Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Im Gazastreifen fehle es an allem, meldet uns der Dhimmi-Pfarrer aus Hamastan. Laut BBC hat die Welthungerhilfe
der UNO den israelischen Streitkräften mitgeteilt sie bräuchten vorerst keine Lebensmittel mehr schicken,
da die Lager für die nächsten zwei Wochen voll seien. Die Israelis zeigen trotzdem ihren guten Willen
und lassen täglich bis zu hundert LKWs mit Hilfsgütern passieren. Diese geraten daraufhin permanent
unter Mörserbeschuß. Nach Hamas-Logik müßte man nun erklären, daß Israel eigene Opfer nur deswegen
provoziere, um sich in der Weltpresse besser verkaufen zu können. Aber das erklärt uns der Dhimmi-Pfarrer
vielleicht beim nächsten Mal.
Wäre eine Story für kreuz.net gewesen, daß Prälat Manuel Muallam aus Protest gegen Israel die diesjährige
Christmette ausfallen ließ. Er war sich nicht zu blöd, den Gottesdienst durch einen Sitzstreik in der
Schule nebenan zu ersetzen: elderofziyon.blogspot.com/…-christmas-mass.html Auch sonst scheint sich
Hochwürden prächtig mit den Islamisten der Hamas zu verstehen: www.daylife.com/photo/049U0jqcla1hg www.daylife.com/photo/049U0jqcla1hg
Und dann waren da noch die 150 Betlehem-Pilger, die bei der Ausreise aus dem Gazastreifen am Grenzübergang
Erez von den Muslimen mit Mörsergranaten beschossen worden sind: www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3644086,00.html
www.ynetnews.com/…40,L-3644086,00.html Hierzu hätten wir ebenso gern einen Protest des Prälaten vernommen.
Aber so ist das nunmal in einer islamischen Mehrheitsgesellschaft: entweder man ist Dhimmi (Unterworfener)
oder tot.
Schmalspurig Also: statt sich der ortsüblichen, demutsvolleren Geste der Mundkommunion zu beugen verzichtet
Kiko lieber ganz auf den Empfang des Herrenleibes und tritt mit verschränkten Armen an – um sich wenigstens
den Segen geben zu lassen …
#9 Niclaas 18:20:46 | Donnerstag, 29. November 2007
Bemerkenswert … … ist, wie sich der Autor Fischinger mit der Zeit in seinen Publikationen …chtvondieserwelt.alien.de/buecher.html
entwickelt hat. Man darf für die Zukunft gespannt sein.
Ein weiterer Kommentar auf Deutschlandradio Kultur Zur Sprache kommen Martin Mosebach und der Georg-Büchner-Preis
Von Eberhard Straub Als mp3 abrufbar tinyurl.com/2dwrfg. Den kann man sich genußvoll auf der Zunge zergehen
lassen …
Sicherheitszaun bringt Israel kein Gewinn?? Vor dessen Bau war die Situation unerträglich. Hunderte Zivilisten
wurden mitten in ihrem Lebensalltag Opfer des Bombenterrors. Man denke nur an die gräßlichen Schauplätze
der Linienbusse. Mit Errichtung der Sperranlage ist die Zahl der ausgeführten Anschläge drastisch zurückgegangen.
Ebenso die Zahl der Diebstähle im Grenzgebiet. Ein israelischer Staatsbürger kann über diese Aussage
des Patriarchen nur den Kopf schütteln. Demütigungen an den Checkpoints?? Im Mai wurden 2 Palästinenserinnen
auf dem Weg zu ihrem Selbstmordanschlag festgenommen. Sie hatten aufgrund gefälschter Atteste eine Einreiseerlaubnis,
und sollten in den kostenlosen Genuß der israelischen Spitzenmedizin kommen. Beide sind Mütter kleiner
Kinder, eine von ihnen schwanger. In Ramallah sollten sie ihren Sprengstoffgürtel erhalten um damit ihren
Helfern zu schaden. Es gibt ungezählte Beispiele der Hinterlist an den Checkpoints. Es stimmt, daß man
in D weit weg von der Situation ist und keine Ahnung von der Niedertracht der Palis hat, derem Kampf keine
humanitäre Grenze gesetzt ist. Alles was dem Islam nützt, ist erlaubt: der totale Krieg einer faschistoiden
Religion. Den Christen dieser Region ist diese Realität unter dem Druck von 1000 Jahren in Fleisch und
Blut übergegangen. Heute genießen sie in Israel so viel Rechte und Freiheit wie in keinem anderen muslimischen
Land der Welt. In ihrem Wahrnehmungsvermögen jedoch sind sie gebeugte Dhimmis geblieben, Unterworfene
eines islamischen Herrschaftsanspruchs.
„Wildwuchs an individuellen Regelungen“ Nanu?? Wo bleiben den plötzlich Offenheit, Vielfalt und Toleranz,
die sich diese Herrschaften sonst immer zugute halten?
Undichte Stelle Wenn es nur drei Bischofsvikare gibt, ist der (falsch) Beschuldigte eh kaum noch vor Rufmord
zu schützen. Interessanter dagegen, wie diese Information an das Profil gelangte: a) aus dem Kloster
heraus. Welchen Nutzen sollte man hier aus so einem Info-Querschläger haben, der zur Klärung des Sachverhalts
nichts beiträgt? b) aus dem Erzbischöflichen Palais. Detto. c) die erzdiözesane Ombudsstelle. Warum
nicht? Nennt sich zwar so, ist aber nicht dem kirchlichen Lager zuzurechnen. So wenig wie das Profil.
Und hier kenne ich einen Fall aus 1. Hand, wo unzulässiger Weise Informationen gespielt wurden. Irgendwo
wurden Interna weitergereicht, die zum Schutz der Beteiligten nach derzeitigem Stand nicht preiszugeben
waren. Für die betreffende Abteilung im AKH würde ich bestimmt nicht meine Hand ins Feuer legen …
Die Meisten wußten wenig … Beim Juden/Israel-Bashing spielt man bei kreuz.net oft ganz vorn mit. Was
uns hier dieser lutherische Bischof nicht mitteilt, ist *wie* er zu diesem Urteil gekommen ist. Gewiß
hat er palästinensische Christen besucht, Leute wie Mitri Raheb vom »International Center of Betlehem«,
der dort ein protestantisch-arabischer Pfarrer ist. Man muß ihn einmal selbst erlebt haben. Ein antijüdischer
Berufspropagandist reinsten Wassers, an Einseitigkeit und Verlogenheit kaum zu überbieten. Verständlich,
denn er lebt davon, sich als Ansprechspartner für westliche Christenführer zu präsentieren, die nach
Spendenempfänger suchen. Dabei steht dieses »Begegnungszentrum« (westl. Gelder & paläst. Interessen)
mit einem Bein im muslimischen Lager und vertritt eine gefährliche Christologie, bei der der Messiasanspruch
Jesu islamkonform bis zur Unkenntlichkeit abgeschliffen wird. Diese Anpassung an muslimische Vorstellungen
wird verständlich, wenn man die mehr als tausendjährige fürchterliche Repression der dortigen Christen
in Betracht zieht. Es sind »Dhimmis«, Unterworfene, deren vorauseilender Gehorsam eine Lebensversicherung
gegenüber der muslimischen Mehrheit bedeutet. Von dieser Deformierung kriegen die Pilgerbesucher wenig
mit, da ihnen ja nur ein Seite des Konflikts gezeigt wird. Hier eine Gegendarstellung zum Apardheitsvorwurf:
www.nahostfocus.de/page.php?id=2230 Und hier die einer ehemals muslimischen Libanesin (ein PDF): tinyurl.com/37vjck
Die Meisten wußten wenig …
Nehmen wir mal Rußland … … und die Voraussagen der Demographen: 2015 wird jeder 2. junge Mann, der
zu seiner Wehrpflicht in die Kaserne einrückt, ein Muslim sein. 2030 wird dann in der gesamten Russischen
Föderation der Anteil der muslimischen Bevölkerung die 50-%-Marke erreicht haben. In einem Land mit
einem nach wie vor erheblichen Kernwaffenpotential. Die durchschnittliche russische Moskowiterin von heute
hat 1,1 Kinder. Die Abtreibungsstatistik ist schauerlich. Eine Tschetschenin bringt es dagegen auf 8 Geburten
in ihrem Leben, die zudem eher am Beginn ihrer natürlichen Fruchtbarkeit liegen; im selben Zeitraum entstehen
so mehr Generationen. Bei den russischen Männern dagegen fällt die Lebenserwartung stetig (Alkohol).
Das christliche Abendland scheint nicht nur im Westen zunehmend ausgehöhlt zu werden (schon heute entfallen
auf die Muslime 53 % der Neugeburten im Brüsseler Stadtgebiet). Europa scheint zudem seine kulturelle
Ostflanke zu verlieren. Vielleicht lag auch diese Entwicklung von Anfang an im Blick der Muttergottes
von Fatima.
