus distanziert gegenüber stehen, ihre Ängste durch solches Auftreten bestätigt sehen; – auch der Tonfall, in dem oft „argumentiert“ wird, macht eher skeptisch und läßt ganz sicher nichts von der Liebe Christi spüren – verwundert es, wenn andere, die euren Glauben so nicht teilen, zumindest reserviert sind? – abgesehen davon: oft wird beim anderen bekämpft, was man bei sich selbst verdrängt;
Redaktion benachrichtigen Liturgische Zeitbomben
#7   Yersinia   19:44:21 | Montag, 26. September 2005
an die werten Mitdiskutanten unter mir:
was habe ich in meinem Posting geschrieben? – und was habt ihr herausgelesen? –
Redaktion benachrichtigen Pastorale Neuschöpfungen im Bistum Fulda
#7   Yersinia   19:40:41 | Montag, 26. September 2005
ist der Glaube
nicht in allen wesentlichen Fragen, bei allen „Heißen Eisen“ betroffen? – so wie du könnten auch Gruppierungen wie „Wir sind Kirche“ argumentieren – tun sie übrigens auch; was sich zeigt ist, dass alle jeweils für sich in Anspruch nehmen, gerecht zu handeln und recht zu haben; – abgesehen davon: derartige Umstrukturierungen gibts ja in anderen Diözesen auch;
Redaktion benachrichtigen Für das Leben aber nicht gegen den Tod
#20   Yersinia   18:53:01 | Montag, 26. September 2005
@bonifatius: wie verdienst du deinen Lebensunterhalt?
von einer „satten Gesellschaft“ kann man angesichts der Bedingungen der heutigen Arbeitswelt bestenfalls metaphorisch sprechen; und von einer „Übersozialisierung“ können auch nur jene reden, die selbst nicht auf das Sozialsystem angewiesen sind; nicht zuletzt: Arbeit in Westeuropa ist gegenüber den Arbeitspreisen in China und anderen Ländern immer „zu teuer“ – andererseits kann die Kaufkraft nur durch entsprechende Entlohnung erhalten oder gesteigert werden;
Redaktion benachrichtigen Pastorale Neuschöpfungen im Bistum Fulda
#5   Yersinia   18:33:39 | Montag, 26. September 2005
ich gestehe, ich bin verwirrt
wie ist das nun mit dem Gehorsam gegenüber dem Bischof?
Redaktion benachrichtigen Liturgische Zeitbomben
#3   Yersinia   21:21:02 | Sonntag, 25. September 2005
eine These
muß man immer hinterfragen, eine Behauptung ist sowieso fraglich – und im übrigen gilt: „Suche die Menschen, die die Wahrheit suchen – meide jene, die sie gefunden haben!“
Redaktion benachrichtigen Für das Leben aber nicht gegen den Tod
#13   Yersinia   21:18:52 | Sonntag, 25. September 2005
was wäre wünschenswert? eine Antwort?
da geh’ ich d’accord! dass Abtreibung ein Übel ist, ebenfalls; dass sie nicht abschaffbar ist, darüber besteht in weiten politischen Bereichen Übereinstimmung; dass dagegen der Drang zur Leistungs- und Konsumgesellschaft und auch die fehlenden Väter ein Grund (und zwar ein änderbarer Grund) sind, dass wollen viele bis heute nicht so ganz wahrhaben;
Redaktion benachrichtigen Betrübliche Bibelübersetzung + …
#7   Yersinia   21:02:18 | Sonntag, 25. September 2005
wie ist das eigentlich mit dem „Urtext“?
geht es nicht vor allem darum, dass diesbezglich neue Erkenntnisse in eine Übersetzung einfließen sollen?
Redaktion benachrichtigen Willkommen unser Freund – der Feind
#14   Yersinia   20:59:37 | Sonntag, 25. September 2005
@sarto: wie heißt es doch gleich?
„wenn ihr nicht werdet wie die Kinder“ – also bin ich wohl naiv; „Freimaurer“ bin ich mit Sicherheit keiner – allerdings: muß ein Mensch naiv oder Freimaurer sein, um nicht eine Religion, eine Ideologie absolut zu stellen? umgekehrt: willst du wirklich den großen Kampf, das „Harmaggedon“?
Redaktion benachrichtigen Ausgepfiffener Kardinal
#5   Yersinia   20:55:28 | Sonntag, 25. September 2005
@evelin: was sind „Wallstreetkreise“?
in Schottland gibt’s „Kornkreise“ aber dass die Wallstreet in New York Kreise gezogen hätte, ist mir nicht bekannt;
Redaktion benachrichtigen Für das Leben aber nicht gegen den Tod
#11   Yersinia   20:50:31 | Sonntag, 25. September 2005
soll Abtreibung wieder unter Strafe gestellt werden?
wie soll dies politisch durchgesetzt werden? – zwei Fragen, auf die man von „Konservativen“ niemals klare Antworten bekommt!
Redaktion benachrichtigen Liturgische Zeitbomben
#1   Yersinia   20:48:04 | Sonntag, 25. September 2005
fragt sich nur, wozu
„diese Väter“ eine Revolution gplant haben sollten? und warum die angeführten Bischöfe so gehorsam gewesen sein sollen? wenn ein Bischof gegen seine Glaubensüberzeugung handeln soll, wird er wohl den Mut haben, dies nicht zu tun – und wenn er den Mut nicht hat, wird er wohl keine Glaubensüberzeugung haben?
ganz nebenbei hat sich die Welt im 20. Jahrhundert eben stark gewandelt und „Autoritäten“ von anno dazumal werden heute mit Fug und Recht hinterfragt; die Menschen von heute sind nun mal gebildeter und unabhängiger (auch wenn sich natürlich von den Gegnern der Moderne viele negative Beispiele anführen ließen);
Redaktion benachrichtigen Willkommen unser Freund – der Feind
#7   Yersinia   15:02:52 | Samstag, 24. September 2005
@sulpicius: ts, ts, da sieht man wieder
in welchen Gegenden des www du dich herumtreibst – Spaß beiseite, der Begriff an sich steht
„für das Göttliche, Numinose“ und ist per se nichts Schlechtes; „freimaurerisch“ Denkende haben eben diese Auffassung vom Göttlichen; aber was soll der Verweis auf die Freimaurerei bei einem Beitrag über den Versuch, früheren Hass der Konfessionen aufeinander abzubauen?
Redaktion benachrichtigen Ausgepfiffener Kardinal
#1   Yersinia   14:55:55 | Samstag, 24. September 2005
„um ein neokonservatives, proamerikanisches Gedankengut zu fördern“
wie steht kreuz.net dazu?
Redaktion benachrichtigen Willkommen unser Freund – der Feind
#4   Yersinia   13:30:42 | Samstag, 24. September 2005
@Sulpicius: dein Link funktioniert nicht
aber nichtsdestotrotz – ein „Humanismus des Friedens“ ist doch ein sehr positiver Ansatz, v.a. wenn man bedenkt, dass nichtchristliche oder kirchenferne Menschen damit sicher in Bemühungen um eine gerechtere, friedlichere Welt eingebunden werden können; und Gott-sei-Dank sind die uralten Querelen von anno dazumal zwischen Katholiken und evangelischen Christen schon sehr relativiert;
Redaktion benachrichtigen Betrübliche Bibelübersetzung + …
#1   Yersinia   12:42:00 | Samstag, 24. September 2005
„Betrübliche Bibelübersetzung“
was ist eigentlich der Grund für dieses Zerwürfnis? erichte darüber finden sich allenthalben, Hintergründe kaum;
Redaktion benachrichtigen Rebell rehabilitiert
#3   Yersinia   20:53:17 | Freitag, 23. September 2005
eine Beobachtung, die ich
– so scheint es mir zumindest – schon des öfteren machen konnte: gerade aus kirchentreuesten, konservativen Jungkatholiken werden später oft die größten „Revoluzzer“;
Redaktion benachrichtigen Wie geht es in St. Pölten weiter?
#5   Yersinia   20:51:09 | Freitag, 23. September 2005
@evelin: Homosexualität an sich
ist nichts Verwerfliches und wird von den Medien auch bei Geistlichen nicht mehr beachtet – die Medien berichten, völlig zu Recht, über den oft zweischneidigen oder vielleicht treffender „lebensfremden“ Umgang mit sexuellen Themen in der katholischen Kirche – („Thema“ meint hier, dass auch jedes Ereignis in Medien ja berichtet, geschrieben etc wird und somit zuerst einmal eine „Geschichte“ oder eben ein „Thema“ ist); und fünf Kinder eines katholischen Geistlichen? na, da wär derjenige sicher „fleißig“ gewesen, aber „skandalfähig“ ist das auch nicht;
Redaktion benachrichtigen Ein Kardinal bittet Allah
#24   Yersinia   21:13:31 | Donnerstag, 22. September 2005
eine Tugend von kreuz.net ist es
die p.t. LeserInnen bei zitierten Reden und Artikeln zu Expeditionen in die weite Welt des Internets herauszufordern, ob sich dort nicht vielleicht irgendwo das Original finden liese; kurz gesagt: ich tu’s heute nicht mehr, aber ohne die Rede im Original gelesen zu haben und dem Wissen um den Kontext, in dem sie gehalten wurde, bleibt jede Meinungsäußerung sinnlose Spekulation; btw: Muslime wie Christen sagen in der arabischen Welt zu Gott „Allah“;
Redaktion benachrichtigen Geht es dem Sonntag an den Kragen?
#1   Yersinia   21:00:30 | Donnerstag, 22. September 2005
ach, das wird schon werden
ein bißchen Entgegenkommen von der wirtschaftsorientierten Seite in Punkto Gesetzgebung bezüglich „Abtreibung“, dann wird sich auch die religiös orientierte Seite flexibel erkenntlich zeigen
Redaktion benachrichtigen Was ist die Theorie vom intelligenten Designer?
#6   Yersinia   21:13:51 | Mittwoch, 21. September 2005
was soll das sein – der „Darwinismus“?
es gibt die theoretischen, wissenschaftlichen Ansätze von Darwin (der im Übrigen ein durchaus gläubiger Mensch war), es gibt heute viele Theorien, die zusammen ein Bild von der Entstehung der Welt und des Lebens abgeben – und Menschen mit wissenschaftlicher Ausbildung wissen um den Stellenwert von Theorien! nichtsdestotrotz: wenn „konservative“ Christen es innerlich nötig haben, sich als „Opfer“ zu sehen, schaffen sie sich selbst immer wieder beste Voraussetzungen.
Redaktion benachrichtigen Was ist die Theorie vom intelligenten Designer?
#2   Yersinia   19:11:13 | Mittwoch, 21. September 2005
„durch meine jahrelange Aufklärungsarbeit“
ah, du warst das! – im Ernst: naturwissenschaftliches Arbeiten bedeutet, Dinge mess- und zählbar zu machen, die naturwissenschaftliche Sicht der Welt beschränkt sich per se auf das je eigene Fachgebiet (die reale Arbeit erfolgt heutzutage selbstverständlich fachübergreifend und interdisziplinär); die Menschen, die naturwissenschaftlich arbeiten, wissen auch um diesen Unterschied in der Sicht der Welt – Bsp.: der jüngst verstorbene Rupert Riedl; wie könnte Gott meß- und zählbar, wie einer direkten Beobachtung zugägnlich gemacht werden? und wäre dies nicht ein In-Besitz-Nehmen Gottes? – es gab übrigens heuer im Sommer in Melk eine gute Veranstaltung mit dem Titel „Mit Gott rechnen?“
Redaktion benachrichtigen „Wir wollen keine Kampfesstimmung in der Diözese. Das ist nicht christlich.“
#3   Yersinia   19:44:21 | Dienstag, 20. September 2005
wenn schon Zitate
dann auch mit Quellenangabe:
www.nachrichten.at/…landespolitik/387497
und wie immer stellt sich die Sache dann doch etwas anders dar
Redaktion benachrichtigen „Die Mädchen auf dem Weltjugendtag sehen atemberaubend aus“
#6   Yersinia   22:33:36 | Montag, 19. September 2005
wenn schon ein Zitat
dann auch eine Quellenangabe:
www.taz.de/…/a0168.nf/text.ges,1
Redaktion benachrichtigen Traditionalistenbischof spricht über seine Audienz beim Papst
#10   Yersinia   21:36:32 | Montag, 19. September 2005
wer ist „wir“?
ich ahne Schlimmes!
Redaktion benachrichtigen Heilige Krieger gegen die zerfranste Disco-Subkultur
#1   Yersinia   17:22:51 | Sonntag, 18. September 2005
„der sich vor allem in jenen Gebieten ausbreitete
wo der Einfluß der Katholischen Kirche schwach war“ – wie kommt man denn auf diesen Unsinn?
Redaktion benachrichtigen Zu enge Straßen
#15   Yersinia   13:53:13 | Sonntag, 18. September 2005
@evelin: solche Staaten bzw politische Konstellationen gab es in der Geschichte
und glauben Sie, dass es die von Ihnen beschriebenen Übel zu diesen Zeiten nicht gab? – IMHO ist Ihr Ansinnen politisch bedenklich und unsinnig.
Redaktion benachrichtigen Rechtsbeugung beim „Anti-Krenn-Urteil“?
#17   Yersinia   17:27:44 | Samstag, 17. September 2005
@evelin: Homosexualität ist keine Krankheit
richtig ist aber, dass es hier selten ein entweder-oder, sondern sehr häufig eine gewisse Bandbreite gibt und dass sich die sexuelle Orientierung eines Menschen auch ändern kann – gilt wiederum nicht für alle; Sexualität bzw sexuelles und erotisches Empfinden sind sehr stark von Konstruktionen bestimmt (das Gehirn ist das größte Sexualorgan des Menschen); richtig ist aber auch, dass sexuelle Orientierungen sehr mythenbeladen sind; tatsächlich ist menschliches Sexualverhalten sehr gut erforscht, die Forschungsergebnisse aber in ihrer Rezeption sehr überfrachtet von Interessen und Weltsichten – in kreuz.net merkt man es es beinahe täglich.
Redaktion benachrichtigen Unterdrückung der Mütter
#9   Yersinia   07:59:53 | Samstag, 17. September 2005
abseits dieses Artikels: die Überbevölkerung der Erde
insbesondere das Bevölkerungswachstum in China und Indien ist sehr wohl ein Problem; bei China und in noch nicht so gravierender Form bei Indien kommt das Drängen nach wirtschaftlicher Entwicklung dazu; und wenn in China und Indien die Autodichte, der Ressourcenverbrauch und das Konsumverhalten einmal europäischen oder gar amerikanischen Ausmaßen entsprechen, dann „Gute Nacht, Mutter Erde!“ – dass China eine brutale Politik durchzieht und ein sehr „pragmatisches“ Verhältnis zum menschlichen Leben hat, läßt sich häufig in Berichten verfolgen; kein Zweifel, dass diese Art der Politik diktatorisch ist und im Grunde erst eine demokratische Entwicklung (die in weiter Ferne liegt) das Land auch in seinen bevölkerungspolitischen Zielen weiterbringen kann. Es gab bereits in den 80er Jahren Studien der UNO, die zeigten, dass die Geburtenentwicklung eines – armen – Landes sehr mit dem Bildungsgrad der Frauen zusammenhängt; je selbstbestimmter diese ihr Leben zu führen vermögen, desto mehr sank die Geburtenrate bei zugleich steigenden Überlebenschancen der geborenen Kinder. Insofern bietet die Entwicklung in China ja Anlaß zu Hoffnung.
