Abu
Erstellt: 10:01:39 | Montag, 30. Januar 2006
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1.827 Lesermeinungen
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Ein offener Brief
#9   Abu   11:12:36 | Freitag, 11. August 2006
@ Athanasius & turk
Ich bin nicht für Vertuschen.
Ich bin auch nicht für Barmherzigkeit gegen Wahrheit.
Nur: Aus der Verlautbarung des Hl. Stuhls geht für mich nicht hervor, ob denn nun wirklich irgend etwas bewiesen ist. Es kommt mir eher so vor, als würde man sagen: Die Staatsanwaltschaft meint, Beweise zu haben. Wir könnten das Verfahren eröffnen. Aber der Angeklagte ist zu alt. Ganz sauber ist er nicht. Also büße er.
Es ist schon teils richtig, was Sie sagen Athanasius. Aber tatsächlich büßt Maciel ja auch. Aber für was genau, weiß nur er. Für uns ist er erst dann ein Schänder oder Homo oder was weiß ich, wenn es bewiesen ist. Dazu wird es wohl nicht mehr kommen.
Also bleibt mir nicht mehr die Frage, was eigentlich sein müßte, oder ob ein Sowieso nicht sowieso verdingst gehört, sondern: Wie ist die Situation jetzt? Was kommt unterm Strich dabei raus?
Redaktion benachrichtigen Was ist die Ursache des islamischen Terrorismus im Nahen Osten?
#12   Abu   10:55:33 | Freitag, 11. August 2006
@ blueberry & MK28 (seltsame Koalition)
Ich halte es für einen Denkfehler, Terrorismus linear und letztlich monokausal aus bestimmten Gedankengebäuden oder religiösen Ideen herzuleiten. Denn diese sind wandelhaft und können ebenso einen nichtgewalttätigen Weg nehmen. Oder Sie dienen der Legitimation …
Aber warum und wem? Wenn Sie sich einmal soziologisch mit dem Terrorismus beschäftigen, dann werden Sie feststellen, daß Terroristen ganz selten nur tiefgläubige Menschen sind, die sozusagen aus der Moschee heraus einen Anschlag planen. Die Religion ist ein Etikett, ein Stimulans, eine Legitimation. Aber die Motivation ist Unzufriedenheit. und was in den 30er Jahren Kolonialismus hieß, das hieß in den 60ern Imperialismus und heißt heute Globalisierung. Und Israel ist der Ofen, der das am Kochen hält, weil da ganz konkret das passiert, was diese Leute gegen den Westen aufbríngt. Eine zweite Brutstätte ist heute der Irak.
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#30   Abu   10:43:17 | Freitag, 11. August 2006
@methusalix
Sie liefern das beste Beispiel dafür ab, wie man diese manipulativen Sätze, die ich genannt habe, auch noch begrüßt, bejubelt!
Wissen Sie, mein lieber Methusalix, ich habe mich schon oft über Sie geärgert: weil Sie bestimmte Aussagen meinerseits einfach nicht verstanden haben. Und bis heute weiß ich nicht, was Sie eigentlich für einer sind … Aber heute bin ich Ihnen dankbar! Sie haben nämlich gezeigt, warum die Leute so massiv auf diese Dinge hereinfallen: Sie können sich dabei nämlich auch noch als Helden fühlen, die gegen den schwarzen Mönch gesiegt haben, als Erwachsene, die ihre Kindheit hinter sich gebracht haben, als Emanzipierte, die keine Autorität mehr anerkennen.
Und das allerlustigste ist: Die Begeisterung und das tolle Freiheitsgefühl ist genau der Punkt, an dem Neue Herren an Stelle der Allten treten. Die müssen nur sagen: Sei kein Frosch! Ey Mann, du bist doch cool! –- und schon dackeln ihnen alle hinterher! Und fühlen sich waaahnsinnig frei, selbständig und aufgeklärt …
:-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Wikipedia leistet ihren Offenbarungseid
#62   Abu   21:05:51 | Donnerstag, 10. August 2006
@ wi-bi
Und es ist zweifelsohne notwendig zu verhindern, dass Jugendliche in dieses Forum kommen und ein völlig falsches Weltbild erhalten.
:-D
@ KnechtRuprecht
Da haben Sie schon den ersten Gesinnungspolizisten.
:-#
Selbstverständlich: Kinder sind ganz frei und am besten gar nicht zu erziehen. Jugendliche dürfen sowieso alles, müssen alles ausprobieren.
:-!
„Norr forr aynäm moß die Jogent mit ohnärbittlichär Härte geschützt wärdän: Und das ist die älände Papisterei, das Pfaffentum ond die monarchistischen Rävisionisten. Jätzt ist ayne noie Zait angebrochen, in därr es niemahls ein Zoräck gäbeän dahrf hintärr die glorraiche Linie von 1968!“
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#3   Abu   20:42:55 | Donnerstag, 10. August 2006
@ MK: Die Ursache des Terrorismus im Nahen Osten
hat Pater Shamir beschrieben, und der ist beileibe kein Islamspezi oder westlicher Dialogträumer:
Im Namen der Sicherheit hat Israel expansionistische Kriege geführt, um sein Territorium auszudehnen.
Vergleicht man das Gebiet, das dem Staat Israel im Jahr 1947 von den Vereinten Nationen zugewiesen wurde, mit dem nach 1948-49, 1956 (Angriff auf Ägypten wegen des Suez-Kanals), 1967 (Sechs-Tage-Krieg) und heute, stellt man fest, daß Israel sein Territorium immer ausgedehnt und es inzwischen verdoppelt hat.
All das geschah auf eine illegale Weise, das heißt, ohne die Zustimmung der Vereinten Nationen, die einzige internationale Institution, die einer Nation Legitimität verleihen kann.
Sehen Sie sich doch einmal die Lage an, in der sich die Palästinenser befinden: Ein Teil ist aus seiner Heimat vertrieben, ein anderer lebt zwar noch dort, aber als Mensch zweiter Klasse: in seiner Bewegungsfreiheit extrem eingeschränkt, in der Grundversorgung mit Wasser ständig am Limit, von Arbeitslosigkeit bedroht, von aggressiven Siedlern bedrängt, die seine Landwirtschaft zerstören, ihn wie einen Untermenschen behandeln und dabei von Soldaten beschützt werden. Wenn die Armee will, macht sie sein Haus platt, weil es im Weg steht oder Terroristen beherbergen könnte. Die Opferzahl der Palästinenser ist seit der 1. Intifada ein Zigfaches gegenüber der der Israelis, und nicht wenige sind Kinder, Greise, Frauen. Die Aufzählung läßt sich fortsetzen …
Da würden Sie aber auch zum Terroristen.
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#10   Abu   20:26:03 | Donnerstag, 10. August 2006
@ Obelix
Tja, mein lieber Obelix, manipulieren kann man jemanden eben nur mit Lügen und Schwachsinn. Dabei ist es keinesfalls erforderlich, daß es sich um puren Nonsens oder ganz offensichtliche Lügen handelt, nein: erforderlich ist vielmehr eine Wahrheit, die aber verkürzt, verdreht oder sonstwas wird.
Die Kirche hat dergleichen nicht im Angebot. Die Wahrheitund nichts als die Wahrheit eignet sich überhaupt nicht zur Manipulation! Deshalb kann und will die Kirche niemanden manipulieren.
Schauen Sie sich hingegen einmal folgende Sätze an:
„Fühl dich ganz frei!“
„Es ist Kunst, mach einfach mit!“
„Heutzutage ist das alles kein Problem.“
„Die Zeiten haben sich eben geändert.“
„Sex ist doch die natürlichste Sache der Welt.“
Keiner dieser Sätze ist vollständiger Blödsinn. Und das spüren alle Menschen. Deshalb werden sie davon angesprochen. Was freilich viele nicht spüren, ist, daß die Sätze Elemente enthalten, die einen suggestiven und manipulatorischen Charakter haben, weil sie einen in eine bestimmte Richtung drängen. Nochmal: Das würde nicht funktionieren, wenn die Basis nicht ein Anknüpfungspunkt in der Wirklichkeit wäre.
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#6   Abu   17:03:28 | Donnerstag, 10. August 2006
Was ist besser?
Ich empfinde die Geschichte um den Gründer der Legionäre als verstörend. Ein Mann, der aus der Katholikenverfolgung in Mexiko kommt und einen so zukunftsträchtigen Orden gründet und aufbaut –- und nun das.
Ist es besser, sicher zu sein, ob diese Geschichten wahr sind, oder ist die jetzige Situation besser? Vielleicht letztere. Sie enthält noch einen letzten Schimmer des Zweifels, ob es wirklich so war. Ein Urteil wäre eindeutig, für viele entlastend, aber die LC könnte das kaputtmachen.
Die ausgesagt haben, wissen das. Sagt das etwas über ihre Motivation? Wer kennt diese Leute? Was machen sie heute? Haben sie nur die LC verlassen oder auch die Kirche? Gingen sie im Streit? Kennen die sich?
Man sagt, Nazi-Verbrecher würden auch noch mit 100 angeklagt. Ja, aber doch weil sie Massenmörder, Kriegsverbrecher sind! Welche Vergehen justitiabler Art lastet man P.Maciel denn genau an? Wie alt waren die Burschen? War Gewalt im Spiel, Erpressung, Drogen oder war es einfach seine Autorität, vielleicht Schliche, wie der Autor schreibt?
Wir werden es nie wissen. Denn wenn es zuginge wie in der Welt (und wenn die Vorwürfe nach deren Maßstäben nicht verjährt sind), dann würde keine einfache Aussage an Eides statt genügen, dann würde man verhören: über Wochen immer wieder dieselben Fragen stellen, immer wieder Details abrufen, bis man weiß, ob einer lügt.
Die Kirche hat einmal die Wahrheitsfindung in die Rechtspraxis eingeführt (Inquisition), heute ist sie vor allem barmherzig.
Redaktion benachrichtigen Harrison war menschlicher Abfall
#26   Abu   12:07:34 | Montag, 7. August 2006
@ Agnostiker: Respekt?
Ein Mensch, der ohne genauere Kenntnis der deutschen Sprache und Situation hierherkommt, dem wird es vollkommen egal sein, wenn jemand sagt, er sei ein Neger. Wenn er sich für die Bedeutung dieses Wortes interessiert, dann wird er auf das lateinische Wort für „schwarz“ stoßen, weiters, daß es eine Menge Deutscher gibt, die ihn mündlich und schriftlich für einen „Schwarzen“ halten und nicht „Neger“ sagen. Warum, das wird ihm ebenso fremd sein, wie der Grund, warum Sie „Farbiger“ und andere „Afrikaner“ sagen.
Wer diesen Menschen also beibringt, „Neger“ sei despektierlich, das sind Sie oder andere PC-Ritter oder Sprachkritikaster. Ich habe Hochachtung vor diesen Menschen, und ich setze voraus, Maurice hat es auch. In Süddeutschland ist es auf dem Land immer noch ganz normal, da wo Leute leben, die aufgrund ihrer Verwurzelung in der Heimat mit einem Neger genausoviel oder wenig Probleme haben wie mit einem „Nordlicht“. Aber in den „neuen Bundeländern“, da kreischen nicht wenige „Bimbo“ oder „Kaffer“ oder „Schoko“ oder „Kanake“, und diese Nazis, entwurzelt und entfremdet, meinen es auch so und schlagen zu.
Redaktion benachrichtigen Harrison war menschlicher Abfall
#22   Abu   11:44:58 | Montag, 7. August 2006
Werter Maurice Corvisier,
laut Agnostiker und DDL dürfen Sie Neger nicht sagen, wenn die beiden PC-Tanten up to date sind, dann ist selbst „Schwarzer“ verboten, höchstens „Afrikaner“ könnte gestattet werden.
:-D :-#
Redaktion benachrichtigen 200.000 auf einen Streich
#13   Abu   07:37:16 | Montag, 7. August 2006
@ blueberry
Abu gehört nur zu denen die den Westen für alles Böse auf Erden verantwortlich machen und sich einbilden dass die Menschen in der Dritten Welt per se gut und wahr und schrecklich moralisch sind.
Aha. Und wo bitte, hab ich das geschrieben? Belegen Sie das mal, Sie kleiner Schlauberger!
Redaktion benachrichtigen Wenn die Vernunft zu träumen beginnt, dann wird die Hölle geboren
#12   Abu   18:46:43 | Sonntag, 6. August 2006
@methusalix
Die eine Hälfte von uns als vermeintliche Hexen und Ketzer, die andere Hälfte als Folterknechte, Henker und Inquisitoren.
^-^
Redaktion benachrichtigen Staatliche Schikanen
#83   Abu   09:20:50 | Samstag, 29. Juli 2006
@ wunderkind2
Nur zu Ihrer Information: Deutschland ist kein laizistisches Land. Im üblichen deutschen Verhältnis Staat-Kirche spricht man nicht von Trennung sondern von Unterscheidung. Deshalb gibt es in staatlichen Schulen auch Religionsunterricht, dessen Inhalt die jeweilige Kirche bestimmt und nicht der Staat. Es gibt auch evangelische und katholische, aber auch anthroposophische und muslimische Schulen, und zwar nicht nur auf einem Schild vor der Tür, diese Schulen sind davon auch geprägt.
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#76   Abu   14:15:51 | Freitag, 28. Juli 2006
@ Obelix
Vielleicht haben Sie ja recht.
Ich vermute aber, daß eine Schule mit einem ordentlichen Unterrichtsfach auch einen Lehrplan und bestimmte Bücher übernimmt.
Und was da drin steht, ist halt nicht auf den ganzen Menschen bezogen, wie Dr. Guttenberger und ich fordern. Ich sagte Ihnen ja schon, das Problem ist, daß gewöhnlich nur Funktionen, Techniken, Spielarten vermittelt werden.
Das reicht aber nicht und verkürzt die Sache.
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#73   Abu   10:38:46 | Freitag, 28. Juli 2006
@ Obelix-Methusalix
Was Herr Guttenberger hier im Aufriss gezeichnet hat, eine geistig/seelische Sexualaufklärung synchron zu Informationen über alles körperliche, abgestimmt auf das Alter des Kindes, halte ich für ideal.
Na also. Dann hätten Sie sich Ihr Gegifte ja sparen können.
Nichts anderes wird auch diese Schule wollen, mit anderen pädagogischen Inhalten als Sie eben. Aber da dürfte doch wohl ein wenig Toleranz Ihrerseits genügen, meinen Sie nicht?
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#70   Abu   05:32:53 | Freitag, 28. Juli 2006
@ Methusalix
Nun denn, frisch voran! Wie stellt sich denn unser hochgeschätzter Methusalix, die Blüte des abendländischen Geistes, jene Sexual-aufklärung konkret vor, die vor Kindesmißbrauch schützt? Aber bitte vom Kindergartenalter an!
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#62   Abu   19:59:14 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ methusalix
Die Kinder müssen Kinderschändern ohne jedes Wissen über ihren Körper ausgeliefert werden. Die können noch nicht einmal benennen, was genau ihnen angetan wurde, geschweige denn sich wehren. Das ist Kinderschändung!
Genau! Es ist nämlich so, daß wenn man ein Körperteil, vor allem ein sexuell relevantes, möglichst rein biologisch-funktional benennen kann und die dazugehörigen Sexualtechniken, am besten noch mit ihren Fachtermini, genau aufzählen kann, der Polizei am besten bei der Identifizierung des Täters helfen kann:
Wachtmeister: Du meinst, es sei ein koprophager Sadist gewesen?
Mißbrauchtes Kind: Ich bin mir nicht sicher, ob seine Analfixierung nicht fetischistischen Charakter hatte.
In der Regel jedoch wird es bei Methusalix’ Kindern so weit nicht kommen, da diese vermittels Ihres Faktenwissens jeden Kinder-schänder in die Flucht zu schlagen pflegen:
Kind: Das wäre ja Fellatio! Uns Sie tragen noch nicht mal ein Kondom. Wissen Sie, wie hoch die Gefahr der HIV-Infektion ist?
Kinderschänder: Äh …
Kind: Ihre Absicht zeigt deutlich pädophile Tendenzen. Wir haben das in der Schule durchgenommen. Opferrollen liegen mir nicht. Der Julian meint, Masochismus, das wär was für ihn. Vielleicht hat er Lust: Parkstr. 7.
Kinderschänder: (packt sein Glied in die Hose, macht eine resignierte Handbewegung und geht)
Bravo: Die Methusalix-Frühestauklärungspädaogik hat wieder einmal Erfolg gehabt! Wissen ist Macht! Deshalb wird Methusalix heute mit dem großen Gnosis-Orden am Bande geehrt!
Redaktion benachrichtigen Staatliche Schikanen
#57   Abu   15:26:45 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Sagen Sie mal, methusalix,
können Sie nicht lesen oder was?
nach Abu dürfen die Kinder ihren eigenen, von Gott geschenkten, Körper nicht kennen!
Abu: Es geht doch beim Widerstand gegen den staatlichen Sexual-kundeunterricht um folgendes: Dort werden Kindern im Grundschul-alter rein „mechanisch“ die Funktionen der Sexualorgane beigebracht. Das widerspricht dem ganzheitlichen Bild des Menschen und der Würde der geschlechtlichen Vereinigung.
Sind Sie ernstlich nicht in der Lage, einen rein biologischen Vorgang, ein bloßes Funktionieren von einer Betrachtungsweise zu unterscheiden, in der dieses eingebettet wird in eine Wert-orientierung, in eine respektvolle Haltung?
So wenig Vertrauen in Ihren Gott?
Und was soll das heißen?
Redaktion benachrichtigen Das jämmerliche Produkt einer kirchlichen Talentflucht
#13   Abu   15:14:56 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@Asbeel
Die Kirche ist zur Rettung Ihrer und meiner und aller Seelen da. Eine Seelenrettungsanstalt. Sie sagen, eine verrottete Anstalt. Meinetwegen. Sie meinen, da gäbe es aber durchaus Wertvolles. Klar, meines Erachtens im Kern so wertvoll, daß es einzigartig ist. Aber darüber müssen wir jetzt nicht diskutieren. Eine riesengroße Anstalt, stellenweise schon eine Bruchbude, unübersichtlich. In einem verlassenen Eck hausen ein paar Penner, in einem anderen verrammeln gerade ein paar „Fundis & Tradis“ ein Tor, damit der CSD nicht reinkommt. Aber Sie können ja anderswo reingehen. Es gibt z.B. eine ziemlich gute Bibliothek, mit Wirken von Pieper, Spaemann, Ratzinger, Chesterton, Newman, Lewis. Wenn Sie da drin gelesen haben, finden Sie sich in dem Gebäude mit dem etwas eigenartigen Personal viel besser zurecht, und das lohnt sich! Es gibt Seelen-Wellnessanlagen, die wie Beichtstühle aussehen, Taufbecken mit geweihtem Wasser, Hospize, in denen Moribunde gepflegt werden, himmlische Musik, und ganz unten, ganz tief, da sprudelt eine Quelle, mit dem Wasser des ewigen Lebens.
Redaktion benachrichtigen Staatliche Schikanen
#45   Abu   06:56:24 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ methusalix
Ohne die beabsichtigten Lerninhalte dieser Schule zu können, würde ich sagen: Das ist Quark, was Sie da behaupten.
Zum Abitur hin werden die Schüler volljährig. Bis dahin dürfte es auch nach strenger katholischer Auffassung keineswegs schädlich sein, die Humanbiologie der Fortpflanzung durchgenommen zu haben.
Es geht doch beim Widerstand gegen den staatlichen Sexual-kundeunterricht um folgendes: Dort werden Kindern im Grundschul-alter rein „mechanisch“ die Funktionen der Sexualorgane beige-bracht. Das widerspricht dem ganzheitlichen Bild des Menschen und der Würde der geschlechtlichen Vereinigung.
Im Laufe der Jahrzehnte wurde noch allerlei Ideologie mit draufge-sattelt, z.B. Kenntnisse über alle möglichen Sexualtechniken und sexuelle Neigungen –- und alles gleichwertig nebeneinander.
So stellt sich die Kirche halt keine Erziehung vor. Erziehung hat mit Orientierung zu tun, mit Werten, mit Grundeinstellungen, mit Fragen nach dem ganzen Menschen. Wenn ein Zwölfjähriger gefragt wird, was den Liebe sei, und er hat nur eine Stelle aus einem Lehrbuch der Humanbiologie im Kopf oder ein Pornoheft, dann ist das das eben nicht adäquat.
Sicher wird in diesem Alter, in dem sich Kinder für das andere Geschlecht zu interessieren beginnen, auch die Erziehung und schulische Bildung darauf einzugehen haben. Wie das im einzelnen geschieht, weiß ich nicht. Aber auch dieses katholische Internat wird es nicht ignorieren.
Redaktion benachrichtigen Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“?
#196   Abu   18:05:13 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@carlos-peron
Entschuldigung!
:-O
Wie konnte ich Ihre Keuschheit halbieren!
:-$
Hiermit sei es festgehalten: carlos-peron, Asket aus Leidenschaft, Säulenheiliger von kreuz.net, Grandseigneur du chastité, lebt seit 24 Monaten, das sind zwei Jahre, ohne sich der Sünde des unge-ordneten sexuellen Aktes hingegeben zu haben! Am Ende noch klammheimlich von kreuz.net bekehrt …? Sei es wie es sei: Er sei als Vorbild all denen vor Augen geführt, die da meinen, der Mensch werde wahnsinnig, wenn er nicht …
:)3
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#34   Abu   17:54:26 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Wieso eigentlich nicht?
Ob Kindern qualitativ entsprechende Kenntnisse vermittelt werden wie auf anderen Schulen, das zeigt sich beim Abitur. Außerdem gibt es für die Behörden genügend Möglichkeiten, zwischendrin nachzu-sehen, ob nur auf Linie liegende Schüler durchkommen.
Es gibt Waldorfschulen, in denen eine gewisse weltanschauliche, ja religiöse Präferenz herrscht, es gibt katholische und evangelische Schulen, die gewiß nicht antichristlich unterrichten, aber halt etwas zu indifferent für überzeugte Christen. Warum sollen nicht Eltern, die strengere Vorstellungen vom Glauben haben als ein durchschnitt-licher Taufscheinchrist, eine passende Schule für ihre Kinder bekommen? Das gilt selbstverständlich auch Juden und Moslems.
Wenn der Staat Angst hat, daß den Schulabgängern bestimmte Kenntnisse der Sexualkunde oder der Evolutionslehre fehlen, dann kann er das ja nachprüfen. Und bis zum Abitur wird es jeder Schule möglich sein, diese Kenntnisse zu vermitteln. Aber heute schon hat jeder Lehrer die Freiheit, seine Schüler zu einem kritischen Umgang mit bestimmten Lernstoffen oder zu einer anthropolgisch-ethischen Einbettung derselben anzuhalten.
Daß entsprechende Schulen in spießiger und kafkaesker Weise verhindert werden, zeigt die widerliche laizistische Diktatur, welche im Heraufdämmern ist.
:-!
Redaktion benachrichtigen Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“?
#192   Abu   17:25:42 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Aber maureen …
… seit 12 Jahren homomonogam, HIV-negativ, erste Ansätze theo-logischer Einsicht –- und jetzt tritt der treue Gatte wegen kreuz.net aus der Kirche aus!
:-O
Eine Niederlage, gewiß. Aber Sie bleiben uns treu und werden noch richtig katholisch!
;-)
Redaktion benachrichtigen Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“?
#188   Abu   17:00:51 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Die Sonne bringt’s an den Tag!
maureen: von ständigen Prozessionen belästigt –- und immer noch nicht katholisch?
Gott verdemütigt in einem Stück Brot –- Da sehn se mal, wie der is! Sie werden doch noch zur Theologin!
Brigitte Bussmann: Vatikan hat nichts gegen Kondome. –- Geh, Frau Bussmann, wo ham’s denn den Schmarrn wieder her?
derfux: Schwule sind nur promisk, weil sie Männer sind. –- Geh geh geh, da widersprechen aber unsere super-homo-monogamen kreuz.net-Schwulen:
Taufscheinkatholik: seit drei Jahren der Homomonogamie treu
private-notes: elf Jahre in Treue fest
Scheinheilig: seit 9,5 Jahren treu wie ein Hund
carlos_peron: ein Jahr schon keusch –- Orden aufgepaßt!
Jetzt weiß ich endlich, warum die Herrn Damen nicht von kreuz.net lassen können!
O:)
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#179   Abu   13:45:34 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@private-notes, FioreGraz & Co: ihr wollt neue Zahlen zur „rosa Treue“? – Bitteschön!
Die Zürich Men’s Study 98 des Institutes für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich kommt zu folgenden Ergebnissen: Laut Angaben der Befragten liegt die Zahl ihrer bisherigen Sexualpartner im Durchschnitt bei 80 Männern. Dabei steigt die Gesamtpartnerzahl mit dem Alter. Die Anzahl der Sexualpartner während der letzten 12 Monate liegt im Durchschnitt bei 10 Männern. In 80 % der festen Partnerschaften haben ein Mann oder beide Männer auch Sex mit andern Männern. Hier zeichnet sich eine klare Tendenz ab: je länger die Partnerschaft dauert, desto häufiger findet Sex mit andern Männern statt.“ (ISPM, Sumatrastr. 30, 8006 Zürich, 1999 S. 8 f)
Die große Promiskuität unter homosexuellen Männern führte dazu, daß Vordenker der Schwulenbewegung und proschwule Therapeuten vorgeschlagen haben, der Begriff „Treue“ sollte für Homosexuelle neu definiert werden. Sie unterscheiden zwischen sozialer und sexueller Treue. Soziale Treue: man hält im Leben zusammen, unterstützt einander praktisch, aber sexuell wird Treue als Überforderung angesehen. Manche betonen, das besondere am homosexuellen Lebensstil sei gerade die größere Lustfähigkeit durch die vielen Partnerwechsel. „Die Mehrheit von uns lebt nicht in einer monogamen Zweierbeziehung, sondern wir ziehen es vor, unsere Beziehungen zu gestalten, wie wir es wollen, nicht wie man es von uns erwartet oder verlangt.“ (Bent Hansen, Geschäftsführer d. deutschen Schwulenverbandes, in : Bubeck, I.: Unser Stück vom Kuchen? Berlin 2000)
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#165   Abu   07:49:08 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ FioreGraz
Es gibt nun wirklich genügend wissenschaftliche, homosexuelle, pro-homosexuelle Autoren, die Promiskuität, im Unterschied zur heterosexuellen Lebensweise, zum homosexuellen Lebensstil erklären.
Homosexualität erfordere ihre eigenen Prinzipien und Werte, die sich „radikal von denen der heterosexuellen Kultur unterscheiden“. Man müsse lernen, „Sex als eine vorrangig der Entspannung dienende Aktivität zu sehen, bei der es genauso zufällig und unverbindlich sein kann, einen Partner mit nach Hause zu nehmen, wie wenn man jemanden für ein paar Spiele beim Tennis aufliest“ (Suppe, F.: „The Bell and Weinberg Study“, Journal of Homosexualy 6: 69-97, 1981).
Zwei Wissenschaftler führten eine Studie durch mit dem erklärten Ziel nachzuweisen, daß auch homosexuelle Männer in dauerhaften Partnerschaften leben könnten (sie leben selbst als homosexuelles Paar). Nach langem Suchen gelang es ihnen, 156 Paare zu finden, die zwischen 1 und 37 Jahre miteinander lebten. 2/3 von ihnen waren die Partnerschaft eingegangen mit dem Wunsch, in sexueller Treue zu leben. Von diesen 156 Paaren waren aber nur 7 einander treu geblieben – und unter diesen 7 war kein einziges Paar, das länger als 5 Jahre miteinander gelebt hätte.
Kurz: Die Forscher waren nicht in der Lage, auch nur 1 homo-sexuelles Paar zu finden, das in sexueller Treue für mehr als 5 Jahre miteinander gelebt hätte (Mc Whirter, D. und Mattison, A.: „The Male Couple“, 1984, S. 3).
Redaktion benachrichtigen Der Kopf wurde vergessen
#127   Abu   11:49:24 | Dienstag, 25. Juli 2006
Ein Problem der Gesellschaft?
Kinder sind „Jungfrauen“, ob Buben o. Mädchen. Das heißt, der Be-reich des Sexuellen ist weitgehend unerschlossen. Nicht nur hin-sichtlich der Erkenntnis über den Zusammenhang von Wahrneh-mungen u. Erregungszuständen u. des Wissens um die Funktion der Sexualorgane, sondern auch u. v.a. der „kindlichen Unschuld“. Kin-der sind nicht sündenlos o. verantwortungsfrei, sondern sie stehen vor der Schwelle des Geschlechtsverkehrs, u. die Verzweckung der Sexualität z. bloßen Lustgewinn, z. Entspannung, z. Erobern usw. ist ihnen ebenso fremd wie die Finten u. Fallen der Verführung, des Hineinschlitterns, der Abhängigkeit. Und sie wissen um die Kostbar-keit dieser ihrer Jungfräulichkeit, weil sie eine leib-seelische Inte-grität, Unversehrtheit bedeutet, die, ist sie dahin, ein für alle mal dahin ist.
Dies ist der Grund für das, was als Befleckung, Schande, Entehrung, Schuld aufgefaßt wird. Die Befleckung hat mit Scham zu tun u. damit, daß etwas am falschen Ort ist. Diese Finger gehörten nicht unter meinen Rock. Diese Körpersäfte haben nichts in meinen Körperöffnungen zu suchen. Schande und Ehre haben eine soziale Komponente, aber nicht nur: „Ich hätte nicht mehr in den Spiegel schauen können …“ Oder das Duell: Das Leben wird aufs Spiel gesetzt, weil es mit einem Makel behaftet gewesen wäre, der nicht nur ein äußerlicher ist (sonst hätte man ja wegziehen können). Und die Schuld: Warum habe ich das geschehen lassen? … dem ge-glaubt? … mich nicht (mehr) gewehrt? … nicht (lauter) geschrien?
Redaktion benachrichtigen Friedensverhandlungen statt Fliegerangriffe
#28   Abu   20:08:13 | Montag, 24. Juli 2006
@ Lieber Parzifal,
das mit dem Muslim-Bruder war ein Scherz, deshalb der >:) .
Ich bete nicht nach, was die sagen, da ich das nur aus zweiter Hand weiß.
Ihr Wahlergebnis deutet jedenfalls schon auf eine breite Akzeptanz. Und das nach Jahrzehnten Verbot und Verfolgung.
Jedenfalls sind sie am Glauben näher dran als linke Studenten. Sie praktizieren ihn. Und sie tun was.
Auch der Rektor der Al Azhar wird Ihre Reform-Utopien allenfalls milde belächeln. Diese Uni hat allerdings an Ansehen verloren seit Nasser.
Redaktion benachrichtigen Der Kopf wurde vergessen
#122   Abu   19:59:54 | Montag, 24. Juli 2006
@ Philomena
Ihr erster Link ist wissenschaftlich nicht so interessant. Im zweiten Link weißt Herr Eggen auf qualitative Mängel aller Studien hin. Oder wissen Sie eine in Ihren 2 Regalmetern, die methodisch ordentlich gemacht ist? Empfehlen Sie doch mal eine!
Ich will ihnen mal ein paar wissenschaftliche Daten aus meinem Regal nennen:
Von 900 befragten homosexuell in fester Beziehung lebenden Männern hatten 747 (= 83 %) in dem Jahr vor der Befragung häufige Sexualkontakte außerhalb der Beziehung. „Zum Zeitpunkt der Befragung Befreundete haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 115 homosexuelle Kontakt gehabt“ (Martin Dannecker, Der homosexuelle Mann im Zeichen von Aids, 1991)
Söhne lesbisch lebender Mütter neigen häufiger zu mädchenhaftem Rollenverhalten und Töchter zu jungenhaftem (cross-gender behavior). Mehr Töchter bevorzugen männliche Kleidung (cross-dressing), spielen typische Jungenspiele und bevorzugen männlices Verhalten in Rollenspielen. (R. Green u.a., Lesbian Mothers an Their Children, Archives of Sexual Behavior, Bd. 15, nr. 2, 1986, S. 167-184) Zwischen cross-gender behavior und der Entwickung einer homosexuellen Orientierung ist ein klarer Zusammenhang nachgewiesen (K.J. Zucker, Gender Identy Disorder …, NY 1995)
Das ist nicht das, was ich mir unter „gut für Kinder“ vorstelle.
Redaktion benachrichtigen Der Kopf wurde vergessen
#118   Abu   19:06:58 | Montag, 24. Juli 2006
@ DDL: Habe ich Sie richtig verstanden?
DDL: „Zum einen ist diese (pädophile) Neigung noch viel seltener als die ohnehin schon nicht normale (i.S. der gaussschen Glockenkurve, wohlgemerkt) Homosexualität“. Normalität ist also für Sie quantitativ bestimmbar?
Aber wohl auch qualitativ: „dass nach unserem Kenntnisstand bzw. innerhalb unserer gesellschaftlichen Normen Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern für letztere als schädlich anzunehmen ist.“ (DDL) Wodurch entsteht dem Kind Schaden? Wie läßt sich dieser Schaden beschreiben?
DDL: „Der Pädophile hingegen ist grundsätzlich ‘mal ein ganz normaler Mensch, und so lange er niemandem mit seiner Neigung schadet (sprich: sie nicht auslebt) …“ Die Neigung ist also nicht normal. Der von ihr betroffene Mensch ist normal, wenn er sie nicht auslebt. Richtig?
Und weil Sie die Pädophilen dadurch diskriminiert sehen, daß sie via ihre Neigung als nicht normal bezeichnet werden, betreiben Sie im Internet Gesprächsrunden für Pädophile. Richtig?
Redaktion benachrichtigen Der Kopf wurde vergessen
#98   Abu   11:47:18 | Montag, 24. Juli 2006
@Philomena
Lesen Sie eigentlich, worum’s hier geht? Ich lese ja auch nicht jedes Posting, aber den Artikel müßten Sie doch gelesen haben. Steht da irgendwo: „Kinder sollen nicht nein sagen“?
Liebe Philomena, hier steht das Gegenteil! Hier wird gegen eine Bühnenshow für Kindergartenkinder gestänkert. Und in dieser Bühnenshow wird eine Fee, die nicht angefaßt werden will, dazu gebracht, das doch ganz schön zu finden.
Außerdem: Kinder sollen Bedürfnisse klar atikulieren können und sich gegen aufgezwungenes wehren, … gegen aufgezwungene Vorstellungen der Eltern, schreiben Sie. Welche Chance hat ein Kind, sich gegen eine „Regenbogenfamilie“ zu wehren? (1.) Und würden Sie mir mal bitte die Untersuchungen nennen, mit Quelle, aus denen hervorgeht, daß „R.“ Kindern nicht schaden (2.)?!
Das wäre sehr lieb,
Baba!
Abu
Redaktion benachrichtigen Friedensverhandlungen statt Fliegerangriffe
#25   Abu   07:37:03 | Montag, 24. Juli 2006
@ Parzifal
Wieviele praktizierende Muslime kennen Sie?
Ich habe mich in diesem Forum noch nie zum Vatikanum II geäußert und auch nicht zu Pius X.
Ich habe auch nicht gesagt, daß ich das gut oder schlecht finde, wie Muslime ihre Religion zu sehen pflegen.
Insofern sind Ihre Behauptungen, die Muslime seien mein Vorbild, was die Kirche betrifft, Unterstellungen –- und Ablenkungsmanöver.
Ich würde allerdings von mir behaupten, daß ich ein realistisches Bild von Muslimen habe, was ich von Ihnen nicht sagen kann.
Ihr Islam-Bild changiert zwischen „gefährlich“ und „zu verändernd“. Ersteres ist ein Angstbild, letzteres ein Wunschbild.
Nehmen Sie einfach zur Kenntnis: Der Islam ist eine eminent politische Religion, das gehört zu seinem Wesen. Und: Sie und die liberalen Intellektuellen des muslimischen Welt und der Westen werden den Islam nicht auf jene Traumvariante zurechtstutzen, die Bassam Tibi „Euro-Islam“ nennt. Nicht durch Bomben, nicht durch Invasionen, nicht durch Polizeistaat und Folter und auch nicht durch Belehrungen und Appelle. Vergessen Sie’s.
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#70   Abu   16:07:08 | Sonntag, 23. Juli 2006
Wer hat hier was nicht verstanden?
4. Abu: Der Mensch braucht keine Anleitung von staatlicher oder sozialpädagogischer Seite, wie er mit seinem Körper und seinem Schamgefühl umzugehen hat. DDL: Ganz offenkundig doch. Wieso neuerdings?
5. Abu: Selbst in den sittenstrengsten Zeiten haben die Menschen sexuell zueinandergefunden und sie haben Kinder gezeugt. DDL: Es geht nicht um „Kinder zeugen“, es geht um Sexualität. Das ist weitaus mehr.Sexualität ist mehr als Sie denken: Treue, Kinderzeugen, Transzendenz!
6. DDL: Kinder werden häufig missbraucht, weil sie gar nicht wissen, wo sie da „hineinschlittern“. Einem unwissenden Kind kann der „liebe Onkel“ sonstwas erzählen; ein informiertes Kind sagt: „Nein.“ Und die Botschaft des Theaterstücks haben Sie nicht verstanden.
Aus der Inhaltsangabe der Homepage: Der Bär Paule Po will sofort ein Elefantenbaby in die Welt setzen. Seine Freunde sagen ihm, das geht nicht. Sie gehen zur Fee Nanu um Rat. Bei ihr wird der Streit noch schlimmer. Paule Po fängt an zu boxen, die Fee bringt alle mit einem Zauber zum Tanzen, Paule Po stürzt und tut sich weh.
Die Fee hat sich nicht getraut, ihn zu halten, weil sie als Kind verzaubert wurde: Berührung verboten. Sonst passiert „etwas“. Nach vielen Abenteuern traut sich die Fee, jemanden zu berühren und erkennt, daß wirklich etwas passiert, nämlich etwas Gutes.
So. Und jetzt erklären Sie mir mal, wie dadurch einem 3-, 4jährigen klar werden soll, daß er wissen muß, was er nicht mag, damit er sich gg. Mißbrauch wehren kann!
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#60   Abu   13:36:13 | Sonntag, 23. Juli 2006
@ DDL + Agnostiker + Ein Fan usw.
Leider sind Ihnen die einfachsten Differenzierungen offenbar nicht geläufig:
1. Dem katholischen Glauben ist Peinlichkeit hinsichtlich des eigenen Körpers ebenso fremd wie Tabuzonen. Kein normaler Katholik schämt sich seines Körpers.
2. Schamgefühl ist keine Frage der Genanz oder der Schuld, Schamgefühl dient dem Schutz. Schamgefühl ist eine natürliche menschliche Regung. Sie wird spezifiziert durch die jeweilige Schamkultur.
3. Für einen Christen ist sein Körper ein Geschenk Gottes, ein Tempel des Heiligen Geistes. Er verdient Wertschätzung und Schutz.
4. Der Mensch braucht keine Anleitung von staatlicher oder sozialpädagogischer Seite, wie er mit seinem Körper und seinem Schamgefühl umzugehen hat.
5. Selbst in den sittenstrengsten Zeiten haben die Menschen sexuell zueinandergefunden und sie haben Kinder gezeugt.
6. Kinder werden nicht deshalb mißbraucht, weil sie nicht von irgendwem geküßt oder befummelt werden wollen. Das ist doch eine geradezu grotesk absurde Annahme! Dieses Theaterstück vermittelt nichts anderes als: Wenn dich jemand berühren oder küssen will, ist das nicht eklig, sondern normal und schön. Das ist keine Ermunterung zum Widerstand gegen Mißbrauch, es ist eine Überredung durch Erwachsene, natürliche Barrieren gegen unerwünschte Übergriffe fallen zu lassen.
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#21   Abu   09:21:25 | Sonntag, 23. Juli 2006
@ blueberry
Schon recht, es gibt nicht den Islam. Aber es gibt auch nicht 1,3 Milliarden Islame, nur weil es 1,3 Milliarden Muslime gibt.
Wissen Sie, im Gegensatz zu Verhältnissen hierzulande, unter Getauften, pflegt ein normaler Muslim, also die absolut über-wältigende Majorität unter diesen 1,3 Milliarden, seine Religion schlicht als Faktum hinzunehmen. Das bedeutet nicht, daß er sie in allen Details kennt, in jeder Hinsicht befolgt und inbrünstig fromm ist. Es bedeutet einfach, daß er sie nicht durch eigene Reflexion so herumdreht, ergänzt, manipuliert, kastriert, daß sie ihm in den Kram paßt. Vielleicht folgt er ihr nicht, wenn sie ihm nicht in den Kram paßt, vielleicht verabschiedet er sich innerlich von ihr, wenn er nicht von ihr bewegt ist, aber er läßt sie so wie sie ist. Basta.
Die Reformer oder liberalen Muslime, die Sie im Auge haben, das sind vielleicht 0,1 Prozent –- wenn überhaupt! Und die meisten, die hier im Westen so eingeschätzt werden, sind schlicht nicht gläubig. Sie sehen sich selbst nicht als fromm an. Natürlich sagen sie nicht, sie seien keine Muslime mehr, das würde auch nicht stimmen und wäre gefährlich, aber sie sind so gläubig, wie bei uns die Mehrheit der Christen, die nie betet, nie einen Gottesdienst besucht und sich eine sehr spezielle Meinung zu Glaubensfragen bildet.
Als größere unpolitische Muslimgemeinde können sie nur den kemalistischen Staatsislam der Türkei sehen, aber der ist oktroyrt und wird ebenso gehorsam gesehen wie andere Spielarten.
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#43   Abu   09:00:09 | Sonntag, 23. Juli 2006
Der „mündige Mensch“ …
… ist also mal wieder gefragt –- diesmal im Kindergartenalter!
„Man muß doch alles erst einmal ausprobiert haben, um dann nachher zu wissen, ob man es mag oder nicht.“ Genau: Also liebe Kinder, hört mal zu: Jetzt stellt sich mal keiner an, jetzt wird Mißbrauchsprävention betrieben. Dort hinten in der Ecke steht der Onkel Dani. Ein Kind nach dem anderen geht jetzt mal hin. Laßt den Onkel mal ran, auch wenn’s irgendwie komisch ist, schließlich müßt ihr mündig werden. Also hübsch in Zweierreihen aufgestellt. Und es gibt keinen Grund zum Heulen, denn das ist nicht Bäh und nicht verboten und keine Sünde, was der Onkel mit euch macht. Aber wenn ihr das nicht kennt, dann könnt ihr nicht sagen, ob ihr das wollt oder nicht! [Schnitt: zensiert durch die FSK]
So, Kinder, wie war’s denn? Also: Wem’s nicht gefallen hat, der muß noch mal hin. Es ist oft so, daß es beim ersten Mal noch keinen Spaß macht. Vielleicht ist es nur ungewohnt oder Mami und Papi sind ein bißchen verklemmt und haben dir Schuldgefühle gemacht. Für die anderen Kinder: Das war jetzt die Fellatio, morgen nehmen wir den Cunnilungus durch. Und am Ende des Jahres wißt ihr alle, was ihr wollt und was nicht. Da kann euch kein Mensch mehr mißbrauchen! Ihr braucht nur zu sagen: „Ich steh nicht auf Sadomaso, du doofer Onkel, ich mag nur Zungenküsse“, und dann werdet ihr nicht mißbraucht. Ihr seid dann echte, mündige vierjährige Sexperten!