@Sulpicius Ja, das ist schrecklich, daß sowas passieren konnte. Aber hier ist nur ein Bruchteil von dem
sichtbar, was bereits die Absicht des islamischen Djihad ist: nämlich die absolute Vernichtung der Juden
in ihrem Staat Israel. Und dagegen wehrt sich Israel. Wer diktiert den Preis, den das Überleben wert
sein darf, wenn die Hisbollah einen physisch liquidieren möchte? Wer läßt sich sein Existenzrecht so
billig wegnehmen und legt seine Hände in den Schoß, nur weil der Feind eine Gegenwehr erfordert, die
die eigene Gewaltfreiheit korrumpiert? Die Israelis tun, was sie in dieser Situation können, um Unschuldige
zu schonen. Auch der Gegner? Was teilen uns die Medien darüber mit? Die Flugblätter – warum ist die
Zivilbevölkerung nicht geflohen? Konnte sie nicht lesen? Wurde sie von der Hisbollah gehindert, die dann
deren Häuser geplündert hätte? Waren sie de facto in der Geiselhaft und konnten nicht weg? Auf welches
Niveau wird Israel gezwungen, wenn Raketenwerfer neben Familienhäusern aufgestellt werden, um dann die
israelische Bevölkerung zu beschießen? Im Videoblog outcut TV findet sich ein anschaulicher Beitrag
zum Thema Zivile Schäden – und wie man sie macht outcut.blogspot.com/…e-man-sie-macht.html. Von solchen
Vorgeschichten berichten unsere (politisch-korrekten) Medien natürlich nichts. Ebensowenig wie vom waffenlosen
Uno-Posten, dessen Unterkünfte und Sanitäranlagen die Islamkämpfer mitversorgen mußten. Klar, daß
die dann ihre Kampfstellung gleich an Ort und Stelle aufgemacht haben. So läuft die Sache nun mal …
Apologeten des Krieges Dieser Ehrentitel gereicht bei kreuz.net allen, die zu einer differenzierteren
Sicht dieses Konflikts gelangen. Bilder der Opfer sollen uns von der wahren Absicht der Israelis und den
Umständen des Konflikts überzeugen. Das auf der anderen Seite die Hisbollah Zivilopfer beider Seiten
nicht nur billigt, sondern ihr Existenzgrund die Ausrottung aller Juden und ihres Staates ist, wird verschwiegen.
Warum wohl? Erfreulich, daß diesmal die Würde der Opfer respektiert wurde. Diese Schutzschilde haben
bereits zu Lebzeiten ihren Zweck erfüllt, da die Hisbollah zu Recht mit den moralischen Ansprüchen der
IDF spekuliert. Erzwingen die Gotteskrieger dennoch Zivilopfer, können diese zum Glück noch der islamischen
Propaganda gegen Israel dienen. Auf sowas springt man auf kreuz.net sofort an, wie die letzten Tage beweisen.
Warum wohl? Diesmal also die zerstörten Hisbollah-Immobilien in Südbeirut, Renditeobjekte im Dienste
des Djihad. Ergebnis des Einsatzes von Präzisionswaffen und sorgfältiger Zielauswahl. Die Zivilbevölkerung
ist den israelischen Aufforderungen gefolgt und hatte vorher das Gebiet verlassen. In Südbeirut gab es
keine Toten unter den Zivilisten. Doch hier davon kein Wort. Warum wohl? Dagegen ist ein »Apologet des
Krieges«, wer sich nicht der Suggestivkraft entsetzlicher Bilder beugt. Denn diese sind nicht die ganze
Wahrheit dieses Konflikts. Wohl aber Kalkül einer menschenverachtenden Resteverwertung, wie sie den Islamisten
eigen ist. Und dieser Tage kreuz.net.
Warum ich für den Krieg bin Ein lesenswerter Essay in der Welt www.welt.de/…06/07/25/971936.html. Oder
der Artikel hier, in der Welt am Sonntag www.wams.de/…06/07/23/969986.html. Mit einem freundlichen Gruß
den friedensbewegten Gutmenschen von der kreuz.net-Redaktion
Au weia … Krieg ist, wenn die Muskeln den Verstand zuerst aus dem eigenen und dann aus den Köpfen der
anderen bombt. Keine andere Urlaubsvertretung gefunden??
Alternativkonzepte von kreuz.net? Zum Glück befanden sich unter den Opfern keine Weißen. War natürlich
ironisch gemeint. So gut sollte der erlauchte Leser mittlerweile seine Pappenheimer kennen! Der Konflikt
mit einem so perfieden Gegner wie die Palästinenser schließt natürlich unschuldige Opfer ein. Dies
ist von den Palis bewußt einkalkuliert und manchmal arrangiert, schon aus Propagandazwecken. Menschenleben
zählen bei denen wenig: von der UNO ausgehalten, hat sich die Bevölkerungszahl im Gazastreifen in zwei
Jahrzehnten verdreifacht. 48,5 % der Einwohner dort sind Kinder bis 15 Jahre (wie können sich Terroristen
da erlauben, aus Wohngebieten Raketen abzufeuern??). Kurz: es ist auch ein demographischer Krieg und ein
Krieg der Bilder. Hält die Redaktion von kreuz.net ihre Quelle wirklich für so unabhängig und glaubwürdig?
Stellt diese aus Erfahrung ehrlich dar, was passiert ist, also auch die genauen Umstände, die zum Beschuß
geführt haben (wenn nicht wieder mal deren Waffenlager im Kindergarten explodiert ist)? Ist wirklich
nur von den Israelis ein so hohes Ethos einzufordern, bzw. ist das Niveau der Palis überhaupt noch ein
Thema bei kreuz.net? Waren die erwachsenen Opfer möglicherweise Kombattanten?? Wer gibt Auskunft hierüber?
Deformierte Volksgruppe der Pali-Christen Die jahrhundertelange Repression durch die muslimische Mehrheitsgesellschaft
hat ihre Spuren hinterlassen. Bis heute ist es den dortigen Christen nicht gelungen, sich von den Methoden
ihrer islamischen Nachbarn zu emanzipieren. Chacour liefert hierzu genügend Anschauungsmaterial: aus
seinem Munde konnte man noch nie eine entschiedene Verurteilung des Terrors ohne wenn und aber vernehmen.
Stattdessen wird mit emotionalem Schmus auf die Tränendrüse gedrückt und knallhart die Propagandakarte
ausgespielt. Dabei geht es diesen Illoyalen als 2.Klassebürger in Israel immer noch um ein vielfaches
besser als in irgendeinem anderen islamischen Land dieser Welt! Einfach zum Kotzen diese Heuchelei, diese
blinde Einseitigkeit und Anbiederung an das muslimische Mehrheitsgefühl – man kann ja nie wissen, wie
der Konflikt noch ausgeht! Natürlich sammelt er auch Spenden für den Moscheebau. Zum Ausgleich akzeptiert
er die Spende des Kirchenportals in seinem Heimatdorf Ibillin, auf dem der Bahai-Tempel des nahen Haifa
abgebildet ist! Offenbar kann er mit jedem, nur die Juden sind die bösen Nazis von heute: im Vorwort
seiner Übersetzerin darf diese vom »Jahrestag der Machtergreifung Hitlers« fabulieren, um eine Parallele
zum Publikationsdatum zu ziehen. Auch sonst wird zu den Nazis gerne die Völkermordparallele gezogen,
und wo die Fakten nicht ausreichen, wird reichlich an Emotionen nachgegossen. Eine offenkundige Verblödung,
wie sie auch die Redaktion von kreuz.net in letzter Zeit heimsucht.
Der Krieg der Bilder Selbst der Süddeutschen Zeitung – einer proisraelischen Berichterstattung eher unverdächtig –
scheint’s allmählich zu dämmern, was die Palis mal wieder für einen Coup gelandet haben. Man wollte
sich nicht auf Reuters & CNN verlassen, sondern hat mal direkt vor Ort recherchiert www.sueddeutsche.de/…/artikel/315/78237/.
Zugegeben, mit »israelischen Todesschwadronen« habe ich schon so meine Mühe. Was sich aber die Hamas
leistet, nämlich ein zehnjähriges Mädchen für ein selbst zu verantwortendes Unglück der Weltpresse
propagandistisch vorzuführen, das ist der Gipfel der Niedertracht!
Haltlose Verleumdungen durch kreuz.net Die am Strand von Gaza picknickende Familiensippe sei von »israelischen
Todesschwadronen« ermordet worden. Damit wird eine vorsätzliche Tötungsabsicht von Zivilisten seitens
der israelischen Streitkräfte unterstellt. Ein notorischer Israelhaß, der unkontrolliert durch die Schranken
der Wirklichkeit knallt? Die IDF untersucht jeden militärischen Einsatz mit Zivilopfern daraufhin, wie
es trotz der eigenen Richlinien so kommen konnte. Im Gegensatz dazu wollen die palästinensische Terrorakte
absichtlich die Zivilbevölkerung treffen, der Wirkung wegen bevorzugt auch Frauen oder Kinder. Die Auswertung
der Fakten dieses Falles myblog.de/…ncorrect/art/3781807 weist zunehmend darauf hin, daß eine von Palästinensern
(!) plazierte Landmine explodiert ist. Wäre diese Beurteilung im Rausch mit all den anderen Zeitungsenten
erschienen, es wäre dumm genug gewesen. Doch bei derzeitiger Sachlage sich sowas wie »israelische Todesschwadronen«
zu erlauben, grenzt ans Demagogische. Sollten die moralischen Grundsätze zur Aufklärung von Fehlern
auch in der Redaktion von kreuz.net vorhanden sein, dann sollte dieser Artikel dringendst korrigiert,
wenn nicht gänzlich zurückgenommen werden!!