Redaktion benachrichtigen Kardinal für die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats
#17   Yersinia   07:46:34 | Samstag, 17. September 2005
eigenartig, dass kreuz.net homosexuelle Menschen
immer sehr schrill darstellt; tatsächlich sind alle homosexuellen Männer und Frauen (aber um die geht es ja nicht) aus meinem Bekanntenkreis völlig normal angezogen und gehen einem bürgerlichen Leben nach; auffällig ist aber, dass beide Herrschaften auf den Bildern eine „Tracht“ anhaben – es fällt einem im Leben ja nur das auf, was in irgend einer Weise mit einem selbst zu tun hat.
Redaktion benachrichtigen Rechtsbeugung beim „Anti-Krenn-Urteil“?
#12   Yersinia   07:37:34 | Samstag, 17. September 2005
„Im Zweifel für den Angeklagten“ und andere Rechtsgrundsätze
angeklagt war doch das Nachrichtenmagazin, oder? – damit wurde den aufgezeigten Rechtsgrundsätzen doch klar entsprochen – hat die Autorin da etwas verwechselt?
Redaktion benachrichtigen Eingeschläfert
#1   Yersinia   20:55:26 | Mittwoch, 14. September 2005
„Außenstehende könnten die Dramatik der Situation nicht verstehen“
„„Ich mußte Entscheidungen auf Leben und Tod im Bruchteil von Sekunden treffen.“ Das sei unerträglich gewesen.“ – wenn man selber nicht in solch einer Situation ist, ist es leicht, zu verurteilen.
Redaktion benachrichtigen Mit Birett und Badehose
#101   Yersinia   20:34:15 | Mittwoch, 14. September 2005
„Der Aggregatzustand von Wasser dürfte sich in den letzten 2000 Jahren nicht verändert haben…“
welch Unsinn! Der Aggregatzustand von Wasser ändert sich mit der Temperatur respektive mit der Energiezufuhr – ein bissl naturwissenschaftliche Bildung täte wohl auch manch Hochrechtgläubigen nicht schaden;
Redaktion benachrichtigen Kämpferischer Atheismus
#1   Yersinia   20:30:21 | Mittwoch, 14. September 2005
„die Evolutionstheorie“ gibt es nicht
sondern eine Reihe gut belegter Theorien, die die Evolution der Schöpfung aufzeigen; aber die katholische Kirche hatte bekanntlich schon mit Galilei ihre Schwierigkeiten – und er mit ihr;
Redaktion benachrichtigen Mit Birett und Badehose
#96   Yersinia   20:15:14 | Mittwoch, 14. September 2005
@mimi: Vielen Dank für Ihre Antwort!
warum allerdings nur eine gemischte Sauna (ich meine für Priester)?
Redaktion benachrichtigen Mit Birett und Badehose
#88   Yersinia   19:35:08 | Mittwoch, 14. September 2005
@Benedikt: der war gut!
aber ich bin natürlich neugierig auf die – im Grunde vorhersehbaren – Meinungen der Forumsgemeinde (oder könnte es da Überraschungen geben?).
Redaktion benachrichtigen Mit Birett und Badehose
#85   Yersinia   19:11:38 | Mittwoch, 14. September 2005
seit langem wirklich eine amüsante Diskussion
ich will die Frage mal verschärfen: wie ist das mit einem Priester in der Sauna? (die Frage der Badekleidung stellt sich da ja wirklich nicht mehr).
Redaktion benachrichtigen Roß und Reiter der 68-er Revolution
#2   Yersinia   09:16:37 | Montag, 12. September 2005
„Mythos 68er“ – anders kann man das nicht nennen
jedenfalls kann man diese „Bewegung junger Männer aus dem damaligen Bildungsbürgertum“ am besten im Zusammenhang mit der vorhergehenden Nazizeit und dem Abstreifen, aber auch dem Verdrängen dieser Zeit verstehen – gerade die damalige Fixierung auf Sexualität wird heute von manchen Sozialpsychologen als eine solche Verdrägnung gedeutet; aber wieviel „die 68er“ heute noch wirken sollen und wieviel nicht eher die – logische – Entwicklung der Moderne ist, wird in diesem Buch wohl kaum beantwortet; sehr viel ausschlaggebender ist wohl eher die Entwicklung der Wirtschaft bzw des Kapitalmarktes, die alles dominierende Eigengesetzlichkeit dieses Teils der gesellschaftlichen Funktionen, wirklich dominierend sind auch die Bedingungen der heutigen Arbeitswelt – und genau diese Entwicklung wurde auch sehr stark von christlich-konservativen Politikern gefördert! (Könnte es sein, dass christlich-konservative Ideologen von diesen Dingen nichts wissen oder diese Seite auch bewußt verschleiern?); „Reaganomics“ und „Thatcherism“ der 80er Jahre bestimmen heute weit mehr unser Arbeitsleben, unsere Wertausrichtungen als irgendwelche „68er-Ideale“ – zB Werbung in Schulen hätte die damalige „Hippy-Kultur“ niemals vertreten. – Das in den 60er/70er-Jahren zugleich viel Gutes und Neues in Kultur, Wissenschaft und Kunst entstand, sei hier nur angedeutet.
Redaktion benachrichtigen Wie macht man das Kreuzzeichen?
#100   Yersinia   13:49:11 | Sonntag, 11. September 2005
@Ignatius: du schreibst Unsinn
lassen wir es dabei bewenden, ok?
Redaktion benachrichtigen Wie macht man das Kreuzzeichen?
#98   Yersinia   21:55:36 | Freitag, 9. September 2005
@marcel
www.idgr.de/…zurzeit-regieren.php
– generell kann es manchmal nur verwundern, welche Geister auf kreuz.net unterwegs sind
Redaktion benachrichtigen 1000 Jugendliche. 2000 Lux. 3000 Watt – 1 Gott
#23   Yersinia   21:46:44 | Freitag, 9. September 2005
@peterchen: „eine Frau als Papst“
und die wird noch dazu schwarz sein – wirst schon sehen!
Redaktion benachrichtigen Ein Weltmodell im Einklang mit der Bibel?
#8   Yersinia   09:23:56 | Samstag, 3. September 2005
„ist der ‘Urknall’ nur eine Theorie“
gibt es in den Naturwissenschaften einen „Lehrsatz“, der keine Theorie ist? umgekehrt: wer wissenschaftlich arbeiten lernte, weiss um die Bedeutung und Funktion von Theorien.
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#12   Yersinia   15:27:48 | Freitag, 2. September 2005
nun,da mache ich mir weniger Sorgen
KatholikInnen sind zu so vielem verpflichtet – und halten sich nach eigenem Gutdunken daran; dies ware bei einem Kaiser – dem dann ja nur die katholische Seite eines Staates verpflichtet ware – auch nicht anders;
Redaktion benachrichtigen Im Stand der Gnade + …
#21   Yersinia   15:23:35 | Freitag, 2. September 2005
@marcel
das Beten lass nur meine Sache sein und die Wissenschaften wissen serioserweise um ihre je eigene begrenzte Weltsicht Bescheid – aber @andreas hat hier Dinge angefuhrt, die so nicht gesagt wurden, darum der „Film“ – aber mir hat noch niemand geantwortet, wie dieser Herrschaftsanspruch desw (katholischen) Christentums durchzusetzen ware bzw ob die Durchsetzung dieses Herrschaftsanspruchs auch auf autoritarem Wege erfolgen kann?
Redaktion benachrichtigen Ein Weltmodell im Einklang mit der Bibel?
#3   Yersinia   15:14:15 | Freitag, 2. September 2005
problematisch ist wohl eher
dieVermischung zweier vollig unterschiedlicher Dinge: hier der naturwissenschaftliche Erklarungsansatz, da der Glaubensausdruck als Antwort auf die Erfahrung der Zuwendung Gottes – in diesem Match, das die Religion letztlich als „Herrschaftsanspruch“ austragt, kann nur die Religion verlieren – ganz gleich, wie sich Forscher personlich gerieren, die Naturwissenschaft geht mit vollig anderen Anspruchen und Erklarungsansatzen an das Thema als es die Theologie tut; wenn nun Theologen quasi „der Naturwissenschaft ins Handwerk pfuschen“ wollen, kommt nur eine peinliche Zurechtweisung seitens der Forschergemeinde heraus; siehe Renee
Schroeders Wort „die Kirche soll sich da raushalten!“ . Die Theologie kann ganz anderes leisten, als sich mit den Naturwissenschaften ein aussichtsloses Match zu liefern; sie kann nach den Heilshoffnungen fragen, die hinter mythologischen Welterklarungsmodellen stehen und nach der Rolle dieser Heilshoffnungen heute – da ist die Theologie und nur die Theologie kompetent!
Redaktion benachrichtigen Im Stand der Gnade + …
#14   Yersinia   17:38:16 | Donnerstag, 1. September 2005
natürlich heißt Mission im Wortsinn „Sendung“
mit der Bedeutung, den Glauben den Völkern zu verkünden – den Rest, @andreas, den du schreibst, hat in diesem Forum niemand gesagt – könnte es sein, dass da bei dir ein „Film“ abläuft? – meine Anfrage an @marcel bezog sich auf einen eventuellen – v.a. politischen – Herrschaftsanspruch des katholischen Christentums in Staat und Gesellschaft;
Redaktion benachrichtigen Im Stand der Gnade + …
#11   Yersinia   16:19:39 | Donnerstag, 1. September 2005
@marcel: „Mission“ meint Verkündigung
und ist letztlich ein Angebot, das christliche Leben anzunehmen – ein Angebot steht aber einem Herrschaftsanspruch entgegen; mit Mission kann das Christentum verbreitet, aber nicht definitv durchgesetzt werden;
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#4   Yersinia   16:15:31 | Donnerstag, 1. September 2005
der Herr Erzbischof hätte auch den „irischen Tiger“ anführen können
Irland, in früheren Zeiten eines der ärmeren Länder der Europäischen Union, machte eine starke, beinahe sprunghafte wirtschaftliche Entwicklung durch, die selbstverständlich auch zu einer Änderung des Lebensstils führte; höherer Wohlstand, ein gestiegenes Bildungsniveau, damit verbunden eine höhere Reflexionsbereitschaft und umgekehrt eine geringere Abhängigkeit von Autoritäten führen demgemäß auch zu einem veränderten religiösen Verhalten – die zugleich massiv steigenden Anforderungen der Arbeitswelt tun das ihre dazu – alles Dinge, die von der Soziologie recht gut dargestellt und erklärt werden können;
Redaktion benachrichtigen Im Stand der Gnade + …
#4   Yersinia   09:39:15 | Donnerstag, 1. September 2005
@marcel: „daß das universelle Königstum Christi zu herrschen hat in Kirche und Staat“
wie soll dies deiner Meinung nach durchgesetzt werden?
Redaktion benachrichtigen Goliat gegen David
#4   Yersinia   19:56:25 | Mittwoch, 31. August 2005
@trad: „nicht einmal bei den derzeit strafbaren Fällen der
Zwangsabtreibung (gegen den Willen der Frau) oder der Abtreibung durch Nicht-ärzte!“ – von wo hast denn diesen Unsinn? da mußt in der Juristerei nicht besonders bewandert sein, um selbstständigt erkennen zu können, dass beides selbstverständlich durch andere rechtliche Grundsätze und Gesetze verboten ist.
Redaktion benachrichtigen Sie hörte den Ruf
#9   Yersinia   19:50:21 | Mittwoch, 31. August 2005
@apex: was meinst du mit
„Vergötzung der Frau“?
Redaktion benachrichtigen Die italienische Polizei
#3   Yersinia   10:21:10 | Montag, 29. August 2005
dass es so schlimm steht
habe ich weder von der katholischen Kirche noch von der italienischen Polizei gewußt; wenn also der Kommentar zutreffend ist, kann bei derart schlecht funktionierenden Institutionen eigentlich nur deren Abschaffung die richtige Konsequenz sein? (dies unter der Voraussetzung, dass schon genügend – fruchtlose – Reformversuche unternommen wurden?)
Redaktion benachrichtigen Ein Sumpf sexueller Unordnung
#20   Yersinia   18:52:25 | Freitag, 26. August 2005
no, wenn der Kampf gegen sexuelle Ausbeutung und organisierte Kriminalität
für dich „infantile Freimaurerei“ ist, bin ich beides liebend gern!
www.falter.at/web/print/detail.php?id=131
diestandard.at/?url=/?ressort=…
diestandard.at/?url=/?ressort=…
filmtip: lilija forever von thomas moodisson; –
aber zum Glück plädiert in Westeuropa niemand für die Todesstrafe für Homosexuelle:
diestandard.at/?url=/?ressort=…
Redaktion benachrichtigen Ein Sumpf sexueller Unordnung
#18   Yersinia   17:40:07 | Freitag, 26. August 2005
no, wär doch auch interessant
was der Herr Erzbischof zum Thema „Frauenhandel“ und organisierte Kriminalität zu sagen hat – wenn er schon über Destabilisierung der Gesellschaft spricht, ist diese Seite doch wesentlich brennender, leidvoller und gewalttätiger als homosexuelle Menschen, die für sich bestimmte Bürgerrechte einfordern.
Redaktion benachrichtigen Enttäuschung verflogen + …
#12   Yersinia   17:11:46 | Sonntag, 21. August 2005
@Irenäus: was drängt dich, Menschen
die nicht deiner Meinung sind – und nb ein Mehrfaches an Lebenserfahrung und Bildung haben – zu belehren? zu deiner Anmerkung bzgl „historisch-kritische Methode“: wie gut kennst du diese Methode wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit der Bibel? ein anderer Aspekt:der Verzicht auf wissenschaftlich fundierte Untersuchungen der Glaubensüberlieferung würde nicht nur der Beliebigkeit Tür und Tor öffnen, sondern der Theologie erst recht jegliche wissenschaftliche Dignität und Argumentationsbasis entziehen; vereinfacht: woher „weiß“ man, dass das, was in der Bibel steht, „wahr“ ist? wenn nun diese wissenschaftliche Forschung Ergebnisse zeitigt, die dir nicht genehm sind, kannst du damit unterschiedlich umgehen – eine Möglichkeit ist natürlich, die Methode und die Wissenschafter zu verdammen.
Redaktion benachrichtigen Enttäuschung verflogen + …
#9   Yersinia   00:25:05 | Sonntag, 21. August 2005
eine differenzierte Sicht der Dinge und ein Nachfragen
als Relativismus abzutun? – wenns dich glücklich macht, wird’s wohl nicht anders gehen? – niemand sagt, alle Religionen wären „gleich“ – du hast meine Statements offenbar nie wirklich gelesen, sondern immer schon deine vorgefaßte Meinung gesehen? – ich sage, es gibt auf Erden keinen Schiedsrichter, der dies entscheiden könnte – es gehört zur Demut auch des christlichen Menschen, abseits von jeglicher Rechthaberei ganz einfach auf die Zuwendung Gottes zu vertrauen und darauf zu antworten; was du und deines gleichen gerne vertreten, wird übrigens auch mit einem Ismus bezeichnet: Triumphalismus; mir steht es nicht zu, dies so zu bezeichnen, es ist aber immer wieder eigenartig, gerade in Glaubensdingen – bei allen „Fraktionen“, aber auch bei anderen Religionen oder diversen „Kulten“ diese simple Rechthaberei und Selbstgerechtigkeit zu finden – wenn für dich eine fragende, hörende und nachdenkliche Haltung „Relativismus“ ist, wird sich das wohl nicht ändern lassen.
