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arnulf@Wie aus einer … Ziemlich erbärmlich, kann man nur sagen. Es hat sich offensichtlich in diesen
Kreisen, die sich alle katholisch nennen, noch nicht herumgesprochen, daß es sowas wie Nächstenliebe
gibt und da sind die homosexuell orientierten Menschen einfach auszuschließen ???? Na ja, der Papst befiehlt
es ja so und selber denken ist wohl nicht gefragt. Die bedauernswerten Leute, nicht wegen der Neigung,
sondern wegen ihrer Verfolgung durch die katholische Welt und andere Hinterweltler, haben keinen Schalter
eingebaut, den sie bei Bedarf auf Hetero, oder auch Homo umlegen können. Es gibt auch homosexuelle Tiere
und die können wohl nicht entscheiden, welches „Ufer“ sie wählen sollen. Na ja, schicken wir sie halt
auch in die Hölle. Dies scheint ein bundesdeutsches Phänomen zu sein, in Österreich können alle ganz
gut mit den Homosexuellen leben – sie tun uns ja nichts uns wollen eigentlich nur in Ruhe gelassen werden.
Und – Amerika war wohl nie ein Vorbild, egal wann und wo.
Arnulf@Blutrausch Der Autor dieses Artikel hat wohl seit 1948 geschlafen. Seit der Staatengründung wird/wurde
Israel mit Kriegen eingedeckt. Es gibt immer noch Staaten die Israel nicht anerkennen: Syrien, Palästina
(kein wirklicher Staat), Lybien, Iran. Was würden Sie wohl dazu sagen, wenn man mehrmals täglich mit
einem Schrotgewehr in Ihr Wohnzimmer schießen würde ? Was kritisierbar ist, das ist die Angemessenheit
der israelischen Reaktionen. Aber auch hier könnte man einwenden, daß irgendwann Schluß sein muß und
auch der Geduldigste die Geduld verliert. Die Palästinenser haben es mit Friedensbemühungen nie wirklich
ernst gemeint – sie wissen ja nicht einmal was sie wollen, außer Israel auszulöschen. Der Autor vergißt
auch zu erwähnen, daß Israel laufend mit Raketen beschossen wurde/wird und von den zahllosen, unmenschlichen
Selbstmordanschlägen der Palästineneser, die wohl alle schon vergessen sind, ganz zu schweigen. Sie
sind einseitig und tendenziös in Ihrer Anklage und Sie sind offensichtlich auch sehr vergeßlich.
Arnulf@Brigitte Bussmann: Todsünde Es ist herzerfrischend in diesem Forum, wo sich hauptsächlich heuchlerische,
christliche Moralaposteln tummeln, auch einmal eine andere Meinung zu hören. Die Antwort auf Ihre Frage
werden Sie sicher nicht von der Kirche erhalten, sondern schon eher von einem Historiker, sofern er nicht
auch stark christlich angehaucht ist. Alles was in der christlichen Kirche verboten und dogmatisiert ist,
wurde doch von Menschen erfunden und festgelegt. Siehe dazu die Unterlagen über die Synoden und Konzilien.
Da es einen Moses nie gab, sind auch die 10 Gebote, so wie sie die Kirche darstellt, mehr als fraglich,
um nicht zu sagen obsolet. Auch was heute in den Evangelien steht, wurde so nie von Jesus gesagt, sondern
von seinen Nachfolgern gut passend zusammengereimt, sprich mit sehr sehr vielen Ausschmückungen nacherzählt.
Letztendlich dienen alle diese Geschichten über Sünden und Todsünden nur dazu, Macht über das Kirchenvolk
auszuüben, im Klartext sie zu ängstigen und dadurch zu unterdrücken. Zudem: Die Person Jesus, so wie
sie die christliche Kirche darstellt, ist ohnehin auch mehr als fragwürdig. Und um auf die Frage zurückzukommen,
immer dann, wenn mehr Leute auf engem Raum zusammen leben, auch schon dazumal in den Höhlen, ergeben
sich notgedrungen gewisse Spielregeln. Dazu gehört auch das „Du sollst nicht begehren des anderen Weib“
und anderes mehr. Dazu bedurfte es keiner Religion oder Kirche. Die Durchsetzung solcher Regeln oblag
der Kommune selbst.