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#17   Abu   07:38:32 | Sonntag, 23. Juli 2006
@ blueberry: Wollen Sie noch mehr Terror?
Selbstverständlich arbeitet man mit dem Iran nicht zusammen wie mit der Schweiz. Auch wirtschaftlich nicht. Würde die Schweiz eine Atombombe bauen, würde man „besorgt“ murmeln und den Kopf kratzen. Wenn Iran auch nur möglicherweise in zehn Jahren plus eine Atombombe hat, dann ist man jetzt bereits äußerst „besorgt“ und sieht schon mal in der Waffenkammer nach …
Individuelle Menschenrechte und Völkerrecht gehören zwar zusammen, sind aber zwei paar Stiefel. Die Invasion der USA in den Irak war völkerrechtswidrig und geschah unter der Flagge der Menschenrechte. Und jetzt? Was ist die Befreiung von Saddam wert, wenn das normale Leben nicht funktioniert, wenn man jeden Augenblick von einer Explosion zerrissen oder entführt oder massakriert werden kann. Das nennt man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.
Zum Glück sind wir noch nicht so weit, daß wir über das „gute alte“ atomare Erstschlagsrecht diskutieren müssen. Aber warum nicht umgekehrt denken: Israel hat eben seinen Nachbarn überfallen. Ein aggressiver Staat also. Es hat Atombomben. In jeder Zeitung läßt sich von Szenarien lesen, den Iran zu bombardieren. Nach Ihrer Logik sollte niemand zögern, Israel jetzt den ersten Schlag zu verpassen!
Sie können Terrorismus nicht präventiv ausschließen. Auch nicht, indem Sie die Hisbolla angreifen. Wir erleben es doch gerade. Meinen Sie, im Libanon findet gerade Terrorismusprävention statt. Dort findet Terroristenzüchtung statt, wie im Irak!
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#16   Abu   23:01:27 | Samstag, 22. Juli 2006
@ Evelin
:(3 :(3 :(3
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#11   Abu   22:59:22 | Samstag, 22. Juli 2006
@ Parzifal
Was den Sudan betrifft, gebe ich Ihnen recht: eine Schweinerei. Allerdings gibt es ein Problembewußtsein (viel zu wenig, klar), es gibt internationale Bemühungen (viel zu weich, klar), es gibt eine Friedenstruppe der AU (viel zu schlapp, klar), es gibt ein Interesse der USA (viel zu zart, klar), die Weltöffentlichkeit ist aber deutlich empört. Kein Verständnis für die Regierung /die Dschandschawid-Milizen!
Somalia sehe ich etwas anders, Eritrea ist wohl nicht ganz unschuldig an der Entwicklung, aber einige neue Herren müssen halt erstmal ihr Mütchen kühlen …
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#14   Abu   22:51:54 | Samstag, 22. Juli 2006
@ blueberry: Falsch,
ich bin noch viel „naiver“ als Sie glauben (Sie brauchen mein Posting nur etwas intelligenter zu lesen):
Solange der iran sich an den Vertrag gebunden sieht, können die Länder, die auch im Boot sind, sofern Sie den Vertrag selbst einhalten, mit dem Iran verhandeln. Wenn ihnen die Sache was wert ist, dann sollten sie ihm attraktive Angebote machen.
Ich halte das für Verschwendung von Zeit und Geld. Ich bin der Meinung, man sollte mit dem Iran so zusammenarbeiten, als wäre er die Schweiz.
Und wenn der Iran tatsächlich –- was ich nicht glaube –- Atomwaffen entwickelt –- was 10, 15 Jahre dauert –-, dann hat er halt auch welche. Na und?
Was meinen Sie, was dann passiert? Die Iranis nicht so verblödete Fundis, daß sie aus einer Wahnidee heraus ihr Arsenal auf Israel abfeuern.
Aber wer weiß: Vielleicht verhandeln die beiden ja dann in gleicher Augenhöhe über Abrüstung von Atomwaffen. Wenn sich beide dran halten, kann was dabei rauskommen, siehe Ost-West-Konfrontation.
Solange der Iran nicht angreift, hat keiner das Recht, ihn anzugreifen, und wenn, erst mal nur der Angegriffene. Dazu haben wir die UN-Charta. Das ist geltendes Völkerrecht. Wer das für „naív“ hält, muß sich fragen lassen, für wen er sich hält. Für einen selbsternannten Sheriff im Wilden Westen? Sheriff Blueberry?
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#13   Abu   22:32:33 | Samstag, 22. Juli 2006
@ blueberry
Für den Islam sind Religion und Politik, religiöse Gemeinde und soziale untrennbar verbunden. Vergleichbares kennen wir aus der eigenen Geschichte. Aber mit heutigen Zuständen in Deutschland können Sie Ägypten nicht vergleichen, noch nicht einmal Jerusalem. Das ist für religiöse Dissidenten und reformerische Denker extrem hart, vergleichbar unseren Ketzern früherer Zeiten. Aber was wollen Sie da machen? 1,3 Milliarden Muslime umpolen?
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#24   Abu   21:29:35 | Samstag, 22. Juli 2006
@ Nanny Ogg
Interessant, zu welch kleiner aber feiner Aggression ich Sie anstachele, nur indem ich die Homepage dieser Veranstaltung zitiere …
Kinder leben in einer völlig durchsexualisierten Gesellschaft (den Ausdruck benutzte die BzfGA selbst). Sie brauchen nur Werbung sehen, Fernsehfilme oder die Sprache der Zeit hören oder lesen (Geiz ist geil, schwarz rot geil, eine geile Zeit). Kinder werden heutzutage eher zu viel als zu wenig „geknuddelt“, abgeknutscht usw. Gleichzeit sind Kinder selbständig, kundig und frühreif wie noch nie in der Geschichte.
Und da kommen diese Idioten und tun so, als ob sie irgendwelche armen, schüchternen, verschämten, verdrucksten Puritaner vor sich hätten, die leise zu wimmern beginnen, wenn man sie auch nur antippt.
Aus dem Artikel geht klar hervor, daß Kinder ein natürliches Schamgefühl haben. Und Scham ist die Voraussetzung von Kultur (Freud). Dieses Schamgefühl ist keine Verschämtheit, es ist ein natürlicher Schutz, aus Wertschätzung für die Integrität, die Unversehrtheit des eigenen Körpers. Es ist nicht von „Pfui-Bäh-Eltern“ hervorgerufen worden, weil die Eltern selber kein Schamgefühl mehr haben oder jedenfalls keine Anstalten machen, das ihrer Kinder zu kultivieren.
Statt dieses nun zu kultivieren, wird es durch die Aufführung aufgeweicht, madig gemacht: „Komm, stell dich nicht so an! Sei kein Frosch! Lass dich befummeln! Lass mich fummeln! Ist doch geil.“
Und das soll Kinder vor Mißbrauch schützen?! Im Gegenteil! Was für eine Volksverdummung!
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#44   Abu   20:07:26 | Samstag, 22. Juli 2006
Ich frage mich was babylon …
… eigentlich die leibliche Himmelfahrt Mariens angeht. Er bezeichnet sich selbst als Atheist, der an die nordisch-germanischen Götter im Sinne der Archetypik glaubt. Es ist irgendwie ein Symptom dieser total bescheuerten Mediendemokratie, daß jedes Schweinchen seine Meinung zu christlichen Dogmen quieken darf, nur weil es als Gammelstudent seinen Tag mit Labtop in der Unibibliothek verbringt und seinen Dauerplatz neben dem LThK, 3. Aufl. hat.
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#7   Abu   19:47:19 | Samstag, 22. Juli 2006
Zitat von der Homepage
„Der Mensch ist ein sexuelles Wesen von Geburt an, sein Bedürfnis nach Wohlbefinden, Lust und Geborgenheit findet je nach Alter und Entwicklung unterschiedliche Ausdrucksformen. Bei Kindern gibt es keine Trennung von Zärtlichkeit, Sinnlichkeit und Sexualität. Sie erleben Schmusen oder Matschen, die Berührung der Genitalien genauso lustvoll und sinnlich wie das Kitzeln am großen Zeh.“ :-!
www.kinderliedertour.de/…asebauchpo/index.php?docid=002
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#7   Abu   19:42:40 | Samstag, 22. Juli 2006
@ Niklaas
Kein Staat auf der Welt kann es sich leisten so zu handeln wie Israel, ohne als rassistisch, als Apartheidsregime zu gelten. Sanktionen bis hin zum militärischen Eingreifen würden in der UNO ernsthaft erwogen und nicht durch die Vetomacht USA stets abgeschmettert. Israel züchtet Antisemiten weltweit.
www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=24808
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#11   Abu   07:04:49 | Samstag, 22. Juli 2006
@ Parzifal
Sehen Sie, nun gefallen Sie mir schon viel besser. Warum sagen Sie nicht gleich: „Zum Iran gibt es interessante Passagen in einem Buch von Machfus …“ Dann lese ich vielleicht sogar das Buch. Und Sie treten nicht als Iran-Islam-Experte und Nahost-Analytiker auf, der Sie zweifellos nicht sind. :(3
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#11   Abu   06:58:54 | Samstag, 22. Juli 2006
@ Parzifal
1. Jeder Staat der Welt hat das Recht, alle nur erdenklichen Waffen zu bauen oder zu kaufen. Niemand hat das Recht, einen Staat deshalb anzugreifen. Sonst dürfte ja jeder die USA angreifen, die ihre Aggresivität ständig unter Beweis stellen. Und Harmaggedon-Glaube, der ist dort schon längst gesichtet worden, nicht weit weg vom Präsidenten.
2. Atomwaffensperrverträge sind eine schöne Idee. Sie werden zu einer richtig guten Idee, wenn sich alle daran halten. Man kann aus ihnen wieder aussteigen. Die USA, Frankreich, Rußland, Israel, Nordkorea, Pakistan und Indien haben trotzdem Atomwaffen. Keines dieser Länder wird deshalb mit Krieg bedroht, keines dieser Länder hat deshalb einen (Atom-)Krieg begonnen.
3. Ayatollah Chamenei hat im Juni 2005 eine Fatwa gegen Atomwaffen erlassen. Präsident Ahnadinedschad hat im Herbst vor der Uno dargelegt, daß er keine bauen will. Für eine Lüge wird diese Fatwa von den iranischen Repräsentanten viel zu wenig kolportiert. Es gibt in Diplomatenkreisen nicht wenige Leute, die das für glaubwürdig halten, weil der Iran von Atomwaffen mehr Nach- als Vorteile hätte.
4. Seit Chomeini gehört es im Iran zum guten Ton, gegen den „Satan USA“ und die „Zionisten“ zu poltern. Daß dabei eine herbere und ungeniertere Diktion gewählt wird, als es teutsche Funktionäre des Zentralrats und medial präsente Bedenkenträger und Betroffenheitspathetiker gewohnt sind, ist klar. In Sachen Holocaust erscheint Ahmadinedschad keineswegs fanatisiert, eher sehr entspannt.
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#6   Abu   21:22:46 | Freitag, 21. Juli 2006
Ein interessanter Artikel
über einen scheiternden Staat
www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=24744
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#9   Abu   20:59:31 | Freitag, 21. Juli 2006
@ Parzifal
Natürlich, jetzt kommen Sie mir mit der Takiya …
Sie erinnern mich an den Satz eines alten Freundes aus Ägypten (Muslim-Bruder selbstverständlich >:) ), der mir einmal sagte, im Westen sei neuerdings jeder Islamexperte, der auf einem Orientteppich gelaufen sei. Solche Experten wie Sie, die ständig Baukastenelemente wie „die Zwölfer-Schia und Chomeini“ herunterleiernd zusammensetzen, und zum Schluß kommt immer eine islamische Verschwörung, Gefahr oder Bösartigkeit heraus! :-D
Aber ich vergaß, Herr Raddatz, Verschwörungstheoretiker sind ja auch immer die anderen! Mensch! :-$ Schnell noch ein Entschuldigungsküsschen an die größte Islam-Expertin aller Zeiten, meine Kristina Köhler MdB :(3
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#72   Abu   13:31:33 | Freitag, 21. Juli 2006
@ deepthought & ungläubig
Trockennasenaffen! :-D
Ich habe nicht behauptet, alle Schwulen seien Tunten oder Lederkerle. Ich behaupte aber, der Großteil hat ein nach einiger Zeit des Kontaktes nicht mehr zu übersehendes Problem mit seiner Gschlechtsidentität, entweder im Sinn von übermännlich oder leicht effeminiert. Und die Ursache ist die Homosexualität. Ob das nun mehr oder weniger markant ist.
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#17   Abu   13:22:24 | Freitag, 21. Juli 2006
@ Markus-Antonius
Sie verdrehen die Tatsachen.
Sie haben Weltpolitikanalysen vorgelegt, ich habe schlicht auf das Recht des Menschen verwiesen, jedes Menschen, auch des arabischen.
Ich habe nichts gegen Juden qua Juden gesagt, aber für Sie sind Araber Menschen zweiter Klasse.
Und der Papst hat diese israelische Militäroffensive nicht gebilligt, er wird es niemals tun. Denn die Kirche ist auf der Seite der Opfer, selbstverständlich auch der israelischen. Da können Sie leider gar nichts dagegen machen mit Ihren kleinen Tatsachenverdehungen. :-)
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#10   Abu   10:07:47 | Freitag, 21. Juli 2006
@ Markus-Antonius
Der richtige Weg, das Nacheinander (im G8-Beschluß), hat überhaupt nichts damit zu tun, daß die israelischen Angriffe (überhaupt sowie in der betriebenen Art und Weise) dadurch gerechtfertigt wären. Die Scheußlichkeiten des israelischen Vorgehens werden vom Heiligen Stuhl weder bestritten noch begrüßt oder sonst was. Der Papst billigt den völkerrechtswidrigen Akt des Staates Israel selbstverständlich nicht. Aber er ist klug genug hier keine Bewertungen vorzunehmen, wer angefangen habe, was schlimmer sei usw. Das ist nicht Sache des Papstes. Kriege werden bedauert, der Friede gefordert, Hilfe geleistet – aber nicht schäbige Schützenhilfe der Art: vom warmen Bettchen unseres kleinen Feundes militärischer Exzesse und menschenverachtender Politik, Markus-Antonius, aus … :-!
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#18   Abu   07:45:40 | Freitag, 21. Juli 2006
Blueberry-Parzifal-Identitätenkasper
Weil hier kein Özoguz mitdiskutiert, sondern Sie, Sie Pfeife! :-S
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#7   Abu   07:41:56 | Freitag, 21. Juli 2006
@ blueberry
Auch wenn Sie ihre tränentreibende Sontagspredigt noch zehnmal posten, wird sie doch kein Stück wahrer.
Sie sind nichts weiter als ein erbärmlicher Zyniker. Ich habe vollkommen sachlich dargestellt, warum ich das israelische Verhalten für falsch halte.
Wenn es um die Rechte von Homosexuellen geht, die in Deutschland frei ihr hedonistisches Leben führen können und großenteils zu den gutverdienenden Leuten gehören, dann reden Sie von Menschenrechten, Nächstenliebe und finsteren Kräften, die in kreuz.net-Postern nur darauf warten, einen Schwulen nach dem anderen zu massakrieren und die Theokratie einzuführen, Hand in Hand mit Haßpredigern des Islams.
Aber wenn es um Menschen geht, die ohnedies schon in prekären und oft genug erbärmlichen Zuständen leben müssen, die Krieg, Vertreibung und Not erlebt haben und erleben, dann kommen Sie mit wohlfeilen Analysen, die Sie sich in irgendwelchen Handbüchern oder dem Spiegel zusammengelesen haben.
Sie wissen doch nicht einmal, daß im Juni 2005 Khamenei eine Fatwa gegen Atomwaffen erlassen hat, jener Ayatollah, dem doch die garstigen iranischen Schiiten hörig sein müßten, würde ihre pseudoreligiöse Nahostanalyse auch nur ein Pfifferling wert sein.
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#54   Abu   07:27:00 | Freitag, 21. Juli 2006
@ Frl. Ilse und Ungläubig
Selbstverständlich haben Homosexuelle Probleme mit ihrer Geschlechtsidentität! Sonst wären sie doch nicht homosexuell. Dabei denke ich gar nicht an Transvestiten oder dergleichen, es geht auch weniger schrill. Es gibt im Erscheinungsbild effeminiert wirkende Schwule (Stimme, Sprechweise, Bewegungen, Kleidung) und hypermaskulin wirkende (Schnurrbart, gestutztes Haar, muskulös, Neigung zu Uniformen, Leder). Man muß nur einmal ein Buch, Magazin oder Comic der Schwulen- oder Lesbenszene (auch hier fallen maskulin wirkende Frauen auf) in der Hand gehabt haben, und schon wird man dem Kult des Phallischen begegnen. Und da wollen Sie uns hier weismachen, Homosexuelle hätten kein Problem mit ihrer Geschlechtsidentität!
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#50   Abu   20:24:16 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ Philomena Wolkenstein
Was will man mehr?
Das kann ich Ihnen sagen. :-|
Wovon Sie schreiben, das ist Versorgung, Betreuung, kein Streit. Gut. Aber gegenüber zwei leiblichen heterosexuellen (was man heutztage alles dazusagen muß :-S ) Eltern hat das den Nachteil, daß das ein Homosexuellenpärchen ist. Warum das von Nachteil ist?
1. weiß man, daß bei Homosexuellen Partnerwechsel und Fremdgehen normaler, häufiger ist als bei Heterosexuellen.
2. brauchen Kinder nicht irgendein Pärchen, sondern ihre eigenen Eltern.
3. wenn sie die schon nicht haben, brauchen sie zweierlei Geschlecht als Bezugspersonen. Warum?
a) Weil beide Geschlechter auf je eigene Weise in unterschiedlichen Lebensphasen wichtig sind für das Kind. Bereits Buben, die nur mit Mama + Tante/Schwester aufwachsen, haben Probleme.
b) Weil Homosexuelle in ihrer Geschlechtsidentität unsicher bzw. übertrieben sind und ergo kein Vorbild sind, nicht in ihrem Rollen- und nicht in ihrem Sexualverhalten.
Und nochmal: Kinder haben ein Recht auf ihre Eltern. Ob sie das nun explizit verspüren, wissen, artikulieren oder nicht. Keinem Kind ist es egal, wo es aufwächst. Kinder haben empfindliche Seelen, nicht nur bei Streit. Auch bei Trennung, beim Herausreißen und Woanderswiedereinpflanzen, beim willkürlichen nach Gusto (=EGO) der Erwachsenen Verschobenwerden wie ein Waggon auf einem Verladebahnhof. Die Eltern müssen zurückstecken mit ihren Flausen, Beziehungskisten, Sexualproblemen, nicht die Schwächsten! Pfui! :-!
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#5   Abu   17:46:49 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ Theresia
Sorry, aber wer permanent einen Löwen zwickt, der soll sich nicht beschweren, wenn der mit der Tatze mal zulangt.
Was Ihre Namenspatroninnen wohl dazu sagen?
Es geht um Zerstörung der Lebensgrundlagen und Ermordung unschuldiger Menschen, sog. Zivilbevölkerung. Und es geht um Rechte, die auch Terroristen haben, weil sie Menschen sind.
Israel ist ein demokratischer Rechtsstaat. So viel ich weiß, ist dieser Staat Mitglied der Vereinten Nationen, er hat internationale Dokumente und Vereinbarungen unterzeichnet, in denen er sich zu den Menschenrechten bekennt und dem Völkerrecht unterordnet.
Dieser Staat hat als Staat der Juden Verbindung mit und Unterstüzung durch Menschen, die weltweit zur intellektuellen, politischen und wirtschaftlichen Elite gehören, dagegen sind die Palästinenser und Libanesen „Waisenknaben“. Und: Dieser Staat Israel ist als Fluchtburg des uralten Gottes-Volkes errichtet worden, das ausgemerzt zu werden drohte.
Man erwartet also in der öffentlichen Meinung von einem Staat Israel mit Recht erheblich mehr als von Terroristen. Auch wenn für beide dieselben Rechte und Pflichten gelten.
Die Infrastruktur eines (nicht angreifend-kriegführenden) Landes zu zerstören, durch Bombardierungen ziviele Opfer billigend in Kauf zu nehmen, Terrorverdächtige zu liquidieren ist aus der Sicht christlicher Ethik nicht hinnehmbar. Der Zweck heiligt nicht die Mittel
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#46   Abu   17:24:23 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ Markus-Antonius
Sie werden so wenig gefragt wie ich. Und immer weniger, immer bedeutungsloser. Sie können nur dem Mainstream hinterherhecheln. Und das tun Sie ja …
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#25   Abu   15:59:23 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ deusexmachina
Die Etymologie und der Bedeutungswandel von „Barbar“ haben mittlerweile ein paar Tausender Kultur auf dem Buckel, der Schwachsinn mit Worten wie „Neger, Mohr, Zigeuner“ und was weiß ich noch allem 60-30 Jahre. Die seither entstandene „Kultur“ wird in wenigen Jahrzehnten belächelt und verachtet werden, wie sie schon jetzt von mir und anderen belächelt und verachtet ist. Sie ist die „Kultur des Todes“, der Lemminge, der fortpflanzungsunwilligen und -unfähigen Hedonisten. Ich wüßte nicht, warum ich mich dieser historischen Mücke anschließen oder unterwerfen sollte.
Vor der Kultur der Neger, Türken, Zigeuner, Araber habe ich Respekt, vor dieser hier nur in gewissen Fundamenten, die im Schwinden sind: Christentum, Abendland – Grundgesetz, Menschenrechte (in ihrem ursprünglichen Sinn).
Seit wann ist für Sie Pädophilie nicht normal oder weniger normal als Homosexualität? Das wäre mir ja was ganz was neues! Aber bitte, ich gratuliere! Mehr davon, bitte! :-)
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#23   Abu   15:07:30 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Neger?
Es gibt eine Konnotation nur, wenn sie gemeint ist. Jedenfalls im privaten Sprechen. Wenn ich einen Werbetext schreibe, schreibe ich das Wort natürlich nicht. Die Herkunft der Verbannung dieses Wortes ist das amerikanische „Nigger“, aber auch dort war „Negroe“ gebräuchlich, von den Negern selbst (Negroe-Spiritual). Wir hatten in Deutschland zwar Kolonien in Afrika, wir hatten Rassismus, aber wir hatten keinen signifikant aggressiven oder diskriminierenden Umgang mit Negern. Es gab nämlich kaum welche. Insofern ist der US-Sprachpolizei-Import hier auffallend blödsinnig.
Afrikaner können in der Regel nicht deutsch und Amerikaner ebensowenig. Wenn sie es lernen, wird es ihnen herzlich egal sein, wie sie Leute nennen, die ihnen nicht übelgesonnen sind, es sei denn, Wichtigtuer und Sprachpolizisten trichtern ihnen den Quatsch ein. Das Wort kommt von niger = schwarz und ist nichts weiter als lateinisches Deutsch, so wie Negritude etc. in Frankreich. Es heißt nicht „Idiot“ oder „Barbar“.
Der Konsens, von dem Sie hier sprechen, mag in Ihren Kreisen ebenso normal sein wie Homosexualität und Pädophilie, in meinen ist das alles nicht normal. Daß die Medien den Quatsch mitmachen ist klar. Hier, in dieser Diskussion, trägt er nichts bei.
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#21   Abu   12:59:48 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ Navon
selbst in einem Katholikenhirn
Wenn Sie das für höflich halten, sollten Sie sich nicht über das Wort „Neger“ aufregen. Dieses Wort wird in Süddeutschland seit langer Zeit benutzt, und den Menschen ist jeder Rassismus dabei fremd. Im Struwwelpeter (hessisch) ist vom „Mohren“ die Rede, was man auch nicht sagen darf, dabei wird dort aufgefordert, selbigen nicht zu diskriminieren. Ich habe nichts gegen Neger und die haben nichts gegen mich. Warum auch?
Sie können an Ihrer tollen Uni herumtheoretisieren, soviel Sie wollen. Wenn Sie dort nichts Vernünftiges über die Demographie erfahren, müssen Sie halt Herwig Birg oder Josef Schmid lesen oder fragen. Ich werde hier nicht Selbstverständlichkeiten mit Ihnen diskutieren, die Sie auch in der FAZ nachlesen können. Da ist mir die Zeit zu schade – für Leute, die alles meinen besser zu wissen. Ende der Debatte.
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#16   Abu   12:09:38 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Tut mir leid. Anders geht’s erst recht schief!
Parzifal! Da Sie mich für so eine Art Anti-Westler halten, erstmal eins: Am Westen schätze ich die persönliche Freiheit, den Rechts-staat und das Lebensrecht. Der Staat darf meine Freiheit, meine Privatsphäre nur im Rahmen des Grundgesetztes einschränken. Er muß sich an seine Gesetze halten, die sich ans Grundgesetz halten müssen. Demnach darf er mich nicht einfach einsperren, nicht foltern und nicht töten. Auch wenn Sie und Schäuble und Schily das für „ineffektive Terrorabwehr“ halten …
Außerdem schätze ich am Westen das Christentum, das im Orient marginalisiert ist.
Wenn der Westen wegen Terrorgefahr und Verbrechen diese Prinzipien aufgibt (und da is schon viel zu viel passiert!), wie Sie es beschreiben, gibt er sich selbst auf. Er darf nicht zum Terroristen werden, um Terroristen zu bekämpfen. Das gilt auch für Israel. Denn das Ergebnis wäre Terroristenzüchtung a la Irak und Polizeistaat.
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#19   Abu   11:26:34 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ Naivon: Lieber Neger als VoPos!
Soso, die 68er in Deutschland sind also Schuld an einem weltweiten Problem…
Was von dieser Zeit an im Westen, selbstverständlich nicht nur in Deutschland, geschah, strahlt auf die ganze Welt aus. Oder was glauben Sie, warum uns die Orientalen für dekadent halten?
Kannst Du mal eben logisch darlegen, warum wir in Deutschland aussterben?
Wenn es immer weniger Kinder gibt, stirbt die Population zwangsläufig aus, oder was glauben Sie, was dann passiert? Wenn Sie zu den 10 Prozent Null-Checkern gehören, die kein demographisches Problem sehen, dann erkundigen Sie sich halt: Es gibt Bücher, Unis, Parteien, VHS …
Trotzdem sind dort auch noch keine Horden von Türken oder Afrikanern eingefallen!
Vakuen in Wohlstandsländern werden durch Immigranten gefüllt. Wissen Sie das auch nicht?
andere Menschen als minderwertig zu beschimpfen (Neger)
Ich habe Neger und Türken positiv eingeführt und ich sehe sie auch so, übrigens auch Zigeuner. Die sind mir alle lieber als Ihresgleichen! Das Problem ist ein amerikanisches: Nigger ist pejorativ, Negroe nicht. Und mir ist das wurscht, Sie windiger Sprach-VoPo!
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#38   Abu   08:54:54 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Kinder schützen!
@ cairochon:
Man sollte die Kinder nicht unterschätzen, aber man sollte sie auch schützen. Wenn eine Brücke gebaut wird für bis zu 2,5 Tonner, dann darf sie nicht brechen, wenn einer 2,7 Tonnen hat. Die Juden sprechen vom „Zaun um die Tora“, von einem Plus bei der Einhaltung der Gebote. Es ist ein Märchen, daß ständig streitende und vereiste Familien entstünden, ließen sich nicht so viele scheiden oder heirateten noch weniger. Denn die Lösung besteht nicht nur in der Unauflöslichkeit der Ehe, sondern in ihrer christlichen Führung.
Schon möglich, daß eine Stiefkindadoption mal sein muß, aber Kinder sollen nach Möglichkeit nicht in homosexuellen Verhältnissen aufwachsen.
@ Rüdiger Keller
Ich würde Ihnen raten, sich ganz gehörig in die Hose zu machen! Sie leben in der Einbildung, Ihren Verstoß gegen die Gebote Gottes selbständig ausgleichen zu können.
Sie können gar nichts. Sie können sich nur bedingungslos Gott unterwerfen.
Alleine Ihre hier zur Schau getragene Selbstsicherheit, was Gott tun wird, was er nicht tun wird, wie Sie alles so hinbasteln, daß Sie gerettet werden, ist in sich schon so falsch, so eingebildet, gottesfern und sündhaft, daß Sie dafür zahlen müßten, wenn Sie auch noch so fromm wären!
Das Problem Kinder in Rainbow-Familien ist nicht offener Sex sondern falsche Vorbilder, falsche Prägung.
Und der Staat versagt, das ist klar. Ich rufe nicht nach dem Staat. Aber wenn man mich fragt, dann werde ich mich dafür einsetzten, daß er das anders regelt.
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#17   Abu   08:26:38 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Natur + Kultur + Gott
@ Onan II
Die Natur ist zu berücksichtigen u. zu kultivieren. 1968 ff. war ein Bruch mit Kultur- u. Menschheitsgeschichte. Borniert und arrogant dieses Miniereignis für ein Dogma zu halten. Die Folgen: Verblödung und Aussterben. Nachrücken Normaler: Türken, Neger usw.
@ DDL
Frauen gibt es schon noch, hier, noch mehr in normaleren Gefilden. In jeder Emanze steckt Natur, Frau.
Kein Widerspruch: Nur a) Folgen (Demographie, Sozialpolitik) und b) Gründe (Anthropologie, Moral). Sozialplanung = Schwachsinn beginnend mit der Einführung sozialer Sicherungssysteme statt Familie.
Das natürliche Resultat des Schwimmens ist noch nicht einmal beim Tier das Ertrinken, sondern das Erreichen eines Ziels. Menschl. Geschlechtsverkehr erreicht andere Ebene. Banal: Befriedigung, Fortpflanzung, Gefühle. Mehr: Hingabe von Mann u. Frau: Vertrautheit, Initimität jenseits von Verzweckung und Planung. Rausch geht auch mit Drogen, Mensch ist Person = transzendent. Seine Liebe ist nur dann echt, wenn sie nicht nur auf das ganze Leben ausgerichtet ist, kein Egoismus zu zweit ist, sondern dem Raum gibt, was natürlicherweise erfolgt: Zeugung, neues Leben, Verantwortung, Familie. Der diese Liebe begründende und überwölbende, sie inspirierende Raum ist Gott.
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#14   Abu   20:44:45 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Onan II
6 Milliarden (Tendenz stark steigend) sind der Tod der ganzen Population :-D :-D :-D
@ DDL
Ich habe nie „fröhliches Herumkarnickeln“ als Lösung für alles vorgeschlagen, auch eine „Bevölkerungsplanug“ liegt mir völlig fern.
Ich bin allerdings der Auffassung, daß uns mehr Normalität guttäte: Wer vögelt, soll vögeln, aber er soll bereit sein, das natürliche Resultat = Kind zur Welt kommen zu lassen und mit dem Vögel-Partner aufzuziehen. Dafür halte ich eine Hausfrauen-Ehe und weitere Geschwister derselben Eltern für am geeignetsten.
Daß Ihnen das wurscht ist, ist mir bekannt. Ich will es niemandem aufzwingen, aber ich bin der Überzeugung, daß es eine kultur-anthropologische Konstante ist, die sich mit dem jüdisch-christlichen Glauben deckt. Und ich halte das für rationalisierbar. Ich bin auch der Auffassung, daß nur solche Populationen Zukunft haben, nachlesbar bei Phillip Longman, The empty cradle.
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#32   Abu   19:53:21 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Philomena Wolkenstein: Kinder haben Rechte!
Ich habe Ihnen bereits am 16. Juli, 18: 45, gesagt, daß ich bei aller Liebe der betreffenden Bezugspersonen der Meinung bin: So sollen Kinder nicht aufwachsen. Der Staat sollte versuchen, das zu vermeiden, es wird sich aber nicht optimal lösen lassen.
Ich habe nicht geschrieben, man soll Kinder von ihrem verbliebenen Elternteil wegreißen und ins Heim stecken. (Aber den Behörden ist entweder nur recht, was dem Buchstaben entspricht, oder alles recht, was nicht mehr viel Arbeit macht.)
Kinder haben das Recht auf Leben – statt abgetrieben zu werden. Kinder haben das Recht auf beide leibliche Eltern – statt auf nur ein Elternteil (plus irgendwer). Kinder haben das Recht, von diesen ihren leiblichen Eltern gemeinsam großgezogen zu werden.
Erwachsene haben die Pflicht, die Folgen von Sex in Form von Kindern zu tragen: auszutragen, aufzuziehen. Eltern haben die Pflicht, sich gemeinsam um ihre Kinder zu kümmern. Eltern haben nicht das Recht, ihrer Selbstverwirklichung, ihrer Interessen, ihres Coming-outs wegen diese Pflichten zu vernachlässigen oder ihren Kindern ihre Lover als „neuen Papi“ und „neue Mami“ vorzusetzen.
Und wenn ich hier von Recht und Pflicht spreche, dann meine ich jenes Recht und jene Pflicht, die jeden einzelnen Menschen auf Gottes Erdboden binden. Und wenn Sie sich nicht daran halten, und das gilt auch für Ihre Äußerungen und sonstiges Betreiben: Sie werden sich vor Gott verantworten müssen. Und: Gott ist kein „lieber alter Opa“, altersmilde und vertrottelt!
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#11   Abu   19:15:15 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ methusalix
Unsere sozialen Sicherungssysteme hängen davon ab, daß es genügend Nachwuchs gibt. Das kann Ihnen jeder Volkswirt und jeder Sozialpolitiker erklären.
Sonst huldigen Sie doch auch dem Mainstream, siehe Psychologie und Homosexualität. Und jetzt auf einmal stellen Sie sich völlig außerhalb eines breiten überparteilichen Konsenses: daß wir auf eine demographische Katatstrophe zusteuern.
Jeder Biologe kann Ihnen erklären, daß eine Population sich vermehrt, wenn sie gesund ist. Damit sie nicht explodiert, hat sie natürliche Feinde, ein begrenztes Maß an Nahrungsmöglichkeiten usw. Aber eine Population, die schrumpft, ist krank.
Und warum schrumpft eine menschliche Population? Weil immer mehr ihrer Mitglieder keine oder immer weniger Kinder haben wollen, weil sie andere Prioritäten setzen. Autonomie ist der höchste Wert, und wer autonom bleiben will, der hat besser keine Kinder. Und wenn doch eines kommt, dann wird es halt umgebracht.
@ Frl. Ilse
Auch die skandinavischen Verhältnisse sind kein Vorbild, weil es auch dort zuwenig Kinder gibt. Aber Familien mit Kindern werden vom Staat finanziell gefördert, Mütter genießen Schutzrechte. Aber auch bei der Frauengleichstellungspolitik dort zeigt sich: Frauen sind nur in Politik, Gewerkschaften etc. ganz oben, in der Wirtschaft keineswegs.
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#29   Abu   17:27:33 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Cairochon
Wenn hier jemand gegenüber den Homo-Freunden auf eine gegenteilige Untersuchung verlinkt, dann heißt es entweder, das sei nicht der Mainstream, oder die Untersuchung wird verunglimpft, weil der Autor irgendwie christlich oder was weiß ich ist, oder es wird ignoriert.
Als Homosexueller können Sie an hundert Unis in den USA unterkommen, die völlig unauffällig sind, schon wegen der Political Correctness. Und wegen der PC werden solche Projekte natürlich bezahlt und gefördert.
Ich finde es unerträglich, wenn Kinder so aufwachsen. Daß die Autoren Ihrer Studie und Sie einen völlig anderen Begriff von gesund und normal haben, ist klar.
Außerdem hat Philomena Wolkenstein gar nichts belegt, (sie hat sich an anderer Stelle bereits lustig darüber gemacht, daß man es nicht verhindern könne,) sie hat es einfach behauptet. Und sie hat es konkret von 8000 Österreichern behauptet, die sie nicht kennen kann. Das hätte umgekehrt denselben Vorwurf zur Folge. Nun stellt Euch mal nicht so an! :-S
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#6   Abu   16:36:31 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Ha ha,
fällt dem deusmaximus nix ein, kommt der methusalix diensteifrigst angehoppelt, seinen Meister zu verteidigen! Und wo ist Ihre Antwort auf meine Frage?
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#23   Abu   16:32:39 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Navon
Navon, der Philomena-Wolkenstein-Ritter! :-D
Hören Sie mal, Sie großer Beschützer der armen Ph.W.:
Wer hier ständig mit irgendwelchen Verhältnissen hausieren geht, der wird sich schon mal fragen lassen müssen, wie er eigentlich zu seinen dreisten Behauptungen kommt. Und daß es dreist ist, sowas einfach zu behaupten, das dürften sogar Sie Intelligenzbestie einsehen, oder?
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#13   Abu   14:23:19 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Philomena W.
Ich habe langsam den Eindruck, Sie haben einen Tick mit Ihren beschönigend „Regenbogenfamilien“ genannten Homosexuellen-pärchen, die Kinder bei sich haben:
Allein in Österreich sind es rd. 8000 glückliche, zufriedene, prächtig gedeihende Kinder
Sie kennen also alle 8000 Kinder persönlich, ja? Und Sie können beurteilen, daß sie alle zufrieden und glücklich sind sowie prächtig gedeihen, ja?
Sie sind eine Lügnerin. Denn Sie können das nicht wissen. Sie behaupten es einfach, weil es Ihrer Ideologie entspricht. Und Sie sind von dieser Ideologie besessen, weil Sie selbst homosexuell sind und mit Kindern leben. Sie machen aus der Not, aus Ihrer biogra-phischen Krise und der Katastrophe dieser Kinder eine Tugend. Des-halb sind Sie so penetrant.
Aber warten Sie’s ab: Irgendwann stehen Sie vor Gott, und dann herrscht Heulen und Zähneklappern.
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#4   Abu   13:44:43 | Mittwoch, 19. Juli 2006
einem noch nicht menschlichen, unbewussten Subjekt.
Aha. Und solche Subjekte darf man also töten. Wann ist denn der Mensch dann ein Mensch?
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#13   Abu   13:24:16 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Der Zweck heiligt nicht die Mittel
Daß sich die Hisbollah und die Hamas nicht um das Kriegsrecht oder um das Völkerrecht kümmern, ist vollkommen klar und braucht nicht eigens betont zu werden. Beide sind militante, teils terroristische Organisationen.
Israel aber ist ein Staat, ein demokratischer Rechtsstaat. So viel ich weiß, ist dieser Staat Mitglied der Vereinten Nationen, er hat internationale Dokumente und Vereinbarungen unterzeichnet, in denen er sich zu den Menschenrechten bekennt und dem Völkerrecht unterordnet.
Dieser Staat hat als Staat der Juden Verbindung mit und Unterstüzung durch Menschen, die Weltweit zur intellektuellen, politischen und wirtschaftlichen Elite gehören, dagegen sind die Palästinenser und Libanesen „Waisenknaben“. Und: Dieser Staat Israel ist als Fluchtburg der uralten Gottes-Volkes errichtet worden, das ausgemerzt zu werden drohte durch Mittel- und Osteuropäer, zentral durch Deutsche, aber auch durch Rumänen et alii.
Man erwartet also von einem Staat Israel mit Recht erheblich mehr als von Terroristen.
Sprüche wie „Eine andere Sprache verstehen die Araber nicht“ –- „Krieg ist Krieg“ –- „Gegen Nazis hilft kein Gandhi“ sind ekelerregender Rassismus, Zynismus und menschenverachtender Utilitarismus. Die Infrastruktur eines (nicht angreifend-kriegführenden) Landes zu zerstören, durch Bombardierungen ziviele Opfer billigend in Kauf zu nehmen, Terrorverdächtige zu liquidieren ist aus der Sicht christlicher Ethik nicht hinnehmbar. Der Zweck heiligt nicht die Mittel!
Redaktion benachrichtigen Den Vogel abgeschossen
#12   Abu   07:44:05 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Der Irrsinn galoppiert!
Ulli: Dann stellt sich die Frage wie gehandelt wird, wenn das Leben einer werdenden Mutter in Gefahr ist. Soll die Mutter dann leben dürfen, oder das Kind?
Die Regel lautet einfach: Du sollst nicht töten! Würde sich der Gesetzgeber allerdings bei der Abtreibungserlaubnis auf diesen seltenen Fall beschränken, dann gäbe es so gut wie keine Abtreibungen. Das ist aber völlig hypothetisch. Denn in dieser Logik wird das Kind wie eine tödliche Krankheit behandelt, wie ein Bazillus, der entfernt und vernichtet werden muß. Daraus entsteht die falsche, weil mörderische Mentalität. Ihre Darstellung dieser Ausnahmesituation, Ulli, dient doch nur zu einem Zweck: Ein Türchen zu haben, auf dem steht „Abtreibung erlaubt“, und durch dieses Türchen marschieren dann jene weit über 90 Prozent herein, die aus „sozialen“ Gründen ihre Kinder töten lassen.
FritzG.: Wenn die „Kinderschlachthöfe“ außer Betrieb gehen, wird es nur noch mehr Menschen geben, die sich gegenseitig hassen.
Das ist ja interessant: Mord an den Schwächsten als Ventil. „Heute noch keinen umgebracht? Kein Wunder, daß Sie so miesepetrig dreinschauen! Gehen Sie mal in den Kinderschlachthof, dann sind Sie nicht mehr so verbiestert!“ Oder: „Was, die Ehe ist in der Krise? Schon mal überlegt, die Kinder abzumurksen? Das wird Ihnen guttun! Sie werden sehen, dann hassen Sie einander nicht mehr.“
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#61   Abu   19:47:26 | Montag, 17. Juli 2006
@ daugther of isis
Ich darf Sie mal zitieren:
<<Aber klar! Man rüttelt da als Frau wieder an den Grundfesten geltender, katholischer und patriarchalichter Tabus.
„Hol Dir nen 18-jährigen ins Bett – der weiß zwar nicht, was er tut, aber dafür tut er es die ganze Nacht…“
Ich erwähnte nur, dass ich ihn süß finde. Und das ist ja wohl nicht verboten.
Bisher habe ich immer mit meinem Erscheinen sofort Leben und Stimmung in die Diskussionen gebracht.>>
Und das ist Ihnen nicht peinlich? Im Ernst? Diese Spinatwachtel-Nummer? Dieses Ich-fühl-mich-manchmal-jünger-als-meine-Tochter-Selbstverständnis? Dieses Kaffeetante-bei-Dirk-Bach-Spiel? Ich wette, Sie kommen sich auch noch gaanz, ganz toll dabei vor! Wieso nennen Sie sich eigentlich „Tochter der Isis“? „Schreckschraube vom Frauenstammtisch“ würde eher passen …
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#124   Abu   19:13:26 | Montag, 17. Juli 2006
@ Ungläubig
Selbstverständlich gibt es diese Liaison. Versuchen Sie doch mal, kirchlich zu heiraten, ohne standesamtlich verheiratet zu sein. :-D
Wenn Sie sich scheiden lassen und wieder heiraten, dann erzählen Sie mal der Kirche, die Zivilehe könne ihr doch egal sein! :-D
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#121   Abu   11:22:05 | Montag, 17. Juli 2006
@ Philomena W.