Redaktion benachrichtigen Enttäuschung verflogen + …
#6   Yersinia   18:58:49 | Samstag, 20. August 2005
@irenäus: Nachzufragen kann schon eine Position kennezichnen
aber hier habe ich keine Behauptung aufgestellt, sondern eine Behauptung im Bericht hinterfragt – mich wundert nur, dass ich dies überhaupt sagen muß; tja, Projektionen sind ein „Hund“, da glaubt man, beim anderen Sachen zu sehen, die tatsächlich in einem selbst umgehen.
Redaktion benachrichtigen Enttäuschung verflogen + …
#1   Yersinia   12:09:28 | Samstag, 20. August 2005
„ein altes Homo-Märchen“
bitte um Belege, dass dies ein „Märchen“ sei – oder huldigt die kreuz.net-Redaktion mehr der Polemik als der Recherche?
Redaktion benachrichtigen Eine Abtreibungspropagandistin am Weltjugendtag
#41   Yersinia   19:57:12 | Dienstag, 16. August 2005
@Romulus: ja – zu deiner Frage weiter unten
deine Skepsis gegenüber der „Psychologistik“ sei dir unbenommen – aber kompetente Auseinandersetzung mit diesem sehr weiten Fachgebiet schadet auch der theologischen Arbeit nicht.
Redaktion benachrichtigen Dicke Post vom Weltjugendtag
#13   Yersinia   19:46:47 | Dienstag, 16. August 2005
@vir: ich denke bei deinen Ausführungen allerdings auch
an den „eschatologischen Vorbehalt“ des Christentums allem Weltlichen gegenüber – abgesehen davon sind Gebet und Kontemplation ein deutlicher Unterschied zur Arbeit (wie wohl diese wiederum nach calvinistischer Auffassung das dem Menschen von Gott gegebene Mittel zur Verbesserung seines Lebens ist); nicht zuletzt ziehen die Härten der heutigen Arbeitswelt dem Lob des Müßigganges ohnehin sehr enge Grenzen;
Redaktion benachrichtigen Eine Abtreibungspropagandistin am Weltjugendtag
#29   Yersinia   22:56:08 | Montag, 15. August 2005
@miles: na vielen Dank auch für dein „Glaubensurteil“
aber dass die Rechtgläubigkeit und Katholizität am Dämonenglauben hängt, habe ich bisher nicht gewußt – @marcel: ganz sicher aber weiß ich, dass die Trennung von Kirche und Staat beiden und der Gesellschaft gut tut – oder welchen Platz sollen dann Andersdenkende in so einem „katholizistischen“ Staat haben? andersrum gefragt: befürwortest du eine katholische Diktatur, um das Heil durchzusetzen?
Redaktion benachrichtigen Eine Abtreibungspropagandistin am Weltjugendtag
#24   Yersinia   09:16:55 | Montag, 15. August 2005
ich kann diesen Dämonen- und Teufelsglauben
der sich immer wieder im Christentum breit macht, nicht nachvollziehen – im Gegenteil: ich halte gerade diesen „Dämonenglauben“ für dämonisch und des christlichen Glaubens unwürdig; es würde doch bedeuten, dass es andere „Entitäten“ gäbe, mit denen „Kontakt aufzunehmen“ zwar illegitim, aber nichts desto weniger möglich wäre – womit wir mitten in der Esoterik- und Satanistenszenerie wären und es sich zeigte, dass Christen, die solches gleubane, um nichts besser wären als jene, die gerade von diesen Christen verdammt werden; noch schlimmer finde ich allerdings, Menschen Vorhaltungen zu machen, weil sie nicht an diese Dinge glauben bzw Menschen zwingen zu wollen, an solche Sachen zu glauben – abgesehen davon, dass über die Rechtgläubigkeit eines Menschen erst durch Gott am „Ende der Zeiten“ entschieden wird.
Redaktion benachrichtigen Wie in Woodstock
#5   Yersinia   20:21:20 | Sonntag, 14. August 2005
na ja, falsch ist es ja auch nicht, dass
„der Glaube wächst, wenn man ihn weitergibt.“ – wobei die Weitergabe am glaubwürdigsten wohl durch das gelebte persönliche Beispiel (und in Respekt vor den Andersglaubenden) erfolgt; – zu Jesus am See: wär’s nicht möglich, dass er sich auf den See begeben hat, damit ihn die Leute besser sehen – und so gleich auch die erste Seebühne der Welt eröffnet hat?
Redaktion benachrichtigen Sachlich-nüchtern
#16   Yersinia   08:37:38 | Sonntag, 14. August 2005
nun, was die Beschäftigung mit Themen in der Gegend der „Gürtellinie“ betrifft
ist kreuz.net wahrlich ein leuchtendes Beispiel; ganz besonders herausgestellt werden soll aber die immer von jeglicher Polemik völlig freie Berichterstattung;
Redaktion benachrichtigen Eine Abtreibungspropagandistin am Weltjugendtag
#10   Yersinia   08:33:43 | Sonntag, 14. August 2005
bzgl Rotes Kreuz: „Diversity Management“ wird hier lächerlich gemacht
ohne dass die Autoren zu wissen scheinen, dass es hier um die Nicht-Benachteiligung von Menschen mit unterschiedlichen Lebenssituationen geht – übrigens auch Nicht-Benachteiligung von Christen; da sich ja „schlechterdings“ keine weltweite Diktatur des Katholizismus einrichten läßt – manche Traditionalisten hätten das gerne! – ist ein friedliches Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Interessen und unterschiedlicher Weltsicht wohl der bessere Weg.
Redaktion benachrichtigen Eine Abtreibungspropagandistin am Weltjugendtag
#6   Yersinia   22:24:38 | Samstag, 13. August 2005
Gottseidank gibt es die Freimaurer
wenn man nichts zum sagen weiß, können diese noch immer für eine Verschwörungstheorie herhalten – abgesehen davon, dass so „freimaurerische Dinge“ wie die „Allgemeine Erkläung der Menschenrechte“ oder das „Internationale Rote Kreuz“ selbstverständlich nur Elend über die Welt gebracht haben – oder?
Redaktion benachrichtigen Störung des Totenfriedens
#2   Yersinia   20:47:47 | Dienstag, 9. August 2005
das Museum hat die Figur
bereits zurückgezogen (Meldung in ORF online):
„Mit der eigenwilligen Komposition habe Xiao einen Beitrag zur Diskussion über gentechnische Manipulationen an Mensch und Tier leisten wollen, heißt es. Die umstrittene Figur war bereits vor einigen Jahren auf der Biennale von Venedig zu sehen. Dort hatte sie keinen Anstoß erregt.“ – im Grunde also durchaus im Sinne von kreuz.net, das ja auch durchaus drastische Darstellungen verwendet, wenn es zB um/gegen Abtreibung geht.
Redaktion benachrichtigen Vom Kehricht in die Küche
#7   Yersinia   19:06:02 | Dienstag, 9. August 2005
@Athanasius: hast du genauere Hinweise?
„Man kann sich auch in Wünschvorstellungen hineinsteigern um es nicht sehen zu wóllen“ – da hast du sicher recht! – die Frage ist bloß, WAS willst du nicht sehen?
Redaktion benachrichtigen Die ersten Pilger
#16   Yersinia   08:20:35 | Dienstag, 9. August 2005
ist schon interessant, welche Emotionen der Gottesbegriff auslösen kann
insbesondere, wo es leicht ist, sich über den aktuellen Stand theologischen Denkens zu informieren; und manchmal ist es wirklich besser, nicht jedes Thema zu ver-emotionalisieren und sich statt dessen damit zu befassen, was andere, ebenfalls gescheite, oftmals auch professionelle Köpfe, über das Thema gedacht haben;
Redaktion benachrichtigen Jesuit gegen Dominikaner
#22   Yersinia   21:08:22 | Sonntag, 7. August 2005
@vir: naturwissenschaftliche Erkenntnisse
können einer religiösen Lehre niemals widersprechen – oder sollte die Schwerkraft verdammt werden? bezüglich Mutation und Selektion gibt es eben naturwissenschaftliche Erkenntnisse – was du meinst, sind wohl eher die Schlüsse, die daruas gezogen werden – wobei: wenn ich von vornherein mit der Möglichkeit der Existenz Gottes an naturwissenschaftliche Forschungen herangehe, werde ich diese Möglichkeit überall als „bewiesen“ sehen; bloß: die Annahme einer Existenz Gottes ist im naturwissenscahftlichen Forschungsansatz ganz einfach nicht möglich, wie wohl viele NaturwissenschatlerInnen auch gläubige Menschen sind;
Redaktion benachrichtigen Die ersten Pilger
#7   Yersinia   21:00:02 | Sonntag, 7. August 2005
@evelin: was schreibst du da für einen Unsinn?
selbst der letzte christliche Fundamentalist anerkennt, dass Juden und Christen an den selbsen Gott glauben – und wenn man sich auch nur eine Spur mit dem Islam beschäftigt (abgesehen davon, dass es „den“ Islam nicht gibt), erkennt man schnell, dass alle drei Religionen an den einen Gott glauben;
Redaktion benachrichtigen Anschlag gegen den Geist des Zweiten Vatikanums
#33   Yersinia   12:52:24 | Sonntag, 7. August 2005
@romano: das kann IMHO durchaus zutreffen
wobei der Aspekt der „Macht“ bzw simple Rechthaberei auch eine Rolle spielen können.
Redaktion benachrichtigen Anschlag gegen den Geist des Zweiten Vatikanums
#31   Yersinia   11:23:57 | Sonntag, 7. August 2005
@evelin: du setzt „religiöse Parteiungen“
mit dem Bekenntnis des Glaubens gleich – und nicht zuletzt vertritt die offizielle katholische Kirche nicht ohne Grund den Anspruch, die Tradition zu wahren
Redaktion benachrichtigen Jesuit gegen Dominikaner
#16   Yersinia   09:26:40 | Sonntag, 7. August 2005
@vir: ich hab dich schon verstanden
@athanasius: dich allerdings nicht!
– zum Thema: [link]www.thur.de/…xpansion/11.htm[link] – oder einfach „urknall“ und „friedmann“ in google eingeben;
Redaktion benachrichtigen Vom Kehricht in die Küche
#5   Yersinia   09:19:36 | Sonntag, 7. August 2005
@miles: Teile der Plazenta
werden schon seit Jahr und Tag in der Kosmetikindustrie verwendet – wobei diese Technologie durch moderne Gentechnik rückläufig ist; aber wie gesagt: man kann sich auch in Gerüchte und Vorstellungen hineinsteigern;
Redaktion benachrichtigen Entlassen + …
#1   Yersinia   09:16:16 | Sonntag, 7. August 2005
zum „Palast König Davids“:
– science.orf.at/science/news/138752 – auch mit Archäologie wird Politik betrieben – zu Sidney: schlimm finde ich die nun auch schon in der katholischen Kirche Einzug haltende Spektakelkultur –
Redaktion benachrichtigen Anschlag gegen den Geist des Zweiten Vatikanums
#28   Yersinia   09:08:42 | Sonntag, 7. August 2005
wer hätte gedacht, dass ausgerechnet
die „Traditionalisten“ die stärksten Impulse zum Aufdrieseln der institutionellen Geschlossenheit der katholischen Kirche liefern? – nb: leugnet diese Gruppierung „Wir sind Kirche“ eine der Glaubenswahrheiten der katholischen Kirche? – wenn dem so wäre, wären die nicht längst exkommuniziert?
dass diese Gruppierung „ungehorsam gegen die kirchliche Obrigkeit ist, dürfte durchaus zutreffen – auch die Traditionalisten verharren im Ungehorsam gegen die kirchliche Obrigkeit und interpretieren lehramtliche Sätze nach eigenem Gutdünken – inhaltlich gibt es Unterschiede, von den Haltungen und Bewegungen der beiden Gruppierungen her gesehen aber sind die Unterschiede nur sehr gering;
Redaktion benachrichtigen Jesuit gegen Dominikaner
#11   Yersinia   20:51:25 | Samstag, 6. August 2005
@vir:Glaube ist nicht philosophisch ableitbar
wiewohl Theologie und Philosophie eine ähnliche Beziehung haben wie auch Naturwissenschaften und Philosophie – „Selbstorganisation“ ist übrigens mathematisch beschreibbar (2. Hauptsatz der Thermodynamik, Zunahme der Entropie); allerdings: sosehr die Wissenschaft bisher auch forschte, es läßt sich kein“Bauplan“, kein naturwissenschaftlich fassbarer „Sinn“ hinter der Entstehung des Weltalls und der Lebewesen finden; wäre dem so bzw würde derartiges eines Tages entdeckt, die Wissenschaft könnte nicht daran vorbeigehen – lexikon.freenet.de/Thermodynamik – …ww.zukunfts-werkstatt.org/komplexe.htm – science.orf.at/science/news/65207
Redaktion benachrichtigen Vom Kehricht in die Küche
#2   Yersinia   20:32:38 | Samstag, 6. August 2005
es ist einTheaterstück
und ein Gerücht – oder?
Redaktion benachrichtigen Jesuit gegen Dominikaner
#8   Yersinia   16:10:17 | Samstag, 6. August 2005
@evelin: womit mißt man Gott?
wie wird er berechnet? in Theorien formuliert? – bitte nicht falsch verstehen, aber unser Vertrauen auf die Erschaffung der Schöpfung durch Gott ist ein völlig anderer Ansatz als es Naturwissenschaften angehen; und „Darwinismus“ ist kein „Glaube“ (als Ismus vielleicht schon), sondern Darwin begründete einen wesentlichen naturwissenschaftlichen Forschungszweig; die „Evolutionstheorie“ gibt es im übrigen auch nicht; was es gibt, sind eine Menge an Theorien und Forschungsergebnissen – wobei wissenschaftliches Treiben durch die Vorläufigkeit seiner Ergebnisse gekennzeichnet ist – sprich: es kann immer wieder etwas neues dazukommen; eines weiß man allerdings aus der Quantenmechanik: es gibt den puren, schlichten Zufall; aus systemtheoretischen Untersuchungen weiß man wiederum, dass sich „chaotische“ Systeme tatsächlich selbst organisieren –
Redaktion benachrichtigen Selber schuld
#5   Yersinia   03:45:36 | Samstag, 6. August 2005
er soll zahlen und
er sollte auch verpflichtet werden, seine Vaterrolle für das Kind zu übernehmen – es geht nicht an, dass ein Kind ohne Vater aufwächst; natürlich könnte man auch der Mutter Vorwürfe machen, aber wenn einmal ein Kind da ist, haben die Eltern für dieses zu sorgen – nb: katholische Diözesen sind weltweit wohl die einzigen Arbeitgeber, die finanziell für die Folgen der sexuellen Abenteuer ihrer Angestellten gerade stehen
Redaktion benachrichtigen Auf den Kopf gestellt
#22   Yersinia   01:56:32 | Samstag, 6. August 2005
Redaktion benachrichtigen Zurück am Schreibtisch + …
#8   Yersinia   01:55:25 | Samstag, 6. August 2005
ad „pro multis“ – wenn das Lateinische so unklar ist
ist es doch bei weitem besser, die Sache auf Deutsch anzugehen? – tatsächlich ist eine Übersetzung immer eine Interpretation und bei der Diskussion um das „pro multis“ sind natürlich auch die Interessen zu hinterfragen, die hinter den Vertretern der jeweiligen Variante stehen
Redaktion benachrichtigen Staatliche Knechtung der Religion?