@Homo-Konkubinat … Ich bin selbst keiner ! Aber, ist Euch schon einmal aufgefallen, daß die Homosexuellen,
egal ob männlich oder weiblich, anders sind als wir sooooo normalen Menschen ?? Haben Sie einen ersichtlich
schlechteren Charakter, stehlen Sie, morden Sie, oder tun sie andere schlechte Dinge ? Ja, natürlich,
ich weiß schon, sie schlafen miteinander. Das tun sie aber in ihren eigenen 4 Wänden und das ist und
bleibt privat. Daß diese Leute sich auch lieben und damit auch die damit verbundenen Rechte genießen
wollen, gönnt ihnen die ach so christliche Welt nicht. Ihr Christen seid doch ein scheinheiliger Haufen
von Heuchlern, die Sonntag für Sonntag ihren Herrn Jesus Christus um Verzeihung für ihre Sünden bitten,
um am selben Abend wieder mit der Freundin ins Bett gehen, um herrlichen Sex zu haben, ohne den Wunsch
nach Kindern, denn, man weiß dies ja mit der Pille, oder anderen, von der Kirche verbotenen Mitteln zu
verhindern. Das Selbe gilt analog für die Verheirateten, die ja kaum alle die natürliche Verhütung
mit Kalender und Thermometer betreiben, also auch fast alle Sex zum reinen Vergnügen betreiben. Da kann
man nur sagen, Jesus würde sich im Grabe umdrehen. ob dieser unverschämten Heuchelei. Derjenige der
ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein, heißt es doch so schön in Eurer Heiligen Schrift.
@In Österreich gelten die Menschenrechte … Dieser Artikel ist schlicht und einfach zum Kotzen. Es ist
besonders schlimm, wenn gerade die Kirche sich da aufspielt, um Menschenrechte einzufordern, die sie selbst
nicht zu achten pflegt. Dieses Urteil ist wohl begründet und hat in Österreich bereits Rechtskraft.
Der internationale Gerichtshof wird sich wohl kaum um eine innerösterreichische Homoaffäre kümmern.
Wer die Sachlage um die Vorgänge in St. Pölten kennt, kann über die Einwände gegen das Urteil nur
herzhaft lachen. Alle damals Verantwortlichen wurden ihrer Posten enthoben und Dr. Küng als Bischof eingesetzt.
Damit ist eigentlich alles gesagt. Profil hat ja nur berichtet, was eh ganz Österreich schon wußte,
nur eben um ein paar Details und Fotos bereichert. Auch über die Bestrafung im Jenseits sei mir gegönnt,
nochmals herzhaft zu lachen. Der Autor des Artikels weiß wohl nicht, wie lächerlich seine gesamte Argumentation
sich darstellt. Die 10 Gebote von einem Mann namens Moses, den es nie gab, dem auserwählten Volk überreicht,
welch ein frommes Märchen. Der Autor schläft wohl ein wenig und ist gedanklich noch ein paar hundert
Jahre zurück. Man weiß heute so ziemlich alles über die Entstehung des Christentums und es ist dies
so, wie es von der soooo „heiligen Kirche“ dargestellt wird, bestimmt kein Ruhmesblatt.
@Nochmals Haßroman … Schon dieser Titel spricht Bände. Trägt ein Buch den Aufdruck Roman, oder Thriller,
oder ähnl., so weiß jeder des Lesens kundige, was er zu erwarten hat, nämlich Unterhaltung – mehr oder
weniger spannend. Beliebt sind Romane die Geschichte und Fiktion geschickt vermischen, wie etwa „Der Name
der Rose“. Die Angst gewisser Institutionen ist da gewiß berechtigt, denn, wer Geheimnisse hegt und sich
von der Öffentlichkeit absondert, ist geradezu prädestiniert dazu, Gegenstand von Spekulationen zu werden.
Macht, Einfuß und Verschwörung sind seit menschengedenken der Stoff aus dem die Mythen sind. Die Verkaufszahlen
jener Bestseller, sowie deren Inhalte, sind die Seismographen unserer Gesellschaft und Zeit. Inhalt und
Leser dieser Bücher zu disqualifizieren, indem von Lügen und Unwahrheit gesprochen wird, nimmt sie nicht
ernst, vergrößert die Distanz und gibt noch mehr Anlaß zu Spekulationen. Jeder weiß, ein Geheimbund
würde nie zugeben, ein solcher zu sein, er wäre dann ja keiner mehr. Er würde alles nur Erdenkliche
tun, das Gegenteil zu beweisen. Es wäre gewiß sinnvoller, wenn alle Beteiligten die Einladung zur Diskussion
annehmen würden, um endlich ins Gespräch zu kommen. Und noch was sollte allen einmal ins Stammbuch geschrieben
werden, ein Roman sollte allemal noch wie ein Roman gelesen werden können.