Ist doch nett, daß er geantwortet hat, … … der Direktor des Vorseminars. Weniger nett ist es in seinem
Fall, so plötzlich ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt zu werden. Warum selber bloßgestellt werden,
wenn alle anderen es genauso machen? Man tut ja nur seine Arbeit und fällt dabei nicht aus dem Rahmen
des allgemein üblichen. Und schließlich: wie kommen die Leute aufeinmal drauf, einem das Banner der
liturgischen Hochkultur in die Hand zu drücken? Ich halte es für denkbar, daß die ganze Sache hier
ihre Vorgeschichte hat, mit Fraktionen und viel Unterschwelligem, daß sich schlecht in einer Rechtfertigung
via kreuz.net kommunizieren läßt. Der Einsatz der Patene hat’s dann auf den Punkt gebracht und die Liberalen
standen mit ihrer Einstellung ziemlich blöd da, weil deren Defizite offengelegt wurden (nicht jeder Kommunionempfang
korrespondiert mit der noblen Geste der Patene). Und dabei wollte man doch überlegen fortschrittlich
sein! Der Hausvorstehung des Marianums ist zu wünschen, daß sie diesen Konflikt in produktiver Weise
nutzt, ohne die Fronten aufs sichere Mittelmaß hin einzuebnen, um sein zu wollen wie die anderen. Ein
neu entfachter Eifer für das Große, daß uns in der Liturgie zukommt, der Blick auf das, was Gott, und
das, was der Mensch ist, mag der stets sich einschleichenden Selbstprofanierung entgegenwirken.
Kardinal Meisner muß befürchten, … … daß bei einem Verkauf an die Piusbrüder ihm sein eigener
Laden um die Ohren fliegt. Da spielt kaum noch eine Rolle, daß dies die inhaltlich optimalste Nachnutzung
wäre, da die Liegenschaft quasi innerhalb der Familie verbliebe. Sollte der Immobilien-Makler recht haben,
ist die Aussage des erzbischöflichen Presseamtes nur als feige bis schäbig zu bezeichnen.
Den wegen anhaltender Erfolglosigkeit als Regens abgesetzten … Also das, was sich nur wenige Jahre darauf
alles im Seminar abspielte, kann man auch nicht als Erfolg bezeichnen.
Einzelkämpfer in der deutschen Kirche Ist schon blöd, wenn ein Amtsbruder mit Reformen vortritt – und
man sich selbst plötzlich im unreformierten, erneuerungsbedürftigen Hinterfeld wiederfindet!
Unüblich langes Gespräch Vielleicht spekuliert Schüssel darauf, der unbedarfte Leser möge dies als
Hinweis auf seine Wichtigkeit aufnehmen. Möglich aber auch, daß Benedikt XVI. so lange dafür brauchte,
um dem Katholiken Schüssel ins Gewissen zu reden. Denn dieser ist bereits in der 2. Legislaturperiode
Bundeskanzler einer Regierung, die in der Kinderabtreibung ein hinnehmbares Übel sieht. Die Schwächsten
zahlen den Preis für das bequeme Regieren. Etwas anderes als die Politik hat Schüssel nie gelernt. Nun,
wo er über die angestrebte Macht verfügt, sollte er sie auch nutzen. Denn das Blut der Unschuldigen
schreit schon unüblich lange zum Himmel.
Egal, was Fischer behauptet … … die zeitliche Nähe zur Ziviltrauung und die Prominenz des Paares
sind in der Angelegenheit Ärgernis genug. Das mögen gerade noch Winkeladvokaten des Kirchenrechts gutheißen.
Das Gesamtbild sieht anders aus. Interessant ist in diesem Zusammenhang deshalb, was Bischof Küng nicht
gesagt hat – und aus Imagegründen wohl nicht sagen wollte. Diejenigen, die ohnehin schon gegen die Kirche
polemisieren, hätten diese als Munition gegen einen Minister eingesetzt. Aber kirchenintern, Herr Bischof,
sind ihnen doch wohl nicht die Hände gebunden? Wozu haben sie sonst dieses Amt angetreten?
Das Ärgernis bis zur Unkenntlichkeit einschäumen Das war wohl die Absicht in der Außenwirkung dieses
Schreibens. Die eigentliche Zielgruppe der Priester weiß längst um die Grenzen bei den »wiederverheirateten
Geschiedenen«. Mit der kirchlichen Aktivität unmittelbar nach der Ziviltrauung sind diese dem Sinn nach
eindeutig überschritten worden. Damit müßte es disziplinarische Maßregelungen gegen den Pfarrer von
Weißenkirchen geben. Dem öffentlichen Druck zu entgehen, der dadurch entstünde, ist eigentliches Ziel
dieses Schreibens.
Fragwürdiges Qualitätsmerkmal Alexa Also zum Ersten ist es erfreulich, daß in diesem Jahr die katholische
Nachrichtenlandschaft um die Katholizität, wie sie kreuz.net einbringt, bereichtert worden ist. Für
meinen Geschmack wird hier und da ein bisserl zuviel geholzt. Andererseits kommen Anliegen und Themen
auf den Tisch, die anderswo fehlen – und somit ein unverzichtbares Bewußtsein hierzu. Zum Zweiten und
damit zum Postingtitel: dieses Ranking von Alexa würde ich lieber gleich unter den Tisch fallen lassen.
Wie im Artikel schon angedeutet, werden von Alexa eher die dümmeren Internetnutzer erfaßt. Und um jeden
Preis muß man ja nicht den Platz von kath.net einnehmen wollen (bitte nicht bös mißdeuten!).
#1 Niclaas 08:11:10 | Donnerstag, 29. September 2005
Peter Handke Äußerungen wie diese machen deutlich, wie total überschätzt dieser Autor in den Literaturkreisen
wird. Ein aufgeblasenes Ego mit geringer realitätsbezogener Substanz. Gerade diese dreiste Dummheit hat
Handke ursprünglich und seitdem ins Gespräch gebracht. Seitdem bewundern alle des Kaisers neue Kleider
…
EÜ nie richtig angekommen Die Protestanten sind von der Tradition stärker abhängig, als sie sich bewußt
sind. Im reformatorischen Überschwang wurde diese allenthalben über Bord geworfen, um sofort eine völlig
neue, diesmal minderwertigere zu bilden. Echte Wurzeln sind rar, die eigene Identität wackelt allenthalben.
Ein Teil der protestantischen Identität im deutschen Sprachraum ist die gewohnte Bibelsprache. Hierin
ist wohl der eigentliche Grund für die Ablehnung einer erneuten Zusammenarbeit zu suchen. Es fehlt den
Protestanten an Möglichkeiten, das eigene Profil darzustellen und sichtbar zu machen. Abgrenzung muß
der katholische Partner liefern, der Voraussetzung für die eigene Existenz ist. Die ewige Pupertät des
Protestantismus.
@Gallowglas Erinnert irgendwie sehr stark an das „Deutsche, kauft nicht bei Juden !“ der Nazis von 1933 …
Ich werde mir das passende Adjektiv jetzt verkneifen. Nur soviel sei versichert: Sie haben sich soeben
nochmals übertroffen!
Wie die Landeshauptfrau Burgstaller damals (Slzbg, SPÖ) Erst betreiben diese Politiker eine Ausweitung
der Kindestötung (über eine Steigerung des Angebots hierfür). Wenn man dann die Sache beim Namen nennt,
spielen sie plötzlich die Gekränkten und winden sich vor Unbehagen. Hoffentlich wird das Verhalten aller
Politiker in dieser Frage für die Nachwelt gut dokumentiert. Mindestens so gut, wie SPÖ-nahe Kreise
das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes im Nationalsozialismus unterstützen. Eine
Stiftung wäre gut. Natürlich mit Einsichtsrecht der Betroffenen.
Wieso Haßtiraden?? Wer vorsätzlich solche Reaktionen christlichen Lesern unterstellt (was am Rande vorkommen
mag), steht offenbar selbst nicht in der Innenperspektive eines an Christus Glaubenden. So wenig wie offenbar
Pfarrer Kammerer. Es ist mir völlig unverständlich, wie ein Priester aus seiner tiefen Christus-Beziehung
heraus so einen fahrlässigen Unsinn verzapfen kann. Dieser Kleriker bezeugt seine offenkundige und weit
fortgeschrittene Desintegration vom Priesteramt. Zusammen mit dem Umstand seiner Tätigkeit in der Jugendarbeit,
müßten bei den Verantwortlichen nun schleunigst die Alarmglocken läuten! Nicht wegen einer hypothetischen
Mißbrauchsgefahr, an soetwas denke ich hier nicht. Sondern allein aufgrund der entwicklungsschädigenden
Einstellung dieses Priesters, die bei Jugendlichen mit labiler sexueller Orientierung weniger als hilfreich
sein dürfte.
Karrieristen Mich hatte verwundert, weshalb Bischof Sterzinsky ursprünglich zum Kardinal erhoben wurde.
Mir war bis dahin an dem Mann garnichts aufgefallen. Wäre auch eine Überlegung wert, ob das Innehaben
eines prominenten Bischofssitzes wirklich unbedingt Anlaß sein muß, dort einen Kardinalshut draufzudrücken.