#35   Yersinia   01:48:02 | Samstag, 6. August 2005
@Benedikt: das sind „Beweise aus sich selbst“
und auch das, was @Lilith anführt, sind überlieferte Berichte, die eine gewisse Tradition einer Verehrung bezeugen (man schaue nur auf die Daten der Texte!), aber es gibt eben keine „hard facts“ – @benedikt: das nur wer glaubt, wissen kann, ist zwar „schön gläubig“ – hat aber mit wissenschaftlichen Ansprüchen gerade nichts zu tun! zum wissenschaftlichen Denken gehört es umgekehrt, Ergebnisse immer nur als vorläufig anzusehen. – btw: es läßt sich zB nicht beweisen, dass Petrus am Ende seines Lebens in Rom war – und dass es sich nicht beweisen läßt, ist eine spannende Einführung in wissenschaftliches Denken und Arbeiten; umgekehrt: wenn sich die Theologie nicht im strengen Sinne wissenschaftlicher Methoden bedient, kann sie schlicht keinen Anspruch stellen, ernst genommen zu werden, sondern bleibt „l’art pour l’art“.
Redaktion benachrichtigen Staatliche Knechtung der Religion?
#32   Yersinia   19:01:04 | Donnerstag, 4. August 2005
es gibt wenige außerbiblische Hinweise
auf den historischen Jesus –
www.dioezese-linz.at/…esus%20christus3.htm –
allerdings ist die Möglichkeit, dass auch diese Zeugnisse nur eine „Erzählung“ weitergeben, nicht leicht von der Hand zu weisen, sodaß auch Christen vor der schwierigen Situation stehen, dass die Existenz Jesu im strengen Sinn historisch nicht einfachhin nachweisbar ist; – es ist zugleich das Verdienst streng wissenschaftlich betriebener Exegese und Theologie – also v.a. der viel gescholtenen historisch-kritischen Methode – sich mit genau diesen Fragen auseinanderzusetzen – würde sich das Christentum auf die bloße Position „wir glauben, dass es so war und lassen uns diesen Glauben nicht näher hinterfragen“ zurückziehen, es würde für Außenstehende schlicht nicht ernst zu nehmen sein!
Redaktion benachrichtigen Seele, fürchtest du dich vor der Hölle?
#1   Yersinia   18:44:15 | Donnerstag, 4. August 2005
was hätte der Hl. Pfarrer von Ars
wohl zur Sonntagsarbeit und dem Offenhalten der Geschäfte am „Tag des Herrn“ gesagt?
Redaktion benachrichtigen Französischer Erzbischof redet Klartext
#1   Yersinia   20:09:14 | Dienstag, 2. August 2005
„Französischer Erzbischof redet Klartext“
und? – hat ihn wer gehört? hat eine/r der „eigentlich“ Adressierten die persönliche Einstellung zur Thematik gewandelt?
Redaktion benachrichtigen Staatliche Knechtung der Religion?
#26   Yersinia   20:07:11 | Dienstag, 2. August 2005
nun, ich habe nach Argumenten FÜR die Wahrheit gefragt
hier geht es nicht um „interne“ Diskussion, sondern um die Begründung des eigenen Glaubens gegenüber „Ungläubigen“ – genau lesen ist auch eine Form des Zuhörens; aber wenn man sich selbst absolut im Recht wähnt, kann auf das Zuhören natürlich des öfteren verzichtet werden?
Redaktion benachrichtigen Krebserregend
#16   Yersinia   20:03:24 | Dienstag, 2. August 2005
Verhütungsmittel zu nehmen ist auch ein Zeichen
von Verantwortung – von „Hass“ kann keinesfalls die Rede sein; immerhin entscheiden sich viele Paare ab einer gewissen Zeit für ein Kind und haben doch zuvor allermeistens ein Verhütungsmittel verwendet; man(n) sollte in diesen Dingen durchaus Bescheidenheit in der Wortmeldung üben, wenn man(n) vom Thema nicht direkt betroffen ist.
Redaktion benachrichtigen Alt, krank oder schwach? – Ab in die Entsorgung
#24   Yersinia   20:20:37 | Sonntag, 31. Juli 2005
@Miles: die Gestalt der „Lilith“ einfachhin
als „Dämonin“ zu identifiezieren, ist etwas zu simpel – nb: solche Gestalten sind mythologisch-symbolhaft zu verstehen – es gibt keinen Grund, irgendeine Teufelsgestalt als „real“ anzunehmen, das wäre eindeutig wider den christlichen Glauben; „teuflisch“ sind wohl eher die Verstrickungen, die „Selbstläufigkeiten“, in die ein System geraten kann – und bevor du das ins Lächerliche ziehst: systemtheoretische Erklärungsansätze bieten hier ein hohes Erkenntnispotential.
Redaktion benachrichtigen Staatliche Knechtung der Religion?
#11   Yersinia   20:15:30 | Sonntag, 31. Juli 2005
@bendeikt: woraus leitet das Christentum
und im Speziellen die katholische Kirche ihren Wahrheitsanspruch ab? – da lese ich von dir keine Argumente, im Gegenteil, du untermauerst noch deine Etikettierung. – wer als ChristIn die „Wahrheit“ des eigenen Glaubens verkünden will, sollte wohl allzeit bereit sein, dies – wie vor Gericht! (1Petr 3,15) – auch begründen zu können – und sich nicht in billiger Polemik und Jammerei über die „Schlechtigkeit der Welt“ ergehen und sich zgl im eigenen „Hochmut des sittsamen Lebens“ suhlen – also: wo sind die Argumente?
Redaktion benachrichtigen Das Leben einer Klosterfrau
#3   Yersinia   20:08:52 | Sonntag, 31. Juli 2005
im Mittelalter gab es zB die Beginen
aber auch für andere Frauen konnte das Kloster dezidiert ein Ort sien, um vor männlicher Gewalt zu fliehen – allerdings: der Feminismus im eigentlichen Sinn entstand aus dem Kampf um das Wahlrecht für Frauen – genauer: das Wahlrecht für alle Frauen, unabhängig von Stand und Besitz;
Redaktion benachrichtigen Musikalische Selbstüberschreitung + …
#3   Yersinia   12:29:35 | Sonntag, 31. Juli 2005
was ist wichtiger?
Gott oder der Mammon?
Redaktion benachrichtigen Staatliche Knechtung der Religion?
#2   Yersinia   12:27:35 | Sonntag, 31. Juli 2005
ist es nicht umgekehrt auch eine Art von „Schwachköpfigkeit“
wenn jede Religion für sich den alleinigen Anspruch stellt, „absolut recht zu haben“? – nb: die Etikettierung als „Professoerengeschwätz“ entbehrt jeglichen inhaltlichen Argumentes – und zeigt damit einzig und allein Hilflosigkeit auf, wo Argumente gefordert wären;
Redaktion benachrichtigen Was ist wichtiger?
#10   Yersinia   12:33:03 | Samstag, 30. Juli 2005
bei der einen Weise der Zelebration bringt der Priester
das Opfer stellvertretend für die Gemeinde dar – wendet sich als Geweihter der Gewalt des Heligen zu – also eine im Grunde recht archaische Weise, die eine hierarchische Einheit fördert; diese Weise wird in einer immer komplexeren Welt wieder modern – ob die verlorene Einehit und Orientierung dadurch wieder gewonnen werden können, sei dahin gestellt; immerhin gibt es auch genug andere Guru-Religionen und Herrschaftskulte; – die andere Weise der Zelebration stellt die feinerde Geeinde in den Mittelpunkt, ist also eine ganz andere Herangehensweise, die dem Einzelnen viel Verantwortung zumutet – aber genauso auch eine Einheit herzustellen versucht; auch diese Art hat ihre Schwächen und Versuchungen – es zeigt sich, dass das Tun des Menschen letztlich immer unvollkommen bleibt; noch mehr aber zeigt sich, dass sich soziale Prozesse, die auch zu Veränderungen im Vollzug des Kultes führen, niemals hintergehen lassen.
Redaktion benachrichtigen Musikalische Selbstüberschreitung + …
#1   Yersinia   12:22:47 | Samstag, 30. Juli 2005
also ich finde Werbund auf Kirchtürmen
nicht richtig. Das Haus Gottes soll als „Haus Gottes“ geachtet werden – kreuz.net hat in dieser Hinsicht doch auch schon einige Artikel veröffentlicht.
Redaktion benachrichtigen Einbildungen
#18   Yersinia   17:19:48 | Samstag, 23. Juli 2005
nun, ich stelle mir ein weiteres Szenario vor:
wer nichts mehr zu verteilen hat, hat auch keine Macht mehr – es wäre eine „machtlose Kirche“ im besten Sinn; wer von einer Kirche existentiell nicht abhängig ist, aber theologisches Fachwissen hat, kann dies dann völlig unabhängig und frei in den dann sicher noch verstärkt losbrechenden theologischen Diskurs einbringen – es gäbe völlig unterschiedliche, bunt wachsende Gruppierungen (keine Sorge, die Traditionalisten wären eine davon), die alle für sich ihr Heil suchen und den Glauben auslegen, wie es ihnen eben in den Sinn kommt – also im Grunde eine sehr spannende Geschichte. Selbstverständlich müßten diese Gruppierungen dann verstärkt in den rechtfertigenden Diskurs mit „spirituellen“ Gruppierungen der Esoterikszene, anderen Religionen und sonstigen Bewegungen treten, um „hörbar“ zu bleiben; nicht zuletzt bekommt man gegen schlechte Bezahlung zwar eher gutwillige Dilletanten als kompetente Fachleute, aber damit müßen die katholischen Gruppierungen dann halt leben.
Redaktion benachrichtigen Den Verräter bestraft das Jüngste Gericht
#3   Yersinia   17:05:57 | Samstag, 23. Juli 2005
ja, danke für den Tipp!
Ich werd’s mir merken und mich beizeiten daran erinnern (was mach’ ich, wenn du falsch liegst?); btw: zur Sünde der Hochmut zählt auch die Selbstgerechtigkeit, der „Hochmut des sittsamen Lebens“. – „Gläubig?
Nicht wie die Sicheren.
Aber hellhörig
für die Botschaft“ hat Christine Bußta einmal geschrieben; kann ein gutes Glaubensmotto sein – mit dem Hintersinn, dass Hören die erste Antwort auf die Zuwendung Gottes ist.
Redaktion benachrichtigen Den Verräter bestraft das Jüngste Gericht
#1   Yersinia   13:59:19 | Samstag, 23. Juli 2005
„Wenn er ein Katholik ist, […] daß er beim Jüngsten Gericht […] Rechenschaft ablegen muß.“
aber bis es dazu kommt, ist er auch schon in Pension. – Im Ernst: wer weiß, wie das „Jüngste Gericht“ tatsächlich sein wird?
Redaktion benachrichtigen Einbildungen
#16   Yersinia   13:21:31 | Samstag, 23. Juli 2005
@benegut: du wirst doch wohl nicht demokratische Strukturen
in das kirchliche Geschehen hineinreklamieren wollen? – aber eine kleine Anmerkung in Fortführung deiner Argumentation sei gestatte: auch andere zahlen Kirchensteuer!
Redaktion benachrichtigen Bischof Krenn ist der Teufel
#18   Yersinia   13:16:11 | Samstag, 23. Juli 2005
@covadonga: ersteres wird dir höchst wahrscheinlich
ewig ein Rätsel bleiben; zum letzteren: bei den letzten „Homosexuellen-Treffen“, von denen kreuz.net bekanntlich ausführlich berichtete, waren regelmäßig deutlich mehr als drei Personen präsent. Es gehört übrigens zu den recht simplen rethorischen Techniken, von einer Organisation zu behaupten, dass deren Führung keine Vertretung unter der Mitgliederschaft hätte – diese rethorische Technik geht meist auf, wenn niemand nachfragt und die Botschaft innerhalb eines speziellen AdressateInnenkreises gerne gehört wird.
Redaktion benachrichtigen Ich bin ein ausgewachsener Embryo + …
#1   Yersinia   10:48:58 | Samstag, 23. Juli 2005
„Ein Hund am Traualtar“
sollte das Wort „Traualtar“ nicht dem christlichen Bereich zugeordnet bleiben? Im Hinduismus gibt es keinen „Traualtar“ und damit zusammenhängend auch keine sakramentale Ehe – umgekehrt: animistische Riten, Geister- und Teufelsglaube füllen ja auch in Europa wieder vermehrt das Denken – und schleichen sich oft durch die „Hintertür“ ein!
Redaktion benachrichtigen Warum die Kirche die alleinseligmachende ist
#20   Yersinia   09:36:53 | Samstag, 23. Juli 2005
@Janet: „Gericht“ und „Richten“ sind zwei äußerst gewichtige Begriffe
im „traditionalistischen“ Entwurf des Lebens; das hat viel mit „Herrschaft“ zu tun, IMHO aber noch mehr mit tiefenpsychologisch zu erklärenden Hintergründen.
Redaktion benachrichtigen Bischof Krenn ist der Teufel
#16   Yersinia   09:32:01 | Samstag, 23. Juli 2005
@covadonga: es geht um den Link von @anonymus
alles klar? – übrigens: es geht beileibe nicht nur um die „Funktionäre“ – abgesehen davon, dass Funktionäre ohne Mitglieder wenig Sinn machen – auch alles klar?
Redaktion benachrichtigen Bischof Krenn ist der Teufel
#12   Yersinia   22:35:12 | Freitag, 22. Juli 2005
„bastrockgeschürzte Bewohner von Drittweltländern“
der Mann hat eine etwas eigenartige Sicht von Dingen, von denen er offensichtlich nichts versteht – da fällt es leicht, das Wort von der Kirche, die in der Sakristei bleiben soll, wieder polemisch in den Mund zu nehmen.
Redaktion benachrichtigen Interreligiöse Einkehrtage
#8   Yersinia   17:30:22 | Freitag, 22. Juli 2005
@Dr. O., warum sagte geradeMaria Magdalena
dieses Wort? – und woher nimmst du deine präzisen Datumsangaben?
Redaktion benachrichtigen Einbildungen
#11   Yersinia   17:24:34 | Freitag, 22. Juli 2005
als „selbstreferentiell“ wird in der Systemtheorie
die Eigenschaft eines Systems bezeichnet, sich immer auf die eigenen „Größenbestimmungen“ zu beziehen und sich auch nur darauf beziehen zu können – übertragen auf das Posting (und abweichend von systemtheoretischer Begrifflichkeit ) bedeutet dies, dass Christen selbstverständlich Christus „haben“ und sich auf Christus und die christliche Heilshoffnung beziehen – dies läßt sich aber nur im innerchristlichen Kontext als Bestimmungsgröße festmachen; Andersgläubige oder Nichtglaubende haben ihre eigenen „Bestimmungsgrößen“.
Redaktion benachrichtigen Rückwärtsgewandte Moderne
#10   Yersinia   17:50:53 | Donnerstag, 21. Juli 2005
kein Wunder, dass der moderne Kunstdiskurs
die „Nazaräner“ entdeckt hat – schließlich geht es in aller Kunst um die „immer neue Erfindung“ von dem, was wir – in konstruktivistischer Epistemologie – als unsere je individuell wahrgenommene „Wirklichkeit“ konstruieren; und in dieser Konstruktion von „Wirklichkeiten“ waren die „Nazaräner“ wohl Meister ihres Fachs.
Redaktion benachrichtigen Erstaunliche Vermutungen
#1   Yersinia   17:47:24 | Donnerstag, 21. Juli 2005
„Der Täterkreis sei im Umfeld von Nachfolgestreitigkeiten zu suchen. „
dies würde allerdings auch ein fruchtbares Licht auf die katholische Kirche als Ganzes werfen.