@Polizeischutz … Was soll das ganze Geschwätz ? Wir haben in Östereich, zum Unterscheid von anderen
Ländern, eine sehr eindeutige Rechtslage. Und im Rahmen dieser Rechtslage bewegen sich Ärzte und Politiker.
Jede Frau findet bei uns Ansprechpartner, um ihre Notsituation zu besprechen – dies ist sogar Vorschrift,
bevor eine Abtreibung vorgenommen wird. Wir sind ein demokratischer Staat und daher entscheidet die betroffene
Frau selbst, was zu geschehen hat. Im Übrigen würde bei uns jeder Geschäftsmann die Polizei rufen,
wenn vor seinem Geschäftslokal randaliert oder protestiert wird, oder Ähnliches und die Polizei würde
die Versammlung auflösen. Daß dies bei uns nicht mit Gewalt geschieht, ist ja wohl logisch. Wenn die
Kirche, die selbst so viel Dreck am Stecken hat, nicht damit einverstanden ist und andere Vorstellungen
hat, so ist das wohl ihr eigenes Problem. Ich habe aber auch noch nie davon gehört, daß die so heilige
Kirche auch nur einen Groschen für solche Frauen bezahlt hat – und ich meine damit die Kirche und nicht
irgendeine kirchliche Organisation, die dies mit Hilfe von Spenden tut. Die Kleine Zeitung ist übrigens
ein kohlrabenschwarzes Blatt und sehr kirchennahe einzuordnen – damit ist auch diesbezüglich alles gesagt.
@einchrist; Nächstenliebe Lieber Christ, Sie haben offensichtlich nichts verstanden. Ihr Christen trägt
die Aufschrift Nächstenliebe ganz groß in Eurem Banner, nur tut es kaum einer. Oder hat schon mal ein
Papst, ich meine auch nur ein einziger, jemals Geld mitgebracht, wenn er ein Land besuchte ? Hat Rom schon
jemals einen Groschen gespendet ?? Das ist auch Christentum, und das ist das Christentum, von dem ich
rede und nicht von den einzelnen Menschen die da Gutes tun in der ganzen Welt. Ich habe auch schon viel
Gutes getan, wenn Sie so wollen, ich habe in ex-Jugoslawien am Wiederaufbau mitgearbeitet, obwohl ich
kein Christ bin. Um seinen Nächsten zu lieben muß man kein Christ sein, und die vielen Sünder, die
Sie da pauschal verdammen, sind „Deine Nächsten“, lieber Christ. Sagte nicht schon Jesus, der, welcher
ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein ? Du gehörst zu den Steinewerfern, lieber Christ.
Papst gegen Homo … Es hat sich immer noch nicht bis Rom durchgesprochen, daß Leute heutzutage, egal
ob homo- oder heterosexuell, sowieso bevorzugt im Konkubinat leben. Immer weniger Pärchen heiraten gleich,
nicht einmal wenn sie Kinder bekommen. Die Kirche sollte doch längst dieser Tatsache Rechnung tragen.
Auch gab es weltweit schon immer auch andere Formen des Zusammenlebens, wie z. B. bei den Mormonen oder
den Moslems. Nun, laut Rom schmorren Sie eh alle in der Hölle. Andere Religionen sehen das nicht so eng.
Die Ehe ist übrigens eine Erfindung der Menschen und nicht die eines Gottes.
@knecht dummspecht Ich gehöre zwar der heterosexuellen Spezies an, finde es aber schauderhaft, was im
kreuz.net andauernd und mit widerwärtiger Wortwahl gegen die Homosexuellen vorgebracht wird. Wenn wir
bei der Bibel bleiben wollen, so wurden doch alle, ohne Ausnahme, von einem Gott, gleich welcher Konfession
geschaffen. Homosexuelle können leider keinen Schalter umlegen, um mal schnell hetero zu sein. Mir ist
auch nicht bekannt, daß Homosexuelle pausenlos junge Leute verführen. Es wird auch langsam Zeit, daß
man homosexuelle Beziehungen endlich legalisiert, wie das in anderen, offensichtlich demokratischeren
Ländern längst üblich ist. Wo bleibt denn das berühmte „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ?