Gericht gegessen nach 1 Kor 11,27-30 Eine sehr ernste Möglichkeit in der Praxis des Kommunionempfanges.
Doch bei seiner kontemplativen Lebensweise wird Frère Roger darum gewußt haben und bei einem seiner
katholischen Priester-Mitbrüder gebeichtet haben. Das fällt nicht auf. Je mehr man sich den möglichen
Sachverhalt zu erschließen sucht, desto irrer wird der Spagat, den hier ein mutmaßlicher Krypto-Katholik
mit reinem Gewissen begangen haben soll. Ein total wirres Gebilde, eine simulierte Ökumene vorweggenommener
Einheit, in der ein Ja ein Ja sein soll … Zu seinem Gunsten können wir derzeit noch annehmen, daß
wir noch nicht alle Hintergründe kennen. Es gibt die Versuchung des Legalismus wie des Durcheinanderwerfers.
Vielleicht hat sich der Schleier noch nicht gehoben. Derzeit jedoch zweifle ich zunehmend an der Tauglichkeit
derartiger ökumenischer Konzepte.
@Elendster Sünder Gottes Eingreifen mit mächtiger Hand dürfen wir oft erkennen zum Beispiel bei der
Art und Weise des Sterbens des Herrn Schütz. Sicher kein schöner Tod. Nur, wer ist kompetent so zu urteilen?
Wir haben auch noch unseren Tod vor uns.
@Ioreth Das ist es ja gerade. Das Erbe, welches Frère Roger hinterläßt, kann man mit durchaus gemischten
Gefühlen betrachten. Sein Wille zur Ökumene hat auch jene Grenzen überschritten, die der Respekt vor
der jeweils anderen Konfession setzt. Für einen Protestanten gibt es kein Problem mit der Interkommunion,
für einen Katholiken ist diese Gleichwischerei schon ein Anstoß. Die ökumenische Gemeinschaft von Taizé
hat um ihrer selbst willen wenig Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Katholiken gekümmert, schließlich
zehrt man am/vom katholischen Profil. Und hält die Spannung nicht aus, in die man sich selbst gesetzt
hat. Es ist folgerichtig und natürlich, daß es Frère Roger mit der Zeit zur Eucharistie drängte. Doch
ab einen gewissen Punkt liegt der Dienst an der Einheit eben darin, in diese Einheit voll einzutreten,
statt nach außen hin dieses gespaltene Bild zu präsentieren. So wirkt diese Inkonsequenz zumindest auf
mich, der nun wirklich nicht die Hintergründe dieses Zerrbildes kennt. Hier stellt sich die Frage nach
dem zukünftigen Beitrag Taizés zur Ökumene, da man multikonfessionell bleiben will, doch diese Identität
verliert, sobald eine naturgemäße Entwicklung in die volle Katholizität einmündet. Ein Paradox, daß
hier vorliegt: entweder zu stagnieren und die Wunde der Spaltung offen zu halten, oder sich zu entwickeln
und letztendlich als ökumenische Bruderschaft aufzulösen. Der Gründer gab ein Beispiel hierfür.
Da war doch ein Kardinal anwesend Und hier muß man lesen, daß die Gläubigen den Herrenleib selbst in
den Kelch tauchten und zu sich nahmen. Offenbar eine Sitte, die sich unter keinen Umständen mehr an den
Weisungen der Kirchenobrigkeit reibt.
Personal & Funktional Das personale Amtsverständnis hängt mit der apostolischen Verfaßtheit der Kirche
zusammen. Über die Sendung der Apostel durch Christus und die Bischöfe als Nachfolger der Apostel ist
die Kirche hierarchisch gegliedert. Die Pfarrer handeln dann stellvertretend für ihren Bischof. Bei der
Eucharistiefeier handelt der Priester in persona Christi, das besondere Weiheamt mit seinen Aufgaben steht
in direktem Zusammenhang mit der ursprünglichen Sendung durch Christus. Die protestantische Praxis verzichtet
auf diesen Zusammenhang mit dem Ursprung und versteht das Amt rein funktional und äußerlich. Es wird
dem Weiheamt kein besonderes inneres Wesen zugesprochen, wie es die Tradition der Kirche seit ihrem Ursprung
verbürgt hat. Statt dessen gilt die Bibel als Fundament kirchenbildender Gemeinschaft, ohne die existierende
Kirche als Voraussetzung ihrer Entstehung zu berücksichtigen. Dieses protestantische Verständnis von
Kirche, die im wesentlichen erst von der Bibel her zu entwerfen ist, wird irrigerweise auf die Katholische
Kirche übertragen.
Ernstzunehmender Gedanke Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, daß das Wohlergehen sozialer Gemeinwesen
nicht nur von technischem und zivilisatorischen Know-How abhängt. Die Kräfte der Zerstörung und Verhinderung
sind nicht rational erklärbar – dies mag als Brückenschlag all jenen Aufgeklärten dienen, die mit dem
Einfluß dunkler Mächte nicht viel anzufangen wissen. Denn nicht der Hinweis auf einen geistigen Einfluß
des Bösen ist irrational, sondern deren praktisch vorgeführte Verfehlung von Lebensmöglichkeiten. Man
denke an die Umwertung von Zivilisationstechniken durch das Dritte Reich, die entwicklungshemmende Zauberei
in den Volkskulturen Afrikas, die Blindheit in den westlichen Industrieländern bei der Praxis der Kinderabtreibung.
Einer politischen Instrumentalisierung dieser Tatsachen wie im Bericht ist mit Vorsicht gegenüberzutreten,
da man sich hierbei allzuleicht überhebt. Bei aller EU-Skepzis ist mir neulich eine recht plausible Blockade
des Bösen in den Sinn gekommen. Ich wurde daran erinnert, wie stark der christliche Glaube an Gott in
Kroatien ist. Hierin läge ein enormes Potential für eine ziemlich seelenlose EU. Dazu entwickeln sich
Wirtschaft und Gesellschaft ausgesprochen günstig. Dennoch wurde der Beginn von Beitrittsverhandlungen
ausgesetzt – im Hinblick auf die übrigen Beitrittskandidaten aus rational kaum nachvollziehbaren Gründen
…
Der Fluch des Denkmalschutzes … … für Kirchenobjekte von derart bescheidener Qualität. Und schon
öffnen sich neue Horizonte ökumenischer Gemeinsamkeit: die großen Konfessionen sind auf der Suche nach
einer geeigneten Nachnutzung ihrer seelenlosen wie unästhetischen Mühlsteine. Denn dies sind moderne
Bauten zu oft geblieben, trotz der Auffassung von Architekten und diözesanen Bauämtern, die meinten,
die Gemeinden würdens mit der Leere schon richten (hier war’s vor allem bei den Katholiken mit der »Reform«
ein Schuß in den Ofen). Hennen rennen – die passenden Abnehmer sind begrenzt, der Bedarf steigt – am
Ende können Protestanten wie Katholiken mit ihrer Erblast ins Schwitzen kommen. Wohl dem, der früh genug
gestartet.
Die Leichenschändung wurde entfernt Dann ist es auch an der Zeit, diese Horror-Photographie von der Webseite
zu entfernen. Eine absolute Zumutung. Hier darf die Redaktion mal ihre Verantwortung neu austarieren und
um die psychische Unversehrtheit seiner Leser fürchten.
@Peccator … sondern der über 50jährige israelische Staats-Terrorismus gegen die Palästinenser, die
ein Recht auf dieses Land haben. Was sie als Staats-Terrorismus bezeichnen, sollten Sie einmal mit den
staatlichen Qualitäten der Israel umgebenden Länder vergleichen. Mir scheint die Zivilisation unter
dem Staate Israel immer noch den umliegenden Beispielen vorzuziehen sein. Trotz aller Mängel. Ich wünsche
Ihnen eine Ahnung davon, was ein Muslim unter dem Recht auf dieses Land versteht. Mit derselben Rechtgläubigkeit
denkt dieser nämlich auch an Andalusien und einen Raum bis vor die Tore Wiens. Deutschland hatte 1945
riesige Territorien verloren, 13 Millionen Menschen wurden vertrieben und neu integriert. Offensichtlich
ist es möglich, ein geschehenes Unrecht wieder zu schließen, ohne den Konflikt ständig warm zu halten.
Wenn den muslimischen Arabern daran nicht gelegen ist, liegt dies an ihren Rechtanspruch auf das Land
des Staates Israel wie auf eine Weltherrschaft des Islams überhaupt. Sagen Sie doch gleich, daß Ihnen
an der Existenz des Staates Israel nichts liegt.
Innerkatholisches Outing Mixa und Fürst sind übrigens auch Rotarier. Degenhardt war einer. Offenbar
eine recht weit verbreitete Seuche. Sind die nicht ausgelastet? Was finden die da, was in der Kirche fehlt?
Nicht viel, Fr. Evelin! Ich beobachte nur größere Zusammenhänge bei einem Bischof mit diesem Hintergrund.
Es ist Exzellenz Küng eine Amtsführung zu wünschen, die – ohne Rücksichtnahme auf Gruppeninteressen
und zukünftige Ämter – das Beste zum Wohl der ihm anvertrauten Seelen anstrebt. Das ist so selbstverständlich,
wie das Opus Dei seine Tätigkeit mit dem Wohle der Gesamtkirche gleichsetzt.
