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Prima! Ist doch gut, wenn unsere Geburtenrate so niedrig ist. Dann tragen wenigsten die Industrienationen
nicht zur Überbevölkerung bei. Das Problem fehlenden Nachwuchses kann durch Immigration aus überbevölkerten
Ländern gelöst werden. Am Ende ergibt sich eine Gleichverteilung der Weltbevölkerung auf die Ressourcen.
Juhu! Wunderschön. Wenn man das auf Gottestdienste und Gebete überträgt, dann führt man religiöse
Rituale auf Placebos ohne Hintergrund zurück. Siehe auch www.spiegel.de/…,1518,409005,00.html
meine Güte Meine Güte, sind die fundamentalistischen Schreiber hier völlig humorlos? Auf Randgruppen
herumhacken könnt ihr gut, könnt aber selbst keine Kritik in Form von Satire ertragen. *kopfschüttel*
Falsch Wiedergegeben Zitat: „Im Universum gebe es 1022 Sterne.“ Das ist falsch und von einem Astronom
sicher niemals so gesagt worden. Wenn man etwas wiedergibt, dann doch bitte auch korrekt.
an Abu Kath.Net beschränkt wohl die Zeichenanzahl, deswegen kompletter Artikel unter www.wikiwelt.de/index.php/
Was%2C_Kinder_haben_wollen_Sie_auch (bitte die beiden Zeilen zusammenfügen, kath.net hat wohl auch eine
Zeilenbegrenzung) Abu schrieb: „„Uff“, muß ich erst einmal rufen, denn hier ist ja eine fröhliche Mehrheit
beisammen, die den Kindern ihre Mama wünscht und nicht verschiedene Abstellgleise!“ Ich verstehe nicht
ganz, worauf Du hinaus willst. Ich denke, jeder vernünftige Mensch ist für eine Kindererziehung, die
den Kindern eine möglichst große Entfaltungsmöglichkeit und Chancengleichheit liefert. Nur, wie dies
zu erreichen ist – darüber darf es natürlich verschiedene Meinungen geben. „@miroguh: Die Folgen v.a.
der kollektiven Fremdbetreuung kann man nachlesen bei Christa Meves, und zwar nicht i. S. eines Pamphletes
aus reaktionärer Gesinnung, sondern gestützt von der empirischen Forschung. Selbst die FAZ hat in einem
Leitartikel jüngst auf diese Erkenntnisse verwiesen. Kurz: Es schadet.“ Meinst Du diese Christa Meves?:
www.christa-meves.de/ Auf ihrer Webseite konnte ich leider keinen Link zu einem anerkannten refereed Journal
erkennen. Möglicherweise findet sich dies in ihren Büchern – die sind mir aber leider nicht zugänglich.
Ich würde jetzt aber mal vermuten, daß es extrem schwierig sein dürfte, solche Thesen zu belegen. Du
kennst nicht zufällig Untersuchungen in der Richtung? …
@FiliusDei FiliusDei schrieb: „Das ist nicht schwer zu erklären: „Wenn es Gott nicht gäbe, wäre alles
erlaubt.““ Das ist Unsinn. Menschen haben ethische Regeln aufgestellt – oft auch gegen den Willen von
Religionen. „Nun ist wohl keine Region der freien Welt glaubensloser als Westeuropa.“ Definiere bitte
„freie Welt“. Dann verweise bitte auf Statistiken! „Die Menschen leben, als ob es Gott nicht gäbe: Sie
sind Atheisten.“ Was ist daran schlecht? Soll Deine Aussage implizieren, daß in Regionen, in denen Religionen
fest verwurzelt sind, die im Artikel genannten Straftaten weniger häufig sind? Dann belege dies bitte!
Viele Grüße, Miroguh
@Elendster Sünder Elendster Sünder schrieb: „[…] Das Leben solcher Kinder endet nicht selten in Bahnhofstoiletten
mit einer Spritze im Arm.“ Du kannst natürlich auf zitierfähige Untersuchungen verweisen, die * nachweisen,
wieviele Kinder um 14 Uhr ihr Mittagessen alleine einkaufen, * zeigen, daß diese Kinder in Familien mit
berufstätigen Müttern leben und * die Wahrscheinlichkeit, daß diese Kinder drogenabhängig werden,
signifikant höher ist als die anderer Kinder, darlegen. Wenn Du Verweise hierzu hast, dann nenne bitte
die Quellen. Ansonsten solltest Du Dir solche Zitate für den Stammtisch aufheben. Viele Grüße, Miroguh
@Botschafter Geschlechtsverkehr mit Tieren gab es auch schon bei den alten Römern. Also nichts neues.
Einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Sodomie herstellen zu wollen, ist wirklich eine traurige
Reaktion. Warum habt Ihr es eigentlich nötig, so auf Homosexuellen herumzutrampeln? Wie wäre es denn
mal mit „Liebe Deinen Nächsten“?
@Benedikt Nein hat es nicht, denn ihre Darstellung ist verkürzt. Wer wegen des kirchlichen Gebotes auf
Kondome verzichtet, der ist gleichzeitig auch treu in der Ehe und enthaltsam, wenn er um seine Krankheit
weiß. Nette Theorie. Aber in der Praxis versagt das. Wer keine Kondome benutzt und wild in der Gegend
herumhurt, der kann sich sicher nicht auf irgendeinen kirchlichen Ausspruch berufen. Was meinst Du nun
damit? Welche Ansprüche? BTW, was Du als „herumhuren“ bezeichnest, ist Deine Subjektive Aufassung einer
der schönsten Sachen in der Welt. „herumhuren“ ist es nur für Leute, deren Moralkodex dies so aussagt.
Für den Rest der Bevölkerung ist dies kein Problem. Diese Leute benutzen dann aus eigener Bequemlichkeit
keine Kondome ich verstehe den Zusammenhang nicht? Mal ein nettes Gedankenspiel: Eben. Spiel. …dem
Du nichts entgegenzusetzen hast?
@Romulus, @benedikt @Romulus: Beispiel? @Benedikt: Du gehst nicht auf meine Argumentation ein. Wenn die
kathlische Kirche sagt „Kondome sind böse“ (was sie natürlich sagen darf, freie Meinungsäußerung),
dann hat das Auswirkung auf Leben und Sterben unzähliger Menschen. Das ist weitaus schlimmer, als (auch
freie Meinungsäußerung) das zu sagen/zeigen, was in dem Artikel beschrieben wird. Und deswegen fühle
ich mich als Atheist durchaus angegriffen. Aber ich muß damit leben. Und ich sprach nicht über das „Beleidigen
atheistischer Glaubenssätze“, das wäre in der Tat Unsinn. Ich sprach das „Gedankengebäude“. Wie oft
mußte ich mir von Gläubigen schon anhören, daß man als Atheist quasi ja gar nicht glücklich sein
kann etc… Mal ein nettes Gedankenspiel: angenommen, ich gründe eine Religion, die das Menstruationsblut
Marias als heilig verehrt. Dann hätten wir ein Patt zwischen unseren Religionen, was freie Meinungsäußerung
vs. Schutz vor Verunglimpfung betrifft
@Benedikt Hier hat niemand die „grausame Bestrafung“ gefordert, sondern die Unterlassung, mit dem Glauben
der Kirche auf Kosten der Gläubigen seine Scherzchen zu machen. Das gehört sich nämlich nicht. Aber
nach Ihrem Doppelmaßstab muss die Kirche ja alles erdulden und muss darüber noch schweigen; umgekehrt
darf Sie aber nie etwas anprangern…jaja ist schon schön, wenn man sich derartig in genau der Doppelmoral
eingenistet hat, die man dem jeweiligen Gegenüber vorwirft. Natürlich darf die Kirche anprangern, natürlich
darf die Kirche, verbal, atheistische Standpunkte angreifen. Es wäre langweilig, wenn nicht . Als Atheist
fühle ich mich in meinem Geiste auch verletzt, wenn die Kirche öffentlich, in meinen Augen, gefährliche
Thesen verbreitet: Die Aussage „Kondome sind böse“ hat IMO weitreichendere Konsequenzen als provokative
Aussagen über hier genannte christliche Glaubenssätze. Trotzdem ist mir kein Fall bekannt, in dem Atheisten
versucht haben, die Kirche aufgrund solcher Aussagen, die der Auffassung vieler Menschen diametral gegenüber
stehen und sie deswegen beleidigen müssen, vor Gericht zu ziehen. Wenn die Kirche also den Atheisten
verbietet, kritische, provokative Aussagen zu machen, dann muß sie auch selbst nach diesen Grundsätzen
handeln und nichts äußern, was das atheistische Gedankengebäude beleidigt…
@Benedikt Wer beim Spiegel im Stil der „Jungen Freiheit“ oä schreibt, der fliegt dort ja wohl auch raus
oder? Oder ein BMW-Manager, der zum Kauf von Mercedes rät?Natürlich fliegen die raus – u.a. weil sie
nicht den vom Arbeitgeber gewünschten Arbeitserfolg zeigen werden. Wenn eine BMW-Sekretärin aber einen
VW Käfer fährt, wäre das kein Kündigungsgrund. Warum dann bei einer Sekretärin der Kirche – solange
sie nicht öffentlich Stellung gegen ihren Arbeitgeber bezieht? Bezüglich des Grundgesetzes – wie man
das rechtlich korrekt ableitet, ist für mich zweitrangig Deswegen schrieb ich „indirekt“!