Schon möglich, daß Sie und Ihresgleichen auf Erden unbeschadet davonkommen. Aber ebenso möglich, daß Ihnen eins der Kinder eines Tages ins Gesicht spucken wird. Und dem jüngsten Gericht entkommen Sie auf gar keinen Fall. Auch ohne meine Zutun …
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#119   Abu   09:23:54 | Montag, 17. Juli 2006
Agnostiker
Nicht Begriffe sollte man ändern, die „Homo-Ehe“ sollte man abschaffen. Das war ein vollkommen blödsinniges Unterfangen von schwulen Funktionären, die sich wichtig machen wollten, und von rot-grünen Politikern, die sich ihrer Klientel versichern wollten. Weitere Hintergründe lassen wir mal beiseite.
Aber einerseits widerspricht der zutiefst bürgerliche Ehe die Schwulenkultur vollkommen (höchstens, weil es romantisch und lustig ist und finanziell von Vorteil, machen’s ein paar) und andererseits ist nicht einzusehen, warum man dann nicht andere Leute auch privilegieren sollte, die zusammenleben.
Sicher, die Ehe als Startbasis für die Kinderzeugung ist wackelig geworden, Die Scheidungen setzen dem Begriff zu. Vielleicht sollte die Kirche ihre Liaison mit der Zivilehe kappen und der Staat nur noch ‘s Kinderkriegen fördern.
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#117   Abu   08:27:35 | Montag, 17. Juli 2006
Lesen, Dummspecht, lesen!
Am 16. Juli, 9 Uhr 49 schrieb ich bereits:
An der Ehe hat der Staat deshalb Interesse, weil sie die Grundlage zur Bildung einer Familie ist. In jüngster Zeit ist dieser Zusammen-hang nicht mehr selbstverständlich geworden, weil es sehr viele kinderlose Paare gibt. Der Staat denkt daher über die Umlenkung seiner Unterstützung auf die Kinder nach. In der Tat ist die Ent-stehung, Aufzucht und Pflege von Kindern der Kern der Privilegierung von Ehe und Familie: Der Staat hat ein natürliches Interesse am Erhalt des Staatsvolkes und dessen Regeneration.
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#114   Abu   20:46:44 | Sonntag, 16. Juli 2006
Ein Fan
Von einem vom Grundgesetz garantierten Recht Homosexueller, den besonderen Schutz von Ehe und Familie (Art. 6) in Anspruch zu nehmen, kann überhaupt keine Rede sein, da die Absätze 2 bis 5 eindeutig von der Ehe zwischen Mann und Frau sowie deren Kindern sprechen
LESEN sie halt mal, was Sie selber kopiert haben! Und wenn Sie meine Postings lesen, dann erfahren Sie auch, warum der Staat AUSSCHLIESSLICH an der Familie aus Mann, Frau und Kind(ern) ein derartiges Interesse haben KANN, daß er sie PRIVILEGIERT.
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#111   Abu   18:45:16 | Sonntag, 16. Juli 2006
@ Philomena Wolkenkuckucksheim
In einer „Regenbogenfamilie“ lebt ein Elternteil homosexuell. Das Wort ist giftgrüner Sozialtherapeutenkitsch. Seiner Urheberin Josephine Baker wird dieser Gebrauch nicht gerecht. Denn sie war heterosexuell, mehrfach verheiratet und adoptierte Kinder nach Fehlgeburten.
So tragisch die Situation der Baker war, so tragisch ist die der Kinder in heutigen „Regenbogenfamilien“. Denn bei aller Liebe der „Bezugs-personen“: So sollen Kinder nicht aufwachsen, sondern mit beiden leiblichen Eltern! So ist es biologisch angelegt, so ist es der Wille des Schöpfers, so lehrt es die Kirche. Anders aufwachsende Kinder können Gott nur danken, wenn sie keinen Schaden nehmen.
Der Staat sollte derart widrige Umstände für die Sozialisation von Kindern eher zu vermeiden suchen als sie zu fördern. Wird sich nicht immer optimal lösen lassen.
Aber wenn zwei Homosexuelle Kinder adoptieren oder zeugen lassen, damit sie auch welche haben, dann ist das Gewalt an Kindern, Kindesmißbrauch, weil Menschenverzweckung, himmelschreiendes Unrecht. Wenn der Staat das zuläßt, dann ist er ein Unrechtsstaat. Das braucht einen nicht zu wundern, schließlich erlaubt er nicht nur die Tötung von Millionen von Kindern im Mutterleib, er finanziert sie auch noch.
@ Benedikt
Kann gut sein, daß der § 175 heute als grundgesetzwidrig angesehen würde. Mir ging es nur darum, daß das Grundgesetz keine Grundlage dafür ist, Ihnen den Mund zu verbieten, wenn man nicht einen Sinn hineinlegt, der niemals intendiert war (gegen DDL).
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#106   Abu   15:34:26 | Sonntag, 16. Juli 2006
Grundgesetzwidrige Homosexualitätsablehnung?
Das Grundgesetz schützt im Sinne der freien Persönlichkeits-entfaltung auch das Recht eines jeden, seine sexuelle Identität zu leben, interessanterweise in den Grenzen des Sittengesetzes (Art. 2). Das Diskriminierungsverbot von Art. 3 Abs. 3 spricht nicht vom Schutz der Homosexualität. Art. 4 schützt speziell die Religionsfreiheit. D.h. die Religionsfreiheit ist ein explizites Grundrecht. Ebenso die freie Meinungsäußerung (Art. 5).
Die klassische und mehrheitliche Auslegung des Grundgesetzes leitet aus diesen Grundrechten keineswegs her, daß die Auffassung, bestimmte Sexualpraktiken und diesen zugrundeliegende Dispositionen seien schlecht oder krank oder sündhaft eine grundgesetzwidrige Diskriminierung, Beleidigung oder Schmähung darstellten. Dies hätte dann im übrigen von sämtlichen Varianten der Herbeiführung sexueller Erregung zu gelten.
Von einem vom Grundgesetz garantierten Recht Homosexueller, den besonderen Schutz von Ehe und Familie (Art. 6) in Anspruch zu nehmen, kann überhaupt keine Rede sein, da die Absätze 2 bis 5 eindeutig von der Ehe zwischen Mann und Frau sowie deren Kindern sprechen.
@PhilomenaWolkenstein: Der vernünftige Grund für die Privilegierung von Ehe und Familie liegt darin, daß in ihr Kinder gezeugt und aufgezogen werden. Adoptivkinder sind eine Ausnahme. Das Adoptionsrecht für Homosexuelle ist Gewalt an Kindern. Kinder sind nicht Vehikel für die Selbstverwirklichung. Kindern haben ein Recht auf Vater und Mutter = in der Regel leibliche Eltern.
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#103   Abu   09:49:22 | Sonntag, 16. Juli 2006
Wollen Kirche und Konservative Homosexuelle benachteiligen?
Der Staat braucht keinerlei Interesse daran zu haben, wie Menschen mit ihrer Sexualität umgehen. Er muß aber Schwache schützen, genetische Degenerationen (durch Inzest) und Eskalationen wie Tötungen und Verstümmelungen verbieten.
An der Ehe hat der Staat deshalb Interesse, weil sie die Grundlage zur Bildung einer Familie ist. In jüngster Zeit ist dieser Zusammen-hang nicht mehr selbstverständlich geworden, weil es sehr viele kinderlose Paare gibt. Der Staat denkt daher über die Umlenkung seiner Unterstützung auf die Kinder nach. In der Tat ist die Ent-stehung, Aufzucht und Pflege von Kindern der Kern der Privilegierung von Ehe und Familie: Der Staat hat ein natürliches Interesse am Erhalt des Staatsvolkes und dessen Regeneration.
Wenn Bruder und Schwester, Pfarrer und Köchin, drei Studenten oder eine Witwe mit Hund zusammenleben, entfällt jedes staatliche Interesse, solche Lebensgemeinschaften zu privilegieren. Sie sind rein privatrechtlicher Natur und im Rahmen der Gesetze mit gewissen Möglichkeiten (etwa im Krankheits- oder Todesfall) auszustatten.
Ist der Staat liberal, kann er das auch auf Lebensgemeinschaften ausdehnen, deren Zustandekommen in einem speziellen Sexual-verhalten liegt. Verstößt dieses nicht gegen die obengenannten Schutzbestimmungen, kann also der Gesetzgeber eine homosexuelle Patnerschaft so behandeln wie eine Wohngemeinschaft von drei Pfarrern oder einen Onkel, der seinen Neffen bei sich wohnen hat.
Für eine „Homo-Ehe“ gibt es keinen vernünftigen Grund.
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#41   Abu   05:29:16 | Freitag, 14. Juli 2006
@Parzifal alias Blueberry
Das haben Sie nun von Ihren zwei Identitäten! Meinen Sie, ich verschwende meine Energie und Zeit damit, über Parallelen in diesen ganzen Schrumpfhirnen hier nachzudenken? Wenn Ihr Posting gelöscht wurde, dann ist das Ihr Problem. Benehmen Sie sich halt.
Redaktion benachrichtigen „Eine Parade von Schweinen auf dem Tempelberg“
#156   Abu   05:24:23 | Freitag, 14. Juli 2006
@Agnostiker
Was meinen Sie, wie viele Beispiele es gibt, wo Kinder durch Nicht-Erziehung zu lebens-inkompetenten Loosern werden, weil sie schon in der Schule nicht auf ihrem Hintern sitzen bleiben können; wo Kinder in ihren Eltern mangels Anwesenheit oder Vorbildcharakter keine Geschlechtsidentität gewinnen und in der Sexualität deshalb lebenslang vergeblich nach Mama oder Papa suchen?
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#79   Abu   20:09:54 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Aber sicher doch!
„Was geht sie das an, ob ich mit meinem 10jährigen Neffen ein sexuelles Verhältnis habe?
Wie bitte: Sie wollen mir vorschreiben, daß ich mit meiner Schwester kein Kind haben darf?
Das kann schon sein, daß Sie der Bauer sind, aber ich weiß, daß diese Kuh das auch will – Tiere habe Rechte, Sie Faschist!
Wieso ich meinen Nachbarn gefressen habe? Wir haben uns beide dafür entschieden. Er wollte nicht mehr leben und ich hatte Lust auf ihn – wollen Sie ihn seines selbstbestimmten Todes berauben und mir in meine Privatsphäre dreinreden, hä?!
Das macht doch nichts, daß ich als Domina mit drei Sklaven lebe: wenn ich Kinder adoptieren will, dann geht das Sie doch nichts an!
Wie? Warum die immer so schreit? Kümmern Sie sich um Ihr Leben, ich kümmere mich um meins!“
Aufgrund solcher und ähnlicher Vorfälle, die den inneren Frieden in Homoland sehr belasteten, wurde es Katholiken verboten, sich zu äußern. Leider hielten sich einige unverbesserliche Klerikalfaschisten nicht daran. Also wurden die Katholiken in Homelands zusammengefaßt. Wenn die staatlichen Lauschmaschinen in den Homelands wieder einmal das Wort „Homo“ aufschnappten, marschierte die Rosa Armee ein und pfählte ein paar Tausend, nur zur Abschreckung.
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#71   Abu   16:15:23 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Das Geschrei,
die Kirche bzw. einzelne kreuz.net-Besucher mischten sich in das Leben von Homosexuellen ein bzw. ließen diese nicht ihr Leben leben, wird langsam langweilig.
1. hat jeder Mensch, jede Institution oder Religion das Recht zu sagen: „Das ist richtig oder falsch, das ist gut oder schlecht.“ Und hier sind homosexuelle Praktiken keine heiligen Kühe, die man nicht kritisieren darf!
2. sind auch alle staatlichen Regelungen frei diskutabel. Der Staat bestimmt nicht, wie Menschen in privater Absprache und privaten Räumen zu leben haben. Aber der Staat privilegiert bestimmte Lebensformen, weil er sie für nützlich hält, z.B. Ehe zwischen Mann und Frau, weil daraus Kinder hervorgehen, die der Staat braucht. Ob andere Lebensformen, z.B. homosexuelle, zu privilegieren sind, darüber darf vollständig frei diskutiert werden. Das ist keine unerlaubte Einmischung in Privatangelegenheiten.
3. bin ich davon überzeugt, daß dieses Geschrei, die Kirche oder einzelne Katholiken mischten sich in das Leben anderer ein, zwei Ursachen hat: a) Wer homosexuelle Praktiken pflegt, hat naturaliter ein schlechtes Gewissen. Er haßt es, weil es nicht schweigt. Dies wird auf die Kirche übertragen. b) Das Personal in Medien und Politik ist schwul oder permissiv bis feige. Die Homo-Lobbyisten hätten völlig freie Fahrt, wenn da nicht die Kirche wäre. Die Kirche ist der einzige ernstzunehmende Gegenfaktor, weil man sie nicht sofort mit der Faschismus-Keule erschlagen kann und weil ihre Zentrale in Rom ist.
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#46   Abu   13:01:19 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@wi-bi
Wo steht das mit der Geltung von GG-Artikeln zu Privatpersonen?
@navon Ihr Leben lassen … Kein Katholik tut Homos in Deutschland Gewalt an oder sonst was. Aber bis ans Ende der Zeiten werden wir erklären, daß das Sünde ist. Und wenn Ihr uns einsperrt! Das Recht auf eine freie Meinung lassen wir uns nicht nehmen
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#77   Abu   12:53:02 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Streiten?
Ich denke, Sie wissen jenseits der ortsüblichen Polemik ganz gut, was gemeint ist.
Sie finden in jedem Lexikon Artikel, deren Objektivität Sie in Zweifel ziehen würden. Sie haben in der Presse und im Internet unterschlagene Informationen, tendenziöse Informationen und Desinformation, natürlich in den Boulevardmedien mehr als in den seriösen.
Und wer filtert, was veröffentlicht wird? Der verantwortliche Redakteur. Hat der keine Meinung? Weiß der alles? Beides nicht. Und mit Verlaub: Sie können zwar kreuz.net einordnen, aber von theologie und Kirche verstehen Sie soviel wie ein Apfelkuchen.
Bei Wikipedia können Sie die Autoren und Administratoren ebensowenig schnappen und verantwortlich machen wie bei kreuz.net. Sie können nur mit deren Nicks diskutieren, bei kreuz.net nicht.
Die Medien und die Lexika sind eine große Grauzone zwischen trübweiß und dunkelstgrau. Wikipedia ist sowenig weiß wie kreuz.net schwarz ist. Deshalb halte ich nichts davon, kreuz.net prinzipiell nicht von Wikepia aus zu verlinken. Ebensowenig halte ich davon, Wikipedia blind zu vertrauen. Bsp. Tibetartikel.
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#37   Abu   11:31:53 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Parzifal,
wir haben zwar auch schon mal über Özoguz diskutiert, irgendwann in grauer Vorzeit …
aber ich habe ín diesem Thread hier ausschließlich gegen Herrn blueberry gepostet, dessen ursprünglicher Eintrag (Knast für Özoguz und Pius X) mittlerweile gelöscht wurde.
Ist Ihnen vielleicht etwas zu heiß?
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#74   Abu   11:14:09 | Donnerstag, 13. Juli 2006
„die Fansite
einer schismatischen Untergruppierung einer Religion“ (= kreuz.net)
enthält selbstverständlich keinen einzigen Artikel, noch nicht einmal ein Bild, welche nicht infiziert wären vom reaktionären Virus. Es gibt dort eigentlich keine Informationen. Denn hier ist alles POV! :'(
Wie gut, daß wir Sie hier kennen: als einen ganz und gar neutralen, sachlichen Menschen, einen stets freundlichen Verweiser auf das Objektive, gewissermaßen als „die Wahrheit“, als unseren großen NPOV! ^-^
Wann kommt der große POV-Filter für’s Internet? Wann kommen die POV-Aufnäher, die jeder Katholik tragen muß?
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#70   Abu   10:00:43 | Donnerstag, 13. Juli 2006
POV!!!
POV – das muß man sich merken: POV = Point of View, Standpunkt einer Sichtweise.
Das Gegenstück dazu heißt NPOV = No POV.
NPOV = korrekt, weil neutral; POV = inkorrekt, weil ideologisch.
Einer der Zensoren ist DDL (inkl. Mutanten). Man merke sich seinen Standpunkt, denn der ist per defintionem NPOV.
Es ist natürlich mal wieder total POV, wie ich hier über POV und NPOV spreche, aber das ist egal, denn bald, in der Schönen Neuen Welt ist es selbstverständlich sowieso verboten, sich POV zu äußern.
Es kann doch jeder mitmachen bei Wikipedia, er muß nur den ganzen Tag mit Was-Reinschreiben, Was-Löschen, Was-Wiederrein-schreiben und -Wiederlöschen (und der Diskussion dazu) verbringen.
„Wir“, sagt DDL, „lachen herzlich“. Denn „wir, nur kleine, unbedeu-tende Stasi-Mitarbeiter, wissen doch, wie’s läuft:“ Kein normaler Mensch hat Zeit, ständig im Internet Wikipedia-Artikel zu bearbeiten und sich mit den Hintergründen zu befassen. Aber es gibt eine ganze Menge ideologisierter Computerfreaks (wie DDL), die Spezialisten für Austilgen, Ausmerzen und Brainwashing (Clean heißt das bei Scientology) sind.
Aber das ist alles nur eine lächerliche Verschwörungstheorie! ;-)
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#66   Abu   07:42:11 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Der Fall Wikipedia
bestätigt das, was man hier bei kreuz.net erleben kann: Unter der Flagge von Demokratie, Aufklärung und Menschenrechten versuchen Grüne, Jusos, Homo-Ideologen, Libertiner, Freimaurer und andere Stalinisten (haha, das wird bestimmt zitiert!) Katholiken (selbst der Uni Eichstätt) den Mund zu verbieten, deutlich erkennbar am Ruf nach dem Staatsanwalt. Daß DDL und wie er noch heißt hier an vorderster steht (nicht nur gegen „Tradis“ und „Fundis“, gegen die Kirche), ist klar, er profiliert sich bereits für seine Stasi-Karriere in der schönen neuen Welt.
Aber wir sind nicht allein:
www.spiegel.de/…,1518,425351,00.html
www.spiegel.de/…,1518,418289,00.html
www.wikipedia-hetzt.de/unserioese.htm
www.html-world.de/news.php?show=723
www.free-tibet.info/…-kritik-an-wikipedia/
…lauswolfschlag.gmxhome.de/wikipedia.kritik.htm
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#30   Abu   05:46:41 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@blueberry
Sie und „liberal-konservativer Demokrat“? :-D
Sie sind ein Stalinist der übelsten Sorte! Jetzt reden Sie sich auf „Meinungsfreiheit“ hinaus und „Ich muß doch nicht dem Özoguz den Hintern küssen“ – ach ne, müssense nich, guck mal einer an, und jeder hier hat gedacht, Sie müssen … :-S
Wenn Sie den Artikel nicht lesen wollen, weil Sie den Ö. nicht mögen, ist das Ihre Freiheit. Wenn Sie den Artikel nicht mögen, weil Sie seine Argumente schlechtfinden, auch, aber SIE HABEN KEINE ARGUMENTE. Was Sie haben, ist Ihr Geschrei nach dem Gefängnis, für Ö. und Pius X, für alles, was rechts von Ihrem politischen Spießertum liegt. UND DAS LIEGT WEDER IM SINNE DES GRUNDGESETZES NOCH DER UN-CHARTA NOCH DES CHRISTENTUMS, ES IST STALINISMUS PUR! :-!
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#28   Abu   05:35:59 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@queerulantin
1. Die Kirchgänger des Frankfurter Doms haben die kirchliche Position zur Homosexualität nicht erfunden, sie haben auf sie keinen Einfluß, „sie können nichts dafür“, sie nehmen sie gehorsam an oder nicht. Das ist kein Grund, sie zu belästigen.
2. Wenn jemand der Auffassung ist, er müsse mit „Basis-Christen“ über Homosexualität diskutieren, so gibt es mit Infoständen, auf Kirchen- und Katholikentagen, bei Podiumsdiskussionen genügend Möglichkeiten dazu.
3. Wenn Sie den Unterschied nicht verstehen und der Auffassung sind, Ablehnung homosexueller Praktiken und Belästigung Gläubiger nach der Messe sei unterschiedslos „respektlos“, dann zeigen Sie nur, was Ihre Religion ist: SEX.
@wi-bi Die Menschenrechtsdeklaration hat mit kirchlicher Moral überhaupt nichts zu tun. Zum Teil deckt sie sich mit ihr. Aber es ist weder ihr Sinn noch ihre Absicht, das Handeln von Privatpersonen oder Religionen zu normieren, sondern ausschließlich das von Staaten. Im Gegenteil: Meinungs- und Religionsfreiheit kennt die Homo-Lobby nicht, die kennt nur das uneingeschränkte Recht der Homosexualität auf ALLES.
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#17   Abu   19:06:53 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Sicher,
der Artikel hat sprachlich Blähungen.
Nur: Der Vorfall zeigt, daß diesen Leuten Respekt vor dem Glauben anderer Menschen nichts bedeutet. Denn diese Leute, das sollte man zumindest unterstellen, hatten soeben den wöchentlichen Höhepunkt ihres Glaubenslebens erlebt, sich in der Kommunion mit Gott „vereinigt“, als sie von Propagandisten belästigt und bedrängt wurden. Wer frommen Sinnes aus der Messe kommt, der ist nicht auf wilde Diskussionen aus, es ist ausgesprochen unfair, mit irgendwelchen wilden Sprüchen auf ihn einzudringen. Aber Schwule sind ja sooo sensibel!
Euresgleichen möchte ich sehen, wenn Euch ein Haufen Aktivisten bedrängt, kaum, daß Ihr aus den Federn gekrochen seid. Da gäbe es ein Geschrei!
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#13   Abu   17:58:23 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@ blueberry
Selbstverständlich! Alles, was „rechts“ von Ihrer Gesinnung ist, gehört eingesperrt.
Wissen Sie, was Sie sind? Sie sind ein Stalinist. Sie haben weder etwas für Religionsfreiheit noch für Meinungsfreiheit übrig, sobald sich jemand von Ihrer miefigen Müsligesinnung unterscheidet. Sie interessieren sich auch nicht für Argumente, für die Wahrheit oder Falschheit von Aussagen, Ihr einziger Maßstab ist, ob die Autoren in Ihr links-liberales Spießerweltbild passen und ob deren Aussagen mit Ihren Gutmenschenkriterien kompatibel sind. Sie und Ihresgleichen sind eine Gefahr für die Gesellschaft, weil Sie und Ihresgleichen die effektivste Bedrohung dessen darstellen, was man dem Westen noch abgewinnen kann: seine Freiheitsrechte und seine Rechtsstaatlichkeit. Sie schaden genau wie G. W. Bush den Werten des Westens! Zum Glück haben Sie noch keine Polizei unter sich, Bush hat schon eine Armee.
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#6   Abu   15:15:05 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Es geht den Staat …
… einen Sch…d… an, was irgendwelche Leute aus welchen Gründen auch immer anhaben. Die Eignung eines Lehrers wird lange genug in verschiedener Hinsicht geprüft (Praktikum, Referendariat, Examina).
Gerade tendenziell „unattraktive“ Kleidung wie die der Muslimas oder der Nonnen gefährden Schüler schon deshalb nicht, weil es für die wichtig ist, sexy etc. auszusehen.
Auf die Idee, die Lehrerin im Minirock könne vom Unterrichtsziel ablenken oder Rivalenkämpfe auslösen, der schwarzgekleidete Pädaoge könne a) ein gefährlicher Existenzialist b) ein heimlicher Satanist sein oder c) deprimierend wirken, kommt doch auch keiner. In den 70ern und 80ern sahen Lehrer aus wie Berufsrevoultionäre oder Kommunisten, und das einzige, was diskutiert wurde, waren „Stoppt Strauß!“-Buttons.
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#146   Abu   07:55:56 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@daughter of isis
Dann sind wir uns ja fast einig. Würde meine Tochter Managerin werden wollen, wäre ich auch geschwächt, aber ich würde mich fragen: Hab ich was falsch gemacht? Und doch wäre für mich die Priorität ihr Seelenheil (das sie als Managerin auch erlangen kann), das Glück folgt daraus entweder oder liegt dann auf einer anderen Stufe … Ja mei.
@agnostiker
Das möchte ich sehen, daß jemand zur Hausfrau gezwungen wird im Katholischen, in Deutschland! Da machen Sie sich ein bißle was zurecht, mein Lieber! Mein Problem mit der Hausfrauendiskussion war, daß Hausfrauen und Mütter über irgendeine vermutete Leserschaft von Regenbogenmagazinen und Doofi-Schmonzetten definiert wurden. Und nicht zu knapp! Eine sehr einfach gestrickte konservativ-katholische Hausfrau läse vermutlich eher den Altöttinger Liebfrauenboten. Das ist von der Gesinnung her immer noch besser als Bild der Frau!
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#142   Abu   13:10:20 | Montag, 10. Juli 2006
Hausfrau und Mutter
@Onan II Warum Sie was gegen Hausfrauen haben sollen? Ganz einfach, weil Sie auf meinen Beitrag, der sich gegen Intoleranz gegenüber Haufrauen wendet, antworten: „Intoleranz den Intoleranten“. Das wären ja dann wohl die Hausfrauen.
@Agnostiker In der Diskussion, die daughter of isis angefangen hatte, ging es sehr wohl gegen Hausfrauen und nicht gegen irgendeine rollenfixierte Erziehung. Außerdem gibt es keine wertneutrale Erziehung, auch nicht hinsichtlich der Geschlechter-rolle. Die Eltern sind automatisch Vorbild der Kinder und werden ihre Vorstellungen wohl auch vertreten.
@ daughter of isis Um Ihre Frage zu beantworten (wenn Sie aber bitte auch meine anderen Postings nach Ihrem Hausfrauen-Posting lesen würden): Ich kenne keinen katholischen Menschen, der seinen Töchtern Ausbildung und Beruf verwehren würde. Wer in dem Alter irgendwas verhindern will, wird das ohnedies nicht können. Und was würden Sie machen, wenn Ihr Sohn zu Pius X will und Ihre Tochter Hausfrau und Mutter werden?
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#139   Abu   08:42:09 | Montag, 10. Juli 2006
@Onan II @Daughter of Isis @Freitag et alii
Es geht darum, daß HIER SONST VON GEWISSEN LEUTEN für jede Abweichung von der Heterosexualität Toleranz eingefordert wird; daß allen Kritikern der Homosexualität Intoleranz, Mangel an Nächstenliebe und-was-weiß-ich-noch-alles vorgeworfen wird, WÄHREND HIER VON DEN SELBEN LEUTEN Mütter und Hausfrauen, die ihnen überhaupt nichts getan haben, sondern schlicht anders leben, herabgesetzt, mit Verachtung, Hohn und Haß überzogen werden. Das ist die TYPISCHE INTOLERANTE HEUCHELEI des aggressiven Neo-Spießertums. Diese Leute haben gezeigt, daß SIE KEINE TOLERANZ VERDIENEN!
Daß das Leben von Müttern und Hausfrauen weltweit ein Zuckerschlecken sei, habe ich nie behauptet. Aber das trifft auf Männer auch zu. Ich keine einige Mütter und Hausfrauen, die niemals mit einem Manager tauschen wollten. Und ich kenne einige (kinderlose) vollzeitberufstätige Nichthausfrauen, die Tina, Bild der Frau, Das goldene Blatt lesen, was wiederum einige Mütter und Hausfrauen höchstens im Wartezimmer anschauen. Das sind idiotische Klischees, die hier übelst menschenverachtend verbreitet werden. o.O
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#135   Abu   20:32:17 | Sonntag, 9. Juli 2006
Schon interessant,
mit welcher Verachtung, mit welchem Haß hier von einigen Teilnehmern Hausfrauen und Mütter bedacht werden, die nichts anderes tun als so zu leben, wies für Milliarden Frauen auf der Welt normal und auch schön ist, und das im Gegensatz zu irgendwelchen Singles, Lesben, Emanzen und was weiß ich was es noch alles gibt, schon ein Vielfaches der Zeit, in der es diese lächerliche Kultur gibt, deren Ende der genetische Tod jedes einzelnen Exemplars ist (Daran ändern auch von der Leyens nix).
Wo bleibt denn die ständig beschrieene Toleranz, die ständig beschworene Nächstenliebe, die penetrante Ablehnung von allem, was nach Haß auch nur riecht? Die gilt doch nur für Homosexuelle, Transvestiten, Päderasten, Exhibitionisten etc. –- gelle?! :-S
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#86   Abu   19:58:21 | Sonntag, 9. Juli 2006
@ Pierre
Es ist schön, wenn drei Männer oder drei Frauen oder wer auch immer ein gemeinsames Leben führen, in dem sie füreinander einstehen usw. Das kann eine Zeitlang notwendig sein, z.B. in einer Studenten-WG, auf See, auf der Jagd, beim Militär, auf einer Expedition o.dgl.
Noch schöner ist es allerdings, wenn eine Frau und ein Mann eine Familie gründen oder Männer zusammen oder Frauen zusammen in einer klösterlichen Gemeinschaft leben. Das sind lebenslange Zustände, Lebensstände.
Gar nicht schön ist es, wenn Männer mit Männern oder Frauen mit Frauen oder Erwachsene mit Kindern sexuelle Handlungen begehen. Denn das ist Gott ein Greuel (übrigens beim Militär ebenso wie in einer Familie oder in einer WG oder sonst wo).
Und ich habe Ihnen schon gesagt: Details interessieren mich nicht. Übrigens: Heterosexuelle Polygamie (wie bei Ihrem Muslim) entspricht auch nicht christlichen Vorstellungen einer Ehe.
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#84   Abu   15:13:09 | Sonntag, 9. Juli 2006
@ pierre
Wenn da aber 3 Männer, für die Sexualität eine untergeordnete Rolle spielt ihr Leben gemeinsam verbringen (nicht gerade im klösterlichen Sinne, aber dennoch im Sinne von Partnerschaft und Zusammenhalt), dann ist das im Sinne Christi wesentlich anders zu bewerten, als Promiskuität.
Sie mögen mir meine Unkenntnis in diesen Dingen nachsehen, aber vielleicht können Sie ja mir und den anderen Menschen hier einmal erklären, was diese drei Männer denn nun in puncto Sexualität machen oder nicht machen. Bitte keine Details, es geht nur darum, sich ein Bild davon zu machen, was das für eine WG ist, die Sie hier vorstellen.
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#107   Abu   08:34:00 | Sonntag, 9. Juli 2006
Aber meine süße Querulantin,
sagtet Ihr oder Ihre werte Freunden nicht selbst, die Anhängerinnen der Sappho erkrankten weniger an selbiger Lustseuche?
Nun nennt mir die Zahl, nach welchselbiger in unseren Landen der Mann, welcher’s mit dem Weibe treibt, und das Weib, welches’ mit dem Manne treibt, davon ebenso infizieret sei mit dem, was der Medicus Aids zu nennen pflegt! Subsummieret mir aber dabei nicht jene, welche der Bader infizieret!
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#66   Abu   08:28:12 | Sonntag, 9. Juli 2006
@ obelix
Sie brauchen mich nicht gleich zu beschimpfen, Obelix ist schließlich kein Choleriker.
Nun, wenn jemand ohnedies nach Auskunft der behandelnden Ärzte im Sterben liegt, sähe ich das persönlich so (lasse mich aber gerne von Moraltheologen belehren, sofern diese die lehramtliche Position vertreten): Es gibt verschiedene Handlungsweisen, die dann vermutlich dazu beitragen, daß man eher schneller als langsamer stírbt, z.B. eine Flasche Wein zu trinken oder starke Schmerzmittel zu nehmen. Die Absicht liegt hier aber nicht im vorzeitig herbeigeführten Ende, sondern in der Erträglichmachung desselben. Das kann auch begünstigen, noch die Sterbesakramente zu empfangen. Vielleicht möchte jemand etwas beichten, wozu er aber außerstande ist, wenn er fortwährend schreit wie am Spieß. Also, Herr Obelix, ein Schmerzmittel in einem Hospiz oder einer Krebsstation, das nicht verabreicht wird, um jemanden zu töten, aber halt recht ungesund ist (wie vermutlich die meisten starken Chemikalien), das ist für mich nicht aktive Sterbehilfe und ergo auch nicht verboten.
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#62   Abu   14:51:47 | Samstag, 8. Juli 2006
Oh Mann,
immer wenn’s eng wird, fangen Sie an, sich zu verrennen.
Also: „Ihr Freund aus dem Zeit-Artikel“ –- meine Fresse, das sagt man halt so! Nehmen Sie immer alles wörtlich?
Dann: Es geht hier nicht um „Kirchenbeamte“. Die Position vertrete ich hier, ich bin kein Kirchenbeamter, und sie wird geteilt von jedem Katholiken aus der Mitte der Kirche, der sich einigermaßen mit der Sache befaßt hat (Geisterfahrer wie Küng, Drewermann, Geißler & Co lassen wir also mal beiseite), nicht nur von „Fundis & Tradis“!
GLaubwürdigkeit IN DIESER SACHE: Der aus Ihrer Sicht vermutlich „höchste Kirchenbeamte“ Papst Johannes Paul II. hat durch das Beispiel der geduldigen Annahme seines Leidens und Sterbens Milliarden Menschen auf der ganzen Welt bewegt!
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#60   Abu   14:03:14 | Samstag, 8. Juli 2006
„Die Realität im Lande“
mag schon die sein, daß sich 80 Prozent der Menschen wünschen, der Tod wäre ein Genickschuß, genau in dem Augenblick überraschend und schmerzfrei verabreicht, an den sich eh nur noch Siechtum anschließt.
Nur: DAS IST EIN TRAUM.
Der Materialismus, das Effizienz-Denken, der Autonomie-Wahn, die Verweichlichung, der Egoismus, die Wellness- und Fitness-Mentalität, die Verdrängung von Schmerz, Alter, Sterben und Tod, der Machbarkeitswahn haben diese 80 Prozent dazu gebracht, VON DER NORMALITÄT DES LEBENS, VON DER CONDITIO HUMANA, VON DEM WAS sogutwie ZU ALLEN ZEITEN UND IN sogutwie ALLEN KULTUREN absolut SELBSTVERSTÄNDLICH war, abzurücken.
Das ist ENTFREMDUNG.
Durch Leiden und Sterben müssen wir alle durch. Das ist kein Konjunktiv. Das gehört zum Leben. Ihr Freund aus dem Zeit-Artikel kann einem ja leid tun, aber er hatte nicht Hilfe zum Sterben, sondern Hilfe im Sterben verdient. Nur das ist menschenwürdig.
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#105   Abu   13:46:34 | Samstag, 8. Juli 2006
Sagt mal, Ihr beiden Süßen,
könnt Ihr eigentlich lesen?
„Die aktuellen Zahlen vom Robert-Koch-Institut für 2005 offenbaren, daß im letzten Jahr 70% der HIV-Neuinfizierten aus der Gruppe der homosexuell aktiven Männer stammte.“
Und wißt Ihr, wo der böse Onkel Abu das her hat? –-- Naaa? –-- Ihr kommt nicht darauf … –-- Aus dem netten Artikelchen da oben! Über den geht’s nämlich eigentlich in diesem Thread. Und diese Zahl zeigt, daß Ihr zwei Superschlauen zwar in Afrika recht haben mögt, weil der Neger halt gern schnackselt, wie Fürstin Gloria von Turn und Taxis in ihrem legendären Friedman-Talk gesagt hat, falls Ihr da schon auf der Welt wart, aber nich in Europa, und da simmer nun mal. Im Westen ist Aids eine Schwulen-Seuche. Da kam sie her und da bleibt sie im wesentlichen auch.
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#103   Abu   11:14:50 | Samstag, 8. Juli 2006
@queerulantin
Es wäre ein echt guter Anfang, wenn Sie sich bewußt machten, wie wahnsinnig Gott Sie liebt!
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#58   Abu   07:31:26 | Samstag, 8. Juli 2006
@methusalix
Ihr hübscher Artikel aus der Zeit ergibt keinerlei Beleg, keinerlei Nachvollziehbarkeit, warum der Betroffene eine ordentliche Palliativbehandlung bis zum Schluß nicht hätte annehmen oder durchstehen können. Hätte er dies aber getan, hätte er statt eines Diakons oder Theologiestudenten (Was isser denn nu?), dessen Aktivitäten unklar sind, eine ordentliche katholische Begleitung mit Sterbesakramenten usw. erhalten. Die Mutter hätte kein Problem gehabt. Der Mann hatte halt irgendwann die Schnauze voll. Kann ich ja verstehen. Aber das kommt seit Jahrhunderten beim Sterben vor, das ist ganz normal. Das Geschwätz von der Macht der Kirche, die sie verliert, wenn sich die Leute umbringen, ist vollkommen gegenstandslos. Aber der Zeit-Schreiberling selber hat ja so viel Ahnung von Christentum und Kirche wie eine Kuh vom Fahrradfahren. Und Sie auch!
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#55   Abu   13:53:30 | Freitag, 7. Juli 2006
@methusalix
Beide Kirchen tragen eine ganze Menge dazu bei, daß Sterbende eben nicht alleingelassen werden. Krankenhausseelsorger, Hospize und jeder Priester, der die Wegzehrung spendet, leisten Tag und Nacht hervorragende Arbeit auf diesem Gebiet.
Wer einmal erlebt hat, wie sich das Sterben von einer kalten Veranstaltung in einem Großklinikum oder greulichem Niederspritzen in irgendwelchen Zimmern in der Schweiz oder in Holland in einen zutiefst menschlichen, ruhigen und würdigen Akt verwandelt, wenn jemand mit kirchlicher Begleitung in einem Hospiz sein letztes Stück Lebensweg geht, der wird Ihr zynisches Geschwätz nur kopfschüttelnd hinnehmen können.
Gerade in Deutschland sollten wir nicht vergessen, daß der erste Schritt der nationalsozialistischen Massenvernichtung die Euthanasie an Erbkranken und Geistesgestörten (wie man damals sagte) war. In Holland hat sich die Lage bereits verselbständigt, wie oben zu lesen ist …
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#49   Abu   07:24:44 | Freitag, 7. Juli 2006
@methusalix
Sicher, jeder kann die Therapie ablehnen (passive Sterbehilfe). Das zeichnet das Hospiz doch gerade aus, das nicht mehr therapiert wird, koste es, was es wolle! Palliativbehandlung, gute individuelle Versorgung und menschliche, auch religiöse Zuwendung zeichnen Hospize aus.
Daß mit dem Gesundheitssystem manches im Argen liegt und das auch der Grund für die nicht-optimale palliative Versorgung ist, was wiederum Diskussionen über aktive Sterbehilfe auslöst, concedo.
Das ändert nichts daran, daß aktive Sterbehilfe und Euthanasie in jedem Fall strikt abzulehnen sind und niemals erlaubt werden dürfen, was gerade die bitteren Erfahrungen aus Holland belegen!
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#47   Abu   20:17:03 | Donnerstag, 6. Juli 2006
Nein,
man respektiere eine bestimmte Willensäußerung niemals, und das ist die der Tötung, der aktiven Sterbehilfe durch Stop der Grundversorgung oder Einleitung von Gift!
Denn diese Willensäußerung zu respektieren heißt
– einen Menschen zu töten
– auf die Gefahr hin, daß er es nicht will
– Ärzte zu Henkern zu machen
– das Vertrauen in diese zu schädigen
– Schwerkranken nahezulegen, die Umwelt „zu entlasten“
usw. usf.
Dagegen: Palliativmedizin ausbauen, Tabu „Leiden, Sterben, Tod“ abbauen, Hospize weiterbauen!
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#77   Abu   18:31:55 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@ Ein Fan
Wow, jetzt wird’s spannend!
Sie, der Herr Ein-Fan, wagen also folgende steile These: „Es gibt hier im Forum tatsächlich geistreiche Kritiker, aber das merkt man denen nicht an, weil die sich auf das Niveau der r-k Dumpfbacken herabbegeben müssen.
Diese wiederum plustern sich zwar verbal auf, kaschieren damit aber nur, daß sie im wirklichen Leben kleine Lichtlein sind.“
So kann man noch den gröbsten Unsinn verteidigen und hat eine prima Ausrede, auf kein Argument einzugehen! :)3
Die Auusagen hier sind entweder wahr oder falsch, gut beobachtet/ argumentiert oder nicht. Es ist reines Fluchtverhalten, in der Diskussion ständig nach irgendwas außerhalb dieses Forums zu suchen.
Wenn hier einer Mist redet, dann nicht deshalb, weil das Niveau der anderen schlecht ist. Und wenn einer selbstbewußt ist, dann können Sie doch nicht wissen, ob er sonst eine Flasche ist. Das ist doch auch vollkommen egal. Wo sind die Argumente?
So, jetzt warte ich auf den nächsten Kasper, der einen Satz entdeckt, zu dem er eine zum Brüllen komische Bemerkung machen kann. :-S
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#75   Abu   15:27:06 | Donnerstag, 6. Juli 2006
Hiermit verleihe ich
Ungläubig und Markus-Antonius den Titel „Schwätzer des Jahres“. Der Preis wird verliehen für ein Maximum an Inhaltsleere, ein Minimum an Sinn in Forumsbeiträgen, ein außerordentliches Maß an permanentem Geblubber sowie die tiefe Überzeugung „geistreiche und gefährliche Kritiker“ zu sein.
Der Preis bildet das Gegenstück zum „Waldorf und Stadler“-Preis, der für unterhaltsame, geistreiche und pointierte Nörgelei vergeben wird.
Meine Laudatio: „Sehr geehrte Preisträger, Sie sind einmalig: Sie bezichtigen mich erst, daß ich mich ums Leben anderer kümmere. Als ich dies verneine, halten sie diesen Zustand für ein Glück. Dann meinen Sie, ich würde dadurch unglaubwürdig. Und schließlich entdecken Sie darin eine Heuchelei. Als Preis dürfen Sie sich alle Aufnahmen des „Komödienstadl“ ausleihen und bei Überforderung einen Kurs in formaler Logik bei der VHS besuchen.“ :(3 :-)
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#72   Abu   12:06:54 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@ Markus-Antonius
Mann, jetzt haben Sie’s mir aber gegeben … :)3
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#101   Abu   18:24:57 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ Rüdiger Keller
Wenn sie der Aufassung sind, Homosexualität sei christlicherseits nicht zu beanstanden, dann erklären Sie mir doch bitte mal, welche Abweichungen von der Heterosexualität auch nicht zu beanstanden sind und warum. Oder ist nur Homo und Hetero legitim und alles andere nicht?