Evolution einer kirchlichen Evolutionstheorie @Irenäus … wenn Gott aus einem Lehmklumpen einen Menschen
erschaffen kann, er dies um so mehr aus einem Affen. Treffliche Bemerkung! Dann kann er die Sache mit
dem Affen aber gleich überspringen und den Menschen einfach in die Wildnis setzen. Ich habe irgendwo
noch in Erinnerung, daß das fehlende Bindeglied Affe – Mensch noch nicht gefunden ist. Warum eigentlich
versuchen die Wissenschafter nicht, im Labor auch nur eine einzige lebende Zelle aus einer Ursuppe zu
bilden? Im Vergleich zur Entdeckung von Wasser auf dem Mars wäre das doch wirklich eine Sensation! Zumal
die Evolutionstheorie so selbstverständlich überall hingenommen wird. Sicher, es gibt schon Leben auf
der Erde. Aber nur eine einzige Zelle!
Der Marsch auf Wien Viel fehlt nicht mehr, für das Opus Dei. Jetzt muß man nur noch dafür sorgen, daß
Kardinal Schönborn nach Rom weggelobt wird. So läuft’s diskret, man wird schon dafür sorgen. Leider
sind zur Zeit genug Deutsche an der Kurie. Aber wenn der Kaspar weg ist, beginnt das große Stühlerücken
…
Kirchliche Evolutionstheorien Den Gedankenspielen des Erzbischofs von Wien ist unbedingt die Frage nach
der Beseelung des (Affen-)Tieres hinzuzufügen. Zum Zeitpunkt der Empfängnis? Ein Menschenkind kann wohl
kaum seine Identität von Tiereltern erhalten. Dieser Bruch in der Entwicklung, durch den Übergang von
einer unbeseelt-tierischen zu einer beseelten-göttlichen Generation, müßte man irgendwie plausibel
deuten können. Alle aufeinmal zum Menschenwesen beseelt? Dann dürfte es heute keine Affen mehr geben,
wollte man das angedeutete Problem des Übergangs aufheben.
Ein bißchen schwanger Es gehört zu den Aufgaben eines Pressesprechers, derartige Patzer irgendwie geschmeidig
zu erklären. Also: Roger Schütz teile das katholische Eucharistie-Verständnis. Folglich ist es Schütz
unmöglich, mit seinen protestantischen Mitbrüdern gemeinsam ihr Abendmahlsritual zu begehen. Gleichzeitig
ist er entschieden dagegen, eine Vermischung mit genuin Katholischem zu praktizieren (was man gerne glauben
würde, angesichts der Gefahren des Ökumenismus – vor allem in Taizé!). Vielleicht ist es im Opus Dei
möglich, derartige Widersprüche aufzumachen und zugleich den Zielen der Organisation unterzuordnen.
In seiner jetzigen Funktion hätte Navarro-Valls ruhig Klartext reden können, und Fehlinterpretationen
wären aus der Welt gewesen.
Vielleicht weil die Bischöfe frühstückten? In der Osttürkei sind Hunderte von Schafen bei dem Versuch
eines weiten Sprungs in den Tod gestürzt. Rund 400 der insgesamt 1500 Tiere verendeten in einer Schlucht.
Die anderen überlebten, weil sie eine »weiche Landung« hatten. Wie türkische Zeitungen am Freitag
berichteten, hatten die Schäfer die in den Bergen am Südufer des Van-Sees grasende Herde sich selbst
überlassen, um zu frühstücken. Als eines der Schafe sprang, um auf einen gegenüberliegenden Felsen
zu gelangen, folgten die übrigen Tiere und stürzten in die etwa 15 Meter Schlucht.
Und Lehmann läßt seine Priester ziehen? Von den Gläubigen war’s ja bekannt. Aber daß der Bischof nun
dazu noch seine Priester von der Leine läßt, ist eine neue Dimension seines Hirtenamtes. Liberal in
jeder Hinsicht, der gute Mann.
Schuldenerlaß klingt gut Die damit gewonnene Bonität an den Finanzmärkten können die korrupten Eliten
der afrikanischen Länder gut gebrauchen, um bei den G8-Mitgliedern Waffen zu kaufen bzw. ihren Sippenanhang
über Staatsaufträge anderweitig zu versorgen.
Von welchen Hunden gejagt? Der Erzbischof Alois Kothgasser hat von seinem Vorgänger ein recht gepflegtes
Bischofsamt übernommen. Um so mehr fragt man sich, warum er ohne Not die so klägliche Haltung von ,Aktion
Leben Österreich’ loben muß. Er ist doch ein intelligenter Mensch und nicht darauf angewiesen zu plappern,
was man von außen für gültig hält. Wenn er – was man doch annehmen sollte – um die inhaltlich stark
defizitäre Einstellung dieser Einrichtung weiß, wieso unterläßt er nicht einfach deren Erwähnung?
Amtsgemütlichkeit? Weichgeklopft? Kleinmut sich zu katholischen Initiativen zu bekennen, die auch vor
Gott ein Schmuck der Braut Christi sind?
Umarmungstendenzen In der Tat hatte der Gründer eine ausgeprägte Affinität zu den herausragenden Plätzen
in der kath. Kirche. Er erkannte die darin liegenden Vorteile für die Ziele seiner Bewegung und ließ
sich darum gleich in Rom nieder. Man kann es als überaus kluges Kalkül betrachten, wie de Balaguer seine
Rolle im Opus Dei plazierte, sodaß seine persönliche Heiligsprechung als natürliche Folge erscheinen
mußte. Den Eintritt in den Himmel hat er sich über die Schlüsselgewalt Petri auf redlichem Wege und –
man muß es nochmals sagen – mit menschlicher Klugheit erworben. Der Aufbau einer straffen Propaganda-Maschinerie
konnte dieses Ziel nicht verfehlen. Der Bewegung deswegen den faschistoiden Schwung der Franco-Ära zu
attestieren, darf nicht zu voreiligen Schlußfolgerungen verleiten. Schließlich gibt es nirgends Belege
dafür, daß intern das zitierte Gebetsmotiv ganz anders verstanden wird: »Alle mit dem Opus Dei durch
Maria zu Jesus!«
Die Kirche i s t überaus großzügig bei den Rechten ihrer Arbeitnehmer Sie geht sogar weit über diese
hinaus und unterläßt gebotene Kündigungen in Fällen, in denen dauerhafte und grobe Sittenwidrigkeit
ihrer Angestellten eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses zur Pflicht machen würde. Letztes Beispiel
von dem ich gehört habe ist ein homosexueller Angestellter in einem Krankenhaus, welches von kirchlicher
Seite (Orden) betrieben wird. Die betreffende Person lebt offen mit ihrem Freund zusammen. Nun behaupte
mal einer, die Brüder seien nicht barmherzig …
Strategische Interessen Da der Patriarch geneigt ist, an israelische Investoren zu verkaufen und damit
die Rechtsverhältnisse zugunsten der Israelis zu verändern, will der Staat diese willkommene Gelegenheit
natürlich nicht verpassen. Dafür schickt er schon mal seine Polizisten los, sich verprügeln zu lassen.
Kommuniongemeinschaft als freundliche Geste Statt das eigene Profil zu schärfen und die darin enthaltenen
Unstimmigkeiten auszuhalten, greift der protestantische Selbstverdruß nach dem Kostbarsten, was die röm.-kath.
Kirche in ihrer Tradition bewahrt hat: die hl. Eucharistie. Es ist verblüffend festzustellen, zu welcher
Gestalt sich die Ökumene im zunehmenden Bewußtseins des Skandalons gewandelt hat: hier betteln mittlerweile
die Protestanten um ihre Anerkennung seitens der Katholischen Kirche, da sie aus sich selbst keine Identität
stiften können.
In den Käfig zu den Löwen geworfen … … wird jeder Nachfolger werden, der ein bißchen mehr (Kirchen-)Profil
zeigt. Das läßt sich gut am Beispiel von Kardinal Groer als Nachfolger vom König in Wien aufzeigen.
Der war doch nur zu Bedauern, auf einer jahrzehntedicken Kruste dieser orangefarbenen 70er-Jahre-Theologie
aufbauen zu müssen.
Argumente, die für einen Abriß sprechen? So ganz klar ist mir die Sache in den bisherigen Artikeln nicht
geworden. Wenn die Nutzung in eigener Regie entfällt, hätte vielleicht eine andere christliche Denomination
einen Bedarf und den Enthusiasmus, hierfür die Betriebskosten aufzubringen. Vielleicht im Zuge eines
Grundstückstauschs. Dann könnte man immer noch bauen. Auf jeden Fall trägt das Bistum auch die Verantwortung
für eine sichtbare Präsenz des Christlichen (überhaupt) vor allen Getauften in diesem Lande. Daß der
Abriß angestrebt wird, hierfür gibt es gewiß noch andere Ursachen, als finanzielle Sachzwänge. Es
ist das Milieu, welches sich in den diözesanen Verwaltungen ausgeprägt hat. Eine Non-Profit-Organisation
mit großen Geldbewegungen durch Angestellte, deren Tätigkeit sich in der freien Wirtschaft üblichen
Leistungskriterien entzieht. Seilschaften, Pfründemechanismen auf Sympathie-Grundlage, zusammengesackte
Kirchlichkeit, Beharrungsvermögen. Plus sozialer Verantwortung des Arbeitgebers, den für Entlassungen
die Hände gebunden scheinen (»die nimmt ja niemand mehr auf dem Arbeitsmarkt!«). Die Fähigen möchte
man ja lassen, die anderen sind aber fest eingewachsen in ein System, daß sie intern deckt. Und fällen
Entscheidungen. Die Arbeit der diözesanen Bauämter kann jeder selbst begutachten.