@Benedikt Das Grundgesetz ist aber, wie der Name sagt, die Grundlage. Und daraus leitet sich z.B. das
Arbeitsrecht ab. Ob nun direkt oder indirekt – das Grundgesetz gilt für alle Personen. Wie sieht es mit
Arbeitsverträgen zwischen Kirche und, sagen wir mal, einer Sekretärin aus? Die Beschränkung, die die
Kirche ihren Priestern auferlegt, interessieren mich hier nicht. Das können die natürlich halten, wie
sie wollen. Aber die Sekretärin darf nicht streiken und auch nicht nach einer Scheidung wieder heiraten,
wenn sie ihren Arbeitsplatz nicht gefährden will. Und ich weiß, Gerichte haben dieses Verhalten als
rechtens bestätigt. Aber gut heißen muß ich es nicht.
@Benedikt Donnerwetter, das muss ein toller Arbeitgeber sein, er hält sich sogar an Gesetze (Grundgesetz),
an die er sich gar nicht halten muss und die für ihn gar keine Gültigkeit haben. Vorbildlich! Jep, genau,
im Gegensatz zur Kirche. Aber wenn man, wie die Kirche, in einem Staat angesiedelt ist, von dem man auch
noch kräftig finanziell unterstützt wird, dann hat man sich, IMO, auch an das dort herrschende Recht
zu halten. Tja, leider ist die Kirche auch kein Arbeitgeber wie jeder andere, sondern ein religiöses
Bekenntnis und da gibt es gewisse Regeln, die bindend sind. Es wird, nehme ich an, ein Arbeitsvertrag
abgeschlossen. Also ist die Kirche, rechtlich gesehen, ein ganz normaler Arbeitgeber.
@Benedikt Ich habe hier keinen Vergleich angestellt. Warum sollte ich meinen Arbeitsplatz kündigen –
ich habe das Problem mit Demokratie bzw. Nichtdemokratie ja nicht aufgebracht. BTW, mein Arbeitgeber hält
sich, im Gegensatz zur katholischen Kirche, an das gültige Arbeitsrecht und Grundgesetz in Deutschland.
Verschiedenes @Rosalinde: Schön, hier auch eine weltoffene und optimistische Meinung lesen zu dürfen!
@zwobbel: „Die EU ist gegen die Interessen der Völker.“ –> eine Behauptung, die zu belegen wäre. Ich
behaupte, sie ist nicht richtig. Immerhin hat uns die EU die längste Friedenszeit zwischen den EU-Mitgliedern
überhaupt beschert. „Sie ist auch ohne die Zustimmung der Menschen entstanden und noch mehr zu dem geworden.“
–> Die EU wurde aufgebaut durch demokratisch gewählte Regierungen, also durch das Volk (wenn man mal
von Spanien zur Franco-Zeit absieht…) @Stimme aus dem Tradiland: „Demokratie, die den Geheimbünden
volle Aktionsmöglichkeiten läßt“ –> von welchen Geheimbünden sprichst Du? „Entweder fließt das Blut
des unblutigen Meßopfers Christi – als Opfer für den dreifaltigen Gott – oder es fließt das Blut der
Menschen – als Opfer für die Daemonen. Die Entscheidung bleibt niemandem erspart!“ –> Die katholische
Kirche hatte in ihrer Geschichte kein Problem damit, beides fließen zu lassen. @kali: Wo haben sie Dich
den losgelassen?
Wer „Fehlgeleitet“ ist – das liegt im Auge des Betrachters… … und ist auch zeitlichen Änderungen
unterworfen. Natürlich sollte _jedem_ Respekt entgegengebracht werden. Respektlosigkeit Einzelner kann
aber nicht als Entschuldigung dienen, selbst respektlose Äußerungen zu verbreiten.
Wo ist hier der Respekt vor anderen Menschen? Wer, wie in diesem Artikel, Worte wie „geschlechtsoperierte
Kastraten“ verwendet, hat in meinen Augen keinen Respekt gegenüber anderen Menschen. Sollten nicht gerade
Christen jedem Menschen Liebe und Respekt entgegenbringen? Ich finde die Wortwahl in diesem Artikel einfach
nur traurig.