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#67   Abu   18:18:45 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ Ungläubig
Ich kümmere mich so gut wie gar nicht um das Leben anderer Leute. Man könnte mir das sogar zum Vorwurf machen. Wenn ich in diesem Forum etwas sage, dann geschieht das, weil ich meine Ansichten vetrete und Wert darauf lege, daß der Wahrheit die Ehre gegeben wird. Wie Sie leben, weiß ich nicht, es ist mir auch egal. Vermutlich gehören Sie zu den Leuten, die jedesmal, wenn Sie was von der Gegenseite aufschnappen, meinen, ihren Senf dazu geben zu müssen.
Redaktion benachrichtigen Finger weg von Ford
#60   Abu   16:15:28 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ Markus-Antonius
Ihre Arroganz ist mit Sicherheit pathologisch. Ihre Ignoranz geht so weit, daß Sie sich nicht einmal im Netz informieren können, weil Sie ja schon alles wissen. Man könnte bei einer so krassen Vermei-dungsstrategie und Abwehrhaltung sogar von Phobie sprechen. Allerdings müßte man möglicherweise auch Ihren IQ in Rechnung stellen, der vielleicht nicht ausreicht, um Wissenschaftsgeschichte zu begreifen.
@ Xixax
Keine Angst, meine Liebe! Die Zeiten sind vorbei, da man operativ oder mit Lust-Schmerz-Konditionierung vorging. Heutzutage wird einfach gequatscht. Schmerzlos. Dauert ein paar Jährchen. Und ohne Leidensdruck wird eh keiner therapiert.
Redaktion benachrichtigen Finger weg von Ford
#49   Abu   12:35:10 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ Markus-Antonius
Die Diskussion über Homosexualität als psychische Krankheit und ihre Therapie ist auf diesen Seiten bereits geführt worden. Sie können ja die Postings nachlesen. Dort wurde auch auf wissenschaftliche Literatur hingewiesen. Aber es ist für Sie vermutlich spannender, einmal in eine Suchmaschine entsprechende englische Begriffe einzugeben, z.B. „Ex-Gays“. Mit denen können Sie sich ja dann unterhalten. Sollten Sie dann selbst geheilt werden wollen, kann Ihnen hier durchaus weitergeholfen werden. Aber die DISKUSSION führe ICH nicht noch einmal. Ich habe nämlich keine Lust, mich mit den Krankheiten anderer Leute zu beschäftigen.
Redaktion benachrichtigen Ein wirres Durcheinander
#312   Abu   07:29:25 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Alex Bermann
Bei der Defintion von Grenzen muß der Schutz des Schwächeren immer Vorrang vor der Freiheit des Stärkeren haben. Freiheit soll nicht unnötig eingeschränkt werden. Aber es ist besser, zehn Leute bekommen für ihre sexuelle Erfüllung Grenzen auferlegt , als daß einer sexuell ausgenutzt wird.
Der Mensch ist ein religiöses Wesen. Er hat eine Art Leerstelle für etwas Höheres, etwas an das er glauben will, das er verehren will, nachdem er sich richten will, für das er einen Kult machen will. Sie können täglich beobachten, wie diese Leerstelle von anderen Dingen besetzt wird: Shopping im Konsumtempel, Liturgie im Stadion, Sexgöttinnen usw. Ein Kind, das ohne eine Religion aufwächst, wächst in eine Pseudoreligion hinein.
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#99   Abu   19:34:32 | Dienstag, 4. Juli 2006
@legeslegmeg
szentségtelenithetetlenségeskedéseitekért: Schwätzer
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#97   Abu   10:05:56 | Dienstag, 4. Juli 2006
@Rüdiger Keller
Kann gut sein, daß es mir bei Ihren Worten „zu warm“ wird …
Ihre drollige Reaktion, gleich nach dem Staatsanwalt zu rufen, wenn man Ihre Homo-Mission auf die Schippe nimmt, zeigt allerdings mal wieder eine der beiden typischen Selbstentlarvungen der Befürworter einer moralischen und rechtlichen, ja religiösen Gleichstellung der Homosexualität:
1. Es bleibt nicht bei der Freistellung der Homosexualität. Warum auch? Wenn man die christliche Position darauf reduziert, daß Gott als guter Schöpfer jeden so geschaffen habe, wie er sein soll und zugleich behauptet, Homosexualität sei angeboren, dann ist das bei allen anderen Abweichungen von der christlich-abendländischen Norm auch so. Oder sind Kannibalen, Koprophage, Päderasten, Sodomiten, Exhibitionisten usw. etwa keine Geschöpfe Gottes? Die darf man dann auch nicht verurteilen!
2. Die einzigen, die man nicht toleriert, sind Menschen, die wirklich an Gott glauben und sagen, daß es so nicht geht. Wer dem ganzen Bohei auch nur kritisch gegenübersteht oder sich lustig macht, dem kommt man mit dem Staatsanwalt. Attackieren und verhöhnen darf man nämlich nur Fromme.
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#80   Abu   13:16:43 | Montag, 3. Juli 2006
Selbstverständlich, lieber Herr Keller!
Gehn Sie ein bißchen raus an die Luft. Sollte Ihnen irgendetwas seltsam oder falsch vorkommen, was Sie sehen, hören oder lesen, fragen sie andere, ob denen das auch so geht. Suchen Sie den dazugehörigen abwertenden Begriff, z.B. Mord, Abtreibung, Angriffskrieg, Kannibalismus, Exhibitionismus, Euthanasie, Kindesmißbrauch, Folter, Lüge, Wahnsinn usw. Notieren Sie! Und dann beginnt die eigentliche Arbeit: Aufsuchen von Zeitungs- und Lexikon-Redaktionen, Parlamenten, Richtern, Therapeuten, Kirchen. Sie müssen denen erklären, daß das alles vollkommen normal ist, daß es nur die garstige Abwertung ist, die diese armen Leute krank macht! Halt, halt, Sie sind noch nicht fertig: Jetzt sind die Gefängnisse dran, die Irrenanstalten und Beichtstühle. Sie müssen allen diesen vermeintluichen Irren, Sündern und Verbrecher erklären, falsch sei gar nichts an ihnen, nur die gesellschaftliche, medizinische, juristische, religiöse Verurteilung. Geben Sie nicht auf: Heilen Sie die Welt vom Schuldkomplex! Sie großer Homo-Held!
Redaktion benachrichtigen Ein wirres Durcheinander
#310   Abu   07:47:36 | Montag, 3. Juli 2006
@Alex Bermann
manchmal merkt man dem Mensch seine innere Stärke bzw. Schwäche nicht an. Deshalb machen wir prophylaktisch einen Zaun um die, die in der Regel die Schwächeren sind. Und der darf ruhig etwas höher sein, weil: siehe mein nächster Einwand.
Das macht die Gesetzesfindung schwierig. Schwierig schon, aber was hilft’s. Gesetze definieren, weil sie definieren müssen, um zu schützen. Und das Gesetz sollte lieber einen Schwächeren mehr schützen als einem Stärkeren mehr freie Fahrt geben.
Linksliberale Spießer? Ich finde eigendlich, dass sich das ausschließt. Wenn ich mir Prolls und Banklehrlinge anschaue, dann ist das nicht unbedingt mein Traum vom Menschsein. Aber die in Akademikerkreisen tonangebende Schicht, in der Mehrheit links-liberal, ist für mich die absolut intoleranteste: Reglementierungs-wahn, Sprechverbote, Denkverbote, geistiger Assimilierungsdruck, Verachtung –-- gegen alles, was vor 1968 und rechts von 1968 ff. ist. Und es wird immer schlimmer.
SEHR schlecht, wie die Religion Kindern aufgezwängt wird, die noch gar nicht richtig verstehen, worum es geht.
Es gibt keine neutrale Erziehung. Wenn Kinder in einem bestimmten Alter nicht in X hineinwachsen, dann wachsen sie halt in Y hinein. „Aufgezwängt“ wird aber niemandem etwas. Wenn einer erwachsen ist, wird er das, was ihm recht ist behalten bzw. annehmen.
Redaktion benachrichtigen Die Rache Gottes
#29   Abu   12:56:23 | Sonntag, 2. Juli 2006
@O Babylon,
ich habe nicht gesagt, daß die in Deutschland lebenden 80 Mio. Menschen aussterben, sondern die mit der westlichen Lebensweise. Das passiert nicht in 10 oder 20 Jahren. Aber in 50 werden Sie’s spüren. Und bevor Sie mich jetzt nochmal falsch verstehen, lesen Sie bitte mein letztes Posting nochmal, bevor Sie antworten. Von „Panik“ haben übrigens Sie gesprochen.
Redaktion benachrichtigen Die Rache Gottes
#7   Abu   15:56:33 | Samstag, 1. Juli 2006
Den Westen
kann man sich als einen Vulkan vorstellen. Am Kraterrand stehen Kinderlose. In der zweiten Reihe Eltern mit einem Kind. Den dritten Ring bilden Zwei-Kind-Familien … irgendwo ganz weit weg vom Vulkanschlund, am äußersten Ring stehen Großfamilien mit sieben Kindern, zwölf Kindern.
Ganz vorne am Kraterrand dominieren Weiße, Atheisten, Homosexuelle, Gleichgültige. Hintenzu wird’s immer bunter, ganz hinten sind Neger und Moslems die Mehrheit neben Mormonen, Hutterern, Amishen und anderen Frommen, auch Katholiken.
Sicher, je mehr sich Ausländer in Europa assimilieren, desto näher rücken sie an den Kraterrand. Auch je wohlhabender Nationen werden, je emanzipierter ihre Frauen sind.
Fakt ist: Das westliche Lebensmodell ist für jede Population tödlich. Sie stirbt genetisch aus. Den vor jedem autonomen Individuum gähnt nur ein glühender Schlund. Es nimmt sein Erbe mit in den Tod.
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#307   Abu   14:48:16 | Samstag, 1. Juli 2006
@ Galileo
Na sehen Sie, sind wir gar nicht soweit auseinander.
Aber Sie sollten mir fairerweise schon erklären, welche extremistischen Ansichten ich vertreten habe, die mein Verantwortungsbewußtsein wie äh tangieren? Und wie das mit Schuld und Sühne zusammenhängt, die echte Gläubige wie sehen? Im Gegensatz zu mir … Ich kann Ihnen da noch nicht ganz folgen.
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#304   Abu   13:57:59 | Samstag, 1. Juli 2006
@Gulileo
Ich würde meine zukünftigen Kinder auch nicht ohne weiteres in die Nähe von dir oder anderen Extremisten lassen wollen, die ihnen ein verqueres Weltbild und diverse Komplexe anmanipulieren wollen. :-D :-D :-D Den Fall möcht’ ich mal erleben: Kinder linksliberaler Spießer durch Nähe zu Katholiken zu verklemmten Finsterlingen geworden!
Übel wird es dann, wenn irgendwer meint, seine persönlichen Vorlieben oder Abneigungen anderen aufdrücken zu wollen. Nun, nach Ihrem ersten Satz kann ich dann nur sagen: Willkommen im Club! Oder haben Sie sich nach Ihrem ersten Satz in so einen rosseauistischen Trottel verwandelt, der meint, Kinder dürfe man nicht beeinflußen? Dann komm ich Sie gleich besuchen! >:)
Ja, ja der „ganze Mensch“: Da kann man sich täuschen. Mich z.B. kennen Sie noch gar nicht als ganzer Mensch und lassen mich nicht zu den armen Kleinen … :'(
Kennen Sie den Fall nicht, wo die Gefängnisbekanntschaft nach Freilassung Zugriff auf die Kinder bekam, obwohl ihr Vater den Hintergund seines Mithäftlings kannte?
Aber bitte: Gehn Sie mit Kannibalen in deren Hobbykeller! Animieren Sie Ihre Freundin, etwas für haftentlassene Vergewaltiger zu tun! Gehen Sie mit Ihren Kindern im Krokodilgehege baden! Aber LASSEN SIE SICH AUF KEINEN FALL VON RECHTSKATHOLISCHEN SCHURKEN MEINER SORTE ETWAS SAGEN –- Sie werden sofort manipuliert, wenn Sie mir auch nur 1 Wort glauben! Rasch, machen Sie den PC aus! Nein, das dauert zu lange: Stecker raus! :-O
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#302   Abu   12:49:24 | Samstag, 1. Juli 2006
Golileo
daß niemand hier Mißbrauch und dessen negative Folgen verteidigt.
Mißbrauch. Das wird hier von einigen Leuten so definiert, daß Gewalt oder Nötigung im Spiel sein muß. Finde ich nicht. Kein Mensch spricht hier über Manipulation. Schon mal was davon gehört, daß es Leute gibt, die einen anmachen, einwickeln und rumkriegen können? Und das sage ich jetzt schon zum dritten Mal: Bei per se Schwächeren (Pubertierenden, Abhängigen, Behinderten) hört sich für mich der Spaß auf. Der hier konstruierte Fall, daß ein 15jähriger Homosexueller unbedingt mit einem älteren Homosexuellen was anfangen will, fällt für mich auch nicht unter „Mißbrauch“. Aber wenn’s nun umgekehrt ist und der 15jährige ist unausgereift, unsicher, in einer Krise, spinnt etwas rum –- wer schützt ihn vor Älteren, die ihn einfach zielgerichtet „vernaschen“ wollen? Und in einer solchen Grauzone sollten Jugendliche wenigstens vom Gesetz her Schutz erfahren.
möglich, Pädophilen gegenüber nicht per se ablehnend und feindselig gegenüber zu stehen.
Zunächst: Ein Pädophiler ist für mich nicht ein Homosexueller, der eine gesetzliche Altersgrenze etwas unterschritten hat. Ein P. will ein Kind = noch nicht geschlechtsreif. Nur ob dieser Tatsache werde ich ihn nicht schlagen oder einsperren. Aber ich will nicht, daß meine Kinder mit ihm etwas zu tun haben. Und das macht ihn mir nicht unbedingt sympathisch.
Das war jetzt mal ad hominem, unabhängig von jeder Sexualethik gesprochen.
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#299   Abu   17:23:22 | Freitag, 30. Juni 2006
Ist die Psyche zerstört,
ist das ein Beleg dafür, daß man das nicht macht, was letztlich dazu führt, daß die Psyche zerstört ist. Warum auch immer.
Im übrigen kommen Schuldgefühle bei Kindern schon vor, wenn Eltern sich scheiden lassen. Mißbrauchte Kinder fühlen sich schuldig, weil sie etwas zugelassen haben oder ohnmächtig waren, es zuzulassen, das sie verstört, verletzt, ihnen schadet.
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#297   Abu   16:03:32 | Freitag, 30. Juni 2006
Herr Bermann,
Die Opfer werden sich wohl kaum bei Ihnen melden! Einer bestimm-ten Personengruppe grundsätzlich nicht zu glauben ist genauso blödsinnig wie einer anderen, z.B. Opfern, immer zu glauben. Ein guter Richter z.B. verfügt über Erfahrung und Menschenkenntnis, er ist geschult darin, verschiedene Aussagen zu einem Fall zuzuordnen usw. Ein Opfer ist oft traumatisiert, verdrängt, phantasiert … Jahre später –- das ist selbst für Fachleute sehr schwer.
Was haben Sie eigentlich für einen Grund, sich dafür ins Zeug zu legen, daß Kinder um die Pubertät herum Sex mit Erwachsenen haben sollen? Gerade in der Pubertät sind Kinder in einer Orientie-rungsphase und werden zugleich von Hormonschüben verwirrt. Ausprobieren, Grenzen sprengen, Lust haben auf XY. Das hat mit verantwortlichen, gut überlegten, willentlichen Entscheidungen nicht viel zu tun. Das Gegenüber, der Erwachsene, weiß aber sehr wohl, was er will. Und er weiß, wie man jemanden umgarnt, bezirzt, überredet –- manipuliert. Der Pubertierende als der Schwächere mag das nicht gleich so empfinden, aber letztlich wird er ausgenutzt. Und das finde ich SCHEISSE.
Deshalb ist es eine Schweinerei, mit nichtausgereiften, behinder-ten, abhängigen oder sehr viel schwächeren Menschen sexuelle Beziehungen einzugehen.
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#295   Abu   15:13:05 | Freitag, 30. Juni 2006
Gutes oder Schlechtes?
Wenn erwachsene Männer (denn um solche handelt es sich zumeist) Kinder bis hinunter zu Babys penetrieren, dann ist das mit „schlecht“ nur unzureichend ausgedrückt, es ist abscheulich. Wenn irgend-welche Onkels ihre Neffen jahrelang Schritt für Schritt aus dem einsehbaren Teil des Familienlebens herauslocken, um sie dann dazu zu bringen, am Geschlechtsteil des Onkels herumzufummeln, dann ist das widerwärtig. Und wenn man dann liest, wie solche Opfer von Pädophilen Jahre später einen Psychiater brauchen, weil sie keine normale Sexualbeziehung aufbauen können oder gar selbst als Kinderschänder und Vergewaltiger enden, dann können Sie mal sehen, „was dabei rauskommt“: eine Zerstörung der Psyche.
Hören Sie doch mal auf mit diesem Märchen, es gäbe unschuldige, reine Liebesgeschichten mit gemeinsamen Zärtlichkeiten zwischen Kindern und Erwachsenen!
Fragen Sie Therapeuten, Kliniken, Opferverbände, Richter! Dieser Quatsch ist übrigens ziemlich nahe an dem Bild, das sich nur Pädos von Kindern machen: sexwillige und doch reine Wesen … :-!
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#57   Abu   13:55:55 | Freitag, 30. Juni 2006
@Parzifal
1. Ihr Autor beschäftigt sich in seinem Artikel aber praktisch ausschließlich mit Deutschland. Die Entwicklung in anderen Teilen der Welt läßt er völlig außer acht.
Lesen können Sie auch nicht:
FAZ, 28. 6., S. 43, Herwig Birg: „Deutschland ist das erste Land der Welt, in dem sich der von der Bevölkerungstheorie lange vorausge-sagte Übergang vom Bevölkerungswachstum in die -schrumpfung vollzog. Sämtliche Länder der Erde folgen. Die Weltbevölkerung wird von 2070 an vom Wachstum in die Schrumpfung übergehen.“
2. In der Diskussion, die ich führe, geht es darum, ob man sich freuen soll, daß Buffet 30 Milliarden spendet. Ich bin der Meinung, man könnte sich freuen, wenn das Geld sinnvoll verwendet würde, es wird aber offenbar neomalthusianistisch verwendet. Und das bedeutet, daß die Ermordung ungeborener Kinder, die Verzweckung der Frau als Sexobjekt und die Zerstörung von Familienstrukturen gefördert wird.
3. Ich habe weder Macht noch Geld, keinen Flachbildschirm und keinen Mallorca-Urlaub, Sie Großmaul.
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#44   Abu   12:40:38 | Freitag, 30. Juni 2006
Über das Lassen
Eine kirchliche Prozession kann man für Unfug halten, für überholt oder für konservativ –- für eines kann man sie nicht halten: für schamlos oder pervers. Hier wird nichts gezeigt oder gesagt, was in den Intimbereich gehört und dem üblichen Geschmacksempfinden zuwiderläuft –- im Gegensatz zum CSD.
Sehen wir mal von ein paar Stämmen im Busch ab, ist es überall auf der Welt, in der sogenannten Zivilisation, üblich, seine Geschlechts-merkmale oder mehr zu bedecken und sexuelle Handlungen oder ihre Imitation in privaten Räumen stattfinden zu lassen. Deshalb gilt ein Exhibitionist auch als Belästiger, deshalb gibt es Jugendschutz und Begriffe wie Scham und Intimbereich.
Diese anthropologischen Standards sind der Homokultur (CSD) egal. Und das wird hier kritisiert, nichts weiter. Einige protestieren friedlich dagegen, andere freuen sich über Störungen dieser Veranstaltungen.
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#55   Abu   12:03:43 | Freitag, 30. Juni 2006
@ Blueberry
Was heißt hier krude, Sie haben halt keine Ahnung. Der letzte Artikel zu dem Thema in der FAZ stammte von Herwig Birg, im Gegensatz zu Ihnen Fachmann auf dem Gebiet.
Was glauben Sie denn, wo es auf der Welt keinen Wohlstand, keine Abtreibung, keine Kondome, keine Pille, keine Frauenemanzipation, keine Flüchtlinge, keine (Bürger-)Kriege gibt –- alles demographische Faktoren. Viele Länder werden Ihnen da nicht einfallen.
Zu dem ganzen Thema gibt es einen fetten Band mit über 1000 Seiten, der heißt Empfängnisverhütung, den ziehen Sie sich mal rein, dann reden wir weiter.
Ihr neoliberales Geblubber, „müssen sich selber helfen“, ist an Menschenverachtung und Sozialdarwinismus nur noch durch Ihr pennälerhaftes Gebabbel von der Kirche in Afrika zu überbieten. Peinlich, peinlich. Wie alt sind Sie eigentlich?
Redaktion benachrichtigen In Deutschland finanziert der Staat rechtswidrige Handlungen
#6   Abu   10:31:52 | Freitag, 30. Juni 2006
@Jotam
Ihre Position ist nicht nachvollziehbar. Die Shoa ist deshalb historisch bemerkenswert, weil Menschen mit einem bestimmten Merkmal (Jude) zu Millionen systematisch inhaftiert und dann großenteils vernichtet wurden, und dies in Mitteleuropa im 20. Jahrhundert. Schon der Völkermord an den Armeniern „tritt“ gewissermaßen „ins zweite Glied zurück“, weil er in der Türkei stattfand und „nur“ einen Bruchteil der Opferzahlen aufwies. Die Auslöschung einer afrikanischen Ethnie im 19. Jahrhundert ist nur noch Experten bekannt.
Also: Es geht in erster Linie um die exorbitant hohe Zahl, es geht auch um „mitten in Europa“, um staatliches (Mit-)Tun. Daß diese exorbitant hohe Zahl einerseits mit Recht Anlaß zur Mahnung, Erziehung, Besinnung, Entschädigung und und und wird, andererseits aber eine in ganz Europa seit 1945 viel höhere Zahl von Abtreibungen (= staatlich gebilligten Ermordungen von Kindern im Mutterleib) ignoriert wird.
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#53   Abu   09:23:18 | Freitag, 30. Juni 2006
@ Parzifal
Na, dann lesen Sie FAZ entweder nicht richtig oder dahinter steckt eben doch nicht immer ein kluger Kopf. Sonst wüßten Sie aus den Artikeln über Demographie, daß bereits abzusehen ist, daß nachdem eine Spitze erreicht ist, die Weltbevölkerungszahl zurückgehen wird. Und daß bereits jetzt in jedem Land ein Rückgang zu beobachten oder zu erwarten ist.
Und es ist in der Fachwelt unbestritten, daß diese Spitze nicht dazu führt, daß es auf der Erde nicht genügend Essen und Rohstoffe gäbe, all die Menschen zu ernähren. Ein Verteilungsproblem gibt es schon jetzt. Hier steht die Kirche an vorderster Front mit ihren Forderungen nach Solidarität, Gerechtigkeit usw. Wenn die „hochentwickelten“ Industrienationen natürlich weiterhin an nichts anderem so sehr interessiert sind als an Wahrung und Mehrung ihres Wohlstandes, dann wird ihnen die Geschichte um die Ohren fliegen.
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#51   Abu   05:50:37 | Freitag, 30. Juni 2006
Parzifal,
wenn Sie eine seriöse Tageszeitung lesen würden, dann wüßten Sie auch das, was jeder weiß oder wissen kann, wenn er’s wissen will.
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#292   Abu   05:48:19 | Freitag, 30. Juni 2006
Neigungen
Wenn jemand im Internet sich über unterschiedliche Themen unterhält, so ist ihm daraus kein Strick zu drehen, es sei denn, er offenbare eine unsittliche Tendenz. Wenn jemand Gesprächsforen für Menschen mit bestimmten Neigungen eröffnet, moderiert o.dgl., dann gibt es dafür einen Grund. Niemand bietet Kannibalen ein Forum, wenn er Kannibalismus abscheulich findet (was ich für normal halte). Sicher: Wegen seiner Neigung, Menschen zu fressen, mit Kindern Sex zu haben oder Frauen zu vergewaltigen, darf man niemanden einsperren. Dazu bedarf es der Taten. Aber deswegen sind Neigungen nicht wertfrei. Es gibt gefährliche und ungefährliche, geordnete und ungeordnete. Die von mir genannten Neigungen sind gefährlich und ungeordnet, unsittlich. Ihre Behandlung gehört in die Psychiatrie, unter Umständen in Beichtstühle und Gerichtssäle, aber nicht in eigens dafür eingerichtete Internetforen von Sympathi-santen oder Betroffenen. Wer sympathisiert hier eigentlich womit?
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#32   Abu   21:17:11 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Irrtum, rotwang,
Sie haben mein Posting nicht verstanden.
Der „Sinn der Schwulenberwegung und ihres Gangs an die Öffentlichkeit“ ist doch wohl der, einer so empfundenen Diskriminierung in Staat und Gesellschaft zu wehren. Es geht also um Meinungsbildung und um Politik. Dazu nimmt man sich Transparente, Redner, Flüstertüten usw. Man sagt seine Meinung. Man wirbt um politische Zustimmung.
Ich sprach aber nicht davon, ich sprach von Leuten, die nackt oder halbnackt herumlaufen, auf Wägen hocken, Kopulation etc simulieren, und sich dabei waaaahnsinnig toll vorkommen. Ich sprach von Leuten, die Redeverbote inszenieren, weil man gegen sie nichts sagen darf. Und ich sprach von Leuten, die Werbung für entsprechendes Sexualverhalten an die Schulkinder bringen.
Und wegen dergleichen Gebaren gibt’s hier Saures, und wär dergleichen Gebaren nicht, weil jeder seine Geschlechtsteile und Neigungen in seinem Privatissimum beließé, wo selbige hingehören, dann gäb’s gar nix.
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#48   Abu   20:01:03 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@Babylon
Sie kapieren’s nicht. Vielleicht lesen Sie’s nochmal. :-S
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#46   Abu   19:41:05 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@ Babylon
Noch nicht einmal Ihr hochverehrter Kasper glaubt an einen „Betrug“ bei Wundern.
Wenn für Sie das Alter einer historischen Quelle aufrechenbar ist gegen das Alter einer wissenschaftlichen Auffassung, dann haben Sie wohl überhaupt nichts gelernt.
Ob Sie einen Papyrus oder eine Urkunde des 19. Jahrhunderts in der Hand haben, sagt nichts über die Glaubwürdigkeit des Inhalts aus.
Ob Sie einer längst überholten exegetischen Hypothese anhangen, sagt eine Menge über Ihren Geistesztustand aus (ob Club of Rome oder Bultmann). :-S
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#26   Abu   19:35:14 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@ Babylon
Sie haben’s nicht kapiert:
Wenn die Herren (und einige Damen oder was auch immer) Homosexuellen ganz einfach mit ihrer Sexualität, über die man wohl noch unterschiedlicher Meinung sein wird dürfen, gelle, da geblieben wären, wo sie hingehört, nämlich in Ihren Betten, statt ihre nackten Hintern durch die gute Luft zu strecken (CSD vulgo Exhibitionismus) und zu beanspruchen, Ehen und Familien gleich-gestellt zu werden (wann kommen Dominas mit drei Sklaven und Sodomiten mit ihrer Ziege und Kannibalen mit Leichen?) und der normalen Welt Maulkörbe zu verhängen, dann würden ihre Scheußlichkeiten hier nicht mit Pfui-Rufen behandelt werden müssen.
War der Satz zu lang für Sie?
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#44   Abu   19:24:56 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@Babylon
2000 jahre alte antik-orientalische Wundermärchen
:-D :-D :-D
Mann, wissen Sie eigentlich, wie lange Bultmann tot ist?
Sie sind ja sowas von out und ahnungslos zugleich, wieso besuchen Sie nicht erstmal eine Volkshochschule, wenn die Pflichtschule nur für’s PC-Bedienen gereicht hat?
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#24   Abu   19:07:44 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@Babylon
weil Du den unbedingten Willen hast, anderen vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen hätten.
Diesen unbedingten Willen haben Sie und die Homo-Aktivisten: Denn nach Ihrer und deren Lehre darf sich niemand ein negatives Urteil zur Homosexualität erlauben, ohne gesellschaftlich geächtet oder staatlich verfolgt zu werden. Das ist Faschismus!
Wenn ein Katholik hingegen seine Meinung kundtut, was moralisch ist und was nicht, was man tun und lassen soll, dann ist diese Meinung gerade bezüglich Homosexualität nicht darauf aus, gesell-schaftliche Ächtung oder staatliche Sanktionen zu erreichen. Bspw mein Ziel ist es, meine Meinung frei äußern zu dürfen, der Familie im klassischen Sinn ihre traditionelle Position in Staat und Gesellschaft zu bewahren und provokative Auftritte (halb)nackter Perverser mit obszönem Inventar der Öffentlichkeit zu ersparen. Sogar in Altötting sollte ein CSD stattfinden, um Gläubige zu brüskieren. Das ist doch keine Politik, das ist Dreck! Es bleibe jeder einfach mit seiner Sexualität im privaten intimen Bereich, und die Sache hat sich. Niemand wird Ihnen oder anderen dann etwas tun, weil sich kein Schwein für Ihr Bett interessiert! Wer ein Mitteilungsbedürfnis hat, der gehe beichten. Aber fassen Sie sich kurz.
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#270   Abu   18:44:27 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@Alex KiFi Bermann
Sie haben mir noch nicht geantwortet, bis wann ein Kind ein Kind ist.
Ihre penetrante Frage nach Altersgrenzen für Sex hat doch nur eine Funktion: selbige zu demontieren durch relativistisches Geschwafel von irgendwelchen historischen und kulturellen Unterschieden; durch „Sie wollen doch 2 Teenagern nicht das Petting verbieten“ etc.
Kurz: Sie wollen nichts wissen, Sie wollen herumsophisten um weiter getrost –- „hahaha, nicht mal die von kreuz.net wissen, wie lang man Kind ist“ –- Ihren säuischen Praktiken nachzugehen!
:-!
Wenn Sie die Position der Kirche trotzdem lesen wollen, dann lesen Sie mein Posting vom 28. Juni 2006. 09:06 „Zur Sache“. Das reicht für jeden.
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#42   Abu   18:32:53 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@blablabylon
„Die neuen Grenzen des Wachstums“ von Meadows :-D :-D :-D
ein echter Brüller! Mann, Sie sind ja auf dem neuesten Stand der Literatur! Wann haben Sie denn den „Club of Rome“ entdeckt? Gestern oder als Sie noch Bücher lasen?
Einen größeren malthusianistischen Schwachsinn gibt es nicht! :-D :-D :-D :-D :-D
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#24   Abu   09:34:52 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Was für ein Quatsch!
1. Die Story von der „Weltüberbevölkerung“ können Sie sich –- mit Verlaub –- in den Allerwertesten schmieren. Längst ist bekannt, daß in allen Ländern der Erde die Bevölkerung tendenziell zurückgeht / zurückgehen wird. Sie wird eine Höchststufe erreichen und dann geht’s allgemein runter. Die Ernährung und der Platz sind überhaupt kein Problem, höchstens regional. Aber hier sind ja schon mal lauter großherzige Menschen, die gerne teilen!
2. Ebenso wie Greenpeace das Recht hat, die Verwendung von Geldern aus ökologischer Sicht zu kritisieren, haben Christen das Recht, die Verwendung von Geldern aus der Sicht des Lebens-rechtes jedes Menschen zu kritisieren. Das hat überhaupt nichts mit Neid oder Geunke oder sonstwas zu tun. „Hauptsache gespendet“ ist an pubertärer Naivität nicht zu übertreffen.
3. Wenn hier kreuz.net ständig Vorwürfe gemacht werden, es sei auf Homos eingeschossen: Einige Poster sind auf jede kirchliche Regung eingeschossen, die nicht brav jeden Scheißdreck abnickt, dem Lieschen Müller und ihre medialen Verarscher zujubeln.
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#238   Abu   16:06:30 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Realistisch …
… ist die Situation in Deutschland im Blick auf die Weltkirche nicht, weil nicht repräsentativ. Zu der Milliarde Katholiken kommen, wie gesagt, Moslems und Juden. Selbstverständlich tun nicht alle alles, was ihr Glaube verlangt, aber, wie gesagt, nur die überleben, indem sie sich vermehren und ihren Glauben weitergeben. Liberale und Agnostiker sterben aus. Sie haben Sex, aber verhüten, treiben ihre Kinder ab und gehen lieber ihren beruflichen und trendmässigen Beschäftigungen nach. Deshalb haben sie keine Zukunft.
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#229   Abu   14:03:03 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Diese „Privatmeinung“
ist immerhin für ca. 1 Milliarde Menschen gültig. Im großen und ganzen sehen das Moslems und Juden genauso. Da Gläubige sich im Gegensatz zu Atheisten und Liberalen vermehren statt zu schrumpfen, wird aus Privatmeinung irgendwann Konsens oder Gesetz oder beides. „Schluß mit lustig!“
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#227   Abu   12:34:33 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@ derfux
Nun, Sie haben mich nicht nach einer Begründung gefragt, sie wollten von mir wissen, wer die Fachleute sind, die Homosexuelle therapieren und wie sie arbeiten. Und ich habe Ihnen geantwortet, daß ich Ihnen keine Namen und Methoden nennen werde, weil sich 1. bislang daraus nur fruchtlose Diskussionen inkl. Herabwürdigung aller nicht-genehmen-weil-therapierenden Fachleute ergeben haben (Empirie); weil ich 2. kein Interesse an der Belästigung dieser Fachleute durch Leute habe, die in aggressiver Weise entspre-chende Therapien ablehnen (Diskretion).
Betroffene begeben sich nicht deshalb zur Behandlung, weil sie Internet-Diskussionen besucht haben. Die Diskussion habe ich bereits einmal im Internet geführt inkl. Nennung von Artikeln aus Fachzeitschriften. Können Sie ja nachlesen.
Ich habe hier einen Standpunkt dargestellt, der ein Problem der Diskussion in diesem Thread (Kinderschänder, Homophile) löst. Wenn Sie diese Diskussion lesen, sehen Sie, daß die Frage, wer diese Fachleute sind und wie Sie arbeiten, hier nicht entscheidend ist. Außerdem kommt das auf den Wohnort des Betroffenen etc. an. Eine Therapie dauert mehrere Jahre.
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#224   Abu   11:23:48 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Falsch, aschera,
dies war kein Argument.
Ich habe damit meine Position nicht begründet, ich habe sie als „Angebot“ bezeichnet und behauptet, daß sie der Position der römisch-katholischen Kirche entspricht.
Sie sollten die Diskussion lesen, bevor Sie mitreden.
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#220   Abu   10:51:02 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@derfux
Nun, bisher wurde von homosexueller und liberaler Seite in diesem Forum herabgewürdigt (unwissenschaftlich, Einzelgänger, keine Ahnung etc.), wer als Fachmann für die Behandlung von Homosexualität genannt wurde (daher meine Unterstellung, die ich ja extra so gekennzeichnet hatte). Und ich werde diese Diskussion nicht führen, weil sie sinnlos ist. Sinnvoll werden bestimmte Informationen eben nur an Betroffene weitergegeben, die ein lauteres persönliches Interesse haben. Dieses bekunden sie im Beichtstuhl bei kundigen Priestern. Bei der Suche danach helfen ich und andere gerne. Aber diese Manie, in einem Internet-Forum „Wer war das?“, „Wer soll das sein?“ zu rufen, führt bei Beantwortungen entweder zu fruchtlosen Diskussionen oder gar zu Belästigungen Dritter. Deshalb ist die Diskussion hier ja anonym.
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#217   Abu   09:56:24 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@derfux
Wenn Sie an Ihrem Zustand etwas ändern wollen, dann sagen Sie’s. Für die Befriedigung einer Neugierde, deren Ziel nichts weiter als Verächtlichmachung und Herumgenöle ist, bin ich nicht zuständig. (Dies war eine Unterstellung.) Aber Sie können ja auch im Internet nachsehen. Für das Ergebnis Ihrer Recherche und die Beurteilung desselben stehe ich allerdings nicht zur Verfügung.
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#215   Abu   09:06:43 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Zur Sache
Wie wäre es, als schlichtes Angebot, einfach zur Kenntnis zu nehmen:
1. Geschlechtsverkehr und diesen einleitende, d.h. sexuell stark erregende Handlungen (genau: da ist jeder verschieden!) gehören in eine Ehe.
2. Eine Ehe wird geschlossen zwischen Mann und Frau.
3. Sollte jemand anderweitige Neigungen so massiv verspüren, daß sie nicht nur in dieser Ordnung keinen Platz finden, sondern ihn auch zu entsprechenden Tätlichkeiten verleiten, dürfen diese ungeordneten Neigungen nicht ausgelebt werden und bedürfen der Behandlung durch Fachleute.
4. Ungeordnete Neigungen mit Untergebenen, Schutzbefohlenen und Minderjährigen auszuleben, ist besonders verwerflich, weil diese Menschen dadurch, daß sie altersmäßig, physisch, sozial etc. unterlegen sind, manipulierbar (verführbar) sind. Körperliche Gewalt kommt nur erschwerend hinzu! Ein Schaden an Leib und Seele entsteht immer.
Das entspricht der Lehre der römisch-katholischen Kirche.
Redaktion benachrichtigen Behinderte sind ein Schaden, der beseitigt gehört
#64   Abu   16:00:51 | Freitag, 23. Juni 2006
methusalix,
Ihr Nichtkapieren von Sätzen wird langsam notorisch. :-S
Ich habe nicht gesagt, jeder dürfe nur in seinem persönlichen Umfeld Abtreibung verurteilen (1), ich habe gesagt, jeder ist primär in seinem persönlichen Umfeld zur Hilfeleistung gerufen (2).
Es ist in einer Diskussion grundsätzlich kein Argument (@navon), ob jemand selbst dies oder das tut und auch noch beweisen kann (schon gar nicht im anonymen Internet-Forum). Entweder etwas ist wahr oder nicht wahr, unabhängig vom Sprecher. Und die Ermordung eines Menschen ist durch den grundlegendsten und verbindlichsten Rechtscodex der Welt verboten, den Dekalog.
Jemand, der nicht ohne wenn und aber jede Abtreibung verurteilt, leidet unter moral insanity. Eine Abtreibung ist der am einfachsten durchführbare und häufigste Mord unserer Zeit, und wird nie bestraft. Hätten wir ordentliche Gesetze, würde er bestraft. Der Richter könnte dann jene Notlagen beleuchten, die immer wieder angeführt werden, und gegebenenfalls mildernde Umstände in Rechnung stellen. Aber daß diese „Notlagen“ jeder selbst als Rechtfertigung definieren darf, hat nichts mehr mit dem im Grundgesetz verankerten Rechtsschutz auf das menschliche Leben zu tun. Es ist pure Menschenverachtung!
Redaktion benachrichtigen Freiheit für alle – außer für die Katholische Kirche
#81   Abu   05:52:22 | Freitag, 23. Juni 2006
@Babylon (Nomen est Omen)
Die Bibel ungläubigen Sinnes zu studieren ist ebenso fruchtlos wie ein Chemieexperiment mit den Regeln des Fußballs zu analysieren.
Die Exegese ist eine Hilfswissenschaft für das bessere Verständnis der Heiligen Schrift. Eine neutrale und kritische Haltung gibt es nicht, es gibt nur erkenntnisleitendes Interesse.
Die katholische Position ist Schrift und Tradition, d.h. wie wurde die Schrift von den Vätern und vom Lehramt verstanden. Das ist entscheidend. Es geht hier um einen Glauben, der bereits vorliegt, und nicht um eine Theorie, die zur Disposition steht.
Redaktion benachrichtigen Behinderte sind ein Schaden, der beseitigt gehört
#48   Abu   05:46:13 | Freitag, 23. Juni 2006
Es ist durch Umfragen,
Gerichtsurteile, Schilderungen Betroffener eindeutig erwiesen, daß relativ geringfügige Risiken oder Abweichungen von den gesundheit-lichen Voraussetzungen des Embryo heute für sehr viele Menschen eine ausreichende Motivation darstellen, ein Kind auch im Spät-stadium abzutreiben. Wer sich dazu informieren möchte, enthält seriös belegtes Material in den Pro-Life-Magazinen. Mir persönlich hat ein Gynäkologe erzählt, daß selbst der geplante Erwerb eines Autos oder eine gebuchte Reise als Gründe genannt werden und daß seine Angebote zur Adoption nichts nützen!
Die Verantwortung eines Christen ist zunächst die, ob er selbst sich an Morden beteiligt oder Morde billigt. Zur Hilfe ist er zunächst in seinem persönlichen Umfeld (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen) und Betätigungsfeld aufgerufen. Jeder hat an seinem Platz, in seinem Bereich genug zu tun, er braucht sich nicht von Zynikern, Provokateuren und Kirchen-feinden beeindrucken zu lassen.
Redaktion benachrichtigen Behinderte sind ein Schaden, der beseitigt gehört
#22   Abu   20:23:01 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Hübsch,
wie die Welt verdreht, wer ein Sophist ist!
Wer einen anderen umbringt bzw. umbringen läßt, ist demnach nicht zu verurteilen, es sei denn, der Urteilende nähme freiwillig das Schicksal des Mörders vor dessen Tat auf sich!
Verantwortlich ist auch der Christ nicht für jedes Leiden der Welt: Es heiß Nächstenliebe, nicht Fernstenethik!
Und wenn hier schon die Sozialpsychologie bemüht wird: Gerade unsere permissive Gesetzgebung /-handhabung und liberale Öffentlichkeit macht’s doch den Leuten bequem, wegen der kleinsten Unbequemlichkeit, sprich Behinderung oder Risiko (Hasenscharte, Klumpfuß, Verdacht auf XY), bis kurz vor der Geburt den Menschen umzubringen, ja ihn, kommt er versehentlich lebend heraus, verrecken zu lassen!
Das ganze Gesülze von „an der eigenen Nase fassen“ hat doch nur einen Zweck: daß alle hübsch den Mund halten zum Babycaust! Sonst keinen.
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#69   Abu   20:09:03 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@babylon
Die Evangelien sind historische Quellen ersten Ranges. Archäologen (Thiede), Profanhistoriker (Rosen), Philosophen (Staudinger) und Literaturwissenschaftler (Lewis) schütteln den Kopf darüber, wieso ausgerechnet die Theologen, die eine positive Reflektion des Glaubens leisten sollten, dessen wichtigste Zeugnisse wie die Evangelien in Frage stellen. Würde man so mit profanen Zeugnissen umgehen, man müßte die Geschichtsbücher einstampfen!
Es gibt überhaupt keinen Grund, weil etwas schon mal war, zu sagen, das haben die nur daher, –- weil etwas häufiger geschrieben wird, zu sagen, das haben die deshalb erfunden, –- und weil etwas anders klingt, zu sagen, dann kann’s der nicht geschrieben haben. Das ist keine Schriftauslegung, das ist das Wort Gottes auf dem Prokrustesbett! Die Heilige Schrift läßt sich durch Dekonstruktion, Entmytholgisierung etc. überhaupt nicht begreifen, sondern nur gläubigen Sinnes!
Redaktion benachrichtigen Behinderte sind ein Schaden, der beseitigt gehört
#20   Abu   19:53:14 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Eine Unterlassungssünde
besteht nicht einfach darin, daß man eine Hilfeleistung bis zum persönlichen Opfer nicht erbringt, obwohl man es theoretisch könnte.