@Klaus Kegebein: Tippfehler Die Begriffe »glaubensfern« und »kirchenfeindlich« im Zusammenhang mit
der Initiative »Wir sind Kirche« sind natürlich Unsinn. Bei Ihrem Posting kam mir auch der Gedanke,
ich sei im falschen Film. In meinem Jesusbild höre ich die Mahnung von »reißenden Wölfen« und einer
Kreuzigung, die um der Wahrheit willen erkauft wurde. Denn davor hätte sich Jesus gewissermaßen auch
retten können. Wieso möchte dieser Verein »Wir sind Kirche« im Boote Petri sitzen, doch ein anderes
Ziel ansteuern als dieser? Warum kleben sie sich an eine Autorität, die sie nicht anerkennen wollen?
Wenn man ehrlich ist, sind die Standpunkte zu Genüge ausgetauscht. Es gibt ja auch viele Kirchenmodelle,
die diese Forderungen eingelöst haben. Es ist an der Zeit für diesen Verein, einen Schritt ins Erwachsenensein
zu tun – statt nur in den Armen der Mutter Kirche herumzustrampeln.
Viel hilft nicht immer viel Gewiß – ein zentraler Ort zum Gedenken an diese Verbrechen hatte bisher gefehlt.
Ob die gewählte Ästhetik eines »Taubenklos« die gewünschte Erinnerung und innere Erziehung fördert
und zur Menschlichkeit anmahnt, ist doch fraglich. Ein glaubwürdiges Problembewußtsein haben die Politiker
mit diesem Projekt nicht gezeigt. Zu krass ist der Widerspruch zwischen dem hier gezeigten Willen (monumental &
in Beton) und der von ihnen zu verantwortenden Rechtslage. Einen nur rückwirkenden Willen zu Lebensschutz
kann es in diesem Fall eben nicht geben.
Und wenn du mal nicht weiterweißt … … dann gründe einen Arbeitskreis! Der gute Mann hat allen Grund,
sich selbst nicht zu trauen: bei einigen Mitgliedern hat er Böcke zum Gärtner gemacht. Oft mangelt es
diesen Initiativen an echter katholischer Charakterstärke und dem Bewußtsein, etwas anzubieten zu haben,
das im Leben tragfähig ist und sich bewähren kann. Es gilt, mal die Wahrheit (nicht ohne Liebe) auszuhalten.
Sonst entsteht am Ende wieder eine neue Kontaktbörse für »Gleichgesinnte«.
Versäumnisse bei der Raumplanung? Ich kann mich einer Meldung entsinnen, wonach die Sender schon immer
an diesem Standort gewesen wären, dann aber zunehmend in deren Nähe Wohnhäuser gebaut wurden. Bei entsprechend
weitsichtigen Flächennutzungsplänen durch die öffentliche Hand hätte dann auch eine Ausweitung der
Sendeleistung nicht zu diesem Konflikt führen dürfen. Vielleicht wissen die Verantwortlichen dies, und
wollen nun selbst den Kopf aus der Schlinge ziehen?
@yaris: Wann weiß ich, wann ich infiziert bin? Ihr Fragestellung bezeichnet schon das Problem: der dem
Menschen angemessenste Ort praktizierter Sexualität ist nicht mit irgend jemanden, wie Sie so offenherzig
schreiben, sondern der Ehepartner. Womit sich auch weitgehend die Frage klären ließe, wann man weiß,
daß man (nicht) infiziert ist. Nach menschlichem Ermessen, mehr verlangt ja auch niemand. Und zur Annäherung
an dieses Ziel gilt auch für die Gegenpropaganda: »Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut«. Noch
ein Gedanke: selbst bei Verwendung von Kondomen werden Kinder gezeugt. Und dies bei – sagen wir mal –
4 fruchtbaren Tagen im Monat bei der Frau. Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie Sie einem potenziell
Infizierten zu Kondomen raten können. Kennen Sie ein zugelassenes Medikament mit vergleichbarem Risiko?
Und haben Sie eine Ahnung vom Verlauf der Infektionsrate bei treuer, ehelicher Sexualität?
@yaris: Kondome schützen das Leben Und beim Russisch-Roulette verhindern leere Patronenschächte, daß
sich ein Schuß löst – das ist eine Tatsache. Es ist sehr wohl der Würde des Menschen angemessen, sich
so zu verhalten, daß nicht anderes Leben bedroht wird. Als Infizierter noch Sexualkontakte zu haben,
pervertiert den Liebesakt in sein Gegenteil. Der Horizont der katholischen Kirche ist bei Fragen des Lebens
doch weiter, als die Forderungen mancher Zeitgenossen ahnen lassen.
@sttn zum Thema Homosexualität als Krankheit Ich würde zu diesem Zeitpunkt nicht von Krankheit sprechen.
Ich habe den Ausdruck gebraucht um einen Vergleich mit einem harten Faktum zu machen. Ich kann irgendeinen
Krebs haben, mich aber dabei pudelwohl fühlen, solange ich keine Beschwerden habe und nicht um meinen
Zustand weiß. Dieses Beispiel vergleiche ich mit dem Zustand eines homosexuell empfindenden Menschen,
für den emotional betrachtet seine Neigung völlig okay ist, da ihn das Gefühl etwas von dem vermittelt,
wonach sich jeder Mensch sehnt. Objektiv betrachtet führt ein Nachgeben in eine schwere Unordnung, was
das Gewissen bestätigt. Diesen Konflikt kann man nicht durch Selbstrechtfertigung und Praxis von Homosexualität
lösen. Das ist eine äußerst heikle und tragische Situation. Hier ist offenkundig etwas nicht heil.
Und anstatt dieses ungefragte Kreuz als solches anzunehmen (wie ein anderer sein körperliches Gebrechen)
und darin erlöst zu werden kommen nun Homo-Lobbyisten daher uns sagen: Hey, lebe aus was du fühlst,
du bist genauso normal wie alle anderen! Wir geben dir die Anerkennung für das was wir auch tun, dein
Gewissen brauchst du nicht, das ist doch nur Prägung der Umwelt (merkwürdigerweise aber nicht die Homosexualität
als solche, die ist natürlich angeboren)! So machen sich diese Leute selbst zum Gewissen, indem sie es
dem Betroffenen rauben. Und schlimmer noch: sie schließen ihn in sein Elend ein, indem sie ein anderes
Evangelium predigen als jenes von der Erlösung durch das Kreuz.
@Yersinia Mit dem Vergleich der »Krankheit« wollte ich bedeuten, daß ein Wechsel der sexuellen Präferenz
auch ein Wechsel der Wertigkeit derselben darstellt – ein Umstand, den abzustreiten Sie sichtlich bemüht
sind. Krankheit muß nicht als solche erfahren werden, obwohl sie objektiv vorliegt. Ich hatte auch umsichtiger
von einem »psychischen Defekt« gesprochen. Es gibt ideologische Interessen, diesen zu leugnen oder gar
als unabänderlich hinzustellen. Bei einem physischen Defekt ist die Behinderung, die dieser darstellt,
offensichtlich. Doch bei der Homosexualität lobt man des Kaisers neuen Kleider. Wissenschaft wird nie
interessenfrei betrieben; sie fördert Ergebnisse zutage, die vom Blickwinkel der Fragestellung abhängen.
Es gibt Wissenschaftsmoden, die schon nach wenigen Jahren obsolet sind. Bei den von Ihnen angeführten
wissenschaftlichen Ergebnissen frage ich mich schon, ob sie dem biblischen Menschenbild standhalten. Für
meinen Teil halte ich mich lieber an diese Vorgabe, als mich von wechselnden Mehrheitsmeinungen abhängig
zu machen.
Ideologien verkaufen sich gern als wissenschaftlich @Yersinia Mit demselben Gleichmut kann ich feststellen,
daß bei Menschen Krankheiten kommen und wieder gehen. Was man daran als normal bezeichnen kann, beschreibt
deswegen nicht zwei gleichwertige (wünschenswerte) Alternativen. Auch wenn man bei einem Menschen eine
homosexuelle Neigung annimmt, ist diese nicht deswegen gut, nur weil sie im Moment so da ist. Sie suggerieren
eine Banalität, als hätte eben jemand mal Pickel, und morgen wieder nicht. Nur: Was heißt es für die
Identiät als Person, wenn man einen so gravierenden psychischen Defekt hat? Möglicherweise selbst verschuldet?
Trägt man wirklich nie Verantwortung für seine sexuelle Neigung? Kann die Entfremdung von der Identität
als gesund empfindender Mann/Frau von der Umgebung wirklich nur als heitere Spielart der Natur aufgefaßt
werden? @Kohelet Der Katechismus nennt keine Zahlen über die Häufigkeit von Homosexualität. »Nicht
gering« ist jede Art von Leid auf dieser Welt. Wenn der Katechismus von Veranlagung spricht, legt er
sich nicht auf eine (theoretische) angeborene Variante fest. Der Katechismus spricht von Gerechtigkeit
im Umgang mit Homosexuellen. Das ist aus diesem Munde sicher keine Aussage die dazu taugt, eventuell vor
den Karren einer »Homo-Ehe« gespannt zu werden. Im Gegenteil: Gerechtigkeit verlangt, Ungleiches ungleich
zu behandeln. Und eine Person nicht auf seine sexuelle Neigung zu reduzieren.