Redaktion benachrichtigen Einbildungen
#3   Yersinia   17:45:28 | Donnerstag, 21. Juli 2005
genau lesen und sich mit den Inhalten argumentativ auseinandersetzen
wäre wohl der richtige Weg – abgesehen davon, dass Kritik niemals von vornhereiun unberechtigt, aber immer auch eine fruchtbare Reflexion sein kann – und nicht zuletzt ist „Entschleunigung“ in der heutigen Zeit ein eher positiv besetzter Begriff; anzumerken bleibt schon auch eine gewisse „lebensweltliche Gebrochenheit“ vieler lehramtlicher Texte und eine gewisse „Selbstreferentialität“ gerade von traditionalistischen Vertretern in ihrer Argumentation.
Redaktion benachrichtigen Warum die Kirche die alleinseligmachende ist
#13   Yersinia   12:38:18 | Mittwoch, 20. Juli 2005
@apex: bist du dir sicher, dass
du mein Posting verstanden hast?
Redaktion benachrichtigen Furchtbar + …
#11   Yersinia   21:59:31 | Dienstag, 19. Juli 2005
ich kenne einige Priester, die Kinder haben
und sogar etwas wie ein Familienleben pflegen – immerhin gibt es auch das Recht der Kinder auf ihren Vater; nicht umsonst gibt es in vielen Diözesen die Regelung, dass für die ersten zwei Kinder eines Priesters Alimente bezahlt werden; und nicht zuletzt kommt mancher Mann nach einigen Jahren eben doch drauf, dass er (auch?) zur Ehe berufen ist;
Redaktion benachrichtigen Warum die Kirche die alleinseligmachende ist
#7   Yersinia   21:54:07 | Dienstag, 19. Juli 2005
es bleibt einfach dabei
wer sich selbst selig wähnt, in der katholischen Kirche zu sein, tut gut daran; andere glauben mit Fug und Recht etwas anderes und es ist den Menschen im iridschen Leben letztlich verwehrt, hier eine objektiv faßbare „Meßgröße“ zu finden, einen außerhalb der Dinge stehenden Schiedsrichter zu konsultieren – es gehört wohl zur menschlichen Demut, anzuerkennen, dass wir diese Rätsel nie lösen werden und es gehört zur christlichen Demut, anderen nicht unsere Definition von „Heilsgewißheit“ aufzwingen zu wollen;
Redaktion benachrichtigen Kindermörderinnen freigesprochen
#4   Yersinia   22:03:35 | Sonntag, 17. Juli 2005
ich frag mich wohl, was
mit dieser ganzen Kampagne bewirkt werden soll? – die Abtreibung wieder unter Strafe zu stellen, kann ja wohl nicht der Sinn der Sache sein.
Redaktion benachrichtigen Drei Gründe, warum das Christentum falsch ist
#3   Yersinia   23:01:53 | Mittwoch, 13. Juli 2005
@Irenäus: „Naturbeobachtung“ gab es schon bei den Ionischen Naturphilosophen
und auch der arabische Kulturraum hat in der Beobachtung und Erforschung der Natur sowie deren mathematischer Beschreibung einen hervorragenden Platz; selbstverständlich entwickelte sich viel wissenschaftliches Denken auch im europäischen Mittelalter, wobei festzuhalten ist, dass Naturbeobachtung und Glaube nicht voneinander geschieden waren; Naturwissenschaftler wie Galilei waren zugleich studierte Theologen und zogen aus ihren Beobachtungen selbstverständlich auch theologische Schlüße – während das moderne naturwissenschaftliche Denken von Rene Descartes und seiner „Frage nach der Wahrheit“ begründet wurde. Bei dem Thema Theologie und Naturwissenschaft können sich Kirche und Theologie keine Inkompetenzen und Schnitzer leisten!
Redaktion benachrichtigen Ein Priesternachruf
#7   Yersinia   22:25:06 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Athanasius, was wird
dadurch belegt?
Redaktion benachrichtigen Ein neues Dokument zum Thema Homosexualität?
#20   Yersinia   22:16:59 | Mittwoch, 13. Juli 2005
braucht man eine eigene „Entität“ zur Erklärung des Bösen?
Oder ist es vielmehr treffender, das Böse in der Welt aus dem menschlichen Wirken zu erklären – und menschliches Wirken, menschliche Werke sind grundsätzlich veränderbar und gestaltbar; ein Beispiel sind die sogenannten „Sachzwänge“, hinter denen immer bestimmte Interessen stehen; ein anderes Beispiel sind kriegerische Ereignisse, die irgendwann „selbstläufig“ werden; zwar von Menschen begonnen, aber irgendwann außer Kontrolle geraten – da steckt tatsächlich etwas „satanisches“ drinnen – aber eben kein personales Böses; ein drittes Beispiel können die internationalen Wirtschaftsbeziehungen sein, in die praktisch jeder Mensch verstrickt ist und für die es auch keine einfachen, „einlinearen“ Verantwortungen gibt, sondern wo nur komplexe Erklärungsmuster greifen – und damit gibt es automatisch unterschiedliche Sichtweisen und „Wirklichkeiten“ – diese Dinge sind aktueller Stand des systemischen Anstzes in allen Sozial- und Kulturwissenschaften.
Redaktion benachrichtigen Ein neues Dokument zum Thema Homosexualität?
#17   Yersinia   11:50:03 | Mittwoch, 13. Juli 2005
@apex: jemand, dem die Argumente ausgehen
muß wohl diffamieren? nun, auch traditionale Katholiken beachtnen entweder Ergebnisse der Sexualforschung, oder sie werden schlicht nicht ernstgenommen – wobei die sexuelle Orientierung bei praktisch allen Menschen eine gewisse „Bandbreite“ hat; mir erscheint auch die Frage nicht ganz unwichtig, wie Homosexualität bei Priesteramtskanditaten festgestellt werden soll? wenn einer diese Orientierung gut genug verbirgt, ist er zwar zu einem Leben in Heimlichkeit verurteilt, kann aber jedes Prüfungsverfahren passieren. – und nicht zuletzt: ob man für alles, was man nicht stimmig erklären kann, gleich den Teufel bemühen soll?
Redaktion benachrichtigen Ein neues Dokument zum Thema Homosexualität?
#11   Yersinia   22:52:09 | Dienstag, 12. Juli 2005
nein, @apex, es gibt Menschen, die sind einfach homosexuell
die sexuelle Orientierung ist keine Frage einer Entscheidung – wenn also Menschen gleichsam schon mit dieser Orientierung auf die Welt gekommen sind, kann der Mensch durch diese sexuelle Ausrichtung nicht schon von Geburt an schlecht sein.
Außerdem gibt es bekanntlich homosexuelle Priester – wo war da der Heilige Geist bei deren Weihe?
Redaktion benachrichtigen Der Vatikan wacht + …
#14   Yersinia   22:57:43 | Montag, 11. Juli 2005
@Athanasius: ich habe Theologie und Physik studiert
aber du kannst ruhig den Faust zitieren
Redaktion benachrichtigen Ein neues Dokument zum Thema Homosexualität?
#3   Yersinia   22:50:34 | Montag, 11. Juli 2005
was ist mit den vielen, die jetzt Priester und homosexuell sind?
(immerhin wird ja da und dort auch von „homosexuellen Netzwerken“ bzw „homosexueller Unterwanderung“ fabuliert – dazu braucht es doch eine gewisse kritische Größe an beteiligten Personen?); weiters: wie soll eine homosexuelle Orientierung festgestellt werden? – man kann sie ja auch schlicht verschweigen;
und letztlich ist es wohl etwas schwierig, die bloße sexuelle Orientierung eines Menschen schon als „in sich schlecht“ zu sehen; spannend wäre allerdings die Frage, ob dann die Zahl der Priester zurückginge.
Redaktion benachrichtigen Seltsame Gäste beim Weltjugendtag
#6   Yersinia   11:23:33 | Montag, 11. Juli 2005
wozu diese ewige Hetzte gegen homosexuelle Menschen?
für diese Menschen eine eigene kategoriale Seelsorge einzurichten, ist mehr als angebracht – das heißt noch lange nicht, dass damit homosexuellem Treiben das Wort geredet wird; in der „normalen“ Jugendseelsorge spielt praktisch ausschließlich die Seelsorge für heterosexuell orientierte Jugendliche eine Rolle – und das Thema „Sexualität“ ist bei Jugendlichen selbstverständlich massiv „da“ – wer kennt das nicht von sich selbst? wird deshalb heterosexuellem Treiben in der Kirche Vorschub geleistet? nb: ich kenne ziemlich viele homosexuell orientierte Menschen (SeelsorgerInnen) in der katholischen Kirche.
Redaktion benachrichtigen Die Hausmacht von Prälat Ulrich Küchl
#9   Yersinia   11:16:51 | Montag, 11. Juli 2005
und wenn ich den Katechismus oder die Heilige Schrift lese
werde ich das auch diskutieren müßen und kann es nicht 1 zu 1 übernehmen; wenn du das so tun willst, ist es deine Sache, andere wollen das eben nicht!
Redaktion benachrichtigen Der Vatikan wacht + …
#11   Yersinia   11:13:49 | Montag, 11. Juli 2005
@Athanasius: etwas, wofür es keine naturwissenschaftlichen Anhaltspunkte gibt
kann selbstverständlich auch nicht mit naturwissenschaftlichen Mitteln widerlegt werden – es gibt allerdings umgekehrt keinen einzigen Anhaltspunkt, dass am „Kreationismus“ auch nur irgend etwas anderes als Wunschdenken dran sein könnte – und die von dir zitierte „Offenheit“ in den USA würde ich eher als Verbohrtheit und Verblendung bezeichnen, gepaart mit dem Versuch, „sich Gott zu eigen machen“; nein, das eine ist eine Sache des Glaubens, das andere eine Sache der wissenschaftlichen Forschung; beide betreffen unterschiedliche Bereiche des menschlichen Erkennens und es wäre fatal, diese in eins zu setzen
Redaktion benachrichtigen Probleme mit dem liberalen Klerus
#7   Yersinia   10:33:13 | Sonntag, 10. Juli 2005
@miles: ich habe mein Studium der katholischen Theologie
auch bei fast ausschließlich vorkonziliar ausgebildeten UniversitätsprofessorInnen absolviert – nein, wir leben heute schlicht in der Situation, dass Menschen auch in Glaubensdingen eben unterschiedlicher Anschauung sein können – heutzutage wird dies deutlicher und sichtbarer als früher; und bloß mit „dogmatischen“ und „glaubenstreuen“ Lehrsätzen oder mit autoritär verkündeten Lehrmeinungen geht’s nicht mehr in einer Zeit, in der die allermeisten Menschen wesentlich gebildeter und selbstbestimmter sind als anno dazumal; dass dies natürlich neue Fragen, neue Probleme aufwirft, ist selbstverständlich; es bleibt dir unbenommen, „gegen das Konzil“ zu sein, so wie mir meine Weltanschauung und mein persönliches Glaubensleben unbenommen bleiben; darüber entscheiden kann letztlich nur Gott „am Ende der Zeiten“.
Redaktion benachrichtigen Probleme mit dem liberalen Klerus
#4   Yersinia   18:17:58 | Samstag, 9. Juli 2005
@Miles: ob der Einfluß von Theologen so groß ist
gegenüber der allgemeinen Entwicklung der jetzigen westeuropäischen Gesellschaft? – gemeinhin hängen die Dinge ja zusammen; also auch die Deutung des Glaubens ändert sich, wird vielfältiger; und nicht zu vergessen, die Genannten wurden durchaus vorkonziliar erzogen – ganz nebenbei: auf Ö1 läuft zur Zeit eine ganz interessante Sendung über „Väter“ – oe1.orf.at/…ighlights/40678.html – IMHO eines DER Themen unserer Zeit.
Redaktion benachrichtigen Eine unzeitige Fastenpredigt
#2   Yersinia   18:13:38 | Samstag, 9. Juli 2005
@vir: wobei solche Zahlenangaben
zuumeist symbolisch zu verstehen sind („sieben“ als Zahl Gottes, „1000“ als Zahl des Ganzen).
Redaktion benachrichtigen Ein Priesternachruf
#3   Yersinia   20:28:20 | Freitag, 8. Juli 2005
ja, wenn man an den Teufel glaubt
hat man allerdings ein Problem weniger – immerhin ist dann „ER“ letztlich für alle Unbilden der Welt verantwortlich, nicht die Menschen – oder?
Redaktion benachrichtigen Die Gotteskindschaft + …
#2   Yersinia   19:22:45 | Freitag, 8. Juli 2005
@Rosa: welches Äquivalent zum „Weibsbild“
würdest du für einen geschiedenen Mann verwenden?
Redaktion benachrichtigen Was bewegt sich leichter?
#11   Yersinia   18:45:04 | Freitag, 8. Juli 2005
„Ich bin ein Weib
und obendrein kein Gutes“ – aber jede und jeder, wie sie oder er glaubt, nicht wahr? – á propos „Naturwissenschaften“: zB die Haltung zur Homosexualität?
Redaktion benachrichtigen Ein Priesternachruf
#1   Yersinia   18:43:00 | Freitag, 8. Juli 2005
tja, eine etwas seltsame Art
der Volksbelustigung scheinen mir „Höllenpredigten“ schon zu sein; – und gehört werden diese „Höllenpredigten“ wohl hauptsächlich Menschen haben, die aus ihrer eigenen Sicht eher „rechtschaffen“ waren?
Redaktion benachrichtigen Was bewegt sich leichter?
#3   Yersinia   18:16:52 | Donnerstag, 7. Juli 2005
@Laurentius: weniger „Geschichtslügen“
als vielmehr „Versimpelungen“ prägen öffentliche Diskurse – es ist eben viel einfacher, eine Gegnerschaft der Kirche gegenüber naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu behaupten – eine Behauptung, die durchaus belegt werden kann – als komplexe theologische Inhalte darzustellen; aber diesbezüglich, insbesondere bei der Versimpelung von natur- oder sozialwissenschaftlichen Zusammenhängen, könnten auch manche „katholisch-konservative“ Medien durchaus vor der eigenen Türe kehren.
Redaktion benachrichtigen Ungezwungen und bewußt + …
#3   Yersinia   20:35:18 | Freitag, 1. Juli 2005
muß schon eine sehr schäge „innere Bindung“ sein
wenn Leute in den Sonntagsgottesdienst gehen und Zeitung lesen – mir erscheint es sogar frevelhafter, als gar nicht in die Kirche zu gehen; zum Meßbesuch gezwungen wird heute wohl kein erwachsener Mensch mehr – die Teilnahme geschieht aus freien Stücken – da gehört es dann dazu, auch wirklich teil zu nehmen;
Redaktion benachrichtigen Spanien hat die Familie zu Grabe getragen
#1   Yersinia   19:46:24 | Donnerstag, 30. Juni 2005
inwiefern wird durch dieses Gesetz
die Familie als Institution benachteiligt?
Redaktion benachrichtigen „Zentralkomitee“- Generalsekretär gescheitert
#4   Yersinia   19:35:06 | Mittwoch, 29. Juni 2005
alle Katholiken? auch jene
die im Zentralkomitee sitzen? oder maßt du dir da nicht eine Generalisierung der eigenen Weltsicht an?
Redaktion benachrichtigen Päpstin im Kloster Einsiedeln
#7   Yersinia   19:33:09 | Mittwoch, 29. Juni 2005
ja, wie schon J.B. Metz es sagte
allerdings: Glaubensverkündigung geschieht wohl am dichtesten durhc das gelebte Beispiel; Standpunkte und Meinungen kann man vertreten, sie werden eben als Standpunkte und Meinungen wahrgenommen; wenn manche meinen, Glaubensverkündigung sollte autoritärer geschehen, kann das vielleicht die Lust am Autoritären bei den Betreffenden hervorrufen, für die Glaubensverkündigung ist es wohl eher sinnlos.