Es müssen sich nicht alle Christen deshalb als Sünder fühlen, weil sie, statt nur von Mehl, Öl, Wasser und Vitamintabletten zu leben, eine in ihrer Kultur vergleichsweise mittelmäßige Lebensqualität pflegen.
Es müssen sich auch nicht alle Christen den Vorwurf machen lassen, nicht ernsthaft genug Jesus nachzufolgen, weil sie nicht ihr Leben riskieren, um den Glauben zu verkündigen.
Ein solcher moralischer Rigorismus würde zu einem Skrupulantentum statt zu einem Christentum führen, weil jeder sich ständig fragen müßte, ob er nicht noch weniger essen und schlafen, nicht noch mehr gedemütigt und erniedrigt sein könnte.
Gewiß, es sind heroische Tugendgrade, die dergleichen getan haben. Sie sollten uns eine Mahnung sein, uns öfter mal einen Ruck zu geben.
Aber von einem ausgemachten Zyniker und Egoisten brauchen wir uns nicht deshalb den Mund verleimen lassen, weil er meint, hier den Provokateur der Heiligkeit spielen zu sollen, um dem satanischen Greuel der Euthanasie Raum zu geben, mit dem dieser Mensch selbstverständlich kein Problem hat!
Redaktion benachrichtigen Standrechtlich statt kniefällig
#22   Abu   12:52:41 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Müßig!
Mit Markus-Antonius, Sozialkatholisch, Gunsenum, teleologe und FioreGraz über das Knien zu diskutieren erscheint völlig müßig, da diese Kandidaten entweder nicht an Gott glauben oder nicht praktizieren oder liturgische Analphabeten sind. Oder alles drei zusammen …
Redaktion benachrichtigen Finstere Statistik
#126   Abu   22:15:06 | Dienstag, 20. Juni 2006
@_EinFan_
Tun Sie mal nicht so arrogant!
Die Herrschaften, die hier gerne eine Lanze für die Homosexuellen brechen, legen doch stets nahezu verbissenen Wert darauf, Homosexualität und Pädophilie seien zwei paar Stiefel, man dürfe Schwule nicht mit Kinderschändern in einen Topf werfen.
Nun geht es hier tatsächlich in erster Linie um Homosexuelle und nicht um Kinderschänder, und zwar deshalb, weil die Opfer dem Kindesalter entwachsen und männlich sind (Ministrantinnen gibt es in den USA wie bei uns, bei uns sogar als Mehrheit!). Deshalb ist es nicht „Transferdenken“, sondern Verwechslung, auf die einen blind anzuwenden, was für die anderen erforscht wurde.
Natürlich nützen hier Leute ihre Autorität aus, aber vielleicht schlicht, um zum Ziel zu kommen. Berauschende Machtgefühle müssen dabei ebensowenig vorkommen wie Vergewaltigung im engeren Sinne.
Ich habe kein Verständnis für diese Schweine-Priester, aber ein Kind, möglicherweise ein Baby oder Kleinkind, zu mißbrauchen, erscheint mir erheblich pathologischer, als einen geschlechtsreifen Burschen zu belästigen oder auf irgendeine miese Tour rumzukriegen. Um diese Differenzierung kommen auch Sie nicht herum!
Redaktion benachrichtigen Finstere Statistik
#117   Abu   17:39:36 | Dienstag, 20. Juni 2006
@_EinFan_: Sorry Meister,
hab im falschen Thread gepostet. Meine Antwort an Sie finden Sie unter „Raus mit der Wahrheit“: www.kreuz.net/…ticle.3371-page.html
:-$ :-P :-S
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#115   Abu   16:45:33 | Dienstag, 20. Juni 2006
@_Ungläubig-
Ihre Informationen zielen komplett an der Sache vorbei, weil es bei den Mißbrauchsfällen in den USA nicht um Kinder geht, sondern um Halbwüchsige, nicht um Mädchen, sondern um Jungs, nicht um Pädophile, sondern um Homosexuelle.
Redaktion benachrichtigen Raus mit der Wahrheit
#119   Abu   16:02:19 | Dienstag, 20. Juni 2006
@aphrodite
Die Königsteiner Erklärung können Sie vergessen. Verwässerungen von Enzykliken (Humanae vitae) durch nationale Bischofskonferenzen sind ebensowenig gültig wie die naseweise Lektüre solcher (Veritatis splendor)durch „TheologInnen“. Gültig ist für jeden Katholiken das Lehramt.
Redaktion benachrichtigen Raus mit der Wahrheit
#116   Abu   14:38:23 | Dienstag, 20. Juni 2006
@aphrodite: Teleologismus?
Empfehle die Lektüre von Veritatis splendor, Madame.
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#72   Abu   11:09:03 | Dienstag, 20. Juni 2006
der Katechismus der katholischen Kirche …
aus dem Sie sich herauspicken, was Ihnen gerade geeignet erscheint. „Steinbruchexegese“ nennt man das in den Bibelwissenschaften, hier vielleicht „Steinbruchkatechetik“.
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#70   Abu   10:34:09 | Dienstag, 20. Juni 2006
Spießer & Faschos
@semiotico & Aprodite, wie süß!
Selbstverständlich ist spießig faschistoid. Wenn es so einfach wäre, wie echte Spießer denken, daß es genügt, einen Schrebergarten zu haben, seiner Frau treu zu sein oder Gartenzwerge aufzustellen, um mit Recht „spießig“ genannt zu werden, würde sich die pejorative Formulierung nicht lohnen, weil brave Kleinbürger, von denen eh immer weniger gibt, in der Regel ziemlich unproblematisch und ungefährlich sind. Angepaßt an den Mainstream sind heute vielmehr Sie und Ihre schwulen Schützlinge, und aggressiv sind Sie, insofern Sie hier herumnölen. Da dieses Genöle eine Komponente nicht verbergen kann, nämlich die der Sprachpolizei und des Gesinnungswächters, ist es faschistoid zu nennen.
@Internaut
Sie gehören gemäß Ihren Postings zu den Leuten, die vor das Christentum einen Filter halten, und dieser Filter ist der Mainstream, die herrschende Meinung in der Öffentlichkeit. Ihr toller Trick besteht nun einzig darin, auf diesen Filter „Jesus“, „Konzil“ oder „Nächstenliebe“ draufzuschreiben. Alle Leute, die sich über Ihr gefiltertes Christentum aufregen, verweisen Sie auf diese Etiketten. Hierbei handelt es sich um schlichten Etikettenschwindel und sonst garnix.
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#66   Abu   08:16:13 | Dienstag, 20. Juni 2006
Sie können sich aufführen,
solange Sie wollen. Ich bezeichne weiterhin alle Homosexuellen und Homosexualitätsbefürworter als Homos, wenn es der Einfachheit halber naheliegt. Und ich nenne Sie, die Sie hier deswegen einen Zwergerlaufstand machen, spießig und faschistoid.
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#74   Abu   18:49:39 | Montag, 19. Juni 2006
@Ungläubig
Sie reden an der Sache vorbei mit Ihrem ergoogelten Wissen. Wie ich unten aufgezeigt habe, geht es gar nicht um Kindesmißbrauch, schon gar nicht um den von Mädchen. Es geht um Homosexuelle, die auf Jünglinge stehen, auf Lustknaben.
@Regina 1961
Der Zölibat wird nicht fallen. Da können Sie lange warten. Für den evangelischen Pastorenjob mit Ehe interessieren sich immer weniger. Die Verbürgerlichung des Priesters ist keine Lösung. Wer zum katholischen Priester berufen ist, ist zum Zölibat berufen. Berufung ist keine subjektive Angelegenheit des einzelnen, kein schlichtes „sich berufen fühlen“.
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#66   Abu   18:36:31 | Montag, 19. Juni 2006
@semiotico
Wie interessant! Da haben Sie sich aber echt Mühe gegeben mit Ihrer tollen Analyse.
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#62   Abu   18:31:59 | Montag, 19. Juni 2006
@legesleg usw.
Sie haben es nicht kapiert. Es ist mir egal, was Sie oder semiotico in überheblicher Diktion einfordern meinen zu können. Wenn Ihnen und Ihrem Kumpel nichts besseres einfällt, sollten Sie sich eine Spielwiese suchen, auf der Sie Ihre spießige Sprachpingelei und faschistoide Bevormundungssucht geeigneter austoben können. Hier haben Sie nichts zu melden.
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#62   Abu   17:13:35 | Montag, 19. Juni 2006
@aphrodite
Vielleicht lesen Sie sich ja erstmal meine kleine Diskussion mit methusalix durch, bevor Sie hier die Tante geben. Dann wird Ihnen möglicherweise auffallen, daß hier eine ganze Menge sachlicher Argumente fielen, die aber von meinem Gesprächspartner ignoriert oder nicht verstanden wurden. Ich habe in diesem Forum schon Diskussionen über mehrere Tage mit mehreren Leuten geführt. Wenn ich aber den Eindruck habe, daß nicht richtig hingeschaut wird, was ich geschrieben habe oder die Aufnahmekapazität beschränkt ist, wüßte ich nicht, wieso ich für Wiederholungen und zusätzliche Erläuterungen zuständig wäre. Ich bin hier nicht als Lehrer angestellt.
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#69   Abu   17:04:22 | Montag, 19. Juni 2006
@scheinheilig
Ich gehe schon davon aus, daß die „Brutstätten“ gewisser Seminare mit der Zeit „ausgetrocknet“ werden können. Vielleicht nicht durch eine Anweisung allein. Der Papst wird die zuständigen Ortsbischöfe schon auch „ins Gebet nehmen“, denn die weihen diese Leute ja. Hier wird vielleicht auch das ein oder andere Bistum umbesetzt werden müssen.
Priester ist kein Beruf wie jeder andere. Man kann das „Anforderungsprofil“ nicht dahingehend modifizieren, daß die Zahl der „Bewerber“ steigt, schon gar nicht wegen homosexueller Umtriebe.
Der Priestermangel beginnt in den Familien, mit der Kinderzahl, mit der Gesinnung und dem Engagement der Eltern, mit der Resonanz der Gemeinde, mit Vorbildern im Klerus.
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#66   Abu   16:03:42 | Montag, 19. Juni 2006
Warum Priester?
Protestantische Geistliche dürfen heiraten. Möglicherweise erwartet man das von ihnen sogar. Das ist für Homosexuelle nicht sonderlich attraktiv. Die katholische Sinnlichkeit im Kultischen könnte hingegen attraktiv sein, ebenso die klerikale Männerwelt. Zudem ist von homosexuellen Netzwerken und Seilschaften auszugehen. Ein System im System, das Deckung und Karrieremöglichkeiten verspricht. Ein ekelhaftes Krebsgeschwür … :-!
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#63   Abu   14:53:05 | Montag, 19. Juni 2006
Bei den Mißbrauchsfällen
in den USA durch katholische Priester handelt es sich zum überwältigenden Teil (80 %) nicht um pädophile, sondern um homosexuelle Täter. Mißbraucht wurden nämlich nicht „Kinder“, sondern Halbwüchsige. Deshalb sind auch Burschen die Opfer und kaum Mädchen. Die Ursache für diese klerikalen Mißstände sind Priesterseminare und Noviziate, die als Horte Homosexueller gelten, Stätten, die ein normaler junger Mann schnell wieder verläßt oder gar nicht erst aufsucht. Weil der Heilige Stuhl das weiß, hat er die Spirituale angewiesen, hier genauer hinzusehen und entsprechenden Kandidaten ein Verlassen des Seminars nahezulegen. „Pädophile“ kommen dabei überhaupt nicht vor, weil es um die nicht geht.
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#59   Abu   09:54:58 | Montag, 19. Juni 2006
semiotico …
… Sie glauben doch nicht im Ernst, daß ich mir
1. von Ihnen
2. im Flegelton
3. Vorschriften
über meinen Sprachgebrauch machen lasse. Ob Sie nun ein Homoversteher, Homovorsteher, Homoverehrer, Homovorkämpfer oder sonst was sind, ist mir völlig wurscht. Sie brauchen sich ja nicht angesprochen fühlen.
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#60   Abu   07:25:14 | Montag, 19. Juni 2006
semiotico …
… das ist zum Prusten! Sie sind also genauso minderbemittelt wie Methusalix?! Und geben’s auch noch zu! :-D :-D :-D
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#57   Abu   19:43:01 | Sonntag, 18. Juni 2006
Methusalix
Breche die Debatte wegen erwiesener (kann jeder hier nachlesen) Dummheit meines Kontrahenten ab. Ich erklär alles nur einmal. Ich bin doch keine Hilfsschule.
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#54   Abu   19:38:09 | Sonntag, 18. Juni 2006
Absurd
Gibt’s eigentlich auch Tierschützer, die bei der Treibjagd mit Pamphleten herumlaufen? Eine Bekannte hat mir einmal erzählt, bei einem Hindernis-Rennen irgendwelcher Reiterinnen hätten sich Tierschützer an die Hindernisse gekettet. Deren Hilflosigkeit hätte freilich dazu geführt, daß die ein oder andere Dame mit der Reitgerte freies Spiel hatte … :-D
Irgendwie erinnern mich die hiesigen Homos an solche „Helden“: Zu Scharen rennen sie dahin, wo ihrer Ideologie zuwidergehandelt wird, schreien Mordio oder lassen den Zyniker raushängen, und dann? Ein paar Katholiken (Nein, katholisch seid Ihr nicht! Daß wir das gleich mal festhalten, falls jetzt einer von der HUK auftaucht) argumen-tieren, andere polemisieren, wieder andere toben. (Schade, daß es nicht um Treibjagd oder Reitsport geht.) So zieht die Karawane weiter, und es geht zum nächsten Artikel. Seine Meinung ändert hier eh keiner.
Daß wir Katholiken unsere Position auf „unserem“ Forum verteidigen (auch wenn wir nicht alles gleich toll finden), ist klar. Aber wir könnten es auch bleiben lassen. Dann nennt kreuz.net sein Forum „Homo-Sandkasten“ und bietet statt der Buttons Formulierungen und Protestnoten-Formulare an: „protestiere aufs schärftste“ „Wo bleibt die Nächstenliebe?“ „menschenverachtende Homophobie“! Wär das was?
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#55   Abu   17:59:50 | Sonntag, 18. Juni 2006
Meine Güte, methusalix …
… Sie bringen aber wieder alles durcheinander!
Ich sprach vom Grundgesetz (GG), als einem Beispiel, wie hehre Erklärungen (wie die UN-Menschenrechts-Charta) für die Katz sind, weil sie von Unterzeichnern noch nicht einmal geändert werden müssen, um millionenfachen Mord zu decken.
Der Heilige Stuhl untersteht nicht dem GG, ich habe dem Papst nichts zu befehlen, und das Zugeständnis der Todesstrafe (KKK 2266) gilt nur noch dann, wenn sich der Staat nicht anders wehren kann (2267, aktuelle Ausgabe!).
Nennen Sie mir doch bitte ein einziges katholisches Land, das unter Berufung auf KKK 2266 auch nur ein Hundertstel jener Millionen hinrichtet, die (unschuldig, ohne Prozeß und Urteil!) in unserer tollen modernen Welt legal gemeuchelt werden. Sie Oberheuchler reagieren auf die Nennung dieser Tatsache stets nur mit Ausflüchten und Zynismus á la: „Die Kirche soll erst mal …“; „hysterisches Geflenne … verlogene Heuchelei“!
Die Tatsache millionenfachen Mordes an Kindern im Mutterleib spielen Sie herunter, aber eine veraltete Katechismus-Zitation ist Ihnen einen erbosten Aufschrei wert! Für Sie gibt es immer noch Menschenleben zweiter Klasse! Aber am wichtigsten ist Ihnen wohl Papier, Erklärungen, Unterschriften, Geschwätz …
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#53   Abu   08:40:03 | Sonntag, 18. Juni 2006
Methusalix, die UN-Charta …
… als Retter, das ist der Brüller! Diese schöne Erklärung kann jeder unterzeichnen, weil die Leute, die unsere Gesellschaften ruinieren wollen, als Linke eines wissen: Die klammheimliche Umdefinierung der Begriffe ist der Weg zum Erfolg.
1 Beispiel: „Reproduktive Rechte“ laufen unter „Selbstbestimmungs-recht der Frau“, aber gehen tut es um Abtreibung als Methode der Geburtenkontrolle und die anderen Verstösse gegen die Bioethik, die die Befolgung einer solchen Charta bedeuten sollte. Das kennen wir doch schon vom Grundgesetz: Glasklarer Auftrag an den Gesetz-geber, das Lebensrecht jedes Menschen zu schützen –- aber die Politik braucht sich ja nicht einmal nach der BVerfGE zu richten, auch nur nachzusehen, ob die ungeheuerliche Quasifristenlösung zu einem spürbaren Rückgang der Abtreibung geführt hat, was sie natürlich nicht hat. Die Verdrehung und Vergewaltigung des Rechts ist eine Frage der Gesinnung und nicht der Unterschrift!
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#39   Abu   08:17:30 | Sonntag, 18. Juni 2006
Anteilseigner
Man kann an dem Artikel schon etwas kritisieren: Ob Anteilseigner Beck, der unsägliche, auch alle Inserate lesen muß, also wirklich Mitverantwortung trägt? Nur diese Frage ist offenbar aus der Mode gekommen, seit jeder Minister für jeden Vorgang in seinem Haus zum Rücktritt aufgefordert werden kann. Cui bono?
Aber eines macht der Artikel (und die Leserbriefe!) klar und deshalb ist er gut: Daß in Homosexuellenkreisen auch jede noch so große Scheulichkeit kein Problem ist, weil sie ja die Rechtfertigung ihres eigenen Lebensstils einzig mit dem Argument bestreiten: „Kann doch jeder, wie er will!“ Klassisch semiotico „Über Triebe kann nur reden, wer sie auch schon selbst empfunden hat.“ Und schweigt selbst noch zum Kannibalen.
Ein weiteres: Kreuz.net schreibt oft über perverses Zeug. Aber es vergeht keine Stunde, da posten bis in die späte Nacht hinein bald zwei Dutzend Homo(-Freunde). Die Herrschaften scheinen bei schönstem Wetter am liebsten vor dem Blechkasten „Jagt den Jäger“ zu spielen. Kannibalismus-Duldung/-Förderung etc. interessiert sie dabei nicht. Vollkommen gaga!
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#48   Abu   08:33:40 | Samstag, 17. Juni 2006
@methusalix: Ihre Naivität …
… ist wirklich bezeichnend.
Selbstverständlich sind für ihresgleichen alle einzelnen Steinchen irgendwie doch erklärbar, wenn nicht sogar wünschenswert, auf jeden Fall aber harmlos. Das ist genau der gewünschte Effekt: Das Mosaik soll nicht zu erkennen sein. Ein großartiger Nebelwerfer ist dabei jene dumpf-bräsige Geschichtssicht, nach der bis vor kurzem noch eine katholische Diktatur namens „Mittelalter“ herrschte (bis in den „Mief der Adenauerzeit“ hinein), aus der sich die arme Menschheit erst in jenem Geschichtsfurz seit 68 befreit hat.
In Wirklichkeit ist die Ablösung von der katholischen Moral und ihrem rechtlichen Ausdruck die Ursache für Millionen von Morden, begannen in Tateinheit von Müttern, Ärzten, Vätern, Politikern und Emanzen an Babys im Mutterleib, in einer Dimension, die die Shoa in den Schatten stellt. In einigen Ländern Europas wird die Euthanasie wiedereingeführt, in anderen werden Menschen im Früheststadium zu Experimenten mißbraucht. Diese leise Kultur des Todes wird ergänzt durch die laute, in der der Angriffskrieg, Folter, Hinrichtungen ohne Prozeß und völkerrechtswidrige Verschleppungen und Inhaftierungen „normal“ werden, unter Beteiligung des BND und Mitwissen unserer Regierung. Soviel zum Umfeld des „Gejammers“. Vielleicht erkennen Sie ja jetzt, was alles jenseits des Katholischen an kommender Diktatur stattfindet.
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#43   Abu   09:59:39 | Freitag, 16. Juni 2006
Maurice Corvisier
Den Grund für die Hohlheit seiner eitlen Possen gibt der Kerl übrigens selbst an. Sein Satanismus sei Egoismus, was er für „eudämonisch“ hält. Was soll aus einer leeren, aufgeblähten Hülle schon kommen außer heiße Luft?
SINE TUO NUMINE
NIHIL EST IN HOMINE
NIHIL EST INNOXIUM
Hineinkommen tut in solche Vakuen recht schnell nur einer: der Satan.
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#41   Abu   07:32:15 | Freitag, 16. Juni 2006
@methusalix: Wie üblich …
… mangelt es Ihnen an sprachlicher Auffassungsgabe, daher rührt vermutlich die Stiefelputzerei gegenüber dem „Helden der Lyrik“ DDL, der vermutlich auf Ihrem 90. Geburtstag trefflich reüssieren wird.
Was Ihr Vertrauen in die Festigkeit der FDGO betrifft, so werden Sie bald Ihr blaues Wunder erleben. Kollektive Kindererziehung, mediale Vollverblödung, Schuluniformen und der Einsatz der Bundeswehr im Innern, darüber die Sahne Antidiskriminierungsgesetz, das gibt eine feine Geburtstagstorte. Die Diktatur, die die Masse nicht bemerkt, ist doch die beste. Und Ihr ach so „eudämonischer“ Freund als Hofdichter oder Stasi-Knecht –- das stellt führwahr jede Inquisition in den Schatten. Nützliche Idioten wie Sie werden als erste verheizt. Wir zwei sehen uns dann vor dem Jüngsten Gericht wieder, da wird Ihnen Ihr Pseudo-Jesus, den Sie bei Gelegenheit zernittert aus dem Hosenlatz popeln, auch nichts nützen.
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#38   Abu   16:45:46 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Methusalix, nehmen Sie Ihren Bart aus der Suppe!
Sie sind eingeschlafen und haben von alter Studentenherrlichkeit geträumt. Und da haben Sie gemeint, mich auf dem Paukboden mit DDL zu sehen. Der Abu gegen den Dämon, den furchterregenden, huhah! Wenn Sie mich schon unbedingt historisch verorten wollen, sollten Sie Ihr Filmchen ein bißchen weiter zurückdrehen und von einer Wiese im Morgengrauen träumen. Aber tut mir leid, ich muß Sie schon wieder aufwecken, denn wenn ich an DDL und Wiese denke, fällt mir höchstens TNT ein. Ein erfrischendes Autodafé wäre mir fast schon zu spektakulär für den Kerl –- obwohl, vielleicht wär’s ja eine brauchbare Katechese? Da müßte ich mich mal beraten. Denn auch Ghostbusters oder Men in Black würde dieses Subjekt schon wieder aufwerten, wenn auch so eine Art Vaporisierung angemessen erschiene … Genug geträumt.
Über eine Inquisition sollte man im Sinne der geistlichen Hygiene wieder nachdenken. Aber: Duelliert wird sich nur mit Ehrenmännern.
Redaktion benachrichtigen Öffentlich rechtliche Zensur
#35   Abu   07:41:17 | Mittwoch, 14. Juni 2006
@Pünktchen
oder soll ich Sie auch „Punktilein“ nennen? –- Sie sind doch sonst „ganz ordentlich“ im Sinne von „gutgesinnt“ …? :-S
Ich bin der Auffassung, daß jedem, der hier noch das Herz auf dem rechten Fleck hat, langsam klar werden sollte, daß die Maskierungen des Dominique Touissant (sekundiert von manchem gutgläubigen bis zwielichtigen Forumsteilnehmer) nicht nur Postings hervorbringen, die jenseits aller katholischen Erträglichkeiten liegen, sondern auch einen Charakter offenbaren, der nicht satisfaktionsfähig ist. Und hier sollten sich Katholiken, die kreuz.net insgesamt für lesenswert halten, nicht auseinanderdiviedieren lassen, denn das gehört erwiesenermaßen zur Taktik von DDL.
Also: Ignorieren wir die Postings von DDL oder ddl oder DemonDeLuxe oder Mme Pompadour einfach! :-@
Redaktion benachrichtigen Öffentlich rechtliche Zensur
#21   Abu   16:35:56 | Dienstag, 13. Juni 2006
Laßt Euch nicht ver…en!
Domenico Tuttisanti… klingt nicht zufällig nach Dominique Touissant = DemonDeLuxe = DDL = ddl = Mme Pompadour.
Google mal wieder!
Redaktion benachrichtigen Märtyrerin des Glaubens?
#44   Abu   12:12:06 | Dienstag, 13. Juni 2006
Wer auch immer …
… Maurice Dingsbums ist, seine Affinität zu demodeluxe (ddl) www.myblog.de/demondeluxe u.a. Mutationen ist so offenkundig wie sein Auftritt (überall mt dem selben Käse zu posten) lächerlich und entlarvend (Großmannsucht) zugleich ist. Man lese nur seinen Blog -und die Nähe zum Kriminellen ist ekelerregend naheliegend. Ich schlage vor, mit solchen Figuren nicht mehr zu sprechen, ihre Postings zu ignorieren.
Redaktion benachrichtigen Märtyrerin des Glaubens?
#42   Abu   11:51:44 | Montag, 12. Juni 2006
Herr DDL-etc.
Dann definieren Sie doch bitte Satanismus (1)
und erklären Sie, warum diese und keine andere Definition sinnvoll ist (2)
und warum dieser Fall kein Satanismus sein soll (3).
Redaktion benachrichtigen Märtyrerin des Glaubens?
#39   Abu   09:23:35 | Montag, 12. Juni 2006
Satanismus
Es ist Satanismus, was vor ein paar Jahren in Italien geschah. Man braucht hier nicht begriffsklauberisch auseinanderzudividieren, wer in einer entsprechenden Vereiniung ist, wer Schwarze Messen feiert und wer Geistliche ermordet. Wenn 17jährige Mädchen ohne sonstige Vorbelastung sich extra ein Opfer aus dem Bereich der Orden und des Klerus aussuchen, dieses geplant und heimtückisch überfallen und dann bestialisch ermorden, dann muß es eine entsprechende Vorprägung geben. Welcher Art diese war, davon zeugen die Spuren in den Zimmern der Mädchen. Hier etwas anderes als Satanismus anzunehmen ist nichts als Spurenverwischung. In wessen Auftrag?
Redaktion benachrichtigen Vorsicht: Die Homo-Frage betrifft uns alle
#188   Abu   15:44:54 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@manni
Wie sich’s nach biblischer Auffassung gehört, steht in Genesis 2,24 und 1. Korintherbrief 7,2. Wie sich’s nicht gehört, steht in Levitikus 18,22; 20,13 und wird im Römerbrief 1,26-27.32-33; 1. Timotheusbrief 1, 9-10 sowie 1. Korintherbrief 6,9 bestätigt.
Ob nun „Knaben“ oder „Männer“, die Sache war klar, sie wurde von den Kirchenvätern bis zur heutigen Lehramtsauslegung so verstanden und wird sich auch nicht ändern. Wenn Sie mehr wissen wollen, gehen Sie in eine Bibliothek. Im Gegensatz zu seinem wissenschaftlichen Getue gibt der Wikipedia-Artikel weder die Position der Kirche wieder noch den Mainstream der Exegese. Die Position, daß Homosexualität widernatürlich und sündhaft ist, ergibt sich im übrigen auch aus Vernunftgründen. Aber dazu müßten Sie sich mit Naturrecht befassen.
@allegro Ich habe nicht den Eindruck, daß Sie mein Posting verstanden haben. Oder habben Sie nur die Nummer „Ich bin die kleine hexe, hihi“ drauf?
Redaktion benachrichtigen Vorsicht: Die Homo-Frage betrifft uns alle
#146   Abu   12:37:55 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@cypripendium
Wo Sie recht haben, haben Sie recht. :-$
@allegro Bravo, bravissimo! :)3
Womit die hier stets vertretene These,
Homosexuelle „könnten nicht anders“, zur
Homosexualität „kann man sich nicht entscheiden“, und zu
Homopraktiken werde man „keinesfalls verführt, wie lächerlich“,
widerlegt ist. :-] :-D :-]
Natürlich, jetzt heißt es, das sei bisexuell. Das ist aber moralisch egal. o^/
Es kommt auf die Praxis an, welche den ungeordneten Zustand inklusive Kindesmißhandlung via schädliches Umfeld und Kindesmißbrauch zu politischen Zwecken durch Homo-Lifestyle zeigt. :'(
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#102   Abu   09:37:29 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@Parzifal
1. Sie dramatisieren die Lage: Bloß weil hier die große Häme ausbricht, daß Polen, Russen und Rumänen zuhauen, ist hier kein Mensch gegen die Meinungsfreiheit und für metaphysische Zwangsbeglückung des einfachen Volkes
2. Sie verdrehen die Lage: In den „reichen und fortschrittlichen“ Ländern hat der Wind längst gedreht: Gesetze richten sich gegen Familie, Lebensschutz und Meinungsfreiheit. Das ist eine Tatsache. Soviel zum repressiven Klima, in dem niemand mehr den Mund aufmachen sich traut
3. Selbstverständlich heiligt der Zweck nicht jedes Mittel. Übertreibungen möchten Sie bitte bei den Übertreibern monieren. Als hier mal einer auf eine Nazi-Seite verlinkt hat, haben rudolfsohn u.a. sich distanziert.
4. Niemand, der hier beschimpft wurde, wurde vorher explizit eingeladen, sich hierher zu begeben und contra kreuz.net zu posten. Ihm wurde auch nicht versprochen, er werde mit Glacéhandschuhen angefaßt.
5. Christentum heißt nicht, sich alles gefallen zu lassen. Und Sie werden mir nicht erzählen, es hätte von der anderen Seite nie Häme, Provokationen und Unverschämtheiten gegeben.
6. Parallelgesellschaften? May be. Aber die wachsen. Ihresgleichen stirbt aus.
Redaktion benachrichtigen Vorsicht: Die Homo-Frage betrifft uns alle
#98   Abu   09:12:12 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@Wiener
Tut mir leid, Ihre grammatikalisch richtige Bemerkung entlarvt überhaupt keine Intention des Autors. Daß die Nazis Sozial-darwinisten waren, das weiß man doch und der Autor auch. Das ist doch absurd, derart detektivisch und kommunikationsfremd vorzu-gehen.
@Gunsenum Was glauben Sie wohl, Sie Schlaumeier, wie lange und wie oft Wissenschaftler und Amtsträger der Kirche sich schon damit befaßt haben, wie angesichts der Schöpfungsordnung ungewollt Kinderlose sowie Personen des geweihten Lebens (die haben Sie vergessen) zu sehen sind? Sie erfinden die Welt nicht neu.
@Brigitte Bussmann In der Tat gehört das Theologiestudium zu den längsten. Es wäre aber nutzlos, ja schädlich (innoxium), würde man sich dort nicht der Hilfswissenschaften bedienen (Mägde der Theologie), sondern sich von ihnen diktieren lassen (der Padua-Käse riecht schon lange, den können Sie wegschmeißen), was sittlich und unsittlich ist.
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#99   Abu   20:58:49 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Parzifal
Hübsche Taktik haben Sie da. Spalten nennt man das. Sie wollen nicht mit jemandem über dessen Meinung zu einem Sachthema sprechen, Sie mißbrauchen das Gespräch, um Ihren Gesprächs-partner gegen andere auszuspielen, die rabiater, polemischer, aggressiver sind. Dann geht es Ihnen nicht um’s Thema, sondern um eine Taktik.
Mit den Hemdsärmeligen wollen Sie sich nicht recht anlegen, da reden Sie lieber mit den Sachlicheren. Aber Argumente wollen Sie auch nicht, die könnten Sie ja vielleicht zum Nachdenken bewegen –- also werden Linien gezogen, vom Vatikan zu kreuz.net, von Kreuzrittern zu Denkern. „Es muß doch von den gar nicht so üblen Argumenten über die Akzeptanz der Haudegen ein Weg zu den Glaubensinhalten sein, und ist er erstmal gefunden, weiß ich wieder, warum ich nicht glaube: weil das ja doch alles zusammenhängt!“ Ist es das? Oder was wollen Sie eigentlich?
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#82   Abu   19:43:51 | Dienstag, 6. Juni 2006
@methusalix
Die kulturelle Hegemonie zeigt sich ja bereits. Schön langsam wurden durchgesetzt: Scheidung, Abtreibung, Quoten, Abtreibungspille, Pränatale Diagnostik, Stammzellforschung und Homo-„Ehe“, Antidiskriminierungsgesetz. Derzeit wird am Adoptionsrecht für Homos gearbeitet und in einigen Ländern wird man bestraft, wenn man sagt, homos. Praktiken seien Sünde. Kulturelle Hegemonie heißt ja nicht, daß man auf einen Schlag machen kann, was man will. Es reicht, daß gegen die eigentliche Ansicht von Bevölkerungsmehrheiten (die schweigen und dulden) Kampagnen durchgeführt und Gesetze gemacht werden können, weil das Establisment kuscht oder mitzieht (siehe Stoiber). Schritt für Schritt in die Diktatur, bis der letzte Server des Widerstands abgeschaltet ist. :-#
WO RECHT ZU UNRECHT WIRD, WIRD WIDERSTAND ZUR PFLICHT! o.O
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#72   Abu   16:21:23 | Dienstag, 6. Juni 2006
Moral
1. Jede Religionsgemeinschaft, aber auch viele andere Vereine und Institutionen, haben eine bestimmte Vorstellung von Moral.
2. Primär richtet sich diese Morallehre an die eigenen Mitglieder (mitunter exklusiv), häufig aber auch an einen weiteren Kreis (mitunter universell).
3. Moralische Vorstellungen verschiender Herkunft versuchen gesellschaftlich und staatlich prägend (Gesetze) zu sein.
4. In der Regel wird dabei ethisch argumentiert, d.h. unter Absehung von einzig religiös verstehbaren und gültigen Prämissen.
5. Die Abtreibung und die Homo-„Ehe“ können vom GG und der Vernunft her abgelehnt werden, was aber wirkungslos ist, da Feministinnen und Homosexuelle hier kulturelle Hegemonie erlangen.
6. Via Political Correctness führt dies zu totalitären Einschränkungen der Meinungsfreiheit, wie sie die Kirche längst nicht mehr vertritt.
7. Es findet die Etablierung einer antichristlichen Gegen- und Pseudokirche statt, was aus christlicher Sicht nicht anders als satanisch genannt werden kann.
8. Da ist Widerstand geboten und erlaubt, denn Familien werden zerstört und Menschen manipuliert und getötet.
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#287   Abu   14:46:36 | Dienstag, 6. Juni 2006
@Parzifal
Ich habe die kuriose Sicht von Einar nicht als Gottesbeweis angeführt.
Sie ist aber ein Argument dafür, daß es in einem Gespräch um die Wahrheit gehen sollte und nicht um psychologische Unterstellungen. (Ob die Sinnlosigkeit von allem, wenn es keinen Gott gibt, ein Beweis für seine Existenz wäre, wäre eine eigene Diskussion.)
Umgekehrt sind Sie von Ihrem atheistischen Standpunkt her zu garnichts verpflichtet. Aber mit Ihrem Zweifel an Gott oder der bEHAUPTUNG, er existiere nicht, setzen Sie voraus, daß es eine objektive Wahrheit gibt und daß diese anzustreben und erreichbar sei. Sonst wären Ihre diesbezüglichen Gedanken ja sinnlos.
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#44   Abu   11:44:45 | Dienstag, 6. Juni 2006
@methusalix
Innerhalb des katholischen Raumes –- und in einem solchen sprechen wir auf diesem Forum –- ist es egal, ob Sie „ungeordnet“ oder „verwahrlost“ sagen, es trifft für den homo-lifestyle (und den anderer) nun einmal zu. Sie können es übersetzen mit „sich dauerhaft nicht an die katholische Moral haltend“. OK?
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#33   Abu   10:30:46 | Dienstag, 6. Juni 2006
Navon & vita
Der kulturelle Hegemon ist schwul oder schwulenhörig, sexistisch oder sexmafiahörig. Seine Soft Weapons heißen Demokratie und Menschenrechte. Wozu also Gewalt von dieser Seite?
Der Hegemon arbeitet erfolgreich an der Unterbindung der Meinungsfreiheit. Wer gegen den Hegemon kämpft, ist ein Freiheitskämpfer, in den Augen des Hegemons selbstverständlich ein Terrorist.
Nennen Sie mir doch mal eine Region oder ein Land, in dem alle oder eine gewaltige Mehrheit katholisch sind und sich die Frauen daran halten. Dort werden sich die Männer auch dran halten –- wenn auch etwas weniger –- und Aids wird vergleichsweise schwach sein.
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#30   Abu   07:39:59 | Dienstag, 6. Juni 2006
@methusalix
Der Unterschied zwischen Sex nach den Richtlinien der Kirche und anderem Sex ist doch der, daß sich
1. schon bei der Partnerwahl die Frage eines moralisch ordentlichen oder verwaherlosten Vorlebens stellt
2. Sex mit dem Verlobten erst in der Ehe stattfindet
3. Sex eines Verheirateten nur mit dem eigenen Ehepartner stattfindet.
Damit ist die Ansteckungsgefahr durch Geschlechtskrankheiten, seien sie durch Drogenspritzen oder durch Körpersäfte übertragen, so gut wie ausgeschlossen.
Da der Homo-Lebensstil das Gegenstück dazu darstellt, ist dort das Risiko sehr groß.
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#285   Abu   07:25:31 | Dienstag, 6. Juni 2006
Na schon, Einar,
wenn es nicht um die Wahrheit geht, brauchen wir uns ja nicht zu unterhalten. Denn das Wechselspiel irgendwelcher Zeichen, die zwei Ensembles bio-sozio-psychologischer Art produzieren und welches nach einem Reiz-Reaktions-Schema abläuft, ist vollkommen sinnlos, schon deshalb weil es in diesem –- Ihrem –- Paradigma soetwas wie „Sinn“ nicht gibt, da es ja keine Wahrheit gibt. Insofern würde ich Ihnen vorschlagen, sich die Kugel zu geben.
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#43   Abu   20:56:50 | Sonntag, 4. Juni 2006
Zum Thema „Antisemitismus …
… in der Bibel?“ lese man das gleichnamige Buch von Rudolf Pesch, wo hauptsächlich das Johannes-Evangelium von einem namhaften Exegeten untersucht wird.
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#283   Abu   19:14:35 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Einar: Na und,
wenn Sie die Argumentation nicht überzeugt, dann lesen Sie halt woanders weiter!
Es ist allerdings ziemlich billig, davon auszugehen, das außen Bekämpfte sei stets nur das eigene Problem. Dann müßten die ganzen beleidigten Typen, die stets bei kreuz.net einfallen und die Homosexualität verteidigen, mit dieser in Wahrheit im Clinch liegen – und dagegen mit ihren Postings ankämpfen!
So lustig diese Konsequenz wäre, der Gedanke verschleiert doch nur eins: daß es in einer Auseinandersetzung um die Wahrheit geht. Denn konsequent zu Ende gedacht, hätte Einar ja hier nur gepostet, weil er ein Problem hat. Und das wollen wir ihm doch nicht unterstellen.
„Homophobie“ ist übrigens ein kompletter Schwachsinn. Das Wort heißt übersetzt „Panik vor Männern/Menschen“, wird aber als Totschlag“argument“ für jeden gebraucht, der es ablehnt, homo-sexuelle Praktiken gut oder normal zu finden. Dazu bedarf es nicht der Furcht vor Homosexuellen! Ebensogut könnte man von Einar als katholophob oder ekklesiophob oder clericophob sprechen. Auf der Ebene fortwährender psychologischer Unterstellungen läßt sich aber kein Gespräch führen.
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#280   Abu   14:28:21 | Sonntag, 4. Juni 2006
@DDL …
Selbstverständlich, Sie können und müssen aufgrund von Erfahrungen, mitunter auch Vorurteilen Menschen und Sachverhalte beurteilen. Solange Sie sich eine gewisse Restoffenheit bewahren, ist das eine notwendige und vernünftige Strategie des Selbstschutzes, ja des Erfolges von Unternehmungen. Aber in welche Richtung die jeweiligen Vorbelastungen zielen, das zeigt ihre spezifische Relevanz. (Bspw. werden Ausländer häufiger straffällig. Das sind aber oft Vergehen gegen Gesetze, die Inländer nicht betreffen. Außerdem sind es oft schichtenspezifische Delikte. Jedenfalls kein Grund, Ausländern zu mißtrauen.) Herr Özoguz ist letztlich mit dem Gesetz in Konflikt gekommen, weil er radikale Ansichten vertreten und verbreitet hat. Die Fakten dieses Artikels werden nicht in Zweifel gezogen, über ihre Bewertung kann man sich streiten. Man muß dazu den Herrn Özoguz ja nicht mögen oder wertschätzen, aber man kann dem, was er schreibt ja unabhängig von irgendwelchen Geschichten gegenüberstehen. Jeder kann unahängig von seinen „Vorbelastungen“ schlicht recht haben. Ein Argument wird nicht besser oder schlechter durch seinen Vertreter. Mit „Das muß der gerade sagen!“ kann man es sich auch leicht machen.
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#278   Abu   07:59:59 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Parzifal
Ihrer Meinung nach haben also Menschen, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind u. gegen die gegenwärtig ermittelt wird, kein moralisches Recht, ihre Meinung zu sagen, erst recht nicht, von Gesetzen zu sprechen. Andere Menschen, die solche Meinungen veröffentlichen, identifizieren sich damit mit allen sonstigen Ansichten, Handlungen, ja Verbrechen der Erstgenannten. Wenn also einer wg. Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, gg. das Demonstrationsrecht u. wg. Sachbeschädigung bestraft wurde u. ein Verfahren wg. Beleidigung laufen hat, dann darf er sich nicht zu politischen Fragen äußern, erst recht nicht zu juristischen, u. die, die ihn veröffentlichen, bejahen und unterstützen sämtliche Aspekte seiner Biographie.
Sie gehorchen doch Ihren eigenen Maßstäben nicht. Sie sprechen ständig von der Tatsache eines Mordaufrufs, dem applaudiert werde, was gar nicht stimmt. Solange es kein Urteil gibt, gibt es keinen Mordaufruf, in dem Sinne, daß niemand ein juristisches und moralisches Recht hat, so wie Sie davon zu sprechen. Wir leben in einem Rechtsstaat, d.h. 1. Meinungsfreiheit auch für die, die schon mal verurteilt wurden u. gegen die Verfahren laufen; 2. gilt das Prinzip, daß für unschuldig zu gelten hat, wer noch nicht rechtskräftig verurteilt ist. 3. gelten diese Prinzipien für alle, für Islamisten, für Katholiken u. für Agnostiker, für Staatsfeinde, für Terroristen u. für Patrioten, für Arier, für Eingebürgerte u. für Ausländer. AUCH FÜR SIE!