Faktizität an sich ist weder gut noch schlecht Homosexuell zu empfinden ist kein Freibrief, sich von
einem moralisch korrekten Verhalten zu beurlauben. Genau dies fordert aber die Homo-Lobby, indem sie die
Legitimität für eine *angeborene* Neigung proklamiert. Das subjektive Empfinden und der Autonomieanspruch
kassieren hier von vornherein die Frage, ob es überhaupt so etwas wie Moralität und Wahrheit gibt. Es
ist schädlich für ein Gemeinwesen, ungleiches gleich zu behandeln. Genauso schädlich ist es aber auch,
diesen inneren Defekt mit dem Willen des Auslebens gleichzusetzen. Ebendies hat aber eine agressive Homo-Lobby
in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit erreicht: wer so fühlt, will auch danach handeln. Die Werbeindustrie
hat ihren Teil beigetragen, das Denken vieler nach dieser Logik zu konditionieren. Es liegt in der Natur
des Gegenstandes, daß ein Homosexueller seine Nöte des Sich-verquert-Empfindens nicht in der Öffentlichkeit
abarbeitet. Dort hört man nur die Pro-Propagandisten. Es gehört zur Würde des Menschen, nicht nur als
ein Triebwesen zu funktionieren. Man kann sich zu seinen Gefühlen auch verhalten. Frei verhalten. Es
wäre unmenschlich, in seinem Willen nicht frei zu sein. Und es ist unbarmherzig, jemanden durch eine
pseudoliberale Anerkennung der Homosexualität in seiner Fehlhaltung einzuschließen.
Offensichtlich die häßlichste Kirche im Angebot Angesichts der Heizkosten im Winter ein Anlaß mehr
zum Kuscheln. Wahrscheinlich wurde für die Liegenschaft eine Zwischennutzung vor dem geplanten Abriß
gesucht – und gefunden. Wenn sich das Experiment abgenutzt hat, kann (sollte) man schleunigst zur Tat
schreiten.
Vielleicht sollte die kreuz.net-Redaktion mal überdenken, ob diese Bilder zur einführenden Illustration
wirklich sein müssen. Das schlägt mir jedesmal die Faust auf’s Auge, und ich weiß doch sowieso schon,
worum es geht. Ein visuelles Abrüsten an dieser Stelle kann helfen, der Verrohung zu entgehen …
Wenn die verantwortlichen Bischöfe … … doch nur mal genauer hinschauen würden, wem sie eine kirchliche
Lehrerlaubnis in die Hand drücken. Den geistlichen Schaden braucht man hier wohl kaum zu betonen, auch
daß so eine Berufung mal danebengehen kann. Die Kirche wird aber immer mehr zur Geisel des Systems. Jede
zurückgezogene Lehrerlaubnis hinterläßt einen Beamten auf der Halde der Kirche, für den der Staat
aufkommen muß. Anscheinend ist die Akzeptanz dieser rechtlich einwandfreien Regelung schon derart strapaziert,
daß die Bischöfe sich kaum noch trauen, ihren Pflichten nachzukommen. Jede zurückgezogene Missio zieht
den Strick ein Stück enger …
Neben dem Fahneschwenken … … wird das vergangene Pontifikat sicherlich besonders dadurch gewürdigt,
indem die publizierten Schätze Johannes Pauls II. studiert werden. Der Nachfrageboom von Riesenstatuen
muß in den richtigen Proportionen eingeordnet werden: das Interesse nur weniger Promille Katholiken von
irgendwoher genügen, um die Konjunktur dieser Hersteller heißlaufen zu lassen. Ein nettes Faktum sind
die geschilderten Rechtsverhältnisse.
»Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut« Der Aussage Erzbischof Kothgassers zufolge hätte das ‘Profil’
demnach eine Falschmeldung publiziert. War es diesem Schmierenblättchen wichtiger der Erste zu sein als
gesicherte Informationen zu liefern, könnte man sogar von einer *gezielten* Falschmeldung sprechen. Publicity
auf Kosten der Kirche, der man auch sonst wenig zurückzugeben weiß. Ausbeutung der Erwartungen der Menschen,
die suchen, wovon die Kirche Zeugnis ablegt. Selber aber nur Stroh im Regal liegen zu haben. Den Redakteuren
von ‘Profil’ muß die Folgerung als Genialität eingeschlagen sein, daß der Papst als Mozart-Liebhaber
demnächst Salzburg besuchen werde …
Eine Wiese, mit Kondomen übersät Da war wohl beim Spiegel der Wunsch der Vater des Gedankens. Eine gut
griffige Polemik, flott zu kolportieren, an Gehässigkeit kaum noch zu überbieten. Ich bin selbst dagewesen,
oder auch nicht, wenn man der Beschreibung folgen sollte. Zugegeben – die »Wiese« umfaßte zig Hektar.
Zuviel, um (wozu auch) alles gesehen haben zu können. Aber die Fabulierlust dieses Hetzblattes zeichnet
ein Bild, welches ich überhaupt nicht mit meiner Wahrnehmung in Zusammenhang bringen kann. Mit Begriffen
wie »Bösartigkeit« sollte man vorsichtig im Umgang sein, doch in diesem Fall scheinen mir alternative
Erklärungsmuster ausgereizt zu sein. Vor diesem Hintergrund scheint mir die Mahnung Benedikts XVI. an
die Jounalisten hinsichtlich der »aufrichtigen Suche nach der Wahrheit« als besonders bemerkenswert.
@ Equality Jack Danke für das Bildschirmphoto. Leider belegt dieses nicht die von Ihnen aufgestellte
Behauptung. Es geht nicht um Andersdenkende, die mit einem Vergleich diffamiert werden sollen, das ist
zu verkürzt dargestellt. Denn diese Andersdenkenden haben offensichtliche Mißstände vor Augen und weigern
sich, ihre Wahrnehmung zu bezeugen, um nicht als Verantwortliche aktiv werden zu müssen. Mit einem Vergleich
sollen hier nicht Andersdenkende propagandistisch verunglimpft werden, sondern die gleiche Grundhaltung,
der Widerspruch zwischen Wahrnehmung und Bekenntnis verdeutlicht werden. Eine Verkürzung dieses Sachverhalts
ist unfair und wohl nur dem Zweck des Postings geschuldet. Im übrigen ist es eine Qual, ein anonymes
und dennoch gepflegtes Forum zum Thema des katholischen Glaubens zu unterhalten. Es ist ein leichtes,
den Forums-Zweck mittels eigener pupertärer Interessen zu torpedieren, die anderen Teilnehmer zur Bühne
der eigenen Aufmerksamkeits-Bedürfnisse zu machen. Sicher eine heikle Angelegenheit, das Forums-Ziel
für alle offen zu halten.
Lehmann im Sog einer fiesen Peinlichkeit Der einzige Wert des von der „Bild“-Zeitung lancierten Gerüchts
liegt in der damit gewonnenen medialen Aufmerksamkeit. Hierzulande kann man mit solchem Unsinn noch Wirbel
erzeugen, denn die meisten haben nicht mal den Schimmer einer Ahnung davon, wie weit das über die Medien
erzeugte Kirchenbild von der Wirklichkeit entfernt ist – und die eigenen Reflexe sich so nach belieben
steuern lassen. Lehmann bekam seinen Kardinalshut erst zu einem Zeitpunkt zugesprochen, als man die Ernennungsrunde
schon als abgeschlossen betrachten konnte. Kardinal Ratzinger hatte wohl ein Einsehen um die Tragik des
wiedermals übergangenen Mainzers – und beim Heiligen Vater interveniert. Der Friede dürfte damit wiederhergestellt
sein, das Pulver ganz sicher verschossen. Und die Zahl an geeigneten Kandidaten aus dem deutschsprachigen
Raum nahezu erschöpft. Höchstens vielleicht noch, daß Schönborn den Kasper ersetzt. Aber mit dieser
Prognose begebe ich mich selbst schon in den Sog pseudo-informierter Peinlichkeiten …
Die österreichische Tageszeitung ‘Die Presse’ … … ist ganz sicher nicht die Qualitätszeitung, für
die sie sich selber hält. Kardinal Meisner hat diesen Ausspruch in einem Zusammenhang getätigt, in dem
völlig unzweifelhaft war, was er damit zum Ausdruck bringen wollte. Da war nicht eine Spur von dem wahrzunehmen,
womit man ihn jetzt korrumpieren möchte. @ Marcel: Ihnen wäre womöglich ein Abonnement der ‘Presse’
zu empfehlen, zumal Sie dieses Printmedium kaum überfordern dürfte …
Die Parteien und das Gleichnis vom barmherzigen Samariter Den Sozialisten kommt die Rolle der Räuber
zu. Die ÖVP spielt lieber den Priester und Leviten. Welche Schlußfolgerung sollen nun die Leser der
Kirchenzeitung ziehen?