Redaktion benachrichtigen Geheimes von den Frauenpriesterinnen
#6   Yersinia   19:15:00 | Mittwoch, 29. Juni 2005
nun, der Buchtipp war keineswegs exklusiv an dich gerichtet
und dass Theorien durchaus kritisch beleuchtet werden müßen, entspricht der wissenschaftlichen Redlichkeit; wobei sich Wissenschaft Treibende bewußt sind, dass sie immer nur Theorien formulieren können – nur, wozu man Gott als „Demiurgen“ einbringen können soll, ist mir einerseits ein Rätsel und erscheint mir andererseits als Hybris, „alles wissen zu wollen“ und sogar Gott für naturwissenschaftliche Erklärungen heranzuziehen; es ist wohl klarer und würdevoller, uns unserer endlichen Erkenntnisfähigkeit bewußt zu bleiben – das bedeutet, dass man die Welt naturwissenschaftlich zu erklären versuchen kann und zugleich das gläubige Vertrauen zu Gottes Schöpfungstat haben kann – wie das zusammengehen soll, diese Erkenntnis ist uns Menschen halt erst am Ende der Zeiten beschieden.
Redaktion benachrichtigen Ernennungen in Feldkirch
#6   Yersinia   19:03:59 | Mittwoch, 29. Juni 2005
@ontos: wie soll denn die katholische Kirche ihre Lehre „autoritär durchsetzen“?
da bin ich jetzt aber wirklich sehr auf deine Vorschläge gespannt! vor allem: wie will man gegenüber unabhängigen Menschen etwas autoritär durchsetzen?
Redaktion benachrichtigen Rückfall ins sexuelle Vandalentum
#4   Yersinia   19:01:07 | Mittwoch, 29. Juni 2005
inwiefern könnte sich dieses Gesetz
familienfeindlich auswirken? inwiefern würden Familien dadurch benachteiligt? – IMHO wird die Familie vor allem durch die heutige entgrenzte Wirtschaft und durch eine sehr harte Arbeitswelt gefährdet – in dieser Hinsicht ist aber von diversen „Lebensschützern“ kein Protest vernehmbar – wären sonst die Aktiengewinne mancher der Herrschaften „Lebensschützer“ nicht mehr gar so fett? – nb: Familie als soziales Gefüge ist heute sehr heterogen und, wie die Kulturwissenschaft zeigt, war es auch immer sehr heterogen; das Bild der Kleinfamilie entstand mehr oder minder erst in den städtischen bürgerlichen Familien des 19. Jhds., erreichte seine maximale Ausbreitung bis in die 80er Jahre des 20. Jhds. und hat sich seither – wie die Gesellschaft insgesamt, deutlich geöffnet; wobei gesellschaftlicher bzw kultureller Wandel ein unbedingt notwendiger und unumkehrbarer, deswegen aber trotzdem gestaltbarer Prozeß ist (dazu ein Klassiker als Buchtipp: Walter L. Bühl: Kulturwandel).
Redaktion benachrichtigen Das Gespenst der Unfruchtbarkeit
#5   Yersinia   20:26:10 | Dienstag, 28. Juni 2005
@Benedikt: du vergißt den steuernden Eingriff von Studien
gemäß dem Satz „würde man so weitermachen wie bisher, würde es bei linearer Interpolation der aktuellen Entwicklungen zu diesem Zukunftsszenario kommen“ – zugleich sind Studien natürlich dazu da, Gegenmaßnahmen zu ergreifen bzw verhalten sich Entwicklungen in einem derart komplexen System wie der menschlichen Gesellschaft mit ihren vielfältigen rekursiven Verschachtelungen in den seltensten Fällen linear – das berücksichtigen heutige Studienautoren zumeist, trotzdem ist es eben schwer, wirklich Vorhersagen zu treffen – das Beobachtete führt zum ersten die Beobachtung selbst durch und wird zum zweiten durch die Beobachtung selbst beeinflußt – und dann kommt noch ein gewisses Interesse der Auftraggeber einer Studie dazu
Redaktion benachrichtigen Ernennungen in Feldkirch
#2   Yersinia   19:05:56 | Dienstag, 28. Juni 2005
Verwunderung
„Letzteres ist im Kirchenjargon eine Code-Formulierung für die Bereitschaft, glaubenszersetzenden und kirchenfremden Ideen und Praktiken nachzugeben.
„ glaubt die kreuz.net-Redaktion derartige „Ansagen“ eigentlich selber? man kann doch anderen Kirchenmenschen mit noch dazu eh nur leicht unterschiedlicher Weltsicht nicht automatisch Dummheit, Naivität, Anbiederung oder bewußte Zerstörung der Kirche unterstellen – nichts anderes tun solche Aussagen.
Und glaubt jemand wirklich, lehramtliche Aussagen würden bei entsprechend autoritärer Verkündigung wirklich eher befolgt? Das war wohl nie wirklich der Fall, bloß sind heutige Lebensweisen ganz einfach „sichtbarer“ gegenüber früheren Zeiten, wo alles heimlicher und im Verborgenen geschah.
Redaktion benachrichtigen Der Homo-Lebensstil ist lebensgefährlich
#31   Yersinia   18:35:58 | Dienstag, 28. Juni 2005
@Athanasius: (jetzt schnell gesagt) – in der entsprechenden Perikope
gelesen im griechischen Urtext, ist Jesus eben nicht aggressiv – das wurde erst durch die Tradition so dargestellt;
Redaktion benachrichtigen Das Gespenst der Unfruchtbarkeit
#3   Yersinia   18:33:07 | Dienstag, 28. Juni 2005
zwar nicht gut dokumentiert
aber auch ein wesentlicher Aspekt, für alle, die davon betroffen sind
science.orf.at/science/news/137321
Redaktion benachrichtigen Es lebe die Meinungsfreiheit!
#12   Yersinia   18:46:11 | Montag, 27. Juni 2005
äh @konrad: meine Weltanschauung
liest du doch allenthalben in den Foren.
Redaktion benachrichtigen Geheimes von den Frauenpriesterinnen
#4   Yersinia   23:22:51 | Sonntag, 26. Juni 2005
@Irenäus: Intelligentes Design? du meintest wohl
„Industrial Design“? aber was das auf kreuz.net soll? nun ja, die Theologie ist eine sehr vielfältige Disziplin, die sich übrigens in faszinierender Form mit den Naturwissenschaften auseinander zu setzen vermag! – ein Buchtipp: Kitty Ferguson: Gott und die Gesetze des Universums. München 2001. – ein anderes: Frank Grotelüschen: Der Klang der Superstrings. Eine Einführung in die Natur der Elementarteilchen. München 1999 (Naturwissenschaft im dtv).Allerdings: das Wirken Gottes in seinem Heilsplan mit naturwissenschaftlichen Erklärungen zu vermischen erscheint mit eher frevelhaft – auch in dem Sinn, alles wissen, alles erklären zu wollen, statt naturwissenschaftlich zu forschen – und gläubig zu staunen.
Redaktion benachrichtigen Der Homo-Lebensstil ist lebensgefährlich
#17   Yersinia   23:10:39 | Sonntag, 26. Juni 2005
@methusalix: www.qrd.org/…www/RRR/cameron.html
bitte, laß uns was zum Lachen! – man muß ja nicht immer gleich zeigen, woher der Wind weht – auch, wenn es eh jede/r weiß.
Redaktion benachrichtigen „Ja zum Leben“ hat was zum Geben
#2   Yersinia   23:06:14 | Sonntag, 26. Juni 2005
bin eher gespannt, an welcher Gesellschaftsveränderung
eine Fürstin Interesse haben kann? ganz nebenbei: das allgemeine Streben nach Verbesserung des eigenen Lebens nimmt sich immer ein Beispiel an „denen da oben“.
Redaktion benachrichtigen Es lebe die Meinungsfreiheit!
#8   Yersinia   23:01:32 | Sonntag, 26. Juni 2005
danke @konrad
allerdings: wenn einem die inhaltlichen Argumente ausgehen, muß man auf „labels“ zurückgreifen, also „links“ oder „rechts“ oder eben „Erzrelativistin“ – nur zu! Hast du inhaltlich, argumentativ auch etwas zu sagen?
Redaktion benachrichtigen Schönheitsoperation
#2   Yersinia   22:55:22 | Sonntag, 26. Juni 2005
in welchem Zusammenhang steht dieser Beitrag
mit den sonstigen Themen von kreuz.net? „Du sollst keine Schönheitsoperationen machen“? – das sollt man dem Berlusconi sagen! – oder vielleicht „Du sollst von einer Schönheitsoperation nichts an irgend eines dieser Lifestyle-Magazine weitersagen“? – würde ich auch jeder und jedem raten! – wiewohl es zu den fundamentalen Inhalten von LifeStyle-Magazinen zählt, Schönheitsoperationen einem breiten Markt zu erschließen – und gegen freie Marktwirtschaft hat die katholische Kirche nicht wirklich was einzuwenden: ansonsten: emotionalisierten Journalismus kann man auf kreuz.net in rauhen Mengen zu sich nehmen – davor wird die Redaktion also wohl nicht warnen können?
Redaktion benachrichtigen Wie aus dem Sünder ein Heiliger wird
#6   Yersinia   12:46:23 | Sonntag, 26. Juni 2005
diese „Katechismusschule“ lebt wohl vor allem
von der „Versimpelung“ von Lebenszusammenhängen? Irgendwelche konstruierten Situationen, in denen tatsächliche Gegenpositionen bzw das tatsächliche Vertreten solcher anderen Positionen ausgeschlossen ist, lassen sich natürlich gut darstellen – haben aber eben mit dem Leben nichts zu tun; nicht der unwesentlichste Grund, warum der „Katechismusunterricht“ gescheitert ist – nicht zu vergessen, dass die damals so Unterrichteten ja die Wurzeln für die heutige moderne Theologie und Kirche gelegt haben (man beachte als Beispiel die Lebensgeschichte von Karl Rahner, aber auch von Josef Ratzinger).
Redaktion benachrichtigen Es lebe die Meinungsfreiheit!
#1   Yersinia   12:41:17 | Sonntag, 26. Juni 2005
also in Österreich weiß ich nur von Verurteilungen
wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“, die auf christliche respektive katholische Wertvorstellungen bezogen sind – und in einer Gesellschaft, in der die „Mehrheitskultur“ deutlich christlich respektive katholisch bestimmt ist, sind die Minderheitsreligionen viel eher von Diskriminierung gefährdet; ganz abgesehen davon, dass sich die Mehrheitsreligion sehr aktiv direkt und indierekt in die politische Entscheidungsfindung einbringen kann und einbringt – es ist also eine etwas eigenartige Beobachtungsposition, wenn sich christliche Würdenträger permanent als so bedauernswert und verfolgt hinstellen; noch dazu, wo christliche Politik ganz wesentlich an unserer heutigen Gesellschaft und deren weltweit ausgreifenden Strukturen mitgebaut hat.
Redaktion benachrichtigen Die 68er Falle
#9   Yersinia   09:51:09 | Freitag, 24. Juni 2005
manche scheinen sich vom Schock der 68er
wohl bis heute nicht erholt zu haben – und so wie es scheint, sind dies vor allem heute 50-60 Jährige – also die 68er-Generation schlechthin; dass aber gesellschaftlicher Wandel umfangreicher und vor allem komplexer ist, als dass man ihn auf eine „Jugendbewegung“ reduzieren könnte, scheint diversen „Zeitkritikern“ entweder entgangen oder zu kompliziert zu sein; es ist allerdings einfacher, Bücher zu verkaufen, die sich mit einer Seite eines Phänomens befassen als Bücher zu schreiben, die sich auch nur ansatzweise mit dem komplexen Zusammenwirken verschiedener Größen innerhalb des Systems der modernen Gesellschaft befassen.
Redaktion benachrichtigen Päpstin im Kloster Einsiedeln
#3   Yersinia   19:24:32 | Mittwoch, 22. Juni 2005
dass „Kernaussagen“ unter den Tisch fallen?
zB, dass Jesus auferstanden ist? – nee, diese Botschaft wird wohl nicht „unter den Tisch fallen“; wobei Glaubenssätze nicht „glaubwürdiger“, nicht tiefer geglaubt werden, wenn sie lauter oder deutlicher oder mit mehr Autorität gesagt werden – „glaub-würdig“ ist allemal das konkrete Leben. Wozu soll einheutiger Mensch seine Glaubensüberzeugung ändern, vertiefen, überhaupt christlich-katholischen Glauben annehmen?
Heutige Menschen sind weniger materiell abhängig, weniger autoritätsgläubig, besser gebildet als noch vor 30 Jahren; da kann man jetzt viel einwenden, tatsächlich ist das gesellschaftliche Wissen gewachsen, das religöse Angebot gestiegen – und die Menschen sind frei, sich daraus auszusuchen, was sie für richtig halten; das wird kein Kirchenmann ändern.
Redaktion benachrichtigen Gekochtes Kind
#2   Yersinia   19:07:36 | Mittwoch, 22. Juni 2005
mir erscheint unlogisch, dass
dort eine Frau hingegangen sein soll, wenn alles so schmutzig war. was den Artikel angeht: eine sachliche Darstellung kann wohl etwas bewirken und betroffen machen; die reißerischen Aufmacher von kreuz.net über „Kinderschlachthöfe“ und „Homosexualismus“ scheinen mir eher einer Art „Volksbelustigung“ zu dienen – oder war jemand der Herrschaften schon bei einer Abtreibung dabei? ist jemand homosexuell? – und sagt es nicht?
ich kenne einige Theologinnen, die abgetrieben haben und die heute im Dienst der katholischen Kirche stehen; und ich kenne einige katholische Priester, die homosexuell sind und auch sexuell aktiv sind.
Zugleich sind diese Leute untadelige gute Christinnen und Seelsorger – was jetzt?
Redaktion benachrichtigen „Sicherer Sex existiert nicht“
#1   Yersinia   18:42:14 | Montag, 20. Juni 2005
nicht „sicher“, aber „sicherer“
ist wie so vieles im Leben – es gibt keine absolute Sicherheit, aber Sicherheitsmaßnahmen nicht zu ergreifen, ist erst recht fahrlässig; ganz nebenbei: Sex läßt sich auch nicht verhindern!
Redaktion benachrichtigen Gewaltige Kluft + …
#14   Yersinia   19:39:16 | Samstag, 18. Juni 2005
wie kann eine Monarchie mit europäischen Wurzeln
in Lateinamerika „rechtmäßig“ sein – abgesehen davon, dass keine Monarchie per se „rechtmäßig“ ist – dass da irgendwas „von Gott eingesetzt“ worden sein soll, ist doch lächerlich und dient nur der Untermauerung eines Herrschaftsanspruchs; und ob deine anderen Vorschläge mehr als idealistischer Quatsch sind, mag ich hier gar nicht weiter zu diskutieren, da fehlt es zu sehr an konkreten Aussagen;
Redaktion benachrichtigen Gewaltige Kluft + …
#11   Yersinia   21:00:16 | Freitag, 17. Juni 2005
@Miles: was soll gegen die Armut
und insbesondere gegen die himmelschreiend ungerechte Verteilung der Güter und Lebenschancen in diesem Land getan werden? und welchen Beitrag könnte die katholische Kirche dafür leisten?