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#276   Abu   12:09:51 | Samstag, 3. Juni 2006
@Parzifal
Ich sprach von RELEVANZ. Die von Ihnen genannten Tatsachen ließen sich durch weitere ergänzen. Sie sind aber unerheblich. Es gibt keinerlei Anzeichen, die NPD o. dgl. werde in absehbarer Zeit eine gewichtige Rolle spielen. Und wenn, dann können Sie das ja mit demokratischen Mitteln bekämpfen. Den arabisch-muslimischen Antisemitismus wird es geben, solange es Israel und seine US-Lobby gibt, die aber verhindern wird, daß dieser Antisemitismus wirkmäch-tig wird. Da helfen auch keine Skinheads. Alles andere ist Alarmis-mus und jene lächerliche Symbolpolitik der Antifa. Vergessen Sie’s und wenden Sie sich relevanten Gefahren zu, bspw. der US-Außen-politik oder dem deutsch-nationalen Security-Fimmel (Völkerrecht? Menschenrechte? Rechtsstaat?).
Was heißt, „Herr Özoguz versucht sich hier als moralischer Biedermann zu verkaufen“? Kreuz.net hat ihn halt gefragt, ob es seinen Artikel haben kann. Und? Den hätte auch ein anderer schreiben können. Es kommt auf den Inhalt an. Sie regen sich unnütz über virtuelle Realitäten auf, wie die Ansichten und das Verhalten von einem von Millionen Internet-Usern. Neulich sagten Sie, man dürfe dann gar keinen mehr kritisieren, das sehe ich nicht so. Überlegen Sie doch einfach, welches Ziel Sie damit verfolgen i.S. einer erhofften Wir-kung. Sonst sind Sie eine Art Michael Kohlhaas.
Wenn Sie Agnostiker wegen kreuz.net sind, dann würde mich ernstlich interessieren, warum.
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#274   Abu   10:43:59 | Freitag, 2. Juni 2006
@DDL …
Ein „Einvernehmen zwischen Nazis und arabischen Antisemiten“ ist weder historisch noch gegenwärtig relevant. Ihre Feindschaft gegen Juden ergibt ein mögliches Zweckbündnis. Und weiter? Und dann? Israel hat mit dem südamerikanischen Apartheidsregime auch einige Deals abgewickelt und versteht sich nicht schlecht mit den Türken. Werfen Sie das auch einem Juden vor, der einen Artikel schreibt? Sie posteten doch noch heut Nacht: Ob Ihnen von dem Gedanken, an einem Kind herumzuspielen, schlecht würde, hinge davon ab, ob es dabei (penetriert) leide oder ob es sich um das „zärtliche Streicheln mit erotischem Anklang eines lächelnden Kindes“ handle. Bäh! Aber mit wackeligen Konstruktionen den Moralhistor spielen! Schämen Sie sich!
@parzifal „Moral, Anstand, Vaterlandsliebe und Patriotismus“ sind nur dann zweilelsfrei von Wert, wenn sie unter dem christlichen Glauben stehen. Das ist bei Ihnen als Atheist resp. Agnostiker nicht der Fall.
Ob jemand schon mit hiesigen Gesetzen in Konflikt gekommen ist, hat nichts damit zu tun, ob sein Artikel gut oder schlecht ist, zustimmungsfähig ist oder nicht. Sie bringen gerne die Ebenen durcheinander: Am 3. Mai wollten Sie Beweise „für das Hirngespinst Gott“ und hielten Medienprodukte für Beweise!
Ohne Urteil darf man von niemandem sagen, er habe zum Mord augerufen, wie Sie das tun. Das ist nämlich jenseits von Moral und Rechtsstaat. Haben Sie das immer noch nicht begriffen?
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#270   Abu   16:39:29 | Donnerstag, 1. Juni 2006
An „beide“ Toren
Sieh an, die wunderbare Parzifal-Vermehrung! Werden doch nicht Zwillinge sein oder Klone? Oder liebt sich da ein Narziß so sehr, daß er sein Spiegelbild für einen zweiten hält? Zum Homo würd’s passen …
Was Herrn Özoguz betrifft: Genausowenig wie ich auf die Idee käme, wild im Homo-Forum um mich zu hauen, würde ich auf die Idee kommen, wild im Muslim-Forum um mich zu hauen. Wenn Sie das machen, müssen Sie sich nicht wundern. Es gibt wunde Punkte und blinde Flecken bei allen Menschen und allen Menschen-Merkmalen. Parzifal, Sie sind naiv, wie Ihr Name schon sagt. Und Sie werden hoffentlich noch reifer werden und dann erkennen, daß Sie nicht die Inkarnation des Weltgewissens sind, das mit dem Lichtschwert der aufgeklärten Vernunft durchs Internet marschiert, wo sich scharenweise die Fundamentalisten, Integristen, Terroristen, Revanchisten und was weiß ich noch wer alles unterwerfen. Wenn Sie meinen, mit jemandem wirklich über heikle Themen sprechen zu müssen, dann müssen sie ihn näher kennen, vielleicht sogar befreundet sein. Ihr Stil kann Sie allerdings die Freundschaft kosten.
Und die Sehnsüchte der Nazis nach Islamisten halten sich doch sehr in Grenzen. Es ist auch blödsinnig, zu behaupten, die Junge Freiheit sei ein Nazi-Blatt. Sie ist national, konservativ, rechts –- in einer eigenen, keineswegs homogenen Mischung. Im Zweifel haßt ein gewaltbereiter Nazi einen Türken, statt gemeinsame Staatsstreiche zu planen. Was für ein lächerlicher Blödsinn!
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#266   Abu   12:53:29 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@cypripedium: Aber, aber …
HIER werden ständig Drohungen ausgestoßen
Was denn für Drohungen? Beschimpft werden Sie halt. Oder haben Sie Angst, beim nächsten CSD einem kreuz.net-Forum-Schlägertrupp gegenüberzustehen? Vielleicht basteln Sie schon mal Namensschildchen mit Ihren „Nicks“ … Würde hier kein Homo(-Spezi) auftauchen, blieben doch alle bei noblem Vokabular wie Sünde, Todsünde, Hölle usw. Stattdessen kommt erst ein Homo(-Spezi) und keift, der zweite macht sich lustig, der dritte gibt den wahren Christen –- und wir sollen hier wohl zur Umerziehung mit Ohrfeigen antreten (Totalitarismus, die zweite …)
Also suchen Sie den Balken im eigenen Auge (falls Sie noch eins haben, manchmal vermitteln Sie ja eher den Eindruck, blind zu sein – blind gegen die Realität der Welt auf jeden Fall, vielleicht liegt das aber auch nur an Ihrer rk Sonnenbrille?).
Natürlich bin ich blind. Ich kann doch Koran und Bibel auswendig, da brauche ich doch nichts mehr zu sehen, oder?
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#264   Abu   11:50:21 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@Parzifal 2
Für „die Neigung der Nazis zur iranischen Islamo Faschisten“ gibt es überhaupt keinen Anhaltspunkt, sehr wohl aber historische und zeitgenössische Belege für tiefe Gemeinsamkeiten zwischen Schwulen und Nazis (damit sich keiner aufregt: nicht zwischen allen Schwulen und allen Nazis). An erster Stelle, daß sie fremde Meinungen nicht ertragen, an zweiter, daß sie martialische Uniformen und Potenzgeprotze lieben, und an dritter Stelle, daß sie das Christentum und den abendländischen Wertekanon hassen (was sie wiederum mit den Satanisten u.dgl. verbindet). Historische Figuren sind Röhm u.a., aktuelle Beispiele finden Sie in jeder „Lederkneipe“ und entsprechenden Magazinen.
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#262   Abu   11:17:34 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@cypripedium
Bei Ihrem –- seiner eigenen Aussage nach –- verkifften Bruder Parzifal 2 geht es nicht um dessen Meinung, sondern darum, daß er jemanden als Verbrecher bezeichnet, noch bevor ein Urteil verkündet geschweige denn auch nur der Prozeß eröffnet wäre. Das ist strafbar und ethisch falsch. Und ich halte das hier nur mal fest, weil einige Oberschlaue hier ständig mit GG und StGB herumfuchteln, ohne was davon zu verstehen.
Was Sie wollen, ist klar: eine Homo-Diktatur, in der es unter Strafe steht, seine Meinung über sexuelle Verhaltensweisen zu sagen. Dies ist Ihnen bereits in ein paar Ländern gelungen, und daß Sie sich daran weiden, zeigt wieder einmal die altbekannte Neigung des Homophilen zum Nazi.
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#259   Abu   08:22:13 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@Parzifal 2: Vorsicht!
Sie haben am 29.5.06, 21:53 gepostet: „Hier geht es nicht um Muslime, sondern um einen Mann der öffentlich zum Mord an Andersdenkenden aufgerufen hat.“
Das erfüllt den Tatbestand § 186 StGB. Sie tun gut daran, Ihren Rückzug „sagt der Staatsanwalt“ zu wiederholen, da Sie sich ohnehin schon Ihres Rauschgiftkonsums brüsteten, der Sie strafbarer Handlungen verdächtig macht.
Redaktion benachrichtigen Sodoma und Gomorra auf dem Katholikentag
#53   Abu   08:04:08 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@Karl Heinrich Ulrichs
Ich weiß nicht, ob Sie das wirklich wissen wollen, oder ob das nur eine Taktik ist, hier eine x-mal geführte Debatte neu anzuleiern. Deshalb werden Sie sich mit einem Posting begnügen müssen.
Wie sich’s nach biblischer Auffassung gehört, steht in Genesis 2,24 und 1. Korintherbrief 7,2. Wie sich’s nicht gehört, steht in Levitikus 18,22; 20,13 und wird im Römerbrief 1,26-27.32-33; 1. Timotheusbrief 1, 9-10 sowie 1. Korintherbrief 6,9 bestätigt. Das Wort „Homosexualität“ ist dazu nicht nötig, das gab’s damals auch noch nicht. Aber die Sache war klar, sie wurde von den Kirchenvätern bis zur heutigen Lehramtsauslegung so verstanden und wird sich auch nicht ändern. Wenn Sie mehr wissen wollen, gehen Sie in eine Bibliothek. Im Gegensatz zu seinem wissenschaftlichen Getue gibt der Wikipedia-Artikel weder die Position der Kirche wieder noch den Mainstream der Exegese. Die Position, daß Homosexualität widernatürlich und sündhaft ist, ergibt sich im übrigen auch aus Vernunftgründen. Aber dazu müßten Sie sich mit Naturrecht befassen. (Den psychologischen Mainstream können Sie vergessen, der ist durch eine ideologische Weichenstellung abwegig.)
Hugh.
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#241   Abu   14:08:44 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Parzifal 2
Der „Gebetsvorschlag“ in dem Forum lautete: „Wenn der Islam so ist, wie Herr Raddatz es immer wieder vorstellt, dann möge der allmächtige Schöpfer alle Anhänger jener Religion vernichten! Und wenn Herr Raddatz ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen.“ (taz)
Weder FAZ noch taz behaupten, Herr Özoguz habe damit zum Mord an Herrn Raddatz aufgerufen. Vielmehr stellen sie dar, dies werde seither durch Raddatz Özoguz vorgeworfen. Gelesen haben können Sie nur das, was auch die taz zitiert.
Ihre Behauptung, Herr Özoguz habe zum Mord an Herrn Raddatz aufgerufen, wird von Ihren beiden Quellen nicht gedeckt. Sie ergibt sich auch nicht selbstredend aus diesem „Gebetsvorschlag“. Sie betreiben eine weder juristisch noch moralisch gedeckte Vorverurteilung von Özoguz.
Die genannte Abgeordnete Köhler hat von der Sache so wenig Ahnung wie die andere „Islam-Expertin“. Beide sind für ihren Alarmismus bekannt, sobald irgendwer für „islamistisch“ gilt, und das geht hierzulande bekanntlich ruckzuck. Lesen Sie mal Özoguz’ Buch, dann wissen Sie, daß sein Fundamentalismus genausowenig mit Gewalttaten zu tun hat wie kreuz.net!
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#223   Abu   08:29:48 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@parzifal 2
Sieh an: Herr Özoguz hat also gar nicht „zum Mord aufgerufen“, sondern wird beschuldigt, einen Mordaufruf veröffentlicht zu haben (Sache des Staatsanwalts, ohne Urteil hat er lediglich als Beschuldigter zu gelten) –- ein erheblicher Unterschied, wenn man nicht nur die Überschriften der BILD liest. Denn es handelt sich um einen Beitrag im Forum von Özoguz. Dort wurde über Raddatz diskutiert. Einige waren sauer (übrigens hat Pater Troll, ein fachkundiger Jesuit, den völlig unsachlichen Charakter von Autor Raddatz in einer Rezension gezeigt), dann sagte einer (in einer Form islamischer Tradition), man werde sich nicht einig, Gott werde ihn schon richten. Raddatz schrie dann „Mordaufruf!“, aber ich würde doch mal Zweifel anmelden, ob das einer ist, und Özoguz (juristisch haftbar) ist wohl kaum der Urheber dieses Aufrufs.
@_Ungläubig_ Sie mögen ja hier den Juristen spielen, aber dazu taugen Sie nicht, es gehört etwas mehr dazu als das Blättern im StGB. Ich bspw. habe nicht zu einer Straftat aufgerufen, Lynchjustiz finde ich widerlich, ich habe einen bewußt provokativen Vorschlag für ein Gesetz gemacht, eines das nach jedem abgeschlossenen Pädophilie-Fall jede weitere sexuelle Betätigung des Verurteilten durch Amputation ausschließt.
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#187   Abu   17:50:05 | Dienstag, 30. Mai 2006
Wird ja immer lustiger!
Rotwang und Xixax finden’s auch nur schlimm, wenn’s mit Gewalt verbunden, sich an Kindern zu vergehen. Beide können sich offenbar vorstellen, ein Kind wolle wirklich und habe Vergnügen am Sex mit Erwachsenen, meinen, dies schade ihm nicht und, was das eigentlich Irre ist, sie haben da keinerlei moralisches Problem!
Dieser Thread war wirklich notwendig, er hat Postings hervorgelockt, durch die sich einige knallhart und bleibend selbst demontiert und desavouiert haben.
:)3 :)3 :)3
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#7   Abu   17:37:27 | Dienstag, 30. Mai 2006
Ew. Sr. Rebecca, mit Verlaub:
Sie klangen schon ein wenig aufgebracht wegen der zwei Schwestern.
Aber Sie haben natürlich vollkommen recht, Gehorsam einzufordern. Eine sehr gute Einstellung!
Mein Einwurf rührte daher, daß ich mir jedoch noch viel mehr bei dogmatischen und liturgischen Abweichungen eine mitschwesterliche Gehorsamsermahnung wünschte!
Das Problem hier kann die Leitung aussitzen, die anderen aber bringen üble Frucht.
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#180   Abu   17:27:45 | Dienstag, 30. Mai 2006
@domenicus: Wieso verbieten?
Ein einziger chirurgischer Schnitt –- und die Sache hat sich. Der Orient hat da historische Erfahrungen, und auch die Kirchenmusik, man muß nur nachsehen und ein bißerl auf die Hygiene achten.
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#5   Abu   17:16:43 | Dienstag, 30. Mai 2006
Du meine Güte!
Als ob es nichts schlimmeres gäbe als zwei widerborstige Nonnen, die ihr Kloster erhalten wollen!
Kirchen-/vereinsrechtlich wird die Sache ihres Weges gehen, aber wenn man sich einmal überlegt, welcher feministische und modernistische Greuel über manches Kloster hergefallen ist, wo kein Mensch sich empört hat, wo kein Bischof und kein Oberer geschrien hat, wo man immer nur weggesehen hat, dann kann man wirklich nur den Kopf schütteln über die Aufregung wegen der zwei Nonnen!
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#169   Abu   16:19:38 | Dienstag, 30. Mai 2006
@deusexmachina: Kotzwürg!
Soso, Mißbrauch sind also nur „Handlungen gegen den Willen des Kindes“. Könnte Mann sich sicher sein, daß Kind „wirklich“ wollte, wäre alles in Butter bzw. Gleitcreme –- :-!
Heute schon werde „gar nicht so selten das Schutzalter „auf Initiative der ‘Kinder’ unterlaufen“ :-! :-!
Bravo, Sie haben sich geoutet! :)3
Das sind exakt die Argumente, mit denen Kinderschänder bis heute Ihren perversen Irrsinn rechtzufertigen suchen: „Die Kinder wollen das ja selber, dann ist ja nichts dabei …“
Mir fehlen die Worte! Aristoteles meinte einmal: Wer fragt, ob es nicht rechtens sei, seine Mutter zu schlagen, der habe statt eines Arguments eine Tracht Prügel verdient. Womit wir wieder bei Volker Beck wären, der hier vermutlich ganz auf Ihrer Linie liegt!
Sie sind der lebendige Beweis, wohin man gerät, wenn man als arroganter Generalbescheidwisser und Alleshinterfrager losgelöst von jeder Objektivität meint, sich zu allem seine eigene Meinung BILDen zu dürfen!
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#162   Abu   13:37:47 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Konservativer: Hää?!
Das kann ich ihnen genau sagen. Weil Herr R. sich getraut die Wahrheit zu sagen und nicht wie alle anderen den Kopf eingezogen hat.
Wer ist „Herr R.“? Und was ist an Ihrer Äußerung „genau“? Wer hat was gesagt?
Finde es übrigens interessant, wenn sie schreiben: „Nachdem Sie’s mehrfach wiederholen: Erklären Sie doch mal, wieso Herr Özoguz zum Mord an wem aufgerufen haben soll“. Damit geben sie doch quasi zu das er zum Mord aufgerufen hat.
So ein Schwachsinn! Ich will wissen, was gemeint sein soll mit dem nebulösen Gefasel, Herr Özoguz habe zum Mord aufgerufen: Wann? Wo? Was hat Özoguz gesagt? Wem gegenüber?
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#154   Abu   11:46:29 | Dienstag, 30. Mai 2006
@private notes
Wie gewohnt, besteht Ihr Kommentar aus nichts als nebulösen Unterstellungen, Ungenauigkeiten und Mutmaßungen – :-) :-] :-D
Geht’s etwas genauer, konkreter, sachlicher?
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#151   Abu   10:20:19 | Dienstag, 30. Mai 2006
Blödsinn!
@parzifal_2 Nachdem Sie’s mehrfach wiederholen: Erklären Sie doch mal, wieso Herr Özoguz zum Mord an wem aufgerufen haben soll.
Ein ziemlicher Blödsinn ist diese Marotte, daß sich hier Homo-sexuelle und ihre Freunde einreihen in die Widerstandsbewegungen, politischen und rassistischen Verfolgungsszenarien der Geschichte.
Herr Beck agiert von einem relativ sicheren Standpunkt aus. Er weiß ganz genau, daß es brenzlig werden kann, wenn er solche Aktionen unternimmt, aber eben nur relativ brenzlig. Die Russen (= das Putin-Regime) haben ihn einreisen lassen, sie wußten, daß er da herum-hampelt, und haben schon aufgepaßt, daß er nicht zuviel abkriegt. Das war sein kalkuliertes, mediengerecht eingesetztes Risiko. Vielleicht war selbst der Schläger ein Agent, der den Auftrag hatte, Becks Freunden ein Signal zu geben: Vorsicht, Freunde, Demo-Tourismus ist bei uns mehr als die deutschen Abenteuerspielplätze. Mehr nicht: Denn der Ruf im Ausland ist Putin nicht ganz egal, wiewohl man dem Gas&Co-Lieferanten sowieso nicht wirklich ans Bein pinkeln wird. Tut mir leid, Schwuchteln, aber so wichtig seid Ihr auch nicht. Teilnehmen werden in Zukunft eher Masochisten Eurer Sorte. Eigentlich schade, denn sonst könnte manche Forums-Auseinandersetzung in Zukunft etwas kerniger in Moskau ausgetragen werden. >:)
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#130   Abu   16:04:02 | Dienstag, 23. Mai 2006
Jünger der schwarzen Kunst
Ich bin für Sie ohnehin nicht mehr zuständig, Sie brauchen einen Spezialisten. :-@
Wenn Sie nach Durchlesen aller unserer Postings nicht wissen, warum ich Sie einen Lügner nenne, was ich an Ihrem Geschreibsel satanisch finde und warum ich es letztlich auch krankhaft finde, was Sie hier vom Stapel lassen, dann ist Ihnen wirklich nicht zu helfen.
Sie mögen sich im Endeffekt schlicht lustig machen –- aus der Vielzahl meiner Zuschreibungen: moralisch, religiös, psychisch zutiefst defizient! mögen Sie auch eine gewisse Ratlosigkeit herauslesen, was man mit einem Burschen wie Ihnen anfangen soll … :-(
Jedenfalls bin ich Ihnen durchaus dankbar, daß Sie die Sinnlosigkeit dieses Gesprächs eingesehen haben. Dann ist es wenigstens vorbei. :)3
Redaktion benachrichtigen Sexualaufklärung muß nicht pervers sein
#128   Abu   15:16:02 | Dienstag, 23. Mai 2006
Jünger der Schwarzen Kunst
Jemanden, der sich so notorisch jedem argumentativen Austausch verweigert und dabei gleichzeitig seinen „Bekehrungs“-Film laufen läßt wie Sie (kleine Randbemerkung: Sie meinen mit Ihrer Kunst nicht zufällig eigentlich die Filmkunst?) habe ich selten getroffen. Normalerweise würde man so jemanden einen Fanatiker nennen und bei Islamisten oder Traditionalisten suchen. Aber Sie sind so jemand.
Psychologisch ist es übrigens extrem auffallend, daß Sie ständig behaupten, ich würde mich „abkapseln“.
Dabei bin ich jemand, der sich hier mit sehr vielen Leuten unterhält, die anderer Meinung sind, dies mit Argumenten tut und gegebenenfalls auch mit einer gewissen Schärfe.
Im Gegensatz dazu sind Sie jemand, der auf bestimmte Stichworte hin seinen Sermon herunterleiert (man möge doch weltoffen sein, und schon früher habe es Fortschrittsfeinde gegeben) und wenn er angesprochen wird, einen pseudo-pastoralen Schutzwall aufbaut, der seine Koordinaten stets in christlicher Selbstgewißheit und dem vermeintlichen Haß des anderen sucht. Dieses Gesalbader nimmt kein Ende. Sie sind der klassische Fall von Abkapselung, deshalb projezieren sie es auf Ihre Umwelt.
Auch der jähe Ausbruch von Blasphemie und Obszönität, der im Anschluß noch nicht einmal wirklich, sondern immer nur kokett geleugnet wird, ist pathologisch. Sie brauchen einen Psychiater, Mann! (Und einen Exorzisten in Wartestellung) Oder posten Sie eh aus der Nervenheilanstalt?
Redaktion benachrichtigen Sexualaufklärung muß nicht pervers sein
#125   Abu   14:06:05 | Dienstag, 23. Mai 2006
Jünger der schwarzen Kunst
Bereits jetzt bricht Ihre christliche Fassade zusammen: Sie haben hier blasphemisch und obszön gepostet, es wurde gelöscht, und Sie stehen nicht dazu. Schämen Sie sich!
Wir werden uns wohl auf die 10 Gebote einigen können. Gegen drei haben Sie bereits verstoßen, gegen das Wahrheitsgebot soeben zum zweitenmal (zum erstenmal am 19. Mai, 7.39 Uhr).
Sie brauchen mir also nicht mit Bekehrung, Gebet und Hilfe zu kommen, Sie haben sich als Heuchler entlarvt. Ihre gesamte Pastoralschnulze ist nichts als eine einzige Lüge. Sie werden sich vor Gott zu verantworten haben. Und je öfter Sie das hier ignorieren, desto mehr wächst meine Überzeugung, daß kein Wort Ihrer Postings etwas mit christlichem Glauben zu tun hat, sondern mit dem absoluten Gegenteil.
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#122   Abu   13:22:14 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Jünger der schwarzen Kunst
Weder Sie noch irgendwelche Andersdenkenden hasse ich.
Sie bedienen sich hier keines Argumentes mehr. Sie gehen einfach davon aus, daß Ihr Standpunkt christlich ist. Und Sie nehmen sich heraus, ständig pastorale Ergüsse abzulassen.
Auf kein Argument einzugehen zeugt nicht davon, daß Sie mich achten. Sie meinen, andere sollten in sich gehen und Gott darum bitten, so zu werden, wie Sie es sich vorstellen. Haben Sie schon einmal etwas davon gehört, daß es gilt, bescheiden und demütig zu sein? Dann sollten Sie aufhören, sich auf einen Standpunkt zurückzuziehen, der Ihnen nicht zukommt. Sie sind nicht mein Seelsorger und auch nicht der des Forums.
Legen Sie Ihre Sachargumente dar wie jeder andere auch! Wenn Sie keine haben, dann lassen Sie es bleiben. Sie können ja beten gehen –- aber sich Ihre vor Selbstgerechtigkeit strotzenden Postings sparen.
Übrigens war Ihr blasphemische „Witz“, der neulich hier gelöscht wurde, weder ein Ausdruck von Nächstenliebe noch von Respekt gegenüber Jesus Christus und seinen Priestern. Sie brauchen also keineswegs so zu tun, als schwebten Sie hier mit einen Heiligenschein oder Engelsflügelchen herum. :-S
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#120   Abu   12:24:00 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Jünger der schwarzen Kunst & Co.
Es geht um Kriterien dafür, warum etwas gut oder schlecht ist. Von Ihrer Seite her wird massiv das Kriterium des Fortschritts verwen-det: Etwas soll deshalb schlecht sein, weil Sie es einordnen unter „Die Erde ist eine Scheibe“ u. dgl.; anderes soll deshalb gut sein, weil es als „modern“ oder „fortschrittlich“ gilt. Diese Argumenta-tionsweise nenne ich Progressismus.
Meine Ablehnung des Progressismus ist kein Traditionalismus (i. S. von „alles, was früher war, ist gut“). Für den Progressismus gibt es 1. kein Argument, er ist eine bloße Behauptung, 2. ist er kirchlich längst verurteilt. Zur Prüfung von Neuerungen bediene man sich seines Verstandes und lasse sich von der Wahrheit des Lehramtes leiten.
Und, Herr Jünger …: Ich hasse weder Sie noch sonst jemanden. Aber Sie sollten einmal darüber nachdenken, daß es eine Sünde ist, anderen Haßgefühle zu unterstellen. Sie werden sich vor Gott verantworten müssen.
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#117   Abu   09:49:38 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Jünger der schwarzen Kunst
Es geht nicht darum, daß Sie sich mit Ihrem Nick einen Satanisten nennen, allerdings zeugt Ihre miserable Schreiberei nicht gerade davon, daß Sie sich mit Recht „Buchdrucker“ nennen –- jetzt kommen Sie mir bloß nicht damit, Sie nennten sich schließlich nicht „Buchsetzer“ … Ich habe Ihren Nick lediglich verfremdet, um zum Ausdruck zu bringen, daß ich Ihr Geschwafel für äußerst bedenklich halte. Man empört sich zu Recht über Leute, die satanistische Rituale praktizieren oder Texte verbreiten. Aber diese Leute sind nur die grelle Spitze eines Eisbergs. Irgendwo ganz unten in diesem Berg sitzen Leute wie Sie, die bei allen Äußerungen, die nicht Ihrem progessistischen Weltbild entsprechen, aufschreien und ihre Litaneien herunterbeten, was man denn früher auch für einen Unsinn geglaubt habe. Einen sachlichen Einwand formulieren Sie nicht. Sie subsummieren einfach nur. Und dann geben Sie dem ganzen Ihre Weihe durch fromme Sprüche. Darin steckt Ihr dämonischer Anteil: daß Sie im Kern Wahres pauschal als „überholt“ denunzieren und sich dann plakativ als Christ verkaufen.
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#100   Abu   07:09:26 | Sonntag, 21. Mai 2006
@methusalix, mit Ihnen
ist es wirklich zu mühsam, weil Sie weder Ihre eigenen noch meine Texte verstehen:
– Erst schreiben Sie, ich sei doch bloß sauer, weil ich keine Macht mehr über Frauen hätte (20.5., 11:04).
– Dann schreiben Sie, ob ich Macht hätte, interessiere Sie nicht, es gehe um die Kirche (20.5., 20:44).
– Und als ich Sie darauf wörtlich zitiere und es Ihnen auch noch in Fett kennzeichne (20.5., 21:27), meinen Sie, ich hätte behauptet, Sie hätten keine Macht mehr über Frauen (21.5., 01:41).
Ich kenne Ihre Lebensumstände nicht. Ich weiß nicht, ob Sie unter Medikamenteneinfluß stehen oder Drogenkonsument sind, ob Sie ein notorischer Wirrkopf sind oder absichtlich Unsinn posten. Jedenfalls stelle ich das Gespräch mit Ihnen jetzt ein. Ihre Fähigkeit, logisch zu denken und Texte zu verstehen, ist derart unterentwickelt, daß es Zeitverschwendung ist, mit Ihnen zu diskutieren. Das kann jeder hier nachlesen.
Einen schönen Sonntag, besuchen Sie die Heilige Messe, vielleicht geht’s dann besser!
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#98   Abu   21:27:59 | Samstag, 20. Mai 2006
Verteilungskriege
@methusalix vorab: Sie sollten Ihre eigenen Postings lesen („Borniertheit … schöngeredeter Unsinn „) , bevor Sie sich über Verbalattacken beklagen –- und bevor Sie behaupten, es sei Ihnen egal, über wen ich Macht hätte („Das schlimmste für Sie ist wohl, dass Sie keinerlei Macht mehr über Frauen haben“).
@Knecht Dummspecht: Verteilungskriege: Das Öl wird langsam knapp und den letzten Tropfen wollen sich die Amis sichern. Das sind die großen Verteilungskriege, und die haben begonnen, ganz recht.
Die Verteilung von Nahrung und Grundversorgung ist ein Problem der Gerechtigkeit. Es ist neokolonialer Rassismus, die Geburten der sog. Dritten Welt kontrollieren zu wollen. Geschieht aber.
Demographisch überleben können nur patriarchalisch strukturierte Gesellschaften mit strikter Sexualmoral. (J. D. Unwin: Sex and Culture, Oxford 1934) Lotterbuben und Emanzen sterben schlicht aus.
Das bei uns allerdings die sinkende Geburtenrate und die Forderung nach mehr Kindern HAUPTSÄCHLICH mit der Sicherheit der Renten verbunden wird, finde ich traurig und unwürdig. Das zeigt, das es der Politik und der Gesellschaft nicht wirklich um das Wohl der Kinder, sondern nur um einer „Zweckdienlichkeit“ geht. Sie sind voll auf Linie der katholischen Soziallehre. :)3
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#93   Abu   20:06:55 | Samstag, 20. Mai 2006
@methusalix
Bevölkerungsexplosion: Ich zitiere deepthougt :)3 :
Neueste Prognosen zeigen, dass die Weltbevölkerung in ca. 50 Jahren ein Maximum bei ca. 8 Milliarden erreichen und danach stark abnehmen könnte(bis zum Jahr 2100 auf ca. 2 Milliarden). Grund ist die fortschreitende Überalterung der Weltbevölkerung durch stark abnehmende Geburtenraten.
Glauben Sie’s dem? Sie können’s überall nachlesen. Und selbst wenn es 8 Milliarden sind, die haben locker Platz. Kriegen Sie sich wieder ein.
Aussterben der Deutschen: Ich rege mich nicht auf, daß die Deutschen aussterben, ich sage: Aussterben ist die Quittung für die Vergötzung der Autonomie (Durchbruch 1968), weil der größte Feind der Autonomie lebenslange Bindungen, Verpflichtungen, Einschränkungen sind. Wer autonom sein will, vermehrt sich letztlich nicht. Eine Population, die deshalb ausstirbt, ist degeneriert, krank. Mülleimer der Geschichte. Experiment gescheitert. Kapiert?
Emanzipation: Lesen Sie mal Gehlens Matriarchats-Essay, Sie Pimpf von einem Methusalem. Woher wollen Sie wissen, über wen ich Macht habe? ^-^
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#88   Abu   09:29:02 | Samstag, 20. Mai 2006
@methusalix
1. Das Märchen von der Bevölkerungexplosion ist längst passé (Malthusianismus, Club-of-Rome-Käse);
2. geht es nicht um die Frage, ob deutsche Gene überleben sollen, sondern um die Folgen von 68: Aussterben einer Population –- absolut degeneriert!
3. ist es vollkommen lächerlich zu behaupten, einzig der Lebensstil, der sich im Westen seit 30 Jahren zuspitzt, sei der Frau würdig. Vergleichen Sie diesen Witz-Ausschnitt mal mit 10.000 Jahren Kulturgeschichte und unterstellen Sie deren Milliarden von Frauen, ihr Leben sei unwürdig gewesen. Geschichte ist keine Anti-Welt, von der nur die unsrige sich in leuchtendsten Farben abhebe, der Rest sei Mief, Faschismus und „finsterstes Mittelalter“ :-S
4. Was die Löhne betrifft, gehen wir d’accord:
eine Riesenschweinerei. Und: Kinder brauchen Väter! :)3
@Lu-ci: Unsere Gesellschaft ist entschieden oversexed (ohne Frage), aber ebenso massiv underfucked. 68! :(3
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#82   Abu   20:30:27 | Freitag, 19. Mai 2006
@Satansbraten
Die demographischen Probleme, die Anfang des letzten Jahrhunderts begannen, haben sich so verschärft, daß der Zusammenbruch der sozialen Sicherungssysteme absehbar ist. Das ist weder durch Kitas noch durch Türkenkinder noch durch Frau von der Leyens Gegrinse aufzuhalten. Man geht mittlerweile von einer Scheidungsquote von fast 40 % aus, es gibt immer mehr Patchwork-Familien, immer mehr Singles, immer mehr Alleinerziehende. Die Sprachkompetenz der Kinder nimmt in Folge der Erwerbstätigkeitssucht v.a. der Mütter, aber auch infolge der Nichterziehung und -begleitung der Kinder und deren steigendem E-Medien-Konsum immer mehr ab. Wir haben eine unverändert hohe Zahl von Abtreibungen, erneut steigende Aids-Kranken-Zahlen und immer mehr Teenager-Schwangerschaften.
Statt von großartig befreiter Sex-Lust liest man von nichts anderem als von Sex-Frust (Houellebecq, Bornemann). Die Kinder der 68er klagen literarisch gegen ihre Eltern. Und das sind die Folgen der Emanzipation, der Pille, der Scheidungs- und Abtreibungserlaubnis bei gleichzeitiger Diskreditierung der Familienfrauen, des Familienlebens, der ehelichen Treue usw. Wollen Sie mehr?
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#76   Abu   13:42:05 | Freitag, 19. Mai 2006
@Jünger der schwarzen Kunst
Nun, Ihr Beitrag wurde gelöscht. Ich danke den aufmerksamen Begleitern dieser Seiten für die Zensurierung Ihres pennälerartigen Blasphemiegestammels, mit dem Sie glaubten, einen Witz zu erzählen. Vermutlich standen Sie unter Rauschgifteinfluß. Ihre „Gebete“, Herr Satansjünger, können Sie sich sparen, sie sind falsch adressiert. Sie werden sich vor Gott verantworten müssen.
@Sirilo: 1. ist der Schöpfungsbericht keine Reportage; er hat aber einen Sinn und ist auf einer anderen, fundamentaleren Ebene wahr. 2. ist für den Schöpfer des Universums prinzipiell nichts unmöglich, weder Blutgruppen noch Jungfrauengeburt, noch andere Wunder. 3. ist die Leugnung der Erbsünde wie die Leugnung des Teufels und der Hölle der erste Schritt in dieselbige.
@Satansbraten: Wer Kinder erzieht, weiß ein Liedchen zu singen von deren „Unschuld“. Natürlich darf man seinen Körper berühren, das ist keine Sünde. Zur Sünde gehören Wille und Wissen. Wir Menschen sind aber auch als Kinder keine reinen, unschuldigen Naturwesen, die „nur spielen“ wollen und dabei putzige Dinge „entdecken“. Unser Körper hat eine Bedeutung, eine Bestimmung. Und wir haben eine Verantwortung. Wenn Sie diese an der Lehre der Kirche ausrichten, dann gibt es durchaus Spielräume, die die Kinder nicht in Verklemmtheit, Furcht und Zittern groß werden lassen. Übrigens habe ich den Eindruck, daß in den letzten 30 Jahren die „sexuelle Befreiung“ gescheitert ist, nicht an der Kirche, an sich selbst. Sie nicht?
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#61   Abu   16:07:31 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Jünger der schwarzen Kunst
Sie scheinen nicht zu wissen, wovon Sie sprechen, wenn Sie so über Geistliche sprechen. Sie werden sich dafür verantworten müssen, Priester, die bei der Wandlung an Christi statt handeln und geweihte Personen sind, mit ihren gestammelten Witzchen zu verunglimpfen. Warten Sie’s ab! :-|
@Satansbraten:
Ist es die Selbstbefriedigung, die zur Erforschung des einenen Körpers und der Lust dient? Was kann denn an kindlicher/jugendlicher Sexualität pervers sein?
Sie scheinen nicht sehr viel erfahren zu haben in Ihrem Leben, wenn Sie derartig naiv sind. Aber von mir aus, zu Ihrer letzten Frage: Lesen Sie mal den „Zögling Törleß“, lesen Sie die kleinen Meldungen in der Zeitung, wo 13jährige 12jährige Mädchen vergewaltigen oder fragen Sie einmal einen Jugendrichter, dann wird Ihnen das Märchen von der kindlichen Unschuld schon vergehen. Und die Masturbation wird gerade mithilfe des Internets von der „Entdeckung“ zu einer suchtartigen Gewohnheit. Sexualität wird nicht eingebettet in eine zwischenmenschliche Beziehung, sondern isoliert als machbare Lust.
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#57   Abu   15:00:33 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Onan
…hier riechts nach Sekte.
Dann würd ich mal schnell verduften, wenn ich Sie wäre. ^-^
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#55   Abu   14:17:19 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@deepthougt
Sie wollen wissen, was damals vor sich ging? Lesen Sie einfach Gen 1 ff., mehr müssen Sie doch gar nicht wissen. Was wollen Sie denn mit Blutgruppen? Sind Sie Vampir mit Allergien? Und Inzucht? Pfui deibel, was ist denn das schon wieder! Nu, lassen Sie mal die Hände auf der Bettdecke!
@Christianus: „Pfuigack!“ :-D :)3
Lassen Sie sich doch nicht ins Bockshorn jagen wegen den Bücherln … Ganz pragmatisch: Wenn Sie einer katholischen Sicht der Dinge anhangen, dann sind Sie nun einmal der Überzeugung, daß Geschlechtsverkehr in die Ehe gehört, daß eine Ehe ein lebenslanger Bund zwischen Mann und Frau ist und daß dieser Bund offen für Kinder ist, die katholisch erzogen werden sollen. Nun haben Sie in der Regel Ihre Aufklärung schon hinter sich. Aber die Sache Schritt für Schritt, behutsam und angemessen, Ihrem Nachwuchs zu verklickern, das fällt nicht jedem leicht. Vielleicht ist der ein oder andere auch schon mal dumm dagestanden, als sein Sprößling gesagt hat: „Warum ist so? Und wieso nicht …? Der Maxl sagt aber … Und neulich im Fernsehen … Und der Jesus …?“ Die Biologie ist schnell nachgeschaut, die Theologie bietet Wälzer. Da ist doch so ein Heftl vielleicht ganz brauchbar, auch wenn man nicht jeden Satz unterschreibt oder vorliest. Kein Kind wird deshalb in Unwissenheit stürzen und in Finsternis darben. !:) Hingegen liest man von ganz ungläubigen Menschen, die überhaupt nix richtig hinbekommen mit der vermeintlich „natürlichsten Sache der Welt“ …
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#50   Abu   13:25:18 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@sirilo
„Papa, warum hat Mama einen Schnurrbart?“
„Weil deine Mama ein Mann ist, mein Süßer!“
„Papa, im Auflärungsunterricht ham wir aber gelernt, daß nur Frauen Mamas von Kindern werden können.“
„Ist ja nicht deine richtige Mama, ist doch Jean, mein Freund.“
„Und wo ist meine Mama?“
„Das darfst Du gar nicht wissen, Du kleine naßforsche Göre!“
„Stimmt’s, Du bist auch nicht mein Papa?!“
„Halt die Klappe, Du ekliger Fratz!“
„Der Pfarrer sagt, Ihr lebt in Sünde!“
„Das Schwein kauf ich mir …“
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#45   Abu   12:27:36 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@deusexmachina
Schon wieder die alte Leier!
Begreifen Sie’s denn nicht? Sie erziehen/würden erziehen Ihre Kinder nach Ihren persönlichen Wertvorstellungen: Toleranz, Aufgeklärtheit, was weiß ich … (Am meisten erziehen Sie durch ein glaubwürdiges –- Sie würden sagen: authentisches –- Leben, das ich mir ja nicht vorstellen muß …)
Sei es, wies sei: Ihre (potentielle) Erziehung ist genausowenig neutral wie eine katholische Erziehung, Ihre Erziehung ist aus katholischer Sicht genauso einseitig und gefährlich wie eine katholische aus Ihrer Sicht.
Wenn Sie von Toleranz reden, sind immer die gläubigen Katholiken (und Muslime und Juden) ausgenommen. Und warum? Weil sie nicht alles abnicken, was im Namen von Aufklärung, Freiheit und Fortschritt daherkommt, ja, es wagen, bestimmte Praktiken für verboten zu halten und das auch zu sagen.
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#41   Abu   11:59:45 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@deepthougt
Scharfe Gewürze? Hören Sie mal, mein Lieber, das verwirrt Ihre Sinne! Sie werden ganz bedröpst, wenn Sie mit Tabasco gurgeln, das wissen Sie doch von der letzten Angina. :-!
Nein, nein, Spaß beiseite: Die Vermeidung scharfer Speisen ist die Vermeidung der Anstachelung der Leidenschaften –- das ist doch fernöstliche Weisheitstradition, Sie Kosmopilot! :-$
Und der interreligiöse Dialog ist heute wichtiger denn je, das brauchen Sie doch hier nicht zu erw… :-O
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#30   Abu   10:39:58 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@deepthougt
Genau! Und weil Kinder eh immer das Gegenteil von dem tun, was die Erwachsenen ihnen sagen, würden Sie Kinder schizoid erziehen:
Auf dem Weg zum Beichtstuhl: „Schon mal über’n Playboy-Abo nachgedacht, Kurzer?“ „Schweig, Sünder! Geh lieber beichten!“
Papa purzelt mit Prostituierter aus dem Bett, als Sohn hereinkommt: „Kind, daß du mir das ja nicht nachmachst. Höllenstrafen sind die Folge!“ Reaktion des Kindes laut deepthougt-Pädagogik: „Ey, Papa, jetz’ nehm ich se!“
Demnach müßten Sie, deepthoht, auf einem Pius X-Internat gewesen sein, während ich im Puff großgeworden bin. Aber nur unter der Voraussetzung, daß wir beide „neugierige und aufgeweckte Kinder“ waren, gell!? :-S
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#27   Abu   09:13:57 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Für Sie, Xixax,
mag ja das gemeinsame Lesen solcher Broschüren nicht der richtige Weg gewesen sein. Da wird wohl je nach Kenntnisstand, Alter und Umgebung des Kindes nicht alles Wort für Wort vorgelesen werden müssen. Wenn ich mir Ihre Postings so ansehe, würde ich mir allerdings wünschen, Ihre Eltern hätten sich dergleichen einmal zu Gemüte geführt. Auch hier mag es sein, daß deren Stil ein anderer war, vielleicht wären die entsprechenden Gehalte auch gar nicht aufgenommen worden. Aber jedenfalls ist es doch schon einmal nicht schlecht, wenn Argumente, Erschließungen und ein bestimmter Geist in gedruckter Form vorhanden sind, um den Leuten, die sich nicht an altbackenem Stil o. dgl. stoßen, Handreichungen zu geben. Darstellungen über den Zyklus finden Sie woanders auch! Schlimm ist aber doch, daß staatliche Stellen und schulischer Unterricht ausschließlich Humanbiologie und Libertinage verkünden. Denn das Ergebnis ist Ihnen doch bekannt: Ignoranz und Wurstigkeit bei Halbwüchsigen –- mit traurigen Folgen. Da kann ein frommes Gegengewicht nicht schaden.