Laut einer Statistik sind weltweit etwa 20% der Bevölkerung homosexuell und keiner macht so viel Wind
drum herum, wie wir Mitteleuropäer, die wir ja sooo viel Kultur haben. Kultur übrigens, die wir vom
Orient und ihren Nachthemdträgern, wie es in einigen Briefen so abfällig heißt, übernommen haben.
Da nun laut Rom AIDS eine Strafe Gottes ist, darf sich die Kirche auch nicht wundern, wenn ihr von seiten
der Homosexuellen nicht gerade viel Liebe entgegengebracht wird. Die Einmischung der Kirche in diese,
höchst private Angelegenheit, ist wohl der Hauptgrund für die schwindenden Mitgliederzahlen – egal ob
die Beziehungen nun homo- oder heterosexueller Natur sind. In jedem Falle sündigen auch die Christen
pausenlos, denn immer mehr Pärchen heutzutage leben erst einmal in einer sündigen Beziehung.
@private notes und @guntram Ihr führt ja beide nicht gerade die feinste Klinge. Wie auch immer, Homosexualität
ist eine Neigung, mit der man bereits zur Welt kommt und damit sind die Leute schon bestraft genug. Sie
können nicht einfach einen Schalter umlegen, um mal schnell hetero zu sein. In unsererm Sprachgebrauch
nennt man die „Schwulen“, wie Ihr sie zu nennen pflegt einfach Homsexuelle – und sie verführen auch nicht
kleine Kinder, wenn man mal von den vereinzelt vorkommenden Verbrechern absieht. Und nun zum Islam. Die
Anhänger dieser Religion – weltweit etwa 1,4 Milliarden – nennt man nicht Mohammedaner, sondern Moslems.
Es gibt auch einen gewaltigen Unterschied zwischen islamisch und islamistisch – letzere sind nämlich
die Terroristen. Was nun die Ausbreitung des Islam betrifft, so ist es bestimmt kein Scherz, daß wir
auch in Europa in den nächsten Jahrzehnten mit einer starken Zunahme zu rechnen haben. Immerhin sind
von den 1,4 Milliarden Anhänger nur etwa 400 Millionen Araber. Die christlichen Kirchen tragen ja das
Ihrige dazu bei, daß sie mehr und mehr an Bedeutung in Mitteleuropa verlieren und das Vakuum wird halt
dann von anderen Konfessionen aufgefüllt werden, ob es Euch gefällt oder nicht. Sie haben offensichtlich
beide wenig Ahnung vom Islam, also dem Koran und der Scharia. Machen Sie sich doch vorher etwas schlau
darüber, bevor Sie über die Nachthemdträger, wie sie die Moslems abfällig nennen, herziehen. Übrigens,
in allen abrahamschen Religionen ist Homosexualität Sünde.
Der „Da Vinci“ Kot Schon lange nicht so viel Schwachsinn gelesen. Wie groß muß da der Haß wohl sein.
Dan Brown behauptet von sich nicht Wissenschaftler zu sein. Das Buch ist spannend geschrieben und will
unterhalten. Es gibt viel Literatur über Jesus und was er alles gemacht haben soll. Er ging nach Indien,
nach Kaschmir, nach Frankreich u.s.w. Wurden alle diese Bücher genauso in der Luft zerrissen ? Sind wir
doch froh, daß sich Leute noch den Kopf zerbrechen und ein wenig Phantasie entwickeln, um daraus ein
Buch zu machen. Wem es nicht in den Kram paßt, der braucht es ja nicht zu lesen und auch ins Kino muß
man ja letztlich freiwillig gehen. Gerade im Bereich der christlichen Religionen wurde derart viel erfunden,
was man heute z.T. als Dogmen wieder findet, daß sich eigentlich keiner über Dan Brown alterieren dürfte.
Der verbotene Spott Wozu die ganze Aufregung? Bei uns in Österreich ist das eindeutig geregelt und niemand
regt sich auf. Die Kirche darf nicht in den Medien missionieren, höchstens in ihrem eigenen Kirchenblatt.