Redaktion benachrichtigen Die Leichen im Schrank der Homo-Ideologie
#6   Yersinia   17:14:54 | Freitag, 17. Juni 2005
fragt sich nur, wozu
kreuz.net so massiv gegen den „Homosexualismus“ wettert – durch die Gleichstellung von homosexuell lebenden Menschen sind Ehe und Familie nicht wirklich gefährdet – welcher Mensch, die/der mit Lust heterosexuell lebt, könnte und wollte seine sexuelle Orientierung einfach so ändern? – Ehe und Familie sind durch den „Moloch Wirtschaft“, durch den „Götzen Markt“ und eine alles verschlingende, sich selbst ständig neu schaffende und vorantreibende Leistungs- und Konsumgesellschaft viel mehr gefährdet – profunde Kritik an diesem Gesellschaftsentwurf gibt es übrigens von Autoren wie Assmann, Duchrow, Hinkelammert u.a.; profund deshalb, weil diese „theologische Ideologiekritik“ sich nicht mit Lamentiererei begnügt, sondern Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit theologischer Wissenschaft und persönlichem Glauben verbindet.
Redaktion benachrichtigen Das Donauschiff dampft im Juli auf dem St. Lawrence Strom
#4   Yersinia   18:14:54 | Mittwoch, 15. Juni 2005
@Athanasius: bei Formulierungen wie „Priesterinnenweiber“
ist allerdings auch eine gewaltige Portion Frustration herauszuhören!
Redaktion benachrichtigen Gewaltige Kluft + …
#2   Yersinia   15:02:07 | Sonntag, 12. Juni 2005
man muß aber dazu sagen, dass
die katholische Kirche in Brasilien nach wie vor jene Institution ist, die in der Bevölkerung das höchste Vertrauen und höchstes Ansehen genießt – dies unter anderem, weil auch die katholische Kirche stark in der „Bewegung der Landlosen“ engagiert ist; umgekehrt bieten „charismatische“ Gruppierungen natürlich gute Möglichkeiten, dem „Escapismus“, der Flucht aus der – oft tristen – realen Welt; das kann nicht Sache eines ernst gelebten Christentums sein;
Redaktion benachrichtigen Gegenseitige Verständigung und Wertschätzung?
#40   Yersinia   18:03:25 | Samstag, 11. Juni 2005
„es wird aber zu keinem Weltfrieden kommen, solange der Herr Jesus Christus nicht zurückgekehrt ist“
und das ist uns für das „Ende der Zeiten“ verheißen – nicht vorher; und andere Menschen zu zwingen versuchen, den katholischen oder auch nur irgend einen anderen Glauben anzunehmen, war schon zu oft ein Kriegsgrund – ganz abgesehen davon, dass ja auch beinahe alle anderen Religionen denselben Absolutheitsanspruch stellen und es keinen (irdischen) Schiedsrichter gibt, da auch nur irgend etwas zu entscheiden; was uns bleibt, ist die Demut aufgrund unserer eigenen beschränkten Einsicht und die Verkündigung unserer „größeren Hoffnung“ (1 Petr 3,15) – wobei man nicht übersehen soll, dass wir aufgefordert sind, für diese „größere Hoffnung“ Rechenschaft zu geben „wie vor Gericht“;
Redaktion benachrichtigen Die Spiritualität boomt – in welche Richtung hinkt die Kirche?
#1   Yersinia   18:02:38 | Freitag, 10. Juni 2005
so, so, „Atheisten“ führten „politische Nachtgebete“ durch
wohl eher tiefgläübige Menschen, die hofften, einen Vorgeschmack des Reiches Gottes auf Erden zu verwirklichen; immerhin können ChristInnen nicht zu ungerechter Politik schweigen – aber jeder und jedem nach individuellem Plaisier.
Redaktion benachrichtigen Ein ganz normaler Sonntagsgottesdienst- Teilnehmer
#16   Yersinia   23:18:35 | Donnerstag, 9. Juni 2005
@Rosa: es geht gar nicht anders
aber dir heute noch irgendwleche – längst geklärten – soziologischen Zusammenhänge mundgerecht zu unterbreiten, dazu bin ich nach einem sehr langen Arbeitstag einfach zu müde; allerdings ist es für die „Superkonservativen“ äußerst bequem, sich nicht mit den Mechanismen des gesellschaftlichen Wandels zu befassen, sondern zu jammern und zu lamentieren; außerdem ist Denken anstrengend; und was würden diese Herrschaften machen, käme ihnen ihr verhaßt-verehrtes Objekt abhanden; so gesehen bergen die „Übel der Welt“ jede Menge an verstecktem Gewinn!
Redaktion benachrichtigen Ungeborene Kinder darf man abtreiben – aber nicht töten
#2   Yersinia   18:47:37 | Donnerstag, 9. Juni 2005
@Benedikt: vergiß nicht die große politische Macht der „christlichen Rechten“
in den USA; in Österreich, wohl auch in Deutschland und der Schweiz und vielen anderen Staaten der Welt wird die Gesetzeslage wohl sehr ähnlich sein;
Redaktion benachrichtigen Die Eiligsprechung wird konkret + …
#18   Yersinia   18:37:02 | Donnerstag, 9. Juni 2005
was mich immer wieder verwundert
ist dieser „selektive Gehorsam“, den viele kirchliche Gruppen und Initiativen betreiben – wenn etwas in die eigene Interessenslage passt, wird zugestimmt, wenn nicht, verdammt – man sieht es: die innerkirchliche Differenzierung hat eine schon fast unheimliche Eigendynamik bekommen; und es scheint wie vermaledeit zu sein, dass dies gerade durch den guten Willen aller Beteiligten (den sie einander gegenseitig in Abrede stellen) und die jeweils erfolgenden Aktionen noch viel mehr angeheizt wird;
das ist dann jene „Selbstläufigkeit“, die tatsächlich satanisch werden kann – aber man hat ja zum Glück das „Wirken des Teufels“, auf das man sich ausreden kann, statt sich selbst bei der Nase zu nehmen und die je eigene Verantwortlichkeit für dieses Geschehen zu reflektieren.
Redaktion benachrichtigen Ein ganz normaler Sonntagsgottesdienst- Teilnehmer
#1   Yersinia   18:23:41 | Donnerstag, 9. Juni 2005
find ich gut
tägliche eine beliebige Einzelmeinung zu einem Thema – mal passt’s einem mehr, mal weniger; wirklich eine gute Form von Unterhaltung!
Redaktion benachrichtigen Licht aus dem Osten
#2   Yersinia   23:47:17 | Dienstag, 7. Juni 2005
China wird kommerzialisiert
dass und wie da eine eventuelle Christianisierung reinpasst, erscheint mir fraglich – noch dazu, wo auch in China Sekten wie Falun Gong durchaus großen Zulauf haben.
eine Blödheit ist es aber wohl, den Buddhismus oder den Dalai Lama mit „Dämonen“ in Verbindung zu bringen – zum ersten kann man anderen Religionen ihre Ernsthaftigkeit und eigen Kompetenz heute schlecht absprechen, ohne sich ganz einfach lächerlich zu machen; zum zweiten muß man einmal erleben, wie der Dalai Lama ermahnt, beim eigenen Glauben zu bleiben und nicht leichtfertig in eine andere Glaubenswelt zu wechseln; dass er zum dritten sehr viel von Spiritualität versteht, konnte man vergangenes Jahr in Graz erleben; trotzdem wäre der Buddhismus nicht „meins“.
Redaktion benachrichtigen Tödliche Spielchen
#1   Yersinia   17:26:56 | Dienstag, 7. Juni 2005
„wird man im Gen-Labor schon bald zu hören bekommen“
so so, wird man zu hören bekommen? wenn die Auseinandersetzung ernsthaft und fundiert geführt werden soll, brauchts mehr Argument statt Emotion, mehr Fakten statt Fiktionen, „was alles sein könnte“ – außer, jemand ist mehr auf den „versteckten Gewinn“ aus und hat eigentlich gar kein Interesse an einer Lösung des Problems; immerhin geht dann auch das bekämpfte Thema verloren.
Redaktion benachrichtigen „Das sind Wilde“
#10   Yersinia   19:38:17 | Montag, 6. Juni 2005
@jörg: jetzt sind wir aber neugierig!
erzähl mal! welche Erfahrungen hast du gemacht?
Redaktion benachrichtigen „Die Lage ist ernster denn je“
#1   Yersinia   19:36:13 | Montag, 6. Juni 2005
ich frag mich immer wieder
ob die Regeln wichtiger sind als ganz einfach zu glauben – im Sinne von Antwort geben auf die Zuwendung Gottes – da werden im Grunde von Menschen gemachte und änderbare kirchliche Regeln als gleichsam göttliches Gesetz hingestellt – nicht zuvergessen, dass alles kirchliche Recht „unter dem Aspekt der Liebe“ auszulegen ist.
Redaktion benachrichtigen Will ich der Gesellschaft meine moralischen Überzeugungen aufzwingen?
#1   Yersinia   10:08:32 | Sonntag, 5. Juni 2005
je entwickelter eine Gesellschaft wird
desto mehr Wahlmöglichkeiten tun sich auf, desto unüberischtlicher wird sie, desto komplexer, damit auber auch umso leistungsfähiger – darum stellen sich diese moralischen Fragen dann und unterliegen letztlich der Entscheidung und dem gebildeten Gewissen des einzelnen; eine zentrale Instanz an sich kann es dann nicht mehr geben, sie wird in ihrem Anspruch logisch selbst hinterfragt – Japan ist da ein sehr gutes Beispiel, aber auch die konservativen bis traditionalisitschen KatholikInnen im deutschsprachigen Raum – die stimmen lehramtlichen Aussagen oder Personen des kirchlichen Lebens auch nach eigenem Gutdünken und Interessenslage zu – und erhöhen somit die – hier innerkirchliche – Komplexität.
Redaktion benachrichtigen Hei! Rat mir mal!
#2   Yersinia   10:02:48 | Sonntag, 5. Juni 2005
unter die Leute gehn
und das eigene Her öffnen ist allerdings auch sehr wirkungsvoll; und ohne zuerst einen Blick auf die eigene Person – und das eigene Herz – zu werfen, wird eine Partnerschaft keum entstehen; interessant wäre allerdings zu wissen, wie es die angesprochene Zielgruppe mit der möglichen vorehelichen Ausübung sexueller Praktiken hält; insbesondere, wenn die Personen schon fortgeschritteneren Alters sind.
Redaktion benachrichtigen Abgesetzt
#6   Yersinia   09:55:27 | Sonntag, 5. Juni 2005
@Athanasius: wo ist „dieses Phänomen“ in der Psychologie bekannt?
und an Hand welcher Merkmale fühlst du dich autorisiert, mir dieses zuzuschreiben?
Nicht zuletzt hat es schon etwas mit Seriosität zu tun, nicht nur Verschwörungstheorien zu behaupten, sondern solche Behauptungen zum mindesten auch nachvollziehbar zu machen; von Reaktionen auf kritisches Nachfragen, gar auf das sich Einlassen auf einen rationalen Diskurs gar nicht zu reden.
Redaktion benachrichtigen Durch und durch heidnisch
#4   Yersinia   09:48:18 | Sonntag, 5. Juni 2005
wozu soll Gott in eine Verfassung?
IMHO ist es ein „sich zu eigen machen“ Gottes – letztlich also Frevel; ganz klar ist es der Versuch, unhinterfragbare Größen in ein politisches Konstrukt zu reklamieren – letztlich also ein mehr oder minder verschleierter Versuch der Herrschaftsbegründung; nein, politische Entscheidungen sollen politische – und damit von Menschen gemachte – Entscheidungen sein; und wie will Europa als Verbund rechtsstaatlicher Demokratien anderen Staaten gegenübertreten, die im Namen ihrer Religion ein diktatorisches Regime ausüben und Menschen knechten – und dies natürlich so nicht dargestellt sehen wollen, sondern eben „im Namen Gottes“ handeln? nicht zuletzt eine Frage: wie sollen sich jene vielen Menschen in so einer Verfassung vertreten fühlen, die ohne Glauben leben oder nicht dem christlichen Glauben angehören? sich dem Verfassungsregime unterwerfen? also doch – nichts anderes als eine Frage von Herrschaft und Unterdrückung, verbunden mit dem Mißbrauch des Namens Gottes!
Redaktion benachrichtigen Wider seinen letzten Willen + …
#1   Yersinia   09:38:52 | Sonntag, 5. Juni 2005
„Buddhisten um den Altar herumtanzen!“
darin liegt genau jene Abwertung, die Grundlage ist für Zwistigkeiten zwischen den Religionen, letztlich auch für Auseinandersetzungen und Kriege (also vielleicht auch satanisches Wirken?); ein bißchen mehr Respekt ist wohl angebracht, statt anderen Religionen grundsätzliche Falschheit oder Irrtum zu unterstellen; immerhin gibt es im irdischen Leben keinen Schiedsrichter, der entscheiden könnte, welche Religion „die richtige“ ist – und es muß doch skeptisch machen, wenn der größte Teil aller Religionsbekenntnisse den Absolutheitsanspruch stellt.
Redaktion benachrichtigen Skandal in Linz! „Recht auf Leben“-Demonstration wurde verboten
#3   Yersinia   20:13:02 | Samstag, 4. Juni 2005
tja, die letzten fünf Jahre …
die meinst du doch, nicht?
Redaktion benachrichtigen Amtsübergabe + …
#1   Yersinia   18:15:12 | Samstag, 4. Juni 2005
„Virtuelles Rotlichtviertel“
wozu diese Meldung?
Redaktion benachrichtigen Abgesetzt
#3   Yersinia   08:56:01 | Freitag, 3. Juni 2005
@Athanasius: „Kirche ist seit langem von kommunistischen Infiltranten verseucht“
ja, und von Schwulen-Netzwerken, von Modernisten, Feministen, vom Satan selber, von Freimaurern, von sonst irgendwem und weiß Gott was noch – manchesmal wird die ganze Sache wirklcih lächerlich; abgesehen davon: auch das ganze Mißtrauen, die Abwertung gegenüber Andersdenkenden könnte ja auch ein Werk Satans sein – man weiß ja nie!
Redaktion benachrichtigen Christliches Erbe – Islamische Zukunft
#9   Yersinia   21:56:56 | Mittwoch, 1. Juni 2005
fundierte Information ist da allemal besser:
www.crossingcultures.at
abgesehen davon ist die Abgrenzung politischer Anliegen gegenüber Religiösen – unter gleichzeitiger Beachtung der gläubigen Menschen – wohl der bessere Weg gegenüber jeglichem religiösen Fundamentalismus; anders gesagt: politische Freiheit, Meinungsfreiheit, die Achtung der Menschenrechte und eine demokratische politische Kultur mit rechtsstaatlicher Basis sind wohl die besten Voraussetzungen gegen jegliche fundamentalistische Begehrlichkeiten; eine Religion als bedrohlich und bekämpfenswert hinzustellen heizt das Konfliktpotential erst recht an (wer könnte daran Interesse haben) und lenkt nur ab von strukturellen Bedingungen, die zu Konflikten und Unsicherheit führen; letztlich hat der Teufel selbst allergrößtes Interesse an solchen Verblendungen!
Redaktion benachrichtigen Wir brauchen ihn zum Überleben + …
#1   Yersinia   20:15:03 | Montag, 30. Mai 2005
„Christen sind für den Kampf geboren.“
ah ja! manche sagen das auch von den Muslimen – und ganz allgemein sollte man mit derartigem Vokabular heutztage behutsam sein – auch was die eigene Rechthaberei anbelangt
Redaktion benachrichtigen Kampfeslustige Bischöfe
#6   Yersinia   18:47:46 | Montag, 30. Mai 2005
@Paul: wenn du schwanger bist
steht die Medizin Kopf!