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#25   Abu   08:23:29 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@r.ruhrgebietler
Die Islamisten werden mit Ihnen als erstem kurzen Prozeß machen. :-D
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#23   Abu   08:08:04 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Bravo, die Heuchlerparade …
… ist wieder aufgefahren! Was die garstigen und finsteren Katholiken ihren armen Kindern antun! Wie weltfremd und lächerlich sie doch sind!
Historische Sünden „der“ Kirche werden von den Herrschaften gerne und mit großer Empörung aufgezählt, aber die Sünden ihrer eigenen Vorfahren, der 68er, mit denen hat angeblich keiner was zu tun. Verschmuddelte WGs, in denen die ganze Bande nackt umherzulaufen pflegte, welche es vor den Kindern trieb, Ideologien, in denen „die Sexualität der Kinder“ aufgebauscht wurde, um sie rechtzeitig an die eigene Verdorbenheit heranzuführen oder zu mißbrauchen, sektenähnliche Kommunen, in denen sich –- welch Wunder! –- „Führer“ nach kurzer Zeit einen hörigen Harem hielten –- diese Geschichte ist im Gegensatz zur spanischen Inquisition gerade mal 30 Jahre her und wird heute literarisch „aufgearbeitet“. Aber natürlich nicht von unseren dünkelhaften Chefaufklärern hier …
Daß die „Aufklärung“ über Bravo, Pausenhof und Glotze dazu beiträgt, daß wir es mit einer permanent hohen Abtreibungsquote und mit steigenden Teenagerschwangerschaften zu tun haben, mit geschiedenen Ehen, verwahrlosten Kindern und zerrütteten Familien, das braucht ja einen über Katholiken naserümpfenden Heuchler nicht zu kümmern.
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#100   Abu   14:03:08 | Dienstag, 16. Mai 2006
@deepthougt
Die Inquisition ist nicht unfehlbar. Dies wurde auch niemals behauptet. Aber gerade bei Jeanne d’Arc können Sie doch gut sehen, wie regionale Kirchenvertreter (Rouen) unter staatlichem Einfluß (Engländer) abdriften. Deshalb war es auch das Bestreben Roms, die Inquisition zu zentralisieren, was bspw. bei der Hexen-verfolgung zur Folge hatte, daß Rom mehr Hexen vor den lokalen/ regionalen/weltlichen Behörden rettete als verbrannte (Ich weiß gar nicht, ob die römische Zentrale überhaupt eine verbrannte).
Ob Urknall oder nicht, das ist eben religiös nicht entscheidend! Weil keine Physik der Welt einen Schöpfer beweisen oder widerlegen kann. Wohl aber gab es gläubige Physiker.
Sie urteilen pauschal pejorativ über die Kirchengeschichte. Sie hat ihre dunklen und hellen Seiten. Weil sie von Menschen gemacht wurde, die nicht alle gleichermaßen fromm und gleichermaßen anständig waren. Nur weil einer Papst ist, kann ihn Gott auch nicht zwingen, alles richtig zu machen. Aber die Bewahrung des Glaubens-gutes hat Kontinuität, sie wird durch Konzilien, Enzykliken und ex-cathedra-Entscheidungen hindurch vom Heiligen Geist begleitet. Und es gibt viele Heilige und viele gute Werke.
Wenn die Wahrheit auch in dunklen Krügen von windzerzausten Greisen getragen wird, so bleibt sie doch wahr. o^/
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#97   Abu   13:22:11 | Montag, 15. Mai 2006
@deepthougt
Was empirische Bereiche betrifft, werden diese zwar von den zuständigen Wissenschaften behandelt; aber ebenso wie die Philosophie sich nicht von den Naturwissenschaften diktieren läßt, ob es bspw. einen freien Willen gibt, erlaubt sich die Theologie, in diesem Falle die lehramtliche, nicht beim Urknall stehenzubleiben, sondern vom Schöpfergott zu sprechen. Über die sittliche Wertung bestimmter Abläufe oder ihren Sinn sagen die empirischen Wissen-schaften sowieso nichts. Das kopernikanische System ist übrigens als solches von niemandem anerkannt.
Wir leben heute, und heute wird niemand von der Kirche verfolgt. Papst Johannes Paul II. hat mit seinen Vergebungsbitten historische Schuld aufzuarbeiten versucht.
@deusexmachina: Wenn die Kirche lehrt, ein bestimmtes Verhal-ten sei sündhaft, werden ihre gläubigen Glieder dies auch bei Un-gläubigen sündhaft finden. Denen kann es dann aber egal sein. Eines Urteils über Gläubige enthält sich ja auch kaum einer. Und jeder versucht, die Welt nach seiner Weltanschauung zu gestalten. Gesetze werden nicht von ideologiefreien Robotern gemacht.
Das Neue Testament legt über Jesu Leben ein Zeugnis hin, das sich mit guten historischen Quellen anderer Art messen kann. Seine metaphysischen oder reinreligiösen Lehren spielen nicht auf der Ebene mathematisch-naturwissenschaftlicher Beweisbarkeit. Die wichtigsten Dimensionen des Lebens lassen sich nicht beweisen und nicht widerlegen.
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#94   Abu   13:54:55 | Sonntag, 14. Mai 2006
@deepthought
Sie unterschätzen sowohl die Kirche als auch die damalige Zeit, was die Wissenschaftstheorie angeht. Man wußte sehr wohl bewiesene von unbewiesenen Behauptungen zu unterscheiden, und Galilei hat seine Position ja auch vor der Inquisition argumentativ dargelegt. Deren Kritik wurde von namhaften Gelehrten der damaligen Zeit geteilt. Es stand nicht Kirche gegen Wissenschaft, sondern eher Galilei gegen den Rest der Welt.
Die Kirche spricht nicht in Form von Hypothesen. Sie legt das ihr anvertraute Glaubensgut verbindlich aus. Wer nicht Glied der Kirche ist oder nicht glaubt, der wird ihren Lehren wohl auch nicht folgen. Der Wirklichkeitsbereich, den die kirchliche Lehre behandelt, ist nicht empirisch greifbar wie Salzsäure oder Bienentänze. Aber es gibt Dokumente, die interpretierbar sind wie Steinplatten mit Keilschriften oder Urkunden vom Hofe der Salier, die Bibeltexte. Und da kann man schon zu Postionen kommen, die als wissenschaftlich gesichert gelten. Die betrachtet die kirchliche Lehrautorität vor dem Hintergrund der Tradition und im Lichte des Heiligen Geistes.
In früheren Zeiten erstreckte sich die Autorität der Kirche auch auf Belange, die heute von anderen Autoritäten beherrscht werden. Es waren nicht immer die ureigensten Felder der Kirche, aber sie hat es nicht schlechter gemacht als ihre Nachfolger oder „Konkurrenten“. Die Methoden waren seinerzeit freilich rustikal.
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#90   Abu   07:45:46 | Sonntag, 14. Mai 2006
@deepthougt
Galileo Galilei war ein hochangesehener Mann in Rom, er war mit dem Papst befreundet, ein Spitzenwissenschaftler. Das ptolemäische Weltbild galt als erledigt, Galilei propagierte nun das kopernikanische. Er hatte dafür keine Beweise. Doch statt es als Hypothese anzusehen, als Arbeitsypothese gewissermaßen, behauptete er, dieses neue Modell bilde die Wirklichkeit ab, statt zu sagen, es sei ein gedankliches Modell, wie man sich die Wirklichkeit vorstellen könne. Das war und ist wissenschaftstheoretischer Unfug.
Galilei hatte natürlich auch Gegner, Konkurrenten. Sie zeigten ihn bei der Kurie an. Diese mußte handeln, weil Galilei, als man ihn auf einen Widerspruch zur Bibel hinwies, die Kirche aufforderte, dann eben die Bibel anders zu interpretieren! Sollte, durfte, konnte die Kirche sich die Interpretation des ihr anvertrauten Gutes, der Heiligen Schrift, von einem Wissenschaftler diktieren lassen, der einer Hypothese Wirklichkeitsrang zumaß?
Das war die Frontstellung. Kopernikus ist auch heute nicht unser Weltbild, die richtigen Teile seiner Annahme (Gravitation) konnte erst Newton beweisen. Galilei lag schief in der Wissenschaft, die Kurie lag schief in ihrem Bibelverständnis. Aber hätte Galilei sich konzilianter benommen, wäre der Streit nicht eskaliert. Galilei wurde weder gefoltert noch mit dem Scheiterhaufen bedroht, Kirche und Wissenschaft lagen keineswegs im „Generalclinch“. Was wollen Sie?
Redaktion benachrichtigen Für Männer ist das Patriarchat nicht besonders attraktiv
#53   Abu   15:27:31 | Samstag, 13. Mai 2006
@die.ancilla: Meine Hochachtung!
Halten Sie Ihren Dienst für objektiv richtig? Ich meine, halten Sie es auch für gut, daß Sie tun, was Sie tun, oder ist bloß was Emotionales, rein Persönliches? Ist es egal oder nicht egal, ob das Viele tun oder immer weniger?
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#87   Abu   15:21:37 | Samstag, 13. Mai 2006
@deepthoght
Zur Erinnerung: Sie fragten nach dem Grund für die unterschiedliche Rezeption biblischer Vorschriften innerhalb der kirchlichen Lehrmeinung.
DIE Vernunft, derer sich die Kirche dabei bedient hat, ist nicht einfach identisch mit dem Weltbild, der Philosophie und der Meinung, die halt gerade in mundo vorherrschen.
Jetzt fragen Sie nach dem Verhöltnis Kirche-Wissenschaft. Dann erzählen Sie mir doch einmal, welche Wissenschaftler auf welche Weise und aus welchen Gründen von der Kirche behindert wurden. Sodann werde ich Ihnen meine Meinung zu diesen Fällen sagen. Nur damit wir nicht aneinander vorbeireden.
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#85   Abu   23:31:46 | Freitag, 12. Mai 2006
@deepthought
Die Kirche hat stets im Licht der Vernunft die Aussagen der Schrift gedeutet, freilich auf dem Boden ihrer Tradition. Die Alternative Bibel-Fundamentalismus oder Willkür gibt es nur im Protestantismus, wir haben ein Lehramt, das vom Heiligen Geist begleitet wird.
Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Grund, irgendweche sexuellen Deviationen gutzuheißen und der heterosexuellen Praxis zwischen Eheleuten gleichzustellen. Auch nicht aus biblischen Gründen. Wenn man so einen Unsinn anfängt, geht es morgen um den nächsten: „Wie oft darf man sich kirchlich scheiden lassen? Warum darf ich nicht meinen Harem oder meinen Hund heiraten? Und wenn ich eine sexuelle Ich-AG bin, krieg ich dann keinen Segen?“ Schauen Sie nur mal zu den Protestanten, die schlagen sich mit solchem Kinderkram herum, weil und insofern sie schales Salz geworden sind.
Redaktion benachrichtigen Für Männer ist das Patriarchat nicht besonders attraktiv
#50   Abu   08:18:11 | Freitag, 12. Mai 2006
@rudolfsohn
Infantilisierung ist auch so ein Thema in der Homokultur, danke für den Hinweis, Golems-Sohn :)3 ! Denn wer bekommt nicht mit, daß in der Pubertät Burschen so allerlei Unsinn treiben: An sich und anderen herumfummeln, Heimlichkeiten, Wände beschmieren, Drogen ausprobieren, bescheuerte Klamotten anziehen, Eitelkeiten und Spleens pflegen. Albernerweise gibt es Erwachsene, die solches Verhalten nicht nur gutheißen (die Kirche hat schon immer davor gewarnt), sondern es sogar in ihrer eigenen Lebenspraxis fortsetzen („Purchen“). Besonders ausgeprägt ist diese Infantilisierung in der sog. Homo-Kultur, die eben deshalb gar keine Kultur ist. Denn Kultur kommt von colere, hegen, pflegen –- Ben Golem, setzen! :-| ; und das setzt eine postive Weltgestaltung (vorrangig Familiengründung) voraus und nicht lebenslange Selbstbezüglichkeit (Inversion) und Beherrschung des gesamten Denkens und Lebensstils durch die sexuelle Neigung bzw. Erkrankung (Sexismus).
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#74   Abu   21:20:13 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@deepthought
Es gibt es im Alten Testament (Levitikus?) Vorschriften für Frauen, die damit zu tun haben, daß Menstruation als unrein galt, was wiederum kultunfähig machte. Auch das wird heute von Feministinnen als diskriminierend angesehen, deshalb erwähnte ich es.
Die Sklaverei war im Alten Orient ein Faktum, das nicht problematisiert wurde. Als zu Zeiten des Paulus ein christlicher Sklave namens Onesimus entlief, riet ihm Paulus zur Rückkehr und seinem Herrn Philemon zur Milde. Innerhalb der Verhältnisse, die als unabänderlich angesehen wurden, eine Humanisierung. Auch das Patriarchat wurde nicht angefragt, sondern deutlich bestätigt, allerdings sollten die Männer ihre Frauen behandeln wie Christus seine Kirche. Einmal heißt es sogar, die Eheleute sollten sich einander unterordnen in Liebe. Gleichwohl gibt es eine Ordnung dieser Liebe und einen Geschlechtsunterschied. Damit fallen Mann und Frau unterschiedliche Aufgaben zu, dem Mann die Leitung, der Frau das Herz der Familie. Daß die Sklaverei überwunden wurde, hat ohne Zweifel mit christlichem Einfluß zu tun.
Abtreibung war übrigens, wenn nicht zu allen Zeiten, schon zu frühen Zeiten der Christenheit ein übles Vergehen. In der heutigen Zeit empfindet dies eine Mehrheit nicht mehr so. Wenn Sie so ein sensibles Ethos pflegen, sollten Sie dagegen zu Felde ziehen, das hat seit 1945 mehr Menschen umgebracht als Juden vor ‘45 durch die Nazis ermordet wurden!
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#43   Abu   12:06:05 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@rudolfsohn
Ja, es gibt eine Menge interessanter Beobachtungen bei diesen Leuten. bspw. suchen sich Schwule sehr oft einen Partner aus, der ihnen stark ähnelt. Wenn man zwei Männer sieht, von denen man erst denkt, es seien Brüder oder Vater und Sohn, dann aber den üblichen extremen Kurzhaarschnitt, das Bärtchen, die zu enge Hose und die gehaltenen Händchen bemerkt, dann wird bestätigt, daß es sich hierbei um eine Inversion handelt: Der Homosexuelle sucht sich selbst im anderen, das gleiche Geschlecht, den gleichen Typ, letztlich den abwesenden oder schwachen Vater. Deshalb wird auch gerne gemeinsam masturbiert, ein Verhalten, das als Adolesezenzverlängerung den puer aeternus zeigt. Kuriose Figuren …
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#51   Abu   11:47:05 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Der arme @deepthougt vermißt tiefe Gedanken
Warum hält die Kirche an einigen Vorschriften des Alten Bundes fest, an anderen nicht?
Machen wir’s kurz: Irgendwelche Kultvorschriften haben sich –- mangels Tempel –- genauso erledigt wie Steinigungen –- dank Jesus. Auf der anderen Seite gibt es aber eminent sinnvolle Gehalte im Alten Testament. Das Verbot homosexuellen Treibens korres-pondiert direkt mit der Schöpfungsordnung: Gott schuf den Menschen als Mann und Frau, auf daß sie ein Paar werden, Kinder zeugen, eine Familie gründen. Das ist –- theologisch gesprochen –- Naturgesetz. Jenseits dieser Ordnung bzw. diese Ordnung störend, ja potentiell zerstörend sind Ehebrecher, Homosexuelle und Sex-ohne-Folgen-haben-Woller-bis-hin-zum-Abtreiben. Das bezeugt das Neue Testament, das bezeugen die Kirchenväter –- bis heute. Deshalb findet für die Kirche Sexualität in der Ehe zwischen Mann und Frau mit der Offenheit für Kinder statt und sonst nirgends. Nichtkorrumpierte Christen sehen das weltweit genauso, und daran wird sich auch nichts ändern. o^/
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#36   Abu   11:20:11 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@rudolfsohn
Es gibt einen lustigen Film über eine Messe zur Tagung der Bischofskonferenz in Fulda: ist schon länger her, da hatten sich Homoaktivisten Zugang in den Dom verschafft und direkt vor den Bischöfen ein Transparent entrollt. Die Bischöfe standen da mit Pokerface, verdattert, säuerlich –- je nachdem … Dann warf man die Bande hinaus.
Das eigentlich Lustige ist, daß der Filmemacher versuchte, seine antikirchliche Haltung durch Kameraführung, Schnitt und Wieder-holungen zu dokumentieren. Man sah also zuerst den Einzug der Verbände, Fahnenabordnungen halt. Das mußte aber martialisch-schauerlich-nazimäßig gefilmt werden, also von schräg unten. Der Hinauswurf war am lustigsten: Kräftige Mannen „im besten Alter“ packten zu, vermutlich pensionierte Handwerker, Schrebergärtner und Kolping-Mitglieder und warfen sie kurzerhand hinaus. Unser kritischer Filmemacher zeigte zum Abschluß, wie einem, der aus dem Domportal stürzt, noch mit dem Fuß hinterhergetreten wird. Dann das Finale: Füße mit Fahnenstangen –- Fuß und Fußtritt –- wieder die Füße usw. Großartig! :-D
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#47   Abu   09:43:50 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@private notes
zu wissen, dass der Geifer und Hass rechtskatholischer Narren in Foren wie diesen isoliert ist. Das deren Meinung nichts an demokratischer, rechtsstaatlicher Entwicklung ändern kann. Versichert zu sein, dass das zahnlose Gekreisch hier Indizien für eine untergehende Gesellschaft ist; Ertrinkende, die strampeln.
Dafür, daß das hier ein sinkendes Schiff sein soll, sind aber eine ganze Menge rosa Schlachtschiffe unterwegs, die fortwährend ihre Wattebäuschchen abschießen! Also, Mädels, nu entscheidet Euch mal: Entweder fährt hier der katholische Bin-Laden höchstpersön-lich mit dirty bombs und hundert fiese Möpp durch die Gewässer der mansonischen Weltregierung, um selbiger ein paar neue Krawatten anzulegen, dann ist’s aber höchste Eisenbahn, die Marines zu holen, oder Ihr seid Aasgeier, Piranhas, Leichenschänder, Feiglinge und was sich sonst so an armen ertrinkenden Schiffbrüchigen ergeht … Na?
Ich persönlich hätte da für alle Unentschlossenen noch einen Alternativvorschlag: Ihr seid halbgebildete Labertaschen, die sich wichtig machen müssen, weil sie es irgendwie geil finden, zwischen Wir-sind-ne-vafolgte-Minderheit und Ich-bin-der-rosa-Robin-H. in so ein garstiges Reaktionärsforum zu gehen und eins auf dicke Hose zu machen!
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#70   Abu   12:41:12 | Freitag, 5. Mai 2006
Alles eine Frage der Einteilung, @Chin-chin,
aber vielleicht arbeiten Sie ja als Sklave …?
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#68   Abu   09:23:47 | Freitag, 5. Mai 2006
Nun, im Gegensatz zu Ihnen, @Cicciolina cortex
hocke ich bei dem schönen Wetter nicht den ganzen Tag vor dem Kasten und bin auch nichts arbeitslos.
Ihre Ergüsse aus dem Zettelkasten Ihrer Sammelsuriumsbildung können Sie sich ebensogut sparen, da sie aussagefrei sind. Wie sagte doch Karl Kraus so schön: Es reicht nicht, keine Gedanken zu haben, man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken –- üben, üben Cicciolina non-cortex.
Und Ihre Kusinen, @methusalem, sind auch nicht aussagekräftiger als eine skandinavische Professorin für Politikwissenschaft, von der ich meine Informationen habe.
Was wollt Ihr eigentlich alle, die Emanzipierten sind eh irgendwann ausgestorben, Skandinavier hin oder her, dann werden Euch archaischere Burschen als wir es sind, den Hintern versohlen …
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#65   Abu   17:27:04 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@chincona cortex: Gähn …
Wenn Sie Kirchenbänke nicht mögen, bleiben Sie doch einfach, wo Sie hingehören, hm?
Auf den CSD-Wagen dürfen Sie vermutlich nicht rauf, da Sie ein buckliger PC-Freak sind. Aber Ihresgleichen kann ja zum „Cruisen“ in den Stadtpark gehen, wo man anonym herumschweinigeln kann. Warten Sie, bis es ganz dunkel ist, das ist in Ihrem Falle besser …
Mit sprachlichen Bildern können Sie ja auch nichts anfangen (Volkshochschulkurse könnten vielleicht helfen), das verbindet Sie mit dem Troglodyten @deusexmachina
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#60   Abu   08:50:29 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@daemoniacus exmachina,
daß Sie nicht an die Hölle glauben, ist klar: Das ist bekanntlich ein sicherer erster Schritt dorthin.
Und weil Sie so bierernst sind, daß Sie weder ein Bierchen vertragen (schon das ist völlig unkatholisch) noch mein kleines Bild verstehen, wiederhole ich es mit heiterer Ausschmückung (für Sie vermutlich gar nicht lustig): Sie torkeln grölend dem Zeitgeist hinterher, der Ihnen von einem Wagen des CSD seinen Allerwertesten präsentiert. Dies wiederum bemerken Sie nicht oder knieten gerne in Augenhöhe … auf dem „goldenen Wagen“. Also pöbeln Sie die Passanten an mit Ihren pennälerhaften Infragestellungen von allem möglichen. Und um Ihr Unglück noch perfekt zu machen, nehmen Sie heilige Namen in Ihren fuselverströmenden Mund.
Jetzt könnten Sie höchstens sagen, damit seien Sie doch schon gestraft genug … Aber da wäre ich mir mal lieber nicht so sicher.
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#54   Abu   08:56:31 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@deus ex machina
Der Ignorant ist der, der von einem Buch einer Autorin zu einem ganz anderen Thema auf sämtliche Bücher zweier Autorinnen zum Thema dieses threads schließt. Der Ignorant sind Sie.
Aber das ist für Sie auch wieder ganz bequem. Dank Ihres beschränkten Horizonts, der Ihnen nasweise Generalbescheid-wisserei in sämtlichen Fragen, die hier diskutiert werden, erlaubt, brauchen Sie sich um die Fakten nie zu kümmern. Sie sind doch gar nicht in der Lage, auch nur ein einziges Buch der beiden Damen selbständig komplett zu lesen. Sie torkeln dem Mainstream des liberalen Zynismus hinterher und grölen in Ihrem Suff etwas von Jesus Christus, der Ihnen am Ende der Tage Ihr ticket to hell ausstellen wird.
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#45   Abu   17:14:59 | Dienstag, 2. Mai 2006
Das gelobte Skandinavien …
ist vielleicht doch ein bißchen anders als unsere Gutmenschlein hier träumen.
1. Reichen die Geburtenraten von Skandinavien auch nicht und
2. Wird der Trend dort sehr stark getragen vom gehobenen Mittelstand bis hin zur Oberschicht, wo man vier Kinder haben will oder mehr.
Das ist bei uns soziologisch nur etwas höher (und ganz unten) angesiedelt, deshalb sind es hier weniger Leute, die vier Kinder und mehr haben.
Aber diese Oberschicht in Skandinavien sieht ihre Großfamilie gerade als Festung an gegen die eiskalte, superaufgeklärte, egalitäre, protestantisch-säkulare Welt – der man die großzügige Förderung von Kinderrreichtum ja zugestehen kann.
Allerdings halte ich Kinder für kein quantitativ adäquat erfaßtes Thema. Werden die Kinder kollektiv erzogen oder von Fremden oder herumgeschoben, wird ihre Entwicklung gestört.
Die Antwort auf die Demographie-Problematik ist: Wir brauchen Mütter! Vollzeit-Mütter! Das ist die Schule der Liebe und des Glaubens (so vorhanden) und einer gesunden Entwicklung, wenn ein starker und präsenter Vater das Familienoberhaupt ist.
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#223   Abu   16:56:49 | Sonntag, 9. April 2006
@fello et alii
Der amerikanische Psychiater Robert L. Spitzer war 1973 maßgeblich an der wahnwitzigen Aktion beteiligt, die Krankheit Homosexualität aus dem Diagnosehandbuch der Amerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft zu streichen. Interessanterweise blieb er dennoch offen für die Problematik, als er davon las, daß die Heilung einiger Homosexueller gelungen war. Nachdem im Oktober 1999 Fach-kollegen in einer Zeitschrift das Thema wiederaufgenommen hatten (Homosexuality and Mental Illness, in: Arch. Gen. Psychiatry 56 (1999) 883-888), legte er Ansätze für die Therapierung vor (Can Some Gay Men and Lesbians Change Their Sexual Orientation?, in: Archives of Sexual Behavoir 32 (2003) 403-417).
Mit diesen für Sie befreienden Aussichten (Das therapeutische Gespräch wird mit dem Verhältnis zu Ihrem Vater und Ihrer Mutter beginnen!) entlasse ich Sie in die Heilige Woche. Sie können sich erst nach Ostern wieder mit mir streiten. Bis dahin darf ich Sie daran erinnern, vom Bußsakrament Gebrauch zu machen (Die römisch-katholische Kirche bietet dann in Zusammenhang damit auch einige vollständige Ablässe an!). Bei vielen von Ihnen wird eine sogenannte Lebensbeichte zu empfehlen sein. Sie entlasten die Schlangen der Jahresbeichter, indem Sie einen Termin mit dem Beichtvater ausmachen. Kleiner Tip: Suchen Sie sich einen strengen raus, keinen Warmduscher!
Gott segne Sie!
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#221   Abu   21:12:17 | Samstag, 8. April 2006
@Fello
Lassen wir’s doch besser SO wie es sich wirklich verhält: Sie haben ihren unreflektierten Glauben als Schutzschild vor der Realität, wir haben die Wissenschaft als deren Bestätigung …
Wissenschaft? Daß ich nicht lache! Als die American Psychiatric Association 1973 beschloß, Homosexualität nicht mehr als „emotionale Störung“ zu bezeichnen, geschah dies ohne wissenschaftliches fundamentum in re. Die Gründe waren rein politischer Natur, der Beschluß Ergebnis einer Manipulation (vgl. C. W. Socarides: The sexual deviations and the Diagnostic Manual, in: American Journal of Psyhotherapy 32 (1978) 414-425). Dies ist der Gründungsakt der schwulen „Wissenschaft“.
Überlassen Sie die Wissenschaft mal denjenigen, die die Wahrheit suchen. Ihr Wahrheitsbegriff ist ebenso deformiert wie Ihre Sexualität, von der Sie Ihre gesamte Weltsicht ableiten.
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#205   Abu   14:02:10 | Samstag, 8. April 2006
@deusexmachina
Woran Sie Interesse haben, ist mir herzlich gleichgültig. Und wenn ein sittlich, religiös und weltanschaulich derart verwahrloster Typ wie Sie ständig von „Flegelei“ spricht, kann ich nur lachen: Die Pose des Anstandswauwaus steht einem Libertin ganz besonders gut … Der Spießbürger als Revolutionär.
Zu ihrem Geschnatter:
1. brauchen wir keine Jahrtausende von Datenerfassungen, oder soll die Ehelichkeit der Schwulen sich auch nach Jahrtausenden einstellen.
2. habe ich selbstverständlich genaue Zahlen mit wissenschaftlichen Quellenangaben, aber da Sie ja so ein großer Schlaukopf sind, werden Sie wohl selbst recherchieren können.
3. gibt es auch dazu Zahlen, die aber Ihre persönlichen Swingercluberfahrungen selbstverständlich nicht toppen können. Und die paar Heinis von der HUK sind soviel christliches Abendland wie Guido, Wowi und Ole.
4. haben Sie Träumer Ihre Kenntnisse von der Psychologie des Homosexuellen wahrscheinlich von Volker Beck persönlich.
5. werfen Sie hier mit „schlimmer“ oder „schlechter“ herum, wo doch alles gleich und unvergleichbar zugleich ist. Oder sind Sie gleicher?
Jedenfalls sind Sie wirklich eine lustige Mischung: eingebildet und halbgebildet, naiv und nihilistisch, unhöflich und empfindlich, haha!
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#202   Abu   06:37:22 | Samstag, 8. April 2006
@deusexmachina
Ihr „Einwand“: Homosexuelle seien ebenso treue/untreue Menschen wie Heterosexuelle. Man müsse sie nur „Ehen“ schließen lassen.
1. Die Länder, in denen Homosexuellen eine „Ehe“ gestattet wurde, verzeichnen keine signifikanten Annahme.
2. Die Wissenschaft zeigt unisono eine exorbitante Promiskuität und Untreue bei Homosexuellen.
3. Zum Lebensstil Homosexueller und ihrer Subkultur gehört die Freiheit, seine Sexualität hemmungslos auszuleben. Bürgerlich-christliche Vorstellungen von lebenslanger Bindung in Treue haben dort keinen Anknüpfungspunkt.
4. Dies alles paßt genau in die Psychologie des Homosexuellen und ist keineswegs eine Art sozialgeschichtlicher Last aufgrund einer Marginalisierung o. dgl.
5. Es gibt also keinen einzigen Anhaltspunkt in der Wirklichkeit, der darauf hinausliefe, Homosexuelle wären gerne lebenslänglich monogam.
Daraus folgt: Ihr „Einwand“ ist frei erfunden. Er ist Ihrer grenzenlosen Naivität zuzuschreiben. Sie geben sich gern als überlegener Spötter und Generalbescheidwisser, hier „outen“ Sie sich als kindischer, krähwinkeliger Träumer, den jeder gestandene Homosexueller auslachen würde. Jetzt ist ja Wochenende: Gehen Sie doch mal in eine richtig warme Lederkneipe und verkünden Sie dort Ihre Lehren von der Befreiung Homosexueller zur Ehe! Prost!
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#200   Abu   22:34:51 | Freitag, 7. April 2006
@deusexmachina
DURCHSCNITTLICH eine geringere Bindungsdauer unter Homosexuellen beobachtbar
Die Bindungsdauer und -treue bei männlichen homosexuellen spottet jeder Beschreibung, das ist mehrfach belegt.
dass Homosexuelle genauso (wenig) treu leben wie Heten auch. Sie hatten bislang nur kaum Gelegenheit
Dafür gibt es auch nicht den geringsten Anhaltspunkt. Es ist schon eine sehr spezielle Form des Realitätsverlustes, zu meinen, schwules Leben vertrüge sich mit bürgerlich-christlichen Institutionen. Wieso auch?
Sie reden dem Utilitarismus das Wort, der dankenswerterweise nicht Grundlage unserer Verfassung ist.
Unsere Verfassung enthält nicht nur werthafte, sondern auch funktionale Aspekte, da braucht man kein Utilitarist zu sein.
Ihnen bleibt ja noch die Domäne „Teufel“
Sie verwechseln die Ebenen. Sind Sie dumm?
Wissen Sie was? Ich habe den Eindruck, daß Sie einfach nur ein wenig schlau daherschwätzen wollen.
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#193   Abu   20:03:25 | Freitag, 7. April 2006
@deus es machina
Sie versuchen mich hier für eine ganze Liste von Äußerungen in Pflicht zu nehmen, die ich nicht getätigt habe. Was soll das?
Ich habe nur von Homo-Ideologie gesprochen und diese definiert (können Sie vermittels der Suchfunktion Ihres Browsers nachlesen).
Sie tun aber gerade so, als ginge es darum, Homosexualität als dominates Phänomen durchzuprügeln, was an Aberwitzigkeit nun wahrlich nicht zu toppen ist.
Davon habe nicht gesprochen. Allerdings: Wenn es heute in verschiedenen Ländern Europas möglich ist, vor Gericht zu kommen, weil man seine Meinung gesagt hat zum Thema Homosexualität (damit meine ich nicht Anstiftung zu Gewalttaten oder Beleidigungen, das ist ja schon strafbar), dann nenne ich das Meinungsdiktatur. Ein Politiker wurde deshalb bereits zu Fall gebracht. Wenn Sie öffentlich sagen, Reichtum oder Verschwendung sei Sünde oder Muslime gefährlich oder Raucher asozial, passiert Ihnen von Staats wegen gar nichts.
Ich propagiere keinen Artenschutz für geschlechtlich Normale. Aber Förderungen wie die von Ehe und Familie hat ihnen der Staat als Privileg verliehen, weil sie für Staat und Gesellschaft potentiell bestandssichernd sind. Deswegen fühlen sich Lebensgemeinschaften a la Brüderlein und Schwesterlein so wenig diskriminiert wie der Pfarrer und seine Köchin. Aber für die Homos muß eine „Ehe“ eingerichtet werden, obwohl die Zahl derer, die sich lebenslang binden wollen, verschwindend gering ist. Das ist doch vollkommen verrückt.
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#189   Abu   15:02:34 | Freitag, 7. April 2006
@domenicus
Eine vor wissenschaftlicher Objektivität geradezu strotzende Seite, die Sie da empfehlen.
Gehen Sie besser Ihren Mittagsschlaf halten, Sie Held.
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#187   Abu   14:16:22 | Freitag, 7. April 2006
@Carlos Peron
Entschuldigung, Herr Carlos Peron, Sie haben doch (05. April 2006 23:20) behauptet, Aardweg sei „nicht schlauer als die gemeine Wissenschaft“ (1) und seine These sei genauso schnell zu untermauern wie zu widerlegen (2).
„Die gemeine Wissenschaft“ nenne ich „Mainstream“. Ich berufe mich nicht auf den Mainstream vor 50 Jahren, ich sage: Der Verweis auf den Mainstream (1) ist alleine kein Argument, da müßten Sie schon ausführen, was Sie behaupten (2).
Wenn Sie sich die Mühe machen und mal ein wenig forschen, dann werden Sie feststellen, dass Studien eben die psychologische Erkrankung ausgeschlossen haben. Die vermeintlichen Ergebnisse von vor 50 Jahren sind offenkundig nicht unter neutralen Bedingungen durchgeführt worden. (07. April 2006 13:16)
Ihre pauschalen Behauptungen und Vermutungen zeigen gar nichts. Wenn einer stottert, dann kann man auch einfach festlegen, Stottern sei keine psychologische Erkrankung. Normale Leute würden dann fragen: Was denn dann für eine? Und wenn es dann heißt: Gar keine, der eine stottert, der andere nicht, das bewerten wir jetzt nicht mehr, die armen Stotterer wurden lange genug diskriminiert, dann werde ich mich nicht daran machen, irgendwelche älteren Stotterer-Theorien zu falsifizieren.
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#185   Abu   12:52:04 | Freitag, 7. April 2006
@_EinFan_
Wenn ich Ihrem Gedächtnis ein wenig auf die Sprünge helfen darf:
Was die psychosexuelle Ebene betrifft: Dieses wurde bereits Ende der 70er von seriösen (also die anderen, die van Aardweg nicht unterstützen) widerlegt und von der WHO (Weltgesundheits-organisation) bestätigt. (Ihr Posting vom 6.4.06, 20.27 Uhr)
Die seither in der Psychologie geltende Einstellung, Homosexualität nicht als zu behandelnde Störung zu sehen und ergo nicht zur Therapie anzunehmen, bezeichnete ich als Mainstream (laut Duden: „vorherrschende Richtung“).
Und meine These, durch Beiträge einiger Diskutanten in diesem Forum weiterentwickelt, ist diese:
Wenn Homosexuelle und ihre Unterstützer sich auf den psychologischen Mainstream berufen, dann ist dies lächerlich. Denn entweder hat der Mainstream qua Mainstream recht, dann hätten sie ihm vor 50 Jahren auch recht geben müssen. Oder er hat aus wissenschaftlichen Gründen recht (und Aardweg unrecht), dann möge man das darlegen. Dies tut hier niemand. Deshalb scheint die Frage, was richtig und falsch ist, sich bei Ihnen nach „Pro“ oder „Contra Schwulsein“ zu entscheiden, und das ist Homo-Ideologie. Diese offenbart ihre gesamte Lächerlichkeit daran, daß sie als oberste Maxime für alles die Beklatschung einer spezifischen sexuellen Verirrung enthält.
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#183   Abu   11:32:12 | Freitag, 7. April 2006
@ungläubig
Was Sie hier als Mainstream bezeichnen ist nichts anderes, als das Resultat einer liberaleren Gesellschaft.
Sehr aufschlußreich! Demnach ergibt sich die Beantwortung der Frage, ob Homosexualität normal ist, aus den gesellschaftlichen Umständen. Die Psychologie kam also nicht durch wissenschaftliche Erkenntnis zu dem Schluß, Homosexualität sei keine Krankheit, sie entschied dies einfach aufgrund der Liberalisierung der Gesellschaft.
Ausgezeichnet! Damit haben Sie zugegeben, daß Aardweg, Nicolosi u.a., die außerhalb des psychologischen Mainstreams Homosexualität für pathologisch halten, nicht wissenschaftliche Erkenntnisse ignorieren, sondern schlicht deren Anpassung an gesellschaftliche Vorgaben.
Das ist genau der Punkt: Das ganze Gedöns von wegen „unwissenschaftlich“ und „überholt“ meint nichts anderes als unabhängig vom Diktat irgendwelcher Meinungsmacher, die die Öffentlichkeit in einer Weise dominieren, daß sie mit der Gesellschaft gleichgesetzt werden.
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#181   Abu   10:01:58 | Freitag, 7. April 2006
Herr, lass Hirn regnen!
Wenn Sie, Herr @Ungläubig, und Sie, Herr @Agnostiker sich einfach ein wenig konzentrieren würden, dann würden Sie nicht einen derartigen Käse zusammenfabulieren.
Lesen Sie den Artikel und lesen Sie nicht nur meinen Beitrag, sondern auch, worauf er sich bezieht. Vielleicht begreifen Sie dann, daß „Orientierung am Mainstream“ hier „meinungsmäßige Orientierung am Mainstream der Wissenschaften hinsichtlich der Homosexualität“ bedeutet. Und sonst garnichts.
Den Homo-Ideologen habe ich bereits definiert: Die einzige Maxime seiner gesamten Betrachtung der Wissenschaft, der Politik, des Glaubens ist das Ja zum Schwulsein. Wer Nein zu homosexuellen Praktiken sagt, wer homosexuelle Veranlagungen nicht normal findet, wird automatisch zum Feind des Homo-Ideologen.
Ich habe auch nicht behauptet, an Darwin zu glauben und glaube auch nicht an Darwin.
Und jetzt schlafen Sie sich erst einmal aus, besuchen Sie eine Schule oder werfen Sie Ihren PC weg.
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#178   Abu   08:17:23 | Freitag, 7. April 2006
@_EinFan_EinHomoIdeologe_!
Ihre Argumentation orientiert sich ausschließlich am Mainstream. Die Streichung der Homosexualität von der WHO-Liste war eine rein ideologische Operation und hatte nichts mit Wissenschaft zu tun. Der Initiator der Aktion hält sie heiute für einen Fehler.
Hätten Sie sich vor 50 Jahren einfach nur am Mainstream orientiert, wie Sie es heute tun, hätten Sie Homosexualität gegen Ihre heutige Einstellung strikt ablehnen müssen.
Sie sind also kein schlichter Wissenschaftsgläubiger, der dem Mainstream hinterherdackelt, Sie sind ein klassischer Homo-Ideologe, denn die einzige Maxime Ihrer gesamten Betrachtung der Wissenschaft, der Politik, des Glaubens ist das Ja zum Schwulsein.
Deswegen brauchen Sie mir nicht vorzuhalten, ich bezöge meine Informationen aus Pfarrblättchen, Sie beziehen Ihre Informationen halt aus Homo-Magazinen. Oder wollen Sie mir etwa erzählen, Sie hätten in Ihrem Leben auch nur ein einziges wissenschaftliches Werk gelesen, das Ihrer Maxime, Homosexualität sei vollkommen in Ordnung, widerspricht?
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#169   Abu   15:59:01 | Donnerstag, 6. April 2006
Schöpfung und Abweichung
@Diona007: Gott hat Adam und Eva erschaffen und nicht Adam und Steffan.
Das nennt man Schöpfungsordnung.
@_EinFan_: Und die auf Adam und Eva folgende Evolution hat noch viel mehr geschaffen.
Das nennt man Schwachsinn.
Formen der Paarung jenseits der Schöpfungsordnung widersprechen sogar der angeblichen Evolution, da sie sich nicht einmal fortpflanzen können. Sie würden sich demnach selbst selektieren. Im vermeintlichen survival of the fittest wären solche Degenerationen wohl am „unfittesten“. Aber es handelt bei Homosexualität weder um Natur noch um Genetik. Es handelt sich um eine Abweichung auf der Ebene des Psychosexuellen.
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#166   Abu   09:31:35 | Donnerstag, 6. April 2006
@surprise
Da Sie weder meinen Hinweis an carlos-peron lesen können noch den Artikel von Aardweg, auf den sich dieser thread bezieht, ist eine Auseinandersetzung mit Ihnen eigentlich sinnlos. Wenn Sie mittels einer Hilfe – Wer kann schon einem Schwulen widerstehen *grins* – den Artikel entziffert haben, dann wenden sie sich doch an Aardweg oder fragen Sie Ihren Betreuer, ob er für Sie US-Seiten sucht, die sich wissenschaftlich mit dem Thema (In welchem Alter waren die durch US-Priester Mißbrauchten?) befassen.
Ihre sexuellen Probleme besprechen Sie bitte mit ihrem Beichtvater. Oder Sie fragen Aardweg nach ansprechbaren Therapeuten. Das kreuz.net-Forum ist dafür ungeeignet, aber vielleicht fello?
@fello
Ich kümmere mich lieber um die, welche von Ihrer heiß geliebten Kirche nicht so akzeptiert werden wie sie sind! Für dieses Hobby bedarf es in der Tat keiner Kirche. Ihre Konkurrenz liegt vermutlich eher im Wellness-Bereich …
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#158   Abu   23:42:50 | Mittwoch, 5. April 2006
@carlos-peron
Welche 80% Sie meinen, weiß ich nicht.