Die Kirche hat ihr Forum im Radio und Fernsehen, aber dies wird nicht für Werbung genutzt. Wenn Sie dies
nun einer Religionsgemeinschaft gestatten, so müssen Sie dies auch anderen erlauben. Ich möchte mir
nicht anhören, was da los wäre, wenn plötzlich für den Islam missioniert werden würde und das auch
noch über RTL, oder gar für irgendwelche Sekten. Arnulf Jursa
Jursa: Scheiterhaufen der Medien Sie scheinen wohl im falschen Zeitalter zu leben, Herr Gutenberger –
wir verbrennen nicht mehr. Was zunächst Ihren Vorwurf über die Skandalmagazine betrifft, so sollten
Sie sich einmal an der eigenen Nase nehmen, denn, Ihr Skandalblatt „Bild“ schlägt so ziemlich alles,
was es auf diesem Markt gibt. Zum Thema Groer ist schon zuviel geschrieben worden. Fix ist, es kam nie
zu einer Anklage, fix ist auch, daß er damals von der Kirche total abgeschirmt und ins Ausland abgeschoben
wurde – die Umstände waren mehr als Aufklärungsbedürftig. Aber das ist ja wohl Schnee von Gestern.
Wie schon kritisch bemerkt wurde, haben wir in Österreich die Möglichkeit, Publikationen per Gerichtsbeschluß
vom Markt zu verbannen. Im Übrigen ist „Ösiland“, wie wir so schön zynisch von Euch genannt werden
immer noch ein Rechtsstaat, in dem es keine mediale Gossenjustiz gibt und was ich einmal besonders zum
Vergleich herausstreichen möchte, Herr Gutenberger, es werden bei uns auch keine rechtsradikalen Parteien
zugelassen. Kritik an der Kirche, resp. an deren Vertretern ist bei uns zulässig. Dem Beschuldigten steht
der Rechtsweg immer offen. Da die Kirche, nicht nur in jüngster Zeit, von diversen Skandalen heimgesucht
wurde, wird sie halt auch lernen müssen, damit richtig umzugehen. Mit der guten alten Vertuschungspolitik
geht es heute wohl nicht mehr so einfach.
bonifazius; Thema Israel kontra Palästina Eigentlich sollte es sich schon lange herumgesprochen haben,
daß von seiten Israel nicht gezielt Kinder ermordet werden. Nun gehöre ich gewiß nicht zu denen, die
alles gutheißen, was Israel unter dem Titel „Sanktionen“ betreibt, aber als Kenner der Region möchte
ich wieder einmal darauf hinweisen, daß von seiten Palästinas recht wenig in Richtung Frieden getan
wird. Die Sprengstoffanschläge gehen unvermindert weiter und die neue Regierungspartei Hamas wird das
Feuer des Terorrismus wohl kaum löschen, zu tief sitzt der Haß. Auch hat sich herausgestellt, daß Präsident
Abbas wohl genauso wenig ausrichten kann, wie seinerzeit Arafat. Die Leidtragenden sind, wie immer, die
große Masse der Bevölkerung. Die Regierenden in Palästina sollten wohl auch einmal ernsthaft gefragt
werden, was sie denn eigentlich nun wirklich wollen. Arnulf Jursa
Hexensabbat gegen die Kirche Ich denke, daß es letztlich nicht darum geht, ob jetzt 1 Million, 5 Millionen,
oder nur 60.000 Hexen verbrannt wurden, sondern um die Tatsache, daß so etwas überhaupt passieren durfte.
Warum sich die Kirche, resp. deren Sprecher, heute um die Verantwortung drücken will, frage ich mich
schon. Wir haben ja auch nach dem Holocaust die Verantwortung dafür übernommen, wiewohl unsere Generation,
ich bin Jahrgang 1940, nichts, aber auch gar nichts damit zu tun hatte. Wir diskutieren auch nicht die
Zahl der damaligen Opfer des Hitlerregims. Es wäre auch noch anzuführen, daß in der gesamten Literatur
die Kirche als die Institution dargestellt wird, die hinter den Gräueltaten der Inquisition stand. Haben
denn alle nur Unsinn geschrieben ?? Zu erwähnen wären da auch noch viele andere Gräueltaten, welche
im Namen der Kirche, im Namen Jesu, oder der Jungfrau Maria begangen wurden. Auch dazu sollte man heute
endlich stehen. Das Motto sollte also nicht Verteidigung sein, sondern Aufklärung und Eingeständnis
von Schuld, wo eben nötig. In einer Zeit, wo der Standpunkt der kath. Kirche, resp. Roms, in vielen Bereichen
des täglichen Lebens der Gläubigen mehr als fragwürdig ist, sollte langsam ein Umdenkprozeß beginnen.
Dies hätte sicher auch zur Folge, daß sich in Hinkunft weniger Gläubige von der Kirche abwenden. Ein
Tend, der ja in Europa unübersehbar ist. Arnulf Jursa