@Ulrich Müller Ich habe mich früher daran gestoßen, daß ein Seher eine ehemalige amerikanische „Schönheitskönigin“
geheiratet hat, eine andere Seherin einen italienischen Industriellen. Das erschien mir kitschig. Aber
hier menschelt es bei mir selbst schon, denn zu dieser Wahl steht mir kein Urteil zu. Außerdem liegt
dem Bösen daran, mich an solchen Äußerlichkeiten davon abzuhalten, mich dem Wesentlichen zuzuwenden,
d. h. die Botschaften zu leben. Wenn die Seherin Marija Pavlovic einmal vergaß, während der Erscheinung
nach der Botschaft für die Pfarre zu fragen, so halte ich mich daran nicht auf. Auch das ist menschlich,
in einer Begegnung mit der Himmelskönigin dieses Anliegen „von draußen“ zu vergessen. Damit nichts wegen
einer menschlichen Schwäche vergessen wird, schreibt diese Seherin unmittelbar nach jeder Erscheinung
die erhaltene Botschaft auf (was ja sowieso selbstverständlich ist). Die 5 Hauptbotschaften sind Glaube,
Gebet, Umkehr, Fasten und Frieden. Ich meine, wenn die Erscheinungen wirklich echt sind, können sie auch
gut den Umstand verdauen, daß sie von unvollkommenden Menschen überbracht werden. Wer sie ablehnen will,
kann dies zum Anlaß nehmen, sich daran zu stoßen. Nur welche Mängel dürfen für eine Ablehnung ausschlaggebend
sein?
Die ANZAHL der Erscheinungen … … zu einem Kriterium für deren Glaubwürdigkeit zu machen, scheint
selbst ein wenig unglaubwürdig zu sein. Der Bischof sollte sonst gleich seine Ansicht mitteilen, bis
wieviel Erscheinungen er einem solchem Phänomen die Glaubwürdigkeit attestieren möchte. Oder man sieht
in der hohen Anzahl eine Teil der Botschaft selbst (die Mutter begleitet uns auf dem Weg der Umkehr, wir
habens halt nötig, Zeit der besonderen Gnade etc.). Wenn Gott wirklich in Medjugorje die besondere Gunst
dieser Erscheinungen schenkt, wieso sollte er sich dann an unsere Vorstellungen halten, was dann wirklich
das ganz Neue an der Sache wäre? Und wenn die Seher vergessen nach den Botschaften zu fragen – und wir
wissen es, die Kritiker vergessen selbst nie was – darf es bei einer Begegnung mit dem Himmlischen bei
uns nirgends menscheln? Alles noch keine grundlegenden Fakten, die unbedingt gegen Medjugorje sprechen.
Ein Mangel der angesprochenen Reihe von Jugendgottesdiensten ist, … daß die Jugendlichen mit Eindrücken
abgespeist werden, die an ihrer tiefsten Sehnsucht vorbeigehen. Solche Abende (Events) können andere
Veranstalter sicher noch kurzweiliger gestalten. Nachhaltiger wäre ein Konzept der Jugendarbeit, bei
dem die persönliche Begegnung mit der Hl. Schrift und der Eucharistie möglich sind, der eigene Glaube
in Kleingruppen ausgetauscht werden kann. Sakralität wird gegen Popkultur eingetauscht, doch der Schaden
bei kirchlich Unbedarften sollte sich in Grenzen halten: wie die Erfahrungen in Wien zeigen, finden sich
unter den Besuchern des Spektakels kaum Jugendliche von außerhalb der Gemeinden. Man fragt sich aber
schon, weshalb die Verantwortlichen für diesen Effekte-Zirkus unbedingt eine Eucharistiefeier einbauen
müssen. Nur weil man die Liturgie schon soweit deformiert hat, ist der Rest nicht auch noch egal.
Man fragt sich wie das passieren konnte, … … daß ein so grober Verfahrensfehler das Untersuchungsergebnis
von vornherein marginalisiert hat. Zeit war ja genug vorhanden, sich die Vorgehensweise zu überlegen.
Hier haben die Wissenschafter ihr eigenes Tun nicht hinreichend reflektiert – und die kirchlichen Behörden
waren nicht kompetent genug, sich eine Meinung zum Design der Studie zu bilden. Am Ende ist es auch egal,
was die Wissenschaft zum Grabtuch sagt. Um mit der Vernunft dem Glauben zuzustimmen, sind schon genug
Gründe in der Welt. Und selbst Jesus konnte mit Wundern niemanden von seiner Sendung überzeugen, der
nicht irgendwie schon innerlich eine Zustimmung getroffen hatte. Der Rest ist Budenzauber.
Psychoterror gegen Priester Eine Freundin meinerseits hat diesen Fall von Anfang an mitverfolgt. Kürzlich
erzählte sie mir, daß in einer Verhandlung vor Gericht diese durchgedrehte Wienerin in übelster Weise
getobt und geschimpft hätte. Der Richter bekam dabei auch seinen Teil ab. Dennoch hatte dieser es unterlassen,
das völlig unakzeptable Verhalten der Frau durch eine Abführung zu beenden. Der betroffene Priester
ist ein wirklich frommer und unbescholtener Mann, über dem aus dem Nichts heraus dieser Konflikt mit
einer durchgeknallten Psychopathin hereingebrochen ist. Er ist in seiner Arbeit davon schwerstens behindert
und erfährt keinen effektiven Schutz durch die Exekutive, obwohl die Sachlage eindeutig und wiederholt
belegt ist. Als Lösung böte sich wohl nur noch ein Wegsperren an, da die kriminell-krankhafte Energie
und Hartnäckigkeit dieser Frau erheblich ist. Dennoch hatte dieser Richter nicht einmal bei der Verhandlung
das offensichtlich notwendige angeordnet! Und dabei wird ein gewissenhafter Mensch kaputt gemacht. Man
mag ja nicht jedesmal sofort die Freimaurer am Werk sehen, doch bei diesem Richter fährt es einem schon
mal in den Sinn …
Widrigkeit der künstlichen Befruchtung schon lange aus den Augen verloren Der Perspektive auf das Problem
in diesem Artikel ist voll zuzustimmen. Als einen Teilaspekt fällt mir schon seit längerem auf, daß
von den Bischöfen nahezu nichts zur Ablehnung der künstlichen Befruchtung zu hören ist. Man bekommt
den Eindruck, als wäre dieses Thema schon zu abstrakt, als daß die Öffentlichkeit hierüber aufklärbar
wäre. Schließlich sei es für die betroffenen kinderlosen Paare positiv, wenn sich ihr Kinderwunsch
erfüllt. Die überzähligen Embryonen werden in der Praxis als hinnehmbare Kollateralschäden abgebucht.
Bedauerlich zwar, doch diese hätten mangels Geschichte eine andere Wertigkeit. Und selbst diese Geschichte
ist der Willkür ausgeliefert, etwa durch längeres Einfrieren der Embryonen. Werden die Eltern über
die volle Wirklichkeit aufgeklärt, bevor sie sich in die Hände der Techniker begeben? Gibt es Untersuchungen
darüber, was diese Eltern über ihre ,,beiseitegelegten’’ Kinder im Flüssigstickstoff denken?
Wo bleiben seine Alternativvorschläge des öffentlichen Protestes? Er mag sich ja selbst in dieser Auseinandersetzung
aus der Schußlinie halten (wer an diesem Thema rührt riskiert Unannehmlichkeiten). Er mag vor der Öffentlichkeit
so glatt und zurückhaltend wie Kardinal König auftreten (und sich die Bluthunde von der Presse vom Hals
halten). Seine diplomatische Seichtheit hilft herbe Patzer zu vermeiden und hält unter allgemeiner Gefälligkeit
einen möglichen Karrierefortgang in der Kurie offen. Wenn man sich irgendwann seiner erinnern wird, soll
kein grober Werksgeruch an ihm haften. Doch ist es deswegen nötig, die Polemik (Schuhe, Karikaturen)
in Salzburg der Lieblosigkeit zu zeihen? Er weiß doch wie komfortabel es ist, wenn andere den Kopf für
einen hinhalten. Bei Schönborns Gesprächen mit Bundeskanzler Schüssel – warum hörte man hinterher
nie, daß der unerträgliche Skandal des Kindermordes angesprochen wurde? Stille Diplomatie? Unausgesprochenes
Einverständnis? In Salzburgs öffentlichen Krankenhäusern soll der Dienst am Tod Einzug halten. Begleitet
von der diskreten Packelei der politischen Akteure. Das Stilmittel der Polemik ist hier ein Aufschrei
der Empörung über die Gleichgültigkeit und Feigheit der politisch Verantwortlichen. Kardinal Schönborn
steht es nicht gut an, die Zumutungen eines auch polemischen Protestes auszudämpfen.
An der Zeit, mal die politischen Rechts-Links-Kategorien neu zu ordnen Denn was haben wir auch in der
2. Legislaturperiode in Österreich? Richtig, eine Neuauflage der alten schwarz/blauen Koalition. »Rechte«.
Und, was haben diese »Rechten« am Unrecht der derzeitigen Abtreibungsregelung geändert? Nichts. Obwohl
sie konnten. Wenn sie wollten. Doch sie wollten nicht. Warum also in diesem Punkt die »Linken« beschimpfen??