Vielleicht lesen Sie ja den Artikel nochmal, bevor Sie hier posten: „Zur Erinnerung: 20% der mißbrauchten Kinder waren im vorpubertären Alter.“ Also sind 80 % älter …
Wir, Rotwang und Ich, sind nicht in Verbänden organisiert. Wozu auch? Wir können unsere Interessen durchaus selbst vertreten.
Das ist mir wurst. Dann brauchen Sie sich ja nicht angesprochen fühlen.
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#156   Abu   23:24:33 | Mittwoch, 5. April 2006
@Fello, betrachte ich Ihren Ton,
habe ich eher den Eindruck, daß Sie sich „echauffieren“. „Um die möglicherweise existenten Sorgen von Schwulen in der Kirchen-Hierarchie“ müssen sich zuständige Seelsorger genauso „ernsthaft kümmern“ wie um die Sorgen aller anderen.
So ein Schwuler wirklich so blöde ist, dort seine Zukunft zu sehen, dann sollte er eben schon im Seminar lernen sich zu verstellen oder – noch besser – zu verleugnen!
Das zeigt deutlich genug, was einzig ihr Interesse ist. Sicher nicht: die Kirche, die Seminare, die Seelsorge, die Gläubigen.
Meine Sorge sind die Seelennöte schwuler Kleriker nicht. Die davon Betroffenen sind Schutzbefohlene, Menschen, die ihre Seele retten möchten, Menschen, die Gott suchen. Um die mach ich mir eher Sorgen.
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#151   Abu   22:37:07 | Mittwoch, 5. April 2006
Lieber Rotwang,
Aardweg hat einen wunden Punkt:
er postuliert nur überholtes Blabla von Vor-Vorgestern…
Bißchen dünn für Sie, finde ich. Where ist the beef?
Ich hab Funktionäre? Cool!
Na klar. Es gibt Schwulenverbände. Und die haben Funktionäre.
Die vermeintlichen Kinderschändungen in den USA durch pädophile Priester sind der Mißbrauch Jugendlicher durch homosexuelle Priester
so reden wir uns das also schön…
Daran ist gar nichts schön. Es liegt nunmehr auf der Hand, wohin es geführt hat, daß Priesterseminare und Ordenshäuser in den USA (wird’s schon bei uns auch geben) vielen Kandidaten zu „warm“ vorkamen. Deshalb wurde vom Vatikan entsprechend reagiert, was wiederum einen Aufschrei aller möglichen Figuren und Funktionäre zur Folge hatte …
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#148   Abu   22:22:00 | Mittwoch, 5. April 2006
@domenicus
Sie bräuchten bloß ein wenig auf amerikanischen Seiten zu recherchieren, dann wüßten Sie, daß Aardweg seine Zahl (80%) ebensowenig erfunden hat wie ich meine Behauptung und Levada (kreuz.net: „Auf dünnem Eis“) die seine. Oder meinen Sie, der jetzige Präfekt der Glaubenskongregation und seinerzeitige US-Erzbischof erfinde mal so eben eine wissenschaftliche Untersuchung?
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#145   Abu   22:06:08 | Mittwoch, 5. April 2006
@domenicus
Kein Wunder, daß Sie so sehr zappeln, daß Sie nun schon in die Ecke mußten: denn Aardweg hat einen wunden Punkt getroffen. Ich brauchte ihn nur ein wenig zu unterstreichen und schon beginnen Sie zu kreischen. Da nützen Ihnen ihre verschwurbelten Intellektualismen auch nichts mehr. Der Fall ist klar:
Die vermeintlichen Kinderschändungen in den USA durch pädophile Priester sind der Mißbrauch Jugendlicher durch homosexuelle Priester. Dafür spricht neben den von mir bereits genannten Argumenten auch die starke Fixierung männlicher Homosexueller auf ihr Geschlechtsleben, ihre Promiskuität sowie der Einsatz ihrer Funktionäre für die Herabsetzung bzw. Tilgung jedes gesetzlichen Altersvorbehalts bei sexuellen Handlungen. Gemeinhin würde man soetwas Triebhaftigkeit nennen, was vermutlich schon deshalb passen würde, weil sich die Herren von der „Kirche von hinten“ in ihrer Existenz bedroht fühlen, wenn man ihnen nahelegt, ihr spezielles Sündigen zu unterlassen. Jetzt springen gleich wieder ein paar auf die Bäume …
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#127   Abu   14:00:48 | Mittwoch, 5. April 2006
Keine Kinderschänder, sondern Homos
Lediglich 20 Prozent der von US-Geistlichen Mißbrauchten waren im vorbpubertären Alter. Damit bringt Aardweg zum Ausdruck, was wissenschaftlich längst erwiesen ist, nämlich: Die klerikalen Mißbrauchsfälle in den USA sind nicht das Problem Pädophiler, sondern Homophiler. Die Unwürdigen Herren vergriffen sich an Heranwachsenden, an Teenagern, an Pubertierenden, nicht an Kindern im engeren Sinne. Das ist aus zwei Gründen auch gar nicht verwunderlich. Erstens gibt es unter Heterosexuellen auch das Hingezogensein zum zwar geschlechtsreifen, aber minderjährigen Partner (Lolita z.B.), dem der Ruch des Unschuldigen, Unverbrauch-ten, Unberührten anhaftet (in archaischen Kulturen gilt man in diesem Alter als heiratsfähig). Und zweitens muß man nur einmal anschauen, wie massiv mit dem Aufkommen der Photographie gebräunte Jünglinge, vornehmlich Exoten, nackend auf Felsen hockend abgelichtet wurden – die Abnehmer für solche Bilder sind wohl kaum geschlechtlich normale Menschen gewesen.
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#45   Abu   17:44:46 | Dienstag, 4. April 2006
@yersinia
Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen. Sie ist auch nicht ein Buch, zu dem man irgendwie ja sagt, weil man meint, man sei ein Christ und dann mit ihr macht, was man will. Die Bibel ist ein Produkt der Kirche. Sie wurde von Gliedern der Kirche verfaßt und festgelegt (Kanonbildung). Der Zugang zur Bibel ist also entweder ein religiöser und dann letztlich ein glaubender, kirchlicher oder ein beliebiger (das kann auch „wissenschaftlich“ artikuliert werden). Der Raum der Bibel ist die Kirche, die Atmosphäre ihrer Lektüre ist Glaube und Gebet. Außerhalb dieses Raumes gewinnen Sie nur einen unechten Zugang, Yersinia. Es hat nicht nur keinen Sinn, aus der Sicht heutiger Political Correctness die Bibel mittels irgendwelcher Methoden zu purifizieren, es ist auch nicht erlaubt und entspricht nicht dem Gegenstand. Die Bibel ist ein heiliges Buch, kein Steinbruch für Wohlfühlreligiosität.
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#78   Abu   17:27:31 | Dienstag, 4. April 2006
Lächerliche Verlogenheit
Die Herren und Damen Homosexuellen kämpften eine Zeit lang gegen die garstigen Wissenschaftler, Medien, Kirchen und Staaten, die ihr Treiben als krank, sündhaft, verboten oder wie auch immer bezeichneten. Seinerzeit konnte man sich großartig fühlen, „gegen den Strom zu schwimmen“ und was weiß ich alles. Dann begann sich das Blatt zu wenden. Ein ganz wesentlicher Erfolg war die Streichung von der Liste der Psychopathologien auf einer US-Konferenz. Der das damals betrieb, bedauert es heute (ich such’s euch nicht raus, Leute, glaubt’s oder nicht, mir egal). Der mainstream wurde homophil. Heute bekommen es die ersten Leute mit der Justiz zu tun, die die alten (und wahren) Positionen vertreten. Und hier im Forum brüsten sich die Homos, vom verbogenen Mainstream der Wissenschaft in Ruhe gelassen zu werden. So ändern sich die Argumente der Ideologen.
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#42   Abu   08:03:01 | Montag, 3. April 2006
@yersinia
Die Gültigkeit aller im Kanon der Heiligen Schrift enthaltenen Aussagen wird weder relativiert durch exegetische Hypothesen („nicht echt“) noch durch Empfindlichkeiten einiger Damen. Weder Herr Goldhagen mit seiner Forderung, die Schrift zu purifizieren, auf daß er keinen Anstoß nehme am „antisemitischen“ Johannes-evangelium noch Feministinnen oder sonst wer haben hier eine Chance. Wer eine PC-Bibel will, wende sich an die EKD, die erstellt gerade eine. Zur Not würde ich übertreten, Yersinia. Aber wissen Sie, in Bayern bspw. war und ist es völlig normal, einen Neger auch so zu nennen, und kein normaler und anständiger Bayer hat was gegen Neger. Wieso auch? Es gab das auch als stolze Selbst-bezeichnung (Negro Spiritual z.B.). Nur „Nigger“ ist pejorativ, aber ein US-Problem. Im Struwwelpeter wird der Mohr verteidigt, heute soll keiner mehr „Mohr“ sagen dürfen. Und „Weiber“? Was ist mit dem Weiberrat oder der Vollweib-Diät und überhaupt mit der Weiblichkeit? Darüber regt sich doch auch kein Mensch auf. Auch mit „Zigeuner“ haben nur die Deutschen ein Problem und die Roma-und-Sinti-Funktionäre, die aber längst nicht alle Zigeuner repräsentieren. Und die Deutschen haben ein Problem, weil sie historisch Dreck am Stecken haben gegenüber den Zigeunern.
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#9   Abu   07:52:19 | Freitag, 24. März 2006
Ach, lilith …
… diese (Wikipedia-)Weise mit den Texten der Heiligen Schrift umzugehen, ist wirklich inadäquat. Jede beliebige Stelle kann man zerreden, indem man auf die Gattung, den Kontext, die fragliche Autorschaft und den „eigentlichen“ irgendwie verborgenen Sinn verweist. Ein Fußballspiel kann man auch nicht verstehen, wenn man die Konstruktion des Stadions kritisiert, die Herkunft der Regeln in Frage stellt und die Identität der Spieler. Sprich: Ob Paulus in seinen Ansichten deckungsgleich mit griechischen Philosophen war, spielt für die Frage seiner Autorität keine Rolle. Oder gilt aus der Bibel nur das, was nicht auch woanders steht? Das is doch Blödsinn! Kein Mensch weiß, woher Paulus das hatte. Und es ist auch egal. Die sittliche Linienführung vom Alten zum Neuen Testament ist eindeutig, es wurde sofort von den Kirchenvätern so verstanden und von der Kirche 2000 Jahre lang. Da brauchen wir nicht ein paar homophile Klugscheißer, die einen Wikipedia-Artikel basteln können wie jeder andere auch …
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#41   Abu   07:17:27 | Dienstag, 21. März 2006
@institution
Da Paulus, wie von Ihresgleichen gelegentlich gesagt wird, das H-Wort noch nicht kannte, welchselbiges ein Begriff der Moderne ist, drückte er es eben in den Wörtern aus, in denen man sich seinerseits auf H. zu beziehen pflegte. Die frühen Kirchenväter wußten im Gegensatz zu Ihnen sofort, was gemeint ist.
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#39   Abu   10:26:14 | Montag, 20. März 2006
Ganz einfach
„Paulus zählt die H. zu den entehrenden Leidenschaften, denen die Menschen in sündhafter Verblendung verfielen (Röm 1,26), u. nennt die Knabenschänder unter denen, die gegen die gesunde Lehre verstoßen (1 Tim 1,10) u. das Reich Gottes nicht erben (1 Kor 6,9). Der Judasbrief verweist auf Sodom u. Gomorra als abschreckendes Beispiel (Jud 7).“
Hörmann, Morallexikon
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#106   Abu   10:34:25 | Sonntag, 19. März 2006
@NetReaper
Wenn Sie den Unterschied zwischen sexueller Stimulation durch Schmerzreize u.dgl. einerseits und der religiösen Bedeutung des Todes Jesu am Kreuz andererseits nicht erkennen können bzw. von letzterer offenkundig noch nie gehört haben, würde ich vorschlagen, sich erst einmal eine gewisse Allgemeinbildung zu erwerben.
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#104   Abu   15:01:09 | Freitag, 17. März 2006
@rotwang: Respekt …
… ist kein schlechtes Stichwort. Jedenfalls schon einmal eine gute Voraussetzung. Also: Ich respektiere Sie als Mensch und Sie mich. Ich tue das unabhängig davon, ob Sie ein Indianer, ein Schwuler, ein Taliban oder ein Gelsenkirchner sind. Und umgekehrt. Daraus folgt: Ich werde Sie nie so behandeln wie Menschen in Abu Ghreib oder Auschwitz behandelt wurden. Und Sie werden mich nicht so behandeln wie Propaganaminister Goebbels die katholische Presse im III. Reich oder Bismarck die katholischen Pfarrer. Nur habe ich eine Lebensweise und eine Vorstellung vom Menschsein, die Sie gut oder schlecht finden dürfen, was aber nicht gegen den Respekt verstößt, wenn Sie mich nicht gerade unqualifiziert beschimpfen oder dergleichen. Und umgekehrt.
Etwas anderes ist kreuz.net. Nirgendwo steht, was kreuz.net ist, es ist aber keine Homepage der römisch-katholischen Kirche, d.h. diese hat kreuz.net nicht eingerichtet und fördert es auch nicht. Wenn Sie wollen, ist das hier so eine Art Taliban-Forum, aber nicht die Kaaba in Mekka und auch nicht die Moschee in Ihrem Viertel. Sie können es auch mit einem Stammtisch vergleichen, der mag in München sein und großenteils aus CSU-Anhängern bestehen, ist aber nicht die bayerische Staatskanzlei und auch nicht die Parteizentrale. Deshalb geht es derber zu.
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#102   Abu   14:24:08 | Freitag, 17. März 2006
@rotwang: Von Homophobie
… haben Sie nicht gesprochen, das ist wahr. Hier im Forum war das so ein Schlagwort „der Ihren“, aber wie dem auch sei: Es geht Ihnen um Toleranz. OK. Eronemos, der hier noch nichts gutes über Bayern gesagt hat, nannte das „leben und leben lassen“ (dort übliches Motto). Warum auch nicht? – Aber ich würde daraus nicht die Besoffenheit ableiten, es für gleichgültig zu erklären, wie einer lebt. Ihnen ist auch nicht jedes Handeln recht, Sie sind selbst bei Worten empfindlich. Aber das eben ist die Toleranz, zu sagen: Es mag mir hundertmal nicht recht sein, ja ich mag es verabscheuen, aber ich bin nicht der, der das auszumerzen hat. Am Ende der Tage wird der Schnitter das Unkraut vom Weizen trennen. Was nicht heißt, daß Unkraut Weizen und Weizen Unkraut ist. Ich überlasse dieses Urteil der Kirche. Und diese tritt nicht an, Sie zu verfolgen, Rotwang!
Was Ihren Hinweis auf andere Artikel betrifft, daen müßte man dann dort diskutieren. @eromenus: Thema dieses Threads ist ein Artikel, wenn Sie schon meinen, darauf hinweisen zu müssen. Weder Sie noch ich haben viel über diesen Artikel gesagt. Wenn Sie also streng sein wollen, lassen wir’s, mir egal. Aber reden Sie mir nicht von Feigheit! Meine Frage hat ja Herr Rotwang zu beantworten begonnen.
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#100   Abu   13:38:02 | Freitag, 17. März 2006
@rotwang
Ich kenne keinen Dr. Winfield und ich weiß auch nicht, was er sagt. Wenn Sie ihm etwas sagen wollen, sagen Sie’s oder lassen Sie’s bleiben.
Die Fälle, in denen irgendein Mensch gesagt hat, homosexuelle Praxis sei Sünde und dafür belangt wurde, sind bekannt. Entweder sind Sie der Meinung, daß das richtig ist oder nicht. Was nun?
Wenn einer sagt, alle Homosexuellen gehören gehenkt, dann ist das „Volksverhetzung“ und wird bestraft. Aber Sie müssen einfach einmal unterscheiden zwischen Leuten, die eine andere Sexualmoral haben als Sie und Leuten, die zu Gewalttaten aufstacheln. Letztere sind selbstverständlich nicht auf dem Boden des Gesetzes. Aber das was Sie „homophob“ nennen, ist ein schwammiger Begriff. Eine Phobie ist eigentlich eine Furcht, eine zwanghafte Furcht. Furcht vor Homosexuellen? Na ja. Davor bräuchten Sie sich nicht zu fürchten. Eine Abneigung? Das kommt wahrscheinlich häufig vor, läßt sich aber auch nicht verbieten, höchstens unterdrücken. Aber was haben Sie davon? Wollen Sie als die Leute bekannt sein, gegen die man nichts sagen darf, weil man sonst …? Derartige Privilegien führen höchstens zu abgrundtiefem Haß, dem Gegenteil dessen, was Sie wollen.
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#97   Abu   13:13:20 | Freitag, 17. März 2006
@rotwang: Unterscheidung, bitte!
Wenn Sie ein solches Vertrauen in die Gerichtsbarkeit haben, dann verklagen Sie doch die, die Sie beleidigen!
Wenn Sie aber einmal historisch ein klein wenig zurückblättern, in die Zeit, die der Herr Eronemos gerne herbeizitiert, dann werden Sie folgendes feststellen: Die nationalsozialistische Gerichtsbarkeit bedurfte keiner Bezüge auf die Verfassung, um Leute, die dem Regime nicht passen, zu verurteilen. Und wenn Sie jetzt in die Rechtgeschichte der BRD vorblättern, dann werden Sie festellen, daß es kein Verstoß gegen Ihre Menschenwürde ist, zu sagen, wenn Du das und das tust, ist das eine Sünde. Sonst hätten wir nämlich hierzulande ja schon eine Menge entsprechender Verfahren.
Was soll der Blödsinn auch: Sie mögen es für eine Sünde halten, was hier im Forum manche sagen. Im Forum halten es viele für eine Sünde, was die ein oder anderen im Bettchen so treiben mögen. Na und?! Sind Sie so ein armer Wurm, daß Sie deshalb den Staat brauchen? Erschüttert Sie das bis ins Mark, daß irgendjemand Ansichten hegt, die Sie für überholt halten? Da brauchen Sie die Polizei, oder was?! Lächerlicher geht es nicht! Ich würde Ihnen empfehlen, Sie gehen nach Hause zu Ihrer Mami und verkriechen sich unter deren Bettdecke, wenn Sie das nicht ertragen können.
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#95   Abu   12:33:38 | Freitag, 17. März 2006
@rotwang: Welcome!
1. Der sexuelle Mißbrauch ist selbstverständlich unabhängig vom Geschlecht sittlich verwerflich.
2. Die Voraussetzung für eine gültige Ehe ist die vorherige Zustimmung beider künftiger Eheleute.
3. Nur in totalitären Systemen werden Menschen wegen ihrer Ansichten vor Gericht gestellt.
4. Die Religionsfreiheit ist ein Grundrecht im Völkerrecht und in der Verfassung dieses Landes. Dazu gehört die Freiheit, sich auch in moralischen Fragen zu äußern.
Sie scheinen ja ein besonders intoleranter Mensch zu sein. Von mir aus können Sie mich für einen Reaktionär oder die Kirche für mittelalterlich halten, ich werde Ihnen diese Freiheit jederzeit zugestehen. Sie sind offenbar ein Anhänger einer Meinungsdiktatur. Aber wenigstens stehen Sie dazu, Rotbacke, gratuliere!
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#93   Abu   12:10:46 | Freitag, 17. März 2006
@eromenos
Sie beantworten meine Frage nicht.
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#90   Abu   07:54:52 | Freitag, 17. März 2006
Verwirrung und Sünde
Es fällt Ihnen sichtlich schwer, einen Zusammenhang herzustellen zwischen mehr oder weniger geglückten Artikeln und mehr oder weniger undifferenzierten Forums-Beiträgen einerseits und Gewalttaten vor einem halben Jahrhundert oder tausende von Kilometern entfernt andererseits. Aber in Homo-Foren wird stets sensibel und differenziert mit der Kirche umgegangen wird, daß ich nicht lache! Sie selber geben zu, sich der verbalen Mittel dieses Forums zu bedienen, da werden Sie kaum in den Homo-Foren als Sittenwächter pro Ecclesia auftreten.
Aber angesichts ihres geistigen Taumels in diesem Forum wird man fragen dürfen, wie Sie dazu stehen, daß es in Europa immer mehr Fälle gibt, in denen Leute vor Gericht gezerrt oder aus politischen Ämtern geboxt werden, weil sie sagen: „Homosexuelle Praktiken sind sündhaft“?
PS: Die Fälle von Mißbrauch in den USA sind nicht Fälle von Pädophilie, es sind Fälle von männlicher Homosexualität. Und wenn Sie nicht so miserabel informiert wären, wüßten Sie, daß es in der Kirche mindestens genausoviele Pfadfinderinnen und Ministrantinnen gibt wie Pfadfinder und Ministranten. Aber die werden nicht belästigt, weil sich homosexuelle Schweinepriester nicht dafür interessieren.
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#87   Abu   16:08:00 | Donnerstag, 16. März 2006
Totgeschlagen?
Da fällt mir einer ein, der ist von einem Kannibalen angeknabbert worden, und dann der Sedlmayer oder der Moshammer. Meinen Sie die? Und die hat wohl der Pfarrer beim Beichten erschlagen? Oder der böse Abu? Ich meine eher, die waren ein klein wenig jenseits gut-abendländischer Gepflogenheiten zugange, und es soll nicht das erste Mal gewesen sein … Nicht daß Sie mich falsch verstehen, mein guter Eromenotz, ich bin durchaus nicht der Auffassung, es geschähe diesen Herren recht, aber Sie müssen schon sehr um die Ecke denken, um hier kreuz.net verantwortlich zu machen, oder? Dann soll es ja auch seelische Schäden geben, die man mörderisch nennen kann. Sie sollen auftreten, wenn ein junger Mensch von einem Geistlichen, dem er vertraut, vielleicht sogar gehorcht, sexuell belästigt oder gar mißbraucht wird. Das waren erwiesenermaßen keine Kinder, Erotikos, das waren fast ausgewachsene Burschen, denen das in den USA widerfuhr. Angesicht der ruinösen Entschädi-gungszahlungen an Opfer durch dortige Diözesen scheinen sich nicht wenige Homosexuelle weihen haben zu lassen, die von ihrem Treiben nicht lassen wollten. Kaum hieß man die Spirituale, solchen Weihen zu wehren, hieß es: „Diskriminierung“. Haben Sie auch mitgeschrien? Waren die schwulen Herrschaften etwa ins Seminar eingetreten, um gegen ihre Diskriminierung zu agitieren (wie Sie es zu tun pflegen)? Und hielten sie es für einen Akt der Befreiung junger Kerle von ihrer „katholischen Verklemmtheit“, sie zu vergewaltigen?
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#85   Abu   07:37:13 | Donnerstag, 16. März 2006
Aber, Herr Erotomanicus …
… werd wird sich denn gleich aufregen: Ich habe weder von Einweisung noch von Zwangspychiatrisierung gesprochen. Ich stellte mir einen älteren Herrn vor, mit Bart und Zigarre (keine Angst: zu alt, um Ihnen schon wieder zu gut zu gefallen) oder Tabakspfeife, sonore Stimme, beruhigende Ausstrahlung: „Seit wann haben Sie dieses Bedürfnis, nach Menschengruppen zu suchen, von denen Sie sich nicht wertgeschätzt fühlen? … „Was empfinden Sie, wenn Ihre sexuelle Praxis nicht akzeptiert wird?“ usw. Wäre doch nett, oder? Überlegen Sie mal: Endlich einer, der Verständnis hat für Sie! Der Sie nicht kritisiert, bevormundet oder lächerlich macht …
Es gibt übrigens Leute, die gar nicht so dumm sind, vermutlich sogar eher Ihre Anliegen teilen, die solche freundlichen Behandlungen für eine Errungenschaft des Abendlandes halten. Ich persönlich würde ja eher auf die Beichte zu sprechen kommen, aber das setzt eine einigermaßen robuste Konstitution voraus, da will ich Sie jetzt nicht überfordern. Doch zurück zum Abendland: Der Rechtsstaat ist doch ein wunderbare Errungenschaft des Christlichen Abendlandes, selbst Sie dürfen frei herumlaufen und die kuriosesten Ansichten hegen!
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#83   Abu   20:13:10 | Mittwoch, 15. März 2006
@eromenos, den schon wieder keiner springen sah
Nun, wenn Sie lesen und denken könnten, hätten Sie bemerkt, daß ich nicht „gegen Schwule & Lesben gepostet“ habe, sondern lediglich zweierlei gesagt habe:
1. Homosexuelle Praxis ist Sünde. 2. Ihr Auftritt hier ist sinnlos.
Sie blasen hier dauernd die Backen auf, weil Sie meinen, Sie seien irgendwie an einer mords wichtigen „Front“ für Ihre rosarote Gesinnung, aber niemand wird seinen christlichen Glauben wegen Ihrem Gekreisch an der Garderobe abgeben. Sicher nicht in diesem Forum.
Wenn Sie den Helden spielen wollen, wüßte ich verschärfte Regionen für Ihren Drang nach der „Front“. Das ginge dann auch recht schnell für Sie, und Sie könnten gleich drauf Ihren Schöpfer belästigen mit Ihrer ulkigen Mission.
Aber warum begeben Sie sich nicht in Behandlung, wenn’s so schlimm ist? Es gibt Erfolge, auch bei Ihrem Leiden. Sie kämen mit sich ins reine und mit ihrem Herrgott auch. Das ist heute nicht mehr so schlimm, mit Elektroschock oder Eiswasser-Bädern, wie es früher einmal war. Wir sind im Abendland doch alle viel netter geworden …
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#81   Abu   16:37:29 | Mittwoch, 15. März 2006
Wissen Sie, Herr Eromenos …
… Sie erinnern mich langsam an ein Kind, das bei einer Auseinandersetzung irgendwann den Faden und die Kraft verliert und deshalb jeden Unsinn, der ihm gerade einfällt, für ein Argument oder jedenfalls für lustig hält. Einmal ist es irgendein Elefant, jetzt ist es der Alkohol und ich bin ein „Held“ – ein Schaas, sagt man, glaube ich, bei Ihnen in Wien, ein guter Schmäh ist es nicht, dazu fehlt Ihnen die Gelassenheit. Vielleicht wäre Grinzing doch was für Sie …
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#79   Abu   16:09:07 | Mittwoch, 15. März 2006
@eromenos, ich vermute …
… mit dem Helden meinen Sie sich – offenbar nicht nur im Internet. BITTE, wenn Sie gerne zum Kasperl machen, können Sie sich von mir aus auch in Grinzing „outen“ …
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#76   Abu   13:03:58 | Mittwoch, 15. März 2006
@lilith …
Bekanntlich gibt es auch unter Heterosexuellen unterschiedliche Sexualpraktiken. Diese pflegt man aber nicht zur Schau zu stellen bzw. sich in offenkundiger Manier zu benehmen. Es gilt mit Recht als schamlos und geschmacklos, seine sexuellen Vorlieben zu offenbaren. Sie gehören in die Intimsphäre, in einen geschützten Raum. Und nicht an den Arbeitsplatz und die Öffentlichkeit, genau, Lilith!
Daß man es „jemandem anmerkt“, wie er orientiert ist, auch wenn er es nicht zeigt oder sagt, läßt immer noch die Frage offen, wie er damit umgeht (wenn „es“ denn überhaupt stimmt). Daß es sich hier die Umwelt „anmerken läßt“, daß sie ihn als anders empfindet, gehört sich ebensowenig. Ganz recht, Lilith!
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#74   Abu   10:38:04 | Mittwoch, 15. März 2006
@eromenos
Dacht ich’s mir doch, daß Ihnen an der Stelle was auffällt. Also: Es gibt die Formulierungen „Ich bin/wäre mir zu schade“ und „Es ist/wäre mir zu blöd“. Meine Formulierung ist eine Mischung, von mir aus nicht ganz korrekt. Aber der Konjunktiv ist wirklich wurscht an der Stelle, das ist halt der Sprachgebrauch.
Mit „homophob“ hat das nichts zu tun. Sie gehen doch auch nicht nach Altötting oder Wigratzbad, um dort Ihre Ansichten vorzutragen. In Internet kann man freilich den Helden spielen. Aber was bringt’s?
Sobald Sie sich an einem durchschnittlichen Arbeitsplatz, in einem von der Durchschnittsbevölkerung besuchten Lokal oder Hotel als einzelner oder Pärchen offen homosexuell geben, spüren Sie recht bald die Konsequenzen. Natürlich nicht in einem Szene-Club, als Schicki-Micki-Friseur oder auf dem CSD. Das ist halt eine Subkultur, wenn auch eine von Political Correctness beschützte.
Ich habe kein Problem damit, daß es Subkulturen oder Parallel-gesellschaften gibt, aber es sind halt welche. Das Problem ist eher, daß gerade die schwule Subkultur versucht, der restlichen Welt zu diktieren, sie habe sie als normal zu bewerten und mit Ehen gleichzustellen.
Es gibt eine ganze Menge von sexuellen Deviationen, aber die verbleiben mit ihrer moralischen Fragwürdigkeit unter ihren Bettdecken oder in ihren Privaträumen, wo sie hingehören. Nur die Homos (und ihre Sympathisanten) müssen sich exhibitionieren und wichtigmachen. Auch hier im Forum.
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#70   Abu   07:31:23 | Mittwoch, 15. März 2006
Die neuen Leiden des Eromenos
Aber lieber Herr Eromenos, Sie brauchen sich doch nicht schon wieder so aufzuregen: Ich werde „damit leben müsen“! Welch gräßliche Pein!
Falls Sie’s noch nicht bemerkt haben sollten: Ich ziehe nicht über Homos als solche her, aber ich erlaube mir, mich über Sie und die anderen rosa ritter lustig zu machen, weil Ihr Unterfangen vollkommen sinnlos ist. Sie werden nichts erreichen, weil Sie von vollständig falschen Voraussetzungen ausgehen. Da Sie nicht dumm sind, wissen Sie das eigentlich. Und eben das ist Ihr Problem. Sie hampeln mit Ihren Gesinnungs- und Leidensgenossen hier herum, suchen händeringend nach Argumenten und Angriffsflächen (nicht einmal ein armer Zoo-Elefant wird von Ihnen verschont) und könnten das ebensogut bis ans Ende aller Tage fortsetzen, mit dem einzigen Effekt, daß Sie sich ärgern und toll vorkommen zugleich (von den möglicherweise verborgenen Effekten habe ich schon gesprochen). Also ich wäre mir zu blöd, auf einen Schwulen-Stammtisch zu gehen, nur weil dort schlecht über die Kirche gesprochen wird. Aber wenn’s Ihnen solchen Spaß macht …
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#64   Abu   19:11:28 | Dienstag, 14. März 2006
Verirrte Homos
Die Herren Damen in diesem Forum schwanken zwischen Eingebildetheit und Beleidigtsein, zwischen Vermessenheit und anfallartiger Empörung – hört sich eher nach Borderliner als nach gesund an.
Es wäre doch einmal sehr lustig, dem weiter nachzugehen, welche verborgenen Motive dem zugrundeliegen, sich in ein krachkatholisches Forum zu begeben und dann so einen Affentanz aufzuführen, als würde man plötzlich von seiner Mutti schlecht behandelt… oder gar vom bösen Papi?
Da die modernistischen Herren Damen ja die Psychologie und Entlarvungsmanie so lieben: Ich würde vermuten, daß Schuldgefühle, moralischer Masochismus und Leiden am eigenen Selbst eine Rolle spielen.
Aber das ist nur so ein vergnügliches Gedankenspiel …
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#52   Abu   12:26:44 | Dienstag, 14. März 2006
@woman2woman
Nun, Herr Frau-zu-Frau, Sie bringen da ein bißle was durcheinander in Ihrem aufgeregten Geschnatter: Sie sind in in einem katholischen Forum, dessen Einstellung Sie kennen: Gläubige Katholiken halten schwule Praktiken für sündhaft. In einem schwulen Forum werden Sie die Auffassung finden, solche Einstellung sei falsch. Sie haben am 3. März selber geschrieben: „denn genau dagegen wehr ich mich! niemand hat irgendjemandem einen ton vorzugeben“ – aha, aber Sie! Und: „leben und leben lassen! schonmal was davon gehört?“ Na, dann tun Sie’s doch einfach! Daß ein katholischer Gläubiger einen Menschen wegen dessen sexueller Praxis zusammenschlägt, werden Sie in Deutschland kaum erlebt haben. Und wenn er ihn für einen Sünder hält, kann Ihnen das doch wurscht sein. Ich gehe doch auch nicht in eine Homo-Bar, verkünde die Sündhaftigkeit der Anwesenden und beklage mich anschließend über Diskriminierung. Was für ein ausgemachter Schmarren!
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#46   Abu   10:01:00 | Dienstag, 14. März 2006
@eromenos
Sorry, hier seid Ihr die Narren! Wohl im falschen Paradigma gelandet? Und „Anno-Schnee“ sind morgen die, die sich heute nicht fortpflanzen, Sodomiten halt.
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#43   Abu   08:38:50 | Dienstag, 14. März 2006
@humanitas: Vorurteile
Entzückend!
Mir wären aber Besucherinnen lieber …
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#41   Abu   07:22:48 | Dienstag, 14. März 2006
@humanitas & werner
Wenn „die Begründer und Fans dieses Forums“ so „haßerfüllt“ sind, wie anti-humanitas und Werners Brösel meinen, warum verlassen dann die beiden sensiblen, humanitaristischen Libertins nicht diese garstige Stätte? Oder glauben die Herren Damen etwa, diese entsetzlichen Taliban bekehren zu können zu ihrer edlen rosaroten Gesinnung? Mit Verlaub: Da wüßte ich Vergnüglicheres, je nach Geschmack und Neigung …
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#11   Abu   10:44:24 | Montag, 13. März 2006
@miroguh: Fremdbetreuungsfolgen
„Uff“, muß ich erst einmal rufen, denn hier ist ja eine fröhliche Mehrheit beisammen, die den Kindern ihre Mama wünscht und nicht verschiedene Abstellgleise!
@miroguh: Die Folgen v.a. der kollektiven Fremdbetreuung kann man nachlesen bei Christa Meves, und zwar nicht i. S. eines Pamphletes aus reaktionärer Gesinnung, sondern gestützt von der empirischen Forschung. Selbst die FAZ hat in einem Leitartikel jüngst auf diese Erkenntnisse verwiesen. Kurz: Es schadet.
Meines Erachtens muß ein Kind sich zu artikulieren wissen und es muß das wollen, bevor man es in andere Hände gibt. Und die Eltern haben die Pflicht zur Erziehung, nicht Deligierte. V.a. sollte man sein innerstes Gefühl nicht wegdrücken, das einem sagt: Das kleine Menschlein braucht Mama und Papa, Zuwendung, Vertrautheit, Fürsorge – Liebe.
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#27   Abu   08:58:53 | Montag, 13. März 2006
(Selbst-)Entlarvungen?
Befremdliche Bilder, befremdliche Nachrichten, befremdliche Motive? – Mag sein, daß hier ein gewisser Eifer der Berichterstatter sich selbst überschlagen hat. Wir wissen aber nichts über die wirklichen Beweggründe des Autors.
Aber die Beweggründe einiger Beiträge haben letztlich die Tendenz zur Selbstentlarvung. Zunächst wird der Artikel sachlich kritisiert, dann werden Motive unterstellt, und zum Schluß wird die Normalität der Homosexualität behauptet.
Der Artikel mag deplaziert sein, homosexuelle Praktiken sind und bleiben sittlich unerlaubt.
Redaktion benachrichtigen Die CSU ärgert sich
#19   Abu   11:00:12 | Mittwoch, 8. März 2006
Mörder oder Frauenversteher?
Die seinerzeitigen Äüßerungen Caffaras waren auch umstritten hinsichtlich dessen, ob sie genau wiedergegeben wurden. Was hat er gemeint? Die Mentalität, Sex von Zeugung abzukoppeln, ist die des Machers. Man will herrschen. Verhindert werden soll das Entstehen eines Menschen. Klappt es nicht, wird korrigiert: der Mensch beseitigt. Das ist die Mentalität.
Und liebe Damen: Ihr mögt Euch in noch so prekären Situationen befinden –- die Tötung eines Embryos ist Euch nicht gestattet. Auch nicht gestattet, wenngleich weniger verwerflich, ist praktizierte Sexualität unter Ausschaltung der Zeugungsmöglichkeit. Zudem eine problematische Mentalität (siehe oben) …
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#19   Abu   15:58:16 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@Laurentius: Katholische Lobbyarbeit
Die deutsche Bischofskonferenz (DBK) wird vom Sekretariat der DBK beherrscht. Dort hat sich in den letzten Jahrzehnten ein Apparat etabliert, der mit Verbandsfunktionären, Lehrstuhlinhabern, kirchlichen und staatlichen Medienleuten und Berufskatholiken der C-Parteien bestens vernetzt ist. Dieser Apparat bereitet die Beschlußvorlagen für die DBK vor, oft quantitativ kaum zu bewältigen. Also wird „durchgewunken“ – und zack, haben wir schon wieder eine Planstelle, eine Gesangbuchrevision, ein DBK-Papier geschaffen. Erst wenn sich mehrere Bischöfe gegen diesen Laden zusammentun, besteht Hoffnung. Allein die Papstwahl hat die Kirchenbeamten aber schon nervös gemacht …
Lobbyarbeit müssen wir vorerst selber organisieren, so wie es die Feministinnen und Tierschützer auch tun.
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#17   Abu   07:51:52 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@Laurentius: Schlappe Schlachtenlenker?
Entschuldigen Sie meine Hartnäckigkeit, aber der erfahrungsmäßige Hintergrund Ihrer Meinung scheint mir nahezu ausschließlich die Politik in Deutschland zu sein; und da gebe ich Ihnen fast uneingeschränkt recht: Nur selten wagt sich einmal ein Gauweiler oder ein Geis heraus, das sind Einzelkämpfer. Erschütternd, wie man mit Heitmann und Hohmann umging, das hat wohl viele das Fürchten gelehrt …
Sie wissen, welch überwältigender Teil der hier geltenden Gesetze schon auf europäischer Ebene gemacht wird. Und doch berichtet unsere Presse kaum über die Debatten und die Ausschußarbeit im Europäischen Parlament. Es ist Ihnen, werter Laurentius, also gar nicht zu verdenken, daß Sie nicht viel über die Arbeit unserer Abgeordneten dort oder über die Verhältnisse in der EVP wissen.
Meiner Kenntnis nach sind das jedenfalls keine schlappen Schlachtenlenker. Sie genießen nur zuwenig Publicity. Und wissen Sie, was massiv fehlt: katholische Lobbyarbeit. Die ist nicht nämlich sehr wirksam, um Abgeordnete zu beeinflußen. Und sie wird von unseren Feinden geleistet.
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#15   Abu   11:24:31 | Dienstag, 31. Januar 2006
@Laurentius: Antichrist EU
Also, soviel ich weiß, geht die EVP nur Zweckbündnisse ein, um in Einzelfragen ihren Positionen Mehrheiten oder jedenfalls Mitstreiter zu verschaffen. Das können in Fragen der Bio- oder Gentechnik die Grünen sein, in Fragen der Menschenrechte Liberale und Grüne, in sozialen Fragen Linke. Aber wer sind die Patrioten? Nationalisten? Ich weiß nicht, welche Überschneidungsbereiche es hier gibt (aber, daß der Nationalliberalismus der Kirche im 19. Jh. ausreichend gezeigt hat, wer er ist und was er will). Gelegentlich wird es sicher welche geben.
Ich würde also erst einmal sagen: Die EVP wird nicht, weil sie ideologisch anfällig ist, mit Linken und Sozialisten paktieren. Und in einer für deutsche Patrioten interessanten Frage, dem Zentrum für Vertreibungen, ist die Positon von Habsburg und Posselt tadellos.
Und zum zweiten würde ich sagen: Ich weiß von einigen Kämpfen, in denen sich die EVP gegen Feministinnen, aggressive Atheisten und Laizisten behauptet hat. Da hätten Laurentius und die Stimme ihre wahre Freude gehabt (wenn letztere es nicht sofort als Freimaurertarnunternehmen entlarvt hätte, höhö).
In diesem Zusammenhang möchte ich drittens die Aufmerksamkeit auf den Fall Buttiglione lenken, der ja wegen seiner Bezeichnung homosexueller Praxis als Sünde etc. genau von den genannten Kräften, unterstützt von der Medienmaschine, abserviert wurde.
Wo stehen wir in dieser Schlacht?
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#13   Abu   07:44:09 | Dienstag, 31. Januar 2006
@Stimme aus dem Tradiland: Alles Freimaurer!
Nun, Stimme, sprich: Wer bleibt Dir noch? Umzingelt von Freimaurern, Verrätern und Satansdienern? Wenn selbst die, deren gute Gesinnung nur die äußerste Linke mit schäumendem Maul bekämpft, besessen sind vom allgegenwärtigen Bösen?
Herr Stimme: Wen würden Sie empfehlen, frei vom Gräuel der Verwüstung? Sitzt da noch ein weißer Ritter auf seinem edlen Roß, oder sind wir schon inmitten der Endzeit?
Was schlagt Ihr vor? Blankziehen?
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#11   Abu   16:16:21 | Montag, 30. Januar 2006
@Laurentius2
Lieber Freund, was die Kläglichkeit der führenden Kräfte, des Mainstreams der CDU/CSU in Deutschland betrifft, sind wir uns doch vollkommen einig. Ich schrieb aber von den Europa-Abgeordneten! Freilich lege ich nicht für jeden und jede Tat eines MdEP die Hand ins Feuer, aber ich versichere Ihnen: Hätten wir bei den in Deutschland wirkenden Kräften in führender Position Leute wie Otto von Habsburg (mittlerweile ausgeschieden) und Bernd Posselt (das trifft aber auch für andere Mitglieder der EVP-Fraktion zu, auch nicht-deutsche), wir müßten uns nicht in der Weise beklagen. Davon können Sie sich selbst überzeugen.
Redaktion benachrichtigen Die ‘Grünen’ wollen mehr homo-ideologische Repression
#42   Abu   10:17:06 | Montag, 30. Januar 2006
methusalix
Es gibt auch unter Profanhistorikern kaum jemanden, der die historische Existenz Jesu bestreiten würde. Die genannten Belege mehrerer antiker Autoren sind Beweis genug. Viele historische Persönlichkeiten der Antike sind schwächer belegt als Jesus von Nazareth. Wer dessen Existenz bestreitet, stellt sich wirklich außerhalb jedes wissenschaftlich erntzunehmenden Diskurses. Vergessen Sie’s.
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#5   Abu   10:09:47 | Montag, 30. Januar 2006
Judas?
@Laurentius2: Es würde sich für Sie lohnen, sich einmal mit der Arbeit der deutschen Mitglieder der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament zu beschäftigen. Diese Frauen und Männer aus CDU und CSU betreiben in aller Regel eine wirklich christliche Politik. Als Katholiken sollten wir sie unterstützen. In diesem Parlament gibt es Debatten weltanschaulicher Prägung in einer Offenheit, wie Sie sie im Bundestag kaum finden.
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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