Redaktion benachrichtigen Die gottlose EU-Verfassung wurde abgelehnt
#11   Yersinia   18:43:43 | Montag, 30. Mai 2005
ist da nicht ein Widerspruch?
www.kreuz.net/article.1270.html
einerseits die Jubemeldung, andererseits die uralte Klage über den Glaubensabfall.
Redaktion benachrichtigen Mitläufertum oder echte Bekehrungen?
#1   Yersinia   18:39:00 | Montag, 30. Mai 2005
ist da nicht ein Widerspruch?
vergleiche diese Meldung: www.kreuz.net/article.1265.html
und ist es für die KatholikInnen Afrikas nicht an der Zeit, sich zu emanzipieren, also „aus der Hand des Vaters“ zu gehen und ihren Glauben eigenständig zu leben? ganz nebenbei: Afrika erfuhr und erfährt von Europa viel Unglück und Ungerechtigkeit, wozu soll dieses Europa „beispielhaft“ sein?
Redaktion benachrichtigen Zwischen Wollen und Können + …
#5   Yersinia   13:00:33 | Samstag, 28. Mai 2005
@Athanasius: ich verbeuge mich vor deinen 19 Jahren Lebenserfahrung
mit dem Alter wird mensch ja immer dümmer, aber was solls; Österreich hat nach Luxemburg die höchste direkte Familienförderung der Welt – tatsächlich können Frauen jetzt schon für drei Jahre auf das Einkommen regulär arbeitender Menschen kommen; was aber fehlt, sind Kinderbetreuungseinrichtungen und schlicht die Möglichkeit, mit Kindern beruflich mithalten zu können; und da geht es nicht um dümmliches „Karrieregeschrei“, sondern schlicht um die Gefahr, aus dem Arbeitsleben und damit aus Verdienstchancen rauszufallen. Europäische Länder mit höheren Geburtenraten binden zum ersten die Männer stärker ein, zum zweiten ist dort die Erwerbsquote von Frauen deutlich höher (Skandinavien: >=65%); man kann strukturelle Gründe leugnen und sich beklagen, dass sich nichts zum Guten wendet – oder man setzt dort an, wo andere Staaten schon seit Jahren gute Erfahrungen machen.
Redaktion benachrichtigen Kampfeslustige Bischöfe
#3   Yersinia   12:51:29 | Samstag, 28. Mai 2005
der einfache Mann
und die einfache Frau – seltsam, dass du dies vergißt – können sich heute zur Genüge informieren und das Thema selbst wird oft genug öffentlich diskutiert; wer wollte auf die Segnungen der modernen Medizin verzichten?
Redaktion benachrichtigen Petrus, der Papst und der Primat
#2   Yersinia   10:25:40 | Samstag, 28. Mai 2005
und? hat der fiktive Herr Professor
die Orthodoxen überzeugt? pilgern die jetzt alle nach Rom?
Redaktion benachrichtigen „Ich will keine Therapie auf Kosten meiner Mitmenschen“
#1   Yersinia   10:19:52 | Samstag, 28. Mai 2005
„Ich will keine Therapie auf Kosten meiner Mitmenschen“
sehr löblich – aber Millionen anderer Menschen werden das wollen; leider. Und da die katholische Kirche nicht bisher wirklich gegen „Raubtierkapitalismus“ aufgetreten ist, hat sie auch in der Argumentation gegen die – extrem gewinnträchtigen „live-sciences“ nur geringe Chancen; abgesehen davon, dass es sich kaum ein Land bzw die Europäische Union leisten kann, bei diesen Entwicklungen draußen zu bleiben und damit ökonomisch und politisch generell ins Hintertreffen zu geraten; das sind eben die „Sachzwänge“, die „selbstläufigen Strukturen“, die es zu ändern gelte, wo „Metanoia“ notwendig wäre.
Redaktion benachrichtigen Kampfeslustige Bischöfe
#1   Yersinia   09:28:54 | Samstag, 28. Mai 2005
Embryonen sind keine „Kleinstkinder“
– soviel zur sachlichen Richtigkeit, die unumgänglich ist, wenn man ein Anliegen gut vertreten möchte; und die Frage der Internationalität von Forschung und Industrie ist mit nationalen Gesetzen kaum zu klären; die Sache ist in Europa verboten und wird dann halt „wo anders“ gemacht; dort entstehen dann neue Arbeitsplätze, während Europas Gesellschaft immer mehr in Schwierigkeiten kommt.
Redaktion benachrichtigen Zwischen Wollen und Können + …
#1   Yersinia   09:23:20 | Samstag, 28. Mai 2005
warum gibt es zB in skandinavischen Ländern
wohl einerseits „die Pille“, andererseits aber auch eine Geburtenrate von 2,2 und ein durchschnittliches Alter der Erstgebährenden von 28 Jahren? während in Ländern wie Italien, Spanien oder Portugal die Geburtenrate bei 1,6 liegt und das Alter der Erstgebährenden bei 32.
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Tagebücher
#1   Yersinia   12:20:53 | Freitag, 27. Mai 2005
meine Hochachtung ffür Bischöfe, die bereit sind
mit ihrem Leben für die Verkündigung des Glaubens einzustehen! Ich denke da auch an Bischof Oscar Romero, der am Altar ermordet wurde; das Verbrechen ist meines Wissens bis heute ungesühnt.
Redaktion benachrichtigen Woher stammen die verschiedenen Religionen?
#25   Yersinia   23:07:57 | Donnerstag, 26. Mai 2005
@Paul: was schreibst denn du für einen Unsinn
über den Islam?
Redaktion benachrichtigen Die Modernisten sind viel weniger modern, als sie glauben
#4   Yersinia   23:03:38 | Donnerstag, 26. Mai 2005
wie ist das eigentlich mit dem jetzigen Papst?
hängt der nach „traditionalistischem“ Verständnis auch modernistischen Irrlehren an?
Redaktion benachrichtigen Geld regiert auch die katholische Medienwelt
#7   Yersinia   16:25:42 | Donnerstag, 26. Mai 2005
ich bin verwirrt!
was stimmt jetzt!
66.246.34.238/wbboard/thread.php?threadid=3490
genz nebenbei: „diabolos“ heißt „Durcheinanderwerfer“ – solche Streitigkeiten sorgen für Verwirrnis!
Redaktion benachrichtigen Das Ländle hat einen neuen Bischof
#3   Yersinia   19:19:23 | Dienstag, 24. Mai 2005
@Romulus: du scheinst von Pastoralpsychologie
noch nicht viel verstanden zu haben? was machst du, wenn Menschen in extremen Krisen zu dir kommen? Beten ist eine wichtige öglichkeit, aber psychosozial kompetent sollte jemand, der in der Pastoral arbeitet, schon sein.
Redaktion benachrichtigen Viel Schlamm um nichts
#2   Yersinia   18:41:42 | Montag, 23. Mai 2005
@ontos: das wirklich Schlimme an diesen Auseinandersetzungen
sind gehässige Unterstellungen und Projektionen; hier scheint mir der „Rauch des Satans“ eingezogen zu sein!
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#5   Yersinia   14:08:45 | Sonntag, 22. Mai 2005
@methusalix: ich seh da kein Problem, ganz im Gegenteil
gerade katholische Nachrichtendienste wie kreuz.net, aber auch andere, nehmen sich die Freiheit heraus, Entscheidungen der kirchlichen Obrigkeit je nach eigener Interessenslage gutzuheißen oder zu verdammen – damit wird ganz automatisch der innerkirchliche Pluralismus erhöt; erschreckend ist für mich allerdings gelegentlich der Stil der Auseinandersetzung;
Redaktion benachrichtigen „Wie man sich im Bistum Fulda unliebsamer Kritiker entledigt“
#3   Yersinia   13:55:13 | Sonntag, 22. Mai 2005
wie ist das eigentlich mit dem Gehorsam
gegenüber dem Bischof? – anscheinend eine sehr beliebige Sache.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Linz im vorzeitigen Ruhestand
#4   Yersinia   18:15:01 | Freitag, 20. Mai 2005
@Niclaas: diesbezüglich kann sich der Nachfolger ja Ezzes
bei Bischof Aichern holen – der war seine ganze Bischofszeit hindurch in einem „Löwenkäfig“
Redaktion benachrichtigen Er sieht uns + …
#3   Yersinia   19:20:20 | Donnerstag, 19. Mai 2005
tja, @tradiland, es sieht so aus
dass wir uns damit abfinden müßen, dass es in der einen katholischen Kirche verschieden Richtungen und Ansichten gibt; Menschen sind in ihrem Glaubensleben de facto frei, sich für oder gegen lehramtliche Aussagen zu entscheiden – und würde ein Bischof oder der Papst mit Vehemenz eine Aussage treffen, es würde ganz einfach über diese Aussage diskutiret werden; Menschen sind heute zumindest in Europa frei, für ihr Glaubensleben eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen – damit gewinnt entschiedener Glaube zugleich an Qualität!
Redaktion benachrichtigen Der Mut zum Neuen fehlte
#1   Yersinia   05:42:01 | Mittwoch, 18. Mai 2005
„Denn worüber würden wir in der Kirche noch sprechen…“
wie wahr, werte Redaktion, wie wahr! Ich nehme aber stark an, dass die Themen mit einem Bezug zu Sexualität in kreuz.net eben nicht nur auf diesen einen Bezug zu reduzieren sind – und so wirds wohl auch anderswo sein.
Redaktion benachrichtigen „Unabhängig von der sexuellen Orientierung“
#4   Yersinia   19:25:40 | Dienstag, 17. Mai 2005
@Miliziade: Homosexualität an sich
ist nicht sündhaft
Redaktion benachrichtigen Bischöflicher Kosmetikkurs
#3   Yersinia   20:47:21 | Montag, 9. Mai 2005
@Tradiland: das ist eine dumme Behauptung
das rote Band ist das Symbol, an AIDS zu denken; sowohl an die Gefahren als auch an die Toten und Erkrankten; das HIV-Virus hat sich vor allem am Anfang unter Homosexuellen schnell verbreitet – es liegt wohl auf der Hand, dass diese Gruppe ob der besonderen Betroffenheit sich auch besonders für eine Eindämmung der Krankheit engagiert; etwas anderes ist, was Leute wie du da wahrnehmen bzw dem zuschreiben;
Redaktion benachrichtigen Die Begründung hört sich an wie ein Witz
#6   Yersinia   22:31:38 | Sonntag, 8. Mai 2005
@konrad: womit du einen wichtigen Unterschied ansprichst –
das eine mal ist es die Sache, das andere mal sind es die Personen – und „die Homos“ ist eben ein Mittel der Entpersonalisierung, um Menschen dann als Feindbild hinzustellen.
Redaktion benachrichtigen Die Begründung hört sich an wie ein Witz
#1   Yersinia   17:21:48 | Samstag, 7. Mai 2005
die Homos
die bösen bösen Homos – damit schafft man Feindbilder!
Redaktion benachrichtigen Gehört die Türkei in die Europäische Union?
#16   Yersinia   13:27:04 | Samstag, 7. Mai 2005
@stern: da hast du ir gegenüber argumentativ wohl
den Schleudersitz gezogen? Aber schon gut, das Verständnis bzw das Wissen um die Dynamik in Kommunikationsprozessen ist nicht jedes Menschen Sache.
Redaktion benachrichtigen Das Spiel ist aus
#32   Yersinia   13:07:00 | Samstag, 7. Mai 2005
es ist schlichtweg dumm
homosexuell orientierte Menschen als „krank“ zu bezeichnen – und wenn konservative Christen im Diskurs auch nur irgendwie ernst genommen werden wollen, müßen sie schon auch unter Beachtung des heutigen Standes der Wissenschaft mitdiskutieren bzw sich kundig machen. Schlimm ist es natürlich, wenn sich aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse gewisse Positionen einfach nicht mehr halten lassen. Etwas anderes ist, wenn fundamentalistische religiöse Gruppierungen mit Brachialgewalt politische Macht erringen.
Redaktion benachrichtigen Vereidigung + …
#1   Yersinia   10:21:49 | Samstag, 7. Mai 2005
„Komm du lebenserotische Geisteskraft Gottes
ob da nicht etwas aus dem Zusammenahng gerissen wurde?
Redaktion benachrichtigen Das Spiel ist aus
#27   Yersinia   23:53:09 | Freitag, 6. Mai 2005
@Paul: wie kommst du
zu diesen Aussagen? mW sieht die wissenschaftliche Auseinandersetzung dieses Thema etwas differenzierter. So ist es durchaus normal, dass Menschen ihre sexuelle Orientierung im Lauf ihres Lebens in die eine oder andere Richtung verschieben.
Redaktion benachrichtigen Kreuzung zwischen einem Zebra und einem Parkhaus
#5   Yersinia   23:49:05 | Freitag, 6. Mai 2005
jeder Mensch hat seine Glaubensgeschichte
die mal so, mal so gehen kann; und bekanntlich kann man niemanden zwingen, zu glauben – nur „locken“ und Zeugnis geben von der „größeren Hoffnung“.
Redaktion benachrichtigen kreuzfidel: Auferstehung
#1   Yersinia   23:47:15 | Freitag, 6. Mai 2005
steh nur ich auf der Leitung?
oder brauchen aandere auch zehn Minuten, bis sie diesen Beitrag als Scherz begreifen? – ganz abgesehen davon: die durch diesen seltsamen Film Bekehrten renne bekaanntlich reihenweise durch die Gegend (tatsächlich waren im weniger katholischen Teil meines Bekanntenkreises leider die Gewaltszenen der eindrücklichste Punkt).
Redaktion benachrichtigen Gehört die Türkei in die Europäische Union?
#5   Yersinia   21:15:20 | Donnerstag, 5. Mai 2005
@franco: jeder Krieg beginnt damit, dass einer sagt
dass der andere so böse wäre, dass man ihn vernichten müße – aber die Kreuzfahrer waren nicht mein Thema und heute ist diese Ideologie dumm und brandgefährlich.
Redaktion benachrichtigen Gehört die Türkei in die Europäische Union?
#1   Yersinia   08:33:34 | Donnerstag, 5. Mai 2005
Gehört die Türkei in die Europäische Union?
Ja, wenn man die Europäische Union als politisches Projekt sieht; dann gibt es Gründe dafür und dagegen, die auf rationaler Basis – unter Berücksichtigung der begleitenden Emotionen – diskutiert und überlegt werden können. Nein, wenn man der Europäischen Union eine quasi göttliche Grundlage zuschreibt – dann ist es aber IMHO eine Hybris, ein Versuch, sich „Gott zu eigen zu machen“, um politische Entscheidungen zu „verheiligen“ und unhinterfragbar zu machen. Der bessere Weg ist wohl, am Boden menschlicher Entscheidungen zu bleiben; immerhin leben in Europa Menschen mit verschiedenen Konfessionen bzw ohne religiöses Bekenntnis, immerhin ist Europa deutlich von der Aufklärung geprägt und immerhin läßt sich gut zeigen, dass die Vereinnamung des Religiösen für politische Entscheidungen regelmäßig zu menschlichen Katastrophen führt. Ganz nebenbei ist die Türkei heute von einer sehr unterschiedlichen Gesellschaft gekennzeichnet in der Moderne und Tradition miteinander ringen; zugleich wäre die Einbindung eines demokratischen Staates mit islamischer Tradition ein deutliches Freidenszeichen, dass nicht altes „Kreuzfahrerdenken“, sondern demokratische und rechtsstaatliche Grundlagen ausschlaggebend sind für das „Projekt Europa“.
Redaktion benachrichtigen Blick in die Eingeweide
#30   Yersinia   20:44:35 | Montag, 2. Mai 2005
@Paul: bist du dir sicher
mein Posting ganz gelesen zu haben?
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